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Kein Thema


25.02.2005 14:45 - Gestartet von UdoAusBerlin
Die in dem Artikel beläufig erwähnten seriösen Meinungsforscher leiden übrigens am meisten unter den Verkaufs-und Werbeanrufen! Der Ratschlag einfach aufzulegen ist daher nicht hilfreich, weil viele angerufene einfach auflegen ohne richtig zuzuhören. Vielmehr sollte der Ratschlag lauten, daß bevor der Anrufer überhaupt irgendwas fragt, abzuklären ob in irgendeiner Form etwas verkauft oder beworben werden soll. Kommt es hier nicht zu einer eindeutigen Verneinung, sollte man den Anrufer auf die Unseriösität seines Anliegen und auf die Rechtslage hinweisen und DANN auflegen.
Im übrigen kann man seriösen Markt- und Meinungsforscher in der Regel daran erkennen, daß sie nicht unbedingt mit der Person sprechen, die ans Telefon geht, sondern zunächst danach fragen, wieviel Personen im Haushalt leben, um dann aus statistischen Gründen eine Zufallsauswahl zu treffen (nach verschiedene Verfahren: z.B. wer als nächster oder als letzter Geburtstag hatte oder der Computer trifft eine Auswahl). Und ganz wichtig: Die Frage nach dem Haushalteinkommen ist ein Ausdruck von Seriösität, auch wenn das bei den meisten telefonisch Befragten genau entgegengesetzt wahrgenommen wird. Das HH-Einkommen ist eine statisch wichtige Größe, den Skl-Losverkäufer hingegen interessiert es überhaupt nicht.
Was ich auch nicht verstehe angesichts der im Artikel geschilderter Gesetzeslage. Warum finden sich Jobangebote für Call-Center-Agents zum Losverkauf auf Job-Portalen, die auch von den Arbeitagenturen gesponsert werden. Warum werden Jobsuchende von den Arbeitsagenturen an Firmen vermittelt, die zu 90% unseriöses Adress- und Nummermaterial (sprich das Telefonbuch) verwenden und ein angebliches Einverständnis (Gewinnspielteilnahme etc.) nur vortäuschen.
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[1] koelli antwortet auf UdoAusBerlin
25.02.2005 15:08
Ob nun Martforscher oder Losverkäufer: Alle diese Anrufe sind lästig und rauben einem nur die Zeit. Insbesondere Umfragen dauern oft 15 Minuten oder länger. Deshalb lasse ich grundsätzlich den Anrufbeantworter drangehen, wenn im Display keine Rufnummer erscheint. Denn alle diese Callcenter unterdrücken ihre Nummer.
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[1.1] UdoAusBerlin antwortet auf koelli
25.02.2005 15:27
Benutzer koelli schrieb:
Ob nun Martforscher oder Losverkäufer: Alle diese Anrufe sind lästig und rauben einem nur die Zeit. Insbesondere Umfragen dauern oft 15 Minuten oder länger. Deshalb lasse ich grundsätzlich den Anrufbeantworter drangehen, wenn im Display keine Rufnummer erscheint. Denn alle diese Callcenter unterdrücken ihre Nummer.
ES stht Dir frei zu sagen, daß Du nicht mitmachen möchtest und natürlich auch, daß Du nicht rangehst. Dann möchte ich Dich aber auch bitten, Umfrageergebnisse nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen und Dich über Produkte und Angebote, die am Markt vorbeigehen nicht mehr zu wundern, zu ärgern...
Ob "böse" oder "gut" Call-Center zeigen ihre Nummer in der Tat nicht an, weil ja dann die Nummer des Einzelarbeitsplatzes angezeigt würde, der a) normalerweise eh immer besetzt ist, weil ja telefoniert wird, b) an diesem Platz ständig jemand anderes Sitzt, c) die Mitarbeiter am Telefon nicht dafür da sind skeptische Rückrufer zu beschwichtigen, d) es auch im Interesse des Angerufene ist, weil ihn die Anrufe in Abwesenheit völlig unnötig zu Rückrufen veranlassen würden.
Seriöse Markt und Meinungsforscher (z.B. Emnid, TNS Infratest, Ipsos, GfK usw.) sagen auf Nachfrage immer eine Nummer bei der man sich bezüglich der Rechtmäßigkeit und Sinnhaftigkeit des Anrufes informieren kann.
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[1.1.1] baeckerman antwortet auf UdoAusBerlin
25.02.2005 15:32
Benutzer UdoAusBerlin schrieb:
Benutzer koelli schrieb:
Ob nun Martforscher oder Losverkäufer: Alle diese Anrufe sind lästig und rauben einem nur die Zeit. Insbesondere Umfragen dauern oft 15 Minuten oder länger. Deshalb lasse ich grundsätzlich den Anrufbeantworter drangehen, wenn im Display keine Rufnummer erscheint. Denn alle diese Callcenter unterdrücken ihre Nummer.
ES stht Dir frei zu sagen, daß Du nicht mitmachen möchtest und natürlich auch, daß Du nicht rangehst. Dann möchte ich Dich aber auch bitten, Umfrageergebnisse nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen und Dich über Produkte und Angebote, die am Markt vorbeigehen nicht mehr zu wundern, zu ärgern... Ob "böse" oder "gut" Call-Center zeigen ihre Nummer in der Tat nicht an, weil ja dann die Nummer des Einzelarbeitsplatzes angezeigt würde,
FALSCH!!!! In einer Telefonanlage kann man einstellen welche Rufnummer angezeigt wird abgehend! Also könnte man abgehend die 06352-12 - 15 Anzeigen lassen, immer und wenn dann jemand zurück ruft halt da ne Ansage haben das es ein Marktforschungsinstitut ist! Das fände ich doch sehr seriös dann!!
(Du Nummer ist nur ein Beispiel! Falls es die gibt, sorry!)


