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Rechenbeispiel


01.07.2004 13:46 - Gestartet von koelli
"Zur Hauptzeit würde ein Ortsgespräch im T-Net-Standardtarif 2,40 Euro kosten, ein Ferngespräch 7,20 Euro. Mit der enjoy-Option dagegen fallen jeweils nur zwölf Cent für das lange Telefonat an."

Solche Rechnungen stimmen zwar, bringen aber nichts. Man muss die enjoy-Gebühren immer mit dem billigsten Call-by-Call- bzw. Preselectiontarif vergleichen und nicht mit den Standardtarifen der Telekom.
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[1] fruli antwortet auf koelli
01.07.2004 13:51
Benutzer koelli schrieb:

Man muss die enjoy-Gebühren immer mit dem billigsten Call-by-Call- bzw. Preselectiontarif vergleichen und nicht mit den Standardtarifen der Telekom.

Das zu vergleichen ist aber sinnlos, weil die billigsten Call-by-Call- und Preselection-Tarife unter IC-Einkaufspreis liegen und damit der T-Com ohnehin verboten sind.

Wenn die Kunden so clever sind und den Enjoy-Tarif zu ihren Gunsten nutzen, wird er sofort von der T-Com wieder einkassiert.

IMHO taugt der Tarif ohnehin nur für Zwangs-Schmalband-Zeitticker-Surfer zum DSL-Sharing; ansonsten ist er relativ sinnlos.

So long.
fruli
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[1.1] koelli antwortet auf fruli
01.07.2004 13:55
Benutzer fruli schrieb:
Benutzer koelli schrieb:

Man muss die enjoy-Gebühren immer mit dem billigsten Call-by-Call- bzw.
Preselectiontarif vergleichen und nicht mit den Standardtarifen der Telekom.

Das zu vergleichen ist aber sinnlos, weil die billigsten Call-by-Call- und Preselection-Tarife unter IC-Einkaufspreis liegen und damit der T-Com ohnehin verboten sind.

Das beweist dann ja nur, dass der enjoy-Tarif sich für nahezu niemanden lohnt, so lange es so billige Konkurrenztarife gibt!
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[1.1.1] GKr antwortet auf koelli
01.07.2004 14:01
Benutzer koelli schrieb:
Benutzer fruli schrieb:
Benutzer koelli schrieb:

Man muss die enjoy-Gebühren immer mit dem billigsten Call-by-Call- bzw.
Preselectiontarif vergleichen und nicht mit den Standardtarifen der Telekom.

Das zu vergleichen ist aber sinnlos, weil die billigsten Call-by-Call- und Preselection-Tarife unter IC-Einkaufspreis liegen und damit der T-Com ohnehin verboten sind.

Das beweist dann ja nur, dass der enjoy-Tarif sich für nahezu niemanden lohnt, so lange es so billige Konkurrenztarife gibt!

Nun, ich denke einmal, er wird sich für die DTAG sogar sehr lohnen.
1. Zunächst kalkuliert man hier eine monatliche Grundgebühr ein. Da kommt schon einmal richtig gutes Geld rein, ohne dass man dafür als Anbieter eine grossartige Leistung erbringen muss.
2. Schon beim Vergleich einer 1/1 und 60/60 Taktung gibt es beim 60/60-Takt ein Einnahme-Plus im zweistelligen Prozentbereich. Wieviel höher mag die DTAG-Kalkulation beim Vergleich zu diesem Stunden-Takt liegen? Die haben doch die besten Möglichkeiten, die Calls ihrer Kunden zu analysieren. Und ganz sicher geht deren Kalkulation dann auf.

GKr
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[1.2] kunvivanto antwortet auf fruli
29.07.2004 08:26
Benutzer fruli schrieb:

Wenn die Kunden so clever sind und den Enjoy-Tarif zu ihren Gunsten nutzen, wird er sofort von der T-Com wieder einkassiert.

