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Entwicklungshilfe


30.01.2007 16:01 - Gestartet von 0700
Vielleicht sollte man die Bundesregierung ermuntern, die Entwicklungshilfe für China von 68 Mio. Euro im Jahr 2006, auf 1 Milliarde oder mehr festzusetzen.
Dann könnten es sich die Chinesen auch leisten, ihre eigene Entwicklungshilfe für Afrika auf ein paar Milliarden mehr zu erhöhen.
Damit auch zukünftig die von uns bezahlten Gelder mit dazu benutzt werden, die wirtschaftliche Machtposition von China in Afrika auszubauen und unsere Unternehmen durch chinesische Plagiate marodiert.
Denn es ist nicht nur Microsoft, die geklont werden.
Welch ein Irrsinn....
Hauptsache alle sind nett zu uns!
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[1] GKr antwortet auf 0700
30.01.2007 16:03
Benutzer 0700 schrieb:
Vielleicht sollte man die Bundesregierung ermuntern, die Entwicklungshilfe für China von 68 Mio. Euro im Jahr 2006, auf 1 Milliarde oder mehr festzusetzen.
Dann könnten es sich die Chinesen auch leisten, ihre eigene Entwicklungshilfe für Afrika auf ein paar Milliarden mehr zu erhöhen.
Damit auch zukünftig die von uns bezahlten Gelder mit dazu benutzt werden, die wirtschaftliche Machtposition von China in Afrika auszubauen und unsere Unternehmen durch chinesische Plagiate marodiert.
Denn es ist nicht nur Microsoft, die geklont werden.
Welch ein Irrsinn....
Hauptsache alle sind nett zu uns!

Deutschland zahlt Entwicklungshilfe an China?
Das ist ein Witz, oder?

GKr
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[1.1] toco antwortet auf GKr
30.01.2007 16:06
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer 0700 schrieb:
Vielleicht sollte man die Bundesregierung ermuntern, die Entwicklungshilfe für China von 68 Mio. Euro im Jahr 2006, auf
1 Milliarde oder mehr festzusetzen.
Dann könnten es sich die Chinesen auch leisten, ihre eigene Entwicklungshilfe für Afrika auf ein paar Milliarden mehr zu
erhöhen.
Damit auch zukünftig die von uns bezahlten Gelder mit dazu benutzt werden, die wirtschaftliche Machtposition von China in Afrika auszubauen und unsere Unternehmen durch chinesische Plagiate marodiert.
Denn es ist nicht nur Microsoft, die geklont werden.
Welch ein Irrsinn....
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Deutschland zahlt Entwicklungshilfe an China?
Das ist ein Witz, oder?

Nein:
http://www.welt.de/data/2004/11/25/365270.html
http://www.n-tv.de/648560.html
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[1.1.1] GKr antwortet auf toco
30.01.2007 16:10
Benutzer toco schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer 0700 schrieb:
Vielleicht sollte man die Bundesregierung ermuntern, die Entwicklungshilfe für China von 68 Mio. Euro im Jahr 2006, auf
1 Milliarde oder mehr festzusetzen.
Dann könnten es sich die Chinesen auch leisten, ihre eigene Entwicklungshilfe für Afrika auf ein paar Milliarden mehr zu
erhöhen.
Damit auch zukünftig die von uns bezahlten Gelder mit dazu benutzt werden, die wirtschaftliche Machtposition von China in Afrika auszubauen und unsere Unternehmen durch chinesische Plagiate marodiert.
Denn es ist nicht nur Microsoft, die geklont werden.
Welch ein Irrsinn....
Hauptsache alle sind nett zu uns!

Deutschland zahlt Entwicklungshilfe an China? Das ist ein Witz, oder?

Nein:
http://www.welt.de/data/2004/11/25/365270.html
http://www.n-tv.de/648560.html

Unfassbar.
Es wird wirklich Zeit, daß wir in Deutschland wieder eine Regierung bekommen, die unsere nationalen Interessen besser vertritt.

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[1.1.1.1] tobi-nrw antwortet auf GKr
31.01.2007 15:11
Nein:
http://www.welt.de/data/2004/11/25/365270.html http://www.n-tv.de/648560.html

Unfassbar.
Es wird wirklich Zeit, daß wir in Deutschland wieder eine Regierung bekommen, die unsere nationalen Interessen besser vertritt.

Genau das tut sie indem Sie an China Gelder verleiht die dieses - verzinst! - zurückzahlen muss und zudem für das Geld genötigt wird, Produkte und Dienstleistungen bei deutschen Unternehmen einzukaufen. Auch wenn das, Bildzeitung und anderen sei Dank - in Deutschland kaum einer weis oder warhaben will: Entwicklungszusammenarbeit ist keine Einbahnstraße, im Gegenteil. Deutschland erhält in der Entwicklungszusammenarbeit in der Summe mehr Geld zurück, als es zunächst auszahlt. Wobei hierbei einzelne Länder unterschiedlich betrachtet werden müssen: In einigen (gerade afrikanischen Staaten) gibt es Ausfälle, dafür sind die Rückflüsse aus anderen Staaten (etwa China & Indien) ungleich höher. Im Ergebniss bleibt für die Bundesrepublik unter dem Strich aber in jedem Fall ein Plus. Was daran mangelnde Vertretung nationaler Interessen sein soll erschließt sich mir nicht.

Bei manchen Themen ist es halt hilfreich, sich erst einmal ausführlich über die tatsächlichen Begebenheiten zu erkundigen statt einfach dem Bauch zu vertrauen und erstmal irgendwas anzunehmen nur weil das zunächst logisch erscheinen mag.
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[1.1.1.1.1] 0700 antwortet auf tobi-nrw
31.01.2007 15:35
Benutzer tobi-nrw schrieb:
Nein:
http://www.welt.de/data/2004/11/25/365270.html
http://www.n-tv.de/648560.html

Unfassbar.
Es wird wirklich Zeit, daß wir in Deutschland wieder eine Regierung bekommen, die unsere nationalen Interessen besser vertritt.

Genau das tut sie indem Sie an China Gelder verleiht die dieses
- verzinst! - zurückzahlen muss und zudem für das Geld genötigt wird, Produkte und Dienstleistungen bei deutschen Unternehmen einzukaufen. Auch wenn das, Bildzeitung und anderen sei Dank - in Deutschland kaum einer weis oder warhaben will: Entwicklungszusammenarbeit ist keine Einbahnstraße, im Gegenteil. Deutschland erhält in der Entwicklungszusammenarbeit in der Summe mehr Geld zurück, als es zunächst auszahlt. Wobei hierbei einzelne Länder unterschiedlich betrachtet werden müssen: In einigen (gerade afrikanischen Staaten) gibt es Ausfälle, dafür sind die Rückflüsse aus anderen Staaten (etwa China & Indien) ungleich höher. Im Ergebniss bleibt für die Bundesrepublik unter dem Strich aber in jedem Fall ein Plus. Was daran mangelnde Vertretung nationaler Interessen sein soll erschließt sich mir nicht.

Bei manchen Themen ist es halt hilfreich, sich erst einmal ausführlich über die tatsächlichen Begebenheiten zu erkundigen statt einfach dem Bauch zu vertrauen und erstmal irgendwas anzunehmen nur weil das zunächst logisch erscheinen mag.

Irgendwie erscheint mir Deine Aussage etwas einseitig.

http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/664/id/236663/SH/0/depot/0/index.html

Deswegen heißt das auch Geldkreislauf.
Falls Deutschland den Chinesen einen Kredit in Milliardenhöhe gibt, wird dieser an z.b. an Simbabwe weitergegeben, um dort an Einfluß zu gewinnen
Dort, in einem Land, was von einem Massenmörder "regiert" wird, der die weißen Farmer ermorden oder vertreiben ließ, so daß nun
das Volk verhungert......
und wir leisten Schützenhilfe?
Nun, ich denke das Dein Ansatz ein völlig falscher ist.
Mit der Realität hat dies auch rein gar nichts zu tun.
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[1.1.1.1.1.1] GKr antwortet auf 0700
31.01.2007 16:25
Benutzer 0700 schrieb:
Benutzer tobi-nrw schrieb:
Nein:
http://www.welt.de/data/2004/11/25/365270.html
http://www.n-tv.de/648560.html

Unfassbar.
Es wird wirklich Zeit, daß wir in Deutschland wieder eine Regierung bekommen, die unsere nationalen Interessen besser vertritt.

Genau das tut sie indem Sie an China Gelder verleiht die dieses
- verzinst! - zurückzahlen muss und zudem für das Geld genötigt wird, Produkte und Dienstleistungen bei deutschen Unternehmen einzukaufen. Auch wenn das, Bildzeitung und anderen sei Dank -
in Deutschland kaum einer weis oder warhaben will: Entwicklungszusammenarbeit ist keine Einbahnstraße, im Gegenteil. Deutschland erhält in der
Entwicklungszusammenarbeit in der Summe mehr Geld zurück, als es zunächst auszahlt.
Wobei hierbei einzelne Länder unterschiedlich betrachtet werden müssen: In einigen (gerade afrikanischen Staaten) gibt es Ausfälle, dafür sind die Rückflüsse aus anderen Staaten (etwa
China & Indien) ungleich höher. Im Ergebniss bleibt für die Bundesrepublik unter dem Strich aber in jedem Fall ein Plus.
Was daran mangelnde Vertretung nationaler Interessen sein soll
erschließt sich mir nicht.

Bei manchen Themen ist es halt hilfreich, sich erst einmal ausführlich über die tatsächlichen Begebenheiten zu erkundigen statt einfach dem Bauch zu vertrauen und erstmal irgendwas anzunehmen nur weil das zunächst logisch erscheinen mag.

Irgendwie erscheint mir Deine Aussage etwas einseitig.

http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/664/id/236663/S
H/0/depot/0/index.html

Deswegen heißt das auch Geldkreislauf.
Falls Deutschland den Chinesen einen Kredit in Milliardenhöhe gibt, wird dieser an z.b. an Simbabwe weitergegeben, um dort an Einfluß zu gewinnen Dort, in einem Land, was von einem Massenmörder "regiert" wird, der die weißen Farmer ermorden oder vertreiben ließ, so daß nun das Volk verhungert......
und wir leisten Schützenhilfe?
Nun, ich denke das Dein Ansatz ein völlig falscher ist. Mit der Realität hat dies auch rein gar nichts zu tun.

Bekommt Simbabwe auch Entwicklungshilfe von der BRD?

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[1.1.1.1.1.1.1] 0700 antwortet auf GKr
31.01.2007 16:39

einmal geändert am 31.01.2007 16:40
Benutzer GKr schrieb:
Bekommt Simbabwe auch Entwicklungshilfe von der BRD?


