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Bewerbungsgespräch durch Spamfilter verpasst!


21.06.2004 15:54 - Gestartet von penetrator
Mir ist es vor gut einem Monat passiert, dass der übereifrige Web.de Spamfilter eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch geschluckt hat.

Die Bewerbung kam dann mit dem Vermerk: "Nicht erschienen - abgelehnt" zurück.

Dolle Sache also so ein Spamfilter :-(
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[1] b-a antwortet auf penetrator
21.06.2004 16:15
Benutzer penetrator schrieb:
Mir ist es vor gut einem Monat passiert, dass der übereifrige Web.de Spamfilter eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch geschluckt hat.

Die Bewerbung kam dann mit dem Vermerk: "Nicht erschienen - abgelehnt" zurück.

Dolle Sache also so ein Spamfilter :-(

Naja, mit einer Freemail-Adresse würde ich mich ohnehin nicht ernsthaft bewerben. Ist ja ungefähr so, als für das Bewerbungsfoto den Personalausweis zu kopieren ...

Aber ok, leichter gesagt, als getan. Ich glaube, ich würde mir dann nur für Bewerbungszwecke eine spezielle Weiterleitungs-Domain zulegen.

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[1.1] penetrator antwortet auf b-a
21.06.2004 16:28
Naja, mit einer Freemail-Adresse würde ich mich ohnehin nicht ernsthaft bewerben. Ist ja ungefähr so, als für das Bewerbungsfoto den Personalausweis zu kopieren ...

Naja, so pauschal kann man das auch nicht sagen. Zumal es bei Web.de auch bezahlpflichtige Email-Adressen gibt.

Aber ok, leichter gesagt, als getan. Ich glaube, ich würde mir dann nur für Bewerbungszwecke eine spezielle
Weiterleitungs-Domain zulegen.


Bin ich schon dran, nach diesem Ärgernis scheint mir das jetzt die beste Lösung zu sein. Bis ich die Domain habe, hab ich mal die Worte "Bewerbung", "Einladung" und "Vorstellungsgespräch" vom Spamfilter ausgeklammert (hätt' ich auch vorher drauf kommen können).
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[1.1.1] Dr. B. antwortet auf penetrator
21.06.2004 16:44
Benutzer penetrator schrieb:
Naja, mit einer Freemail-Adresse würde ich mich ohnehin nicht ernsthaft bewerben. Ist ja ungefähr so, als für das Bewerbungsfoto den Personalausweis zu kopieren ...

Naja, so pauschal kann man das auch nicht sagen. Zumal es bei Web.de auch bezahlpflichtige Email-Adressen gibt.

Aber ok, leichter gesagt, als getan. Ich glaube, ich würde mir dann nur für Bewerbungszwecke eine spezielle Weiterleitungs-Domain zulegen.

Ich habe eine GMX-Adresse und GMX bietet einige verschiedene kostenpflichtige Dienste an. Ich habe auch eine Homepage (unabhängig davon!) und dazu passende Adressen.
Wenn ich mich nun bewerbe, mache ich die Wahl der E-Mail-Adresse davon abhängig, ob ich es in der Branche meiner Homepage tue oder nicht.
Würdet Ihr Euch niemals mit einer @gmx.de oder @web.de Adresse bewerben? Gilt das immer/meistens als schlechter Stil?
Welche Alternative sollte denn gewählt werden?
Mir fallen nur noch meinvorname@meinnachname.de oder mail@meinvorname-meinnachname.de ein. Finde ich beides auch nicht besonders prickelnd, es sei denn es wäre eben üblich und allgemein anerkannter guter Stil (keine Ahnung, obs so ist, sagt mal etwas dazu).
Zum braunen Spam: Die von mir gar nicht explizit als Kontakt angegebene, aber dennoch vorhandene Adresse webmaster@sgeichn­ichtbeiteltarif.de wurde auch schon missbraucht. Dumm ist dabei, dass die aktuellen Würmer so "schlau" sind, dass sie Browser-Caches analysieren und so die Fake-Adresse zusammensetzen. Damit bekommt die Zielbranche meiner Bewerbung gleichmal noch Müll von scheinbar meiner Adresse. Vielleicht nehme ich zukünftig nur noch den Freemailer (dort geht das anscheinend vorwiegend mit trial-and-error)....

