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RECHENFEHLER


22.12.2003 10:43 - Gestartet von callbycall_fan
hallo,

im artikel wurde geschrieben:

"Beim Analoganschluss kostet Calltime 120 einen Aufpreis von 4,29 Euro monatlich. Folglich kostet jede der 120 Freiminuten knapp 3,6 Cent. Nachdem sich das Groß des Preiskampfes im Call-by-Call-Markt zwischen 1,5 und maximal 3,0 Cent pro Minute abspielt, dürfte es keine wirtschaftliche Probleme bereiten, ein günstigeres Konkurrenzprodukt auf den Markt zu bringen."

das ist leider FALSCH! denn calltime 120 bietet auch die leistungen, die der t-net-standard-anschluss mit komfort-packet bietet, d.h. der reine aufpreis für die 120 freiminuten beträgt 1,30 € was rund 0,01 € pro minute ausmacht. und da tun sich die anderen anbieter meiner meinung nach schon schwer, ein vergleichbares angebot für ferngespräche vor zulegen.

oder?
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[1] webfalke antwortet auf callbycall_fan
22.12.2003 11:09
Benutzer callbycall_fan schrieb:
hallo,

im artikel wurde geschrieben:

"Beim Analoganschluss kostet Calltime 120 einen Aufpreis von 4,29 Euro monatlich. Folglich kostet jede der 120 Freiminuten knapp 3,6 Cent. Nachdem sich das Groß des Preiskampfes im Call-by-Call-Markt zwischen 1,5 und maximal 3,0 Cent pro Minute abspielt, dürfte es keine wirtschaftliche Probleme bereiten, ein günstigeres Konkurrenzprodukt auf den Markt zu bringen."

das ist leider FALSCH! denn calltime 120 bietet auch die leistungen, die der t-net-standard-anschluss mit komfort-packet bietet, d.h. der reine aufpreis für die 120 freiminuten beträgt 1,30 € was rund 0,01 € pro minute ausmacht. und da tun sich die anderen anbieter meiner meinung nach schon schwer, ein vergleichbares angebot für ferngespräche vor zulegen.

oder?

so lange man nicht über die 120 Min.kommt.Aber wie soll man daß kontrollieren?
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[1.1] callbycall_fan antwortet auf webfalke
22.12.2003 11:45
Benutzer webfalke schrieb:
Benutzer callbycall_fan schrieb:
hallo,

im artikel wurde geschrieben:

"Beim Analoganschluss kostet Calltime 120 einen Aufpreis von 4,29 Euro monatlich. Folglich kostet jede der 120 Freiminuten knapp 3,6 Cent. Nachdem sich das Groß des Preiskampfes im Call-by-Call-Markt zwischen 1,5 und maximal 3,0 Cent pro Minute abspielt, dürfte es keine wirtschaftliche Probleme bereiten,
ein günstigeres Konkurrenzprodukt auf den Markt zu bringen."

das ist leider FALSCH! denn calltime 120 bietet auch die leistungen, die der t-net-standard-anschluss mit komfort-packet bietet, d.h. der reine aufpreis für die 120 freiminuten beträgt 1,30 € was rund 0,01 € pro minute ausmacht.
und da tun sich die
anderen anbieter meiner meinung nach schon schwer, ein vergleichbares angebot für ferngespräche vor zulegen.

oder?

so lange man nicht über die 120 Min.kommt.Aber wie soll man daß kontrollieren?

das kannst du nicht kontrollieren, das musst du "abschätzen"

jedenfalls wollte ich nur sagen, dass die auffassung die im artikel verbreitet wird so nicht richtig ist. denn der calltime 120 ist schon wettbewerbswidrig, wenn die anderen anbieter nicht nachziehen können. und das können sie meiner meinung nach nicht.

ich würde mich dem verwaltungsgericht köln anschließen und den tarif verbieten....
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[2] Kai Petzke antwortet auf callbycall_fan
22.12.2003 16:47
Benutzer callbycall_fan schrieb:

das ist leider FALSCH! denn calltime 120 bietet auch die leistungen, die der t-net-standard-anschluss mit komfort-packet bietet, d.h. der reine aufpreis für die 120 freiminuten beträgt 1,30 € was rund 0,01 € pro minute ausmacht.