Wenn Du der gleichen Ansicht bist wie ich, dann auf jeden Fall.
Solltest Du in dem für uns maßgeblichen juristischen Rahmen jemandem Geld zur Verfügung stellen, der davon Waffen kauft, um damit Menschen zu ermorden......
wirst Du garantiert der Mitwisser- täterschaft beschuldigt, da vorrausgestzt wird, daß Du Dich vorher über die Verwendung des Geldes informierst.
Das sollte man auch auf Politiker in Vertretung des Volkes anwenden können, die doch eigentlich den Geldfluß aus ihren "Mitgliedsbeiträgen" an höher geordnete Institutionen verfolgen müssen.
Entwicklungshilfe ist somit ein weitgefächerter Begriff.
Also lautet die Antwort eindeutig:
Ja

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,453693,00.html

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[1.1.1.1.1.2] tobi-nrw antwortet auf 0700
31.01.2007 16:34
Irgendwie erscheint mir Deine Aussage etwas einseitig.

http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/664/id/236663/S
H/0/depot/0/index.html

Deswegen heißt das auch Geldkreislauf.
Falls Deutschland den Chinesen einen Kredit in Milliardenhöhe gibt, wird dieser an z.b. an Simbabwe weitergegeben, um dort an Einfluß zu gewinnen Dort, in einem Land, was von einem Massenmörder "regiert" wird, der die weißen Farmer ermorden oder vertreiben ließ, so daß nun das Volk verhungert......
und wir leisten Schützenhilfe?
Nun, ich denke das Dein Ansatz ein völlig falscher ist. Mit der Realität hat dies auch rein gar nichts zu tun.

a) habe ich überhaupt keinen "eigenen" Ansatz entwickelt sondern nur geschildert wie die Finanzierung der Entwicklungshilfe läuft in der Realität läuft. Ich habe zudem keinerlei Wertung vorgenommen und mich auch nicht dazu geäußert welche politischen Abwägungen dahinter stecken oder besser: dahinterstecken sollten. Es ging lediglich um die Klarstellung, das die Gelder die Deutschland in die "Entwicklungsländer" schickt KEINE uneigennützigen Geldgeschenke sind, die dann dem Deutschen Bundeshaushalt für z.B. Sozialausgaben fehlen wie das einige hier im Forum wohl denken sondern dass es sich um Kredite handelt und dass vor allem durch die EZA mehr Geld nach Deutschland reinfliest als ausgegeben wird. deswegen ist es

b) auch irrelvant ob mein Beitrag einseitig ist, weil es lediglich um eine Sachdarstellung und nicht um eine Beurteilung ging, ausserdem zunächst nur Positionen ausgetauscht werden - über die man dann un-einseitig diskutieren kann. Aber soweit war ich ja noch gar nicht.

c) Kann ich gerne eine Wertung vornehmen. Natürlich ist es äußerst fraglich, wenn derartige Dinge geschehen und aus meiner Sicht muss dies auch unterbunden werden. Im übrigen sind die Kredite an China - wie in allen Fällen!! - zweckgebunden. Also die deutsche Milliarde kann nicht einfach so direkt nach Simbabwe weitergeleitet worden. Aber natürlich hat China, weil es die Deutsche Kreditmilliarde für bestimmte Zwecke einsetzen kann und kein eigenes Geld mehr in seinem Haushalt dafür verwenden muss am Ende selbst mehr Geld übrig, dass es wiederum einsetzen kann um es eben z.B. an Simbabwe zu geben. Die rechtlichen Eingriffsmöglichkeiten der BRD sind hier aber gleich null - Deutschland könnte lediglich entscheiden der VR China gar keine Gelder mehr zur Verfügung zu stellen. Das klingt zunächst logisch und konsequent, bedeutet aber dann in der Folge auch, dass deutsche Unternehmen weniger Aufträge bekämen, auch keine Kreditrückflüsse und Zinszahlungen aus China mehr erfolgen würden und damit der bundesdeutsche Haushalt belastet würde eben weil es sich ja bislang um ein Plusgeschäft für uns handelt dass dann wegfallen würde. Um es klar zu sagen: Ich plädiere weder für die eine noch die andere Lösung, ich möchte nur auf das Problem hinweisen und vor allem darauf, dass es hier nicht so einfach ist Ja oder Nein zu sagen weil verschiedenste Faktoren berücksichtigt werden müssen.

Was mir nur wichtig ist, ist mit Märchen aufzuräumen und darauf deutlich hinzweisen dass im Gegensatz zur weitverbreiten Meinung vieler Menxschen Entwicklungshilfe heutzutage NICHT eigennützig ist sondern dahinter knallharte auf finanzielle Kalküle der BRD stecken, dass es sich NICHT um Geldgeschenke handelt und dass Deutschland auch finanziell provitiert und hier keineswegs Geld verschwendet wird, im Gegenteil, es kommt welches rein. Dweshalb auch noch der Hinweis dass dass die Lage heute ist, in den 70ern sah das stellenweise durchaus anders aus, und gerade die Situation damals die mit der heutigen nichts mehr zu tun hat hat in der Bevölkerung zu dem verbreiteten Irrglauben geführt, dass Entwicklungshilfe ein nette, uns Geld kostende Wohlfahrtsidee zur Unterstüzung armer Länder ist. Diese reine Faktenklarstellung ist einseitig, weil Fakten immer einseitig sind. Ich treffe damit aber noch keine Aussage darüber, ob das System als solches richtig ist oder von mir für falsch gehalten wird, also bitte auch keine Vorwürfe in die Richtung dass ich etwas gutheißen würde was stellenweise katastrophal läuft!
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[1.1.1.1.1.2.1] 0700 antwortet auf tobi-nrw
31.01.2007 16:50
Benutzer tobi-nrw schrieb:
Irgendwie erscheint mir Deine Aussage etwas einseitig.

>
http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/664/id/236663/S H/0/depot/0/index.html

Deswegen heißt das auch Geldkreislauf.
Falls Deutschland den Chinesen einen Kredit in Milliardenhöhe gibt, wird dieser an z.b. an Simbabwe weitergegeben, um dort an
Einfluß zu gewinnen Dort, in einem Land, was von einem Massenmörder "regiert" wird,
der die weißen Farmer ermorden oder vertreiben ließ, so daß nun
das Volk verhungert......
und wir leisten Schützenhilfe?
Nun, ich denke das Dein Ansatz ein völlig falscher ist. Mit der Realität hat dies auch rein gar nichts zu tun.

a) habe ich überhaupt keinen "eigenen" Ansatz entwickelt sondern nur geschildert wie die Finanzierung der Entwicklungshilfe läuft in der Realität läuft. Ich habe zudem keinerlei Wertung vorgenommen und mich auch nicht dazu geäußert welche politischen Abwägungen dahinter stecken oder besser: dahinterstecken sollten. Es ging lediglich um die Klarstellung, das die Gelder die Deutschland in die "Entwicklungsländer" schickt KEINE uneigennützigen Geldgeschenke sind, die dann dem Deutschen Bundeshaushalt für z.B. Sozialausgaben fehlen wie das einige hier im Forum wohl denken sondern dass es sich um Kredite handelt und dass vor allem durch die EZA mehr Geld nach Deutschland reinfliest als ausgegeben wird. deswegen ist es

b) auch irrelvant ob mein Beitrag einseitig ist, weil es lediglich um eine Sachdarstellung und nicht um eine Beurteilung ging, ausserdem zunächst nur Positionen ausgetauscht werden - über die man dann un-einseitig diskutieren kann. Aber soweit war ich ja noch gar nicht.

c) Kann ich gerne eine Wertung vornehmen. Natürlich ist es äußerst fraglich, wenn derartige Dinge geschehen und aus meiner Sicht muss dies auch unterbunden werden. Im übrigen sind die Kredite an China - wie in allen Fällen!! - zweckgebunden. Also die deutsche Milliarde kann nicht einfach so direkt nach Simbabwe weitergeleitet worden. Aber natürlich hat China, weil es die Deutsche Kreditmilliarde für bestimmte Zwecke einsetzen kann und kein eigenes Geld mehr in seinem Haushalt dafür verwenden muss am Ende selbst mehr Geld übrig, dass es wiederum einsetzen kann um es eben z.B. an Simbabwe zu geben. Die rechtlichen Eingriffsmöglichkeiten der BRD sind hier aber gleich null - Deutschland könnte lediglich entscheiden der VR China gar keine Gelder mehr zur Verfügung zu stellen. Das klingt zunächst logisch und konsequent, bedeutet aber dann in der Folge auch, dass deutsche Unternehmen weniger Aufträge bekämen, auch keine Kreditrückflüsse und Zinszahlungen aus China mehr erfolgen würden und damit der bundesdeutsche Haushalt belastet würde eben weil es sich ja bislang um ein Plusgeschäft für uns handelt dass dann wegfallen würde. Um es klar zu sagen: Ich plädiere weder für die eine noch die andere Lösung, ich möchte nur auf das Problem hinweisen und vor allem darauf, dass es hier nicht so einfach ist Ja oder Nein zu sagen weil verschiedenste Faktoren berücksichtigt werden müssen.

Was mir nur wichtig ist, ist mit Märchen aufzuräumen und darauf deutlich hinzweisen dass im Gegensatz zur weitverbreiten Meinung vieler Menxschen Entwicklungshilfe heutzutage NICHT eigennützig ist sondern dahinter knallharte auf finanzielle Kalküle der BRD stecken, dass es sich NICHT um Geldgeschenke handelt und dass Deutschland auch finanziell provitiert und hier keineswegs Geld verschwendet wird, im Gegenteil, es kommt welches rein. Dweshalb auch noch der Hinweis dass dass die Lage heute ist, in den 70ern sah das stellenweise durchaus anders aus, und gerade die Situation damals die mit der heutigen nichts mehr zu tun hat hat in der Bevölkerung zu dem verbreiteten Irrglauben geführt, dass Entwicklungshilfe ein nette, uns Geld kostende Wohlfahrtsidee zur Unterstüzung armer Länder ist. Diese reine Faktenklarstellung ist einseitig, weil Fakten immer einseitig sind. Ich treffe damit aber noch keine Aussage darüber, ob das System als solches richtig ist oder von mir für falsch gehalten wird, also bitte auch keine Vorwürfe in die Richtung dass ich etwas gutheißen würde was stellenweise katastrophal läuft!

Absolut einverstanden...
vielen Dank für Deinen sehr sachlichen Kommentar.
Mir geht es in erster Linie auch nicht um das diplomatische und wirtschaftliche "Muß", sondern einfach um eine gewisse moralische Erklärbarkeit in allen Ebenen, die überhaupt nicht mehr vorhanden ist.
Damit sollten die Verantwortlichen endlich anfangen.
Dem "Otto Normalverbraucher" ist es egal, ob eine Summe von 60 Millionen Euro an ein Land oder eine Person gehen.
Es ist und bleibt ein unvorstellbar hoher Betrag.
Und Moral ist das, worauf es ankommt.....
hauptsächlich wenn alle mitziehen sollen.
Das wäre auch die einzige Möglichkeit, der Entstehung extremistischen Gedankenguts auf breiter Basis vorzubeugen.
Von jedem nachvollziebare, ehrliche Politik.
Nun, ich weiß, ein Paradoxum in sich....
doch ein Anfang muß endlich gemacht werden.
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[1.1.1.1.2] GKr antwortet auf tobi-nrw
31.01.2007 16:23
Benutzer tobi-nrw schrieb:
Nein:
http://www.welt.de/data/2004/11/25/365270.html
http://www.n-tv.de/648560.html

Unfassbar.
Es wird wirklich Zeit, daß wir in Deutschland wieder eine Regierung bekommen, die unsere nationalen Interessen besser vertritt.

