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Baut doch selber DSL aus


13.09.2005 11:55 - Gestartet von blubbla
Alles über die Telekom laufen lassen und auch noch die Entkopplung fordern. Warum bauen die ganzen Billiganbieter nicht selber DSL aus? Dann könnten die doch alle entkoppeltes DSL anbieten. Ach ich vergass: Wenn die ausbauen würden, wären das ja keine Billiganbieter mehr weil die plötzlich Kosten hätten...
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[1] lucky2029 antwortet auf blubbla
13.09.2005 17:15
Kein Beitrag
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[2] lucky2029 antwortet auf blubbla
13.09.2005 17:22
Ich glaube du übersiehst hier etwas. Ein VoIP Anbieter ist kein DSL Anbieter. Er stellt einfach nur einen Dienst für die Telefonie über IP zur Verfügung.
Ich habe bisher das Glück, das ich bei mir Internet über Fernsehkabel (ISH) nutzen kann und seitdem über Sipgate ohne Probleme und super günstig Telefoniere.
Also kein ISDN oder Analog Anschluss mehr, deshalb deutlich günstiger im Monat.
Da ich demnächst in eine andere Wohnung ziehe, muss ich wieder einen Telekom Analoganschluss mit DSL bestellen. Würde lieber nur das DSL nehmen weil ich brauch das Telefon dazu nicht und erst recht nicht die Kosten.
Leider geht das noch nicht.
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[2.1] Nobody02 antwortet auf lucky2029
16.10.2005 23:02
Ich verstehe die Argumentation mit dem Entbündeln nicht. Auch nur DSL benötigt eine Telefonleitung. Wo soll da eine Einsparung sein.
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[2.2] MartyK antwortet auf lucky2029
17.10.2005 12:36
Benutzer lucky2029 schrieb:

Da ich demnächst in eine andere Wohnung ziehe, muss ich wieder einen Telekom Analoganschluss mit DSL bestellen. Würde lieber nur das DSL nehmen weil ich brauch das Telefon dazu nicht und erst recht nicht die Kosten.
Leider geht das noch nicht.

Yep, ich sehe es genauso. Ich zahle knapp 30 Euro für meinen ISDN-Komfortanschluss, obwohl ich auch über das Internet telefonieren könnte und ohnehin eine DSL-Grundgebühr von knapp 20 Euro zahle. Die Telekom macht also allein mit den Grundgebühren einen Riesengewinn.
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[2.2.1] m.g-ruppersdorf antwortet auf MartyK
18.10.2005 19:29
Ich find es nicht in ordnung das die T-Com das netz aufbaut und betreut und dann kommen anbieter die das netz zum nulltarif nutzen möchten daher und werden auch noch von der netzargentur unterstützt und die T-Com bleibt auf den Kosten sitzen es ist zwar richtig das die kosten für denn Anschluss mit T-online flat und 1000 DSL (ca.45€) viel zuhoch sind doch geringere entgelde lässt die Netzargentur nicht zu
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[2.2.1.1] sveNhAL71 antwortet auf m.g-ruppersdorf
19.10.2005 15:35
Naja, kann man drüber streiten.
Schließlich hat die DTAG nicht immer das "AG" hinten dran. Und der anfängliche Netzausbau hat hauptsächlich dem Steuerzahler Geld gekostet.
Warum soll der jetzt nicht sparen?

S.
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[2.2.1.1.1] ezc antwortet auf sveNhAL71
19.10.2005 18:12
Benutzer sveNhAL71 schrieb:
Naja, kann man drüber streiten. Schließlich hat die DTAG nicht immer das 'AG' hinten dran. Und der anfängliche Netzausbau hat hauptsächlich dem Steuerzahler Geld gekostet.
Warum soll der jetzt nicht sparen?

S.

Wie oft muss dieser falschen Behauptung eigentlich noch widersprochen werden? Das Netz wurde aus den (früher ziemlich hohen) Telefongebühren finanziert, und da blieb sogar so viel übrig, dass man damit noch gelbe Post und Bundeshaushalt bezuschussen konnte. Der Fernmeldedienst der Post (Telekom gab's ja damals nicht) hat also sogar Steuern gespart. Der Steuerzahler hat schon früher gespart, aber hat halt als Telefonkunde bezahlt - zu viel, wenn man nur nach den Kosten für das Netz geht.
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[2.2.1.1.1.1] sveNhAL71 antwortet auf ezc
20.10.2005 09:50
Kann sein das Du recht hast.
Was ich aber weiß, dass die jetzige DTAG früher Beamte beschäftigte. Diese ließen sich nicht einfach kündigen.
Da gibt`s jetzt zum einen Auffanggesellschaften um die Leute weiter zu beschäftigen. Die werden dann schon subventioniert. Und die beschäftigen auch Leute in Callcentern, die den DTAG Kunden dann Auftragsbestätigungen für nie beauftragte Tarife zusenden.
Andere ehemalige Postbeamte waren aufeinmal so krank, dass sie schon vorzeitig in Pension "mußten", auch dass kostet unser Steuergeld.
Und die Post hatte sehr unrentabel Kabelnetze geschaffen, z.B. auch für Radio/TV.
Auch das war unser Geld.
Davon abgesehen das der Unterhalt von Unmengen an Immobilien auch nicht grad billig war.
Aber wenigstens die haben nach Verkauf Geld in die Kassen gespült.

S.
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[2.2.1.1.1.1.1] ezc antwortet auf sveNhAL71
20.10.2005 17:09
Benutzer sveNhAL71 schrieb:
Und die Post hatte sehr unrentabel Kabelnetze geschaffen, z.B. auch für Radio/TV.
Auch das war unser Geld.

Aber kein Steuergeld. Sondern Telefongebühren, also Entgelte für erbrachte Leistungen, wenn auch wohl etwas überhöhte Entgelte ...

Davon abgesehen das der Unterhalt von Unmengen an Immobilien auch nicht grad billig war.

