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3,8 ct./min. bzw. 3,7 ct./min.


03.06.2005 18:27 - Gestartet von GKr
Der TK-Anbieter Callax nimmt nun also 3,8 ct./min. und die 01071 Telecom nimmt 3,7 ct./min. für Telefonate zu deutschen Festnetz-Anschlüsse, die nicht bei der Deutschen Telekom geschaltet sind. Wobei Callax sogar eine definitiv falsche Tarifansage schaltet, die einen viel niedrigeren Lock-Tarif nennt. Dazu gilt bei Callax: "Anrufe ins deutsche Mobilfunknetz werden im 5 Minutentakt abgerechnet."

Ob jemand einen Telefonanschluß der Telekom hat oder eines anderen Vollanschluß-Anbieter, kann man anhand der Telefonnummer nicht erkennen.

Die angebotene Lösung, eine kostenfreie 0800-Nummer der Telekom anzurufen, über die man genau diese Information abfragen kann, ist in der Praxis schicht unzureichend.

Wundert es da irgend jemanden, wenn die Telekom seit 1998 nur so einen relativ geringen Anteil an Deutschland Festnetz-Telefonaten verloren hat?

Hier in diesen Foren wurde schon so oft vom "dummen Deutschen" berichtet, der aus Trägheit oder Ignoranz weiter über die Telekom telefoniert.

Wenn man solche Angebots-Beispiele von TK-Anbietern sieht, dann muß die Frage erlaubt sein: Wer ist denn hier eigentlich der "dumme Deutsche"? Der, der über die Telekom telefoniert oder der, der solche TK-Anbieter nutzt, die einen IC-Zuschlag von 0,2 ct./min. für Tariferhöhungen von teilweise 0,59 ct./min. auf 3,8 ct./min. mit falscher Tarifansage ausnutzen? Das ist ein Aufschlag von über 500 Prozent.

GKr
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[1] d.c.n antwortet auf GKr
03.06.2005 18:35
Benutzer GKr schrieb:
Die angebotene Lösung, eine kostenfreie 0800-Nummer der Telekom anzurufen, über die man genau diese Information abfragen kann, ist in der Praxis schicht unzureichend.

same procedure wie bei den portierten 'schoenen' Rufnummern - ein Bekannter hat eine 0173 zu o2 portiert, und da wundern sich seine Anrufer wieso sie nicht 'netzintern' berechnet werden...

Gruss,

c.
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[1.1] handytim antwortet auf d.c.n
03.06.2005 18:37
Benutzer d.c.n schrieb:
same procedure wie bei den portierten 'schoenen' Rufnummern - ein Bekannter hat eine 0173 zu o2 portiert, und da wundern sich seine Anrufer wieso sie nicht 'netzintern' berechnet werden...

Wahnsinn, kenne kaum einen Vodafone-Kunden, der so genau seinen EVN durchforstet :-)

Ciao
Tim
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[1.1.1] d.c.n antwortet auf handytim
03.06.2005 19:43
Benutzer handytim schrieb:
Benutzer d.c.n schrieb:
>> same procedure wie bei den portierten 'schoenen'
>> Rufnummern - ein Bekannter hat eine 0173 zu o2
>> portiert, und da wundern sich seine Anrufer wieso
>> sie nicht 'netzintern' berechnet werden...
Wahnsinn, kenne kaum einen Vodafone-Kunden, der so genau seinen EVN durchforstet :-)

naja, wenn Du normalerweise netzinterne Freiminuten hast... :D

ok, jetzt rufen sie ihn ueber BWHZ an, das klappt auch und kost' nix :)

Gruss,

d.c.n
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[1.2] GKr antwortet auf d.c.n
03.06.2005 19:27
Benutzer d.c.n schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Die angebotene Lösung, eine kostenfreie 0800-Nummer der Telekom anzurufen, über die man genau diese Information abfragen kann,
ist in der Praxis schicht unzureichend.

same procedure wie bei den portierten 'schoenen' Rufnummern - ein Bekannter hat eine 0173 zu o2 portiert, und da wundern sich seine Anrufer wieso sie nicht 'netzintern' berechnet werden...

