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ich bin schuld


25.11.2010 15:26 - Gestartet von Telly
Benutzer matthias.maetsch schrieb:
Von den 72 Millionen Althandys habe ich vermutlich so um die 100 bei mir rumliegen. Hauptsächlich welche aus den 1990er Jahren, teils nagelneu und unbenutzt.

Handys als Geldanlage. ;-)

Sachen gibts. ;-)

Meine Hoffnung, dass deren Wert mal deutlich steigt, hat sich leider bisher nicht erfüllt. Gerade mal der Knochen bringt ein paar Euro. Offensichtlich sammelt kaum einer Handys aus den Anfängen der Mobilfunkära. Aber sie fressen kein Brot und ich habe Zeit...

Oldtimer sinds doch frühestens ab 25 Jahren. ;-)

Ich würde mich vielleicht für welche interessieren. Aber viel Geld für Single-Band-Handys würde ich auch nicht ausgeben. Und dann ist da ja noch die Frage nach der aktuellen Akkuleistung. Die meisten haben sich sicher "kaputtgelegen".

Telly
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[1] rz50dtm antwortet auf Telly
25.11.2010 22:19
Benutzer Telly schrieb:
Benutzer matthias.maetsch schrieb:
Von den 72 Millionen Althandys habe ich vermutlich so um die 100 bei mir rumliegen. Hauptsächlich welche aus den 1990er Jahren, teils nagelneu und unbenutzt.

Handys als Geldanlage. ;-)

Sachen gibts. ;-)

Meine Hoffnung, dass deren Wert mal deutlich steigt, hat sich leider bisher nicht erfüllt. Gerade mal der Knochen bringt ein paar Euro. Offensichtlich sammelt kaum einer Handys aus den Anfängen der Mobilfunkära. Aber sie fressen kein Brot und ich habe Zeit...

Oldtimer sinds doch frühestens ab 25 Jahren. ;-)

Ich würde mich vielleicht für welche interessieren. Aber viel Geld für Single-Band-Handys würde ich auch nicht ausgeben. Und dann ist da ja noch die Frage nach der aktuellen Akkuleistung. Die meisten haben sich sicher "kaputtgelegen".

Das wird das Problem sein, dass die Akkus platt sind und ggf. nicht mehr zu beschaffen sind.

Gab ja mal interessante Geräte, aber die will - vermute ich - kaum einer mehr haben, weil sie abs. nicht mehr alltagstauglich sein dürften, so mit 12 Std. Standby oder so. Haben in der Firma auch noch einen Knochen, riesen Problem: geht nur mit ganz alten SIM-Karten, die nicht mehr lieferbar sind :-(
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[1.1] Telly antwortet auf rz50dtm
25.11.2010 22:27
Gab ja mal interessante Geräte, aber die will - vermute ich - kaum einer mehr haben, weil sie abs. nicht mehr alltagstauglich sein dürften, so mit 12 Std. Standby oder so. Haben in der Firma auch noch einen Knochen, riesen Problem: geht nur mit ganz alten SIM-Karten, die nicht mehr lieferbar sind :-(

Achso...? Ich dachte, die großen Karten von heute könnte man einfach in diese Geräte noch einstecken. Also bevor man sich die kleine SIM herausgebrochen hat... Geht das nicht?

Ansonsten müsste doch mit fummeln und kleben die Sache hinzubiegen sein. Also, dass man sich einen Adapter quasi selbst baut.

Ich würde mich durchaus für ein Gerät interessieren, welches man noch benutzen kann und sich durch 8 Watt Sendeleistung auszeichnet. Habt ihr sowas noch? ;-)

Telly
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[1.1.1] ronfein antwortet auf Telly
28.11.2010 10:43
Benutzer Telly schrieb:
Firma auch noch einen Knochen, riesen Problem: geht nur mit ganz alten SIM-Karten, die nicht mehr lieferbar sind :-(

Achso...? Ich dachte, die großen Karten von heute könnte man einfach in diese Geräte noch einstecken. Also bevor man sich die kleine SIM herausgebrochen hat... Geht das nicht?

Mechanisch schon. Früher gab es nur 5V-SIMs und heute sind das m.W. 3V-SIMs. Deshalb funktioniert die neue SIM nicht im uralt Handy und vice-versa.
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[1.1.2] 7VAMPIR antwortet auf Telly
28.11.2010 12:11
Benutzer Telly schrieb:
Ich würde mich durchaus für ein Gerät interessieren, welches man noch benutzen kann und sich durch 8 Watt Sendeleistung auszeichnet. Habt ihr sowas noch? ;-)
Telly

Die sensationelle Sendeleistung von 8 Watt
gabs nur bei Autotelefonen mit Festeinbau und
Aussenantenne im D-Netz.

