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Zusammenhang?


08.11.2006 12:40 - Gestartet von siegenlester
Sicher mögen beide Fakten einzeln richtig sein: Der Umsatz bei Freenet ist zusammengebrochen, und Freenet & Mobilcom macht die Fusionsblockade zu schaffen. Derart hintereinandergekettet klingt das allerdings so - und zumindestens seitens Freenet/Mobilcom wohl ganz bewusst - als bestünde da ein direkter Zusammenhang, sprich: Die Verzögerungen und damit verbundene Probleme führten zu einem Ertragseinbruch. So kann man sich das Leben natürlich auch schönreden wenn die eigenen Produkte beim Kunden nicht mehr ankommen.
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[1] RobbieG antwortet auf siegenlester
03.07.2007 15:10
Hallo,

Benutzer siegenlester schrieb:
Sicher mögen beide Fakten einzeln richtig sein: Der Umsatz bei Freenet ist zusammengebrochen, und Freenet & Mobilcom macht die Fusionsblockade zu schaffen. Derart hintereinandergekettet klingt das allerdings so - und zumindestens seitens Freenet/Mobilcom wohl ganz bewusst - als bestünde da ein direkter Zusammenhang, sprich: Die Verzögerungen und damit verbundene Probleme führten zu einem Ertragseinbruch. So kann man sich das Leben natürlich auch schönreden wenn die eigenen Produkte beim Kunden nicht mehr ankommen.

Nein, der Markt ist gesättigt.
Da merkt auch der letzte, daß die Angebote von Freenet nicht das halten was aufdringliche Werber versprechen.

DSL holt man sich direkt bei der "T", weil denen die Leitungen gehören, da hat man alles aus einer Hand. Sobald da eine private Firma drin hängt, gehts permanent schief.

Mobiltelefone bekommt man an allen Häuserecken für einen Euro nachgeworfen, Karten mit oder ohne "Flatrate" gibts in der Geschenktüte oder für wenig Geld.

Also: Freenet wird von Alice gekauft, die grüne Farbe kommt in die Mülltonne und dann zeit Alice den ehemaligen Freenet-Kunden einmal wie fairer Service aussieht. Die Billigst Angebote und das ganze Internet-remmi-demmi für Menschen mit reduziertem Horizont kommt auch gleich weg.

Mobilcom kümmert sich um Mobilfunk und setzt den begonnen Kurs eines (halbwegs) seriösen Anbieters fort. Drillisch und seine zig Nebenmarken werden eingemeindet und Debitel auch gleich dazu.

Die Manager begreifen, daß man sich jetzt um die Bestandskunden kümmern muß und fangen als erstes an, alle Viert- oder Fünftkarten einzusammeln, das Restguthaben kann auf bereits vorhandene Karten umgebucht werden.

Jeder Kunde bekommt einen "Schadensfreiheitsrabatt" wie beim Auto, im Klartext: Je länger einer Kunde beim gleichen Unternehmen ist, desto günstiger wird es. Das schafft Kundenbindung. Wetten?

Sorry, ich träume gerade.

Es werden weiter Karten und Handy verschenkt und Milliarden verbrannt, bis.... vielleicht 1 Service-Provider und 2 oder 3 Netzbetreiber übrig bleiben und alle heulend über die Flure schleichen.


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[1.1] J.Malberg antwortet auf RobbieG
13.09.2007 08:00

Da merkt auch der letzte, daß die Angebote von Freenet nicht das halten was aufdringliche Werber versprechen.

Freenet bietet sehr gute Angebote!

Ein Freund von mir hat Freenet Komplett und ist äußerts zufrieden.

Er bekommt für 19,95 € einen DSL-Internetzugang mit 1 GB und eine Handy-Telefonieflat und telefoniert deutlich günstiger als bei der Telekom. Alleine für die Handyflat zaglt man bei Tchibo monatlich 12,95 €.

Nicht jeder braucht eine Flatrate.
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[1.1.1] CGa antwortet auf J.Malberg
13.09.2007 11:59
Benutzer J.Malberg schrieb:

Da merkt auch der letzte, daß die Angebote von Freenet nicht das halten was aufdringliche Werber versprechen.

Freenet bietet sehr gute Angebote!

Ein Freund von mir hat Freenet Komplett und ist äußerts zufrieden.

