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Wozu die Aufregung?


16.06.2004 13:17 - Gestartet von Webschmied
In meinen Augen ein klassisches Eigentor:
Das Angebot ist nicht geeignet für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. (29,95€/Einwahl aus Deutschland)

Wer dennoch dort rein kommt (egal ob mit oder ohne Dialer) tut dies ohne Alterscheck. Dafür gibts normalerweise hohe Hürden. Werds zwar nicht versuchen, aber: denke hier muss nicht gezahlt werden. Dreimal OK ist nicht die Bestätigung für das Alter. Also: Widerspruch gegen die Rechnung einlegen.
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[1] akm antwortet auf Webschmied
17.06.2004 10:59
Das sehe ich nicht so, hier greifen keine Jungendschutzvorschriften, da es sich nicht um jugendgefährdende Inhalte handelt. Es ist kein Altersscheck notwendig. Somit ist der Anschlussinhaber der TAL für die Nutzung verantwortlich.
Dies gilt im Besonderen für die Nutzung der eigenen Kinder.
Die einzige Chance gegen die Zahlungsverpflichtung anzukommen,
wäre die Nutzung eines nicht gesetzes-konformen Dialers.
Überprüft den Hash-Wert und die Rufnummer auf der Seite der Reg-TP.
Sollte der Anbieter einen sauberen Dialer verwendet haben, sehe ich hier keine Chance -> dann muß halt gezahlt werden. Alle anderen Versuche werden scheitern und dazu auch noch viel kostspieliger.

Benutzer Webschmied schrieb:
In meinen Augen ein klassisches Eigentor: Das Angebot ist nicht geeignet für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. (29,95€/Einwahl aus Deutschland)

Wer dennoch dort rein kommt (egal ob mit oder ohne Dialer) tut dies ohne Alterscheck. Dafür gibts normalerweise hohe Hürden. Werds zwar nicht versuchen, aber: denke hier muss nicht gezahlt werden. Dreimal OK ist nicht die Bestätigung für das Alter.
Also: Widerspruch gegen die Rechnung einlegen.
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[1.1] Didi_S. antwortet auf akm
17.06.2004 13:30
Benutzer akm schrieb:
Das sehe ich nicht so, hier greifen keine Jungendschutzvorschriften, da es sich nicht um jugendgefährdende Inhalte handelt. Es ist kein Altersscheck notwendig.

Jop, aber: Stichwort: Geschäftsfähigkeit bzw. Taschengeldparagraph

bei mehrfachem Aufruf dieser Seite(n) = einige Hundert Euro

ist ein Hilfskonstruckt eines Rechtsanwaltes und hat soweit ich weiß gerade bei einem Angebot. dass Jugendliche anspricht -Schülerhilfe usw.- gute chancen.

Aber alte Weisheit: auf hoher See und vor Gericht tobt sich das Schicksal aus (oder so ähnlich)

Gruss Dietmar 8-)


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[1.1.1] akm antwortet auf Didi_S.
17.06.2004 13:55
Jop, aber: Stichwort: Geschäftsfähigkeit bzw.
Taschengeldparagraph

bei mehrfachem Aufruf dieser Seite(n) = einige Hundert Euro

ist ein Hilfskonstruckt eines Rechtsanwaltes und hat soweit ich weiß gerade bei einem Angebot. dass Jugendliche anspricht -Schülerhilfe usw.- gute chancen.

Aber alte Weisheit: auf hoher See und vor Gericht tobt sich das Schicksal aus (oder so ähnlich)

Gruss Dietmar 8-)


Ich würde hier nicht auf den Taschengeld-§§§ abstellen, denn heutzutage bekommen Jugentliche durchaus 100 € pro Monat.
Das zieht nicht wirklich.
Die Geschäftsfähigkeit zieht auch nicht, denn " der Vertrag
kommt im Falle eines Dialers (mit DTAG-Billing) zwischen dem Content-Provider und dem Anschlußinhaber zustande. Dabei spielt es keine Rolle, wer denn Internetzugang genutzt hat. Eine Ausnahme könnte der Tod des Anschlußinhaber vor Entstehung der Forderung sein.
Die Mehrfachaufrufe einer Contentsite ist ein ganz heikeles Thema, inzwischen wird dies oftmals vorsätzlich gemacht (in einigen Foren wird hierzu aufgerufen) um den Anbieter als unseriös darzustellen. Summen von mehreren 1000 € sind da keine Seltenheit. Frei nach dem Motto, desto höher die Forderung, desto unglaubwürdiger der Anbieter. Und unseriöse Anbieter brauch ich nicht bezahlen. Da kann ich mich bei der Reg-TP und der Kripo beschweren.

Grüsse Andreas