Diskussionsforum
  • 14.12.2004 14:56
    CoLa schreibt

    Anmaßender Artikel

    > Auch wenn den Usern bei Flatrate-Angeboten ein in Zeit und
    >
    Datenverkehr unbegrenzter Internetzugang gewährt, doch sollten
    >
    dies nicht als Einladung zum exzessiven Dateien-Downloaden und
    >
    als Erlaubnis zur Nutzung des Zugangs als DSL-Standleitung
    >
    missverstanden werden.

    Also, Flatrate bedeutet Pauschalpreis. Wenn bei einem Angebot inklusive allen Traffics bzw. keine Begrenzung desselben vermerkt ist, dann kann man die Leitung auch im Daueranschlag Daten laden und verschicken lassen. Denn so ist das Angebot formuliert und nur das wollte der Kunde erwerben.

    Und dauerhaft online sein verursacht bei DSL keine Kosten.
  • 14.12.2004 15:32
    nukumichi antwortet auf CoLa
    also das sehe ich ganz genau so wie cola. natürlich handelt es sich nicht um ein 'missverständnis', wenn der kunde eine flatrate nutzt und 24h online ist. immerhin will er ja (wie auch der anbieter), dass sich das tarifmodell für ihn 'rechnet', und das tut es nur, wenn er sich größere datenmengen herunterlädt. würde er dies nicht tun, wäre ein volumentarif für ihn vermutlich günstiger.

    somit kann die 'schuld', wenn sie zu verteilen wäre, nur beim anbeiter, und nie beim sog. 'power-user' liegen.

    gruss
    nuku



    Benutzer CoLa schrieb:
    > > Auch wenn den Usern bei Flatrate-Angeboten ein in Zeit und
    > >
    Datenverkehr unbegrenzter Internetzugang gewährt, doch
    > >
    sollten
    > >
    dies nicht als Einladung zum exzessiven Dateien-Downloaden
    > >
    und
    > > als Erlaubnis zur Nutzung des Zugangs als DSL-Standleitung
    > >
    missverstanden werden.
    >
    > Also, Flatrate bedeutet Pauschalpreis. Wenn bei einem Angebot
    >
    inklusive allen Traffics bzw. keine Begrenzung desselben
    >
    vermerkt ist, dann kann man die Leitung auch im Daueranschlag
    >
    Daten laden und verschicken lassen. Denn so ist das Angebot
    >
    formuliert und nur das wollte der Kunde erwerben.
    >
    > Und dauerhaft online sein verursacht bei DSL keine Kosten.
  • 14.12.2004 15:58
    kfschalke antwortet auf nukumichi
    Warum sollte man den auch sonst eine Flaterate nehmen, um 24 Sunden offline zu sein und eine Anbieter zu subventionieren? Es bleibt wohl dabei, ausser Arcor oder T-Online haben wohl alle anderen Anbieter große Schwierigkeiten mit Powerusern.
    Da solte man dann vielleicht mal vernüftig kalkulieren und nicht mit Lockangeboten an den Markt gehen...
  • 14.12.2004 16:28
    ippel antwortet auf nukumichi
    Benutzer nukumichi schrieb:

    > somit kann die 'schuld', wenn sie zu verteilen wäre, nur beim
    >
    anbeiter, und nie beim sog. 'power-user' liegen.

    Du meinst also, der Anbieter hätte es gar nicht erst versuchen sollen? Dann hast Du allerdings recht. Ansonsten weiß jeder Gymnasiast und auch die meisten Realschüler, daß ein Poweruser den Anbieter mehr Geld kostet, als er einbringt. Die meisten dieser Gruppe werden dann sicher auch noch in der Lage sien herauszufinden, daß das nicht gutgehen kann.