Gruss,

c.

Da habe ich einen Trost für ihn - kannst du ihm gern ausrichten:

Auch nach seinem Wechsel zu O2 wird seine 0173-Nummer von TK-Anbietern, die unterschiedliche Tarife für D-Netze und Eplus/O2 anbieten, zum D-Netz-Preis tarifiert. Weil die TK-Anbieter definitiv allein anhand der Mobilfunk-Vorwahl unterscheiden. Aber keine echte Information darüber haben, in wessen Netz die betreffende Nummer geschaltet ist. :-)

Diese Aussage kannst Du als definitiv verstehen.

GKr
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[1.2.1] d.c.n antwortet auf GKr
03.06.2005 19:46
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer d.c.n schrieb:
Da habe ich einen Trost für ihn - kannst du ihm gern
ausrichten:

Auch nach seinem Wechsel zu O2 wird seine 0173-Nummer von TK-Anbietern, die unterschiedliche Tarife für D-Netze und Eplus/O2 anbieten, zum D-Netz-Preis tarifiert. Weil die TK-Anbieter definitiv allein anhand der Mobilfunk-Vorwahl unterscheiden. Aber keine echte Information darüber haben, in wessen Netz die betreffende Nummer geschaltet ist. :-)

Diese Aussage kannst Du als definitiv verstehen.

hmmm, das wundert mich jetzt - iirc, wurden 'netzinterne' D2-Gespraeche (eben zu jener 0173 bei o2) berechnet, anstelle vom Paket abgezogen zu werden - oder er hat sich da vertan...

Trotzdem danke fuer die Info!

Gruss aus dem sonnigen Norden,

d.c.n
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[1.2.1.1] GKr antwortet auf d.c.n
03.06.2005 19:49
Benutzer d.c.n schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer d.c.n schrieb:
Da habe ich einen Trost für ihn - kannst du ihm gern
ausrichten:

Auch nach seinem Wechsel zu O2 wird seine 0173-Nummer von TK-Anbietern, die unterschiedliche Tarife für D-Netze und Eplus/O2 anbieten, zum D-Netz-Preis tarifiert. Weil die TK-Anbieter definitiv allein anhand der Mobilfunk-Vorwahl unterscheiden. Aber keine echte Information darüber haben, in wessen Netz die betreffende Nummer geschaltet ist. :-)

Diese Aussage kannst Du als definitiv verstehen.

hmmm, das wundert mich jetzt - iirc, wurden 'netzinterne' D2-Gespraeche (eben zu jener 0173 bei o2) berechnet, anstelle vom Paket abgezogen zu werden - oder er hat sich da vertan...

Trotzdem danke fuer die Info!

Gruss aus dem sonnigen Norden,

d.c.n

Nur, um es ganz klar zu stellen:
Ich bezog mich auf Anrufe zu diesem 0173 O2-Anschluss über Preselection- und/oder Call-by-Call Anbieter, okay?
Dafür gilt meine Aussage.

GKr
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[1.2.2] wie lösen CbC-Anbieter das praktisch? - war:RE:3,7-3,8...
helltwin antwortet auf GKr
24.08.2005 12:45
Benutzer GKr schrieb:
(...)

Auch nach seinem Wechsel zu O2 wird seine 0173-Nummer von TK-Anbietern, (...)zum D-Netz-Preis tarifiert. Weil die TK-Anbieter definitiv allein anhand der Mobilfunk-Vorwahl unterscheiden. Aber keine echte Information darüber haben, in wessen Netz die betreffende Nummer geschaltet ist. :-)

(...)
GKr
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Wie? Verstehe ich das richtig, daß es für CbC-Anbieter keine (technisch praktikable?) Möglichkeit gibt zu unterscheiden, in welches Netz er gerade routet (also welche IC-Entgelte anfallen)?

Gruß, Carsten
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[1.2.2.1] jos antwortet auf helltwin
24.08.2005 16:24
Benutzer helltwin schrieb:

Wie? Verstehe ich das richtig, daß es für CbC-Anbieter keine (technisch praktikable?) Möglichkeit gibt zu unterscheiden, in welches Netz er gerade routet (also welche IC-Entgelte anfallen)?

