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Abkehr vom 'Buhmann der Nation'? - Äußerst unwahrscheinlich!


24.04.2005 11:02 - Gestartet von tychon
In dem Fall sollte die Deutsche Telekom erst einmal darauf verzichten, Kunden Verträge GEGEN DERER WILLEN aufs Auge zu drücken.

Laut Presseinformationen (ComputerBILD, Verbraucherzentralen) nimmt diese ÄUSSERST UNSERIÖSE ART DER KUNDENBINDUNG DURCH DIE DEUTSCHE TELEKOM immer stärker zu.

In meinem Fall erhielt ich einen Anruf der Deutschen Telekom. Ein Mitarbeiter wollte mich über ein neues Produkt (direktVPN) informieren. Da ich keine Zeit für ein solches Gespräch hatte, stimmte ich der Zusendung von Info-Material zu.

Und was geschah? Ab dem nächsten Monat wurden mir knapp 20 EUR Grundgebühr für eine Leistung in Rechnung gestellt, die ich NIE BESTELLT hatte.

Danach folgte ein monatelanger Schriftverkehr und zahlloses Telefonate, um aus einem Vertrag herauszukommen, den ich nie abgeschlossen hatte.

Ich habe nun meinen Telefonanschluss bei einer anderen Gesellschaft. Liebe Telekom: SO WIRD MAN SEINE KUNDEN AUCH LOS!
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[1] Keks antwortet auf tychon
25.04.2005 05:26
Benutzer tychon schrieb:
In dem Fall sollte die Deutsche Telekom erst einmal darauf verzichten, Kunden Verträge GEGEN DERER WILLEN aufs Auge zu drücken.

Stimmt. Darüber hat teltarif.de ja kürzlich berichtet.

Kundenfreundlicher wollen sie also werden (wie teltarif.de kürzlich auch schon berichtete, im Zusammenhang mit dem Vorhaben, Anschlüsse künftig generell in 2 Tage zu schalten -- ich habe grad 6 Wochen für eine Umschaltung vom EG ins 2. OG warten müssen!). Soso! Das wollten Sie 1995 nach der Liberalisierung auch schon:

Ich zitiere aus einem Telekom-Prospekt, das nach der Umbenennung in "Deutsche Telekom AG" erschien, also von 1995:

"Deutschlands kundenfreundlichstes Dienstleistungsunternehmen - dies zu werden haben wir uns zum Ziel gesetzt."

Was die sich nicht so alles vornehmen...

Liebe Grüße, Keks (inzwischen HanseNet-Kunde)
www.blitztarif.de