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Tele2 in der Schweiz


24.11.2003 14:15 - Gestartet von Justin25
Da mag Herr Olsson im Großen und Ganzen Recht haben.
In Deutschland wird wohl ein wenig zu sehr zugunsten
der Deutschen Telekom reguliert.

Aber wieso er gerade die Schweiz hervorhebt?
Denn so herausragend ist die Rolle von Tele2 hier nicht.

Tele2 bietet in der Schweiz für Mobilfunk nämlich
nur einen Prepaid-Tarif an.
Und der ist alles andere als günstig. Weil man auf
das Netz von Swisscom Mobile angewiesen ist, musste
man wohl auch komplett deren Preise übernehmen. Sogar
die Taktung ist die gleiche: 10 Rappen-Schritte.
Die Konkurrenten Orange und Sunrise sind hier stets
günstiger mit 10/1-Taktung.

Wer nun immer noch meint, er wolle trotzdem diesen
Tarif, da Swisscom Mobile die beste Netzabdeckung hat:
Erwerben kann man die Prepaid-Karte von Tele2 nur,
wenn man bereits einen Festnetzanschluss hat, der
eine Preselection auf Tele2 hat.

Und spätestens hier ist dann Schluss mit lustig.
Zwar zählt Tele2 mit seinen Tarifen zu den günstigsten
Anbietern und rechnet sekundengenau ab, aber für jedes
Gespräch wird ein Einwahlentgelt erforderlich:
im Festnetz sind es nur 3,5 Rappen,
zum Mobilfunk bereits 10 Rappen, in die europäischen
Festnetze zwischen 3,5 und 8 Rappen, in die
europäischen Mobilfunknetze gar 23 bis 29,5 Rappen!

Hinzu kommt noch, dass man in schöner Regelmäßigkeit
etwa auf Bahnhöfen von Werbern belästigt wird, ob
man nicht zu Tele2 wechseln wolle.

Anscheinend wollen viele Schweizer aber beides nicht.
Ich auch nicht :-)
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[1] ibero2012 antwortet auf Justin25
24.11.2003 16:48
Benutzer Justin25 schrieb:
Aber wieso er gerade die Schweiz hervorhebt? Denn so herausragend ist die Rolle von Tele2 hier nicht.
Hm, vielleicht weil er für Deutschland und die Schweiz zuständig ist, so wie es bei Herrn Schwarz wohl der Fall ist? Teltarif berichtete jedenfalls ja immer vom CEO für Tele2 Deutschland und der Schweiz.
Tele2 bietet in der Schweiz für Mobilfunk nämlich nur einen Prepaid-Tarif an. Und der ist alles andere als günstig. Weil man auf das Netz von Swisscom Mobile angewiesen ist, musste man wohl auch komplett deren Preise übernehmen. Sogar die Taktung ist die gleiche: 10 Rappen-Schritte. Die Konkurrenten Orange und Sunrise sind hier stets günstiger mit 10/1-Taktung.

Wer nun immer noch meint, er wolle trotzdem diesen Tarif, da Swisscom Mobile die beste Netzabdeckung hat: Erwerben kann man die Prepaid-Karte von Tele2 nur, wenn man bereits einen Festnetzanschluss hat, der eine Preselection auf Tele2 hat.

Und spätestens hier ist dann Schluss mit lustig. Zwar zählt Tele2 mit seinen Tarifen zu den günstigsten Anbietern und rechnet sekundengenau ab, aber für jedes Gespräch wird ein Einwahlentgelt erforderlich: im Festnetz sind es nur 3,5 Rappen,
zum Mobilfunk bereits 10 Rappen, in die europäischen Festnetze zwischen 3,5 und 8 Rappen, in die europäischen Mobilfunknetze gar 23 bis 29,5 Rappen!

Hinzu kommt noch, dass man in schöner Regelmäßigkeit etwa auf Bahnhöfen von Werbern belästigt wird, ob man nicht zu Tele2 wechseln wolle.
Interessant. Wenn das bei Tele2 die Vorstellung von einem Mobilfunkreselling in Deutschland ist, dann quamt es bald.
Anscheinend wollen viele Schweizer aber beides nicht. Ich auch nicht :-)
Naja, bei unseren Tarifen wäre eine Kombination Preselection/Mobilfunk schon interessant (Senkung des Tarifes vom eigenen Festnetz zum eigenen Handy und andersrum vorausgesetzt) aber bei Einwahlentgelten...

Übrigens: Scheint ja doch viele Schweizer zu geben, die zumindest trotz Einwahlentgelt Tele2 weiter nutzen. Bei uns scheinen durch diese Gebühr die Umsätze weggebrochen zu sein, jedenfalls wurde sie schnell wieder abgeschafft.