Doch, das können sie feststellen.
Viele werden aber deshalb keinen gestigerten Wert darauf legen, weil sie sowieso alles über die DTAG routen und den Kunden zu allen Mobilnetzen denselben Preis in Rechnung stellen.
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[2] spl antwortet auf GKr
03.06.2005 18:46
Benutzer GKr schrieb:
Ob jemand einen Telefonanschluß der Telekom hat oder eines anderen Vollanschluß-Anbieter, kann man anhand der Telefonnummer nicht erkennen.

Die angebotene Lösung, eine kostenfreie 0800-Nummer der Telekom anzurufen, über die man genau diese Information abfragen kann, ist in der Praxis schicht unzureichend.

Aber ständig den Preis der CbC-Anbieter unter einer 0800-Nummer abzurufen, um diesen eine Preisansage zu ersparen, finden Sie ok?

Wer ist denn hier eigentlich der 'dumme Deutsche'? Der, der über die Telekom telefoniert oder der, der solche TK-Anbieter nutzt, die einen IC-Zuschlag von 0,2 ct./min. für Tariferhöhungen von teilweise 0,59 ct./min.
auf 3,8 ct./min. mit falscher Tarifansage ausnutzen? Das ist ein Aufschlag von über 500 Prozent.

Wobei ich nach wie vor der Meinung bin, dass Teltarif hier standardmäßig den höheren Preis in der Tariftabelle berücksichtigen muss und nicht den niedrigeren.

Es widerspricht sich, einerseits bei der Abfrage nicht nach Zielanschlussanbietern zu differenzieren, anderseits bei den Ergebnissen einen Telekom-Anschluss vorauszusetzen.

Vor einiger Zeit war die Zahl der Nicht-Telekom-Kunden vielleicht noch vernachlässigbar, heute nicht mehr.

spl
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[2.1] GKr antwortet auf spl
03.06.2005 19:31
Benutzer spl schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Ob jemand einen Telefonanschluß der Telekom hat oder eines anderen Vollanschluß-Anbieter, kann man anhand der Telefonnummer nicht erkennen.

Die angebotene Lösung, eine kostenfreie 0800-Nummer der Telekom anzurufen, über die man genau diese Information abfragen kann,
ist in der Praxis schicht unzureichend.

Aber ständig den Preis der CbC-Anbieter unter einer 0800-Nummer abzurufen, um diesen eine Preisansage zu ersparen, finden Sie ok?

Warum wollen Sie das Thema wechseln?
Darum geht es doch in diesem Beitrag überhaupt nicht.

Wer ist denn hier eigentlich der 'dumme Deutsche'? Der, der über die Telekom telefoniert oder der, der solche TK-Anbieter nutzt, die einen IC-Zuschlag von 0,2 ct./min. für Tariferhöhungen von teilweise 0,59 ct./min.
auf 3,8 ct./min. mit falscher Tarifansage ausnutzen? Das ist ein Aufschlag von über 500 Prozent.

Wobei ich nach wie vor der Meinung bin, dass Teltarif hier standardmäßig den höheren Preis in der Tariftabelle berücksichtigen muss und nicht den niedrigeren.

Der Meinung bin ich auch. Teltarif hat hier ein sehr einfaches und wirksames Instrument. Sie müssen es nur einsetzen.

Es widerspricht sich, einerseits bei der Abfrage nicht nach Zielanschlussanbietern zu differenzieren, anderseits bei den Ergebnissen einen Telekom-Anschluss vorauszusetzen.

Ein gutes Argument.

GKr

Vor einiger Zeit war die Zahl der Nicht-Telekom-Kunden vielleicht noch vernachlässigbar, heute nicht mehr.

spl
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[2.1.1] spl antwortet auf GKr
03.06.2005 21:49
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer spl schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Ob jemand einen Telefonanschluß der Telekom hat oder eines anderen Vollanschluß-Anbieter, kann man anhand der Telefonnummer nicht erkennen.

