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Au weia T-Com


22.09.2004 17:46 - Gestartet von marcelm
Bei dieser Diskussion kann ich nur mal wieder den Kopf schütteln. Da versuchen kleine regional tätige Anbieter höhere IC-Entgelte für in deren Netze eingehende Anrufe durchzusetzen.

Ob das jetzt Recht oder Unrecht ist möchte ich nicht Diskutieren. Doch ist es eher Recht als die um ein vielfache höheren IC-Gebühren in Mobilfunknetze. Schließlich geht es hier um Anbieter, die vor Ort in Technik und Leitungen investiert haben und nicht um reine Reseller ohne Fixkosten für ein eigenes Netz.

Doch was macht die Telekom: Sie nutz die Forderungen dieser Anbieter um diese in ein schlechtes Licht zu rücken. Sie droht mit Strafgebühren, verunsichert die Menschen. Und das wegen 0,0017 ? pro Minute.

Ca. 90 % aller Anschlüsse sind von T-Com. Dementsprechend entstehen der T-Com keinerlei IC-Entgelte bei ca. 90% aller Festnetzverbindungen.

Ein einzelner Regionalanbieter hat nur eine Hand voll Kunden, dementsprechend muss er für nahezu alle Festnetzverbindungen IC-Gebühren Zahlen. Und das bei niedrigeren Tarifen, oder warum sollte man sonst wechseln?

Mal ganz ehrlich: Das mit den 0,0017 ? pro Minute zu diesen Gesellschaften für 2 Jahre juckt die T-Com doch kaum. Da lassen deren Tarife noch genügend Luft.
Worum es geht: Anderen Anbietern die Luft zum Atmen nehmen und jede Chance nutzen Konkurrenz schlecht darstehen zu lassen.

Leute, lasst euch nicht verunsichern und nutzt die Konkurrenz. Nur so werden wir irgendwann mal einen wünschenswerten echten Wettbewerb haben.

Grüße!
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[1] timo antwortet auf marcelm
22.09.2004 18:26
Benutzer marcelm schrieb:
Bei dieser Diskussion kann ich nur mal wieder den Kopf schütteln. Da versuchen kleine regional tätige Anbieter höhere IC-Entgelte für in deren Netze eingehende Anrufe durchzusetzen.

Ob das jetzt Recht oder Unrecht ist möchte ich nicht Diskutieren. Doch ist es eher Recht als die um ein vielfache höheren IC-Gebühren in Mobilfunknetze. Schließlich geht es hier um Anbieter, die vor Ort in Technik und Leitungen investiert haben und nicht um reine Reseller ohne Fixkosten für ein eigenes Netz.

Die Anbieter erhalten bereits eine Entlohnung für eingehende Gespräche. Der Punkt ist, dass diese IC-Gebühren von vielen CbC-Anbietern als zu hoch angesehen werden. Sie beschweren sich, dass die Telekom mehr als nur ihre Kosten mit diesen Gebühren decken kann. Jetzt kommen die anderen Anbieter und behaupten, dass die Telekom zwar ihre Kosten decken kann, sie selbst aber mit den selben IC-Gebühren nicht kostendeckend arbeiten.
Auch die Telekom hat mal in die Technik investiert und wenn die Gebühren für die Telekom ausreichen, dann sollten sie auch für andere Anbieter reichen. Sind sie nicht kostendeckend, ist das einzig und allein das Problem der anderen Anbieter, denn diese haben offensichtlich unter falschen Voraussetzungen in ihre Technik investiert. Haben entweder zu grosse Kapazitäten geschaffen oder zu teure Hardware gekauft. Dabei haben sie deutlich nach der Telekom investiert und sollten daher einen Kostenvorteil haben (sinkende Technikkosten im laufe der Zeit).
Ich weiss nicht, wieso die RegTP so entschieden hat, aber ein System bei dem unterschiedliche IC-Gebühren für unterschiedliche Netzanbieter gelten, erscheint mir hochgradig unfair. Dann lieber höhere IC-Gebühren für CbC-Anbieter, damit dieses Verramschen der Telekom-Investitionen aufhört, aber das ist ein anderes Thema.
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[2] saarland66 antwortet auf marcelm
22.09.2004 21:01
Benutzer marcelm schrieb:
Bei dieser Diskussion kann ich nur mal wieder den Kopf schütteln. Da versuchen kleine regional tätige Anbieter höhere IC-Entgelte für in deren Netze eingehende Anrufe durchzusetzen. Ob das jetzt Recht oder Unrecht ist möchte ich nicht Diskutieren. Doch ist es eher Recht als die um ein vielfache höheren IC-Gebühren in Mobilfunknetze. Schließlich geht es hier um Anbieter, die vor Ort in Technik und Leitungen investiert haben und nicht um reine Reseller ohne Fixkosten für ein eigenes Netz.

