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Nochmal zum mitschreiben


14.05.2004 17:17 - Gestartet von papamark
Bei diesem Vertrag soll CBC und Preselection für den Kunden ausgeschloßen/untersagt werden.

Und das ist der eigentliche versteckte Hammer an diesem Vertrag.
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[1] CHEFE antwortet auf papamark
14.05.2004 17:32
Benutzer papamark schrieb:
Bei diesem Vertrag soll CBC und Preselection für den Kunden ausgeschloßen/untersagt werden.

Und das ist der eigentliche versteckte Hammer an diesem Vertrag.

Dann liefer uns doch mal irgend ne Quelle wo das drinnesteht - so zum mitschreiben. Ich habe keine gefunden - und eine Behauptung deinerseits überzeugt mir nicht wirklich.
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[1.1] papamark antwortet auf CHEFE
14.05.2004 19:17
http://www.onlinekosten.de/news/artikel/14416

so oder so ählich wird es kommen, oder schätzt Du die Telkom wirklich so naiv ein ?

Benutzer CHEFE schrieb:
Benutzer papamark schrieb:
Bei diesem Vertrag soll CBC und Preselection für den Kunden ausgeschloßen/untersagt werden.

Und das ist der eigentliche versteckte Hammer an diesem Vertrag.

Dann liefer uns doch mal irgend ne Quelle wo das drinnesteht - so zum mitschreiben. Ich habe keine gefunden - und eine Behauptung deinerseits überzeugt mir nicht wirklich.
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[1.1.1] CHEFE antwortet auf papamark
14.05.2004 19:48
http://www.onlinekosten.de/news/artikel/14416

so oder so ählich wird es kommen, oder schätzt Du die Telkom wirklich so naiv ein ?

Wie ich die Telekom einschätze oder was ich ihr alles zutraue steht auf einem anderen Blatt.

Worum es mir geht: Du behauptest hier in Beiträgen Dinge die so einfach nicht stimmen, nämlich dass mit dem 10 Cent Tarif kein CbC mehr möglich sein wird - und das geht aus keiner vorliegenden Quellen hervor.

Und was Deine Quelle angeht: Ich finde es durchaus das gute Recht der Telekom, (möglicherweise GG befreite) Mitarbeiteranschlüsse für CbC zu sperren. Der Mitarbeiter hat ja auch die Möglichkeit einen "normalen" Anschluss mit CbC zu nehmen - dann muss er halt auf die anderen Vorteile verzichten.
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[1.1.1.1] fruli antwortet auf CHEFE
14.05.2004 20:05
Benutzer CHEFE schrieb:

Du behauptest hier in Beiträgen Dinge die so einfach nicht stimmen, nämlich dass mit dem 10 Cent Tarif kein CbC mehr möglich sein wird - und das geht aus keiner vorliegenden Quellen hervor.

Ok, CbC ist IMHO auch nicht betroffen - aber Preselection, und da gelten auch entsprechende Bedenken.




Und was Deine Quelle angeht: Ich finde es durchaus das gute Recht der Telekom, (möglicherweise GG befreite) Mitarbeiteranschlüsse für CbC zu sperren.

IMHO ein Grenzfall bzgl. der EU-Vorgaben, grundsätzlich Call-by-Call und Preselection zu ermöglichen.

Man könnte den MA-Anschluß als Unternehmens-internen Anschluß einer geschlossenen Benutzergruppe ansehen und nicht als Konsumenten-Anschluß, dann könnte das durchgehen.

So long.
fruli
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[1.1.1.1.1] baeckerman antwortet auf fruli
14.05.2004 21:13
Ja bei dem Mitarbeiteranschluß ist seit 1.5.2004 Cbc verboten und gesperrt.
Aber ich finde das okay, da dadurch doch einiges an GG spare. Sie entfällt aber nicht ganz. Da würde es sich für mich nicht lohnen einen normalen anschluß zunehmen.
Wer etwas zu den kosten für MA wissen will bitte Email. Hier darf/kann ich es nicht schreiben.




Benutzer fruli schrieb:
Benutzer CHEFE schrieb:

Du behauptest hier in Beiträgen Dinge die so einfach nicht stimmen, nämlich dass mit dem 10 Cent Tarif kein CbC mehr möglich sein wird - und das geht aus keiner vorliegenden Quellen hervor.

Ok, CbC ist IMHO auch nicht betroffen - aber Preselection, und da gelten auch entsprechende Bedenken.




Und was Deine Quelle angeht: Ich finde es durchaus das gute Recht der Telekom, (möglicherweise GG befreite) Mitarbeiteranschlüsse für CbC zu sperren.