Und auch das wurde nicht mit Steuern finanziert.

All diese Ausgaben waren doch im Posthaushalt drin. Und trotzdem hat der Fernmeldebereich Überschüsse produziert (wen wundert's, bei den Preisen), die dann dem Rest der Post und dem Bundeshaushalt zugeflossen sind.

Aber wenigstens die haben nach Verkauf Geld in die Kassen gespült.

Ja, wie auch die Kabelnetze.
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[3] lucky2029 antwortet auf blubbla
13.09.2005 17:38
Benutzer blubbla schrieb:
Alles über die Telekom laufen lassen und auch noch die Entkopplung fordern. Warum bauen die ganzen Billiganbieter nicht selber DSL aus? Dann könnten die doch alle entkoppeltes DSL anbieten. Ach ich vergass: Wenn die ausbauen würden, wären das ja keine Billiganbieter mehr weil die plötzlich Kosten hätten...

übrigens "blubbla" ich habe mir gerade mal deine letzten Artikel hier im Forum angeschaut. Du bist schon sehr sehr extrem pro Telekom eingestellt. Entweder du arbeitest bei dem Beamtenverein und hast deine Gutschriften pro Monat oder du hast einfach nur zu viel Geld.

Ich will hier keine Grundsatzdiskussion anfangen, aber meiner Meinung nach wurden bei der Marktöffnung damals viele Fehler gemacht.
Ich hätte alle Ortsnetze einem unabhängigen Betreiber übergeben der die Leitungen gegen ein Entgeld (was den Erhalt sicher stellt) weitervermietet und somit jeden Anbieter incl. der Telekom die selben Chancen auf dem Markt eingeräumt. Man darf hier nicht vergessen das die Netze von unseren Steuergeldern bezahlt wurden!

Und dann könnte heutzutage auch ein DSL Anbieter einfach nur den DSL Kanal vermitteln ohne das der Zwang ein Festnetz Telefon mit zu bezahlen besteht.
Denke darüber mal nach!
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[3.1] Leitungen nicht steuerfinanziert
ezc antwortet auf lucky2029
13.09.2005 17:56
Benutzer lucky2029 schrieb:
Telekom die selben Chancen auf dem Markt eingeräumt. Man darf hier nicht vergessen das die Netze von unseren Steuergeldern bezahlt wurden!

Diese Behauptung wird gewinnt auch durch Wiederholung nicht an Wahrheitsgehalt. Sie ist nicht nur falsch, sondern stellt die Tatsachen auf den Kopf. Der Fernmeldebereich der Post erwirtschaftete Übeschüsse, mit denen andere Löcher gestopft wurden, insbesondere bei der 'gelben' Post (Brief/Paket), aber so weit ich weiß auch im Staatshaushalt. Der Fernmeldebereich hat also Steuern einsparen geholfen.

Das hat allerdings auch nichts mit der Tatsache zu tun, dass die Nutzung der Leitungen reguliert werden muss. Es wäre einfach volkswirtschaftlich unsinnig und praktisch unmöglich bzw. unwirtschaftlich, von jedem Anbieter zu verlangen, dass er seine eigenen Leitungen legt.

Allerdings: Die Überlassung 'nackter' Leitungen ist ja reguliert. Ein alternativer Anbieter kann sich die Leitung mieten und darauf DSL oder sonstwas anbieten. Die Entkopplung ist eigentlich nicht unbedingt nötig, weil man hier nicht nur die Überlassung der Leitung verlangt, sondern auch noch andere Vorleistungen in Anspruch nimmt.
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[3.1.1] Cheeseburger antwortet auf ezc
16.10.2005 18:24
Benutzer ezc schrieb:
Allerdings: Die Überlassung 'nackter' Leitungen ist ja reguliert. Ein alternativer Anbieter kann sich die Leitung mieten und darauf DSL oder sonstwas anbieten. Die Entkopplung ist eigentlich nicht unbedingt nötig, weil man hier nicht nur die Überlassung der Leitung verlangt, sondern auch noch andere Vorleistungen in Anspruch nimmt.

Ja, dass ein DSL-Anbieter eine "nackte" Leitung mieten kann ist ja den meisten bekannt. Nur kann er ja nicht nur ein Teil der Leitung mieten, sondern muss immer das ISDN-Paket dazu mieten, was er ja eigentlich nicht haben will.
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[3.1.1.1] Nackte Leitung mieten
ezc antwortet auf Cheeseburger
18.10.2005 13:47
Benutzer Cheeseburger schrieb:

Ja, dass ein DSL-Anbieter eine 'nackte' Leitung mieten kann ist ja den meisten bekannt. Nur kann er ja nicht nur ein Teil der Leitung mieten, sondern muss immer das ISDN-Paket dazu mieten, was er ja eigentlich nicht haben will.

Nein, wenn er nur die Leitung mietet, bekommt er weder ISDN noch DSL noch sonstwas dazu. Aber er muss sich um die Technik selbst kümmern und kann dann mit der Leitung machen, was er will.

Viele wollen aber gar nicht die nackte Kupferleitung, sondern die komplette DSL-Verbindung. Das ist natürlich einfacher, weil man da selbst nicht inverstieren muss.
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[3.2] Ed antwortet auf lucky2029
14.09.2005 01:40
Benutzer lucky2029 schrieb:
Ich will hier keine Grundsatzdiskussion anfangen, aber meiner Meinung nach wurden bei der Marktöffnung damals viele Fehler gemacht.

Ja, man hätte von allen Mitspielern Investitionen verlangen sollen und keinem erlauben nur das benötigte von der Telekom zu mieten. Es kann nicht sein das einer das Risiko trägt und der andere für ein Appel und ein Ei nach Bedarf mietet und nur über den Preis meckert.
Die anderen wollen doch gar nicht über 50% Marktanteil, dann würde die Regulierung nämlich beendet und es ist vorbei mit dem schönen Leben auf Kosten der Telekom. Sie wollen diese scheinabhängigkeit behalten, würden sie ein eigenes Netz haben dann müßten sie nämlich auch ein Risiko tragen.