    Ippel
  • 14.12.2004 16:47
    klaussc antwortet auf ippel
    Benutzer ippel schrieb:
    > Benutzer nukumichi schrieb:
    >
    > > somit kann die 'schuld', wenn sie zu verteilen wäre, nur
    > >
    beim
    > >
    anbeiter, und nie beim sog. 'power-user' liegen.
    >
    > Du meinst also, der Anbieter hätte es gar nicht erst versuchen
    >
    sollen? Dann hast Du allerdings recht. Ansonsten weiß jeder
    >
    Gymnasiast und auch die meisten Realschüler, daß ein Poweruser
    >
    den Anbieter mehr Geld kostet, als er einbringt. Die meisten
    >
    dieser Gruppe werden dann sicher auch noch in der Lage sien
    >
    herauszufinden, daß das nicht gutgehen kann.

    Anmaßender Kommentar:

    "Ansonsten weiß jeder Gymnasiast und auch die meisten Realschüler, daß ein Poweruser den Anbieter mehr Geld kostet, als er einbringt."

    Erst einmal scheint es mir sehr arrogant, Hauptschülern generell die erforderliche Kommpetenz abzusprechen (bin übrigens auch Hauptschüler gewesen) und allen Gymnasiasten dieses Urteil zuzutrauen.

    Zum Thema: Wie definierst du "Poweruser" ?

    Gruß

    Klaus von der Haupschule

  • 14.12.2004 17:09
    ippel antwortet auf klaussc
    Erstens sind Anwesende immer ausgenommen und zweitens bestätigen Ausnahmen die Regel.

    Aber zum Thema: Poweruser ist jemand, der den Anbieter mehr kostet, als er einbringt. So einfach. Wie ich schon schrieb, kann man durchaus argumentieren, daß der Anbieter gar nicht erst auf den Markt hätte treten müssen. Das ist sicher richtig. Und ich will "Poweruser" auch mal ganz wertfrei benutzen. Und dann ist es nnunmal so, daß ein Kunde immer dann in diese Kategorie fällt, wenn die Kosten die Einnahmen übersteigen. Das Problem besteht immer dann, wenn etwas pauschal abgerechnet wird, die Vorleistung aber mengenabhängig ist.

    Ippel
  • 14.12.2004 20:08
    Keks antwortet auf klaussc
    Benutzer klaussc schrieb:
    > Anmaßender Kommentar:
    >
    > "Ansonsten weiß jeder Gymnasiast und auch die meisten
    >
    Realschüler, daß ein Poweruser den Anbieter mehr Geld kostet,
    >
    als er einbringt."
    >
    > Erst einmal scheint es mir sehr arrogant, Hauptschülern
    >
    generell die erforderliche Kommpetenz abzusprechen (bin

    Das hat er gar nicht. Über Hauptschüler hat er gar keine Aussage getroffen.

    > übrigens auch Hauptschüler gewesen) und allen Gymnasiasten
    >
    dieses Urteil zuzutrauen.

    Liebe Grüße, Keks
    www.blitztarif.de
  • 14.12.2004 20:31
    klaussc antwortet auf Keks
    Benutzer Keks schrieb:
    > Benutzer klaussc schrieb:
    > > Anmaßender Kommentar:
    > >
    > > "Ansonsten weiß jeder Gymnasiast und auch die meisten
    > >
    Realschüler, daß ein Poweruser den Anbieter mehr Geld
    > >
    kostet,
    > > als er einbringt."
    > >
    > > Erst einmal scheint es mir sehr arrogant, Hauptschülern
    > >
    generell die erforderliche Kommpetenz abzusprechen (bin
    >
    > Das hat er gar nicht. Über Hauptschüler hat er gar keine
    >
    Aussage getroffen.

    Recht hast du, da habe ich die Aussage einfach proportional zu Ende gedacht, obwohl dieser Teil tatsächlich fehlte...

    Asche über mein Haupt.

    Gruß

    Klaus
  • 14.12.2004 16:26
    ippel antwortet auf CoLa
    Benutzer CoLa schrieb:

    > Also, Flatrate bedeutet Pauschalpreis. Wenn bei einem Angebot
    >
    inklusive allen Traffics bzw. keine Begrenzung desselben
    >
    vermerkt ist, dann kann man die Leitung auch im Daueranschlag
    >
    Daten laden und verschicken lassen.