der a) normalerweise eh immer besetzt ist,
weil ja telefoniert wird, b) an diesem Platz ständig jemand anderes Sitzt, c) die Mitarbeiter am Telefon nicht dafür da sind skeptische Rückrufer zu beschwichtigen, d) es auch im Interesse des Angerufene ist, weil ihn die Anrufe in Abwesenheit völlig unnötig zu Rückrufen veranlassen würden. Seriöse Markt und Meinungsforscher (z.B. Emnid, TNS Infratest, Ipsos, GfK usw.) sagen auf Nachfrage immer eine Nummer bei der man sich bezüglich der Rechtmäßigkeit und Sinnhaftigkeit des
Anrufes informieren kann.
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[1.1.1.1] UdoAusBerlin antwortet auf baeckerman
25.02.2005 21:11
Benutzer baeckerman schrieb:
Benutzer UdoAusBerlin schrieb:
Ob "böse" oder "gut" Call-Center zeigen ihre Nummer in der Tat nicht an, weil ja dann die Nummer des Einzelarbeitsplatzes angezeigt würde,
FALSCH!!!! In einer Telefonanlage kann man einstellen welche Rufnummer angezeigt wird abgehend! Also könnte man abgehend die 06352-12 - 15 Anzeigen lassen, immer und wenn dann jemand zurück ruft halt da ne Ansage haben das es ein Marktforschungsinstitut ist! Das fände ich doch sehr seriös dann!!
(Du Nummer ist nur ein Beispiel! Falls es die gibt, sorry!)
Mag sein, daß man das bei einigen Telefonanlagen kann, aber was meinst Du, wiewiel Leute sich dann beschweren würden, wenn bei entgangenen Anrufen zurückrufen und dann hören: Dies war ein Markforschungsinstitut...
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[1.1.1.1.1] baeckerman antwortet auf UdoAusBerlin
26.02.2005 01:32
Benutzer UdoAusBerlin schrieb:
Benutzer baeckerman schrieb:
Benutzer UdoAusBerlin schrieb:
Ob "böse" oder "gut" Call-Center zeigen ihre Nummer in der Tat nicht an, weil ja dann die Nummer des Einzelarbeitsplatzes angezeigt würde,
FALSCH!!!! In einer Telefonanlage kann man einstellen welche Rufnummer angezeigt wird abgehend! Also könnte man abgehend die 06352-12 - 15 Anzeigen lassen, immer und wenn dann jemand zurück ruft halt da ne Ansage haben das es ein Marktforschungsinstitut ist! Das fände ich doch sehr seriös dann!!
(Du Nummer ist nur ein Beispiel! Falls es die gibt, sorry!)
Mag sein, daß man das bei einigen Telefonanlagen kann, aber was meinst Du, wiewiel Leute sich dann beschweren würden, wenn bei entgangenen Anrufen zurückrufen und dann hören: Dies war ein Markforschungsinstitut...

Es ging ja nur darum das man die Seriösen dann besser filtern könnte. Die ganzen großen Anlagen welche in Call Centern verwendet werden können das!
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[1.1.1.2] SpaceRat antwortet auf baeckerman
26.02.2005 11:50
Benutzer baeckerman schrieb:
Ob "böse" oder "gut" Call-Center zeigen ihre Nummer in der Tat nicht an, weil ja dann die Nummer des Einzelarbeitsplatzes angezeigt würde,
FALSCH!!!! In einer Telefonanlage kann man einstellen welche Rufnummer angezeigt wird abgehend! Also könnte man abgehend

[ ] emnid ruft selber an
[X] Die eigentliche Befragung wird outsourced von externen
Call-Centern erledigt
[ ] Die ext. Call-Center sind in denselben Räumen, derselben
Telefonanlage und demselben Ort wie emnid selber.

MfG

SpaceRat
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[1.1.2] koelli antwortet auf UdoAusBerlin
25.02.2005 15:33
Benutzer UdoAusBerlin schrieb:
ES stht Dir frei zu sagen, daß Du nicht mitmachen möchtest und natürlich auch, daß Du nicht rangehst. Dann möchte ich Dich aber auch bitten, Umfrageergebnisse nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen und Dich über Produkte und Angebote, die am Markt vorbeigehen nicht mehr zu wundern, zu ärgern... Ob "böse" oder "gut" Call-Center zeigen ihre Nummer in der Tat nicht an, weil ja dann die Nummer des Einzelarbeitsplatzes angezeigt würde, der a) normalerweise eh immer besetzt ist, weil ja telefoniert wird, b) an diesem Platz ständig jemand anderes Sitzt, c) die Mitarbeiter am Telefon nicht dafür da sind skeptische Rückrufer zu beschwichtigen, d) es auch im Interesse des Angerufene ist, weil ihn die Anrufe in Abwesenheit völlig unnötig zu Rückrufen veranlassen würden. Seriöse Markt und Meinungsforscher (z.B. Emnid, TNS Infratest, Ipsos, GfK usw.) sagen auf Nachfrage immer eine Nummer bei der man sich bezüglich der Rechtmäßigkeit und Sinnhaftigkeit des Anrufes informieren kann.

