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Eine Wirtschaftliche Betrachtung!


18.02.2005 12:44 - Gestartet von Schnickschnack
Der DTAG geht es nicht darum irgendwelche Kosten unzulegen, auch wenn das oft als Argument in der Öffentlichkeit gebraucht wird.

Es geht vielmehr darum die Erlöse(Preis X abgesetzter Menge) aus vermieteten TALs und Anschlüssen, die aufgrund eines dort erhöhten Preises nicht zur Konkurenz wechseln, bwz. zur DTAG zurückkehern, zu maximieren.

Da die Konkurenz es schwer haben wird diese neuen Kosten auf die Endverbraucher umzulegen, wird sie hart getroffen.

Durch diese TAL Preisanhebung wird es allerding attraktiver eigene
Kabel zu verlegen. Hier ein kleines Rechenbeispiel.
Annahmen:
Instandhaltungskosten werden vernachlässigt. Die Investition habe eine unbegrenzte Laufzeit.
Kalkulationzins sei 6% p.a.
12x17,40= 208,8€ jähliche Miete
208,8€ / 6% = 3480€ darf es für einen Konkurenten kosten das Kabel zu verlegen. Bei real geringeren Kosten macht er Gewinn.

Ich sehe die Bagger schon rollen.

Guten Tag

Timo Beil

P.S. Bitte antworten sie nur, wenn sie den Text verstanden haben. Jobangebote an mich bitte per mail.
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[1] klausg antwortet auf Schnickschnack
18.02.2005 13:31
Benutzer Schnickschnack schrieb:
Der DTAG geht es nicht darum irgendwelche Kosten unzulegen, auch wenn das oft als Argument in der Öffentlichkeit gebraucht wird.

Es geht vielmehr darum die Erlöse(Preis X abgesetzter Menge) aus vermieteten TALs und Anschlüssen, die aufgrund eines dort erhöhten Preises nicht zur Konkurenz wechseln, bwz. zur DTAG zurückkehern, zu maximieren.

Da die Konkurenz es schwer haben wird diese neuen Kosten auf die Endverbraucher umzulegen, wird sie hart getroffen.

Durch diese TAL Preisanhebung wird es allerding attraktiver eigene
Kabel zu verlegen. Hier ein kleines Rechenbeispiel. Annahmen:
Instandhaltungskosten werden vernachlässigt. Die Investition habe eine unbegrenzte Laufzeit.
Kalkulationzins sei 6% p.a.
12x17,40= 208,8€ jähliche Miete
208,8€ / 6% = 3480€ darf es für einen Konkurenten kosten das Kabel zu verlegen. Bei real geringeren Kosten macht er Gewinn.

Ich sehe die Bagger schon rollen.

Guten Tag

Timo Beil

P.S. Bitte antworten sie nur, wenn sie den Text verstanden haben. Jobangebote an mich bitte per mail.

Guten Tag Timo,

da stellt sich natürlich die Frage, ob es sich für die alternativen Anbieter rentiert einen Bagger rollen zu lassen,
wenn in einem kleineren Dorf nur 2 oder 4 Anschlüsse gelegt werden muß - vermutlich kneifen diese dann wegen der wirtschaftlichen Betrachtungsweise.

Viele Grüße
Klaus
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[2] CHEFE antwortet auf Schnickschnack
18.02.2005 14:10
Durch diese TAL Preisanhebung wird es allerding attraktiver eigene Kabel zu verlegen. Hier ein kleines Rechenbeispiel. Annahmen:
Instandhaltungskosten werden vernachlässigt. Die Investition habe eine unbegrenzte Laufzeit.
Kalkulationzins sei 6% p.a.
12x17,40= 208,8€ jähliche Miete
208,8€ / 6% = 3480€ darf es für einen Konkurenten kosten das Kabel zu verlegen. Bei real geringeren Kosten macht er Gewinn.

Ich sehe die Bagger schon rollen.