Bei Deiner Argumentation kann ich wieder mal nur den Kopf schütteln. Ob die beantragten IC Gebühren zu Recht oder Unrecht erhoben werden willst Du nicht Diskutieren, aber ob die Telekom die höheren IC an die Kunden weitergibt ist für dich schon der Diskusion wert. Da könnte man auf den Gedanken kommen Du bist nicht ganz neutral.


Doch was macht die Telekom: Sie nutz die Forderungen dieser Anbieter um diese in ein schlechtes Licht zu rücken. Sie droht mit Strafgebühren, verunsichert die Menschen. Und das wegen 0,0017 ? pro Minute.

Erstmal siehe oben. Desweiteren rücken sich die Anbieter selber in Schlechtes Licht wenn sie die Preise erhöhen wollen. Die Telekom gibt die erhöhten IC`s dann weiter. Das ist genau so als wenn ein Zulieferer bei BMW die Kosten, sagen wir mal für das Lenkrad, um 20% erhöht. Glaubst Du allen ernstes BMW gibt diese Erhöhung seiner Ausgaben (Grundkosten) nicht an seine Kunden weiter? Aber ich habe ja vergessen. BMW ist ja nicht die T-Com. Die T-Com ist ja sowieso von Grund auf Böse.

Ca. 90 % aller Anschlüsse sind von T-Com. Dementsprechend entstehen der T-Com keinerlei IC-Entgelte bei ca. 90% aller Festnetzverbindungen.

Um diese Verbindungen geht es auch nicht. Es geht ja nur im die Verbindungen zu Carriern die eben diese IC Gebühren angehoben haben. Diese Mehrkosten sollen seperat auf der Telefonrechnung ausgewiesen werden und nicht die der anderen 90 %.

Ein einzelner Regionalanbieter hat nur eine Hand voll Kunden, dementsprechend muss er für nahezu alle Festnetzverbindungen IC-Gebühren Zahlen. Und das bei niedrigeren Tarifen, oder > warum sollte man sonst wechseln?

Also so langsam geht mir bei Deiner Argumentation der Hut hoch. Wenn ich gewisse Kosten für ein Produkt habe, dann muss ich die in den Endverkaufspreise einrechnen und muss dafür Sorgen das eben noch etwas unterm Strich übrig bleibt (Ein Gewinn). Das ist das einfachste Prinzip der Marktwirtschaft. Wenn meine Endpreise nicht kostendeckend sind dann geht das Unternehmen irgendwann den Bach runter da es nur Verluste macht. Einzige Ausnahme ist wenn dieses Unternehmen einen Endpreis eben so gestaltet das er so günstig ist und keinen Gewinn macht um sich für eine bestimmte Zeit Marktanteile zu 'erkaufen'. Aber das geht eben nur ne Zeitlang gut.


Mal ganz ehrlich: Das mit den 0,0017 ? pro Minute zu diesen Gesellschaften für 2 Jahre juckt die T-Com doch kaum. Da lassen > deren Tarife noch genügend Luft.

0,0017 mal einige Millionen Gesprächsminuten... Naja, so wenig ist das dann doch nicht.


Worum es geht: Anderen Anbietern die Luft zum Atmen nehmen und jede Chance nutzen Konkurrenz schlecht darstehen zu lassen.

Aha. Die Konkurrenz geht also immer fair und ehrlich mit der T-Com oder untereinander um. Aber die Telekom ist ja böse. Da ist das ja etwas anderes.


Leute, lasst euch nicht verunsichern und nutzt die Konkurrenz. Nur so werden wir irgendwann mal einen wünschenswerten echten Wettbewerb haben.

Wenn alle so 'Objektiv' die Sache sehen wie Du dann wird mir Angst um Bange vor dieser Zukunft. Nichts für ungut und es ist mit Sicherheit jetzt nicht böse gemeint. Aber hast Du dich über das Thema wirklich mal informiert? Ich denke nein. Du schreibst ein paar 'Telekomfeindliche Parolen' nieder und das war es dann.
Ernsthafte Argumente fehlen bei Dir vollständig oder sind scheinbar einfach auf einer falschen Grundlage entstanden.
Wie gesagt: Nichts für ungut: Aber das nächste mal ein wenig darüber nachdenken was Du schreibst, bevor Du es schreibst. Sonst könnte man wirklich auf den Gedanken kommen, Deine Kommemtare sind nicht ganz Objektiv