Ich hätte alle Ortsnetze einem unabhängigen Betreiber übergeben der die Leitungen gegen ein Entgeld (was den Erhalt sicher stellt) weitervermietet und somit jeden Anbieter incl. der Telekom die selben Chancen auf dem Markt eingeräumt.

Hätte man machen können, aber wer hätte dann die Schulden der Bundespost übernommen? Da ist durch die komplette Neuverkabelung der neuen Bundesländer und Digitalisierung des Westens einiges aufgelaufen.
Und wer hätte denn dann tausende Mitarbeiter übernommen? Hätte sich nur die Telekom mit den Altlasten rumschlagen sollen während Arcor&Co Schuldenfrei und nur mit den benötigten Mitarbeitern gestartet wären? Und meinst du im Erst es hätte auch nur ein Mensch eine Telekomaktie vom Staat (der viel Geld eingenommen hat indem er seine Staatsbetriebe verkauft hat) abgekauft wenn die Firma fast kein Firmenvermögen aber viele Schulden und Mitarbeiter hat?

Man darf hier nicht vergessen das die Netze von unseren Steuergeldern bezahlt wurden!

Gähn, nicht das alte Ding schon wieder.
Das ist Geld der Bundespost gewesen, eingenommen durch den Betrieb des Telefonnetzes und kein Steuergeld. Die Bundespost hat die Gewinne an den Staatshaushalt abgeführt.
Der Staat hat sein Unternehmen an der Börse verkauft, der Wert des Unternehmens (und das Netz ist ein Bestandteil des Unternehmens, stand so im Börsenprospekt) ist in die Staatskasse geflossen.


Und dann könnte heutzutage auch ein DSL Anbieter einfach nur den DSL Kanal vermitteln ohne das der Zwang ein Festnetz Telefon mit zu bezahlen besteht.

Du weißt scheinbar nicht wie die aktuelle Kalkulation aussieht: die Kosten für die Leitung liegen im Telefonanschluß, im DSL Preis sind nur DSL-Kosten drin, die Kupferdoppelader wird als vorhanden (und durch den TelAnschluß bezahlt) angesehen. Wenn man also DSL ohne TelAS verkauft müßte irgendwovon des Kabel bezahlt werden. Das wäre dann logischerweise ein höherer DSL-Preis, dann ist es vorbei mit DSL für 16,99€.
Die Entbündelung macht auch überhaupt keinen Sinn, warum soll die Telekom ein Kabel legen und wird dann verpflichtet den halben Frequenzbereich für den halben Preis herzugeben? Das wäre als wenn du einen Porsche auf 30km/h gedrosselt für 10% des Preises des 300km/h Modell verlangst.
Wer will kann schon heute die gesamte Kupferdoppelader von der Telekom mieten, und nur das macht Sinn.

Grüße

Ed
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[3.2.1] lucky2029 antwortet auf Ed
14.09.2005 09:18
Noch einer von der Telekom *g*

schaut doch mal was sonst auf der Welt passiert und im Moment sorgt die Telekom mit ihrer Politik kräftig dafür das Deutschland in der Entwicklung wieder weit hinten dran ist. Alles nur weil man so lange wie möglich an den leitungsvermittelten Sprachdiensten (und somit an der Einnahmequelle) festhalten möchte.
Ein gutes Beispiel ist Kabel Deutschland, seit dem das endlich Privat ist tut sich was und es entsteht eine ernste Alternative zur Telekom. Auch hier hat Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern sehr viel Zeit verloren.

und zum Schluss: spätestens mit G4 wird eine Kupferleitung (zum Endkunden) auch in Deutschlan keine Rolle mehr spielen!

Benutzer Ed schrieb:
Benutzer lucky2029 schrieb:
Ich will hier keine Grundsatzdiskussion anfangen, aber meiner Meinung nach wurden bei der Marktöffnung damals viele Fehler
gemacht.

Ja, man hätte von allen Mitspielern Investitionen verlangen sollen und keinem erlauben nur das benötigte von der Telekom zu mieten. Es kann nicht sein das einer das Risiko trägt und der andere für ein Appel und ein Ei nach Bedarf mietet und nur über den Preis meckert.
Die anderen wollen doch gar nicht über 50% Marktanteil, dann würde die Regulierung nämlich beendet und es ist vorbei mit dem schönen Leben auf Kosten der Telekom. Sie wollen diese scheinabhängigkeit behalten, würden sie ein eigenes Netz haben dann müßten sie nämlich auch ein Risiko tragen.

Ich hätte alle Ortsnetze einem unabhängigen Betreiber übergeben der die Leitungen gegen ein Entgeld (was den Erhalt sicher stellt) weitervermietet und somit jeden Anbieter incl. der Telekom die selben Chancen auf dem Markt eingeräumt.

Hätte man machen können, aber wer hätte dann die Schulden der Bundespost übernommen? Da ist durch die komplette Neuverkabelung der neuen Bundesländer und Digitalisierung des Westens einiges aufgelaufen.
Und wer hätte denn dann tausende Mitarbeiter übernommen? Hätte sich nur die Telekom mit den Altlasten rumschlagen sollen während Arcor&Co Schuldenfrei und nur mit den benötigten Mitarbeitern gestartet wären? Und meinst du im Erst es hätte auch nur ein Mensch eine Telekomaktie vom Staat (der viel Geld eingenommen hat indem er seine Staatsbetriebe verkauft hat) abgekauft wenn die Firma fast kein Firmenvermögen aber viele Schulden und Mitarbeiter hat?

Man darf hier nicht vergessen das die Netze von unseren Steuergeldern bezahlt wurden!