Genau das tut sie indem Sie an China Gelder verleiht die dieses
- verzinst! - zurückzahlen muss und zudem für das Geld genötigt wird, Produkte und Dienstleistungen bei deutschen Unternehmen einzukaufen. Auch wenn das, Bildzeitung und anderen sei Dank - in Deutschland kaum einer weis oder warhaben will: Entwicklungszusammenarbeit ist keine Einbahnstraße, im Gegenteil. Deutschland erhält in der Entwicklungszusammenarbeit in der Summe mehr Geld zurück, als es zunächst auszahlt. Wobei hierbei einzelne Länder unterschiedlich betrachtet werden müssen: In einigen (gerade afrikanischen Staaten) gibt es Ausfälle, dafür sind die Rückflüsse aus anderen Staaten (etwa China & Indien) ungleich höher. Im Ergebniss bleibt für die Bundesrepublik unter dem Strich aber in jedem Fall ein Plus. Was daran mangelnde Vertretung nationaler Interessen sein soll erschließt sich mir nicht.

Aber wenn ich jemandem Geld leihe.
Damit er mit diesem Geld meine Waren kaufen kann.
Und gleichzeitig schaue ich zu, wie er meine Ware analysiert und kopiert, um sie dann billiger als ich zu produzieren.
Und mir dann genau diese nachgemachte Ware zum Kauf anbietet.

Das soll Sinn machen?

Bei manchen Themen ist es halt hilfreich, sich erst einmal ausführlich über die tatsächlichen Begebenheiten zu erkundigen statt einfach dem Bauch zu vertrauen und erstmal irgendwas anzunehmen nur weil das zunächst logisch erscheinen mag.

Das schöne ist:
Dafür habe ich ja jetzt Dich.
Du kannst mir das jetzt alles genau erklären.

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[1.1.1.1.2.1] tobi-nrw antwortet auf GKr
31.01.2007 16:49
Aber wenn ich jemandem Geld leihe.
Damit er mit diesem Geld meine Waren kaufen kann. Und gleichzeitig schaue ich zu, wie er meine Ware analysiert und kopiert, um sie dann billiger als ich zu produzieren. Und mir dann genau diese nachgemachte Ware zum Kauf anbietet.

Das soll Sinn machen?

Ich habe nicht behauptet, dass das Sinn macht, ich habe überhaupt noch keine Wertung diesbezüglich vorgenommen, soweit war ich noch nicht, in meinem Beitrag ging es um etwas völlig Grundsätzlicheres. Aber wenn du eine Antwort von mir haben möchtest: Nein, nach meiner Meinung macht es keinen Sinn und es bedarf sehr wohl einer Änderung des Systems (aber keiner Abschaffung).

Bei manchen Themen ist es halt hilfreich, sich erst einmal ausführlich über die tatsächlichen Begebenheiten zu erkundigen statt einfach dem Bauch zu vertrauen und erstmal irgendwas anzunehmen nur weil das zunächst logisch erscheinen mag.

Das schöne ist:
Dafür habe ich ja jetzt Dich.
Du kannst mir das jetzt alles genau erklären.

Nein, das kann ich nicht, dafür gibt es bessere Experten. Ich habe das in meinem Studium zwar als Hauptthema behandelt, schreibe meine Arbeit über ein Thema in diesem Bereich und verfüge daher durchaus über einen Einblick in den grundsätzlichen Aufbau der EZA und ein paar Kentnisse die über das Lesen eines Zeitungsartikels zum Thema hinausgehen, aber ich habe beleibe keine Kentnisse über alle Details und möchte mir dies auch nicht Anmaßen. Ich wollte nur erste Hinweise geben und auf ein grundsätzliches Mißverständnis deuten.

Nochmal: Mir ging es zunächst nur um die Klarstellung, dass Entwicklungshilfe keine geldschenkende Einbahnstraße ist wie hier in einigen Beiträgen vermutet wird und wie es in der Bevölkerung oftmals geglaubt wird. Mehr hatte ich eigentlich noch nicht gesagt.
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[1.1.1.1.2.1.1] GKr antwortet auf tobi-nrw
31.01.2007 16:57
Benutzer tobi-nrw schrieb:
Aber wenn ich jemandem Geld leihe. Damit er mit diesem Geld meine Waren kaufen kann. Und gleichzeitig schaue ich zu, wie er meine Ware analysiert und kopiert, um sie dann billiger als ich zu produzieren. Und mir dann genau diese nachgemachte Ware zum Kauf anbietet.

Das soll Sinn machen?

Ich habe nicht behauptet, dass das Sinn macht, ich habe überhaupt noch keine Wertung diesbezüglich vorgenommen, soweit war ich noch nicht, in meinem Beitrag ging es um etwas völlig Grundsätzlicheres. Aber wenn du eine Antwort von mir haben möchtest: Nein, nach meiner Meinung macht es keinen Sinn und es bedarf sehr wohl einer Änderung des Systems (aber keiner Abschaffung).

Na, dann stimmen wir überein.
Das freut mich.

Bei manchen Themen ist es halt hilfreich, sich erst einmal ausführlich über die tatsächlichen Begebenheiten zu erkundigen statt einfach dem Bauch zu vertrauen und erstmal irgendwas anzunehmen nur weil das zunächst logisch erscheinen mag.

Das schöne ist:
Dafür habe ich ja jetzt Dich.
Du kannst mir das jetzt alles genau erklären.

Nein, das kann ich nicht, dafür gibt es bessere Experten. Ich habe das in meinem Studium zwar als Hauptthema behandelt, schreibe meine Arbeit über ein Thema in diesem Bereich und verfüge daher durchaus über einen Einblick in den grundsätzlichen Aufbau der EZA und ein paar Kentnisse die über das Lesen eines Zeitungsartikels zum Thema hinausgehen, aber ich habe beleibe keine Kentnisse über alle Details und möchte mir dies auch nicht Anmaßen. Ich wollte nur erste Hinweise geben und auf ein grundsätzliches Mißverständnis deuten.

Nochmal: Mir ging es zunächst nur um die Klarstellung, dass Entwicklungshilfe keine geldschenkende Einbahnstraße ist wie hier in einigen Beiträgen vermutet wird und wie es in der Bevölkerung oftmals geglaubt wird. Mehr hatte ich eigentlich noch nicht gesagt.

Ich verstehe schon (und es hätte mich überrascht, wenn es anders wäre), daß diese Entwicklungshilfe auch Teil des Neoliberalismus ist. Und was man sich davon verspricht.

Nur wird ja selbst aus dieser Sicht die 68 Millionen Entwicklungshilfe an China nicht anders als falsch bezeichnet werden können.

Na gut.
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[1.1.1.2] Boffo2009 antwortet auf GKr
12.06.2009 23:51


Deutschland zahlt Entwicklungshilfe an China? Das ist ein Witz, oder?

Nein:
http://www.welt.de/data/2004/11/25/365270.html
http://www.n-tv.de/648560.html

Unfassbar.
Es wird wirklich Zeit, daß wir in Deutschland wieder eine Regierung bekommen, die unsere nationalen Interessen besser vertritt.

Offenbar seid Ihr nicht mehr auf dem aktuellen Stand.
siehe hier: http://www.tagesschau.de/inland/china486.html
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[1.1.2] 0700 antwortet auf toco
30.01.2007 16:14
Benutzer toco schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer 0700 schrieb:
Vielleicht sollte man die Bundesregierung ermuntern, die Entwicklungshilfe für China von 68 Mio. Euro im Jahr 2006, auf
1 Milliarde oder mehr festzusetzen.
Dann könnten es sich die Chinesen auch leisten, ihre eigene Entwicklungshilfe für Afrika auf ein paar Milliarden mehr zu
erhöhen.
Damit auch zukünftig die von uns bezahlten Gelder mit dazu benutzt werden, die wirtschaftliche Machtposition von China in Afrika auszubauen und unsere Unternehmen durch chinesische Plagiate marodiert.
Denn es ist nicht nur Microsoft, die geklont werden.
Welch ein Irrsinn....
Hauptsache alle sind nett zu uns!

Deutschland zahlt Entwicklungshilfe an China? Das ist ein Witz, oder?

Nein:
http://www.welt.de/data/2004/11/25/365270.html
http://www.n-tv.de/648560.html

Aktuell steht es so:

http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/05/22/china-besuch-merkel/china-besuch-merkel.html

Man beachte die Namen!

Und so:

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2225916,00.html
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[1.1.2.1] toco antwortet auf 0700
30.01.2007 16:17
Benutzer 0700 schrieb:
Benutzer toco schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer 0700 schrieb:
Vielleicht sollte man die Bundesregierung ermuntern, die Entwicklungshilfe für China von 68 Mio. Euro im Jahr 2006, auf
1 Milliarde oder mehr festzusetzen.
Dann könnten es sich die Chinesen auch leisten, ihre eigene Entwicklungshilfe für Afrika auf ein paar Milliarden mehr zu
erhöhen.
Damit auch zukünftig die von uns bezahlten Gelder mit dazu benutzt werden, die wirtschaftliche Machtposition von China in Afrika auszubauen und unsere Unternehmen durch chinesische Plagiate marodiert.
Denn es ist nicht nur Microsoft, die geklont werden.
Welch ein Irrsinn....
Hauptsache alle sind nett zu uns!

Deutschland zahlt Entwicklungshilfe an China? Das ist ein Witz, oder?

Nein:
http://www.welt.de/data/2004/11/25/365270.html
http://www.n-tv.de/648560.html

Aktuell steht es so:

http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/05/22/china-b
esuch-merkel/china-besuch-merkel.html

Man beachte die Namen!

Und so:

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2225916,00.html

Die Frage ist, wo man in Deutschland wäre, würde man derart viel Geld in entwicklungsorientierte Sozialprogramme für perspektivlose Viertel stecken würde, oder in Bildung, wie es die Finnen tun.

Deutsche Außenpolitik scheint so zu funktionieren, daß man sich kauft, was man sich nicht zutraut. Aber ob das was für die Menschen hier bringt?