Bin mal auf Eure Meinungen gespannt.

Euer Dr. B.
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[1.1.1.1] GKr antwortet auf Dr. B.
21.06.2004 17:52
Benutzer Dr. B. schrieb:
Benutzer penetrator schrieb:
Naja, mit einer Freemail-Adresse würde ich mich ohnehin nicht ernsthaft bewerben. Ist ja ungefähr so, als für das Bewerbungsfoto den Personalausweis zu kopieren ...

Naja, so pauschal kann man das auch nicht sagen. Zumal es bei Web.de auch bezahlpflichtige Email-Adressen gibt.

Aber ok, leichter gesagt, als getan. Ich glaube, ich würde mir dann nur für Bewerbungszwecke eine spezielle Weiterleitungs-Domain zulegen.

Ich habe eine GMX-Adresse und GMX bietet einige verschiedene kostenpflichtige Dienste an. Ich habe auch eine Homepage (unabhängig davon!) und dazu passende Adressen. Wenn ich mich nun bewerbe, mache ich die Wahl der E-Mail-Adresse davon abhängig, ob ich es in der Branche meiner Homepage tue oder nicht.
Würdet Ihr Euch niemals mit einer @gmx.de oder @web.de Adresse bewerben? Gilt das immer/meistens als schlechter Stil? Welche Alternative sollte denn gewählt werden? Mir fallen nur noch meinvorname@meinnachname.de oder mail@meinvorname-meinnachname.de ein. Finde ich beides auch nicht besonders prickelnd, es sei denn es wäre eben üblich und allgemein anerkannter guter Stil (keine Ahnung, obs so ist, sagt mal etwas dazu).
Zum braunen Spam: Die von mir gar nicht explizit als Kontakt angegebene, aber dennoch vorhandene Adresse webmaster@sgeichn­ichtbeiteltarif.de wurde auch schon missbraucht. Dumm ist dabei, dass die aktuellen Würmer so "schlau" sind, dass sie Browser-Caches analysieren und so die Fake-Adresse zusammensetzen. Damit bekommt die Zielbranche meiner Bewerbung gleichmal noch Müll von scheinbar meiner Adresse. Vielleicht nehme ich zukünftig nur noch den Freemailer (dort geht das anscheinend vorwiegend mit trial-and-error)....

Bin mal auf Eure Meinungen gespannt.

Euer Dr. B.

Ich glaube nicht, dass man Dir hier objektiv raten kann.
Jeder hat seine persönlichen Vorlieben und Abneigungen.
Ich finde zum Beispiel Bewerbungen mit AOL-Absender ziemlich daneben. Und in meinen Augen disqualifiziert sich ein Bewerber, wenn er uns eine Bewerbung als Hawkeye@aol.com Daggy@aol.com oder schlimmeres schreibt. Ich assoziiere das

Was ich Dir in jedem Fall empfehlen würde:

Eine neutrale Email-Adresse. Abgekürzter Vorname . Nachname zum Beispiel G.Kraus - aber dann im Absender ausschreiben, sonst weiss der Empfänger nicht, ob er Dich mit Herr oder Frau ansprechen muss.

Schreibe nur eine kurze Begleit-Email ohne grosses Brimborium.

Gestalte Deine Bewerbung, aber versende sie im PDF-Format.
Wenn Du keinen Acrobat-Destiller hast, kennst Du sicher jemanden, der Dir Dein PDF-Dokument erstellt.
Word-Dateien sind ein NO-NO wegen des ignorierten Makro-Risikos beim Versenden.