Gähn, nicht das alte Ding schon wieder.
Das ist Geld der Bundespost gewesen, eingenommen durch den Betrieb des Telefonnetzes und kein Steuergeld. Die Bundespost hat die Gewinne an den Staatshaushalt abgeführt. Der Staat hat sein Unternehmen an der Börse verkauft, der Wert des Unternehmens (und das Netz ist ein Bestandteil des Unternehmens, stand so im Börsenprospekt) ist in die Staatskasse geflossen.


Und dann könnte heutzutage auch ein DSL Anbieter einfach nur den DSL Kanal vermitteln ohne das der Zwang ein Festnetz Telefon mit zu bezahlen besteht.

Du weißt scheinbar nicht wie die aktuelle Kalkulation aussieht: die Kosten für die Leitung liegen im Telefonanschluß, im DSL Preis sind nur DSL-Kosten drin, die Kupferdoppelader wird als vorhanden (und durch den TelAnschluß bezahlt) angesehen. Wenn man also DSL ohne TelAS verkauft müßte irgendwovon des Kabel bezahlt werden. Das wäre dann logischerweise ein höherer DSL-Preis, dann ist es vorbei mit DSL für 16,99€. Die Entbündelung macht auch überhaupt keinen Sinn, warum soll die Telekom ein Kabel legen und wird dann verpflichtet den halben Frequenzbereich für den halben Preis herzugeben? Das wäre als wenn du einen Porsche auf 30km/h gedrosselt für 10% des Preises des 300km/h Modell verlangst.
Wer will kann schon heute die gesamte Kupferdoppelader von der Telekom mieten, und nur das macht Sinn.

Grüße

Ed
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[3.2.1.1] ezc antwortet auf lucky2029
14.09.2005 10:37
Benutzer lucky2029 schrieb:

Ein gutes Beispiel ist Kabel Deutschland, seit dem das endlich

Also gut, dann nehmen wir doch mal das gute Besipiel. Die sind zweifellos in einer Monopolstellung. Gibt's da einen entbündelten Zugang? Call-by-Call? Überlassung der Leitung an andere? Nichts von alledem. Und zumindest bei Kabel BW gibt's auch kein Kabel-Internet ohne Telefonsanschluss. Nur beides im Paket. Und nur mit Kabelfernsehen zusammen.

Warum muss eigentlich nur DSL über Telefonleitungen reguliert werden und nicht das Fernsehkabel?

Und bevor jetzt wieder so was kommt:

Noch einer von der Telekom *g*

Ich bin nicht mal T-Com-Kunde.
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[3.2.1.1.1] lucky2029 antwortet auf ezc
14.09.2005 11:12
Benutzer ezc schrieb:
Benutzer lucky2029 schrieb:

Ein gutes Beispiel ist Kabel Deutschland, seit dem das endlich

Also gut, dann nehmen wir doch mal das gute Besipiel. Die sind zweifellos in einer Monopolstellung. Gibt's da einen entbündelten Zugang? Call-by-Call? Überlassung der Leitung an andere? Nichts von alledem.
Ja bei ISH in NRW kannst du den Internetzugang ohne Telefon bestellen und wer Fernsehen lieber über andere wege mag sogar ohne das. Dann bleiben im günstigsten Fall 19,95Euro im Monat für eine Internet Flatrate.

Call-by-Call? mit VoIP kannst du für jedes Gespräch einen anderen Anbieter nutzen. Dafür gibt es bereits gute Angebote, funktioniert nur etwas anders. Ist übrigens absolut unabhängig davon wie du ins Internet kommst.

>Und zumindest bei Kabel BW gibt's
auch kein Kabel-Internet ohne Telefonsanschluss. Nur beides im Paket. Und nur mit Kabelfernsehen zusammen.

Warum muss eigentlich nur DSL über Telefonleitungen reguliert werden und nicht das Fernsehkabel?

Und bevor jetzt wieder so was kommt:

Noch einer von der Telekom *g*

Ich bin nicht mal T-Com-Kunde.
Dann ist doch gut *g*
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[3.2.1.1.1.1] ezc antwortet auf lucky2029
20.09.2005 18:45
Benutzer lucky2029 schrieb:
Ja bei ISH in NRW kannst du den Internetzugang ohne Telefon bestellen und wer Fernsehen lieber über andere wege mag sogar ohne das. Dann bleiben im günstigsten Fall 19,95Euro im Monat für eine Internet Flatrate.

Interessant. Das ist wirklich ok. Allerdings scheint ish hier eine Ausnahme zu sein, oder?

Call-by-Call? mit VoIP kannst du für jedes Gespräch einen anderen Anbieter nutzen. Dafür gibt es bereits gute Angebote, funktioniert nur etwas anders. Ist übrigens absolut unabhängig davon wie du ins Internet kommst.

Naja, ich meinte eigentlich Call-by-Call beim Telefonieren über den Telefonanschluss des Kabelnetzbetreibers. Das geht vermutlich nicht - oder? Bei Kabel BW jedenfalls nicht.
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[3.2.1.2] Ed antwortet auf lucky2029
15.09.2005 13:39
Benutzer lucky2029 schrieb:
Noch einer von der Telekom *g*

Nö ich habe mit denen nichts mehr zu tun. Wobei ich sagen muß das die Qualität in Ordung war, Probleme hatte ich nur wenn mal irgendeine Kleinigkeit geändert wurde, dann ging der Spaß los :-(

schaut doch mal was sonst auf der Welt passiert und im Moment sorgt die Telekom mit ihrer Politik kräftig dafür das Deutschland in der Entwicklung wieder weit hinten dran ist.

Immer au dem neuesten Stand zu sein kostet halt und der Kunde will alles nur nichts zahlen.
Abgesehen davon: Wozu braucht man denn unbedingt DSL, meine Oma kommt im ihrem Telefon vollkommen aus und für die wichtigsten Infos oder Foren/Chat/Zeitung lesen reicht sogar ISDN, da braucht man kein DSL6000. Und das aufsplitten der Leitung in verschiedene Frequenzbänder ist komplett hirnverbrannt wie ich ja auch schon schrieb.

