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Um den Aufschlag in Belgien kümmert sich die Kommission nicht


17.05.2005 21:42 - Gestartet von chris-
Ist schon komisch: In Deutschland wird ein geringer Aufschlag für Gespräche zu (manchen) alternativen Anbietern gerade erst eingeführt, da macht 'Brüssel' einen Aufstand. In Belgien, also vor der Haustür der EU-Kommission, gibt es einen solchen Aufschlag schon seit 3 Jahren, und nix passiert.

Bei den Nachbarn geht es nicht nur um einen fünftel Cent, sondern, wenn ich die flämischen Artikel richtig verstanden habe, um Interconnectiontarife, die bis zu fünfmal höher als üblich sind und für den Endkunden zu praktisch verdoppelten Tarifen führen (siehe Preise bei Belgacom und Tele2-Belgien).

Wie in Deutschland kann man an der Nummer nicht ohne weiteres erkennen, ob der Nachbar seinen Anschluss bei Belgacom oder beim flämischen Kabeltelefonie-Anbieter telenet oder neuerdings auch bei Versatel hat.

http://www.belgacom.be/private/en/jsp/dynamic/option.jsp?dcrName=hbs_national_tariffs
http://www.tele2.be/nl/telefonie/tarieven/nationaal-mobiel.html
http://www.zi-biz.be/zint/dvp_articles.ArticleDetail?ArtikelIdA=21322
http://www.trends.be/CMArticles/ShowArticle.asp?articleID=37972&sectionID=479
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[1] AnnaB antwortet auf chris-
17.05.2005 23:10
Benutzer chris- schrieb:
Ist schon komisch: In Deutschland wird ein geringer Aufschlag für Gespräche zu (manchen) alternativen Anbietern gerade erst eingeführt, da macht 'Brüssel' einen Aufstand. In Belgien, also vor der Haustür der EU-Kommission, gibt es einen solchen Aufschlag schon seit 3 Jahren, und nix passiert.

Volle Zustimmung!
Gleiches gilt auch z.B. beim Pfandsystem und bei der Autobahn-Maut (vergleiche: Frankreich, Italien, Schweiz, Österreich, Finnland, Estland, um nur mal einige zu nennen ohne Recherche).

Ciao
AnnaB