Er bekommt für 19,95 € einen DSL-Internetzugang mit 1 GB und eine Handy-Telefonieflat und telefoniert deutlich günstiger als bei der Telekom. Alleine für die Handyflat zaglt man bei Tchibo monatlich 12,95 €.

Nicht jeder braucht eine Flatrate.

Jaja Freenet ist toll, die erzählten einer Bekannten soll bei der Telekom kündigen und soll bei ihnen DSL 16000 mit VOIP-Flat buchen! Was für ein DSL ist bei ihr möglich DSL 384!
Einer anderen Bekannten wollten die auch den Tel-As bei der T-Home kündigen und DSL schalten damit man billig über VOIP telen kann, aber es ging gar kein DSL! Hast du mal die tolle 0900 freenet -Hotline angerufen??? Ich mag kein Voip und wenn man ISDN braucht ist man kein Kunde für freenet!

cu ChrisX
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[1.1.2] IMHO antwortet auf J.Malberg
13.09.2007 12:05
Benutzer J.Malberg schrieb:

Da merkt auch der letzte, daß die Angebote von Freenet nicht das halten was aufdringliche Werber versprechen.

Freenet bietet sehr gute Angebote!

Ein Freund von mir hat Freenet Komplett und ist äußerts zufrieden.

Er bekommt für 19,95 € einen

Wenn man ihn bekommt, bekommt man einen DSL-Zugang. Manchmal bekommt man aber auch eine blockierte Telefonanschluß verbunden mit einer Hotline, die nicht wirksam erreichbar ist.
Will heißen: wenn ich micht ***nicht für 24 Monate*** auf Gedeih und Verderb an Mobilcom/Freenet ausliefern müßte, würde ich das Angebot gerne nutzen und mich über einen höheren Upload und eine Handyflat freuen. So bleibe ich lieber bei Alice, die es bei meinem Anschluss auch erst im zweiten Anlauf geschafft haben. Bei einem DSL-Anbieter-Wechsel geht doch relativ häufig was schief, warum auch immer. Wenn Du dann als Kunde für 24 Monate an einen Anbieter mit mäßigen Service gebunden bist, schaust Du ziemlich tief in die Röhre. Und Mobilcom darf man auch nicht mehr mit dem mogelnden Spitznamen zitieren. Aber hat sich der Service bei denen wirklich gebessert? Daran ändert ein Freenet-Logo auch nicht viel.
Dass es auch einige (oder viele) zufriedene Kunden gibt, bei denen die DSL-Aufschaltung auf Anhieb gut geklappt hat, mag stimmen. Aber es gibt mir nicht den Mut mich auf Freenet einzulassen.
Warum traut sich kein DSL-Anbieter an einen Tarif mit täglicher Kündigung heran verbunden mit einer Rückerstattung aller Wechselkosten, falls man 24 Monate beim ihm Kunde geblieben ist. Oder ein Tarif mit Vorstrecken der Wechselkosten und ggf. nachträglicher Berechnung der Wechselkosten, falls die Kündigung vor Ablauf von 24 Monaten erfolgt.

Ahnen die Marketingabteilungen etwa wie schwach ihr Endservice -inkl. aller Verzögerungen durch Big-T - tatsächlich ist?
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[1.1.2.1] fnki81 antwortet auf IMHO
01.02.2009 14:03
Warum traut sich kein DSL-Anbieter an einen Tarif mit täglicher Kündigung heran verbunden mit einer Rückerstattung aller Wechselkosten, falls man 24 Monate beim ihm Kunde geblieben ist. Oder ein Tarif mit Vorstrecken der Wechselkosten und ggf. nachträglicher Berechnung der Wechselkosten, falls die Kündigung vor Ablauf von 24 Monaten erfolgt.

Ahnen die Marketingabteilungen etwa wie schwach ihr Endservice -inkl. aller Verzögerungen durch Big-T - tatsächlich ist?

Wäre echt schön mal nachzudenken bevor man sowas schreibt. Die Dienstleitser wie freenet, 1&1, Alice, etc. zahlen viel Geld (als Vorleistung) um Anschlüsse bereitszustellen. Zudem beschäftigen sie sehr viele Mitarbeiter um Service zu leisten. Und dann fragt man wieso die nicht Wechselgebühren vorstrecken!?

Wovon sollen diese Unternehmen denn dann noch leben. Ich bin froh, dass Unternehmen wie freenet es uns als Kunden überhaupt ermöglichen zwischen verschiedenen Anbietern wählen zu können. Und das auch noch zu solchen Preisen. Ein Jahr lang eine Doppel-Flat 16000 für 19,95 €!