    Es geht nicht darum, was Du kannst und darfst. Es geht darum, daß wenn Du innerhalb des rechtlichen Rahmen ein Angebot mißbrauchst, Du Dich nicht wundern mußt, wenn dieses Angebot bald eingestellt wird. Dann hast Du zwar Dein Recht ausgeübt, aber nicht allzu lange Freude daran gehabt.

    > Und dauerhaft online sein verursacht bei DSL keine Kosten.

    Richtig. Bei ZISP senkt es sogar die Kosten für den Anbieter.

    Ippel
  • 14.12.2004 18:19
    Hasi16 antwortet auf ippel
    Benutzer ippel schrieb:
    > Benutzer CoLa schrieb:
    >
    > > Also, Flatrate bedeutet Pauschalpreis. Wenn bei einem
    > >
    Angebot
    > >
    inklusive allen Traffics bzw. keine Begrenzung desselben
    > >
    vermerkt ist, dann kann man die Leitung auch im
    > >
    Daueranschlag
    > > Daten laden und verschicken lassen.
    >
    > Es geht nicht darum, was Du kannst und darfst. Es geht darum,
    >
    daß wenn Du innerhalb des rechtlichen Rahmen ein Angebot
    >
    mißbrauchst, Du Dich nicht wundern mußt, wenn dieses Angebot
    >
    bald eingestellt wird. Dann hast Du zwar Dein Recht ausgeübt,
    >
    aber nicht allzu lange Freude daran gehabt.

    Dann sollen sie doch sofort ein vernünftiges Volumen-Angebot machen und nicht versuchen eine Pseudo-Flatrate anzubieten! Power-User sind eh immer als erste bei günstigen Angeboten, weil sie sich durchschnittlich sicher besser auskennen (im Sinne von informierter sein).

    Grüße

    hasi16
  • 14.12.2004 18:49
    ippel antwortet auf Hasi16
    Ich stimme Dir zu. Eine unpriorisierte Flat deutlich unter €30 ist in Deutschland wahrscheinlich einfach nicht möglich.

    Ippel
  • 14.12.2004 20:08
    peggy antwortet auf ippel
    Mindestpreis für Flatrate
    > Ich stimme Dir zu. Eine unpriorisierte Flat deutlich unter
    >
    €30
    >
    ist in Deutschland wahrscheinlich einfach nicht möglich.


    Meine Vermutung geht eher in Richtung 50 Euro. Selbst die Telekom arbeitet mit 50 Euro höchstwahrscheinlich nicht kostendeckend, sondern schafft dies nur aufgrund ihrer Größe und den vielen anderen Kunden in vergleichsweise teuren Tarifen. Da aber ein Millionenheer von Kunden auch die nötige Infrastruktur erfordert, will man schon gern auch die "Poweruser" mit ihren Deckungsbeiträgen abschöpfen, solange diese nicht die Kapazität stören. Aber laß es mal dazu kommen: dann wird der 50-Euro-Tarif ruckzuck verschwinden.

    Die Abrechnung nach Volumen ist ja im Grunde nur eine Berechnungsgrundlage, und nach irgendwas muß ja wohl abgerechnet werden. Man kann ja nicht "nach Anzahl Leitungen" oder "pro Kunde" abrechnen, wenn sich der Kunde jederzeit umentschließen kann und sich woanders versorgen läßt.