Versende Deine Bewerbungs-Emails nicht so, dass der Empfänger den Empfang "quittieren" muss. Ruf zwei Tage später an und frage, ob Deine Bewerbung eingegangen ist. Auch ohne Ausschreibung bekommen auch kleine Firmen wie unsere rd. 2-4 ausführliche Bewerbungen im Monat - und beantworten jede. Du steigerst Deine Chancen, wenn man sich beim Lesen erinnert "ach, der hat doch vorgestern angerufen und nachgefragt, ob die Bewerbung einging.)

Ich hoffe, ich habe Dir jetzt nicht Ratschläge gegeben, die Du gar nicht lesen wolltest. In jedem Fall wünsche ich Dir viel Erfolg. Nur wer kämpft, hat eine Chance zu gewinnen. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

GKr
www.01088.com/alleswirdgut.php


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[1.1.1.1.1] abzockstop antwortet auf GKr
21.06.2004 20:18
Benutzer GKr schrieb:
Was ich Dir in jedem Fall empfehlen würde:

Eine neutrale Email-Adresse. Abgekürzter Vorname . Nachname zum Beispiel G.Kraus - aber dann im Absender ausschreiben, sonst weiss der Empfänger nicht, ob er Dich mit Herr oder Frau ansprechen muss.

Das Ausschreiben des kompletten Realnamens ist eigentlich eine Grundregel, auch wenn der Realname in der E-Mail-Adresse ungekürzt enthalten ist. Dies nur als kleine Ergänzung.

Gestalte Deine Bewerbung, aber versende sie im PDF-Format. Wenn Du keinen Acrobat-Destiller hast, kennst Du sicher jemanden, der Dir Dein PDF-Dokument erstellt.
Word-Dateien sind ein NO-NO wegen des ignorierten Makro-Risikos eim Versenden.

Um *.pdf-Dokumente zu erzeugen, kann man auch zum kostenlosen OpenOffice.org greifen. Den Dokumenteigenschaften kann man dann zwar entnehmen, dass das *.pdf-Dokument mit einem kostenlosen Programm erstellt wurde. Darin sehe ich aber kein Problem, zumal auch immer mehr Firmen auf OpenSource-Software wie OpenOffice.org setzen.

Versende Deine Bewerbungs-Emails nicht so, dass der Empfänger den Empfang "quittieren" muss. Ruf zwei Tage später an und frage, ob Deine Bewerbung eingegangen ist. Auch ohne Ausschreibung bekommen auch kleine Firmen wie unsere rd. 2-4 ausführliche Bewerbungen im Monat - und beantworten jede. Du steigerst Deine Chancen, wenn man sich beim Lesen erinnert "ach, der hat doch vorgestern angerufen und nachgefragt, ob die Bewerbung einging.)

Das ist ein guter Vorschlag. Eine kleine Ergänzung möchte ich aber dennoch anbringen. Verfasse die E-Mail keinesfalls im *.html-Format, sondern als reinen Text. *.html-E-Mails machen oft einen schlechten Eindruck, weil viele E-Mail-Programme sie nicht richtig darstellen können und die Formatierung meistens sowieso überflüssig ist. Aufwändig formatierte Bestandteile gehören in den Anhang.

Ich hoffe, ich habe Dir jetzt nicht Ratschläge gegeben, die Du gar nicht lesen wolltest. In jedem Fall wünsche ich Dir viel Erfolg. Nur wer kämpft, hat eine Chance zu gewinnen. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Da schließe ich mich mal an.

abzockstop
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[1.1.1.1.2] Keks antwortet auf GKr
21.06.2004 21:38
Benutzer GKr schrieb:
Gestalte Deine Bewerbung, aber versende sie im PDF-Format. Wenn Du keinen Acrobat-Destiller hast, kennst Du sicher jemanden, der Dir Dein PDF-Dokument erstellt.
Word-Dateien sind ein NO-NO wegen des ignorierten Makro-Risikos beim Versenden.

Für MS Word gibt es ein kostenloses Addon namens "PDFlib", das einen Button in der Word-Toolbar hinzufügt. Einfach anklicken, und aus dem aktuellen Word-Dokument wird ein PDF (gespeichert). Einfach mal nach "pdflib" suchen!