Ausserdem habe ich die Erfahrung gemacht,
dass der Vorteil durch den Festeinbau meist
überschätzt wird.
Wenn Du Funklöcher durch Abschattungen im
Gelände hast (Berge, Gebäude), erreicht das
Signal des Netzes Deine Antenne nicht.
Da ist Deine eigene Sendeleistung kaum
hilfreich.

Ich habe experimentiert als es noch
nennenswerte FUNKLÖCHER und AUTOTELEFONE
gab !-)
Ich nutzte eine Steigungsstrecke ohne
Funkversorgung im Tal, mit Versorgung weiter
oben und habe mit meinem Handy + Autotelefon
die jeweilige Empfangsgrenze ausgelotet.
Es gab keinen nennenswerten Unterschied.
Jedenfalls keinen, der irgendeinen Aufwand
rechtfertigt.
Das Handy war ein ALCATEL ONE TOUCH EASY DB
mit damals besonders guter Empfangsleistung.
Aussenantenne, bei Bedarf ausfahrbar, gibts
ja heute nicht mehr.

Weniger Aufwand und mehr Erfolg hast Du mit
je einer PrePaidkarte in jedem Netz.
Irgendwas geht fast immer.

Anders ist es bei dem Reichweitenproblem.
Wenn ein Sender nah genug ist Dich zu
erreichen, aber Deine Sendeleistung nicht für
eine Antwort reicht. Bei GSM900 ist diese
Reichweite bei Sicht auf die Antenne ca 40km.
Wenn eine Verbindung hergestellt werden kann
und Du den Gesprächsparter hörst, der Dich
aber nicht, könnte das die Ursache sein. Dann
reichts grade noch für die Verbindungssignale,
nicht aber für die Sprache vom Handy zum
Sender.
Heute dürfte dieses Problem aber eher selten
sein. Im grenznahen Ausland kann man auf Sicht
ca 40km weit im Heimnetz telefonieren.
Im Inland dürfte es kaum eine Position mit
einem solch grossen Abstand zum nächsten
Sender geben.

Empfangsprobleme haben mA eher mit
Abschattung zu tun. Ausserdem ist das Problem
eher Indoor. Ausserhalb von Gebäuden ist die
Versorgung deutlich besser. Autotelefon mit
rein nehmen ist aber keine gute Idee.

01777VAMPIR ª directbox com
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[1.1.2.1] koelli antwortet auf 7VAMPIR
28.11.2010 12:42
Benutzer 7VAMPIR schrieb:
Die sensationelle Sendeleistung von 8 Watt gabs nur bei Autotelefonen mit Festeinbau

Kann mich noch erinnern, dass wichtige Geschäftsleute sonntags ihr "tragbares" Autotelefon mit zum Badesee geschleppt haben. Das war dann so ein Kasten, so groß wie ein Aktenkoffer, an dem ein Hörer mit Schnur hing :)
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[1.1.2.1.1] 7VAMPIR antwortet auf koelli
28.11.2010 14:15
Benutzer koelli schrieb:
Kann mich noch erinnern, dass wichtige Geschäftsleute sonntags ihr "tragbares" Autotelefon mit zum Badesee geschleppt haben. Das war dann so ein Kasten, so groß wie ein Aktenkoffer, an dem ein Hörer mit Schnur hing :)

Ja, hmmm - Wichtigkeit ist so eine Sache...
Heute ists schick und billig, folglich hats
fast jeder fast immer dabei.

Damals wars teuer und protzig. Da hat fast
jeder gespottet, nicht ohne ein wenig Neid.

Diese Koffertelefone wurden Anfang der 90er
durch tatsächlich (grade noch) tragbare
"Handys" abgelöst.
Mein erstes war ein Hagenuk MT900 Bj1993 mit
D2 inside. Es war schweineteuer trotz
Subvention und der Vertrag dazu gradezu
schwindelerregend.
Immerhin gabs einen integrierten
Anrufbeantworter. Wo gibts den heute noch?

Bei mir wars keineswegs Angabe. Zwar war ich
ständig diesem Verdacht ausgesetzt, aber
meine Gründe waren durchaus solide.
Ich musste erreichbar sein, was in
Abwesenheit eines stationären Arbeitsplatzes
schwierig war.
Das zuvor genutzte EUROSIGNAL war eine
Zumutung.
Dauernd auf Verdacht zu Hause anrufen nervt
alle Beteiligten + ist nicht akzeptabel.
Also Handy...