    Peggy
  • 14.12.2004 20:12
    Christian Bär antwortet auf peggy
    Benutzer peggy schrieb:
    > > Ich stimme Dir zu. Eine unpriorisierte Flat deutlich unter
    > >
    €30
    > > ist in Deutschland wahrscheinlich einfach nicht möglich.
    >
    >
    > Meine Vermutung geht eher in Richtung 50 Euro. Selbst die
    >
    Telekom arbeitet mit 50 Euro höchstwahrscheinlich nicht
    >
    kostendeckend, sondern schafft dies nur aufgrund ihrer Größe
    >
    und den vielen anderen Kunden in vergleichsweise teuren
    >
    Tarifen. Da aber ein Millionenheer von Kunden auch die nötige
    >
    Infrastruktur erfordert, will man schon gern auch die
    >
    "Poweruser" mit ihren Deckungsbeiträgen abschöpfen, solange
    >
    diese nicht die Kapazität stören. Aber laß es mal dazu kommen:
    >
    dann wird der 50-Euro-Tarif ruckzuck verschwinden.
    >
    > Die Abrechnung nach Volumen ist ja im Grunde nur eine
    >
    Berechnungsgrundlage, und nach irgendwas muß ja wohl
    >
    abgerechnet werden. Man kann ja nicht "nach Anzahl Leitungen"
    >
    oder "pro Kunde" abrechnen, wenn sich der Kunde jederzeit
    >
    umentschließen kann und sich woanders versorgen läßt.
    >
    > Peggy


    Aber warum schaft es ARCOR mit 9,95€??????
  • 14.12.2004 20:10
    Keks antwortet auf ippel
    Benutzer ippel schrieb:
    > Ich stimme Dir zu. Eine unpriorisierte Flat deutlich unter €30
    >
    ist in Deutschland wahrscheinlich einfach nicht möglich.

    Arcor: 9,95 €

    Liebe Grüße, Keks
    www.blitztarif.de/dsl/arcor
  • 14.12.2004 20:35
    ippel antwortet auf Keks
    Ja, bei einem Vollanschluß bei Arcor. Quersubventionierung und Abschreckung. Denn einfach mal so einen neuen Vollanschluß legen lassen, machen nur wenige. Zumal €9,95 ja auch nicht stimmt. Ich habe jetzt analoges Telefon. Bei Arcor bekomme ich teureres ISDN, kann kein CbC mehr machen, kein Preselection und kann nicht einfach mal den Provider wechseln.

    Ippel
  • 14.12.2004 20:03
    peggy antwortet auf Hasi16
    > Power-User sind eh immer als erste bei günstigen Angeboten,
    >
    weil sie sich durchschnittlich sicher besser auskennen (im
    >
    Sinne von informierter sein).

    Hmmm, nun. Poweruser sind aber auch solche Leute, die von Kalkulation zumindest ein bißchen Ahnung haben. Und da kommt man ziemlich schnell drauf, daß eine richtige Flat eben auch ihr Geld kostet. Poweruser generell als informierter darzustellen, ist wohl etwas übertrieben, findest Du nicht auch?

    Poweruser sind aber ziemlich häufig sogar geringverdienende Filesharer, die jede Menge Traffic verursachen (anstatt sich artig die CDs zu kaufen, aber das gehört nicht an diese Stelle *g*).

    Deshalb sind Poweruser und Flöatrates wohl immer ein gewisses Problem.

    Peggy
  • 14.12.2004 20:46
    Hasi16 antwortet auf peggy
    Benutzer peggy schrieb:
    > > Power-User sind eh immer als erste bei günstigen Angeboten,
    > >
    weil sie sich durchschnittlich sicher besser auskennen (im
    > >
    Sinne von informierter sein).
    >
    > Hmmm, nun. Poweruser sind aber auch solche Leute, die von
    >
    Kalkulation zumindest ein bißchen Ahnung haben. Und da kommt
    >
    man ziemlich schnell drauf, daß eine richtige Flat eben auch
    >
    ihr Geld kostet. Poweruser generell als informierter
    >
    darzustellen, ist wohl etwas übertrieben, findest Du nicht auch?
    >
    > Poweruser sind aber ziemlich häufig sogar geringverdienende
    >
    Filesharer, die jede Menge Traffic verursachen (anstatt sich
    >
    artig die CDs zu kaufen, aber das gehört nicht an diese Stelle
    >
    *g*).

    Das passt aber nicht ganz: Wenn sie "Ahnung von Kalkulation" haben verstehe ich nicht, warum sie Geringverdiener sind!
    Von dem einen haben eher kluge Leute Ahnung, dass andere passt mehr zu dumm... Oder meinst du Schüler/Azubis/Studenten?
    Ich würde Poweruser meist schon als informierter ansehen, als Nicht-Poweruser-Mutti von nebenan...

