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Woran merkt Google ....


14.01.2004 13:09 - Gestartet von FloSch
Weder noch, damit ist der PageRank bei Google gemeint, der sich unter anderem aus der Zahl der Verlinkungen der Seite von anderen Seiten her berechnet. Der genaue Algorithmus ist Geschäftsgeheimnis von Google aber die Grundidee ist wohl, dass Seiten, die häufig verlinkt sind, wohl nicht grundlos verlinkt sind und man sich diese 'Wertung' der Seite in der Suchmaschine zu Nutze macht.
Dieser Mechanismus wird mittlerweile aber teilweise auch ausgehebelt durch sogenannte 'Link Farms', also massenhaft 'falsche' Links auf bestimmte Seiten. Wenn man z.B. nach 'failure' (engl. Fehler) sucht, erhält man die Biographie von George Dabelju Bush.... Den haben einige seiner Gegner wohl so oft mit dem Link-Text 'failure' verlinkt, dass Google ihn für einen Fehler hät :)
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[1] Versager
ostgote antwortet auf FloSch
14.01.2004 17:14
Hier bedeutet failure Versager.

aus heise.de:

Die Eingabe der Formulierung 'miserable failure', die im Deutschen die Bedeutung 'erbärmlicher Versager' hat, bringt bei der Suchmaschine Google Erstaunliches zutage. Auf Platz eins findet sich die Biografie des amtierenden US-Präsidenten, George W. Bush. In dem von Google ausgewählten Dokument sind jedoch weder die Wörter 'miserable' oder 'failure' noch andere Begriffe enthalten, die eine Suchmaschine dazu veranlassen könnten, eine eigene Interpretation der Biografie zu erstellen.

Den Spitzenplatz hat Bush diversen Netzaktivisten zu verdanken, die seine Biografie nach oben 'gebombt' haben. Viele Websites verlinken das eine Dokument über die Formulierung 'miserable failure', sodass Google diese mit in seine interne Wertung aufnimmt. Diese Technik, die Suchmaschine zu manipulieren, ist unter der Bezeichnung Google-Bombing bekannt.