Ich nicht.
Hast schonmal Gas, Wasser, Strom von der Strasse zu einem Haus legen lassen? Da sind Deine 3480€ schnell weg und Du hast noch nicht mal die Strasse aufgerissen um das Hauptkabel zu verlegen...
Das einzig lohnenswerte können Neubaugebiete sein, weil man da nicht extra buddeln muss, oder die grösseren Wohnblocks.
Wirkliche Alternativen/Konkurrenten können m.E. nur durch die Luft kommen...
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[3] Hadraniel antwortet auf Schnickschnack
18.02.2005 14:22
3480€ darf es für einen Konkurenten kosten das Kabel zu verlegen. Bei real geringeren Kosten macht er Gewinn. Ich sehe die Bagger schon rollen.
Für 3,5kEUR rollen die Bagger aber nicht lange unnd nicht weit genug. Wie im Parallelkommentar erwähnt, lohnt sich das allenfalls für Neubaugebiete oder dichtbesiedelte Wohnkomplexe.

Auf der anderen Seite ist es in mehrfacher Hinsicht unsinnig, mehrfach Kabel zu einem Haus zu legen oder bestehende Kabel mit weiteren Kabeln zu ergänzen.


Basis-Infrastruktur, die zur Grundversorgung zählt, gehört halt einfach nicht vollständig in die Hand eines einzigen privaten Monopolisten - zumindest bei einer so schwachen Regulierungsbehörde.
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[3.1] Schnickschnack antwortet auf Hadraniel
18.02.2005 16:28
Benutzer Hadraniel schrieb:
3480€ darf es für einen Konkurenten kosten das Kabel zu verlegen. Bei real geringeren Kosten macht er Gewinn.
Ich sehe die Bagger schon rollen.
Für 3,5kEUR rollen die Bagger aber nicht lange unnd nicht weit genug. Wie im Parallelkommentar erwähnt, lohnt sich das allenfalls für Neubaugebiete oder dichtbesiedelte Wohnkomplexe.

Auf der anderen Seite ist es in mehrfacher Hinsicht unsinnig, mehrfach Kabel zu einem Haus zu legen oder bestehende Kabel mit weiteren Kabeln zu ergänzen.


Basis-Infrastruktur, die zur Grundversorgung zählt, gehört halt einfach nicht vollständig in die Hand eines einzigen privaten Monopolisten - zumindest bei einer so schwachen Regulierungsbehörde.

Ich wiederhole mich nur ungern. Wer den Text nicht verstanden hat sollte sich die Antwort sparen.
Selbstverständlich rollen die Baufahrzeuge nicht überall, sondern nur da wo es wirtschaftlich für jemanden sinnvoll ist der sonst 17,40 monatlich an die DTAG zahlen müßte.
Wirtschaftlich ist es nach meiner Modellrechnung, wenn die (durchschnittlichen)Kosten einer solchen Maßnahme 3480€ nicht übersteigen.
Der Telekom ist es egal. Sie optimiert Ihren (Miet-)Umsatz nach einer monopolistischen Preisabsatzfunktion. Und wenn jemand nicht zur Konkurenz wechselt, da sie ihre Preise anheben musste , so kann die DTAG sehr zufrieden sein.
Ein Herauslösen der TALs aus der T-Com könnte den Wettbewerb stärken. Ist aber sicher mit vielen Schwierigkeiten verbunden.
"Grundversorgung" und "faire" Preise sicherzustellen ist Aufgabe der Regulierungsbehörde.
Ich hoffe sie durchschaut dieses Manöver der DTAG.

