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ich könnte kot..n


11.03.2004 18:46 - Gestartet von Disagio
GEZ für Sender die ich nicht sehe....
und
GEMA auf Brenner, Rohlinge und was weiß ich noch alles..
und jetzt auchnoch Abgaben auf Breitbandzugänge..

Wann kommt die GEMA mit der Augen- und Ohrabgabe
(Blinde und Gehörlose natürlich nur die Hälfte)

Gruß
Disagio
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[1] REMchen antwortet auf Disagio
11.03.2004 19:09
Benutzer Disagio schrieb:
GEZ für Sender die ich nicht sehe....

Ich glaub, Du hast da das Solidaritätsprinzip der Rundfunkgebühr nicht verstanden. Du zahlst ja schließlich auch nicht nur in die Krankenkasse ein, wenn Du krank bist. Und Du bezahlst von Deinen Steuergeldern Opern, Theater und Museen mit, auch wenn Du da nie im Leben eine Fuß reinsetzt. Aber es ist natürlich schön einfach und populistisch, sich singulär immer die GEZ rauszusuchen... (wobei ich die Wegelagerer-Methode dieser Organisation zutiefst kritisiere, aber das ist ein anderes Thema).

Gruß,
REMchen
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[1.1] o2 - can do? antwortet auf REMchen
11.03.2004 21:26
Ansichtssache. Gegen Oper, Theater ist ein Kulturgut, bei dem man durchaus die Meinung vetreten kann, durchaus zu zahlen. Aber auch nur deswegen, weil aus der privatwirtschaftlichen Sicht, niemand hierbei investiert. Kein Wunder, die Gewinne sind niedrig bis gar nicht.

Krankenkasse geht allgemein ein, da die Kosten bei einer Behandlung nun mal so hoch wären, dass ein einzelner Mensch nicht zahlen könnte. So dass jeder in ein Topf reinschmeißt und wer es nötig hat, nun mal aus diesem Topf gezahlt wird. Was also auch einen volkswirtschaftlichen Hintergrund besitzt.

Wofür aber GEZ verpflichtet wird, weiß ich bis heute nicht, nachdem es nun mal Alternativen gibt. Wenn mir einer gute Gründe nennt als auch den tatsächlichen Hintergrund für die Zahlung der GEZ, wäre ich dankbar.

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[1.1.1] REMchen antwortet auf o2 - can do?
11.03.2004 21:30
Benutzer o2 - can do? schrieb:
Ansichtssache. Gegen Oper, Theater ist ein Kulturgut, bei dem man durchaus die Meinung vetreten kann, durchaus zu zahlen. Aber auch nur deswegen, weil aus der privatwirtschaftlichen Sicht, niemand hierbei investiert. Kein Wunder, die Gewinne sind niedrig bis gar nicht.

Krankenkasse geht allgemein ein, da die Kosten bei einer Behandlung nun mal so hoch wären, dass ein einzelner Mensch nicht zahlen könnte. So dass jeder in ein Topf reinschmeißt und wer es nötig hat, nun mal aus diesem Topf gezahlt wird. Was also auch einen volkswirtschaftlichen Hintergrund besitzt.

Wofür aber GEZ verpflichtet wird, weiß ich bis heute nicht, nachdem es nun mal Alternativen gibt. Wenn mir einer gute Gründe nennt als auch den tatsächlichen Hintergrund für die Zahlung der GEZ, wäre ich dankbar.


Man kann genauso gut sagen, dass 3sat, arte oder der ZDF Theaterkanal "Kulturgut" sind, beide sind zudem politisch gewollt gewesen. Warum ziehst Du da so eine willkürliche Grenze?
Es kucken jedenfalls WESENTLICH MEHR Menschen die Öffentlich-Rechtlichen, als Leute in die Oper oder ins Theater gehen. Vergleich mal die öffentlich rechtlichen Einschaltquoten mit den mickrigen Besucherzahlen von staatlich subventionierten Opern und Theatern. Kein Vergleich. Definiere also bitte "Kulturgut".


