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Verträge mit DM-Preisen nach 1.1.02


16.09.2004 19:15 - Gestartet von oti12
Hallo mein Vertragsbeginn war der 12.01.02-ich hab aber noch die guten alten Tarife aus der DM-Zeit.
In dem damaligen Preisprospekt standen die Preise in DM und drunter klein die Euro-Preise.
Ich frage mich jetzt, welche Preise für mich gelten- 3cent oder 5Pf, da vom 1.1.02-1.03.02 ja beide Währungen akzeptiert wurden.
Die 17 % werden ja noch getopt von den netzinternen SMS ab der hundertsten SMS kosteten die 3Pf , danach 2 cent - das sind dann mal eben 30% Erhöhung.
Ich glaube aber nicht, daß alle Betroffenen automatisch ihr Geld erstattet bekommen (wie die VZ HH meint)- da wird o2 wohl erst mit Gericht gedroht werden müssen. Mal sehen, was der Richterspruch aus München so bringt.
Bis wann galten eigentlich die alten DM-Tarife bzw. wurden die vermarktet?
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[1] o2-und.tschuess antwortet auf oti12
16.09.2004 20:05
Die Umstellung der Rechnung von bestehenden Kunden erfolgte ab Sommer 2001. Ab da wurden auch die Preislisten für Neukunden zusätzlich in EUR ausgewiesen - damals musste ja alles doppelt ausgewiesen werden. Da die Abrechnung von Neukunden aber von Anfang an in EUR erfolgte (davon gehe ich jedenfalls aus), werden wohl die EUR-Preise gegolten haben. Somit müssten die DM-Preise als zusätzliche Angabe zu betrachten sein, auch wenn die DM-Preise groß und die EUR-Preise kleiner dargestellt wurden.

Ob man das als Neukunde nun "umdrehen" und behaupten kann, dass die DM-Preise gültig waren... ich bezweifle es.

Alles ab 01.01.2002 ist aber so oder so zwingend in EURO gültig.
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[1.1] oti12 antwortet auf o2-und.tschuess
16.09.2004 21:06
Benutzer o2-und.tschuess schrieb:
Die Umstellung der Rechnung von bestehenden Kunden erfolgte ab Sommer 2001. Ab da wurden auch die Preislisten für Neukunden zusätzlich in EUR ausgewiesen - damals musste ja alles doppelt ausgewiesen werden. Da die Abrechnung von Neukunden aber von Anfang an in EUR erfolgte (davon gehe ich jedenfalls aus), werden wohl die EUR-Preise gegolten haben.
In meinem Mobilfunk-Antrag steht: Es gilt die jeweils gültige Preisliste-
Die Preisliste ist aber in zwei Währungen geschrieben und wenn die kleinen Europreise verbindlich waren so ist das ja dann Irreführung, weil ja da 5 Pf und 3 cent untereinander stehen und das ist ja der Widerspruch in sich, weil da müßten ja dan 5,87 Pf stehen. Aber ich glaube Klarheit würde da nur ein Gerichtsurteil bringen. Wer hat schon Lust wegen ein paar Euro zu klagen.( und somit O2 von ihrer Auslegung des EU-Urteils abzubringen) Aber im Prinzip ist das ja alles Teuro-Masche von O2 und steht für ein "kundenfreundliches" Unternehmen. naja-----Weiß jemand, ab wann neue Preislisten herausgegeben wurden-meine stammt vom 07/2001 und wurde mir bei Vertragsabschluß vom Händler ausgehändigt?-------------------
Somit müssten die
DM-Preise als zusätzliche Angabe zu betrachten sein, auch wenn die DM-Preise groß und die EUR-Preise kleiner dargestellt wurden.

Ob man das als Neukunde nun "umdrehen" und behaupten kann, dass die DM-Preise gültig waren... ich bezweifle es.