Liebe Grüße, Keks
www.blitztarif.de
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[1.1.1.1.2.1] cf antwortet auf Keks
21.06.2004 22:16
Benutzer Keks schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Gestalte Deine Bewerbung, aber versende sie im PDF-Format. Wenn Du keinen Acrobat-Destiller hast, kennst Du sicher jemanden, der Dir Dein PDF-Dokument erstellt. Word-Dateien sind ein NO-NO wegen des ignorierten Makro-Risikos beim Versenden.

Für MS Word gibt es ein kostenloses Addon namens "PDFlib", das einen Button in der Word-Toolbar hinzufügt. Einfach anklicken, und aus dem aktuellen Word-Dokument wird ein PDF (gespeichert). Einfach mal nach "pdflib" suchen!

Alternativ empfehle ich "freePDF" bzw "freePDF XP". (Wird auch bei google gefunden) Das installiert einen neuen Drucker, der PDF Dokumente aus jeder Anwendung "druckt". Sehr zu empfehlen !

Chris
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[1.1.1.1.3] Dr. B. antwortet auf GKr
25.06.2004 00:03
Hallo!

Vielen Dank für Deine Tipps. Es ist immer interessant, so etwas zu erfahren.

Ich versende meine Bewerbungen i.d.R. per Briefpost, möchte aber für eine schnelle Antwortmöglichkeit eine E-Mail-Adresse angeben. Außerdem signalisiert das angebilch Kommunikationsfreude und technisches Verständnis.

Meine Adresse lautet nachnamevorname­nsinitial@gmx.de
Schnuckiputzilein­duddeldidu@gmx.de u.ä. finde ich für alle Zwecke außerhalb von Foren und Chat unpassend.

Zum Thema Word-Dokumente: An meiner Uni gab (es wird ihn noch geben, ich bin nur nun kein Student mehr) es einen Mailverteiler, den alle Fachbereichsangehörigen verwenden konnten - was dazu führte, dass manche Assistenten ihre Veranstaltungen mittels Plakatvordruck in Word oder mit riesigen Bilddateien ankündigten. Ich weiss also, wo das Problem liegt.
Trotzdem: Vielen herzlichen Dank, ich treffe (leider) nicht alle Tage jemanden, der sich mit solchen Dingen auskennt.

Viele Grüße
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[1.1.1.2] zimac antwortet auf Dr. B.
22.06.2004 14:10
Ich habe eine GMX-Adresse und GMX bietet einige verschiedene kostenpflichtige Dienste an.

...unter Andrem auch preisgünstige MailDomains, die direkt mit diesem Postfach verbunden werden.


Würdet Ihr Euch niemals mit einer @gmx.de oder @web.de Adresse bewerben? Gilt das immer/meistens als schlechter Stil?

Warum sollte es? Wenn man sich nicht als Webdesigner bewirbt, wo eine eigene aussagefähige Homepage wohl schon als Selbstverständlichkeit betrachtet werden dürfte, dann kann man wohl davon ausgehen, dass bei einer Bewerbung immer private Adressen zum Einsatz kommen. Und da sind halt GMX und WEB.DE deutlich führend.

Durch Wahl der gmxpro.de-Adresse (im entsprechenden Bezahltarif) lässt sich eine gewisse Abgrenzung zum Freemailer schaffen.

Viel interessanter als die Adresse dürfte aber in jedem Fall der Inhalt der Bewerbungsmail und ein ansprechender Lebenslauf und die nötigen Qualifikationen sein.

Wovon man wohl eher absehen sollte, ist wohl die Bewerbung mit diesen Werbesignaturen der Freemailer. Bei GMX heißt das entweder einen Bezahltarif (ab 49 Cent/Monat) wählen oder Versand mit SMTP und nicht der Weboberfläche.

Welche Alternative sollte denn gewählt werden? Mir fallen nur noch meinvorname@meinnachname.de oder mail@meinvorname-meinnachname.de ein. Finde ich beides auch nicht besonders prickelnd, es sei denn es wäre eben üblich und allgemein anerkannter guter Stil (keine Ahnung, obs so ist, sagt mal etwas dazu).