Aber das ist ja eigentlich total offtopic, dabei beende ich das hier lieber, bevors Haue gibt :)

REMchen
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[1.1.1.1] o2 - can do? antwortet auf REMchen
11.03.2004 21:38
Du kannst mir auch gerne auch per PM eine Antwort geben. Theater und Oper wird selten besucht, drum auch die Subvention, da nun mal keine Gewinne erwirtschaftet werden und auch "wenig" Interesse besteht. Das wichtigste eben, keine Alternativen in dem Sinne, dass Theater und Oper von der Privatwirtschaft angeboten wird. Fernsehen dagehen wird privatwirtschaftlich gesehen angeboten: Sat1 usw.! Ich gebe ja zu, dass der Nachrichtenblock von ARD meiner Meinung nach TOP ist, aber das wirklich so viele Leute ARD und ZDF gucken, wundert es mich schon.

Wo lassen sich diese Zahlen ablesen bzw. wie wurden sie berechnet?
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[1.1.1.1.1] fruli antwortet auf o2 - can do?
11.03.2004 22:34
Benutzer o2 - can do? schrieb:
Du kannst mir auch gerne auch per PM eine Antwort geben. Theater und Oper wird selten besucht, drum auch die Subvention, da nun mal keine Gewinne erwirtschaftet werden und auch 'wenig' Interesse besteht. Das wichtigste eben, keine Alternativen in dem Sinne, dass Theater und Oper von der Privatwirtschaft angeboten wird. Fernsehen dagehen wird privatwirtschaftlich gesehen angeboten: Sat1 usw.! Ich gebe ja zu, dass der Nachrichtenblock von ARD meiner Meinung nach TOP ist, aber das wirklich so viele Leute ARD und ZDF gucken, wundert es mich schon.

Wo lassen sich diese Zahlen ablesen bzw. wie wurden sie berechnet?

Die GFK überwacht täglich den TV-Konsum von repräsentativ ausgewählten Haushalten, die extra deswegen Überwachnungs-HW von der GFK an den Fernsehgeräten installiert haben.

Daß das ganze wohl relativ zuverlässig ist, kannst daran ablesen, daß sich die Werbepreise der Sender an diesen Quoten orientieren.

Tja, und es gibt halt nicht nur Entertainment-Süchtige Kiddies, die Pro7 schauen und RTL-Hausfrauen, etc, um mal bei den Klischees zu bleiben.

IMHO steht der Fernsehmarkt dank PVR mit Timeshift und Festplatten-Recording ohnehin vor einem Umbruch. Wer solche Geräte hat, läßt sich nicht mehr vorschreiben, wann er eine Sendung guckt oder überspult ganz einfach schlecht gemachte lästige Werbung.

Wenn ich mir anschaue, wohin privates Free-TV ohne starkes unabhängiges Oe-R-TV z.B. in den USA (meistgesehener Hurra-patriotischer konservativer FoxTV-Nachrichtensender von Murdoch, dessen Management durch tägliche explizite Agenda-Vorgaben an die Nachrichtenredaktion den Irak-Krieg erst mit ermöglicht hat) oder in Italien (TV-Quasi-Monopol von Berlusconi) führen kann, ist die GEZ IMHO das kleinere Übel.

So long.
fruli
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[1.1.1.1.1.1] REMchen antwortet auf fruli
11.03.2004 23:28
Benutzer fruli schrieb:


Wenn ich mir anschaue, wohin privates Free-TV ohne starkes unabhängiges Oe-R-TV z.B. in den USA (meistgesehener Hurra-patriotischer konservativer FoxTV-Nachrichtensender von Murdoch, dessen Management durch tägliche explizite Agenda-Vorgaben an die Nachrichtenredaktion den Irak-Krieg erst mit ermöglicht hat) oder in Italien (TV-Quasi-Monopol von Berlusconi) führen kann, ist die GEZ IMHO das kleinere Übel.