Natürlich gibt es auch seriöse Marktforscher. Aber nach dem zu urteilen, was ich z.B. über TNS Emnid gehört habe, soll das Betriebsklima der Callcenter-Mitarbeiter auch nicht gerade toll sein. Ständig werden neue Studenten für einen Stundenlohn deutlich unter 10 Euro gesucht, den sie nur durch Bonus mittels Akkordanrufen aufbessern können.
Bezahlt wird dann auch nur ein vollständig durchgeführtes Telefonat. Wenn also jemand nach 5 Minuten sagt, es reicht ihm, hat der Agent 5 Minuten umsonst telefoniert.
So viel zum Thema anerkannte Institute.
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[1.1.2.1] UdoAusBerlin antwortet auf koelli
25.02.2005 21:39
Benutzer koelli schrieb:

Natürlich gibt es auch seriöse Marktforscher. Aber nach dem zu urteilen, was ich z.B. über TNS Emnid gehört habe, soll das Betriebsklima der Callcenter-Mitarbeiter auch nicht gerade toll sein. Ständig werden neue Studenten für einen Stundenlohn deutlich unter 10 Euro gesucht, den sie nur durch Bonus mittels Akkordanrufen aufbessern können. Bezahlt wird dann auch nur ein vollständig durchgeführtes Telefonat. Wenn also jemand nach 5 Minuten sagt, es reicht ihm, hat der Agent 5 Minuten umsonst telefoniert.
So viel zum Thema anerkannte Institute.

Dem, was Du über die Entlohnungsbedingungen bei Markt-und Meinungsforschungsinstituten bei freiberuflichen Mitarbeitern sagst, kann ich nicht wiedersprechen. Über die Stimmung bei TNS Emnid kann ich nichts sagen, die sind ja auch gerade verkauft worden;). Ich kenne mindestens ein Telefonstudio für Markt- und Meinungsforschung, in dem die Stimmung gut ist;). Wenn nur die Leute, die man anruft, zuhören würden und eben nicht gleich auflegen und wenn sie sich mal überlegen würden, daß sie ständig Ergebnisse von Meinungsforschung konsumieren (wieviel Meinungsumfragen gibt es allein jede Woche im Spiegel), daß sie von Ergebnissen der Marktforschung eher profitieren, als daß es ihnen schadet. Markforschung ist wesentlich kostengünstiger, als eine Werbekampagne oder gar die Neueinführung eines Produkts, die in den Sand gesetzt wird, den Kunden nervt, und den Verbraucherendpreis belastet. Zum Teil handelt es sich ja auch um Zufriedenheitsstudien. Ist es nicht auch im Interesse des Kunden, daß Unternehmen verläßlich und repräsentiv erfahren, wie Kunden über sie denken.
Einfach mal drüber nachdenken. Und wenn man wirklich keine Zeit oder Lust hat, dann einfach sagen!
Und nochmal zu den Entlohnungsbedingungen: Daß die Interviewer meistens freiberuflich beschäftigt sind, hat mit der in der Regel schwankende Auftragslage zu tun. Es dürfte aber bekannt sein, daß die Flexibilität einer freiberuflichen Tätigkeit auch für den Freiberufler Vorteile hat. Daß nur korrekte Interviews bezahlt werden - was in der Tat meistens so ist - hat natürlich auch Gerechtigkeitsgründe: Soll der unfreundliche Interviewer, dem alle Befragten nach 5 Minuten wegbrechen genauso gut verdienen, wie der geduldige, eloquente Interviewer, der es vielleicht sogar schafft DICH zum Interview zu bewegen (;))...
Und zum Deinem Schluß, von wegen anerkannten Instituten: Unabhängig davon wie man über Markt- und Meinungsforschung denkt, ist es doch wohl seriöser jemanden nach seiner Meinung zu befragen (wozu auch immer: zum Waschmittel oder zum Wahlverhalten) als ihm ein Los zu verkaufen.
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[1.1.2.1.1] kfschalke antwortet auf UdoAusBerlin
25.02.2005 21:45
Benutzer UdoAusBerlin schrieb:
Benutzer koelli schrieb:

Natürlich gibt es auch seriöse Marktforscher. Aber nach dem zu urteilen, was ich z.B. über TNS Emnid gehört habe, soll das Betriebsklima der Callcenter-Mitarbeiter auch nicht gerade toll sein. Ständig werden neue Studenten für einen Stundenlohn deutlich unter 10 Euro gesucht, den sie nur durch Bonus mittels
Akkordanrufen aufbessern können. Bezahlt wird dann auch nur ein vollständig durchgeführtes Telefonat. Wenn also jemand nach 5 Minuten sagt, es reicht ihm,
hat der Agent 5 Minuten umsonst telefoniert. So viel zum Thema anerkannte Institute.

