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Computerbild berichtet......


04.04.2005 17:02 - Gestartet von Hamburger
....ansatzweise aber nicht ausfürlich und nicht vollständig. Vielleicht war die Zeitung ja schon im Druck.

Habe denen eine Mail geschickt... redaktion@computerbild.de

Also nur zu, schreibt. Nur schlechte Presse wird o2 davon abhalten.

Die haben übrigens auch eine kostenlose Rechtsberatung.
040 34960330 oder 040 34960331 (Mittwochs 17 - 19 Uhr)
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[1] handytim antwortet auf Hamburger
04.04.2005 17:05
Benutzer Hamburger schrieb:
....ansatzweise aber nicht ausfürlich und nicht vollständig.

Hast Du von ComputerBild was anderes erwartet?

SCNR
Tim
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[1.1] Hamburger antwortet auf handytim
04.04.2005 17:10
Benutzer handytim schrieb:
Benutzer Hamburger schrieb:
....ansatzweise aber nicht ausfürlich und nicht vollständig.

Hast Du von ComputerBild was anderes erwartet?

SCNR
Tim

Klasse Beitrag. Was erwartest Du denn, dass die FAZ darüber berichtet?

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[1.1.1] handytim antwortet auf Hamburger
04.04.2005 17:18
Benutzer Hamburger schrieb:
Klasse Beitrag. Was erwartest Du denn, dass die FAZ darüber berichtet?

Warum nicht?

Es ist gut, dass die ComputerBild darüber berichtet, aber es wundert mich nicht, dass die keine tiefgründigen Beiträge schreiben. Ehrlich, hat es Dich gewundert? Ich bin mal gespannt ob die nächste c't einen Artikel dazu hat.

Ciao
Tim
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[1.1.1.1] Hamburger antwortet auf handytim
04.04.2005 17:36
Benutzer handytim schrieb:
Benutzer Hamburger schrieb:
Klasse Beitrag. Was erwartest Du denn, dass die FAZ darüber berichtet?

Warum nicht?

Es ist gut, dass die ComputerBild darüber berichtet, aber es wundert mich nicht, dass die keine tiefgründigen Beiträge schreiben. Ehrlich, hat es Dich gewundert? Ich bin mal gespannt ob die nächste c't einen Artikel dazu hat.

Ciao
Tim

Wie wäre es denn, wenn Du dir die Mühe machst und denen einen Leserbrief schickst.
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[1.1.1.1.1] handytim antwortet auf Hamburger
04.04.2005 17:40
Benutzer Hamburger schrieb:
Wie wäre es denn, wenn Du dir die Mühe machst und denen einen Leserbrief schickst.

Danke, mir reicht die aktuelle Klage gegen o2. Diesmal kann ja jemand anders klagen.

Ciao
Tim
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[1.1.1.1.1.1] Hamburger antwortet auf handytim
04.04.2005 17:46
Benutzer handytim schrieb:
Benutzer Hamburger schrieb:
Wie wäre es denn, wenn Du dir die Mühe machst und denen einen Leserbrief schickst.

Danke, mir reicht die aktuelle Klage gegen o2. Diesmal kann ja jemand anders klagen.

Ciao
Tim

Ich weiß zwar nicht, was eine Klage mit einem Leserbrief zu tun hat, aber o.k., wenn Du es so siehst, solltest Du es so hinnehmen und dich freuen, wenn sie demnächst überall noch das Freizeichen kostenpflichtig machen.
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[1.1.1.1.1.1.1] handytim antwortet auf Hamburger
04.04.2005 17:49
Benutzer Hamburger schrieb:
Ich weiß zwar nicht, was eine Klage mit einem Leserbrief zu tun hat, aber o.k., wenn Du es so siehst, solltest Du es so hinnehmen und dich freuen, wenn sie demnächst überall noch das Freizeichen kostenpflichtig machen.

Weil ich keinen Leserbrief schreibe wird das Freizeichen kostenpflichtig?