Volle Zustimmung :)

REMchen
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[1.1.1.1.1.2] onlinewerkstatt antwortet auf fruli
13.03.2004 02:38
Benutzer fruli schrieb:

Die GFK überwacht täglich den TV-Konsum von repräsentativ ausgewählten Haushalten, die extra deswegen Überwachnungs-HW von der GFK an den Fernsehgeräten installiert haben.

Daß das ganze wohl relativ zuverlässig ist, kannst daran ablesen, daß sich die Werbepreise der Sender an diesen Quoten orientieren.



WAAAAAAS??!!!!!!!!!!!!!!

Meine Güte, Leute! Das ist der dümmste Humbuck! Ich habe mal eine Reportage über die Funktionsweise dieser GfK gesehen. Die Ermittlung dieser Zahlen ist das unzuverlässigste, was man so ermitteln kann. Die Haushalte sind auch nicht repräsentativ ausgewählt!

Bitte verzichtet auf solche angeblich verlässlichen Zahlen.

Gruß

robert
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[1.1.1.1.2] REMchen antwortet auf o2 - can do?
11.03.2004 23:26
Benutzer o2 - can do? schrieb:
Du kannst mir auch gerne auch per PM eine Antwort geben. Theater und Oper wird selten besucht, drum auch die Subvention, da nun mal keine Gewinne erwirtschaftet werden und auch "wenig" Interesse besteht. Das wichtigste eben, keine Alternativen in dem Sinne, dass Theater und Oper von der Privatwirtschaft angeboten wird. Fernsehen dagehen wird privatwirtschaftlich gesehen angeboten: Sat1 usw.! Ich gebe ja zu, dass der Nachrichtenblock von ARD meiner Meinung nach TOP ist, aber das wirklich so viele Leute ARD und ZDF gucken, wundert es mich schon.


Es gibt sehr wohl privatwirtschaftlich geführte Theater ohne öffentliche Zuschüsse (z.B. das Schmidt-Theater in Hamburg), allerdings gibt es keinen einzigen kommerziellen Kultur-TV-Kanal. Dein Kulturbegriff erscheint mir unverändert sehr beliebig.

REMchen
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[1.1.1.1.2.1] Cheeseburger antwortet auf REMchen
11.03.2004 23:58
Benutzer REMchen schrieb:
Benutzer o2 - can do? schrieb:
Du kannst mir auch gerne auch per PM eine Antwort geben. Theater und Oper wird selten besucht, drum auch die Subvention, da nun mal keine Gewinne erwirtschaftet werden und auch "wenig"
Interesse besteht. Das wichtigste eben, keine Alternativen in dem Sinne, dass Theater und Oper von der Privatwirtschaft angeboten wird. Fernsehen dagehen wird privatwirtschaftlich gesehen angeboten: Sat1 usw.! Ich gebe ja zu, dass der Nachrichtenblock von ARD meiner Meinung nach TOP ist, aber das wirklich so viele Leute ARD und ZDF gucken, wundert es mich schon.


Es gibt sehr wohl privatwirtschaftlich geführte Theater ohne öffentliche Zuschüsse (z.B. das Schmidt-Theater in Hamburg), allerdings gibt es keinen einzigen kommerziellen Kultur-TV-Kanal. Dein Kulturbegriff erscheint mir unverändert sehr beliebig.

REMchen

Habe jetzt mal euere Diskussion verfolgt. Ich muss leider auch sagen, dass ich die GEZ-Gebühren für überholt erkläre. Wir leben in einer Marktwirtschaft und da muss jeder für sich selbst sorgen können.
Warum soll nicht ein öffentlich-rechtlicher Sender nach 20 Uhr noch Werbung zeigen dürfen. Möchte gar nicht wissen, was das ZDF für Gelder bekommen würde bei der Wetten, dass...-Show.