Dem, was Du über die Entlohnungsbedingungen bei Markt-und Meinungsforschungsinstituten bei freiberuflichen Mitarbeitern sagst, kann ich nicht wiedersprechen. Über die Stimmung bei TNS Emnid kann ich nichts sagen, die sind ja auch gerade verkauft worden;). Ich kenne mindestens ein Telefonstudio für Markt- und Meinungsforschung, in dem die Stimmung gut ist;). Wenn nur die Leute, die man anruft, zuhören würden und eben nicht gleich auflegen und wenn sie sich mal überlegen würden, daß sie ständig Ergebnisse von Meinungsforschung konsumieren (wieviel Meinungsumfragen gibt es allein jede Woche im Spiegel), daß sie von Ergebnissen der Marktforschung eher profitieren, als daß es ihnen schadet. Markforschung ist wesentlich kostengünstiger, als eine Werbekampagne oder gar die Neueinführung eines Produkts, die in den Sand gesetzt wird, den Kunden nervt, und den Verbraucherendpreis belastet. Zum Teil handelt es sich ja auch um Zufriedenheitsstudien. Ist es nicht auch im Interesse des Kunden, daß Unternehmen verläßlich und repräsentiv erfahren, wie Kunden über sie denken.
Einfach mal drüber nachdenken. Und wenn man wirklich keine Zeit oder Lust hat, dann einfach sagen! Und nochmal zu den Entlohnungsbedingungen: Daß die Interviewer meistens freiberuflich beschäftigt sind, hat mit der in der Regel schwankende Auftragslage zu tun. Es dürfte aber bekannt sein, daß die Flexibilität einer freiberuflichen Tätigkeit auch für den Freiberufler Vorteile hat. Daß nur korrekte Interviews bezahlt werden - was in der Tat meistens so ist - hat natürlich auch Gerechtigkeitsgründe: Soll der unfreundliche Interviewer, dem alle Befragten nach 5 Minuten wegbrechen genauso gut verdienen, wie der geduldige, eloquente Interviewer, der es vielleicht sogar schafft DICH zum Interview zu bewegen (;))...
Und zum Deinem Schluß, von wegen anerkannten Instituten: Unabhängig davon wie man über Markt- und Meinungsforschung denkt, ist es doch wohl seriöser jemanden nach seiner Meinung zu befragen (wozu auch immer: zum Waschmittel oder zum Wahlverhalten) als ihm ein Los zu verkaufen.

Wenn ich in der Innenstadt angesprochen werde, dann zahlen die Meinungsforschungsinstitute eine Prämie, wie z.B. GfK in Essen ( so 5-10 € für 30 Minuten sind drin)Am Telefon gibt es nix. Ich habe auch keine Ahnung, wieso diese Institute vom UWG aausgenommen sind, den die könnten ja Kunden anschreiben und sich den Anruf erlauben lassen. Aber wahrscheinlich ist da der Rücklauf äußerst gering, weshalb zu den Methoden der anrufe gegriffen werden.
Da ist mir sogar der SKL-Lottoverkäufer lieber...
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[1.1.2.1.1.1] UdoAusBerlin antwortet auf kfschalke
26.02.2005 00:22
Benutzer kfschalke schrieb:

Wenn ich in der Innenstadt angesprochen werde, dann zahlen die Meinungsforschungsinstitute eine Prämie, wie z.B. GfK in Essen ( so 5-10 € für 30 Minuten sind drin)Am Telefon gibt es nix.
Ich habe auch keine Ahnung, wieso diese Institute vom UWG aausgenommen sind, den die könnten ja Kunden anschreiben und sich den Anruf erlauben lassen. Aber wahrscheinlich ist da der Rücklauf äußerst gering, weshalb zu den Methoden der anrufe gegriffen werden. Da ist mir sogar der SKL-Lottoverkäufer lieber...

Den letzten Satz kann ich nun gar nicht nachvollziehen. Zu Prämien und Ansprechen in der Innenstadt: A) begreife ich nicht, warum ein Ansprechen in der Innenstadt seriöser sein soll als ein freundlicher Anruf. B) ist es für bestimmte Fragestellungen keine geeignete Methode. Man erhält keine repräsentativen Ergebnisse: zum einen reagieren Menschen auf ein Prämie unterschiedlich (die einen machen es nur wegen des Geldes, die anderen finden die Prämie lächerlich), zum anderen ist es kein Zufall, wer sich zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmt Ort in der Innenstadt aufhält.
Zufallsauswahl ist aber notwendig für statistisch korrekte, repräsentative Befragungen.
Die von Dir genannten Verfahren eignen sich nur für bestimmte Fragestellungen in der Marktforschung. Meinungsforschungsinstitute arbeiten aber zum Teil auch für öffentliche Institutionen oder wissenschaftliche Einrichtungen. Da kannst Du nicht mit Prämien kommen. Das finden dann nämlich diese Auftraggeber (zurecht) unseriös (und nebenbei natürlich auch zu teuer).
In der Tat sind Telefonbefragunge effektiver und präziser als schriftliche Befragungen. Daß Markt- und Meinungsforscher gesetzlich abgesichert anrufen dürfen, ist darin begründet, daß sie sich an bestimmte Richtlinien halten (z.B. Datenschutz, die Daten dürfen nicht personengebunden ausgewertet werden) und daß es zumindest bei einem Teil Ihrer Tätigkeit ein öffentliches Interesse gibt. Ministerien, EU-Kommission, Verbände geben selber jede Menge Umfragen in Auftrag. Sie werden sie wohl kaum verbieten wollen.
Ich bin wirklich ein wenig überrascht über die ablehnende Haltung gegenüber Umfragen hier - in einem Telekommunikationsforum - Umfrageergebnisse sind zu einem Großteil Grundlage journalistischer Arbeit, politischer Entscheidungen und natürlich auch von Unternehmsentscheidung. Wenn Ihr in Zeitungen Umfrageergebnisse lest, nehmt Ihr die dann nicht wahr? Sie kommen zum überwiegenden Teil durch Telefonumfragen zustande!
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[1.1.2.1.1.2] koelli antwortet auf kfschalke
26.02.2005 18:26
Benutzer kfschalke schrieb:
Wenn ich in der Innenstadt angesprochen werde, dann zahlen die Meinungsforschungsinstitute eine Prämie, wie z.B. GfK in Essen ( so 5-10 € für 30 Minuten sind drin)

Wirklich? Das wusst ich ja gar nicht. Bisher habe ich die lästigen Leute in der Innenstadt immer weggewunken. Vielleicht sollte ich das nächste mal gucken, ob die wirklich was zahlen ;-)

die könnten ja Kunden anschreiben und sich den Anruf erlauben lassen.