    Grüße

    hasi16
  • 15.12.2004 14:14
    nukumichi antwortet auf Hasi16
    ich denke, für grössere anbieter stellt die - vermutlich nicht gerade riesig grosse - gruppe der poweruser kein wirkliches problem dar. schliesslich gibt es dort eine - wieder vermutlich - viel grössere gruppe, die zwar eine flatrate buchen, diese aber gar nicht intensiv nutzen.

    letztlich handelt es sich also immer um eine mischkalkulation, lediglich am ende muss eine positiver beitrag für den anbieter dabei herauskommen. wenn nun relativ kleine anbieter einen relativ grossen anteil an powerusern haben, ist schnell klar, dass probleme entstehen.

    fazit: die von arcor veranschlagten 9,95 für eine flatrate sind sehr wohl haltbar, denn: je niedriger der preis, desto mehr kunden buchen eine flatrate (klingt immer gut), auch wenn sie diese nicht "voll" ausnutzen.

    Benutzer Hasi16 schrieb:
    > Benutzer peggy schrieb:
    > > > Power-User sind eh immer als erste bei günstigen Angeboten,
    > > >
    weil sie sich durchschnittlich sicher besser auskennen (im
    > > >
    Sinne von informierter sein).
    > >
    > > Hmmm, nun. Poweruser sind aber auch solche Leute, die von
    > >
    Kalkulation zumindest ein bißchen Ahnung haben. Und da
    > >
    kommt
    > >
    man ziemlich schnell drauf, daß eine richtige Flat eben
    > >
    auch
    > >
    ihr Geld kostet. Poweruser generell als informierter
    > >
    darzustellen, ist wohl etwas übertrieben, findest Du nicht
    > >
    auch?
    > >
    > > Poweruser sind aber ziemlich häufig sogar geringverdienende
    > >
    Filesharer, die jede Menge Traffic verursachen (anstatt
    > >
    sich
    > >
    artig die CDs zu kaufen, aber das gehört nicht an diese
    > >
    Stelle
    > >
    *g*).
    >
    > Das passt aber nicht ganz: Wenn sie "Ahnung von Kalkulation"
    >
    haben verstehe ich nicht, warum sie Geringverdiener sind!
    >
    Von dem einen haben eher kluge Leute Ahnung, dass andere passt
    >
    mehr zu dumm... Oder meinst du Schüler/Azubis/Studenten?
    >
    Ich würde Poweruser meist schon als informierter ansehen, als
    >
    Nicht-Poweruser-Mutti von nebenan...
    >
    > Grüße
    >
    > hasi16
  • 15.12.2004 19:25
    csbb antwortet auf nukumichi
    Benutzer nukumichi schrieb:
    > ich denke, für grössere anbieter stellt die - vermutlich nicht
    >
    gerade riesig grosse - gruppe der poweruser kein wirkliches
    >
    problem dar. schliesslich gibt es dort eine - wieder vermutlich
    > - viel grössere gruppe, die zwar eine flatrate buchen, diese
    >
    aber gar nicht intensiv nutzen.
    >
    > letztlich handelt es sich also immer um eine mischkalkulation,
    >
    lediglich am ende muss eine positiver beitrag für den anbieter
    >
    dabei herauskommen. wenn nun relativ kleine anbieter einen
    >
    relativ grossen anteil an powerusern haben, ist schnell klar,
    >
    dass probleme entstehen.
    >
    > fazit: die von arcor veranschlagten 9,95 für eine flatrate sind
    >
    sehr wohl haltbar, denn: je niedriger der preis, desto mehr
    >
    kunden buchen eine flatrate (klingt immer gut), auch wenn sie
    >
    diese nicht "voll" ausnutzen.

    Sehr wahr - und daher ist die Aussage des Artikels, "Flexiflats" o.ä. seien "fair", auch unsinnig.
    Am günstigsten für die Kunden wäre es, wenn es _nur_ Flatrates gäbe. Die zur Gesamtzahl der Nutzer verschwindend geringe Zahl der Poweruser würde dann gar nicht mehr ins Gewicht fallen.