Ich habe an den Verbraucherschutz und die RegTP geschrieben, außerdem hat ein Forenmitlgied hier meine Mail an die EU weitergeleitet. Jedes Magazin, was auch den Bereicht TK abdeckt liest in Foren mit und hat diese Änderung bestimmt schon von alleine mitbekommen.

Ciao
Tim
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[1.1.1.1.1.1.2] Kapitalismus pur, schrecklich
peggy antwortet auf Hamburger
04.04.2005 17:59
Wie wäre es denn, wenn Du dir die Mühe machst und denen
einen Leserbrief schickst.

Solange der Post-Nachfolger DHL noch funktioniert und den Leserbrief transportiert. Deutschland wird bald eine Bananenrepublik sein, wenn das so weitergeht wie mit den unausgegoreren Ideen von o2. Übrigens, vor ca. 20 Jahren hätten sich 15 Millionen Ostdeutsche total drüber gefreut, wenn man ihren Staat in eine "Bananenrepublik" überführt hätte.

Ich bin mir nicht sicher, aber lange geht das net mehr so weiter. Wenn die Klingeltonindustrie mehr Umsatz macht als Edeka und Hartz IV bei Millionen Menschen für schrittweise Selbstdemonatage sorgt, ist das System erledigt.

Der Papst hat darauf übrigens auch keine überzeugenden Antworten geliefert. Nun ist er tot. Er hat zwar Kopernikus rehabilitiert, aber Luther ist immer noch exkommuniziert. Leute, so geht das doch nicht weiter. Oder?

Peggy
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[1.1.1.1.1.1.2.1] Antinoos antwortet auf peggy
05.04.2005 12:33
Benutzer peggy schrieb:

[Off Topic - aber egal... ;-)]

Der Papst hat darauf übrigens auch keine überzeugenden Antworten geliefert. Nun ist er tot. Er hat zwar Kopernikus rehabilitiert, aber Luther ist immer noch exkommuniziert.

Dafür ist Hitler noch NICHT exkommuniziert.

Wahrscheinlich, weil den einer der nächsten Päpste zu "St. Adolphus" heiligsprechen will...

-Antinoos
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[1.1.1.1.1.2] Leben in einer Welt ohne Arbeit
peggy antwortet auf handytim
04.04.2005 17:53
Anstatt sich Gedanken zu machen, wie man ein sinnerfülltes Leben in einer Welt ohne Arbeit führen kann, erfinden die Wirtschaftsunternmehmen mangels neuer sinnstiftender Produkte immer sinnlosere Features.

o2 ist da nur ein Beispiel von vielen Konzernen. Da weiß die eine Hand nicht, was die andere tut - wie auch, wenn man sich fast vom ganzen Personalstamm getrennt hat. Der Rest hockt in Südafrika mit einem Laptop und einem Ohrstöpsel + Freisprecher und bedient das Callcenter. Und wenn das Callcenter überlastet ist, müssen in Hinterasien ein paar Leiharbeiter auf einem Dynamofahrrad für Strom sorgen, damit einem das Band sagen kann: "Bitte rufen Sie später noch einmal an."

So ist das.

Fünf Mio. Arbeitslose heißt neben gut zehn Prozent Arbeitslosigkeit auch knapp 90% Beschäftigungsgrad. Ich möchte nicht wissen, was passiert, wenn die Beschäftigungsquote auf sagen wir 30% abrutscht, oder auf 5% (so wie der NEMAX vor einer "kleinen Weile").

Schon mal drüber nachgedacht?

Peggy
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[1.1.1.1.1.2.1] hansi antwortet auf peggy
04.04.2005 19:02
Benutzer peggy schrieb:
Anstatt sich Gedanken zu machen, wie man ein sinnerfülltes Leben in einer Welt ohne Arbeit führen kann, erfinden die Wirtschaftsunternmehmen mangels neuer sinnstiftender Produkte immer sinnlosere Features.

o2 ist da nur ein Beispiel von vielen Konzernen. Da weiß die eine Hand nicht, was die andere tut - wie auch, wenn man sich fast vom ganzen Personalstamm getrennt hat. Der Rest hockt in Südafrika mit einem Laptop und einem Ohrstöpsel + Freisprecher und bedient das Callcenter. Und wenn das Callcenter überlastet ist, müssen in Hinterasien ein paar Leiharbeiter auf einem Dynamofahrrad für Strom sorgen, damit einem das Band sagen kann: "Bitte rufen Sie später noch einmal an."