Nun ja. Man diskutiert ja darüber. Was immer das heißt.
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[1.1.2.1.1] 0700 antwortet auf toco
30.01.2007 16:26
Benutzer toco schrieb:
Benutzer 0700 schrieb:
Benutzer toco schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer 0700 schrieb:
Vielleicht sollte man die Bundesregierung ermuntern, die Entwicklungshilfe für China von 68 Mio. Euro im Jahr 2006, auf
1 Milliarde oder mehr festzusetzen.
Dann könnten es sich die Chinesen auch leisten, ihre eigene Entwicklungshilfe für Afrika auf ein paar Milliarden mehr zu
erhöhen.
Damit auch zukünftig die von uns bezahlten Gelder mit dazu benutzt werden, die wirtschaftliche Machtposition von China in Afrika auszubauen und unsere Unternehmen durch chinesische Plagiate marodiert.
Denn es ist nicht nur Microsoft, die geklont werden.
Welch ein Irrsinn....
Hauptsache alle sind nett zu uns!

Deutschland zahlt Entwicklungshilfe an China? Das ist ein Witz, oder?

Nein:
http://www.welt.de/data/2004/11/25/365270.html
http://www.n-tv.de/648560.html

Aktuell steht es so:

>
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/05/22/china-b esuch-merkel/china-besuch-merkel.html

Man beachte die Namen!

Und so:

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2225916,00.html

Die Frage ist, wo man in Deutschland wäre, würde man derart viel Geld in entwicklungsorientierte Sozialprogramme für perspektivlose Viertel stecken würde, oder in Bildung, wie es die Finnen tun.

Deutsche Außenpolitik scheint so zu funktionieren, daß man sich kauft, was man sich nicht zutraut. Aber ob das was für die Menschen hier bringt?

Nun ja. Man diskutiert ja darüber. Was immer das heißt.

Bringen tut es überhaupt nichts, außer eine immer größer werdende soziale Schieflage in Deutschland und einen riesen Knall, wenn die Gelder aus dem Verkauf von Volkseigentum nicht mehr fließen und man sich eben genau das nicht mehr kaufen kann.
Es ist nicht mehr 5 vor zwölf....
jetzt heißt es:
retten, was zu retten ist.
Aber unsere Wirtschaft funktioniert doch wieder SO GUT!


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[1.1.2.1.1.1] Telly antwortet auf 0700
30.01.2007 16:33
Ich kann das Ganze auch nicht verstehen!

Ich habe das noch nie verstanden!

Warum leihen wir uns jedes Jahr 50 Milliarden Euro, damit wir es weiter verleihen oder sogar verschenken?

Warum macht China das Gleiche mit Afrika? Warum sorgt China nicht selbst dafür, dass die vielen armen Regionen im eigenen Land bessere Chancen kriegen?

Also ich werde mir kein Geld leihen gehen, um selbst Geld an Obdachlose zu verteilen. Das heißt nicht, dass der, der was hat, auch nichts spenden sollte. Er hats ja! Aber dafür Geld leihen?

Telly
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[1.1.2.1.1.1.1] 0700 antwortet auf Telly
30.01.2007 17:27
Benutzer Telly schrieb:
Ich kann das Ganze auch nicht verstehen!

Ich habe das noch nie verstanden!

Warum leihen wir uns jedes Jahr 50 Milliarden Euro, damit wir es weiter verleihen oder sogar verschenken?

Warum macht China das Gleiche mit Afrika? Warum sorgt China nicht selbst dafür, dass die vielen armen Regionen im eigenen Land bessere Chancen kriegen?

Also ich werde mir kein Geld leihen gehen, um selbst Geld an Obdachlose zu verteilen. Das heißt nicht, dass der, der was hat, auch nichts spenden sollte. Er hats ja! Aber dafür Geld leihen?

Telly


Irgendwie trifft das des Pudels Kern...
einfach, aber vollkommen richtig.
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[1.1.2.1.1.1.2] decaflon antwortet auf Telly
31.01.2007 00:30
Benutzer Telly schrieb:
Warum leihen wir uns jedes Jahr 50 Milliarden Euro, damit wir es weiter verleihen oder sogar verschenken?

Entwicklungshilfe ist ein verschwindend kleiner Teil im Bundeshaushalt. Wer, wie die Bildzeitung, fragt, warum man das macht, will von irgendwas ablenken oder die Sache gezielt benutzen.

Mit dem Argument, dass wir Schulden machen kann man aber an alle Ausgabenposten ran. Das sollte wohl auch mehr passieren, ist aber schwer durchzusetzen, weil immer wer jammert.

Warum ausgerechnet bei der Entwicklungshilfe sparen? Das ist zumeist sehr sinnvoll angelegtes Geld, und nochmal: es ist verschwindend wenig.

Um was anderes zu nennen: Lieber weg mit der Steinkohlesubvention, da passiert ja jetzt endlich mal was.
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[1.1.2.1.1.1.2.1] GKr antwortet auf decaflon
31.01.2007 08:55
Benutzer decaflon schrieb:
Benutzer Telly schrieb:
Warum leihen wir uns jedes Jahr 50 Milliarden Euro, damit wir es weiter verleihen oder sogar verschenken?

Entwicklungshilfe ist ein verschwindend kleiner Teil im Bundeshaushalt. Wer, wie die Bildzeitung, fragt, warum man das macht, will von irgendwas ablenken oder die Sache gezielt benutzen.

Mit 68 Millionen Euro kannst man in Deutschland viel Gutes tun.
Da fällt mir spontan genug ein. Und die Fragen stellt in diesem Fall nicht die Bildzeitung, sondern das Volk. Die Bildzeitung nimmt das nur auf und bündelt es wie ein Hohlspiegel, damit es auch das einfachste Gemüt versteht. Was aber an diesem Skandal nichts änder.
Wir zahlen 68 Millionen Euro Entwicklungshilfe an China, das uns im Gegenzug durch seinen Neo-Kapitalismus die Arbeitsplätze vernichtet, die Patente unserer klugen Köpfe klaut und den Weltmarkt mit Plagiaten überschwemmt.

Und nun erklär' mir das.
Ich arbeite nicht für die Bildzeitung.

Mit dem Argument, dass wir Schulden machen kann man aber an alle Ausgabenposten ran. Das sollte wohl auch mehr passieren, ist aber schwer durchzusetzen, weil immer wer jammert.

Schon 'mal nach den Ursachen gefragt?
'Soziale Marktwirtschaft', 'Wirtschaftswunder', 'Die Renten sind sicher' - alles das war auf Pump. Man hat fröhlich Gelder ausgegeben bzw. Gelder aus der Rentenkasse veruntreut und zweckentfremdet ausgegeben, ohne Rücksicht auf die späteren Jahre.
Jetzt sitzen wir in der Malaise und niemand will's gewesen sein?

Warum ausgerechnet bei der Entwicklungshilfe sparen? Das ist zumeist sehr sinnvoll angelegtes Geld, und nochmal: es ist verschwindend wenig.

Entschuldigung. Aber ich empfinde 68 Millionen (das ist die Höhe des Entwicklungsgeldes, das allein China von uns erhält) als nicht "verschwindend gering".
Darüber hinaus gilt für mich:
Wenn es meinem Volk schlecht geht, dann habe ich nichts zu verschenken, so leid es mir tut. Dann schaue ich erst einmal, daß es meinen Landsleuten besser geht und wenn es hier dann sehr gut läuft, dann können wir auch anderen, denen es wirklich dreckig geht, finanziell unter die Arme greifen - aber nicht China. Die haben Geld genug und könnten z.B. jederzeit den Weltmarkt in die Krise stürzen, wenn sie allein nur ihre Dollar-Reserven auf den Geldmarkt würfen.

Um was anderes zu nennen: Lieber weg mit der Steinkohlesubvention, da passiert ja jetzt endlich mal was.

Ja, in den 80ern war das wirklich noch richtig.
Und ich wäre auch für eine Beendigung der Subventionierten Steinkohle gewesen. Damals kostete eine Tonne Steinkohle auf dem Weltmarkt 80 DM (Deutsche Mark war damals die deutsche Währung. Heute haben wir den Euro. Irgendwann wurde bei den Preisen 1:1 ausgewechselt, bei den Einkommen rd. 2:1). Die Produktion einer Tonne Steinkohle in Deutschland jedoch kostete 200 DM.
Was kostet eine Tonne Steinkohle auf dem Weltmarkt heute?
Die Chinesen kaufen weltweit sämtliche Koks-Vorräte auf, was die Preise nach oben springen ließ.
Was, wenn wir unsere eigenen Energievorräte noch brauchen werden? Dann aber keinen Steinkohle-Abbau mehr bewältigen können?

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[1.1.2.1.1.1.2.1.1] decaflon antwortet auf GKr
31.01.2007 14:48
Benutzer GKr schrieb:

Mit 68 Millionen Euro kannst man in Deutschland viel Gutes tun. Da fällt mir spontan genug ein. Und die Fragen stellt in diesem Fall nicht die Bildzeitung, sondern das Volk. Die Bildzeitung nimmt das nur auf und bündelt es wie ein Hohlspiegel, damit es auch das einfachste Gemüt versteht. Was aber an diesem Skandal nichts änder.

1. Schau mal nach, wie hoch der Anteil an Entwicklungshilfe im Bundeshaushalt ist. Das ist sehr sehr wenig. Und Entwicklungshilfe ist im Allgemeinen gut angelegtes Geld, auch wenn das Land nicht der beste Freund ist. Ich habe auch gelesen, dass das Geld an Ausgaben gekoppelt ist, d.h. dass deutsche Produkte davon gekauft werden müssen.

2. Die Bildzeitung hat eigene Ziele und bestimmt nicht Volkes Stimme zu bündeln.

Wir zahlen 68 Millionen Euro Entwicklungshilfe an China, das uns im Gegenzug durch seinen Neo-Kapitalismus die Arbeitsplätze vernichtet, die Patente unserer klugen Köpfe klaut und den Weltmarkt mit Plagiaten überschwemmt.

Und nun erklär' mir das.
Ich arbeite nicht für die Bildzeitung.

Ob die Hilfe hier in dem Fall gerechtfertigt, gut oder schlecht ist, trau ich mich nicht zu beurteilen. Aber selbst mit den Argumenten, die Du bringst (Arbeitsplätze, Patentklau und Plagiate) relativiert sich die Summe von 68 Mio zur Bedeutungslosigkeit. Laut einem Artikel auf finanznachrichten.de ist der Schaden durch Plagiate bei 25Mrd. pa. Da taugt nicht für einen Skandal, wenn 1000 chinesische Bauern mit deutschen Traktoren versorgt werden.

Schon 'mal nach den Ursachen gefragt? 'Soziale Marktwirtschaft', 'Wirtschaftswunder', 'Die Renten sind sicher' - alles das war auf Pump. Man hat fröhlich Gelder ausgegeben bzw. Gelder aus der Rentenkasse veruntreut und zweckentfremdet ausgegeben, ohne Rücksicht auf die späteren Jahre.
Jetzt sitzen wir in der Malaise und niemand will's gewesen sein?