Alles nur weil man so lange wie möglich an den leitungsvermittelten Sprachdiensten (und somit an der Einnahmequelle) festhalten möchte.

Das hat auch einen anderen Grund: im unterentwickelten Ausland gab es bis vor kurzem nur alte analoge Telefontechnik, bei einem Umstieg kann man ISDN überspringen und gleich das neueste kaufen. In China fängt man auch nicht an das Ford T Modell und dann den Käfer, Golf I-IV zu bauen sondern baut gleich aktuelle Autos.
In Deutschland hat die T erst vor wenigen Jahren viel Geld in digitale Vermittlungsstellen investiert, das Geld muß erstmal wieder reinkommen. Und genau da haben wir das Problem: Vor kurzem hat AOL noch die Flat für wenig Geld gefordert, dann wollten sie nur mieten und würden heute wieder kündigen. Das Problem ist also das man bei aller neuen Technik nicht weiß wie lange es sie geben wird. Und da kann es nicht sein das die Telekom kauft, auf 20 Jahre abschreibt und wenn es nicht solange benutzt wird das Risiko alleine trägt.

Ein gutes Beispiel ist Kabel Deutschland, seit dem das endlich Privat ist tut sich was und es entsteht eine ernste Alternative zur Telekom. Auch hier hat Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern sehr viel Zeit verloren.

Die sind auch komisch, haben in München ausgebaut obwohl es hier diverse andere Anbieter gibt. Ich an deren Stelle hätte da angefangen wo OPAL liegt.

und zum Schluss: spätestens mit G4 wird eine Kupferleitung (zum Endkunden) auch in Deutschlan keine Rolle mehr spielen!

Ist das der UMTS Nachfolger? Wann soll der denn kommen und was soll er können? So unbeschränkte Kapazität hat ja die Luft auch nicht. Toll übrigends das wir dann noch ein paar Sender mehr haben.

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[3.2.1.2.1] lucky2029 antwortet auf Ed
23.09.2005 17:10
Benutzer Ed schrieb:
Benutzer lucky2029 schrieb:


und zum Schluss: spätestens mit G4 wird eine Kupferleitung (zum Endkunden) auch in Deutschlan keine Rolle mehr spielen!

Ist das der UMTS Nachfolger? Wann soll der denn kommen und was soll er können? So unbeschränkte Kapazität hat ja die Luft auch nicht. Toll übrigends das wir dann noch ein paar Sender mehr haben.

Jep ist ein der UMTS Nachfolger, bisher ging man davon aus das wir in 10 bis 15Jahren mit der Markreife rechnen können. Allerdings hat man diese Rechnung ohne die Chinesen und Japaner gemacht. Die haben vor kurzem das erste G4 Testnetz gestartet und werden somit den Weltstandard festlegen.
So weit ich weiß Übertragungsraten von 1GBit/s für jedes Endgerät. Das ist also um einiges schneller als DSL oder was es heute sonst so gibt. Und ja es wird sicher mehr Sender geben, die haben dann allerdings eine noch geringer Sendeleistung als UMTS heute hat und auch hier ist es nur noch ein Bruchteil der Sendeleistung im Vergleich zu GSM.

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[3.2.1.2.1.1] hotte antwortet auf lucky2029
16.10.2005 18:52
Benutzer lucky2029 schrieb:
Benutzer Ed schrieb:
Benutzer lucky2029 schrieb:


und zum Schluss: spätestens mit G4 wird eine Kupferleitung (zum Endkunden) auch in Deutschlan keine Rolle mehr spielen!

Ist das der UMTS Nachfolger? Wann soll der denn kommen und was soll er können? So unbeschränkte Kapazität hat ja die Luft auch nicht. Toll übrigends das wir dann noch ein paar Sender mehr
haben.

Jep ist ein der UMTS Nachfolger, bisher ging man davon aus das wir in 10 bis 15Jahren mit der Markreife rechnen können. Allerdings hat man diese Rechnung ohne die Chinesen und Japaner gemacht. Die haben vor kurzem das erste G4 Testnetz gestartet und werden somit den Weltstandard festlegen.
So weit ich weiß Übertragungsraten von 1GBit/s für jedes Endgerät. Das ist also um einiges schneller als DSL oder was es heute sonst so gibt. Und ja es wird sicher mehr Sender geben, die haben dann allerdings eine noch geringer Sendeleistung als UMTS heute hat und auch hier ist es nur noch ein Bruchteil der Sendeleistung im Vergleich zu GSM.


Ich denke das es erst was 'AB' 2016 was wird mit G4. Erstmal muß man ja G3 vorrantreiben (die Netzausrüster müssen ihr Zeug verkaufen).
So wie es aussieht werden die GSM Lizensen bis 2016 laufen. Noch ist es 2009 (D-Netze), 2012 (e-plus) und 2016 (O2). Dann werden, wenn es mit G4 schon so weit ist, diese GSM Frequenzen bestimm für G4 genommen.

Gruß
Christian
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[3.2.1.2.2] MartyK antwortet auf Ed
17.10.2005 12:55
Benutzer Ed schrieb:
Benutzer lucky2029 schrieb:
Noch einer von der Telekom *g*

Immer au dem neuesten Stand zu sein kostet halt und der Kunde will alles nur nichts zahlen.