Die angebotene Lösung, eine kostenfreie 0800-Nummer der Telekom anzurufen, über die man genau diese Information abfragen kann,
ist in der Praxis schicht unzureichend.

Aber ständig den Preis der CbC-Anbieter unter einer 0800-Nummer abzurufen, um diesen eine Preisansage zu ersparen, finden Sie ok?

Warum wollen Sie das Thema wechseln? Darum geht es doch in diesem Beitrag überhaupt nicht.

In beiden Fällen geht es im weitesten Sinne um Verbraucherschutz. Ich verstehe nicht, weshalb Sie eine 0800-Hotline im einen Fall für praktikabel halten, im anderen nicht.

Meiner Ansicht nach müsste es, wenn, dann umgekehrt sein: Denn dass ein Bekannter seinen Anschlussanbieter wechselt, dürfte sehr viel seltener als eine Preisänderung im offenen CbC vorkommen. Daher hielte ich hier eine Information per 0800-Anruf eher für zumutbar als bei Tarifen.

Übrigens wurde das TKG-ÄnderungsG zu Ihrer Freude auf unbestimmte Zeit vertagt. Scheint die dpa aber noch nicht mitbekommen zu haben, wie ich aus der nicht vorhandenen Berichterstattung auf Teltarif schließe.

spl
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[2.1.1.1] GKr antwortet auf spl
03.06.2005 22:01
Benutzer spl schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer spl schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Ob jemand einen Telefonanschluß der Telekom hat oder eines anderen Vollanschluß-Anbieter, kann man anhand der Telefonnummer nicht erkennen.

Die angebotene Lösung, eine kostenfreie 0800-Nummer der Telekom anzurufen, über die man genau diese Information abfragen kann,
ist in der Praxis schicht unzureichend.

Aber ständig den Preis der CbC-Anbieter unter einer 0800-Nummer abzurufen, um diesen eine Preisansage zu ersparen, finden Sie ok?

Warum wollen Sie das Thema wechseln? Darum geht es doch in diesem Beitrag überhaupt nicht.

In beiden Fällen geht es im weitesten Sinne um Verbraucherschutz. Ich verstehe nicht, weshalb Sie eine 0800-Hotline im einen Fall für praktikabel halten, im anderen nicht.

Das möchte ich korrigieren.
Ich hatte nicht geschrieben, daß ich eine 0800-Hotline als Auskunftsmedium eines Anschlusses für praktikabel halte. Ganz im Gegenteil.

Meiner Ansicht nach müsste es, wenn, dann umgekehrt sein: Denn dass ein Bekannter seinen Anschlussanbieter wechselt, dürfte sehr viel seltener als eine Preisänderung im offenen CbC vorkommen. Daher hielte ich hier eine Information per 0800-Anruf eher für zumutbar als bei Tarifen.

Übrigens wurde das TKG-ÄnderungsG zu Ihrer Freude auf unbestimmte Zeit vertagt. Scheint die dpa aber noch nicht mitbekommen zu haben, wie ich aus der nicht vorhandenen Berichterstattung auf Teltarif schließe.

Weder freue ich mich darüber, noch ärgert es mich.
Ganz pragmatisch: Ich richte mich halt danach.
Was soll's..
Ansonsten: Zumindest bis in den Herbst wird noch viel mehr verschoben werden.. Und ob die neuen oder die neuen alten es dann besser machen, wird man sehen.

GKr

spl
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[2.1.1.1.1] spl antwortet auf GKr
03.06.2005 22:09
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer spl schrieb:
In beiden Fällen geht es im weitesten Sinne um Verbraucherschutz. Ich verstehe nicht, weshalb Sie eine 0800-Hotline im einen Fall für praktikabel halten, im anderen
nicht.

Das möchte ich korrigieren. Ich hatte nicht geschrieben, daß ich eine 0800-Hotline als Auskunftsmedium eines Anschlusses für praktikabel halte. Ganz im Gegenteil.