    Doch genau diese Preisentwicklung soll aus Anbietersicht - vor allem natürlich aus Sicht der Telekom - verhindert werden.
    Dies ist einerseits legitim. Andererseits finde ich es empörend, wenn Teltarif sich zum Sprachrohr der Anbieter-Propaganda macht.

    Nur noch mal zur Erinnerung:
    Die eigentliche Hardware der Anbieter verursacht "Flat"-Kosten, keine volumen- oder verbindungseitabhängige Kosten. Am fairsten ist es daher prinzipiell, auch dem Kunden eine flat fee zu berechnen.

    Grüße
    csbb




    >
    > Benutzer Hasi16 schrieb:
    > > Benutzer peggy schrieb:
    > > > > Power-User sind eh immer als erste bei günstigen Angeboten,
    > > > >
    weil sie sich durchschnittlich sicher besser auskennen (im
    > > > >
    Sinne von informierter sein).
    > > >
    > > > Hmmm, nun. Poweruser sind aber auch solche Leute, die von
    > > >
    Kalkulation zumindest ein bißchen Ahnung haben. Und da
    > > >
    kommt
    > > >
    man ziemlich schnell drauf, daß eine richtige Flat eben
    > > >
    auch
    > > >
    ihr Geld kostet. Poweruser generell als informierter
    > > >
    darzustellen, ist wohl etwas übertrieben, findest Du nicht
    > > >
    auch?
    > > >
    > > > Poweruser sind aber ziemlich häufig sogar geringverdienende
    > > >
    Filesharer, die jede Menge Traffic verursachen (anstatt
    > > >
    sich
    > > >
    artig die CDs zu kaufen, aber das gehört nicht an diese
    > > >
    Stelle
    > > >
    *g*).
    > >
    > > Das passt aber nicht ganz: Wenn sie "Ahnung von
    > >
    Kalkulation"
    > >
    haben verstehe ich nicht, warum sie Geringverdiener sind!
    > >
    Von dem einen haben eher kluge Leute Ahnung, dass andere
    > >
    passt
    > >
    mehr zu dumm... Oder meinst du Schüler/Azubis/Studenten?
    > >
    Ich würde Poweruser meist schon als informierter ansehen,
    > >
    als
    > > Nicht-Poweruser-Mutti von nebenan...
    > >
    > > Grüße
    > >
    > > hasi16
  • 28.01.2005 19:12
    ippel antwortet auf csbb
    Benutzer csbb schrieb:
    > Nur noch mal zur Erinnerung:
    >
    Die eigentliche Hardware der Anbieter verursacht
    >
    "Flat"-Kosten,
    > keine volumen- oder verbindungseitabhängige Kosten.
    > Am fairsten
    >
    ist es daher prinzipiell, auch dem Kunden eine flat fee zu
    >
    berechnen.

    Bei ZISP und ISPGate werden dem Provider von der Telekom als Vorleister bandbreitenabhängige Kosten in Rechnung gestellt. Dabei steht die Zeit meistens im Nenner. Kurz gesagt spart der Anbieter, wenn seine Kunden möglichst gleichmäßig verteilt über den Tag gleichmäßigen, nicht schwankenden Traffic verursachen. Bei kleinen Providern kommen dann noch die Peeringkosten dazu, die in diesem Fall dann volumenabhängig berechnet werden. Große Provider peeren kostenlos (gegenseitig natürlich).

    Aus diesem Grund gibt es mindestens einen Provider, der einen Tarif anbiette, der biloiger wird, desto länger man online ist. Was zuerst absurd erscheint, erklärt sich eben durch die Abrechnung mit der Telekom.

    Bei Anbietern, die keine Telekom Vorleistung brauchen (Arcor u. a.), definieren sich die Kosten größtenteils durch die maximal benötigte Bandbreite und ist damit bei steigender Kundenzahl relativ konstant, da mehr Kunden auch mehr zahlen.

    Ippel