Auch die öffentlich-rechtlichen müssen mal sparen. Ginge es nach mir, würde ich auch einige 3.Programme zusammen legen. Warum brauch der Bayrische Rundfunk zum Beispiel noch den Sender BRalpha? Abgesehen von den zusätzlichen digitalen Programmen von ARD und ZDF, die sowieso kaum einer guckt, geschweige denn kennt.

Ich finde die öffentlich-rechtlichen Sender verschlingen viel zu viel Geld. Aber das kann man wohl überall nachlesen.
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[1.1.1.1.2.1.1] Disagio antwortet auf Cheeseburger
12.03.2004 00:43
Da hat meine provokative Anmerkung ja eine nette kleine Diskussion ausgelöst.
Die Essenz meiner Einleitung sollte eigentlich auch nur sein, daß ich die Erhebung von Zwangsgebühren durch Selbstbereich..äh..verwaltete Organe für suboptimal halte, wenn ich auf deren Willkür keine Chance habe einfluß zu nehmen.
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[1.1.1.1.2.1.1.1] REMchen antwortet auf Disagio
12.03.2004 00:57
Benutzer Disagio schrieb:
Da hat meine provokative Anmerkung ja eine nette kleine Diskussion ausgelöst. Die Essenz meiner Einleitung sollte eigentlich auch nur sein, daß ich die Erhebung von Zwangsgebühren durch Selbstbereich..äh..verwaltete Organe für suboptimal halte, wenn ich auf deren Willkür keine Chance habe einfluß zu nehmen.

Also wärst Du dann dafür, dass das öffentliche Fernsehen auch über die Steuer finanziert wird, so wie etwa in Griechenland oder so?

Millionen von Deutschen guckner gern Tagesschau, Tatort und Christiansen. Davon geht nur ein winziger Bruchteil in die Oper. Wenn in diesem unserem Land Jugendzentren, Schulen und Kindergärten geschlossen werden, warum dann nicht auch mal eine Oper?

Damit man mich nicht missversteht: Ich bin *gegen* das Schließen von Opern. Ich wollte nur drauf hinweisen, dass ich es sehr billig finde, immer nur die Rundfunkgebühr zu verteufeln.

REMchen
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[1.1.1.1.2.1.1.1.1] Disagio antwortet auf REMchen
12.03.2004 09:55
Benutzer REMchen schrieb:
Also wärst Du dann dafür, dass das öffentliche Fernsehen auch über die Steuer finanziert wird, so wie etwa in Griechenland oder so?

Um Gottes Willen nein. Ich möchte nur Einflußnahme und Wettbewerb und wenn auch nur minimalst. Es gibt in Deutschland schon zu viele Bereiche, auf die ich als "Bürger" keinen Einfluß mehr habe.

Millionen von Deutschen guckner gern Tagesschau, Tatort und Christiansen.

Ich natürlich auch. Deshalb muß ich aber keine 15 ÖR Fernsehkanäle unterstützen.

Ich wollte nur drauf hinweisen, dass ich es sehr billig finde, immer nur die Rundfunkgebühr zu verteufeln.