IMHO ein Grenzfall bzgl. der EU-Vorgaben, grundsätzlich Call-by-Call und Preselection zu ermöglichen.

Man könnte den MA-Anschluß als Unternehmens-internen Anschluß einer geschlossenen Benutzergruppe ansehen und nicht als Konsumenten-Anschluß, dann könnte das durchgehen.

So long.
fruli
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[2] mankmill2003 antwortet auf papamark
14.05.2004 19:07
Benutzer papamark schrieb:
Bei diesem Vertrag soll CBC und Preselection für den Kunden ausgeschloßen/untersagt werden.

Und das ist der eigentliche versteckte Hammer an diesem Vertrag.

Das könnte Dich doch alles eigentlich nicht stören und nur Dein Vorteil sein, denn beim billigsten CbC Anbieter zahlst Du ja 60 cent die Stunde.
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[2.1] webfalke antwortet auf mankmill2003
14.05.2004 19:23
Benutzer mankmill2003 schrieb:
Benutzer papamark schrieb:
Bei diesem Vertrag soll CBC und Preselection für den Kunden ausgeschloßen/untersagt werden.

Und das ist der eigentliche versteckte Hammer an diesem Vertrag.

Das könnte Dich doch alles eigentlich nicht stören und nur Dein Vorteil sein, denn beim billigsten CbC Anbieter zahlst Du ja 60 cent die Stunde.
da brauch ich aber auch nicht 4,22Euro im Monat mehr bezahlen.Und was ist wenn icht nicht eine Stunde sondern nur 5 Min.telefoniere?
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[2.2] fruli antwortet auf mankmill2003
14.05.2004 19:25
Benutzer mankmill2003 schrieb:

Das könnte Dich doch alles eigentlich nicht stören und nur Dein Vorteil sein, denn beim billigsten CbC Anbieter zahlst Du ja 60 cent die Stunde.

Stichwort Taktung: T-Com = Stundentakt.

3U oder Comnet = Sekundentakt.
Wenn ich aber mit dem T-Com-10-Ct-Tarif 2 Sekunden telefoniere (z.B. AB geht ran), dann kostet es 10 Ct, bei Call-by-Call mit 3U oder Comnet mit Sekundentakt dagegen nur den Bruchteil eines Cents.

Von Call-by-Call-Ersparnis ins Ausland und zum Mobilfunk ganz zu schweigen.

So long.
fruli
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[2.2.1] Keks antwortet auf fruli
15.05.2004 00:31
Benutzer fruli schrieb:
Benutzer mankmill2003 schrieb:

Das könnte Dich doch alles eigentlich nicht stören und nur Dein Vorteil sein, denn beim billigsten CbC Anbieter zahlst Du ja 60
cent die Stunde.

Nicht zu vergessen: die 4,22 € Auspreis. Bei der T-Com zahlst du dann also 442 Cent, bevor du überhaupt den Hörer abgehoben hast. Dafür kann man per CbC bzw. Preselection schon 422 Minuten telefonieren, also rund 7 Stunden!

Liebe Grüße, Keks.
www.blitztarif.de/ps
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[2.3] Keks antwortet auf mankmill2003
15.05.2004 00:27
Benutzer mankmill2003 schrieb:
Das könnte Dich doch alles eigentlich nicht stören und nur Dein Vorteil sein, denn beim billigsten CbC Anbieter zahlst Du ja 60 cent die Stunde.

Und bei der T-Com mit dieser neuen Option 600 Cent die Stunde (bei 60 Telefonaten á 1 Minute).

Liebe Grüße, Keks.
www.blitztarif.de
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[3] saarland66 antwortet auf papamark
14.05.2004 19:30
Benutzer papamark schrieb:
Bei diesem Vertrag soll CBC und Preselection für den Kunden ausgeschloßen/untersagt werden.

Und das ist der eigentliche versteckte Hammer an diesem Vertrag.

Warum ist das der eigentlich Versteckte Hammer? Es wird doch
niemand gezwungen den Tarif zu nehmen. Kann doch jeder selbst
entscheiden ob er das will und mit dieser Kondition einverstanden ist.
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[3.1] fruli antwortet auf saarland66
14.05.2004 20:00
Benutzer saarland66 schrieb:

Warum ist das der eigentlich Versteckte Hammer? Es wird doch niemand gezwungen den Tarif zu nehmen. Kann doch jeder selbst entscheiden ob er das will und mit dieser Kondition einverstanden ist.