Der Service ist auch viel besser geworden. Ich erhalte innerhalb von einer Stunde Antwort auf meine E-Mails und innerhalb von zwei Tagen Antwort auf Briefe. Egal worum es geht. Und der Service auf der Hotline ist gut. Allerdings ist die Erreichbarkeit nicht so dolle zu gewissen Zeiten. Aber das liegt eben auch mit daran, dass bestimmt viele Leute anrufen, die Fragen haben, welche man mit ein wenig mehr Eigeninitiative selbst beantworten könnte.

Also tut mir leid aber ich finde diesen Beitrag absolut unüberlegt und unqualifiziert. Sorry!
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[1.1.2.1.1] matze030 antwortet auf fnki81
13.02.2009 10:14
Benutzer fnki81 schrieb:
Warum traut sich kein DSL-Anbieter an einen Tarif mit täglicher Kündigung heran verbunden mit einer Rückerstattung aller Wechselkosten, falls man 24 Monate beim ihm Kunde geblieben ist. Oder ein Tarif mit Vorstrecken der Wechselkosten und ggf. nachträglicher Berechnung der Wechselkosten, falls die Kündigung vor Ablauf von 24 Monaten erfolgt.

Ahnen die Marketingabteilungen etwa wie schwach ihr Endservice -inkl. aller Verzögerungen durch Big-T - tatsächlich ist?

Wäre echt schön mal nachzudenken bevor man sowas schreibt. Die Dienstleitser wie freenet, 1&1, Alice, etc. zahlen viel Geld (als Vorleistung) um Anschlüsse bereitszustellen.

soll heissen: sie strecken Wechselgebühren vor!!!!

Zudem
beschäftigen sie sehr viele Mitarbeiter um Service zu leisten.

wenn der so klasse wäre, dieser Service, würden nicht soviele Leute wechseln wollen

Und dann fragt man wieso die nicht Wechselgebühren vorstrecken!?

s.o., denn sie STRECKEN Wechselgebühren vor!!!!

Wovon sollen diese Unternehmen denn dann noch leben.

Alice istdas beste Beispiel dafür, dass es geht. Keine Wechselgebühren, und immerhin nur 4 Wochen Kündigungsfrist, da geht das ja scheinbar auch, und Alice "lebt" noch...


Im übrigen streckt fast jeder Anbieter die Gebühren des Wechsels vor und holt sie dann über die 24-Monatsbindung wieder "rein". Was wäre wie der Vorredner sich wünscht so falsch daran, auf die 24 Monate Laufzeit zu verzichten, dem Kunden dafür aber zu sagen "Hey Kunde, du kannst gern kündigen wann du willst, aber DANN bitte erstatte mir auch die Wechselkosten, die du verursacht hast zurück".
Das wäre ein fairer Deal: der Anbieter müsste sich bemühen, den Service zumindest so zu gestalten, dass der Kunde ihn als zumindest ausreichend empfindet, und der Kunde überlegt sich bei sagen wir z.B. 100 € Wechselgebühren schon, ob er nicht doch lieber seine 2 Jahre wartet, bis er wieder kündigt...Das führt zu Transparenz und Wechselplänen jenseits von "da krieg ich ein neues Modem" oder "bei XY ist der Tarif 1,99 € günstiger"...


Ich bin
froh, dass Unternehmen wie freenet es uns als Kunden überhaupt ermöglichen zwischen verschiedenen Anbietern wählen zu können. Und das auch noch zu solchen Preisen. Ein Jahr lang eine Doppel-Flat 16000 für 19,95 €!

Der Service ist auch viel besser geworden. Ich erhalte innerhalb von einer Stunde Antwort auf meine E-Mails und innerhalb von zwei Tagen Antwort auf Briefe. Egal worum es geht. Und der Service auf der Hotline ist gut. Allerdings ist die Erreichbarkeit nicht so dolle zu gewissen Zeiten. Aber das liegt eben auch mit daran, dass bestimmt viele Leute anrufen, die Fragen haben, welche man mit ein wenig mehr Eigeninitiative selbst beantworten könnte.

Also tut mir leid aber ich finde diesen Beitrag absolut unüberlegt und unqualifiziert. Sorry!