Eigentlich ging es ja auch mehr um die GEMA
Aber hier ist wohl nicht das Forum um eine allgemeine Unzufriedenheitsdebatte zu führen in der alle globalen Themen vorkommen die mich stören ;-)
Also hab ich mal klein mit der GEMA angefangen.
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[1.1.1.1.2.1.2] comfreak antwortet auf Cheeseburger
12.03.2004 11:52
Ich bin für ein System wie in England:
Wer öffentlich rechtliches Fernsehen möchte, der zahlt dafür
das Equivalent der GEZ Gebühren und bekommt dafür eine Karte
für seinen Decoder, ähnlich wie bei Premiere.
Sonderregelungen sind kein Problem, läuft per Antrag wie auch schon (leider nicht so gut) in Deutschland.
Dadurch können sich BBC und Co zwar nicht ganz alleion finanzieren, aber die haben wesentlich mehr Geld in der Tasche als bevor die digitale Verschlüsselung eingeführtr wurde.
Denn nicht nur Premiere hat schwarzseher Probleme, auch unsere "teuren" öffentlich rechtlichen, die auch durch das Schwarzsehen noch teurer werden. Die GEZ halte ich allerdings
für eine Bande von Verbrechern. Wenn man da umzieht und am alten Wohnort TV angemeldet hatte und das für den neuen Wohnort nicht gleich anmeldet (wer sagt denn das man dann da auch TV hat?) bezahlt man gleich horrende Strafgebühren. Selbst erlebt und höchst ärgerlich. DVB-T, DVB-S und DVB-C machen ein Englisches System in De sehr einfach und man muss es nur durchsetzen wollen, was eine politische und auch eine Machtfrage ist.
Persönlich meine ich, wer ÖR-TV haben will kann dafür auch zahlen, über die Höhe der Gebühren kann man natürlich streiten.
Warum nicht auch Einzelabbonnements? Aber Werbung nach 20 Uhr
nein Danke!
Hat mal jemand einen Film wie Schindlers Liste auf RTL mit netten Unterbrechungen für Kaffee- und Joghurt-Werbung gesehen?
Sehr appetitlich super Niveau!

Grüße,
The comfreak
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[1.1.1.1.2.1.2.1] Raul antwortet auf comfreak
12.03.2004 12:42
Benutzer comfreak schrieb:
Hat mal jemand einen Film wie Schindlers Liste auf RTL mit netten Unterbrechungen für Kaffee- und Joghurt-Werbung gesehen? Sehr appetitlich super Niveau!

Mich stört das kein bisschen,ob in dem Film Werbung kommt oder nicht...wenn die Grundgebühren dadurch billiger werden,können sie von mir aus eine halbe Stunde Werbung dazwischen senden...
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[1.1.1.1.2.1.2.1.1] comfreak antwortet auf Raul
12.03.2004 12:58
Die Frage wieviel Werbung in einem Film sein darf, beantwortet sich aber nicht durch die Frage nach der Höhe der Grundgebühren, sondern einzig und allein dadurch, wie du deine Freizeit bewertest - wieviel ist sie dir wert? Meine ist mir für blöde Werbung schlicht zu schade. Deshalb investiere ich weniger als 2 Euro und leihe mir eine DVD aus, oftmals selbst sogar dann, wenn der Film zeitgleich im Fernsehen (nur halt länger) auf einem Kanal mit Werbung läuft. Das nennen manche Luxus, weil es Geld kostet. Ich nenne das nicht Luxus, sondern die Zeit die ich übrig habe und durch Werbung spare ist mein Luxus und einfach sehr kostbar. Die Grundgebühr darf dann so hoch sein, dass es mir gerade noch wert ist sie zu bezahlen und dafür auf Werbung zu verzichten.
Ökonomisch: mein Grenznutzen der durch nicht gesehene Werbung vermehrten Freizeit ist gerade höher als mein Grenznutzen des Geldes das ich für die Grundgebühr bezahle.
Übrigens ist das genau die Situation die Premiere versucht seit Jahren zu erreichen, aber nicht schafft. (Was in meinem Fall daran liegt, dass ich keinen Sport schaue und die Filme schon seit Ewigkeiten auf DVD verfügbar sind bevor sie auf Premiere laufen...)




Benutzer Raul schrieb:
Benutzer comfreak schrieb:
Hat mal jemand einen Film wie Schindlers Liste auf RTL mit netten Unterbrechungen für Kaffee- und Joghurt-Werbung gesehen?
Sehr appetitlich super Niveau!