Die T-Com ist als marktbeherrschender Incumbent Local Exchange Carrier per EU-Richtlinie verpflichtet, Betreiberauswahl (Carrier Selection) in Form von dauerhafter Voreinstellung (Carrier Preselection) und Call-by-Call grundsätzlich zu ermöglichen.

Konsumenten-Tarife der T-Com, die diese Möglichkeiten ausschliessen, dürften schwerlich mit diesen EU-Vorgaben vereinbar sein.

Ein entsprechendes EU-Vertragsverl­etzungsverfahren gegen Deutschland würde sicher nicht lange auf sich warten lassen, wenn eine derartige Aushebelung der EU-Richtlinie in Form des Preselection- bzw. sogar Call-by-Call-Ausschlusses beim 10-Ct-Tarif durch die RegTP dauerhaft genehmigt würde.

Zuerst von der RegTP akzeptierte Preselection-Ausschluß-Klauseln in den T-ISDN-XXL-AGB und T-Net-100-AGB sind ja auch nach einiger Zeit aufgrund von Carrier-Beschwerden (zuvorderst Tele2) von der RegTP widerwillig untersagt worden.

So long.
fruli
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[3.1.1] Ed antwortet auf fruli
17.05.2004 02:07
Benutzer fruli schrieb:
Benutzer saarland66 schrieb:

Warum ist das der eigentlich Versteckte Hammer? Es wird doch niemand gezwungen den Tarif zu nehmen. Kann doch jeder selbst entscheiden ob er das will und mit dieser Kondition einverstanden ist.

Die T-Com ist als marktbeherrschender Incumbent Local Exchange Carrier per EU-Richtlinie verpflichtet, Betreiberauswahl (Carrier Selection) in Form von dauerhafter Voreinstellung (Carrier Preselection) und Call-by-Call grundsätzlich zu ermöglichen.

Wobei ich mich bei solchen Regelungen immer frage wie das im Sinne des Verbrauchers sein soll. Wenn ich freiwillig auf CbC verzichte und die Telekom mir dafür 1000Minuten schenken würde hätte ich kein Problem damit. Warum soll der treue Kunde, der einfach nur telefonieren will ohne ewig rumzusuchen, nicht auch belohnt werden?

Das die Telekom Marktbeherrschend ist hat auch einen anderen Grund: Die anderen wollen keine Kunden. Warum bleibt denn fast jeder bei der Telekom? Weil er da billiges CbC nutzen kann, bei anderen ist er auf ihre Tarife angewiesen. Extrembeispiel ist da Arcor, da ist das telefonieren als Kunde wesentlich teurer ist wenn man Telekomkunde ist und Arcor über CbC nutzt.

Grüße

Ed
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[3.1.1.1] fruli antwortet auf Ed
17.05.2004 12:31
Hi,

Benutzer Ed schrieb:

Wobei ich mich bei solchen Regelungen immer frage wie das im Sinne des Verbrauchers sein soll. Wenn ich freiwillig auf CbC verzichte und die Telekom mir dafür 1000Minuten schenken würde hätte ich kein Problem damit. Warum soll der treue Kunde, der einfach nur telefonieren will ohne ewig rumzusuchen, nicht auch belohnt werden?

Diese Regelung ist im Sinne des Verbrauchers, weil ansonsten die T-Com durch Tarif-Tricks und gezieltem Tarif-Dumpinng versuchen würde, möglichst viele Kunden in Call-by-Call/Preselection-freie Tarife zu locken. Damit verlören die Carrier-Selection-Anbieter ihre Geschäftsgrundlage und die T-Com könnte ihren Marktanteil weiter steigern.

... und wenn du kein Call-by-Call nutzen willst, dann kannst du das ja bei der T-Com sperren lassen, kein Problem. Die freuen sich darüber.



Das die Telekom Marktbeherrschend ist hat auch einen anderen Grund: Die anderen wollen keine Kunden. Warum bleibt denn fast jeder bei der Telekom? Weil er da billiges CbC nutzen kann, bei anderen ist er auf ihre Tarife angewiesen. Extrembeispiel ist da Arcor, da ist das telefonieren als Kunde wesentlich teurer ist wenn man Telekomkunde ist und Arcor über CbC nutzt.