Was ist daran unüberlegt und unqualifiziert?
Unüberlegt finde ich nur, wenn man eine schlecht erreichbare Hotline damit begründet, dass das so viele Menschen ohne Eigeninitiative anrufen. Überall im Leben gibt es solche Fälle fehlenden Eigenengagements. Das weiss auch "dein" Freenet.
Wieso also sollen die Kunden mit wirklich berechtigen Anliegen darunter leiden. Wer einen Service betreibt, muss sowas einplanen, und z.B. mehr Mitarbeiter einsetzen, oder zumindest dann, wenn viel los ist. Scheinbar betreibt dein Anbieter also auch nicht so einen guten Service, sonst wäre er ja besser erreichbar.
Wenn du also schreibst, dass die Anbieter von irgendwas leben müssen, weil sie auch ihren Service unterhalten müssen, und wenn dein Anbieter keinen so guten Service hat (zumindest in puncto Erreichbarkeit), dann frage ICH mich: was macht er mit dem Geld, dass er ja eigentlich braucht, um frohe Kunden zu schaffen? Möglicher Weise steckt er das ein und macht GEWINN?

Und nun frage dich mal, wer hier unüberlegt ist....

Schönes Wochenende

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[1.1.2.1.1.1] fnki81 antwortet auf matze030
13.02.2009 11:34

einmal geändert am 13.02.2009 11:49
Benutzer matze030 schrieb:
Benutzer fnki81 schrieb:
Warum traut sich kein DSL-Anbieter an einen Tarif mit täglicher Kündigung heran verbunden mit einer Rückerstattung aller Wechselkosten, falls man 24 Monate beim ihm Kunde geblieben ist. Oder ein Tarif mit Vorstrecken der Wechselkosten und ggf. nachträglicher Berechnung der Wechselkosten, falls die Kündigung vor Ablauf von 24 Monaten erfolgt.

Ahnen die Marketingabteilungen etwa wie schwach ihr Endservice -inkl. aller Verzögerungen durch Big-T - tatsächlich ist?

Wäre echt schön mal nachzudenken bevor man sowas schreibt. Die Dienstleitser wie freenet, 1&1, Alice, etc. zahlen viel Geld (als Vorleistung) um Anschlüsse bereitszustellen.

soll heissen: sie strecken Wechselgebühren vor!!!!

Nein, sie mieten die Leitung an. Das hat mit Wechselkosten überhaupt nichts zu tun. Zudem zahlt man als Kunde gar keine Wechselkosten. Allenfalls Gebühren für eine Portierung von der T-Com, die kann man aber als Gutschrift zurück bekommen.


Zudem
beschäftigen sie sehr viele Mitarbeiter um Service zu leisten.

wenn der so klasse wäre, dieser Service, würden nicht soviele Leute wechseln wollen

Die Leute wollen wechseln, weil sie glauben, dass der Service woanders besser ist. Das ist leider nicht der Fall. Ich habe nicht nur einen Anschluss von freenet sondern auch einen von 1&1 und kann deshalb gut vergleichen. Der Service von 1&1 ist der schlimmste überhaupt. Die Erreichbarkeit ist eine Katastrophe, auf E-Mails (mit allen erforderlichen Angaben zur Zuordnung) erhält man gar keine Antwort und das mehrfach und auf Briefe erhält man nach über zwei Wochen eine Antwort! Glückwunsch, das nenne ich Service. Zudem wollte ich vor freenet zu Kabel Deutschland (beides, um nicht mehr auf den Anschluss von 1&1 angewiesen zu sein). Mein Erlebnis mit denen habe ich im entsprechenden KD Forum gepostet.


Und dann fragt man wieso die nicht Wechselgebühren vorstrecken!?

s.o., denn sie STRECKEN Wechselgebühren vor!!!!

Tun sie wie gesagt nicht. Es sind Mietgebühren für die Teilnehmer-Anschluss-Leitung, deshalb sind bestimmte Gebiete auch teuerer (Regio-Zuschlag). Sie können das aber gerne Wechselgebühren nennen, wenn Sie das möchten.


Wovon sollen diese Unternehmen denn dann noch leben.

Alice istdas beste Beispiel dafür, dass es geht. Keine Wechselgebühren, und immerhin nur 4 Wochen Kündigungsfrist, da geht das ja scheinbar auch, und Alice "lebt" noch...

Alice lebt noch und soll VERKAUFT werden! Warum wohl? Weil es so gewinnbringend ist? Mit Sicherheit nicht.