Damals war jedoch die Erreichbarkeitserwartung
nicht so hoch wie heute.
Dem hätte ich mich also entziehen können.
Auch wenn der Preis für fehlende
Erreichbarkeit höher gewesen wäre als für
Erreichbarkeit zu sorgen.
Ohne Erreichbarkeit kein Auftrag.

Dennoch war ausschlaggebend schon zu dieser
Zeit ein Handy zu nutzen und nicht erst
später, mein Sohn im Kindergarten.
Wir hatten eine lange Liste von Nummern
hinterlegt, die im Notfall anzurufen wären,
falls wir nicht zu Hause erreichbar sind.
Bei einem glücklicherweise weniger dringenden
Fall mussten wir leider feststellen, dass die
KindergärtnerInnen nicht im Stande waren
unter Stress mehr als 3 Nummern nacheinander
zu versuchen.
Handy + Rufumleitung löst das Problem.

Wer erreichbar sein will und dafür bezahlt hat
nimmts eben überall hin mit, damals wie heute.
Ist keine Angabe.

Selbst wer anfänglich nur zum Protzen ein
Handy gekauft hatte, wird auch zu damaligen
Preisen den Nutzen überwiegend finden.

01777VAMPIR ª directbox com
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[1.1.2.1.1.1] koelli antwortet auf 7VAMPIR
28.11.2010 14:34
Benutzer 7VAMPIR schrieb:
Diese Koffertelefone wurden Anfang der 90er durch tatsächlich (grade noch) tragbare "Handys" abgelöst.

Auch "Knochen" genannt ;)

Mein erstes war ein Hagenuk MT900 Bj1993 mit D2 inside. Es war schweineteuer trotz
Subvention und der Vertrag dazu gradezu schwindelerregend.

Bei meinem ersten Vertrag galt ein Minutenpreis von 1,99 DM ins Festnetz.

Immerhin gabs einen integrierten Anrufbeantworter. Wo gibts den heute noch?

Naja, dafür ist heute (in vernünstigen Tarifen) die Mailbox kostenlos abhörbar.

Ich musste erreichbar sein, was in Abwesenheit eines stationären Arbeitsplatzes schwierig war.

Haben denn damals wirklich viele Leute angerufen? Damals waren ja auch die Preise für Anrufe in die Mobilfunknetze nicht gerade billig.
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[1.1.2.1.1.1.1] 7VAMPIR antwortet auf koelli
29.11.2010 20:10
Benutzer koelli schrieb:
Benutzer 7VAMPIR schrieb:
7V Immerhin gabs einen integrierten
7V Anrufbeantworter. Wo gibts den heute noch?
Naja, dafür ist heute (in vernünstigen Tarifen) die Mailbox kostenlos abhörbar.
Kostenlos schon. Allerdings brauchst Du eine
aktive Netzverbindung, die nicht immer zur
Verfügung steht. Grade wenn die nicht zur
Verfügung steht brauchst Du den AB besonders
dringend.
ZB Aufenthalt in einem stark abgeschirmten
Raum ohne Netzkontakt. Handy draussen im Netz.
Zum AB abhören, ist der integrierte AB
hilfreich. Sonst musst Du draussen bei den
Rauchern im Schnee stehen...

Archivieren von aufgesprochenen Nachrichten
oder Mitschneiden ist mit AB im Netz kaum
möglich.

Wichtiger ist natürlich der Nutzen im Ausland.
Ankommendes Roaming muss ich 1x zahlen (9c).
Aber dafür kann ich so lange und oft ich will
abhören ohne für abgehendes Roaming (30c oder
gar 50c) zahlen zu müssen.

7V Ich musste erreichbar sein, was in
7V Abwesenheit eines stationären Arbeitsplatzes
7V schwierig war.
Haben denn damals wirklich viele Leute angerufen? Damals waren ja auch die Preise für Anrufe in die Mobilfunknetze nicht gerade billig.
Für wichtige Anrufe wars verfügbar. Wem das
zu viel ist, kanns lassen. Jedenfalls ist man
nicht mehr wie früher an das stationäre
Telefon gekettet wenn man empfangsbereit sein
will.
Gute Kunden kann man zurückrufen.
Damals gabs auch schon Möglichkeiten zum
Handy umzuleiten.

01777VAMPIR ª directbox com

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[1.1.2.2] Hohes Niveau antwortet auf 7VAMPIR
28.11.2010 14:37
Benutzer 7VAMPIR schrieb:
Ausserdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Vorteil durch den Festeinbau meist überschätzt wird.