So einfach ist das nicht. Wenn die Rahmenbedingungen für den Wettbewerb stimmen würden, wäre der Marktanteil der Direktanschlußanbieter höher.

http://europa.eu.int/scadplus/leg/de/lvb/l24217c.htm

http://europa.eu.int/smartapi/cgi/sga_doc?smartapi!celexplus!prod!DocNumber&lg=de&type_doc=COMfinal&an_doc=2002ν_doc=695


[QUOTE]
Achter Bericht der Kommission über die Umsetzung des Reformpakets für den Telekommunikationssektor Telekommunikation in Europa vom Dezember 2002: *

3.3. Betreiber mit eigener Netzinfrastruktur

Alternative Betreiber mit Direktzugang zum Privatkunden sind in allen Mitgliedstaaten tätig, wobei eine Steigerung um 50 Betreiber seit August 2001 zu verzeichnen ist (42 %).
Dennoch geben lediglich zwei Mitgliedstaaten (Dänemark und Spanien) an, dass fast 100 % der Teilnehmer die Wahl zwischen mehr als fünf alternativen Direktzugangsbetreibern haben. In Italien können 50 % der Teilnehmer zwischen zwei alternativen Betreibern wählen, in Belgien sind es 40 %, in Finnland 35 %, in Luxemburg und Deutschland 18 %. In Frankreich kann sich kaum 1 % Telefonkunden dafür entscheiden, Ortsgespräche nicht über den etablierten Betreiber zu führen. Überdies ist die tatsächliche Nutzung alternativer Direktzugangsbetreiber sehr gering (im Durchschnitt von 10 Ländern nur 4,5 %), wobei dieser Anteil im Vereinigten Königreich mit 17 % und in Dänemark mit 13 % recht hoch liegt und in den anderen acht Ländern viel niedriger ist.
[/QUOTE]

Alternative Direktanschluß-Anbieter sind in Deutschlandd also nur für 18% der Bevölkerung verfügbar - 82% wohnen in Gebieten, die nur von der T-Com erschlossen sind. Da kann logischerweise auch kein hoher Marktanteil der Wettbewerber rauskommen.
Damit liegt Deutschland in der EU *ganz weit hinten* bzgl. der flächenmäßigen Erschliessung durch alternative Anbieter.

Die T-Com hatte mit ihrer DSL-Dumping-Strategie (offiziell von der RegTP genehmigtes Dumping, siehe http://www.heise.de/newsticker/meldung/16706 ) sicher durchschlagenden Erfolg: die lukrativsten und umsatzstärksten Kunden konnte sie so im Hauruck-Verfahren an sich binden.

TV-Kabel als alternativer und in vielen Ländern erfolgreicher Zugang zur letzten Meile hat die DTAG auch geschickt verhindert.
https://www.teltarif.de/arch/2004/kw21/...

Interessant wäre, weshalb in GB und DK der Marktanteil der alternativen Direktanschluß-Anbieter so hoch ist. Zugang per Breitband-Kabel? Oder per Telefonanschluß-Resale, das in Deutschland auch nach neuem TKG bis 2008 blockiert ist?

Per TAL-Miete haben jedenfalls auf der ganzen Welt AFAIK Direktanschluß-Anbieter in keinem einzigen Flächenstaat der Welt je nennenswerte Marktanteile erringen können:
http://www.zdnet.de/news/hardware/0,39023109,2050249,00.htm


In Deutschland stehen durch die von der DTAG jahrelang blockierte TV-Kabel-Infrastruktur und weiterhin durch fehlendes Resale keine anderen für Wettbewerber lukrativen Zugangswege zum Direktanschluß zur Verfügung.

Einzige Ausnahme O2 Genion für Sprachtelefonie per GSM-Zugang. Mit Sicherheit effektiv der alternative Festnetz-Nummer-Anbieter in Deutschland mit den meisten Kunden; innovativ und einzigartig auf der Welt (identisches Produkt Orange One in zwei australischen Städten gab es nur kurzzeitig). Leider hapert es da mit einem vernünftigen Internet-Zugang für Vielsurfer zumindest noch bis Herbst (surf@home per UMTS wird das ändern).


So long.
fruli
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[3.1.1.1.1] kai poehlmann antwortet auf fruli
17.05.2004 13:48
Moin!

Benutzer fruli schrieb:
[...] So einfach ist das nicht. Wenn die Rahmenbedingungen für den Wettbewerb stimmen würden, wäre der Marktanteil der Direktanschlußanbieter höher.
[...]

Wenn man sich die Service-Qualität der alternativen
TNBs anschaut, bekommt man auch das Grausen.

Hansenet in HH macht nun massiv Reklame um neue
Kunden zu bekommen, Nachfragen von Bestandskunden
hingegen werden wochenlang nicht beantwortet, die
Hotline ist massiv überlastet usw.

So kann man auch Kunden vergraulen!

Kai