Das ist so pauschal falsch. Natürlich kostet Qualität Geld. Aber ich sehe nicht die Notwendigkeit ein, in der heutigen Zeit, in der viele Arbeitsschritte automatisiert werden und somit Kosten gespart werden können, allein knapp 30 Euro nur für ein doppeladriges Kupferkabel (ISDN) zu bezahlen, während für DSL ja ohnehin noch mal eine Grundgebühr von knapp 20 Euro (für 2 Mbit)anfällt.
Die Unverhältnismäßigkeit zeigt sich im Vergleich zum regionalen Anbieter Versatel, bei dem der ISDN-Anschluss knapp 20 Euro kostet, bei der Telekom knapp 4 Euro mehr.
Bei Versatel bekommt man eine 2 Mbit-Flatrate inkl. ISDN-Anschluss und DSL-Grundgebühr für 34,99 Euro. Warum macht sowas nicht auch die Telekom möglich? Der Kundenzulauf wäre ihr gewiss!


Abgesehen davon: Wozu braucht man denn unbedingt DSL, meine Oma kommt im ihrem Telefon vollkommen aus und für die wichtigsten Infos oder Foren/Chat/Zeitung lesen reicht sogar ISDN, da braucht man kein DSL6000. Und das aufsplitten der Leitung in verschiedene Frequenzbänder ist komplett hirnverbrannt wie ich ja auch schon schrieb.

Auf die Dauer bei der Telekom über ISDN zu surfen macht arm. Zudem ist DSL viel schneller. Mag sein, dass alte Leute viel Zeit haben, um auf den Bildaufbau zu warten, ich möchte aber nicht mehr wie früher zig Sekunden darauf warten, bis sich eine einzige Seite aufgebaut hat. Auch lese ich nicht nur Zeitung oder chatte.


In Deutschland hat die T erst vor wenigen Jahren viel Geld in digitale Vermittlungsstellen investiert, das Geld muß erstmal wieder reinkommen.

Ach, deswegen ist der Anschluss so teuer.


Und genau da haben wir das Problem: Vor kurzem hat AOL noch die Flat für wenig Geld gefordert, dann wollten sie nur mieten und würden heute wieder kündigen. Das Problem ist also das man bei aller neuen Technik nicht weiß wie lange es sie geben wird. Und da kann es nicht sein das die Telekom kauft, auf 20 Jahre abschreibt und wenn es nicht solange benutzt wird das Risiko alleine trägt.

Wie lange braucht die Telekom denn, um das Geld für die Investition wieder reingeholt zu haben? Es ist ja nicht so, dass der Kunde bisher nur wenige Monate seinen Anschluss bezahlt hat.
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[3.2.1.2.2.1] ezc antwortet auf MartyK
05.11.2005 20:20
Benutzer MartyK schrieb:

Wie lange braucht die Telekom denn, um das Geld für die Investition wieder reingeholt zu haben? Es ist ja nicht so, dass der Kunde bisher nur wenige Monate seinen Anschluss bezahlt hat.

Gute Frage. Das würde mich auch mal interessieren. Früher (so vor 15 oder 20 Jahren) hat man mit 30 Jahren gerechnet - für die verbuddelten Leitungen usw. Deshalb war am Anfang die Goldgräberstimmung beim Mobilfunk so groß, weil Mannesmann da mit viel kürzeren Zeiten rechnen konnte.

Ist aber heute vermutlich ein 'bisschen' anders ...
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[3.2.1.3] Micky34 antwortet auf lucky2029
16.10.2005 18:30
Benutzer lucky2029 schrieb:

Ein gutes Beispiel ist Kabel Deutschland, seit dem das endlich Privat ist tut sich was und es entsteht eine ernste Alternative zur Telekom.

Dann geh mal zu deinem Kabelnetzbetreiber hin und sage dem: "Ich möchte bei dir Internet haben, aber kein Kabelfernsehen, weil ich per DVB-T Fernseh schaue".

Was meinst du was er dir erzählt?

Versteh mich nicht falsch, ich bin auch für die Entkopplung von DSL und Telefon, aber dein Vergleich hinkt.

Micky
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[3.2.1.3.1] rbrosi antwortet auf Micky34
18.10.2005 10:30
Benutzer Micky34 schrieb:
Benutzer lucky2029 schrieb:

Ein gutes Beispiel ist Kabel Deutschland, seit dem das endlich Privat ist tut sich was und es entsteht eine ernste Alternative
zur Telekom.

Dann geh mal zu deinem Kabelnetzbetreiber hin und sage dem: "Ich möchte bei dir Internet haben, aber kein Kabelfernsehen, weil ich per DVB-T Fernseh schaue".

Was meinst du was er dir erzählt?

Versteh mich nicht falsch, ich bin auch für die Entkopplung von DSL und Telefon, aber dein Vergleich hinkt.

Micky
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[3.3] blubbla antwortet auf lucky2029
14.09.2005 10:35
hi

nein, ich arbeite nicht für den verein. ja, mir geht es finanziell gut :)

ok, spass beiseite. ich bin einfach nur von den ganzen "billiganbietern" tierisch genervt. ständig bekomm ich von denen post, emails, anrufe. und das schlimmst ist immer, wenn solch ein vertreter vor der haustür steht und behauptet, er wäre ein telekom mitarbeiter. ich solle doch mal kurz hier unterschreiben ob denn alles in ordnung ist. dreimal durfte ich schon über einen anwalt meinen anschluss zurück zur telekom schalten lassen, weil diese netten vertreter kurzerhand für mich unterschrieben haben.

diese ganzen netten marketing ideen dieser anbieter haben mich halt zu einem treuen telekom kunden gemacht. ebenso meine telekom aktien, die ich zu einem kurz von knapp 10 euro gekauft habe :)

ebenso finde ich es ungerecht, dass alle anbieter innerhalb von stunden die gesamten tarife verändern dürfen. die telekom scheint der einzigste verein zu sein, der eine tarifänderung wochen besser monate vorher von der bundesnetzagentur genehmigen lassen muss. hier bitte auch für gleichberechtigung sorgen. alle anbieter sollten den selben weg über den regulierer gehen müssen.
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[3.3.1] lucky2029 antwortet auf blubbla
14.09.2005 11:18
Benutzer blubbla schrieb:
hi

nein, ich arbeite nicht für den verein. ja, mir geht es finanziell gut :)

ok, spass beiseite. ich bin einfach nur von den ganzen 'billiganbietern' tierisch genervt. ständig bekomm ich von denen post, emails, anrufe. und das schlimmst ist immer, wenn solch ein vertreter vor der haustür steht und behauptet, er wäre ein telekom mitarbeiter. ich solle doch mal kurz hier unterschreiben ob denn alles in ordnung ist. dreimal durfte ich schon über einen anwalt meinen anschluss zurück zur telekom schalten lassen, weil diese netten vertreter kurzerhand für mich unterschrieben haben.