Im übrigen streckt fast jeder Anbieter die Gebühren des Wechsels vor und holt sie dann über die 24-Monatsbindung wieder "rein". Was wäre wie der Vorredner sich wünscht so falsch daran, auf die 24 Monate Laufzeit zu verzichten, dem Kunden dafür aber zu sagen "Hey Kunde, du kannst gern kündigen wann du willst, aber DANN bitte erstatte mir auch die Wechselkosten, die du verursacht hast zurück". Das wäre ein fairer Deal: der Anbieter müsste sich bemühen, den Service zumindest so zu gestalten, dass der Kunde ihn als zumindest ausreichend empfindet, und der Kunde überlegt sich bei sagen wir z.B. 100 € Wechselgebühren schon, ob er nicht doch lieber seine 2 Jahre wartet, bis er wieder kündigt...Das führt zu Transparenz und Wechselplänen jenseits von "da krieg ich ein neues Modem" oder "bei XY ist der Tarif 1,99 € günstiger"...

Das wäre schon eine Überlegung wert. Aber 100 Euro würden hier nicht ausreichen. Zumindest nicht in allen Fällen. Und wenn man nun sagt, wir berechnen 200 Euro wenn innerhalb von 12 Monaten wieder gekündigt wird, dann würden die Leute wohl eher fünfmal überlegen, ob sie überhaupt einen Vertrag machen. Trotzdem finde ich die Idee an sich nicht schlecht. Aber sie ist aus Unternehmenssicht nicht durchführbar. Es geht nicht nur darum Geld mit Kunden zu verdienen sondern auch darum Kunden zu haben, mit denen man das entsprechende Geld auch verdienen kann.


Ich bin
froh, dass Unternehmen wie freenet es uns als Kunden überhaupt ermöglichen zwischen verschiedenen Anbietern wählen zu können. Und das auch noch zu solchen Preisen. Ein Jahr lang eine Doppel-Flat 16000 für 19,95 €!

Der Service ist auch viel besser geworden. Ich erhalte innerhalb von einer Stunde Antwort auf meine E-Mails und innerhalb von zwei Tagen Antwort auf Briefe. Egal worum es geht. Und der Service auf der Hotline ist gut. Allerdings ist die Erreichbarkeit nicht so dolle zu gewissen Zeiten. Aber das liegt eben auch mit daran, dass bestimmt viele Leute anrufen, die Fragen haben, welche man mit ein wenig mehr Eigeninitiative selbst beantworten könnte.

Also tut mir leid aber ich finde diesen Beitrag absolut unüberlegt und unqualifiziert. Sorry!

Was ist daran unüberlegt und unqualifiziert?
Unüberlegt finde ich nur, wenn man eine schlecht erreichbare Hotline damit begründet, dass das so viele Menschen ohne Eigeninitiative anrufen. Überall im Leben gibt es solche Fälle fehlenden Eigenengagements. Das weiss auch "dein" Freenet.

Kein Unternehmen kann so viele Mitarbeiter beschäftigen, um umgehend jedem Kunden Rede und Antwort zu stehen. Wenn sie es täten wären sie bald wieder weg vom Markt, denn das kostet einfach zu viel Geld und (egal ob ich das als Kunde gut finde oder nicht) man darf nicht vergessen, dass Profit heut zu Tage erstes Gebot bei Unternehmen ist. Das erlebt man überall in der Wirtschaft. Ich habe einige Beispiele parat, bei denen ich die Hotline überhaupt nicht erreiche und auf schriftliche Antwort wochenlang warten muss. Ich möchte aber keine Namen nennen. Allerdings habe ich ein positives Beispiel, das ich auch geren erwähne. Amazon ist zwar kein Internetanbieter aber trotzdem haben die sehr viele Kunden und deren Service ist absolut vorbildlich. Einen Internetanbieter mit dem Service und ich würde auch gerne 30 Euro statt 19,90 pro Monat zahlen, soviel dazu. -> Mein freenet, mein 1&1 und fast auch mein Kabel Deutschland, s. o.

Wieso also sollen die Kunden mit wirklich berechtigen Anliegen darunter leiden. Wer einen Service betreibt, muss sowas einplanen, und z.B. mehr Mitarbeiter einsetzen, oder zumindest dann, wenn viel los ist. Scheinbar betreibt dein Anbieter also auch nicht so einen guten Service, sonst wäre er ja besser erreichbar.