Das meinte ich doch. Wenn ich mich recht erinnere, haben Sie eine 0800-Hotline zur Tarifauskunft einer Preisansagepflicht vorgezogen. Und das verstehe ich aus den genannten Gründen nicht.

spl
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[2.1.1.1.1.1] GKr antwortet auf spl
04.06.2005 08:53
Benutzer spl schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer spl schrieb:
In beiden Fällen geht es im weitesten Sinne um Verbraucherschutz. Ich verstehe nicht, weshalb Sie eine 0800-Hotline im einen Fall für praktikabel halten, im anderen
nicht.

Das möchte ich korrigieren. Ich hatte nicht geschrieben, daß ich eine 0800-Hotline als Auskunftsmedium eines Anschlusses für praktikabel halte.
Ganz im Gegenteil.

Das meinte ich doch. Wenn ich mich recht erinnere, haben Sie eine 0800-Hotline zur Tarifauskunft einer Preisansagepflicht vorgezogen. Und das verstehe ich aus den genannten Gründen nicht.

spl

Guten Morgen,
das ist nicht, was ich denke. Und das ist auch nicht, was ich je geäussert habe.

GKr
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[3] talk antwortet auf GKr
03.06.2005 19:14
Hallo,

Benutzer GKr schrieb:
Der TK-Anbieter Callax nimmt nun also 3,8 ct./min. und die 01071 Telecom nimmt 3,7 ct./min. für Telefonate zu deutschen Festnetz-Anschlüsse, die nicht bei der Deutschen Telekom geschaltet sind. Wobei Callax sogar eine definitiv falsche Tarifansage schaltet, die einen viel niedrigeren Lock-Tarif nennt.

Das ist schon ein starkes Stück. Aber immerhin wird
auf der Callax-Homepage der Sondertarif erwähnt.
01071 schweigt sich auf ihrer Seite dazu völlig aus. :-(

Die angebotene Lösung, eine kostenfreie 0800-Nummer der Telekom anzurufen, über die man genau diese Information abfragen kann, ist in der Praxis schicht unzureichend.

Bei dieser Nummer kann man 'nur' abfragen, ob der Zielanschluß
bei einem Carrier geschaltet ist, der den IC-Zuschlag genehmigt
bekommen hat, oder nicht. Bei Anschlüssen, für die kein Zuschlag
angesagt wird, kann man nicht sehen, ob es ein DTAG-Anschluß
ist oder z.B. einer von Arcor.

Wer ist denn hier eigentlich der 'dumme Deutsche'? Der, der über die Telekom telefoniert oder der, der solche TK-Anbieter nutzt, die einen IC-Zuschlag von 0,2 ct./min. für Tariferhöhungen von teilweise 0,59 ct./min. auf 3,8 ct./min. mit falscher Tarifansage ausnutzen?

Die Terminierung in ein Nicht-DTAG-Netz ist schon seit
langem deutlich teurer als zu Telekom-Anschlüssen.

Die 0,2 Ct/Min Zuschlag sind nur noch eine zusätzliche
Verteuerung.

Bsp: Die Terminierung zu einem DTAG-Anschluß kostet in der
lokalen Netzebene zur Nebenzeit 0,004 EUR/Min.
Der Transit über die Telekom zu einem Drittanbieter ohne
Zuschlag kostet hingegen mindestens 0,01 EUR/Min, zu einem
Drittanbieter mit Zuschlag sogar mindestens 0,0117 EUR/Min
(alle Preise ohne Mwst.).

Das sind deutliche Unterschiede...

cu talk
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[3.1] GKr antwortet auf talk
03.06.2005 19:37
Benutzer talk schrieb:
Hallo,

Benutzer GKr schrieb:
Der TK-Anbieter Callax nimmt nun also 3,8 ct./min. und die 01071 Telecom nimmt 3,7 ct./min. für Telefonate zu deutschen Festnetz-Anschlüsse, die nicht bei der Deutschen Telekom geschaltet sind. Wobei Callax sogar eine definitiv falsche Tarifansage schaltet, die einen viel niedrigeren Lock-Tarif nennt.

