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Payback und Datenschutz


17.11.2004 15:38 - Gestartet von lr
Muß man auch hier das Kleingedruckte lesen, um zu verhindern, daß Payback Daten sammelt und damit alles Mögliche anstellt?
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[1] j.m. antwortet auf lr
17.11.2004 15:44
Ich würde mal davon ausgehen, dass dein Mobilfunkverhalten ggf. irgendwie verwendet wird.

Oder du bekommst passend zu deinen letzten 10 Einkäufen bei Payback-Geschäften SMS aufs Handy.

Wäre ja alles möglich...
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[1.1] koelli antwortet auf j.m.
17.11.2004 15:47
Benutzer j.m. schrieb:
Ich würde mal davon ausgehen, dass dein Mobilfunkverhalten ggf. irgendwie verwendet wird.

Oder du bekommst passend zu deinen letzten 10 Einkäufen bei Payback-Geschäften SMS aufs Handy.

Wäre ja alles möglich...

Die betonung liegt auf WÄRE technisch möglich, ist aber durch die AGB und das Datenschutzgesetz ausgeschlossen. Und sollte sich das in Zukunft ändern, müsstest du der Änderung zustimmen. Also keine Übertreibungen bitte.
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[1.1.1] j.m. antwortet auf koelli
17.11.2004 15:51
Benutzer koelli schrieb:

Also keine Übertreibungen bitte.

Übertreibungen sind oft praktisch, um etwas genauer zu erklären.
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[1.1.2] Zulu antwortet auf koelli
17.11.2004 15:52
Benutzer koelli schrieb:

Die betonung liegt auf WÄRE technisch möglich, ist aber durch die AGB und das Datenschutzgesetz ausgeschlossen. Und sollte sich das in Zukunft ändern, müsstest du der Änderung zustimmen.

Stimmt, aber.....

Also keine Übertreibungen bitte.

... wenn es es gesetzlich geändert wird? Dann ist keine Zustimmung nötig. Und im Zuge der Terroristenfahndung hatte Schilly einiges klammheimlich hintenrum geändert.
Hast du das bedacht?
Frage mal die Leute ob sie was davon erfuhren? Du wirst kaum jemanden finden.

Soviel zum Thema: "also keine Übertreibungen bitte"

Zulu
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[1.1.2.1] koelli antwortet auf Zulu
17.11.2004 16:01
Benutzer Zulu schrieb:
Stimmt, aber.....

... wenn es es gesetzlich geändert wird? Dann ist keine Zustimmung nötig. Und im Zuge der Terroristenfahndung hatte Schilly einiges klammheimlich hintenrum geändert.

Ich glaube kaum, dass ein Terrorist mit einer Paybackkarte einkaufen geht. Abgesehen davon ist mir kein Geschäft bekannt, dass Sprengstoff verkauft und Paybackpunkte vergibt ;-)
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[1.1.2.1.1] Zulu antwortet auf koelli
17.11.2004 16:07
Benutzer koelli schrieb:

Ich glaube kaum, dass ein Terrorist mit einer Paybackkarte einkaufen geht. Abgesehen davon ist mir kein Geschäft bekannt, dass Sprengstoff verkauft und Paybackpunkte vergibt ;-)

Nein? Dann glaubst du auch kaum das die sogar angeblich in Hamburg den Führerschein gemacht haben und dort sogar studierten.

lol.

Nimm es nicht persönlich Koelli, aber das waurde nun wirklich sehr breitgetreten in den Medien.

Außerdem muß ja nicht jeder Paybackkartenbenutzer gleich zum Terrorist werden, oder? Und ich glaube auch nicht, daß dieses Instrument (Payback) sich wirklich dafür eignen würde.

Aber es geht um den ganz normalen Bürger und um seine Einschränkungen die per Salamitaktik durchgeboxt werden. Und dafür kann man die Daten von HappyDigit, Payback und Co. sehr gut verwenden. Und das ist auch leider keine übertriebene Utopie mehr.