Die Politiker haben das Geld ja nicht selber eingesteckt, sondern wir Wähler haben es gerne genommen.
Ich finde das Neuverschuldung verboten gehört. Aber wer ist schon bereit, zum Schuldenabbau auf etwas zu verzichten? Bist Du es? Oder bist Du der Meinung, man könnte 50 Milliarden an Ausgaben für Entwicklungshilfe und anderen Ausgaben im Ausland einsparen?

Entschuldigung. Aber ich empfinde 68 Millionen (das ist die Höhe des Entwicklungsgeldes, das allein China von uns erhält) als nicht "verschwindend gering".
Darüber hinaus gilt für mich:
Wenn es meinem Volk schlecht geht, dann habe ich nichts zu verschenken, so leid es mir tut. Dann schaue ich erst einmal, daß es meinen Landsleuten besser geht und wenn es hier dann sehr gut läuft, dann können wir auch anderen, denen es wirklich dreckig geht, finanziell unter die Arme greifen - aber nicht China.

Soso, unserem Volk geht es also schlecht. Wann gehts denn einem Volk schlecht? Wenns die Bildzeitung schreibt?

Wenn der Staat spart, geht das fast immer auf Kosten derer, denen es sowieso schon am schlechtesten geht.

Wieviel Geld aus dem Bundeshaushalt fliessen an Deutsche? Groessenordnung 600 Milliarden oder so? Und uns gehts trotzdem schlecht? Du bist ehrlich der Meinung, dass 68 Mio. daran was ändern würden?

Selbst wenn das menschlich und wirtschaftlich komplett falsch wäre, diese Entwicklungshilfe zu zahlen taugt das einfach nicht für einen Skandal.

[...Steinkohle...]
Was kostet eine Tonne Steinkohle auf dem Weltmarkt heute?

Grade nachgelesen, ca. 50EUR. Deutsche Kohle wird für 150EUR produziert.

Was, wenn wir unsere eigenen Energievorräte noch brauchen werden? Dann aber keinen Steinkohle-Abbau mehr bewältigen können?

Was wenn die Steinkohle zu diesem Zeitpunkt längst aufgebraucht ist? Lieber jetzt billig auf dem Weltmarkt einkaufen und die eigene teure verwenden, wenn es gar nicht anders geht (was allerdings sehr unwahrscheinlich ist, da bis dahin die regenerativen Energien weit genug entwickelt sein werden)
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[1.1.2.1.1.1.2.1.1.1] GKr antwortet auf decaflon
31.01.2007 16:20
Benutzer decaflon schrieb:
Benutzer GKr schrieb:

Mit 68 Millionen Euro kannst man in Deutschland viel Gutes tun.
Da fällt mir spontan genug ein. Und die Fragen stellt in diesem Fall nicht die Bildzeitung, sondern das Volk. Die Bildzeitung nimmt das nur auf und bündelt es wie ein Hohlspiegel, damit es auch das einfachste Gemüt versteht. Was aber an diesem Skandal nichts änder.

1. Schau mal nach, wie hoch der Anteil an Entwicklungshilfe im Bundeshaushalt ist. Das ist sehr sehr wenig. Und Entwicklungshilfe ist im Allgemeinen gut angelegtes Geld, auch wenn das Land nicht der beste Freund ist. Ich habe auch gelesen, dass das Geld an Ausgaben gekoppelt ist, d.h. dass deutsche Produkte davon gekauft werden müssen.

Das würde erklären, womit Sambia vor einigen Jahren die Panzerspähwagen bezahlt hat, die wir ihnen geliefert haben.
Zusammen mit einem Krankenhaus-Neubau. So macht das dann tatsächlich Sinn. Aber was wollen sie dann mit dem dutzend Mercedes 500, die ebenfalls aus der Transall ausgeladen wurden?

2. Die Bildzeitung hat eigene Ziele und bestimmt nicht Volkes Stimme zu bündeln.

Ein Kreter sagt "Alle Kreter lügen".
Ein ähnliches Paradoxon liegt bei der Bild-Zeitung vor.
Nur, weil sie im Grunde genommen sehr oft lügt, kann es dennoch sein, daß sie auch einmal die Wahrheit schreibt.

Wir zahlen 68 Millionen Euro Entwicklungshilfe an China, das uns im Gegenzug durch seinen Neo-Kapitalismus die Arbeitsplätze vernichtet, die Patente unserer klugen Köpfe klaut und den Weltmarkt mit Plagiaten überschwemmt.

Und nun erklär' mir das.
Ich arbeite nicht für die Bildzeitung.

Ob die Hilfe hier in dem Fall gerechtfertigt, gut oder schlecht ist, trau ich mich nicht zu beurteilen. Aber selbst mit den Argumenten, die Du bringst (Arbeitsplätze, Patentklau und Plagiate) relativiert sich die Summe von 68 Mio zur Bedeutungslosigkeit. Laut einem Artikel auf finanznachrichten.de ist der Schaden durch Plagiate bei 25Mrd. pa. Da taugt nicht für einen Skandal, wenn 1000 chinesische Bauern mit deutschen Traktoren versorgt werden.

Mich stört diese Beurteilung der "Bedeutungslosigkeit" im Zusammenhang mit 68 Millionen Euro ungemein. Das erinnert mich an das Peanuts-Zitat des Menschen von der Deutschen Bank damals.
Oder an den Victory-Gruß des Herrn Ackermann nach dem ersten Mannesmann-Prozess. Hat er den nach der Einstellung des zweiten Verfahrens eigentlich auch gezeigt oder wußte er das schon nach dem ersten Prozess?


Schon 'mal nach den Ursachen gefragt? 'Soziale Marktwirtschaft', 'Wirtschaftswunder', 'Die Renten sind sicher' - alles das war auf Pump. Man hat fröhlich Gelder ausgegeben bzw. Gelder aus der Rentenkasse veruntreut und zweckentfremdet ausgegeben, ohne Rücksicht auf die späteren Jahre.
Jetzt sitzen wir in der Malaise und niemand will's gewesen sein?

Die Politiker haben das Geld ja nicht selber eingesteckt, sondern wir Wähler haben es gerne genommen.
Ich finde das Neuverschuldung verboten gehört. Aber wer ist schon bereit, zum Schuldenabbau auf etwas zu verzichten? Bist Du es? Oder bist Du der Meinung, man könnte 50 Milliarden an Ausgaben für Entwicklungshilfe und anderen Ausgaben im Ausland einsparen?

Die Politiker tragen die Verantwortung dafür.
Aus diesem Grunde wählen wir sie.
Sie erklären sich dafür verantwortlich, im Sinne des deutschen Volkes zu entscheiden. Und wenn sie uns schon nicht repräsentieren, weil die Kandidatenliste für den Bundestag von den Parteien festgelegt wird (also von 3% der Bevölkerung, den Parteimitgliedern), dann tragen sie denndoch zumindest die Verantwortung.

Entschuldigung. Aber ich empfinde 68 Millionen (das ist die Höhe des Entwicklungsgeldes, das allein China von uns erhält)
als nicht "verschwindend gering".
Darüber hinaus gilt für mich:
Wenn es meinem Volk schlecht geht, dann habe ich nichts zu verschenken, so leid es mir tut. Dann schaue ich erst einmal,
daß es meinen Landsleuten besser geht und wenn es hier dann sehr gut läuft, dann können wir auch anderen, denen es wirklich dreckig geht, finanziell unter die Arme greifen - aber nicht China.

Soso, unserem Volk geht es also schlecht. Wann gehts denn einem Volk schlecht? Wenns die Bildzeitung schreibt?

Da bin ich überfragt, ich lese keine Bildzeitung.
Wahrscheinlich aus demselben Grund wie Du.
Aber daß es dem deutschen Volk schlecht geht, erschließt sich nicht nur Bildzeitungslesern.

Wenn der Staat spart, geht das fast immer auf Kosten derer, denen es sowieso schon am schlechtesten geht.

Das stimmt.

Wieviel Geld aus dem Bundeshaushalt fliessen an Deutsche? Groessenordnung 600 Milliarden oder so? Und uns gehts trotzdem schlecht? Du bist ehrlich der Meinung, dass 68 Mio. daran was ändern würden?

Laß uns doch gemeinsam träumen und 'mal überlegen, was man für 68 Millionen Euro alles kaufen kann:
- Die Rathaus-Sanierung in einer Kleinstadt
- 2 Kindergärten? Ich weiß nicht genau..
- 136 Existenz-Förderungs-Kredite von je 50.000 Euro

Was schlägst Du noch vor?

Selbst wenn das menschlich und wirtschaftlich komplett falsch wäre, diese Entwicklungshilfe zu zahlen taugt das einfach nicht für einen Skandal.

Ich stimme Dir zu, daß es in der BRD sehr viel größere Skandale gibt, gar keine Frage.

[...Steinkohle...]
Was kostet eine Tonne Steinkohle auf dem Weltmarkt heute?

Grade nachgelesen, ca. 50EUR. Deutsche Kohle wird für 150EUR produziert.

Da siehst Du mal - man nähert sich dem Break Even ;-)
Es wäre ein großer Fehler, wenn wir solche Schlüssel-Industrien aufgeben und ausschließlich von Importen abhängig werden.
Die Energie-Resourcen werden jährlich knapper. Wer weiß, was für eine Situation wir in 20 Jahren haben. Mittlerweile importieren wir schon Koks aus China für unsere Kraftwerke.


Was, wenn wir unsere eigenen Energievorräte noch brauchen werden? Dann aber keinen Steinkohle-Abbau mehr bewältigen können?

Was wenn die Steinkohle zu diesem Zeitpunkt längst aufgebraucht ist? Lieber jetzt billig auf dem Weltmarkt einkaufen und die eigene teure verwenden, wenn es gar nicht anders geht (was allerdings sehr unwahrscheinlich ist, da bis dahin die regenerativen Energien weit genug entwickelt sein werden)

Was, wenn der Weltmarkt plötzlich vor einer völlig neuen Situation steht? Und wir trotz Drosselung in der Produktion immer noch Energie brauchen, aber aus dem Ausland keine oder nur sehr viel weniger erhalten?

Es ist ähnlich wie der Verkauf von hoheitlichen Aufgaben an ausländische Konzerne: Strom, Eisenbahn, Telekommunikation. Sie müssen im Besitz des Staates bleiben und nicht Instrument für das weltweite Großkapital werden.

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[1.1.2.1.1.1.2.1.1.1.1] decaflon antwortet auf GKr
31.01.2007 18:47
Benutzer GKr schrieb:
2. Die Bildzeitung hat eigene Ziele und bestimmt nicht Volkes
Stimme zu bündeln.

Ein Kreter sagt "Alle Kreter lügen". Ein ähnliches Paradoxon liegt bei der Bild-Zeitung vor. Nur, weil sie im Grunde genommen sehr oft lügt, kann es dennoch sein, daß sie auch einmal die Wahrheit schreibt.