Alles ab 01.01.2002 ist aber so oder so zwingend in EURO
gültig.
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[1.1.1] o2-und.tschuess antwortet auf oti12
17.09.2004 00:38
Benutzer oti12 schrieb:
In meinem Mobilfunk-Antrag steht: Es gilt die jeweils gültige Preisliste- Die Preisliste ist aber in zwei Währungen geschrieben und wenn die kleinen Europreise verbindlich waren so ist das ja dann Irreführung, weil ja da 5 Pf und 3 cent untereinander stehen und das ist ja der Widerspruch in sich, weil da müßten ja dan 5,87 Pf stehen. Aber ich glaube Klarheit würde da nur ein Gerichtsurteil bringen. Wer hat schon Lust wegen ein paar Euro zu klagen.( und somit O2 von ihrer Auslegung des EU-Urteils abzubringen) Aber im Prinzip ist das ja alles Teuro-Masche von O2 und steht für ein "kundenfreundliches" Unternehmen. naja-----Weiß jemand, ab wann neue Preislisten herausgegeben wurden-meine stammt vom 07/2001 und wurde mir bei Vertragsabschluß vom Händler ausgehändigt?-------------------

Nach dem "viag'schen Umrechnungssystem" ist das kein Widerspruch, sondern vollkommen richtig so. ;-) Die glauben ja noch immer daran.

Die VIAG-Preislisten wären damals wegen der Irreführung sicherlich ein Fall für die Wettbewerbszentrale gewesen (vielleicht waren sie es ja auch). Nur konnte so richtig keiner was gegen die Preislisten unternehmen, da der EuGH ja erst jetzt geurteilt hat.

Müsste ich die damaligen Preislisten jetzt beurteilen, würde ich die vertraglich vereinbarten Beträge folgendermaßen verstehen:
* in Verträgen bis 31.12.2001 die DM-Preise,
* in Verträgen ab 01.01.2002 die EUR-Preise.
Das schließe ich daraus, dass in dem jeweiligen Zeitraum die DM bzw. der EUR Zahlungsmittel war. Die restlichen Angaben würde ich jeweils als zusätzliche Information (war ja damals mit der doppelten Ausweisung so vorgesehen) interpretieren.

Da wird es aber (auch) unter den Richtern unterschiedliche Meinungen geben und jeder wird das "etwas" anders sehen. Die Erfolgsaussichten sind somit wesentlich schwerer abzuschätzen, als bei der Umrechnung der damals bestehenden Verträge. Vielleicht possitioniert sich die Verbraucherzentrale zu den Preislisten; dann hätte man wenigstens einen Anhaltspunkt.
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[2] fibrozyt antwortet auf oti12
17.09.2004 10:08
Benutzer oti12 schrieb:
>
Die 17 % werden ja noch getopt von den netzinternen SMS ab der hundertsten SMS kosteten die 3Pf , danach 2 cent - das sind dann mal eben 30% Erhöhung.

Man sollte aufhören mit diesen Prozentzahlen um sich zu werfen, weil sie ein völlig falsches bild auf den Sachverhalt werfen. 30% hören sich massiv an, aber 30% bei 2ct? 1 Sekunde ist beim Hundertmeterlauf auch was anderes als beim Marathon. Möchte damit nicht sagen, dass dies korrekt ist, aber die Höhe des Verlustest sollte man schon relativieren.
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[2.1] oti12 antwortet auf fibrozyt
17.09.2004 18:57
Benutzer fibrozyt schrieb:
Benutzer oti12 schrieb:
>
Die 17 % werden ja noch getopt von den netzinternen SMS ab der hundertsten SMS kosteten die 3Pf , danach 2 cent - das sind dann mal eben 30% Erhöhung.

Man sollte aufhören mit diesen Prozentzahlen um sich zu werfen, weil sie ein völlig falsches bild auf den Sachverhalt werfen. 30% hören sich massiv an, aber 30% bei 2ct? 1 Sekunde ist beim Hundertmeterlauf auch was anderes als beim Marathon. Möchte damit nicht sagen, dass dies korrekt ist, aber die Höhe des Verlustest sollte man schon relativieren.
Für den einzelnen sind es ein paar cent, aber man sollte mal alle betroffenen Kunden zusammenrechnen.
Was da monatlich mal eben mehr in die Kasse kommt, wird wohl kein Peanuts-Sümmchen mehr sein.
Und der Kunde ist wie überall seit der Euro-Einführung der Gelackmeierte.
Ich finds eigentlich schade und wünsch mir die gute alte DM zurück.
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[2.1.1] charly1 antwortet auf oti12
20.09.2004 17:20
% ist nunmal %.
wenn man bei 2 cent gelinkt wird sind das bei einem gesamtmonatsumsatz von 100 € immernoch 30 prozent und nur weil es sich bei 2 cent wenig und bei 100 € logischerweise nach mehr anhört ist und bleibt es dasselbe!!!
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[2.1.1.1] fibrozyt antwortet auf charly1
22.09.2004 08:59
Benutzer charly1 schrieb:
% ist nunmal %.
wenn man bei 2 cent gelinkt wird sind das bei einem gesamtmonatsumsatz von 100 € immernoch 30 prozent und nur weil es sich bei 2 cent wenig und bei 100 € logischerweise nach mehr anhört ist und bleibt es dasselbe!!!