So habe ich das auch mal im Soziologiekurs gelernt. Dass man angeschrieben werden sollte und das Telefonat angekündigt wird. Hebt angeblich die Quote, das Interview dann auch durchzuführen.
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[1.1.2.1.1.3] MartyK antwortet auf kfschalke
26.02.2005 22:19
Benutzer kfschalke schrieb:

Wenn ich in der Innenstadt angesprochen werde, dann zahlen die Meinungsforschungsinstitute eine Prämie, wie z.B. GfK in Essen ( so 5-10 € für 30 Minuten sind drin)Am Telefon gibt es nix.
Ich habe auch keine Ahnung, wieso diese Institute vom UWG aausgenommen sind, den die könnten ja Kunden anschreiben und sich den Anruf erlauben lassen. Aber wahrscheinlich ist da der Rücklauf äußerst gering, weshalb zu den Methoden der anrufe gegriffen werden. Da ist mir sogar der SKL-Lottoverkäufer lieber...

Bekommst du von dem denn eine Prämie?
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[1.1.2.1.1.3.1] kfschalke antwortet auf MartyK
27.02.2005 09:01
Benutzer MartyK schrieb:
Benutzer kfschalke schrieb:

Wenn ich in der Innenstadt angesprochen werde, dann zahlen die Meinungsforschungsinstitute eine Prämie, wie z.B. GfK in Essen ( so 5-10 € für 30 Minuten sind drin)Am Telefon gibt es nix.
Ich habe auch keine Ahnung, wieso diese Institute vom UWG aausgenommen sind, den die könnten ja Kunden anschreiben und sich den Anruf erlauben lassen. Aber wahrscheinlich ist da der Rücklauf äußerst gering, weshalb zu den Methoden der anrufe gegriffen werden. Da ist mir sogar der SKL-Lottoverkäufer lieber...

Bekommst du von dem denn eine Prämie?

nee, aber die chance auf einen gewinn, statt 30 minuten "zeitveschwendung"
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[1.1.2.1.2] AnnaB antwortet auf UdoAusBerlin
25.02.2005 22:54
Benutzer UdoAusBerlin schrieb:

Unabhängig davon wie man über Markt- und Meinungsforschung denkt, ist es doch wohl seriöser jemanden nach seiner Meinung zu befragen (wozu auch immer: zum Waschmittel oder zum Wahlverhalten) als ihm ein Los zu verkaufen.

Das kommt drauf an, aber i.d.R. solltest Du hier richtig liegen.

Ciao
AnnaB
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[1.1.2.1.2.1] koelli antwortet auf AnnaB
26.02.2005 18:29
Benutzer UdoAusBerlin schrieb:

Unabhängig davon wie man über Markt- und Meinungsforschung denkt, ist es doch wohl seriöser jemanden nach seiner Meinung zu befragen (wozu auch immer: zum Waschmittel oder zum Wahlverhalten) als ihm ein Los zu verkaufen.

Also große Firmen benutzen vor der Einführung neuer Produkte sowieso andere Mittel als die Telefonumfrage. Es gibt eigene Studios, in denen verbraucher eingeladen werden und denen dort dann real das zukünftige Produkt gezeigt wird und die Meinung dazu angehört wird. Dafür gibt es dann auch Geld.
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[1.1.2.1.3] koelli antwortet auf UdoAusBerlin
26.02.2005 18:21
Benutzer UdoAusBerlin schrieb:
Wenn nur die Leute, die man anruft, zuhören würden und eben nicht gleich auflegen und wenn sie sich mal überlegen würden, daß sie ständig Ergebnisse von Meinungsforschung konsumieren (wieviel Meinungsumfragen gibt es allein jede Woche im Spiegel), daß sie von Ergebnissen der Marktforschung eher profitieren, als daß es ihnen schadet.

Die Daseinsberechtigung seriöser Marktforscher will ich auch gar nicht bestreiten.
Nur: Wie gesagt, sind lange Telefoninterviews ohne Gegenwert nicht gerade motivierend. Wieso zahlt einem Emnid und Co. bei Online-Umfragen eigentlich Geld bzw. Punkte für Sachprämien, während man am Telefon nichts erhält?
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[1.1.2.1.3.1] tcsmoers antwortet auf koelli
26.02.2005 18:32
Benutzer koelli schrieb:
Benutzer UdoAusBerlin schrieb:
Wenn nur die Leute, die man anruft, zuhören würden und eben nicht gleich auflegen und wenn sie sich mal überlegen würden, daß sie ständig Ergebnisse von Meinungsforschung konsumieren (wieviel
Meinungsumfragen gibt es allein jede Woche im Spiegel), daß sie von Ergebnissen der Marktforschung eher profitieren, als daß es
ihnen schadet.