So ist das.

Fünf Mio. Arbeitslose heißt neben gut zehn Prozent Arbeitslosigkeit auch knapp 90% Beschäftigungsgrad. Ich möchte nicht wissen, was passiert, wenn die Beschäftigungsquote auf sagen wir 30% abrutscht, oder auf 5% (so wie der NEMAX vor einer "kleinen Weile").

Schon mal drüber nachgedacht?

Peggy

Hallo!

Es gibt mehrere Bezeichnungen für das drohende Ereignis, z.B.:
Überproduktionskrise, Depression, Deflation, Abschwung oder Lohn-/Preisabwärtsspirale.
Das Problem besteht in Deutschland schon etwas stärker, es betrifft aber die ganze Welt. Dadurch werden immer weniger Leute immer reicher, immer mehr Leute werden dadurch immer ärmer. Wenn in einem Land einmal die Löhne anfangen zu sinken geht es nur noch abwärts, da kann es nicht mehr aufwärts gehen. Ob die Sozialleistungen abgebaut werden, die Arbeitszeit ohne Lohnausgleich verlängert wird oder gleich die Löhne gesenkt werden ist egal. Sozialleistungen sind ein Lohnbestadteil, HarzIV und alle Zuzahlungen für Arzt und Krankenhaus sind zum Beispiel Lohnsenkungen auf breiter Front. Außerdem schnappt in vielen Bereichen (z.B.: in vielen Städten und Gemeinden) die Schuldenfalle unerbittlich zu. Es werden gigantische Summen durch Spekulanten der Volkswirtschaft und der Bevölkerung entzogen, Geld muß für eine Volkswirtschaft mit der gesamten Bevölkerung und nicht für ein paar psychopatischen Spekulanten da sein. Natürlich ist nicht jeder Anleger ein Spekulant, viele legen ihr Geld immer noch mit sozialem Gewissen an. Viele Superreiche schieben ständig kurzfristig ihre Vermögen von Land zu Land um noch mehr raus zu holen, das sind die Hauptschuldigen an der gegenwärtigen Lage.
Aber wir bleiben trotzdem optimistisch, es gibt Lösungsmöglichkeiten.
Es wird schon über die soziale Marktwirtschaft ohne Kapitalismus nachgedacht, die verkraftet auch mal unvermeidbare Stagnationen und Rezessionen ohne dabei gleich Teile der Bevölkerung in Verarmung zu treiben.

Gruß Hans
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[1.1.1.1.1.2.1.1] RE: Leben in einer Welt ohne Arbeit-Nachtrag
hansi antwortet auf hansi
04.04.2005 19:16
Übrigens wäre diese soziale Marktwirtschaft ohne Kapitalismus besonders gut für Mittelstand und Kleinbetriebe. Damit würde sich Unternehmertum wieder richtig lohnen, wer mehr leistet kann sich auch mehr leisten. Das gilt natürlich auch für abhängig Beschäftigte. Das gesunde Leistungsprinzip würde wieder Gültigkeit erlangen, das ist jetzt nicht mehr so.

Gruß Hans
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[2] nicof antwortet auf Hamburger
04.04.2005 17:09
Benutzer Hamburger schrieb:
....ansatzweise aber nicht ausfürlich und nicht vollständig. Vielleicht war die Zeitung ja schon im Druck.

*lol*

Was kann man anderes von einer BILD-Gazette erwarten?

So berichten die bei allem...Wenn ich schon jeden Tag auf dem Weg zur U-Bahn hier in München diese grossen Schlagzeilen in den Zeitungskästen lese kommt mir regelmässig die Galle hoch....

Bye
Nico