Natürlich, wenn es ihren Zielen dient, dann wird massiv übertrieben anstatt gelogen. Wenn die Bildzeitung "ganz Deutschland" schreibt meint sie sich allerdings meistens nur selber.

Mich stört diese Beurteilung der "Bedeutungslosigkeit" im Zusammenhang mit 68 Millionen Euro ungemein. Das erinnert mich an das Peanuts-Zitat des Menschen von der Deutschen Bank damals.

Auch ich finde 68 Mio viel Geld. Aber es ist halt nicht unbedingt schlecht angelegtes Geld, bloss weil es in China auch böse Buben gibt und zum Skandal taugt es nicht, weil es im Verhältnis zu anderen Summen (nimm zB die Auslandseinsätze der Bundeswehr) einfach wirklich Peanuts sind.
Wenn ich mir ein Bein gebrochen habe, rege ich mich nicht darüber auf, dass ich mir auch den Fingernagel eingerissen habe, sondern schaue lieber, dass mein Bein heilt.

[...Staatsverschuldung...]
Die Politiker tragen die Verantwortung dafür. Aus diesem Grunde wählen wir sie.

Und wenn sie Gelder kürzen, dann wählen wir sie wieder ab. Super. Hauptsache, wir können mit dem Finger auf irgendjemand zeigen. Ich finde es nachvollziehbar, dass sparen für Politiker sehr schwer ist.

[...Wann gehts dem Volk schlecht...]
Aber daß es dem deutschen Volk schlecht geht, erschließt sich nicht nur Bildzeitungslesern.

Dem deutschen Volk gehts schlecht? Wann gings ihm denn besser? Wem sonst geht es besser? Den Chinesen bestimmt nicht.

Laß uns doch gemeinsam träumen und 'mal überlegen, was man für 68 Millionen Euro alles kaufen kann:
- Die Rathaus-Sanierung in einer Kleinstadt
- 2 Kindergärten? Ich weiß nicht genau..
- 136 Existenz-Förderungs-Kredite von je 50.000 Euro

Was schlägst Du noch vor?

Ich schlage vor, nicht an Entwicklungshilfe zu sparen um das zu realisieren, sondern bei den Strassen. Da wird zuviel Geld ausgegeben. Meiner Meinung nach.

[...Steinkohle...]
Was kostet eine Tonne Steinkohle auf dem Weltmarkt heute?

Grade nachgelesen, ca. 50EUR. Deutsche Kohle wird für 150EUR
produziert.

Da siehst Du mal - man nähert sich dem Break Even ;-)

Hä?

Es wäre ein großer Fehler, wenn wir solche Schlüssel-Industrien aufgeben und ausschließlich von Importen abhängig werden. Die Energie-Resourcen werden jährlich knapper. Wer weiß, was für eine Situation wir in 20 Jahren haben. Mittlerweile importieren wir schon Koks aus China für unsere Kraftwerke.

Ja und? Wenn die nicht mehr liefert können/wollen können wir immernoch an unsere eigenen Reserven ran. Ist doch bescheuert, die jetzt für zig Milliarden auszuschöpfen.

Was, wenn der Weltmarkt plötzlich vor einer völlig neuen Situation steht? Und wir trotz Drosselung in der Produktion immer noch Energie brauchen, aber aus dem Ausland keine oder nur sehr viel weniger erhalten?

s.o.

Es ist ähnlich wie der Verkauf von hoheitlichen Aufgaben an ausländische Konzerne: Strom, Eisenbahn, Telekommunikation. Sie müssen im Besitz des Staates bleiben und nicht Instrument für das weltweite Großkapital werden.

Dem Gedankensprung kann ich nicht folgen. Telekommunikation funktioniert viel besser als zu Staatszeiten. Wer will denn dahin schon zurück?
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[1.1.2.1.1.1.2.1.1.1.1.1] 0700 antwortet auf decaflon
31.01.2007 18:57
Benutzer decaflon schrieb:
Ja und? Wenn die nicht mehr liefert können/wollen können wir immernoch an unsere eigenen Reserven ran. Ist doch bescheuert, die jetzt für zig Milliarden auszuschöpfen.

Hiermit hast Du völlig recht.
Die Wiederaufnahme des Kohleabbaus würde zügig vonstatten gehen.
Diese Strategie brächte Deutschland nur Vorteile und wäre nachvollziehbar.
Da die Zechen aber ein Prestigeobjekt der Gewerkschaften und Leuten vom Schlage eines Lafontaine sind (wer schon einmal auf einer Kundgebung von Lafontaine und Gysi war... und nüchtern.., kann ein Lied davon singen. Dagegen sind Klumpfuß, Stiefel und Schnorres beinahe Statisten) , stelle ich mir eine logische Argumentation als chancenlos vor.
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[1.1.2.2] GKr antwortet auf 0700
30.01.2007 16:21
Benutzer 0700 schrieb:
Benutzer toco schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer 0700 schrieb:
Vielleicht sollte man die Bundesregierung ermuntern, die Entwicklungshilfe für China von 68 Mio. Euro im Jahr 2006, auf
1 Milliarde oder mehr festzusetzen.
Dann könnten es sich die Chinesen auch leisten, ihre eigene Entwicklungshilfe für Afrika auf ein paar Milliarden mehr zu
erhöhen.
Damit auch zukünftig die von uns bezahlten Gelder mit dazu benutzt werden, die wirtschaftliche Machtposition von China in Afrika auszubauen und unsere Unternehmen durch chinesische Plagiate marodiert.
Denn es ist nicht nur Microsoft, die geklont werden.
Welch ein Irrsinn....
Hauptsache alle sind nett zu uns!

Deutschland zahlt Entwicklungshilfe an China? Das ist ein Witz, oder?

Nein:
http://www.welt.de/data/2004/11/25/365270.html
http://www.n-tv.de/648560.html

Aktuell steht es so:

http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/05/22/china-b
esuch-merkel/china-besuch-merkel.html

Man beachte die Namen!

Und so:

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2225916,00.html

'n paar Blömkes hat sie auch bekommen.
Wir rührend.

Hat sie die diversen Patentverletzungen angesprochen, die die Chinesen regelmäßig begehen?

GKr
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[1.1.2.2.1] 0700 antwortet auf GKr
30.01.2007 16:29
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer 0700 schrieb:
Benutzer toco schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer 0700 schrieb:
Vielleicht sollte man die Bundesregierung ermuntern, die Entwicklungshilfe für China von 68 Mio. Euro im Jahr 2006, auf
1 Milliarde oder mehr festzusetzen.
Dann könnten es sich die Chinesen auch leisten, ihre eigene Entwicklungshilfe für Afrika auf ein paar Milliarden mehr zu
erhöhen.
Damit auch zukünftig die von uns bezahlten Gelder mit dazu benutzt werden, die wirtschaftliche Machtposition von China in Afrika auszubauen und unsere Unternehmen durch chinesische Plagiate marodiert.
Denn es ist nicht nur Microsoft, die geklont werden.
Welch ein Irrsinn....
Hauptsache alle sind nett zu uns!

Deutschland zahlt Entwicklungshilfe an China? Das ist ein Witz, oder?

Nein:
http://www.welt.de/data/2004/11/25/365270.html
http://www.n-tv.de/648560.html

Aktuell steht es so:

>
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/05/22/china-b esuch-merkel/china-besuch-merkel.html

Man beachte die Namen!

Und so:

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2225916,00.html

'n paar Blömkes hat sie auch bekommen.
Wir rührend.

Hat sie die diversen Patentverletzungen angesprochen, die die Chinesen regelmäßig begehen?

GKr


Die maßgeblichen "Experten" hat sie doch dabei gehabt.
Aber die haben vielleicht nur an 30% Gehaltserhöhung, finanziert durch Korruption oder an den Verkauf der Deutschen Bahn ohne Schienenetz gedacht:
"Ich hätte gerne einen Zug, aber ohne Schienen"....
weil ich doch nur im Speisewagen essen gehen möchte....
;-)
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[1.1.3] Telconium antwortet auf toco
30.01.2007 18:35
Benutzer toco schrieb:

Deutschland zahlt Entwicklungshilfe an China? Das ist ein Witz, oder?

Nein:
http://www.welt.de/data/2004/11/25/365270.html
http://www.n-tv.de/648560.html

Jaja, der alltägliche Irrsinn, den nun wirklich keiner mehr verstehen muss. Geht einfach mal auf die Websites der Bundesregierung und seht Euch die Listen an, wer alles Entwicklungshilfe bezieht. Da sind noch ganz andere illustre Namen drauf...

http://www.bmz.de/de/zahlen/deutscherbeitrag/index.html

http://www.bmz.de/de/zahlen/imDetail/Bi-und_multilaterale_Netto-ODA_nach_Laendern_2001-2005.pdf

http://www.bmz.de/de/zahlen/imDetail/Bilaterale_ODA_nach_Instrumenten_und_Laendern_2005_im_Detail.pdf

(Ein Vorteil hat D-Land ja: Es steht alles irgendwo kommuniziert, man muss es halt nur wissen *g*.)

Übrigens sind wir da, das muss man der Fairnis halber sagen, einfach Empfehlungen der internationalen Einordnungen gefolgt, die China als entwickeltes Schwellenland ansehen (also direkt die letzte Stufe vor "nicht mehr Entwicklungshilfe bedürftig") :

http://www.entwicklungshilfe.de/download/dac_liste_2003.pdf

MfG
Telconium
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[1.1.3.1] GKr antwortet auf Telconium
30.01.2007 18:51
Benutzer Telconium schrieb:
Benutzer toco schrieb:

Deutschland zahlt Entwicklungshilfe an China? Das ist ein Witz, oder?

Nein:
http://www.welt.de/data/2004/11/25/365270.html
http://www.n-tv.de/648560.html

Jaja, der alltägliche Irrsinn, den nun wirklich keiner mehr verstehen muss. Geht einfach mal auf die Websites der Bundesregierung und seht Euch die Listen an, wer alles Entwicklungshilfe bezieht. Da sind noch ganz andere illustre Namen drauf...

http://www.bmz.de/de/zahlen/deutscherbeitrag/index.html

http://www.bmz.de/de/zahlen/imDetail/Bi-und_multilaterale_Netto
-ODA_nach_Laendern_2001-2005.pdf

http://www.bmz.de/de/zahlen/imDetail/Bilaterale_ODA_nach_Instru
menten_und_Laendern­_2005_im_Detail.pdf

(Ein Vorteil hat D-Land ja: Es steht alles irgendwo kommuniziert, man muss es halt nur wissen *g*.)

Übrigens sind wir da, das muss man der Fairnis halber sagen, einfach Empfehlungen der internationalen Einordnungen gefolgt, die China als entwickeltes Schwellenland ansehen (also direkt die letzte Stufe vor "nicht mehr Entwicklungshilfe bedürftig") :

http://www.entwicklungshilfe.de/download/dac_liste_2003.pdf

MfG
Telconium

Na gut. Was ist, das ist.
Aber das wissen doch die System-Politiker mit Sicherheit.
Bzw. Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) wird das doch zumindest (mit-)entschieden haben.