Stimmt wohl. Mehr investieren für mehr Mitarbeiter. Wäre vielleicht besser. Allerdings nur in Zeiten zu denen viel los ist. Was ist in den anderen Zeiten? Die Mitarbeiter nach Hause schicken? Dann ist der Kunde zufrieden aber die Mitarbeiter nicht. Unzufriedene Mitarbeiter leisten keine gute Arbeit. Das würden früher oder später auch die Kunden merken. Und auch hier spielt leider wieder der Profit eine Rolle.

Wenn du also schreibst, dass die Anbieter von irgendwas leben müssen, weil sie auch ihren Service unterhalten müssen, und wenn dein Anbieter keinen so guten Service hat (zumindest in puncto Erreichbarkeit), dann frage ICH mich: was macht er mit dem Geld, dass er ja eigentlich braucht, um frohe Kunden zu schaffen? Möglicher Weise steckt er das ein und macht GEWINN?

Korrekt, wie oben geschrieben, geht es immer auch um Profit. Im Fall freenet auch darum Schulden aus der Debitel-Übernahme zu zahlen, klare Sache. Aber was ist so falsch daran Geld zu verdienen und damit die Mitarbeiter zu bezahlen? Es ist mit Sicherheit aus Kundensicht nicht wirklich zufriedenstellend aber wer freut sich denn, wenn die Preise für Benzin wieder steigen? Wer freut sich, wenn Butter und Milch wieder teurer werden? Und bitte jetzt nicht mit "Äpfel und Birnen vergleichen" antworten, denn ich möchte damit nur sagen, dass Kunden eben in manchen Fällen den Kopf hinhalten müssen, für Fehler und Profitgedanken, die sie selber nicht verursacht haben. Immer dran denken, auch ich bin in vielen Fällen Kunde und habe die gleichen Probleme und Gedanken und Wünsche wie andere, trotzdem sehe ich das ganze als Angestellter auch aus Unternehmenssicht.

Zudem noch eine Sache. freenet betreibt viele Shops. Auch in denen können Kunden sich Auskünfte holen und wenn Sie es richtig machen, dann rufen die Shop-Mitarbeiter auch für die Kunden auf der Hotline an. Sag mir einen Anbieter außer T-Com, der so viele Shops betreibt wie freenet mobilcom bzw. mobilcom Debitel es tut. Das betreiben solcher Shops kostet viel Geld wie z. B. Miete. Klar sind diese Shops Point-of-Sales aber trotzdem ist es möglich sie als Anlaufstelle zu nutzen, wenn man Fragen, Probleme oder eben Interesse an einem Produkt hat.

Und nun frage dich mal, wer hier unüberlegt ist....

Ich denke nun sollte klar sein, dass mein Beitrag alles andere als unüberlegt war.

Schönes Wochenende

Das wünsche ich nun auch! ;o)
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[1.1.2.1.1.1.1] koelli antwortet auf fnki81
13.02.2009 19:15
Benutzer fnki81 schrieb:
Amazon ist zwar kein Internetanbieter aber trotzdem haben die sehr viele Kunden und deren Service ist absolut vorbildlich.

Meines Wissens bietet Amazon überhaupt keine telefonische Hotline an.
Sie verzichten auch bewusst auf eine Bestell-, Beratungshotline und nehmen so in Kauf, dass gerade ältere Leute dort weniger kaufen.
Aber dennoch hatte Amazon letzte Weihnachten den größten Umsatz ihrer Unternehmensgeschichte.
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[1.1.2.1.1.1.1.1] fnki81 antwortet auf koelli
13.02.2009 19:45
Benutzer koelli schrieb:
Meines Wissens bietet Amazon überhaupt keine telefonische Hotline an.
Sie verzichten auch bewusst auf eine Bestell-, Beratungshotline und nehmen so in Kauf, dass gerade ältere Leute dort weniger kaufen.
Aber dennoch hatte Amazon letzte Weihnachten den größten Umsatz ihrer Unternehmensgeschichte.

Doch, die haben sowas. Allerdings muss man seine Rufnummer angeben und wird dann zurückgerufen. Das passiert sofort. Manchmal wartet man ein zwei Minuten in der Warteschleife, das is aber net so schlimm, weil es nix kostet. Nach beenden des Gespräches schließt man dann einfach das Browserfenster wieder und kann direkt ein Feedback abgeben. - Perfekte Lösung!