Gruß
Timo Beil
(Namen bitte Aussprechen)
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[3.1.1] Keks antwortet auf Schnickschnack
18.02.2005 21:09
Benutzer Schnickschnack schrieb:
Timo Beil
(Namen bitte Aussprechen)

*lol*

Beim 3. Mal gedanklichen Aussprechens habe ich's kapiert. ;)

Liebe Grüße, Keks
www.blitztarif.de
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[4] bastians antwortet auf Schnickschnack
18.02.2005 15:58
Benutzer Schnickschnack schrieb:
Hier ein kleines Rechenbeispiel. Annahmen:
Instandhaltungskosten werden vernachlässigt. Die Investition habe eine unbegrenzte Laufzeit.
Kalkulationzins sei 6% p.a.
12x17,40= 208,8€ jähliche Miete
208,8€ / 6% = 3480€ darf es für einen Konkurenten kosten das Kabel zu verlegen. Bei real geringeren Kosten macht er Gewinn.

Die Rechnung stimmt halt nicht. Bei 3480€ Kosten und 208,8€ jährlichen Einnahmen braucht es über 16 Jahre nur um das Geld wieder reinzuholen (OHNE jedwelche Zinsen bzw. weitere Dienste).
Da(s) Investiert doch niemand.

ciao
Bastian
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[4.1] Hadraniel antwortet auf bastians
18.02.2005 16:39
Setzen 6!!!
Sehr hilfreiche Antwort. Mißbrauch von Satzzeichen.

Bitte antworten sie nur, wenn sie den Text verstanden haben. Jobangebote an mich bitte per mail.
Hmm. Welche Firma stellt heute arrogantes Fachpersonal ohne Sozialkompetenz ein? Außer im Computer-Sicherheitsmarkt siehts da mau aus ... :-)
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[4.1.1] Schnickschnack antwortet auf Hadraniel
18.02.2005 16:44
Benutzer Hadraniel schrieb:
Setzen 6!!!
Sehr hilfreiche Antwort. Mißbrauch von Satzzeichen.

Bitte antworten sie nur, wenn sie den Text verstanden haben.
Jobangebote an mich bitte per mail.
Hmm. Welche Firma stellt heute arrogantes Fachpersonal ohne Sozialkompetenz ein? Außer im Computer-Sicherheitsmarkt siehts da mau aus ... :-)


wir können drüber reden....
wir finden bestimmt einen Konsens...
;o)
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[5] 7VAMPIR antwortet auf Schnickschnack
18.02.2005 17:03
Die Bagger werden wohl nur dort rollen wo es besonders lukrativ ist.

Aber ich bin der Meinung, dass Kabel ein Relikt aus der Telefon "Steinzeit" ist - dirkt nach Trommeln.

Wenn es sich erstmal rumgesprochen hat, dass ein Sendemast ein Tal (auch auf dem Lande) versorgen kann und die Sprachqualität durchaus respektabel ist, wird die Rechnung anders aussehen.

Dann nämlich ist mit einer Installation allen Kunden in Sichtweite (bis ca 35km Radius) geholfen.

Sowas ähnliches soll es schon geben. Man nennt es GSM !-)
Nur haben diese Anbieter noch nicht gemerkt, dass sie auf einer Goldader sitzen und nur zugreifen müssten.
Die trägen Strippenzieher nehmen Milliarden ein und bieten keine bessere Leistung als sie im GSM möglich ist.

Ich telefoniere ankommend über 02-Genion mit BWHZ und abgehend über e+ ProfJubi für 3ct.
Grundpreise insgesamt 20E Monat. Dafür 200 frei SMS monatlich und alle 2 Jahre ein Satz neue Handys.

Meine Prognose für die "Letzte Meile" ist, dass sie früher oder später zur Funkstrecke wird.

CU 7VAMPIR
SMSONLYOI765OI8338I

::::::::::::::::::::::::::::






Benutzer Schnickschnack schrieb:
Der DTAG geht es nicht darum irgendwelche Kosten unzulegen, auch wenn das oft als Argument in der Öffentlichkeit gebraucht wird.

Es geht vielmehr darum die Erlöse(Preis X abgesetzter Menge) aus vermieteten TALs und Anschlüssen, die aufgrund eines dort erhöhten Preises nicht zur Konkurenz wechseln, bwz. zur DTAG zurückkehern, zu maximieren.