Gute Namensdomains gibt es für die gebräuchlichen Nachnamen im Grunde ja nicht mehr. Die Adressen der Art vorname@nachname.de sind für mich da ideal. Bei @nachname-online.de, @die-nachnames.de oder ähnlich besteht zu großer Erklärungsbedarf bei mündlicher Übermittlung.

Gegen vorname.nachname@gmx.de ist auc meiner Sicht überhaupt nichts einzuwenden. Ein Alias a la schnullerbacke@gmx.de ist für eine Bewerbung hingegen sicher keine gute Wahl. Da sollte man die beiden zu einem GMX-Account gehörenden Adressen vernünfig nutzen.

Zum braunen Spam: Die von mir gar nicht explizit als Kontakt angegebene, aber dennoch vorhandene Adresse webmaster@sgeichn­ichtbeiteltarif.de wurde auch schon missbraucht. Dumm ist dabei, dass die aktuellen Würmer so "schlau" sind, dass sie Browser-Caches analysieren und so die Fake-Adresse zusammensetzen. Damit bekommt die Zielbranche meiner Bewerbung gleichmal noch Müll von scheinbar meiner Adresse.

Aber das nur, wenn Dein System damit infiziert ist. Wenn Du nicht gerade eine gut besuchte Website betreibst, ist m.E. die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass auf einem fremden infizierten System ausgerechnet Deine Adresse und die eines potenziellen Arbeitgebers kombiniert werden.
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[1.1.1.2.1] Dr. B. antwortet auf zimac
25.06.2004 00:11
Benutzer zimac schrieb:
Warum sollte es? Wenn man sich nicht als Webdesigner bewirbt, wo eine eigene aussagefähige Homepage wohl schon als Selbstverständlichkeit betrachtet werden dürfte, dann kann man wohl davon ausgehen, dass bei einer Bewerbung immer private Adressen zum Einsatz kommen. Und da sind halt GMX und WEB.DE deutlich führend.
Sehe ich genauso!!

Gegen vorname.nachname@gmx.de ist auc meiner Sicht überhaupt nichts einzuwenden. Ein Alias a la schnullerbacke@gmx.de ist für eine Bewerbung hingegen sicher keine gute Wahl. Da sollte man die beiden zu einem GMX-Account gehörenden Adressen vernünfig nutzen.
Ich verwende nachnamevorname­nsinitial@gmx.de
Von der Schnullerbacke halte ich abgesehen in Foren und beim Chat absolut nichts.

Zum braunen Spam: Die von mir gar nicht explizit als Kontakt angegebene, aber dennoch vorhandene Adresse webmaster@sgeichn­ichtbeiteltarif.de wurde auch schon missbraucht. Dumm ist dabei, dass die aktuellen Würmer so "schlau" sind, dass sie Browser-Caches analysieren und so die Fake-Adresse zusammensetzen. Damit bekommt die Zielbranche meiner Bewerbung gleichmal noch Müll von scheinbar meiner Adresse.

Aber das nur, wenn Dein System damit infiziert ist. Wenn Du nicht gerade eine gut besuchte Website betreibst, ist m.E. die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass auf einem fremden infizierten System ausgerechnet Deine Adresse und die eines potenziellen Arbeitgebers kombiniert werden.
Pro Woche ca. 100 Besucher auf der Einstiegsseite. 15-20 Unterseiten sind ebenfalls in Google & Co gelistet ohne dass ich deren Statistik erfasse.
Ich bin außerdem sicher, dass ich nicht infiziert bin; in meiner Branche lesen auch Fachleute gerne auf meinen Seiten - wie mir die blöden Wurm-Replys verrieten....

So long
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[1.1.2] hrgajek antwortet auf penetrator
21.06.2004 20:21
Hallo,
Benutzer penetrator schrieb:
Naja, mit einer Freemail-Adresse würde ich mich ohnehin nicht ernsthaft bewerben. Ist ja ungefähr so, als für das Bewerbungsfoto den Personalausweis zu kopieren ...