Und die wissen doch - eigentlich - besser als wir, was China ist. Wie begründen die diese Entwicklungshilfe? Vielleicht "Sonst kommen die ganzen Chinesen zu uns?"

GKr
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[1.1.3.1.1] 0700 antwortet auf GKr
30.01.2007 20:00

einmal geändert am 30.01.2007 20:11
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer Telconium schrieb:
Benutzer toco schrieb:

Deutschland zahlt Entwicklungshilfe an China? Das ist ein Witz, oder?

Nein:
http://www.welt.de/data/2004/11/25/365270.html
http://www.n-tv.de/648560.html

Jaja, der alltägliche Irrsinn, den nun wirklich keiner mehr verstehen muss. Geht einfach mal auf die Websites der Bundesregierung und seht Euch die Listen an, wer alles Entwicklungshilfe bezieht. Da sind noch ganz andere illustre
Namen drauf...

http://www.bmz.de/de/zahlen/deutscherbeitrag/index.html

>
http://www.bmz.de/de/zahlen/imDetail/Bi-und_multilaterale_Netto -ODA_nach_Laendern_2001-2005.pdf

>
http://www.bmz.de/de/zahlen/imDetail/Bilaterale_ODA_nach_Instru menten_und_Laendern­_2005_im_Detail.pdf

(Ein Vorteil hat D-Land ja: Es steht alles irgendwo kommuniziert, man muss es halt nur wissen *g*.)

Übrigens sind wir da, das muss man der Fairnis halber sagen,
einfach Empfehlungen der internationalen Einordnungen gefolgt,
die China als entwickeltes Schwellenland ansehen (also direkt die letzte Stufe vor "nicht mehr Entwicklungshilfe bedürftig") :

http://www.entwicklungshilfe.de/download/dac_liste_2003.pdf

MfG
Telconium

Na gut. Was ist, das ist.
Aber das wissen doch die System-Politiker mit Sicherheit. Bzw. Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) wird das doch zumindest (mit-)entschieden haben.

Und die wissen doch - eigentlich - besser als wir, was China ist. Wie begründen die diese Entwicklungshilfe? Vielleicht "Sonst kommen die ganzen Chinesen zu uns?"

GKr

Könnte möglich sein, auch ohne Ironie.....
in Bulgarien sind sie ja bereits...für 0,35 Cent die Stunde...
also wesentlich günstiger als die Bulgaren selber.
An Hand eines kleinen Rechenbeispiels, kannst Du Dir dann ausmalen, für wieviel die Bulgaren und die Rumänen dann bei uns arbeiten.
Tja....
erst den Kahn zum Überlaufen bringen und dann den Schrott verkaufen.
Made in Germany ade.
Und wenn es auch der Dümmste auf der Welt gemerkt hat, daß es dieses Gütesiegel nicht mehr gibt, dann verkaufen wir unsere Exportweltmeisterprodukte unter Vorbehalt der für die Entwicklung notwendigen Investitionen, für höchstens den halben Preis.
Aber bis dahin sind unsere Politiker, Gewerkschafter und Wirtschaftsbosse schon längst im Gazprom-Schröder Land.
Oder noch schlimmer- in der Schweiz.
Deswegen muß ich Dir wiedersprechen:
Russland wird nicht mit uns koperieren.....
Russland wird uns ganz einfach kaufen...
so wie Schalke 04.....
und Schröder als Gauleiter der Deutschen Gebiete einsetzen.
Grökaz als Obersturmbandführer..das wird ihm gefallen.
Verrat hat viele Gesichter und als ich noch ein sehr junger Eintracht Frankfurt Fan war, haben wir bei den Spielen immer gesungen:
"Willst Du mal sc*eißen und hast kein Papier, dann nimm doch die Fahne von Schalke 04!"
Früher habe ich DAS immer als eines Eintracht Fans nicht würdig empfunden.
Heute betrachte ich es als Synonym für die Zukunft Deutschlands!


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[1.1.3.1.2] Telconium antwortet auf GKr
30.01.2007 23:06

Na gut. Was ist, das ist.
Aber das wissen doch die System-Politiker mit Sicherheit. Bzw. Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) wird das doch zumindest (mit-)entschieden haben.

Und die wissen doch - eigentlich - besser als wir, was China ist. Wie begründen die diese Entwicklungshilfe? Vielleicht "Sonst kommen die ganzen Chinesen zu uns?"

GKr

Da wäre ich mir nicht einmal so sicher... schließlich arbeiten viele Arbeitsgruppen, die da im Hintergrund werkeln, seit Jahren zusammen und vermutlich laufen viele Prozesse nur zum reinen Abzeichnen auf blindes Vertrauen hin über deren Tisch. Ganz unter uns: Anders wäre das auch gar nicht möglich, auch wenn es hart klingt und in vielen Fällen dann leider in Wahnwitz ausartet. Aber ein Minister und seine engsten Vertrauten könnten gar nicht das Arbeitspensum bewältigen, das da in ihren Ministerien aufläuft. Offen zugeben werden das wohl die Wenigsten (außer unser Ex-Innenminister während der Schily-Schau zum Visa-Ausschuss *g*), aber das meiste da überlassen die einfach "fähigen" Mitarbeitern (wenn sie es sind, ist es ja auch okay so) und vertrauen denen, dass die das richtig machen. Tja, und wenn dann die richtigen oder besser manchmal eben falschen leute an der richtigen Stelle sitzen,... :)

MfG
Telconium
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[1.1.3.1.2.1] GKr antwortet auf Telconium
31.01.2007 08:40
Benutzer Telconium schrieb:

Na gut. Was ist, das ist.
Aber das wissen doch die System-Politiker mit Sicherheit. Bzw. Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) wird das doch zumindest
(mit-)entschieden haben.

Und die wissen doch - eigentlich - besser als wir, was China ist. Wie begründen die diese Entwicklungshilfe? Vielleicht "Sonst kommen die ganzen Chinesen zu uns?"

GKr

Da wäre ich mir nicht einmal so sicher... schließlich arbeiten viele Arbeitsgruppen, die da im Hintergrund werkeln, seit Jahren zusammen und vermutlich laufen viele Prozesse nur zum reinen Abzeichnen auf blindes Vertrauen hin über deren Tisch. Ganz unter uns: Anders wäre das auch gar nicht möglich, auch wenn es hart klingt und in vielen Fällen dann leider in Wahnwitz ausartet. Aber ein Minister und seine engsten Vertrauten könnten gar nicht das Arbeitspensum bewältigen, das da in ihren Ministerien aufläuft. Offen zugeben werden das wohl die Wenigsten (außer unser Ex-Innenminister während der Schily-Schau zum Visa-Ausschuss *g*), aber das meiste da überlassen die einfach "fähigen" Mitarbeitern (wenn sie es sind, ist es ja auch okay so) und vertrauen denen, dass die das richtig machen. Tja, und wenn dann die richtigen oder besser manchmal eben falschen leute an der richtigen Stelle sitzen,...
:)

MfG
Telconium

Wenn das System sich als falsch herausstellt,
so muß man das System ändern.
Und das ist nicht einmal so eine atemberaubende Sache.
Machen wir's doch einfach und arbeiten auf den Volksstaat hin.

GKr
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[1.2] Estico antwortet auf GKr
30.01.2007 16:35
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer 0700 schrieb:
Vielleicht sollte man die Bundesregierung ermuntern, die Entwicklungshilfe für China von 68 Mio. Euro im Jahr 2006, auf
1 Milliarde oder mehr festzusetzen.
Dann könnten es sich die Chinesen auch leisten, ihre eigene Entwicklungshilfe für Afrika auf ein paar Milliarden mehr zu
erhöhen.
Damit auch zukünftig die von uns bezahlten Gelder mit dazu benutzt werden, die wirtschaftliche Machtposition von China in Afrika auszubauen und unsere Unternehmen durch chinesische Plagiate marodiert.
Denn es ist nicht nur Microsoft, die geklont werden.
Welch ein Irrsinn....
Hauptsache alle sind nett zu uns!

Deutschland zahlt Entwicklungshilfe an China?
Das ist ein Witz, oder?

GKr

China is ja auch ein Entwicklungsland....man muss nur mal die sogenannten Wirtschaftssonderzonen an der Kueste verlassen.
Unsere Zahlungen rechtfertigt dies aber nicht, das sehe ich auch so.
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[1.2.1] 0700 antwortet auf Estico
30.01.2007 17:35
Benutzer Estico schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer 0700 schrieb:
Vielleicht sollte man die Bundesregierung ermuntern, die Entwicklungshilfe für China von 68 Mio. Euro im Jahr 2006, auf
1 Milliarde oder mehr festzusetzen.
Dann könnten es sich die Chinesen auch leisten, ihre eigene Entwicklungshilfe für Afrika auf ein paar Milliarden mehr zu
erhöhen.
Damit auch zukünftig die von uns bezahlten Gelder mit dazu benutzt werden, die wirtschaftliche Machtposition von China in Afrika auszubauen und unsere Unternehmen durch chinesische Plagiate marodiert.
Denn es ist nicht nur Microsoft, die geklont werden.
Welch ein Irrsinn....
Hauptsache alle sind nett zu uns!

Deutschland zahlt Entwicklungshilfe an China?
Das ist ein Witz, oder?

GKr

China is ja auch ein Entwicklungsland....man muss nur mal die sogenannten Wirtschaftssonderzonen an der Kueste verlassen. Unsere Zahlungen rechtfertigt dies aber nicht, das sehe ich auch so.

So ist es.
Deswegen gebe ich auch nach Möglichkeit immer zu entbehrende Mittel direkt an eine/n Bedürftigen meiner Wahl.....
und das in meinem näheren, identifizierbarem Umfeld, zum Beispiel einem Kind, was eine dringend notwendige Operation selbst mit Hilfe aller zu Verfügung stehenden familiären Mittel nicht aufbringen kann.
Dann weiß ich wenigstens, wo das durch meine Hände (Das meine ich wörtlich so) erarbeitete Geld hinfließt.
Da habe ich obendrein noch ein direktes Erfolgserlebnis und muß mich nicht über Verschwendung oder falsch interpretierte Hilfsbedürftigkeit ärgern oder wundern.
Menü
[1.2.1.1] GKr antwortet auf 0700
30.01.2007 18:10
Benutzer 0700 schrieb:
Benutzer Estico schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer 0700 schrieb:
Vielleicht sollte man die Bundesregierung ermuntern, die Entwicklungshilfe für China von 68 Mio. Euro im Jahr 2006, auf
1 Milliarde oder mehr festzusetzen.
Dann könnten es sich die Chinesen auch leisten, ihre eigene Entwicklungshilfe für Afrika auf ein paar Milliarden mehr zu
erhöhen.
Damit auch zukünftig die von uns bezahlten Gelder mit dazu benutzt werden, die wirtschaftliche Machtposition von China in Afrika auszubauen und unsere Unternehmen durch chinesische Plagiate marodiert.
Denn es ist nicht nur Microsoft, die geklont werden.
Welch ein Irrsinn....
Hauptsache alle sind nett zu uns!