Da die Konkurenz es schwer haben wird diese neuen Kosten auf die Endverbraucher umzulegen, wird sie hart getroffen.

Durch diese TAL Preisanhebung wird es allerding attraktiver eigene
Kabel zu verlegen. Hier ein kleines Rechenbeispiel. Annahmen:
Instandhaltungskosten werden vernachlässigt. Die Investition habe eine unbegrenzte Laufzeit.
Kalkulationzins sei 6% p.a.
12x17,40= 208,8€ jähliche Miete
208,8€ / 6% = 3480€ darf es für einen Konkurenten kosten das Kabel zu verlegen. Bei real geringeren Kosten macht er Gewinn.

Ich sehe die Bagger schon rollen.

Guten Tag

Timo Beil

P.S. Bitte antworten sie nur, wenn sie den Text verstanden haben. Jobangebote an mich bitte per mail.
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[5.1] spunk_ antwortet auf 7VAMPIR
18.02.2005 17:40
Benutzer 7VAMPIR schrieb:

Sowas ähnliches soll es schon geben. Man nennt es GSM !-)

damit geht kein hochgeschwindigke­itsdatentransfer.

und in bezug zu umts (oder ähnlichen schnellen funkdatendiensten) sind dabei einfach die tarife für den verbraucher noch erheblich zu teuer.
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[5.2] saarland66 antwortet auf 7VAMPIR
18.02.2005 21:42
Benutzer 7VAMPIR schrieb:
Die Bagger werden wohl nur dort rollen wo es besonders lukrativ ist.

Da die Deutsche Telekom einen Grundversorgungsauftrag hat ist das mit Sicherheit nicht so. Das Rosinenpickerei von Arcor und Co betrieben wird stimmt allerdings.

Aber ich bin der Meinung, dass Kabel ein Relikt aus der Telefon'Steinzeit' ist - dirkt nach Trommeln.

Aha. Jetzt bin ich mal auf die Sachliche Argumentation gespannt wieso das Deiner Meinung nach so ist.


Wenn es sich erstmal rumgesprochen hat, dass ein Sendemast ein Tal (auch auf dem Lande) versorgen kann und die Sprachqualität durchaus respektabel ist, wird die Rechnung anders aussehen. Dann nämlich ist mit einer Installation allen Kunden in Sichtweite (bis ca 35km Radius) geholfen.
Sowas ähnliches soll es schon geben. Man nennt es GSM !-) Nur haben diese Anbieter noch nicht gemerkt, dass sie auf einer Goldader sitzen und nur zugreifen müssten.

Nur mal so ein Gedanke. Es gibt heute schon massive Proteste das immer mehr Funkanlagen existieren da die Leute Angst vor Gesundheitsschädigenden Folgen haben. Jetzt willst Du also das Plötzlich alles was bisher über Kabel geht (und das ist der Sprach und Datenverkehr von rund 45 Millionen Festnetzanschlüssen) auch noch durch die Luft Übertragen werden soll? Sags den Anwohnern in dem Gebiet in dem Du die zusätzlichen Sendemasten hinstellen willst. Die werden sich sicher bei Dir bedanken.

Die trägen Strippenzieher nehmen Milliarden ein und bieten keine bessere Leistung als sie im GSM möglich ist.

Aha. Über GSM sind also DSL Geschwindigkeiten möglich von mehreren Mbit, Gesprächsqualität wie im Festnetz usw. Ist mir
zwar völlig neu (und ich arbeite im Bereich Telekommunikation) aber wenn Du das so sagst wird es schon so stimmen.


Ich telefoniere ankommend über 02-Genion mit BWHZ und abgehend über e+ ProfJubi für 3ct.
Grundpreise insgesamt 20E Monat. Dafür 200 frei SMS monatlich und alle 2 Jahre ein Satz neue Handys.