Die Daseinsberechtigung seriöser Marktforscher will ich auch gar nicht bestreiten.

Wie willst Du das bei Gesprächsbeginn feststellen. Bei uns im Firmennamen kommt Telekommunikation vor. Alle Nasenlang rufen "Meinungsforscher" an, um letztendlich ein Produkt zu verkaufen.

Das war einmal so schlimm, dass die Pfeife dreimal angerufen hat, warum ich sofort aufgelegt habe. Ich WILL mit diesen Leuten nicht sprechen. Diese Penetranz, mit denen die einem auf den Geist gehen ist einfach schlimm.

peso


Nur: Wie gesagt, sind lange Telefoninterviews ohne Gegenwert nicht gerade motivierend. Wieso zahlt einem Emnid und Co. bei Online-Umfragen eigentlich Geld bzw. Punkte für Sachprämien,
während man am Telefon nichts erhält?
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[1.1.2.1.3.1.1] MartyK antwortet auf tcsmoers
26.02.2005 22:23
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer koelli schrieb:

Die Daseinsberechtigung seriöser Marktforscher will ich auch
gar nicht bestreiten.

Wie willst Du das bei Gesprächsbeginn feststellen. Bei uns im Firmennamen kommt Telekommunikation vor. Alle Nasenlang rufen "Meinungsforscher" an, um letztendlich ein Produkt zu verkaufen.

Das waren ganz bestimmt keine Meinungsforscher.
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[1.1.3] S.Inister antwortet auf UdoAusBerlin
25.02.2005 15:42
Egal, ob es Losverkäufer, Telekom, Tele 2 oder Emnid, Infratest TNS & Komplizen sind, ihre Ziele sind in jedem Fall gleich geartet: Es sind Verbrecher oder deren Handlanger, die uns auf diese Art belästigen. Meistens kann man sich nicht einmal wehren, aber das ist eben der Preis der Kommunikationsfreiheit.

S.Inister
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[1.1.3.1] paulilausi antwortet auf S.Inister
25.02.2005 17:02
Benutzer S.Inister schrieb:
Egal, ob es Losverkäufer, Telekom, Tele 2 oder Emnid, Infratest TNS & Komplizen sind, ihre Ziele sind in jedem Fall gleich geartet: Es sind Verbrecher oder deren Handlanger, die uns auf diese Art belästigen. Meistens kann man sich nicht einmal wehren, aber das ist eben der Preis der Kommunikationsfreiheit.

Die G E Z nicht zu vergessen.Die nimmt immer mehr diese Möglichkeit in Anspruch.

Erst gaaaanz harmlos,dann die Fragen nach Libelingssender im TV oder Radio usw.

S.Inister
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[1.1.3.2] AnnaB antwortet auf S.Inister
25.02.2005 23:02
Benutzer S.Inister schrieb:
Preis der Kommunikationsfreiheit.

S.Inister

Demnächst alle Privatleute nur noch mit 0190-frei-tarifierbar-Nummer im Telefonbuch.

5-stelligen Nummernkreis pro natürlicher Person, jeder Kontakt bekommt seine eigene Durchwahl, evtl. anschliessende PIN-Eingabe, ist alles schon bei _einigen_ Privatleuten im Einsatz.

Zukunft: häufiger automatischer Nummerntausch unter Privatpersonen - dank VoIP kein Problem...

Ciao
AnnaB
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[1.1.4] AnnaB antwortet auf UdoAusBerlin
25.02.2005 22:50
Benutzer UdoAusBerlin schrieb:
ES stht Dir frei zu sagen, daß Du nicht mitmachen möchtest und natürlich auch, daß Du nicht rangehst. Dann möchte ich Dich aber auch bitten, Umfrageergebnisse nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen und Dich über Produkte und Angebote, die am Markt vorbeigehen nicht mehr zu wundern, zu ärgern...
Als ob man _nur_ dieser Weg zum Wissen führen würde.
Statistik?

Ob "böse" oder "gut" Call-Center zeigen ihre Nummer in der Tat nicht an,
Das wäre mir neu. Mag sein, dass es in Dland nicht "in" ist, aber hoffentlich nur _noch_ nicht.

weil ja dann die Nummer des Einzelarbeitsplatzes angezeigt würde,
?!?! Warum? Ich kann Dir jede beliebige Nummer anzeigen...

der a) normalerweise eh immer besetzt ist, weil ja telefoniert wird,
Routing zu einem anderen Agent?!?

b) an diesem Platz ständig jemand anderes Sitzt,
wenn ursprünglicher Mitarbeiter nicht da, muss ein anderer die Arbeit machen... quasi analog zur Anmerkung zu a)

c) die Mitarbeiter am Telefon nicht dafür da sind skeptische Rückrufer zu beschwichtigen,
hmm, hier nähern wir uns der Wahrheit: Auftrag, Leistungsmessung, Umsatz und Gewinn. Nicht-vorgesehen = Problem!

d) es auch im Interesse des Angerufene ist, weil ihn die Anrufe in Abwesenheit völlig unnötig zu Rückrufen veranlassen würden.
schliesslich noch die abschliessende Bemerkung, dass alles _nur_ im Interesse des _Kunden_ ist - wirklich perfekte Argumentationsreihe, Lehrbeispiel.