Mich stört das kein bisschen,ob in dem Film Werbung kommt oder nicht...wenn die Grundgebühren dadurch billiger werden,können
sie von mir aus eine halbe Stunde Werbung dazwischen senden...
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[1.1.1.1.2.1.2.2] REMchen antwortet auf comfreak
12.03.2004 17:54
Benutzer comfreak schrieb:

Persönlich meine ich, wer ÖR-TV haben will kann dafür auch zahlen, über die Höhe der Gebühren kann man natürlich streiten.

Das ist das große Missverständnis, dem hier alle unterliegen: Man zahlt die GEZ-Gebühr nicht für das Kucken oder Nichtkucken der ÖR Programme, sondern dafür, dass man einen *empfangsbereiten* Fernseher besitzt. Ob Du Fernseher überhaupt benutzt bzw. dann nur die privaten Programme kuckst, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Bitte daher mal genau die Bestimmungen der Rundfunkgebühr in Deutschland nachlesen. Du zahlst Gebühr für den Fernseher, nicht fürs Programm. So wie Du ja auch Versicherung fürs Auto zahlst, und nicht fürs Auto*fahren*. Schließlich wird die Versicherung auch fällig, wenn das Auto nur in der Garage steht.


Aber Werbung nach 20 Uhr nein Danke!
Hat mal jemand einen Film wie Schindlers Liste auf RTL mit netten Unterbrechungen für Kaffee- und Joghurt-Werbung gesehen?
Sehr appetitlich super Niveau!


Da stimme ich Dir natürlich zu. Wobei Schindlers Liste sicherlich ein krasses Beispiel ist. Andererseits bin ich eher für Werbung nach 20 Uhr bei den Ö-R, als für eine Rundfunkgebührenerhöhung. (Und ich denke mal, Schindlers Liste würden sich die Ö-R dann nicht trauen durch Werbung zu unterbrechen. Dann kommt der Film halt auf 3sat oder am Sonntag, wo Werbung generell nicht ausgestrahlt werden darf :)

Grüßlein,
REMchen
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[1.1.1.1.2.1.2.2.1] Keks antwortet auf REMchen
14.03.2004 02:34
Benutzer REMchen schrieb:
Benutzer comfreak schrieb:
Hat mal jemand einen Film wie Schindlers Liste auf RTL mit netten Unterbrechungen für Kaffee- und Joghurt-Werbung gesehen?
Sehr appetitlich super Niveau!

Da stimme ich Dir natürlich zu. Wobei Schindlers Liste sicherlich ein krasses Beispiel ist. Andererseits bin ich eher für Werbung nach 20 Uhr bei den Ö-R, als für eine Rundfunkgebührenerhöhung. (Und ich denke mal, Schindlers Liste würden sich die Ö-R dann nicht trauen durch Werbung zu unterbrechen. Dann kommt der Film halt auf 3sat oder am Sonntag, wo Werbung generell nicht ausgestrahlt werden darf :)

"Schindlers Liste" wurde bereits zweimal auf Pro7 ausgestrahlt -- komplett *ohne* Werbung während des Films.

Liebe Grüße, Keks.
www.keks.de
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[1.1.1.1.2.1.2.2.2] VariusC antwortet auf REMchen
16.03.2004 01:18
Benutzer REMchen schrieb:
Benutzer comfreak schrieb:

Persönlich meine ich, wer ÖR-TV haben will kann dafür auch zahlen, über die Höhe der Gebühren kann man natürlich streiten.

Das ist das große Missverständnis, dem hier alle unterliegen: Man zahlt die GEZ-Gebühr nicht für das Kucken oder Nichtkucken der ÖR Programme, sondern dafür, dass man einen *empfangsbereiten* Fernseher besitzt. Ob Du Fernseher überhaupt benutzt bzw. dann nur die privaten Programme kuckst, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Bitte daher mal genau die Bestimmungen der Rundfunkgebühr in Deutschland nachlesen. Du zahlst Gebühr für den Fernseher, nicht fürs Programm. So wie Du ja auch Versicherung fürs Auto zahlst, und nicht fürs Auto*fahren*. Schließlich wird die Versicherung auch fällig, wenn das Auto nur in der Garage steht.