Deutschland zahlt Entwicklungshilfe an China?
Das ist ein Witz, oder?

GKr

China is ja auch ein Entwicklungsland....man muss nur mal die sogenannten Wirtschaftssonderzonen an der Kueste verlassen. Unsere Zahlungen rechtfertigt dies aber nicht, das sehe ich auch so.

So ist es.
Deswegen gebe ich auch nach Möglichkeit immer zu entbehrende Mittel direkt an eine/n Bedürftigen meiner Wahl.....
und das in meinem näheren, identifizierbarem Umfeld, zum Beispiel einem Kind, was eine dringend notwendige Operation selbst mit Hilfe aller zu Verfügung stehenden familiären Mittel nicht aufbringen kann.
Dann weiß ich wenigstens, wo das durch meine Hände (Das meine ich wörtlich so) erarbeitete Geld hinfließt.
Da habe ich obendrein noch ein direktes Erfolgserlebnis und muß mich nicht über Verschwendung oder falsch interpretierte Hilfsbedürftigkeit ärgern oder wundern.

Ich wußte das tatsächlich nicht und komme immer noch nicht darüber hinweg, daß wir den Chinesen Entwicklungshilfe bezahlen.
Wann sind eigentlich die nächsten Wahlen?

GKr
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[1.2.1.1.1] 0700 antwortet auf GKr
30.01.2007 18:29
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer 0700 schrieb:
Benutzer Estico schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer 0700 schrieb:
Vielleicht sollte man die Bundesregierung ermuntern, die Entwicklungshilfe für China von 68 Mio. Euro im Jahr 2006, auf
1 Milliarde oder mehr festzusetzen.
Dann könnten es sich die Chinesen auch leisten, ihre eigene Entwicklungshilfe für Afrika auf ein paar Milliarden mehr zu
erhöhen.
Damit auch zukünftig die von uns bezahlten Gelder mit dazu benutzt werden, die wirtschaftliche Machtposition von China in Afrika auszubauen und unsere Unternehmen durch chinesische Plagiate marodiert.
Denn es ist nicht nur Microsoft, die geklont werden.
Welch ein Irrsinn....
Hauptsache alle sind nett zu uns!

Deutschland zahlt Entwicklungshilfe an China?
Das ist ein Witz, oder?

GKr

China is ja auch ein Entwicklungsland....man muss nur mal die sogenannten Wirtschaftssonderzonen an der Kueste verlassen. Unsere Zahlungen rechtfertigt dies aber nicht, das sehe ich auch so.

So ist es.
Deswegen gebe ich auch nach Möglichkeit immer zu entbehrende Mittel direkt an eine/n Bedürftigen meiner Wahl.....
und das in meinem näheren, identifizierbarem Umfeld, zum Beispiel einem Kind, was eine dringend notwendige Operation selbst mit Hilfe aller zu Verfügung stehenden familiären Mittel
nicht aufbringen kann.
Dann weiß ich wenigstens, wo das durch meine Hände (Das meine ich wörtlich so) erarbeitete Geld hinfließt. Da habe ich obendrein noch ein direktes Erfolgserlebnis und muß mich nicht über Verschwendung oder falsch interpretierte Hilfsbedürftigkeit ärgern oder wundern.

Ich wußte das tatsächlich nicht und komme immer noch nicht darüber hinweg, daß wir den Chinesen Entwicklungshilfe bezahlen.
Wann sind eigentlich die nächsten Wahlen?

GKr

Spätestens dann, wenn Merkel auf Grund ihres Engagement für totalitäre, nicht sichere Staaten bei ihrer nächsten Auslandsreise festgenommen und nach Guantanamo verlegt wird.
Steinmeier wird schon wie gewohnt für eine dauerhafte Festsetzung sorgen....
und der Weg wäre wieder frei für .......
Gazprom-Gerry!
Oh nein, oh nein......
Der zahlt dann Entwicklungshilfe an Russland.....

http://www.konservativ.de/epoche/134/epo_134e.htm

Wußtest Du auch nicht?

Oder wie gefällt Dir DAS?

http://www.konservativ.de/epoche/134/epo_134e.htm

Hauptsache "gebt mir mal ne Flasche Bier" hat als Dortmund Fan einen Ehrenplatz auf der Schalker "Gazprom Tribüne."
Pfui, wie kann man da nur Schalke Fan sein?
Steh auf, wenn Du ein Schalker bist.....!



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[1.2.1.1.1.1] GKr antwortet auf 0700
30.01.2007 18:47
Benutzer 0700 schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer 0700 schrieb:
Benutzer Estico schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer 0700 schrieb:
Vielleicht sollte man die Bundesregierung ermuntern, die Entwicklungshilfe für China von 68 Mio. Euro im Jahr 2006, auf
1 Milliarde oder mehr festzusetzen.
Dann könnten es sich die Chinesen auch leisten, ihre eigene Entwicklungshilfe für Afrika auf ein paar Milliarden mehr zu
erhöhen.
Damit auch zukünftig die von uns bezahlten Gelder mit dazu benutzt werden, die wirtschaftliche Machtposition von China in Afrika auszubauen und unsere Unternehmen durch chinesische Plagiate marodiert.
Denn es ist nicht nur Microsoft, die geklont werden.
Welch ein Irrsinn....
Hauptsache alle sind nett zu uns!

Deutschland zahlt Entwicklungshilfe an China?
Das ist ein Witz, oder?

GKr

China is ja auch ein Entwicklungsland....man muss nur mal die sogenannten Wirtschaftssonderzonen an der Kueste verlassen. Unsere Zahlungen rechtfertigt dies aber nicht, das sehe ich auch so.

So ist es.
Deswegen gebe ich auch nach Möglichkeit immer zu entbehrende Mittel direkt an eine/n Bedürftigen meiner Wahl.....
und das in meinem näheren, identifizierbarem Umfeld, zum Beispiel einem Kind, was eine dringend notwendige Operation selbst mit Hilfe aller zu Verfügung stehenden familiären Mittel
nicht aufbringen kann.
Dann weiß ich wenigstens, wo das durch meine Hände (Das meine ich wörtlich so) erarbeitete Geld hinfließt. Da habe ich obendrein noch ein direktes Erfolgserlebnis und muß mich nicht über Verschwendung oder falsch interpretierte Hilfsbedürftigkeit ärgern oder wundern.

Ich wußte das tatsächlich nicht und komme immer noch nicht darüber hinweg, daß wir den Chinesen Entwicklungshilfe bezahlen.
Wann sind eigentlich die nächsten Wahlen?

GKr

Spätestens dann, wenn Merkel auf Grund ihres Engagement für totalitäre, nicht sichere Staaten bei ihrer nächsten Auslandsreise festgenommen und nach Guantanamo verlegt wird. Steinmeier wird schon wie gewohnt für eine dauerhafte Festsetzung sorgen....
und der Weg wäre wieder frei für .......
Gazprom-Gerry!
Oh nein, oh nein......
Der zahlt dann Entwicklungshilfe an Russland.....

http://www.konservativ.de/epoche/134/epo_134e.htm

Wußtest Du auch nicht?

Oder wie gefällt Dir DAS?

http://www.konservativ.de/epoche/134/epo_134e.htm

Hauptsache "gebt mir mal ne Flasche Bier" hat als Dortmund Fan einen Ehrenplatz auf der Schalker "Gazprom Tribüne." Pfui, wie kann man da nur Schalke Fan sein?
Steh auf, wenn Du ein Schalker bist.....!



Ich schrieb doch 'mal:
Wenn die EU zusammenbricht und wir in Europa wieder Nationalstaaten haben, die ihr Schicksal selbst bestimmen, werden wir hoffentlich mit Frankreich und Russland Beistandspakte abschließen. Das hätte dann schon was.

Was die Waffenlieferungen in Entwicklungsländer angeht, so ist die BRD meines Wissens nach ebenfalls auf vorderen Plätzen zu finden. In einem Land in Schwarz-Afrika wurden definitiv vor zwei Jahren mit derselben Transall-Maschine Mercedes 500 für die Junta dort zusammen mit modernen Infanterie-Waffen ausgeladen. Das berichtete mir damals ein Mitarbeiter der dortigen Deutschen Botschaft. Und schob nach, daß das Usus sei und nichts besonderes.

Muß man nur halt alles wissen..

GKr
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[1.3] Müller2 antwortet auf GKr
31.01.2007 09:19
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer 0700 schrieb:
Vielleicht sollte man die Bundesregierung ermuntern, die Entwicklungshilfe für China von 68 Mio. Euro im Jahr 2006, auf
1 Milliarde oder mehr festzusetzen.
Dann könnten es sich die Chinesen auch leisten, ihre eigene Entwicklungshilfe für Afrika auf ein paar Milliarden mehr zu
erhöhen.
Damit auch zukünftig die von uns bezahlten Gelder mit dazu benutzt werden, die wirtschaftliche Machtposition von China in Afrika auszubauen und unsere Unternehmen durch chinesische Plagiate marodiert.
Denn es ist nicht nur Microsoft, die geklont werden.
Welch ein Irrsinn....
Hauptsache alle sind nett zu uns!

Deutschland zahlt Entwicklungshilfe an China?
Das ist ein Witz, oder?

GKr

Hallo,

Deutschland zahlt an China nicht nur Entwicklungshilfe, China ist sogar der (2005 nach Äthiopien) zweitgrößte Empfänger deutscher Entwicklungshilfe. Auf Platz 3 folgt übrigens Indien, wo man es mit dem Schutz geistigen Eigentums ja auch nicht so wahnsinnig eng sieht. Das ist allerdings nicht so neu. So erhielt Japan bis in die 60er Jahre hinein von der Weltbank Entwicklungshilfekredite und zu deser Zeit hatte die hohe Kunst des Plagiates dort auch schon ein erhebliches Niveau erreicht (was sie heute allerdings nicht mehr nötig haben).
Ein viel höherer Schaden für die deutsche Volkswirtschaft (Schätzungen sprechen von Summen in zweistelliger Milliardenhöhe jährlich) entsteht jedoch durch die staatlich betriebene Industriespionage seitens unserer amerikanischen und (in geringerem Maße) französischen Freunde. Das ist ein einträgliches und vor allem ungefährliches Geschäft. Wird ein solcher Spion geschnappt, droht ihm nämlich keine Strafverfolgung, sondern zur Vermeidung diplomatischer Spannungen schlimmstenfalls die Abschiebung. Auch auf diesem Feld sind wir also nicht nur die D*ppen der EU, sondern des gesamten Westens.

Gruß Müller2