Seriöse Markt und Meinungsforscher (z.B. Emnid, TNS Infratest, Ipsos, GfK usw.) sagen auf Nachfrage immer eine Nummer bei der man sich bezüglich der Rechtmäßigkeit und Sinnhaftigkeit des Anrufes informieren kann.
Also diese Unternehmen würde ich keinesfalls als seriös einstufen. Der Hinweis auf eine (angebliche?!) Rückrufnummer ist auch nicht hinreichend, eher ist es doch so, dass jedes unseriöse CC genau die Nummern der großen, bekannten (aber IMHO nicht seriösen) CCs angibt. Analog: "Ja, hier die Telekom. Wir wollen doch mal wissen, ob Sie einen ISDN-Anschluss haben." 01Xxx(x)-Telekom GmbH i.G. hatte angerufen ;-)).

Udo, sorry, just my point(s) of view!

Ciao
AnnaB
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[1.1.4.1] UdoAusBerlin antwortet auf AnnaB
25.02.2005 23:59
Benutzer AnnaB schrieb:
Benutzer UdoAusBerlin schrieb:
ES stht Dir frei zu sagen, daß Du nicht mitmachen möchtest und natürlich auch, daß Du nicht rangehst. Dann möchte ich Dich aber auch bitten, Umfrageergebnisse nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen und Dich über Produkte und Angebote, die am Markt vorbeigehen nicht mehr zu wundern, zu ärgern...
Als ob man _nur_ dieser Weg zum Wissen führen würde. Statistik?
Hab ich das behauptet? Aber für repräsentative Befragungen sind Telefonbefragungen die effektivsten

Ob "böse" oder "gut" Call-Center zeigen ihre Nummer in der Tat
nicht an,
Das wäre mir neu. Mag sein, dass es in Dland nicht "in" ist, aber hoffentlich nur _noch_ nicht.
Verstehe nicht, was Du sagen willst! ???

weil ja dann die Nummer des Einzelarbeitsplatzes angezeigt würde,
?!?! Warum? Ich kann Dir jede beliebige Nummer anzeigen...
Mag sein, ich kenne mich mit Telefonanlagen nicht aus, aber selbst wenn eine Nummer übermittelt würde, wäre es doch eine die nicht kennen würdest. Wenn Du da anrufen würdest, könnte Dir doch auch alles mögliche erzählt werden. Also was würde das bei Deinem Mißtrauen nützen

der a) normalerweise eh immer besetzt ist, weil ja telefoniert wird,
Routing zu einem anderen Agent?!?
im prinzip siehe vorherige Antwort
b) an diesem Platz ständig jemand anderes Sitzt,
wenn ursprünglicher Mitarbeiter nicht da, muss ein anderer die Arbeit machen... quasi analog zur Anmerkung zu a)
ebenso analog

c) die Mitarbeiter am Telefon nicht dafür da sind skeptische Rückrufer zu beschwichtigen,
hmm, hier nähern wir uns der Wahrheit: Auftrag, Leistungsmessung, Umsatz und Gewinn. Nicht-vorgesehen = Problem!
Bei Leuten wie Dir wäre doch alles ein Problem. Die Mitarbeiter werden für outbound-Interviews bezahlt. Es ist in keinem Unternehmen so, daß ein beliebiger Mitarbeiter die Telefonzentrale übernimmt

d) es auch im Interesse des Angerufene ist, weil ihn die Anrufe in Abwesenheit völlig unnötig zu Rückrufen veranlassen würden.
schliesslich noch die abschliessende Bemerkung, dass alles _nur_ im Interesse des _Kunden_ ist - wirklich perfekte Argumentationsreihe, Lehrbeispiel.
Du meinst im Interesse der Befragten. Wenn es so ist, warum soll ich nicht schreiben

Seriöse Markt und Meinungsforscher (z.B. Emnid, TNS Infratest, Ipsos, GfK usw.) sagen auf Nachfrage immer eine Nummer bei der man sich bezüglich der Rechtmäßigkeit und Sinnhaftigkeit des Anrufes informieren kann.
Also diese Unternehmen würde ich keinesfalls als seriös einstufen. Der Hinweis auf eine (angebliche?!) Rückrufnummer ist auch nicht hinreichend, eher ist es doch so, dass jedes unseriöse CC genau die Nummern der großen, bekannten (aber IMHO nicht seriösen) CCs angibt. Analog: "Ja, hier die Telekom. Wir wollen doch mal wissen, ob Sie einen ISDN-Anschluss haben." 01Xxx(x)-Telekom GmbH i.G. hatte angerufen ;-)).
wenn die genannten Unternehmen nicht seriös sind. Dann definiere mir bitte "seriöses Unternehmen". Der Verweis auf irgendeine Nummer macht doch keine Sinn, wenn unter dieser Nummer auch tatsächlich die laufende Umfrage bestätigt wird.

Udo, sorry, just my point(s) of view!

Ciao
AnnaB
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[1.2] MartyK antwortet auf koelli
26.02.2005 22:07
Benutzer koelli schrieb:
Ob nun Martforscher oder Losverkäufer: Alle diese Anrufe sind lästig und rauben einem nur die Zeit. Insbesondere Umfragen dauern oft 15 Minuten oder länger. Deshalb lasse ich grundsätzlich den Anrufbeantworter drangehen, wenn im Display keine Rufnummer erscheint. Denn alle diese Callcenter unterdrücken ihre Nummer.