So etwas nennt man Rosinenpickerei. Nichts für ungut. Solche Leute wie Du finde ich echt zum ....... Pickt sich die Rosinen raus: Da ist es günstiger angerufen zu werden, hier günstiger Anzurufen, da bekomme ich noch soviel SMS dabei und das Handy greife ich auch alle zwei Jahre ab und verscheuere die Teile dann bei Ebay. Leute wie Du Sorgen dafür das die TK-Kosten nicht weiter sinken. Denn deine Rosinenpickerei muss ja erstmal finanziert werden.


Meine Prognose für die 'Letzte Meile' ist, dass sie früher oder später zur Funkstrecke wird.


Siehe meinen Kommentar oben.

Nix für ungut. Aber Leute wie Dich habe ich gefressen. Keinerlei Ahnung von der Materie, groß darin sich selber die Rosinen rauspicken und dann noch meckern das ja alles nicht billiger wird.

Vielleicht solltest Du mal das nächste mal darüber nachdenken was Du schreibst bevor Du es schreibst. Das ist besser als irgenwelche Hasstiraden auf die 'trägen Strippenzieher' nachzuplappern die ohne Sinn und Verstand sind.
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[5.2.1] 7VAMPIR antwortet auf saarland66
19.02.2005 21:55
Vorab möchte ich doch gerne mal darauf hinweisen, dass hier ein Meinungsforum angeboten wird.
Wir alle sind hier um die Meinung anderer Leute zu erfahren und unsere zu posten. (Meinungs)Freiheit ist immer die Freiheit des Anderen.
Es gibt keinen Grund persönlich zu werden.


Benutzer saarland66 schrieb:
Benutzer 7VAMPIR schrieb:
Die Bagger werden wohl nur dort rollen wo es besonders lukrativ ist.

Da die Deutsche Telekom einen Grundversorgungsauftrag hat ist das mit Sicherheit nicht so. Das Rosinenpickerei von Arcor und Co betrieben wird stimmt allerdings.

Wieso sollte nicht auch die Telekom eine technische Lösung im Sinne einer kostengünstigeren Funkstrecke anbieten?

Aber ich bin der Meinung, dass Kabel ein Relikt aus der Telefon'Steinzeit' ist - direkt nach Trommeln.

Aha. Jetzt bin ich mal auf die Sachliche Argumentation gespannt wieso das Deiner Meinung nach so ist.


Wenn es sich erstmal rumgesprochen hat, dass ein Sendemast ein Tal (auch auf dem Lande) versorgen kann und die Sprachqualität durchaus respektabel ist, wird die Rechnung anders aussehen.
Dann nämlich ist mit einer Installation allen Kunden in Sichtweite (bis ca 35km Radius) geholfen.
Sowas ähnliches soll es schon geben. Man nennt es GSM !-) Nur haben diese Anbieter noch nicht gemerkt, dass sie auf einer Goldader sitzen und nur zugreifen müssten.

Nur mal so ein Gedanke. Es gibt heute schon massive Proteste das immer mehr Funkanlagen existieren da die Leute Angst vor Gesundheitsschädigenden Folgen haben. Jetzt willst Du also das Plötzlich alles was bisher über Kabel geht (und das ist der Sprach und Datenverkehr von rund 45 Millionen Festnetzanschlüssen) auch noch durch die Luft Übertragen werden soll? Sags den Anwohnern in dem Gebiet in dem Du die zusätzlichen Sendemasten hinstellen willst. Die werden sich sicher bei Dir bedanken.

GSM Sendemasten stören mich nicht. Bisher ist trotz umfangreicher Untersuchungen (meines Wissens) kein Nachweis für schädliche Wirkungen gelungen.
Leute die gegen irgendwas sind finden sich an jeder Ecke.

Die trägen Strippenzieher nehmen Milliarden ein und bieten keine bessere Leistung als sie im GSM möglich ist.

Aha. Über GSM sind also DSL Geschwindigkeiten möglich von mehreren Mbit,

Lies mal meinen Text genauer. Ich schrieb von telefonieren. Kein Wort von Datenverbindungen.