diese ganzen netten marketing ideen dieser anbieter haben mich halt zu einem treuen telekom kunden gemacht. ebenso meine telekom aktien, die ich zu einem kurz von knapp 10 euro gekauft habe :)

ebenso finde ich es ungerecht, dass alle anbieter innerhalb von stunden die gesamten tarife verändern dürfen. die telekom scheint der einzigste verein zu sein, der eine tarifänderung wochen besser monate vorher von der bundesnetzagentur genehmigen lassen muss. hier bitte auch für gleichberechtigung sorgen. alle anbieter sollten den selben weg über den regulierer gehen müssen.

Da gebe ich dir Recht, von diesen Vertretern halte ich auch nichts. Das ist allerdings nicht nur auf die Anbieter zurück zu führen. Die sagen einfach nur für jeden Kunden bekommst du XEuro Provision. Und dann gibt es leider viele Schwarze Schafe die alles machen um so viel Geld wie möglich zu verdienen.
Ich würde mich auf soetwas nie einlassen. Bestelle mir alles direkt über Internet bei den entsprechenden Anbieter.

PS. wenn du noch nicht mal unterschrieben hast musst du trotzdem zum Anwalt? *staun*
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[3.3.1.1] blubbla antwortet auf lucky2029
14.09.2005 11:30
Da gebe ich dir Recht, von diesen Vertretern halte ich auch nichts. Das ist allerdings nicht nur auf die Anbieter zurück zu führen. Die sagen einfach nur für jeden Kunden bekommst du XEuro Provision. Und dann gibt es leider viele Schwarze Schafe die alles machen um so viel Geld wie möglich zu verdienen.

ja, dass die anbieter nicht direkt daran schuld sind, ist mir auch klar. dennoch meide ich diese, wenn die solche vertriebsfirmen einstellen.

ich habe früher in einem callcenter gearbeitet. da ging es jahrelang einfach um super beratung und kundenzufriedenheit. klasse job, die kunden waren zufrieden und haben auch telefonisch was gekauft. pötzlich wurde das ruder rumgeworfen und wir sollten verkaufen verkaufen verkaufen. einfach mal das produkt rausschicken. auch wenn der kunde nein sagt. die meisten behalten es dann ja dennoch. sowas unterstütze ich nicht, hab mir dann nen neuen job gesucht und meinen alten arbeitgeber meide ich ebenfalls.

Ich würde mich auf soetwas nie einlassen. Bestelle mir alles direkt über Internet bei den entsprechenden Anbieter.

jup, oder bei deren eigenen hotline bzw laden.

PS. wenn du noch nicht mal unterschrieben hast musst du trotzdem zum Anwalt? *staun*

ja, dass hat mich auch jedesmal tierisch geärgert. es hieß halt: "sie haben unterschieben, sie sind jetzt erstmal gebunden." auf meine forderung das unterschriebene dokument sehen zu dürfen, wurde nicht reagiert bzw. abgelehnt. tja, beim anwalt gesessen und keine zwei wochen später hat sich alles geklärt. es war nur ein missverständiss.... naja, und die anderen beiden male lief es genauso.
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[4] MartyK antwortet auf blubbla
17.10.2005 12:31
Benutzer blubbla schrieb:
Alles über die Telekom laufen lassen und auch noch die Entkopplung fordern. Warum bauen die ganzen Billiganbieter nicht selber DSL aus? Dann könnten die doch alle entkoppeltes DSL anbieten. Ach ich vergass: Wenn die ausbauen würden, wären das ja keine Billiganbieter mehr weil die plötzlich Kosten hätten...

Das sagt sich so leicht. Schließlich hatte die Telekom viele Jahre Zeit, ein bundesweites Telefonnetz aufzubauen - z. T. über die Steuereinnahmen von uns Telekom-Kunden.
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[4.1] ezc antwortet auf MartyK
18.10.2005 13:53
Benutzer MartyK schrieb:

Das sagt sich so leicht. Schließlich hatte die Telekom viele Jahre Zeit, ein bundesweites Telefonnetz aufzubauen - z. T. über die Steuereinnahmen von uns Telekom-Kunden.

Siehe meinen Beitrag oben. Das mit der Zeit stimmt, das mit den Steuereinnahmen ist komplett falsch.
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[4.1.1] SpaceRat antwortet auf ezc
19.10.2005 13:20
Benutzer ezc schrieb:
Benutzer MartyK schrieb:
Das sagt sich so leicht. Schließlich hatte die Telekom viele Jahre Zeit, ein bundesweites Telefonnetz aufzubauen - z. T. über die Steuereinnahmen von uns Telekom-Kunden.
Siehe meinen Beitrag oben. Das mit der Zeit stimmt, das mit den Steuereinnahmen ist komplett falsch.

Du hast Recht und Unrecht zugleich:
Ersetze "Steuern" durch "überhöhte Monopolpreise" und es paßt schon.

Ich erinnere an 44Pf/min für ein Ferngespräch...

MfG

SpaceRat
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[4.1.1.1] MartyK antwortet auf SpaceRat
19.10.2005 13:41
Benutzer SpaceRat schrieb:
Benutzer ezc schrieb:
Benutzer MartyK schrieb:
Das sagt sich so leicht. Schließlich hatte die Telekom viele Jahre Zeit, ein bundesweites Telefonnetz aufzubauen - z. T. über die Steuereinnahmen von uns Telekom-Kunden.
Siehe meinen Beitrag oben. Das mit der Zeit stimmt, das mit den Steuereinnahmen ist komplett falsch.