Stimmt nicht.

Wenn Du Funklöcher durch Abschattungen im Gelände hast (Berge, Gebäude), erreicht das
Signal des Netzes Deine Antenne nicht.
Da ist Deine eigene Sendeleistung kaum
hilfreich.


Wo nix is, kann nix sein.


Ich habe experimentiert als es noch nennenswerte FUNKLÖCHER und AUTOTELEFONE
gab !-)
Ich nutzte eine Steigungsstrecke ohne
Funkversorgung im Tal, mit Versorgung weiter
oben und habe mit meinem Handy + Autotelefon
die jeweilige Empfangsgrenze ausgelotet.
Es gab keinen nennenswerten Unterschied.
Jedenfalls keinen, der irgendeinen Aufwand rechtfertigt.


Ich habe auch experimentiert. Mit einer kleinen Stummelantenne und damit großer Rundumabstrahlung, war der Empfang in bergigem Gelände um Meilen besser als mit dem Handy.
Auch ein Handy mit einem Verstärker vom Funkwerk Dabendorf, mit der kleinen Antenne, tat es.
Das Problem war also nicht dein Gerät, sondern die Fensterklemmantenne, Magnetantenne oder die gängigen größeren Festantennen, die zwar mehr Dezibel aufweisen konnten, aber dafür viel zu flach abgestrahlt haben.

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[2] garfield antwortet auf Telly
28.11.2010 13:01
Benutzer Telly schrieb:

Ich würde mich vielleicht für welche interessieren. Aber viel Geld für Single-Band-Handys würde ich auch nicht ausgeben. Und dann ist da ja noch die Frage nach der aktuellen Akkuleistung. Die meisten haben sich sicher "kaputtgelegen".

Ich habe für meine Vater ein altes Siemens S10 (900 MHz bzw. D-Netze) und nach Anbieter- bzw. Netzwechsel ein (äußerlich gleiches) S11 (1800 MHz bzw. E-Netze) günstig ersteigert.
Das sind die idealen Seniorenhandys: große Tasten und 2 Direktwahltasten.
Bisher hat noch jede moderne SIM-Karte funktioniert.
Der Akku hält immer noch 2 Wochen, also für heutige Größenordnungen geradezu ewig (Ersatzakku liegt in der Kiste). Ist auch kein Wunder, ist doch der Akku allein fast so groß wie ein heutiges kleines Handy.
Ich grinse immer mitleidig, wenn ich lese, dass heutige Smartphones nach bestenfalls 3 Tagen an die Steckdose müssen. Physikalische Gesetze lassen sich eben nicht überlisten. Natürlich haben die mehr stromfressende Funktionen nebst Display. Aber gerade DANN wäre - wenigstens beim Akku - nicht weitere Miniaturisierung angesagt. Aber dann werden halt öfter Akkus nachgekauft. Ist ja vielleicht auch nicht ganz unbeabsichtigt.
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[2.1] Shadowman antwortet auf garfield
28.11.2010 14:20

einmal geändert am 28.11.2010 14:24
Ich habe für meine Vater ein altes Siemens S10 (900 MHz bzw. D-Netze) und nach Anbieter- bzw. Netzwechsel ein (äußerlich gleiches) S11 (1800 MHz bzw. E-Netze) günstig ersteigert. Das sind die idealen Seniorenhandys: große Tasten und 2 Direktwahltasten.

Die Teile hatten damals schon (vier-)farbdisplay (wie auch das S25 von Siemens). Aber ein nicht zu unterschätzender Vorteil beim S10/11: Hot-Swapping...ja, sowas kennt man heute garnicht mehr. Sprich: bei eingeschalteten Gerät kann nach belieben die SIM gewechselt werden ohne Akku ab oder ausmachen...
Und die Akkus waren nicht schlecht, sogar schon Lithium-Ionen - in einer Zeit, wo das noch eine Rarität war.
Bei mir war übrigens ein S11 jahrelang das Ankerhandy für meine BWHZ ;)

Bin übrigens auch Handy-Sammler mit Spezialisierung auf Siemens. Im vergleich zu anderen Verrückten ist meine Sammlung aber mehr als bescheiden...

Bye, Mike
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[2.1.1] myselfme antwortet auf Shadowman
28.11.2010 14:27
Und ich war damals richtig verliebt in mein Motorala Surf. Giftig grün und konnte schon klingeln. Praktisch fand ich mein zweites Motorola mit GANZ NORMALEN (Akku-) Batterien. Gabs ne Tankstelle gabs auch Strom fürs Handy. Warum es so etwas heute garnicht mehr gibt ?