Ausserdem soll man nie nie sagen. Was heute noch utopisch erscheint ist morgen Alteisen. Die Übertragungsgeschwindigkeit von WLAN, UMTS selbst von GPRS würde mir schon genügen.
Wenn nun noch nicht ¾ der Fläche einer jeden Seite mit unnötig animierter Werbung "verseucht" wäre.


Gesprächsqualität wie im Festnetz usw. Ist mir zwar völlig neu (und ich arbeite im Bereich Telekommunikation) aber wenn Du das so sagst wird es schon so stimmen.

Ich arbeite zwar nicht im Bereich TK aber ich telefoniere praktisch ausschlisslich mobil.
Die Sprachqualität ist besonders bei e+ sehr gut. Auch o2 ist meist sehr respektabel.
Die D Netze sind ebenfalls gut verwendbar. Aber durch die grösseren Zellen (auf dem Land) gibts oft Qualitätseinbussen zB durch Echos.
Insgesamt ists jedenfalls gut genug sich zuverlässig verständigen zu können. HiFi brauch ich nicht.



Ich telefoniere ankommend über 02-Genion mit BWHZ und abgehend
über e+ ProfJubi für 3ct.
Grundpreise insgesamt 20E Monat. Dafür 200 frei SMS monatlich und alle 2 Jahre ein Satz neue Handys.

So etwas nennt man Rosinenpickerei. Nichts für ungut. Solche Leute wie Du finde ich echt zum ....... Pickt sich die Rosinen raus: Da ist es günstiger angerufen zu werden, hier günstiger Anzurufen, da bekomme ich noch soviel SMS dabei und das Handy greife ich auch alle zwei Jahre ab und verscheuere die Teile dann bei Ebay. Leute wie Du Sorgen dafür das die TK-Kosten nicht weiter sinken. Denn deine Rosinenpickerei muss ja erstmal finanziert werden.

Ich buche die Tarife die angeboten werden und nutze sie im Sinne der Vertragsbedingungen. Daran ist nichts auszusetzen. Hier ist kein "Schutzgebiet" sondern eine Konkurrenz. Wer das beste Angebot macht, bekommt den Auftrag.
Ich bin sicher, dass die meisten hier, und Du wohl auch, das Angebot mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis auswählen und nicht aus Sentimentalität das teuerste und schlechteste.

Meine Prognose für die 'Letzte Meile' ist, dass sie früher oder später zur Funkstrecke wird.


Siehe meinen Kommentar oben.

Nix für ungut. Aber Leute wie Dich habe ich gefressen.

Schade, dass Du so intolerant bist. Wenn Du nicht mal jemand akzeptieren kannst, der eine andere Geschäftspolitik verfolgt als Du, was wird das erst wenn jemand eine andere Religion, Hautfarbe oder politische Meinung hat.

Keinerlei Ahnung von der Materie, groß darin sich selber die Rosinen rauspicken und dann noch meckern das ja alles nicht billiger wird.

Für "keine Ahnung" habe ich mein Problem aber recht effizient gelöst.

Vielleicht solltest Du mal das nächste mal darüber nachdenken was Du schreibst bevor Du es schreibst. Das ist besser als irgenwelche Hasstiraden auf die 'trägen Strippenzieher' nachzuplappern die ohne Sinn und Verstand sind.

Die Leute, die ihr Geld in "Strippen" investiert habe wollen natürlich ihre Investition schützen. Da wird natürlich das ein oder andere an alternativen Möglichkeiten ausgelassen.
Nachdem die UMTS Milliarden investiert sind, sollten die Anbieter nicht länger durch völlig überzogene Preise den Markt blockieren.
Im übrigen hasse ich diese Leute natürlich nicht. Ich mache nur keine Geschäfte mit ihnen.
Angemessene Preise bringen sie wieder ins Geschäft.

