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Einfach nur Patrone tauschen


28.02.2005 20:01 - Gestartet von handytim
Hallo!

>Anders als bei den Lithium-Batterien, die immer wieder aufgeladen werden müssen, brauchen die Konsumenten bei einem Brennstoffzellen-System einfach nur die Patrone auszutauschen.

Man muss also mehrere Patronen auf Vorrat kaufen, damit das Handy durchgehend geht? Da finde ich Aufladen Zuhause/im Auto wesentlich komfortabler.

Und, 9 Stunden Gesprächszeit kriegt man auch mit herkömmlichen LiIon- bzw LiPolymer-Akkus hin.

Ciao
Tim
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[1] Panasonicer antwortet auf handytim
28.02.2005 20:19
...Du sagst es.
Und was ist darin umweltfreundlich, wenn ich dann Patronen habe, die auch recycled werden muessen, bzw. was ist daran komfortabler, wenn ich die Patronen zum Haendler zurueckgeben muss, damit ich das Pfand wiederbekomme?
Die Technologie macht nur wirklich sinn, wenn man die Patronen selbst fuellen kann, doch ein "Ladegeraet", dass erst aus Wasser Wasserstoff herstellt und dann auch noch komprimiert und in die Patrone füllt wird wohl etwas teuer werden, unhandlich und auch noch ziemlich Umstaendlich (wegen des Wassers). In diesem Anwendungsgebiet mach es momentan noch ziemlich wenig Sinn und der "gute alte Akku" wird uns noch eine weile erhalten bleiben.
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[2] 7VAMPIR antwortet auf handytim
28.02.2005 21:06
Das ist dann ja wohl eine Preisfrage. Aufladen kostet fast nichts und geht auch mit Solarstrom !-)

Wasserstoff könnte mehr Kosten verursachen als die "schlichte" Alkoholtechnik, die weder Kühlung noch Druck verlangt.
Das Argument des geringern CO2 Austosses ist ja wohl völlig lächerlich.
1.Ist der CO2 Austoss bei Energieumsätzen in dieser Grössenordnung verschwindend gering. Ein Atemzug setzt mehr CO2 frei.
2. Wasserstoff muss hergestellt werden und TRANSPORTIERT dann die Energie die dabei eingestzt wurde. H2 ist also nur ein Energieträger, kein Rohstoff.

Aber es geht hier ja auch nicht um Terawatt wie sie zum Antrieb eines Flugzeugträgers gebraucht werden sonden um ein "Taschenfunkgerät".

Mir scheint ein anderer Ansatz sinnvoller.
Es gibt Armbanduhren die über einen Generator die Bewegungen ihres Trägers in Strom umsetzen (hab so eine).
Der Strom kann dann in einem wesentlich kleineren Speicher abgelegt werden weil ja ständig "nachgeladen" werden kann.
Enteweder ist das Handy in Bewegung und wird so geladen oder der User hat es abgelegt was die Möglichkeit einer Aufladung mit Fremdstrom eröffnet.

Aber dann können die Hersteller ja keine "Ersatztanks" mehr verkaufen...

CU 7VAMPIR
SMSONLYOI765OI8338I

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Benutzer handytim schrieb:
Hallo!

>Anders als bei den Lithium-Batterien, die immer wieder
aufgeladen werden müssen, brauchen die Konsumenten bei einem
Brennstoffzellen-System einfach nur die Patrone auszutauschen.

Man muss also mehrere Patronen auf Vorrat kaufen, damit das Handy durchgehend geht? Da finde ich Aufladen Zuhause/im Auto wesentlich komfortabler.

Und, 9 Stunden Gesprächszeit kriegt man auch mit herkömmlichen LiIon- bzw LiPolymer-Akkus hin.

Ciao
Tim