WIESO? Seit wann muss ich ein Auto, welches unangemeldet in meiner Garage steht, versichern? Sogar hier habe ich eine Wahlmöglichkeit, will ichs nutzen, zahle ich dafür.

Gruß
VariusC



Aber Werbung nach 20 Uhr nein Danke!
Hat mal jemand einen Film wie Schindlers Liste auf RTL mit netten Unterbrechungen für Kaffee- und Joghurt-Werbung gesehen?
Sehr appetitlich super Niveau!


Da stimme ich Dir natürlich zu. Wobei Schindlers Liste sicherlich ein krasses Beispiel ist. Andererseits bin ich eher für Werbung nach 20 Uhr bei den Ö-R, als für eine Rundfunkgebührenerhöhung. (Und ich denke mal, Schindlers Liste würden sich die Ö-R dann nicht trauen durch Werbung zu unterbrechen. Dann kommt der Film halt auf 3sat oder am Sonntag, wo Werbung generell nicht ausgestrahlt werden darf :)

Grüßlein,
REMchen
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[1.1.1.1.2.1.2.3] Keks antwortet auf comfreak
14.03.2004 02:38
Benutzer comfreak schrieb:
Hat mal jemand einen Film wie Schindlers Liste auf RTL mit netten Unterbrechungen für Kaffee- und Joghurt-Werbung gesehen? Sehr appetitlich super Niveau!

"Schindlers Liste" wurde bereits zweimal auf Pro7 ausgestrahlt -- komplett *ohne* Werbung während des Films.

Liebe Grüße, Keks.
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[1.1.1.1.2.1.3] onlinewerkstatt antwortet auf Cheeseburger
13.03.2004 02:49
Benutzer Cheeseburger schrieb:

Auch die öffentlich-rechtlichen müssen mal sparen. Ginge es nach mir, würde ich auch einige 3.Programme zusammen legen. Warum brauch der Bayrische Rundfunk zum Beispiel noch den Sender BRalpha? Abgesehen von den zusätzlichen digitalen Programmen von ARD und ZDF, die sowieso kaum einer guckt, geschweige denn kennt.

Grundsätzlich okay, aber Bayern Alpha ist ein schlechtes Beispiel. Der Sender sollte einzeln bestehen bleiben - Ist einfach notwendig. Ich denke darüber nach, mir eine Sat-Schüssel zu kaufen, weil BR-Alpha im Kabel nicht vorhanden ist. Der Sender bringt einfach enorm viel Interessantes und ist für das Bildungswesen unverzichtbar. In Bayern kann man darüber ja glaub ich schon Studieren.
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[1.1.1.1.2.1.3.1] VariusC antwortet auf onlinewerkstatt
14.03.2004 17:17
Benutzer onlinewerkstatt schrieb:
Benutzer Cheeseburger schrieb:

Auch die öffentlich-rechtlichen müssen mal sparen. Ginge es nach mir, würde ich auch einige 3.Programme zusammen legen. Warum brauch der Bayrische Rundfunk zum Beispiel noch den Sender BRalpha? Abgesehen von den zusätzlichen digitalen Programmen von ARD und ZDF, die sowieso kaum einer guckt, geschweige denn kennt.

Grundsätzlich okay, aber Bayern Alpha ist ein schlechtes Beispiel. Der Sender sollte einzeln bestehen bleiben - Ist einfach notwendig. Ich denke darüber nach, mir eine Sat-Schüssel zu kaufen, weil BR-Alpha im Kabel nicht vorhanden ist. Der Sender bringt einfach enorm viel Interessantes und ist für das Bildungswesen unverzichtbar. In Bayern kann man darüber ja glaub ich schon Studieren.

BR-alpha gibt es im Kabel, nur eben codiert. Alternativ könntest Du Dich um eine der vielen geknackten d-boxen kümmern, dann kannst Du diesen und weitere 30 - 40 Programme empfangen.