Du hast Recht und Unrecht zugleich:
Ersetze "Steuern" durch "überhöhte Monopolpreise" und es paßt schon.

Ich schließe mich dem an. Man sprach nicht zuletzt auch von "indirekten Telefonsteuern". Dem Kind wurde nur ein anderer Name gegeben.


Ich erinnere an 44Pf/min für ein Ferngespräch...

Ack. Naiv ist der, der nicht annimmt, dass diese Preise vom Kunden für den Ausbau des Telefonnetzes erhoben wurden.
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[4.1.1.1.1] ezc antwortet auf MartyK
19.10.2005 18:07
Benutzer MartyK schrieb:
Benutzer SpaceRat schrieb:

Du hast Recht und Unrecht zugleich:
Ersetze 'Steuern' durch 'überhöhte Monopolpreise' und es paßt schon.

Ich schließe mich dem an. Man sprach nicht zuletzt auch von 'indirekten Telefonsteuern'. Dem Kind wurde nur ein anderer Name gegeben.

Da liegt doch der Denkfehler. Das Geld wurde aus dem Fernsprechbereich abgezweigt, um die gelbe Post und den Bundeshaushalt zu sanieren, nicht umgekehrt!

Die Behauptung, das Netz sei mit Steuergeldern finanziert worden, unterstellt doch, dass der Fernsprechbereich noch Zuschüsse aus Steuermitteln bekam. Dann wären die Telefonpreise ja sogar zu niedrig gewesen.
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[4.1.1.1.1.1] MartyK antwortet auf ezc
05.11.2005 18:21
Benutzer ezc schrieb:
Benutzer MartyK schrieb:
Benutzer SpaceRat schrieb:

Du hast Recht und Unrecht zugleich:
Ersetze 'Steuern' durch 'überhöhte Monopolpreise' und es paßt schon.

Ich schließe mich dem an. Man sprach nicht zuletzt auch von 'indirekten Telefonsteuern'. Dem Kind wurde nur ein anderer Name gegeben.

Da liegt doch der Denkfehler. Das Geld wurde aus dem Fernsprechbereich abgezweigt, um die gelbe Post und den Bundeshaushalt zu sanieren, nicht umgekehrt!

Wie sollte das Telefonnetz denn ausgebaut werden, wenn nicht (auch) durch die hohen Gesprächsgebühren?


Die Behauptung, das Netz sei mit Steuergeldern finanziert worden, unterstellt doch, dass der Fernsprechbereich noch Zuschüsse aus Steuermitteln bekam. Dann wären die Telefonpreise ja sogar zu niedrig gewesen.

Deshalb schrieb ich ja von "indirekten Steuern". Vom Fernsprechbereich war auch gar nicht die Rede, sondern ganz pauschal vom Telefonnetz, das ja erst aufgebaut werden musste.
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[4.1.1.1.1.1.1] ezc antwortet auf MartyK
05.11.2005 20:11
Benutzer MartyK schrieb:
Da liegt doch der Denkfehler. Das Geld wurde aus dem Fernsprechbereich abgezweigt, um die gelbe Post und den Bundeshaushalt zu sanieren, nicht umgekehrt!

Wie sollte das Telefonnetz denn ausgebaut werden, wenn nicht (auch) durch die hohen Gesprächsgebühren?

Klar, hab ich was anderes behauptet? Das hat allerdings absolut nichts mit Steuern zu tun, sondern ganz einfach damit, dass die Investitionen über Benutzungsentgelte (bzw. damals noch Gebühren) finanziert wurden. Wenn allerdings kein Geld für die restliche Post und den Bundeshaushalt abgezweigt worden wäre, dann wären entweder die Gesprächsgebühren niedriger gewesen oder die Telekom hätte heute weniger Schulden (oder beides). Aber mit Steuern hat das nun mal gar nichts zu tun.



Die Behauptung, das Netz sei mit Steuergeldern finanziert worden, unterstellt doch, dass der Fernsprechbereich noch Zuschüsse aus Steuermitteln bekam. Dann wären die Telefonpreise ja sogar zu niedrig gewesen.

Deshalb schrieb ich ja von 'indirekten Steuern'.

Nun gut, du kannst argumentieren, die Telefongebühren waren zu hoch, weil der Staat kräftig zugelangt hat und andere Dinge damit finanziert hat. Das wäre dann im Effekt so ähnlich wie eine hohe Verbrauchssteuer. Aber ursprünglich wurde eine andere Behauptung aufgestellt: Dass das Netz mit Steuergeldern finanziert wurde. Das heißt, Geld fließt aus dem Staatshaushalt ins Telefonnetz. Es war aber genau umgekehrt. Ich weiß, ist nur ein Vorzeichenfehler ... aus plus wird minus.

Vom Fernsprechbereich war auch gar nicht die Rede, sondern ganz pauschal vom Telefonnetz, das ja erst aufgebaut werden musste.

Versteh ich jetzt nicht. Wozu hat denn das Telefonnetz gehört, wenn nicht zum Fernsprech- oder Fernmeldebereich oder wie das hieß? Die Post hatte doch nur noch die 'gelbe' Post (Briefe, Pakete usw.) und die Bankdienstleistungen.
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[4.1.2] MartyK antwortet auf ezc
19.10.2005 13:42
Benutzer ezc schrieb:
Benutzer MartyK schrieb:

Das sagt sich so leicht. Schließlich hatte die Telekom viele Jahre Zeit, ein bundesweites Telefonnetz aufzubauen - z. T. über die Steuereinnahmen von uns Telekom-Kunden.

Siehe meinen Beitrag oben. Das mit der Zeit stimmt, das mit den Steuereinnahmen ist komplett falsch.

Siehe Antwort von SpaceRat.