Also, ich differenziere schon zwischen Marktforschern und Losverkäufern. Marktforscher nützen längerfristig dem Markt, indem sie Trends erfassen und Produkte oder Dienstleistungen daraufhin abgestimmt werden. Losverkäufer dagegen sind einfach nur lästig - und diese rufen mich auch so gut wie täglich an. Oder Callcenter, die mir Waren zum Testen geben wollen (die monatliche Gebühr dafür wird natürlich erst zum Schluss genannt).
Der Tipp mit der Rufnummer ist sehr nützlich.
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[2] paulilausi antwortet auf UdoAusBerlin
25.02.2005 16:55
Benutzer UdoAusBerlin schrieb:
Die in dem Artikel beläufig erwähnten seriösen Meinungsforscher leiden übrigens am meisten unter den Verkaufs-und Werbeanrufen! Der Ratschlag einfach aufzulegen ist daher nicht hilfreich, weil viele angerufene einfach auflegen ohne richtig zuzuhören. Vielmehr sollte der Ratschlag lauten, daß bevor der Anrufer überhaupt irgendwas fragt, abzuklären ob in irgendeiner Form etwas verkauft oder beworben werden soll. Kommt es hier nicht zu einer eindeutigen Verneinung, sollte man den Anrufer auf die Unseriösität seines Anliegen und auf die Rechtslage hinweisen und DANN auflegen.
Im übrigen kann man seriösen Markt- und Meinungsforscher in der Regel daran erkennen, daß sie nicht unbedingt mit der Person sprechen, die ans Telefon geht, sondern zunächst danach fragen, wieviel Personen im Haushalt leben,


Das hab ich mehr als einmal gehabt.Danach gings dann um Versicherungen usw.

um dann aus statistischen
Gründen eine Zufallsauswahl zu treffen (nach verschiedene Verfahren: z.B. wer als nächster oder als letzter Geburtstag hatte oder der Computer trifft eine Auswahl). Und ganz wichtig: Die Frage nach dem Haushalteinkommen ist ein Ausdruck von Seriösität, auch wenn das bei den meisten telefonisch Befragten genau entgegengesetzt wahrgenommen wird. Das HH-Einkommen ist eine statisch wichtige Größe, den Skl-Losverkäufer hingegen interessiert es überhaupt nicht.
Was ich auch nicht verstehe angesichts der im Artikel geschilderter Gesetzeslage. Warum finden sich Jobangebote für Call-Center-Agents zum Losverkauf auf Job-Portalen, die auch von den Arbeitagenturen gesponsert werden. Warum werden Jobsuchende von den Arbeitsagenturen an Firmen vermittelt, die zu 90% unseriöses Adress- und Nummermaterial (sprich das Telefonbuch) verwenden und ein angebliches Einverständnis (Gewinnspielteilnahme etc.) nur vortäuschen.


Ich gebe grundsätzlich keine Auskunft am Telefon.
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[2.1] torbenK antwortet auf paulilausi
25.02.2005 22:39
Leute seit froh wenn ihr Arbeit habt, viele leute bekommen dort seit langen wieder ne Chanse, udn wir Deutschen sind so verklempt, also seit froh über die Anrufe sonnst gäbs nur die Telekom
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[2.2] andionair antwortet auf paulilausi
26.02.2005 09:03
Benutzer paulilausi schrieb:
Benutzer UdoAusBerlin schrieb:
Die in dem Artikel beläufig erwähnten seriösen Meinungsforscher leiden übrigens am meisten unter den Verkaufs-und Werbeanrufen!
Der Ratschlag einfach aufzulegen ist daher nicht hilfreich, weil viele angerufene einfach auflegen ohne richtig zuzuhören.
Vielmehr sollte der Ratschlag lauten, daß bevor der Anrufer überhaupt irgendwas fragt, abzuklären ob in irgendeiner Form etwas verkauft oder beworben werden soll. Kommt es hier nicht zu einer eindeutigen Verneinung, sollte man den Anrufer auf die Unseriösität seines Anliegen und auf die Rechtslage hinweisen
und DANN auflegen.
Im übrigen kann man seriösen Markt- und Meinungsforscher in der Regel daran erkennen, daß sie nicht unbedingt mit der Person sprechen, die ans Telefon geht, sondern zunächst danach fragen,
wieviel Personen im Haushalt leben,


Das hab ich mehr als einmal gehabt.Danach gings dann um Versicherungen usw.

Eben die wissen ganz genau wie die Fragen zu stellen sind.Die lernen ja uch dazu.

um dann aus statistischen
Gründen eine Zufallsauswahl zu treffen (nach verschiedene Verfahren: z.B. wer als nächster oder als letzter Geburtstag hatte oder der Computer trifft eine Auswahl). Und ganz wichtig:
Die Frage nach dem Haushalteinkommen ist ein Ausdruck von Seriösität, auch wenn das bei den meisten telefonisch Befragten genau entgegengesetzt wahrgenommen wird. Das HH-Einkommen ist eine statisch wichtige Größe, den Skl-Losverkäufer hingegen interessiert es überhaupt nicht.
Was ich auch nicht verstehe angesichts der im Artikel geschilderter Gesetzeslage. Warum finden sich Jobangebote für
Call-Center-Agents zum Losverkauf auf Job-Portalen, die auch von den Arbeitagenturen gesponsert werden. Warum werden Jobsuchende von den Arbeitsagenturen an Firmen vermittelt, die zu 90% unseriöses Adress- und Nummermaterial (sprich das Telefonbuch) verwenden und ein angebliches Einverständnis (Gewinnspielteilnahme etc.) nur vortäuschen.


Ich gebe grundsätzlich keine Auskunft am Telefon.
Ich auch nicht!