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Schäbige Telekom


15.12.2005 11:12 - Gestartet von J.Malberg
Für den Fall, dass das
Hochgeschwindigkeitsnetz reguliert würde, hat er bereits den Wegfall
weiterer 5 000 Stellen angekündigt

Schäbiger geht es ja wohl nimmer. Trotzdem kann und draf sich der Staat nicht von der Telekom erpressen lassen, denn der Schaden wäre sonst vielfach größer.

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[1] Bodenseemann antwortet auf J.Malberg
15.12.2005 12:25
Benutzer J.Malberg schrieb:
Für den Fall, dass das Hochgeschwindigkeitsnetz reguliert würde, hat er bereits den Wegfall
weiterer 5 000 Stellen angekündigt

Schäbiger geht es ja wohl nimmer. Trotzdem kann und draf sich der Staat nicht von der Telekom erpressen lassen, denn der Schaden wäre sonst vielfach größer.


Doch, es geht schäbiger. Ich kenn da einen, der es als eine sportliche Herrausforderung ansieht (ohne zu differenzieren) gegen die Telekom zu lästern.

BM
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[1.1] CHEFE antwortet auf Bodenseemann
15.12.2005 15:58
Doch, es geht schäbiger. Ich kenn da einen, der es als eine sportliche Herrausforderung ansieht (ohne zu differenzieren) gegen die Telekom zu lästern.

Echt? Ich wüsste jetzt nicht wen Du meinen könntest... ;-))
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[1.1.1] GKr antwortet auf CHEFE
15.12.2005 16:28
Benutzer CHEFE schrieb:
Doch, es geht schäbiger. Ich kenn da einen, der es als eine sportliche Herrausforderung ansieht (ohne zu differenzieren)
gegen die Telekom zu lästern.

Echt? Ich wüsste jetzt nicht wen Du meinen könntest... ;-))

Wen meint Ihr? Doch nicht..
J.Malberg - den Rächer der DTAG-Witwen und -Waisen?
J.Malberg - den Rebellen aus dem T-DSL Glasfaser-Netz?
J.Malberg - der jeder Logik trotzt?
J.Malberg - der Kay Petzke als Telekom-Agenten enttarnt?
J.Malberg - der sich allein gegen 27 Millionen Doofe stellt?
https://www.teltarif.de/forum/s19786/2-3.html

GKr


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[2] Glasfasernetz der Deutschen Telekom soll reguliert werden
AmEnoPhis antwortet auf J.Malberg
15.12.2005 14:14
Voraussichtlich wird es für das geplante Glasfasernetz der Deutschen Telekom keine Ausnahme von der Regulierung geben. Entsprechende Pläne der Bundesregierung wurden von der EU kritisiert.

Die Deutsche Telekom wird für ihr geplantes Glasfasernetz voraussichtlich keine Ausnahme von der Regulierung erhalten. Die Bundesnetzagentur einigte sich mit der Europäischen Kommission darauf, das Hochgeschwindigkeitsnetz teilweise zu beaufsichtigen. Damit seien alle Pläne gestorben, der Telekom ein Monopol auf das neue Glasfasernetz zu verschaffen, sagte ein Sprecher der für die Telekommunikation zuständigen EU-Kommissarin Viviane Reding der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstag).

Union und SPD hatten in ihrer Koalitionsvereinbarung beschlossen, dass das Glasfasernetz der Telekom für eine befristete Zeit von der Regulierung ausgenommen werden soll. Die Parteien waren damit einer Forderung von Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke gefolgt, was von der EU-Kommission kritisiert wurde. Das Unternehmen will über drei Milliarden Euro in den Bau eines Internet-Hochgeschwindigkeitsnetzes investieren, mit dem Übertragungsraten von bis zu 50facher DSL-Geschwindigkeit möglich sind.

Die Bundesnetzagentur wird nach dem Kompromiss das neue Glasfasernetz in ihre Marktanalyse mit einbeziehen, wenn dadurch herkömmliche DSL-Anschlüsse ersetzt werden. Ausgeklammert werden vorerst Produkte, die nur mit der hohen Bandbreite des Glasfasernetzes möglich sind. Die Entstehung dieses Marktes müsse erst abgewartet werden, bevor eine Regulierung stattfinden kann, sagte ein Behördensprecher am Donnerstag. Die Bundesnetzagentur hatte zuvor das komplette VDSL-Netz als eigenen Markt betrachtet.

Quelle: http://www.pcwelt.de/news/online/127560/index.html?NLC-Newsletter&id=127560

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[2.1] J.Malberg antwortet auf AmEnoPhis
15.12.2005 14:53

Voraussichtlich wird es für das geplante Glasfasernetz der Deutschen Telekom keine Ausnahme von der Regulierung geben. Entsprechende Pläne der Bundesregierung wurden von der EU kritisiert.

UND DAS IST AUCH GUT SO!!!

Es wäre kein Problem, der Telekom zu genehmigen, dass keine Regulierung stattfindet. Die Telekom müsste nur im Gegenzug dazu bereit sein, der privaten Konkurrenz zu erlauben, in den Telekom Trasse, eigene Glasfase zu verlegen. Platz ist in den Trassen reichlich vorhanden.

Die Telekom kann in den bestehenden Trassen -die noch aus Monopolzeiten stamm- billig und schnell einfach durch verlegung einiger Glasfaser ein neues Backbone aufbauen. Die privaten müssten erst teuer und langwierig Trassen verlegen (Straßen aufreißen usw.)

Dieses wäre für beide Parteien (Telekon und privater Konkurrenz) eine *faire* uns gute Lösung.

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[2.1.1] Kai Petzke antwortet auf J.Malberg
15.12.2005 15:52

2x geändert, zuletzt am 15.12.2005 16:27
Benutzer J.Malberg schrieb:

Es wäre kein Problem, der Telekom zu genehmigen, dass keine Regulierung stattfindet. Die Telekom müsste nur im Gegenzug dazu bereit sein, der privaten Konkurrenz zu erlauben, in den Telekom Trasse, eigene Glasfase zu verlegen.

... und zusätzlich den Konkurrenten erlauben, in die Telekom-Verteilerkästen die entsprechende Hardware einzubauen. Dazu siehe auch mein Editorial https://www.teltarif.de/s/s19389.html .


Kai
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[2.1.1.1] cusps antwortet auf Kai Petzke
15.12.2005 16:54
Es wäre kein Problem, der Telekom zu genehmigen, dass keine Regulierung stattfindet. Die Telekom müsste nur im Gegenzug dazu bereit sein, der privaten Konkurrenz zu erlauben, in den Telekom Trasse, eigene Glasfase zu verlegen.

... und zusätzlich den Konkurrenten erlauben, in die Telekom-Verteilerkästen die entsprechende Hardware einzubauen.
Dazu siehe auch mein Editorial
https://www.teltarif.de/s/s19389.html .

Naja und wenn schon fair, dann aber richtig. D.h. die Telekom-Konkurrenten
werden verpflichtet - je nach Größe versteht sich - einige hundert bis mehrere
tausend Mitarbeiter zu Beamtentarifen einzustellen und Milliardenschulden
zu übernehmen.

Ich frage mich nur, wenn der Initiator dieser Diskussion mit seiner einseitigen
Darstellung manipulieren will...


Gruß cusps