Ich finde dass D2 mit Vodafone zu Hause auf gutem Weg ist. Würde 02 vernünftige abgehende Gesprächspreise bieten, hätte ich SICHER NICHT ein 2tes Handy mit ner e+ Karte dabei. Wäre e+ nicht mit solch überhöhter IC Gebühr belastet, so dass ich dort anrufbar bin, würde ich bestimmt nicht mit noch mit 02 zusätzlich rumlaufen.

Der Anbieter mit einem FAIREN & ÜBERSCHAUBAREN Tarif bekommt meinen Auftrag.

Ich suche Anrufbarkeit zu Festnetzpreisen.
Einen Tarif zu dem ich anrufen kann ohne über den Verlust von Haus und Hof nachzudenken.
Ein fairer Mindestumsatz, der die Kosten des Anbieters abdeckt statt Grundgebühr für nichts.
Abschaffung der Zwangssubventin von Handys. Statt dessen vielleicht eine vertragsunabhängige Finanzierung über Verbraucherkredit.

Ich will ja nichts geschenkt. Ich zahle gerne einen angemessenen Preis für eine gute Leistung.
Aber die Abzockerei die im Anbieten von Paketen mit einer Rosine und sonst nur Wucherpreisen besteht mache ich nicht mit.

Was ist daran auszusetzen?

CU 7VAMPIR
SMSONLYOI765OI8338I

::::::::::::::::::::::::::::


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[6] Ed antwortet auf Schnickschnack
18.02.2005 23:12
Benutzer Schnickschnack schrieb:
Der DTAG geht es nicht darum irgendwelche Kosten unzulegen, auch wenn das oft als Argument in der Öffentlichkeit gebraucht wird.

Natürlich muß sie auch das.

Es geht vielmehr darum die Erlöse(Preis X abgesetzter Menge) aus vermieteten TALs und Anschlüssen, die aufgrund eines dort erhöhten Preises nicht zur Konkurenz wechseln, bwz. zur DTAG zurückkehern, zu maximieren.

Das sicher auch. Aber nur weil letzteres passieren könnte/wird kann man die Kosten der Telekom nicht ignorieren.

Da die Konkurenz es schwer haben wird diese neuen Kosten auf die Endverbraucher umzulegen, wird sie hart getroffen.

Durch diese TAL Preisanhebung wird es allerding attraktiver eigene
Kabel zu verlegen. Hier ein kleines Rechenbeispiel. Annahmen:
Instandhaltungskosten werden vernachlässigt. Die Investition habe eine unbegrenzte Laufzeit.
Kalkulationzins sei 6% p.a.
12x17,40= 208,8€ jähliche Miete
208,8€ / 6% = 3480€ darf es für einen Konkurenten kosten das Kabel zu verlegen. Bei real geringeren Kosten macht er Gewinn.

Und wie schaut es mit der Rückzahlung aus? Die Kabel halten nicht ewig, irgendwann müssen die mal erneuert werden. Klar das dauert lange aber keine Bank wird dir ein Haus finanzieren wenn du nichts zurückzahlst. Deiner Meiung nach steht das Hasu ja ewig, nur die Bank will in 50 Jahren bei deinem Tod nicht eine Ruine übernehmen und dafür auf den Kaufpreis verzichten. Und gerade in der TK-Industrie gibt es ständig neue Entwicklungen, da wird keine Bank ein Risiko eingehen, schließlich kann der Netzbetreiber in 5 Jahren schon pleite sein und sein Netz wertlos wenn sich eine günstige Funktechnologie finden sollte.
Die einzige Möglichkeit neue Kabel zu verlegen wären Glasfaseranschlüsse wo dann jeder 100MBit bekommen kann. Ist nur die Frage wieviel % der Haushalte dafür bereit sind zu zahlen, wo es der normale Anschluß auch tut. Das ganze eErinnert mich jetzt irgendwie an UMTS.

Ich sehe die Bagger schon rollen.

Ich nicht, wobei es wünschenswert wäre. Vor allem wäre ich dann mal gespannt was so ein Anbieter von einem Konkurrenten für die TAL verlangt.

Grüße

Ed