Ich verwende GMX und schaue jeden Tag manuell den Ordner Spamverdacht durch (online www.gmx.de). Dabei schaue ich auf die Betreffzeilen.
Sind die interessant, schaue ich mir den Absender an.

Ein cfgalksdh@irgend.was kann nix seriöses sein, sonst blick ich mal rein und verschiebe notfalls die Mail aus dem Spamverdachtsordner in den Posteingang.

Automatisch löschen lassen würde ich nix.

Alternativ kann man für Bewerbungen auch eine ungefilterte Adresse verwenden, die man nach Ende der Bewerbung notfalls abschaltet.

Aber ein Problem ist es schon.
Es wird früher oder später auf zertifizierte Mail-Systeme und Mail-Signaturen und harte und wirksame Strafen gegen Spammer hinauslaufen.



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[2] Mobilelch antwortet auf penetrator
21.06.2004 16:51
Wenn man bei web.de seine E-Mails via pop3 abholt hat man die Möglichkeit einen Status-Report mit den Absender-Adressen aller geblockten Mails zu bekommen. Ein kurzes überfliegen haette wohl gereicht um dieses "Missgeschick" zu vermeiden!

Beste Grüsse
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[3] niknuk antwortet auf penetrator
22.06.2004 10:42
Benutzer penetrator schrieb:
Mir ist es vor gut einem Monat passiert, dass der übereifrige Web.de Spamfilter eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch geschluckt hat.

Für derart wichtige Korrespondenz benutzt man eine ungefilterte Adresse. Punkt. Diese Adresse sollte aber dann nie öffentlich (z. B. im Usenet) benutzt werden, sonst ertrinkt sie in Spam.

Ich käme nie auf die Idee, auf geschäftlich genutzte Adressen einen Spamfilter anzusetzen, schon gar keinen, der Mails einfach löscht, anstatt sie wenigstens in einen Spam-Ordner zu verschieben, wo man wichtige Mails bei einer (regelmäßigen!) Sichtung wieder herausfischen kann.

Gruß

niknuk
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[3.1] nukumichi antwortet auf niknuk
22.06.2004 11:35
Benutzer niknuk schrieb:
Benutzer penetrator schrieb:
Mir ist es vor gut einem Monat passiert, dass der übereifrige
Web.de Spamfilter eine Einladung zu einem
Vorstellungsgespräch geschluckt hat.

Für derart wichtige Korrespondenz benutzt man eine ungefilterte Adresse. Punkt. Diese Adresse sollte aber dann nie öffentlich (z. B. im Usenet) benutzt werden, sonst ertrinkt sie in Spam.

Ich käme nie auf die Idee, auf geschäftlich genutzte Adressen einen Spamfilter anzusetzen, schon gar keinen, der Mails einfach löscht, anstatt sie wenigstens in einen Spam-Ordner zu verschieben, wo man wichtige Mails bei einer (regelmäßigen!) Sichtung wieder herausfischen kann.

Gruß

niknuk
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[3.2] nukumichi antwortet auf niknuk
22.06.2004 11:44
so, jetzt aber ;)

also, ich habe noch nie davon gehört, dass ein unternehmen bewerbungsunterlagen aussortiert, weil der absender eine freemail-adresse (gmx, web.de etc.) angegeben hat. halte ich eherlich gesagt auch für ziemlich unwahrscheinlich.

was die spamfilterung angeht, kenne ich nur die features von gmx, und die verhindern das automatische löschen von wichtigen mails recht effektiv. am einfachsten finde ich es, sich einen spamreport senden zu lassen, der bei pop3-abruf über neue mails im spam-ordner informiert. diesen ordner alle ein bis zwei tage auf wichtige mails hin zu überprüfen, scheint mir nicht so schwer. liest man seine mails online, wird man auf der eingangsseite sofort über neue mails im spam-ordner informiert.

also, alles halb so wild. ich werde meinen spamschutz auf jeden fall nicht abschalten, und würde das auch anderen nicht empfehlen ;)

gruss
nuku