Für Neukunden wahrscheinlich. Aber für bereits vorhandene Kunden scheint sich die Telekom um Bestandsschutz zu bemühen. Den XXL-Sunday, den die Telekom schon länger nicht mehr anbietet, hat sie mir jedenfalls bisher nicht gekündigt.
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[2] Und der Informationsaufwand? war: Rechenbeispiel
kunvivanto antwortet auf koelli
29.07.2004 08:23
In den Vergleich zwischen Telekom- und CallByCall-Tarifen muss man auch einbeziehen, welchen Aufwand es bedeutet, sich ständig über die CallByCall-Tarife auf dem laufenden zu halten, weil die sich immer wieder ändern. Ich hab das mal eine Weile gemacht, und festgestellt, dass für mich die Ersparnisse den Zeitverlust nicht wert waren. Zeit ist Geld.
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[2.1] GKr antwortet auf kunvivanto
29.07.2004 08:45
Benutzer kunvivanto schrieb:
In den Vergleich zwischen Telekom- und CallByCall-Tarifen muss man auch einbeziehen, welchen Aufwand es bedeutet, sich ständig über die CallByCall-Tarife auf dem laufenden zu halten, weil die sich immer wieder ändern. Ich hab das mal eine Weile gemacht, und festgestellt, dass für mich die Ersparnisse den Zeitverlust nicht wert waren. Zeit ist Geld.

Deine - verständliche - Reaktion ist die logische Folge der Entwicklung der Vermarktung von Deutschland Festnetz-Verbindungen. Kann ich sehr gut nachvollziehen, denn mir geht es genau so: Wer hat schon die Zeit und die Lust, sich vor jedem Telefonat schlau zu machen, wer in dieser Stunde gerade den günstigsten Tarif hat. Und wer mag sich schon der Notwendigkeit unterziehen, sich vor jedem Telefonanruf sicherheitshalber zu vergewissern, dass der Anbieter mit dem günstigsten Tarif nicht gerade JETZT ein neues, sehr ungünstiges Zeitfenster aufgebaut hat mit höherem Tarif und/oder schlechterer Taktung, was ebenfalls zu höheren Kosten führt.

Allerdings kann man das nicht verallgemeinern. Es gibt durchaus Call-by-Call Anbieter, die Deutschland Festnetz-Tarife günstig und über lange Zeit stabil anbieten.

GKr
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[2.2] CbC & Aufwand
tichy antwortet auf kunvivanto
16.08.2004 17:05
Benutzer kunvivanto schrieb:
In den Vergleich zwischen Telekom- und CallByCall-Tarifen muss man auch einbeziehen, welchen Aufwand es bedeutet, sich ständig über die CallByCall-Tarife auf dem laufenden zu halten, weil die sich immer wieder ändern. Ich hab das mal eine Weile gemacht, und festgestellt, dass für mich die Ersparnisse den Zeitverlust nicht wert waren. Zeit ist Geld.


dann probiere es mal der pocketliste von telcolist.de. diese ist ggf. auch mehr als ein jahr lang nutzbar. i.d.r. empfiehlt sich ein update 1-4 mal im jahr. ob man im vergleich zur telekom nun 80 oder 90% spart macht den kohl meist auch nicht mehr fett. den aufwand - den du beschreibst - hat man nur damit die restlichen 10% "rauszuquetschen".
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[2.2.1] koelli antwortet auf tichy
16.08.2004 18:30
Benutzer tichy schrieb:
Benutzer kunvivanto schrieb:
In den Vergleich zwischen Telekom- und CallByCall-Tarifen muss man auch einbeziehen, welchen Aufwand es bedeutet, sich ständig über die CallByCall-Tarife auf dem laufenden zu halten, weil die sich immer wieder ändern. Ich hab das mal eine Weile gemacht, und festgestellt, dass für mich die Ersparnisse den Zeitverlust nicht wert waren. Zeit ist Geld.

Das Heraussuchen der gerade günstigsten Vorwahl ist doch gerade der Spaß am Call-by-Call. Eben wie Schnäppchenjagd im Kaufhaus.