Zulu... aber natürlich habe ich auch nichts zu verbergen.:->

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[1.1.3] Samkia antwortet auf koelli
28.04.2005 18:15
Benutzer koelli schrieb:
Benutzer j.m. schrieb:
Ich würde mal davon ausgehen, dass dein Mobilfunkverhalten ggf.
irgendwie verwendet wird.

Oder du bekommst passend zu deinen letzten 10 Einkäufen bei Payback-Geschäften SMS aufs Handy.

Wäre ja alles möglich...

Die betonung liegt auf WÄRE technisch möglich, ist aber durch die AGB und das Datenschutzgesetz ausgeschlossen. Und sollte sich das in Zukunft ändern, müsstest du der Änderung zustimmen. Also keine Übertreibungen bitte.

Ich habe jetzt die Payback-AGBs nicht parat, gehe aber davon aus, daß zumindest nach deren alten Bestimmungen das völlig OK wäre.

Bei Jamba!-Nutzung steht Ähnliches in den AGB...
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[1.1.4] Natürlich!: Werbe-SMS von Payback entspr. Einkäufen
Samkia antwortet auf koelli
28.04.2005 18:22
Natürlich sind Werbe-SMS von Payback entspr. den Einkäufen schon jetzt vorgesehen!

Zitat Payback-AGB folgt.

Nett, daß man immerhin (inzwischen) bei der Anmeldung eine entspr. Einwilligung in bestimmte Sachen geben kann (wahrscheinlich machen das alle automatisch, weil sie das Kreuz nicht wegnehmen, oder den Absatz nicht streichen?!?)

OK, wer bei solchen Systemen wie Payback mit i.d.R. lächerlichen Pseudorabatten mitmacht, hat sowieso selber Schuld, oder? ;o) IMHO

- - -

2. Werbung und Marktforschung
Nur wenn Sie bei der Anmeldung Ihre diesbezügliche Einwilligung erteilt haben, nutzt Loyalty Partner die Basisdaten, freiwilligen Angaben und gemeldeten Rabattdaten zu Zwecken der Marktforschung sowie zur individuellen Erstellung und Versendung ausgewählter Informationen per Post, des PAYBACK E-Mail Newsletter sowie von SMS (Werbung). Daneben kann das Partnerunternehmen, von dem Sie Ihre PAYBACK Karte erhalten haben, Ihre Basis- und dort anfallenden Rabattdaten sowie Ihre freiwilligen Angaben zu eigenen Zwecken der Marktforschung und der Versendung von Informationen per Post nutzen. ...

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[1.1.4.1] koelli antwortet auf Samkia
28.04.2005 18:29
Benutzer Samkia schrieb:
OK, wer bei solchen Systemen wie Payback mit i.d.R. lächerlichen Pseudorabatten mitmacht, hat sowieso selber Schuld, oder? ;o) IMHO

Man muss das schon differenzieren:
Natürlich sind Paybackpunkte wie bei "real" (1 Punkt für 2 Euro) oder bei Kaufhof (1 Punkt für 1 Euro Umsatz) nicht der Rede wert.
Aber guck mal in den Payback-Onlineshop! Da bekommst du 400 Punkte (=4 Euro) für jede Bestellung bei Conrad, 300 Punkte für Otto-Bestellungen, 250 Punkte für jede Flugbuchung bei Germanwings oder bis zu 1000 Punkte bei diversen Sonderaktionen oder Zeitschriftenabos.
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[1.1.4.1.1] Samkia antwortet auf koelli
28.04.2005 18:51
Benutzer koelli schrieb:
Benutzer Samkia schrieb:
OK, wer bei solchen Systemen wie Payback mit i.d.R. lächerlichen Pseudorabatten mitmacht, hat sowieso selber Schuld, oder? ;o) IMHO

Man muss das schon differenzieren: Natürlich sind Paybackpunkte wie bei "real" (1 Punkt für 2 Euro) oder bei Kaufhof (1 Punkt für 1 Euro Umsatz) nicht der Rede wert. Aber guck mal in den Payback-Onlineshop! Da bekommst du 400 Punkte (=4 Euro) für jede Bestellung bei Conrad, 300 Punkte für Otto-Bestellungen, 250 Punkte für jede Flugbuchung bei Germanwings oder bis zu 1000 Punkte bei diversen Sonderaktionen oder Zeitschriftenabos.