Gruß
VariusC
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[1.1.1.1.2.1.3.1.1] onlinewerkstatt antwortet auf VariusC
14.03.2004 17:27
Benutzer VariusC schrieb:

BR-alpha gibt es im Kabel, nur eben codiert. Alternativ könntest Du Dich um eine der vielen geknackten d-boxen kümmern, dann kannst Du diesen und weitere 30 - 40 Programme empfangen.

Gruß
VariusC

Wusste ich nicht... Danke. Aber so Kram mit geknackten D-Boxen lasse ich dann doch, bin ich zu brav für. Und ich kenne mich auch nicht damit aus.

Gruß
robert
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[1.1.1.1.2.1.3.1.1.1] kopfschüttler antwortet auf onlinewerkstatt
17.03.2004 14:55
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat schließlich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe (gehabt?). Minderheitenprogramme und Kultur können häufig nur über eine Solidarabgabe, und sei es eine Zwangsgebühr über die GEZ finanziert werden. Marktwirtschaftliche Prinzipien funktionieren eben manchmal nicht. Eine reine Eigenfinanzierung über die tatsächliche Nutzung durch die einzelnen Zuschauer (wie bei Premiere) oder rein über die Werbung (wie bei den Privaten) funktioniert meiner Meinung nach nicht. Es sei denn, das Dumpfbacken-Comedy-Schlapplach-Gameshow-Primitiv-Reality-Lenzen-und-Partner-Voyer-TV mit nerviger aber gesellschaftsmanipulativer Werbung und den geklonten Moderatoren von SAT1,RTL und VOX ist das Maß der Dinge. Und mal ehrlich, was die Leistung angeht: Für monatliche 16,15 Euro bekomme ich (zumindest per Satellit) ca. 20 Fernsehkanäle und mindestens ebensoviele Radioprogramme nebst Verkehrsfunk und informativen Internet-Seiten. Vielleicht gehts mir ja zu gut, aber das finde ich recht günstig. Und jetzt wird wochenlang über eine Gebührenerhöhung von unter einem Euro debattiert. Oh Mann, aber für ne Packung Zigaretten reicht das Geld immer? Und wer die Programmauswahl bei den ÖR's besch..sen findet und nur mit den wunderbaren kostenfreien Programmen bei der Privaten befriedigt wird, ja Pech gehabt. Niveau muß eben von allen bezahlt werden. Auch wenn's früher schon mal besser war und auch auf den Öffentlichen der scheinbare Zwang zur Anpassung an unteres Niveau bei manchem Redakteur notwendig zu sein scheint.

Ist vielleicht etwas provokativ, aber warum auch nicht.
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[1.1.1.1.2.1.3.1.2] wolfram antwortet auf VariusC
16.03.2004 18:58

BR-alpha gibt es im Kabel, nur eben codiert. Alternativ könntest Du Dich um eine der vielen geknackten d-boxen kümmern, dann kannst Du diesen und weitere 30 - 40 Programme empfangen.

Kurzer Einwurf: BR-Alpha ist -zumindest in Bayern- im Kabel uncodiert zu empfangen, sendet halt nur auf SK, was ältere Geräte nicht empfangen können.

Wolfram
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[2] onlinewerkstatt antwortet auf Disagio
13.03.2004 02:32
Wann kommt die GEMA mit der Augen- und Ohrabgabe (Blinde und Gehörlose natürlich nur die Hälfte)

Gruß
Disagio


Leider hast Du mehr als Recht: Wenn Du heute auf der Straße eine bekannte Melodie pfeifst (Künstler noch nicht länger als x Jahre tot oder lebendig), dann wünsche ich Dir, dass Du keinen GEMA-Offizier in der Nähe hast. Auch bei einem einfachen Lallen eines Liedes sind diese Gebühren fällig. Es gab darüber - auch hier bei Teltaif - vor ein paar Jahren eine Meldung.

Gruß

robert