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Altgeräte


28.06.2009 12:31 - Gestartet von koelli
einmal geändert am 28.06.2009 12:32
"Die Politik hat das Problem erkannt und im März 2006 das Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (ElektroG) verabschiedet. Es gilt das Verursacher-Prinzip: Wer die Elektrogeräte in Umlauf bringt, also Hersteller bzw. Händler, muss sie auch wieder zurücknehmen."

Hat die Politik das Problem wirklich erkannt?
Ich denke nicht. Denn die Aussage, dass der Händler alte Geräte zurücknehmen muss, ist so nicht richtig. Vielleicht kostenpflichtig. Ansonsten reden sich alle Händler mit dem Spruch raus, man soll das alte Gerät zur kommunalen Sammelstelle bringen. Und wer fährt schon wegen einem Toaster oder Fön dort hin? Also landet der ganze Schrott nach wie vor im Hausmüll. Oder sogar im Grünen Punkt-Behälter. Alles schon gesehen.
Die Politiker sollten endlich eine Rücknahmeverpflichtung der Händler, analog zur Altbatterienrücknahme, einführen!

"Nur drei Prozent der Nutzer recyceln ihr Handy, vier Prozent entsorgen es verbotenerweise im Hausmüll."

Für Handys mag die niedrige Prozentzahlt von im Hausmüll entsorgten Geräten stimmen. Schließlich funktioniert es ja noch und nimmt in einer Schublade auch nicht viel Platz weg.
Bei anderen Geräten dürfte die Quote der im Hausmüll entsorgten Elektrogeräte dagegen deutlich höher liegen.