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ob das wirklich die trends sind?


04.01.2005 13:22 - Gestartet von CoLa
Der Artikel hört sich eher an, wie eine universelle Werbeanzeige...

Alleine das mit den MMS ist ja schon Quatsch an sich. Ein Familienvater geht in aller Regel und trotz Emanzipation nur dann Einkaufen, wenn er alleinerziehend ist. Jedenfalls in der Mehrheit der Haushalte.
Außerdem weiß man in der Regel, was die Personen im Haushalt durchschnittlich verbrauchen. Ein leerer Kühlschrank kommt in der Regel so selten vor, daß man keine MMS vom Kühlknecht braucht, sondern ein Ortsgespräch zum Pizzaservice.
Nebenbei, eine Familie hat meistens große Kühlschränke. Wieviele MMS werdens denn werden, bis wirklich alles ausgeleuchtet wurde? Und wie bekommt man Fotos aus den TK-Schubladen? Da ist meistens keine Lampe drin und es wird auch nicht nebeneinander eingelagert, sondern übereinander.
Nicht zuletzt die Wucherpreise für MMS, zumal man circa 8 Stück von bekommen muss, um einen Überblick über den gesamten Kühlschrank zu haben.

Und erst das Pizzading: Wenn man so einen Highendofen hat, der per Zeitschaltuhr anspring, dann brauchts keine SMS, sondern man bestellt während der Heimfahrt beim Pizzaservice oder stellt die Uhrzeit selber ein. Die SMS ist bei solchen Geräten doch überflüssig. Es rechnet sich auch nicht. Will man die schon reingelegte Pizza doch nicht essen, kann man sie wegschmeißen. Denn zweimal aufgewärmt schmeckt TK-Pizza nicht und wenn der Herd nicht gleichzeitig Tiefkühlgerät ist, kann man die Pizza dann wegschmeißen...

mmer mehr Geräte und Maschinen haben kleine Funkmodems eingebaut, die wie Handys SMS schicken oder über GPRS Daten austauschen können. Ein Fahrkartenautomat kann so per SMS beispielsweise den Techniker rufen, wenn der Münzspeicher voll oder der Formularvorrat leer ist. Zwar sind Fahrkartenautomaten an Bahnhöfen alles andere als "mobil", und dieselben Funktionen könnten auch über eine normale Telefonleitung abgewickelt werden. Doch deren Installation und Unterhalt würde mehr Kosten, als das Funkmodem und die zugehörige Prepaid-Karte. Die jährliche Mindestaufladung von 10 Euro reicht, um wöchentlich eine SMS zu schicken.
Geräte mit Mobilfunkanschluss werden zunehmend auch Einzug in den Privathaushalt finden. So ist denkbar, dass ein Kühlschrank auf Anforderung des Besitzers eine MMS mit einem Foto des aktuellen Inhalts schickt. Gerade Familienväter könnten so unkompliziert herausfinden, was die Kinder am Nachmittag alles aufgegessen haben, und entsprechenden Ersatz auf dem Heimweg besorgen. Singles fänden vermutlich eher den Ofen praktisch, der sich per SMS starten lässt, so dass die Tiefkühl-Pizza, die man am Morgen schon hineingelegt hat, genau pünktlich fertiggebacken wird. Allerdings ist die Zahlungsbereitschaft der Kunden für solche Gimmicks noch klein.
Anders sieht dieses bei der Sicherheitstechnik aus: Für Alarmanlagen sind SMS oder Anruf-Funktionen bereits standardmäßig verfügbar. Eine MMS-Alarmanlage kann sogar gleich ein Bild mitschicken, wenn der Bewegungsmelder etwas erfasst.
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[1] Antwort mit Zitat
eggx antwortet auf CoLa
04.01.2005 19:38
guter Beitrag,
nur etwas verwirrend, weil man nicht sieht wo das Zitat, wo dein Text. Wieso machts du Copy-Paste des Artikels? Einfach Klick auf "Antwort mit Zitat" wär besser gewesen.
VG