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Telekom gewinnt Rechtsstreit


16.07.2008 19:42 - Gestartet von kamischke
Telekom gewinnt Rechtsstreit um Preise für Auskunftsdaten

Mittwoch, 16. Juli 2008, 17:50 Uhr

Berlin, 16. Jul (Reuters) - Die Deutsche Telekom darf konkurrierenden Auskunftsdiensten höhere Preise für die Bereitstellung bestimmter Teilnehmerdaten berechnen.
Das Bundesverwaltungsgericht hob am Mittwoch einen Beschluss der Bundesnetzagentur von August 2005 auf, durch den die bis dahin von der Telekom geforderten Entgelte drastisch beschnitten worden waren.
Soweit es sich um Kundendaten handele, die über Basisangaben wie Namen, Anschriften und Telefonnummern hinaus gehen, sei der von der Regulierungsbehörde angelegte Maßstab zu eng und beeinträchtige die Telekom zu stark, sagte ein Gerichtssprecher. (AZ: BVerwG 6 C 2.07).

Die Regulierungsbehörde hatte die Preise der Telekom von jährlich insgesamt knapp 50 Millionen Euro auf nur 770.000 Euro gesenkt.

(...)

Die Netzagentur habe jedoch nicht berücksichtigt, dass sich das Urteil des EuGH nur auf das Überlassen bestimmter Basisdaten bezog, beanstandete das Bundesverwaltungsgericht.
Die Behörde müsse zu einer differenzierteren Regelung kommen.
Soweit es sich um weitere Teilnehmerdaten wie Branche oder Beruf handele, dürfe die Telekom auch Kosten für die Pflege es Datenbestandes und damit ein höheres Entgelt verlangen.

(...)" [reuters.com]

Vollständige Meldung unter:
http://de.reuters.com/article/companyNews/idDEL1641588220080716


Upsss, wer zahlt dann aber nun die Differenz für die vergangenen Jahre?
Die Bundesnetzagentur oder die Wettbewerber selbst?

Gruß Kamischke