Nur mit dem kleinen Unterschied, dass du bei dem 2 ct. Preis über 4000 SMS verschicken müsstest. Genau da liegt das Problem. Natürlich ist und bleibt es dasselbe, nur das Telefonverhalten, welches solche Kosten verursachen würde ist absolut utopisch.
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[2.1.1.1.1] fibrozyt antwortet auf fibrozyt
22.09.2004 18:41
Benutzer spyder schrieb:
Telefonverhalten hin der her. Bei meiner letzten Abrechnung musste ich € 41,xx statt € 37,xx zahlen. Gerechnet auf die Jahre, in denen o2 zu Unrecht gerundet hat, ist das eine Summe, auf die ich schon aus Prinzip nicht verzichten möchte.

Wie soll denn das gehen? Du zahlst pro Minute ca. 0,4ct zuviel, wenn du ausschließlich im 3 ct Tarif telefonierst. Da müsstest du um auf die 4 € zu kommen (wenn ich mich verrrechnet habe) über 16 Stunden telefonieren. Wenn du tatsächlich ausschließlich in dieser Zeit telefonierst, hast du mit Genion definitiv das falsche Telefonprodukt gewählt.
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[2.1.1.1.1.1] fibrozyt antwortet auf fibrozyt
24.09.2004 00:27
Benutzer spyder schrieb:
Ich habe alle Tarife, die für mich gelten, von DM in Euro umgerechnet. o2 hat bei meiner letzten Rechnung schon alle Beträge in Euro mit vier Stellen hinterm Komma ausgewiesen. Dies haeb ich dann auch so genau getan. Dann habe ich alle Beträge addiert und die MwSt. hinzugerechnet. Nicht nur die 5Pf/3ct-Einheit ist unkorrekt gerundet worden, sondern auch andere, zum Beispiel bei Gesprächen aus der Homezone in die USA.

Es sind jedoch auch viele Tarife zu deinen Gunsten gerundet worden. Hast du die mal dazugerechnet?

Insgesamt war o2 auf € 25,1346 für meine Verbindungen
gekommen, während ich bei € 21,xxxx lag(kann jetzt nicht nachsehen, da ich nicht zu Hause bin). Ob es 16 Stunden waren, weiß ich nun nicht.

Das müssen so viele Stunden gewesen, sein, da die Rundungsdifferenz im 3 ct. Tarif am höchsten waren. Falls es nicht alles 3 ct. Tarife waren müssten es noch mehr als 16 Stunden gewesen sein. Kann irgendwie nicht hinkommen.

Nachrechnen, dauert mir zu lange. Es kann
sein, dass Genion teurer ist, als ein anderer Tarif, doch dafür kann ich in einem relativ großen Bereich ohne schlechtes Gewissen, eine "klassische" Mobilfunkrechnung zu belasten, telefonieren.

Und da war sie wieder, die Doppelmoral.
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[2.1.1.1.1.1.1] joeymuenchen antwortet auf fibrozyt
03.10.2004 11:49
Was ich nicht versteh, ist, warum sich hier an den 16+ Stunden aufgehangen wird... Welcher Tarif wär da billiger als genion? warum kann über 16 Stunden nicht sein?

Zur Preiserhöhung: 1. Ich denke die Beträge sollten erstattet werden. Andere Betreiber haben die Euro-Umstellung auch korrekt abgewickelt... 2. Prozentangaben (weiter oben im Thread) geben die Realität meines Erachtens nach hervorragend wieder.