Aha...

Relativ zu den 400 Punkten pro Conrad-Einkauf sieht der Rest doch lächerlich bzw. nach totaler Verarsche aus, da müßte man doch sauer werden, wenn man extra bei einem Payback-Laden statt woanders (billiger) etwas gekauft hat, um seine komischen Punkte voll zu bekommen?!?!
Also ehrlich, tollen Trolley umgerechnet für nur 8900 Euro Umsatz bei Christ, Goertz oder WMF? Ist ja megageizig-geil ;o)

Aber was mich mehr interessieren würde, Du bist ja offensichtlich (zufriedener) Payback-Kunde [oder Mitarbeiter? ;o)].
Hast Du beim Vertragsschluß explizit dieser SMS-Werbung etc. pp. widersprochen oder hast Du jetzt einen "Standard-Vertragsstatus" (?), wo mit Deinen Daten im Prinzip Beliebiges gemacht werden kann, inkl. kaufverhaltensabhängiger Werbe-SMS von Dritten. Ja oder nein oder 'weiß nicht'?!?
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[1.1.4.1.1.1] koelli antwortet auf Samkia
28.04.2005 19:09
Benutzer Samkia schrieb:
Benutzer koelli schrieb:
Benutzer Samkia schrieb:
OK, wer bei solchen Systemen wie Payback mit i.d.R. lächerlichen Pseudorabatten mitmacht, hat sowieso selber Schuld, oder? ;o) IMHO

Man muss das schon differenzieren: Natürlich sind Paybackpunkte wie bei "real" (1 Punkt für 2 Euro) oder bei Kaufhof (1 Punkt für 1 Euro Umsatz) nicht der
Rede wert. Aber guck mal in den Payback-Onlineshop! Da bekommst du 400 Punkte (=4 Euro) für jede Bestellung bei Conrad, 300 Punkte für Otto-Bestellungen, 250 Punkte für jede Flugbuchung bei Germanwings oder bis zu 1000 Punkte bei diversen Sonderaktionen oder Zeitschriftenabos.

Aha...

Relativ zu den 400 Punkten pro Conrad-Einkauf sieht der Rest doch lächerlich bzw. nach totaler Verarsche aus, da müßte man doch sauer werden, wenn man extra bei einem Payback-Laden statt woanders (billiger) etwas gekauft hat, um seine komischen Punkte voll zu bekommen?!?!
Also ehrlich, tollen Trolley umgerechnet für nur 8900 Euro Umsatz bei Christ, Goertz oder WMF? Ist ja megageizig-geil ;o)

Aber was mich mehr interessieren würde, Du bist ja offensichtlich (zufriedener) Payback-Kunde [oder Mitarbeiter?
;o)].
Hast Du beim Vertragsschluß explizit dieser SMS-Werbung etc.
pp. widersprochen oder hast Du jetzt einen "Standard-Vertragsstatus" (?), wo mit Deinen Daten im Prinzip Beliebiges gemacht werden kann, inkl. kaufverhaltensabhängiger Werbe-SMS von Dritten. Ja oder nein oder 'weiß nicht'?!?

Also ich bin kein Mitarbeiter, sondern einfach ein Nutzer der Payback-Karte.
Ich setze die Karte auch nur dann ein, wenn es sich wirklich lohnt. Das heißt, ich renne nicht in irgendein (teures) Geschäft, z.B. Kaufhof, nur weil ich dort wenige Punkte bekomme.
Aber ich setze durchaus auch mal die Coupons ein, die man von Payback zugeschickt bekommt. Diese Coupons decken übrigens so gut wie alle Firmen ab, die Paybackpunkte vergeben. Es findet also (bei mir) keine Werbung nach Kaufverhalten statt.
Ich habe bei der Anmeldung auch alles durchgestrichen, was freiwillig war.
Und die "tollen Prämien" habe ich mir auch noch nie bestellt. Die bekommt man billiger im Laden. Aber man kann sich ab 1000 Punkten (=10 Euro) einfach Bargeld aufs Konto überweisen lassen oder auch für die gewünschte Summe Gutscheine bei Kaufhof, dm oder Obi ausdrucken.
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[1.1.4.1.1.1.1] Gerko antwortet auf koelli
29.04.2005 16:06
Benutzer andy 200 schrieb:

Benutzer Samkia schrieb:

Also ich bin kein Mitarbeiter, sondern einfach ein Nutzer der
Payback-Karte.
Ich setze die Karte auch nur dann ein, wenn es sich wirklich lohnt. Das heißt, ich renne nicht in irgendein (teures) Geschäft, z.B. Kaufhof, nur weil ich dort wenige Punkte bekomme.
Aber ich setze durchaus auch mal die Coupons ein, die man von Payback zugeschickt bekommt. Diese Coupons decken übrigens so gut wie alle Firmen ab, die Paybackpunkte vergeben. Es findet also (bei mir) keine Werbung nach Kaufverhalten statt. Ich habe bei der Anmeldung auch alles durchgestrichen, was freiwillig war.
Und die "tollen Prämien" habe ich mir auch noch nie bestellt.
Die bekommt man billiger im Laden. Aber man kann sich ab 1000 Punkten (=10 Euro) einfach Bargeld aufs Konto überweisen lassen oder auch für die gewünschte Summe Gutscheine bei Kaufhof, dm oder Obi ausdrucken.

das mache ich genau so ! bei dm (z.B) haben wir schon immer eingekauft,warum soll man dann nicht auch die Punkte mitnehmen.
Die man dann auch noch ausbezahlt bekommt.

Gruß Andy


So sehe ich das auch. DM ist ein günstiges Geschäft, hat viele Produkte ihrer Eigenmarken. In letzter Zeit gab es 5 oder 10fache Punkte-Coupons. Wer dort einkauft und das nicht nutzt ist selber schuld.
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[1.1.4.1.1.1.1.1] wolfram antwortet auf Gerko
29.04.2005 17:21
-quoted-

So sehe ich das auch. DM ist ein günstiges Geschäft, hat viele Produkte ihrer Eigenmarken. In letzter Zeit gab es 5 oder 10fache Punkte-Coupons. Wer dort einkauft und das nicht nutzt ist selber schuld.

Man sollte auch die anderen Vorteile nicht außer Acht lassen, wir erhielten bzw. erhalten Fernsehzeitungen, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung oder den Focus für absolut lau, mit Beendigung des Abos o h n e linke Tricks, wenn vorbei, dann vorbei, man braucht sich nicht einmal zu melden und abzubestellen, FAS und Focus kamen so ein Jahr gratis ins Haus...

Gruß Wolfram
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[1.1.4.1.2] News_gmbh antwortet auf koelli
30.04.2005 13:04
Ich kritisiere die Payback Karte nicht, aber 300 Punkte (umgerechnet 3 Euro) sind zwar nett, aber richtig bescheiden, wenn man 6 Euro pro Bestellung bekommen kann. Da verdient Payback ganz schön mit, muss ich ehrlich sagen.
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[2] koelli antwortet auf lr
17.11.2004 15:48
Benutzer lr schrieb:
Muß man auch hier das Kleingedruckte lesen, um zu verhindern, daß Payback Daten sammelt und damit alles Mögliche anstellt?

Du bist gut. Man soll IMMER das Kleingedruckte lesen. Aber bei Payback ist das schlimmste, was dir passieren kann, dass du Rabattcoupons zugeschickt bekommst.
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[2.1] lr antwortet auf koelli
17.11.2004 15:57
Benutzer koelli schrieb:

Du bist gut. Man soll IMMER das Kleingedruckte lesen.

Selbstverständlich muß man das, auch wenn es für juristische Laien oft schwierig ist, festzustellen, was denn nun wirklich erlaubt ist und was nicht. Ich finde es nur traurig, daß man mittlerweile bei nahezu keinem Unternehmen mehr auf Fairneß vertrauen kann sondern immer nach versteckten Fußangeln suchen muß.
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[2.1.1] News_gmbh antwortet auf lr
30.04.2005 13:07
Wenn die Gesellschaft fair wäre, würden die Unternehmer ebenfalls fair vorgehen.