Das ist schon ein starkes Stück. Aber immerhin wird auf der Callax-Homepage der Sondertarif erwähnt. 01071 schweigt sich auf ihrer Seite dazu völlig aus. :-(

Zum Ausgleich nennt Dir Callax in der Tarifansage lt. Bericht immer den Billig-Tarif, selbst, wenn sie Dir die 3,8 ct./min. berechnen. Da nutzt der Webseiten-Eintrag recht wenig.

Die angebotene Lösung, eine kostenfreie 0800-Nummer der Telekom anzurufen, über die man genau diese Information abfragen kann, ist in der Praxis schicht unzureichend.

Bei dieser Nummer kann man 'nur' abfragen, ob der Zielanschluß bei einem Carrier geschaltet ist, der den IC-Zuschlag genehmigt bekommen hat, oder nicht. Bei Anschlüssen, für die kein Zuschlag angesagt wird, kann man nicht sehen, ob es ein DTAG-Anschluß ist oder z.B. einer von Arcor.

Wer ist denn hier eigentlich der 'dumme Deutsche'? Der, der über die Telekom telefoniert oder der, der solche TK-Anbieter nutzt, die einen IC-Zuschlag von 0,2 ct./min. für Tariferhöhungen von teilweise 0,59 ct./min. auf 3,8 ct./min. mit falscher Tarifansage ausnutzen?

Die Terminierung in ein Nicht-DTAG-Netz ist schon seit langem deutlich teurer als zu Telekom-Anschlüssen.

Die 0,2 Ct/Min Zuschlag sind nur noch eine zusätzliche Verteuerung.

Bsp: Die Terminierung zu einem DTAG-Anschluß kostet in der lokalen Netzebene zur Nebenzeit 0,004 EUR/Min. Der Transit über die Telekom zu einem Drittanbieter ohne Zuschlag kostet hingegen mindestens 0,01 EUR/Min, zu einem Drittanbieter mit Zuschlag sogar mindestens 0,0117 EUR/Min (alle Preise ohne Mwst.).

Das sind deutliche Unterschiede...

cu talk

Ja, es sind deutliche Unterschiede.
Man muss sich aber fragen, warum dann nicht grundsätzlich der Tarif angehoben wird. Statt eine in der Praxis gar nicht durchführbare Trennung zu tarifieren.
Und ebenso muss die Frage erlaubt sein, warum ein IC-Zuschlag von 0,2 ct./min. einen Aufschlag um 500% rechtfertigt.

GKr

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[3.2] klaussc antwortet auf talk
03.06.2005 19:58
Benutzer talk schrieb:
Hallo,

Benutzer GKr schrieb:
>
Bei dieser Nummer kann man 'nur' abfragen, ob der Zielanschluß bei einem Carrier geschaltet ist, der den IC-Zuschlag genehmigt bekommen hat, oder nicht. Bei Anschlüssen, für die kein Zuschlag angesagt wird, kann man nicht sehen, ob es ein DTAG-Anschluß ist oder z.B. einer von Arcor.


Die Terminierung in ein Nicht-DTAG-Netz ist schon seit langem deutlich teurer als zu Telekom-Anschlüssen.

Der Zuschlag wird nur von Firmen erhoben, die ein erhötes IC-Entgelt von der Telekom verlangen, dazu gehört Arcor jedoch nicht.

Und daher werden auch die Arcor-Rufnummern bei Abfrage über die Zuschlagshotline als Zuschlagsfrei angegeben.

Es ist also erforderlich nach Anbietern mit und ohne Zuschlag zu unterscheiden und nicht nach Telekom oder allen Anderen.

Meine Meinung zum Zuschlag ist übrigens: Anderer cbc-Anbieter - fertig, es gibt doch wirklich genug Auswahl. Ärgerlicher ist da schon der nur teilweise kostenlose XXL-Tarif der DTAG.

Als ich das letzte mal gesucht habe, fand ich übrigens im Wußt der XXL-Banner auf der DTAG-Seite keine Hinweise auf die XXL-Zuschläge, und das halte ich für unlauter.

Gruß

Klaus