Das gilt unter der Voraussetzung, dass die Kunden die Vorteile des Komfort-Pakets auch wirklich nutzen. Meiner Erfahrung nach bleiben aber viele T-Net-Boxen ungenutzt, von den weiteren Features (Rufweiterschaltung etc.) ganz zu schweigen. Deswegen habe ich diesen Vorteil bei meinem Editorial auch nicht berücksichtigt.


Kai Petzke
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[2.1] Q antwortet auf Kai Petzke
22.12.2003 20:25
Benutzer Kai Petzke schrieb:
Benutzer callbycall_fan schrieb:

das ist leider FALSCH! denn calltime 120 bietet auch die leistungen, die der t-net-standard-anschluss mit komfort-packet bietet, d.h. der reine aufpreis für die 120 freiminuten beträgt 1,30 € was rund 0,01 € pro minute ausmacht.

Das gilt unter der Voraussetzung, dass die Kunden die Vorteile des Komfort-Pakets auch wirklich nutzen. Meiner Erfahrung nach bleiben aber viele T-Net-Boxen ungenutzt, von den weiteren Features (Rufweiterschaltung etc.) ganz zu schweigen. Deswegen habe ich diesen Vorteil bei meinem Editorial auch nicht berücksichtigt.

Dann ist ja der XXL Tarif vielleicht auch nicht problematisch. Der Erfahrung von Hans Maier nach machen "viele" XXL-Kunden gar nicht "viel" Gebrauch von der Möglichkeit, kostenlos zu telefonieren. Diesen Vorteil muss man daher nicht berücksichtigen.
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[2.1.1] Kai Petzke antwortet auf Q
22.12.2003 21:46
Benutzer Q schrieb:

Dann ist ja der XXL Tarif vielleicht auch nicht problematisch. Der Erfahrung von Hans Maier nach machen "viele" XXL-Kunden gar nicht "viel" Gebrauch von der Möglichkeit, kostenlos zu telefonieren. Diesen Vorteil muss man daher nicht berücksichtigen.

Ja, so sieht das auch die Regulierungsbehörde, und hat deswegen die Genehmigung für XXL immer wieder verlängert. Wenn ich im Editorial davon spreche, dass der XXL möglicherweise problematisch ist, beziehe ich mich aber nicht auf den effektiven Preis, den die Verbraucher bezahlen, sondern auf die fehlende Vorleistungs-Flatrate.


Kai Petzke
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[2.2] callbycall_fan antwortet auf Kai Petzke
23.12.2003 09:21
Benutzer Kai Petzke schrieb:
Benutzer callbycall_fan schrieb:

das ist leider FALSCH! denn calltime 120 bietet auch die leistungen, die der t-net-standard-anschluss mit komfort-packet bietet, d.h. der reine aufpreis für die 120 freiminuten beträgt 1,30 € was rund 0,01 € pro minute ausmacht.

Das gilt unter der Voraussetzung, dass die Kunden die Vorteile des Komfort-Pakets auch wirklich nutzen. Meiner Erfahrung nach bleiben aber viele T-Net-Boxen ungenutzt, von den weiteren Features (Rufweiterschaltung etc.) ganz zu schweigen. Deswegen habe ich diesen Vorteil bei meinem Editorial auch nicht berücksichtigt.


Kai Petzke

man kann aber doch nicht davon ausgehen, dass der service nicht genutzt wird. wenn ich mir ein auto kaufe, das eine klimaanlage hat muss ich die doch auch bezahlen obwohl ich sie vielleicht nie benutze.
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[2.2.1] Kai Petzke antwortet auf callbycall_fan
29.12.2003 11:31
Benutzer callbycall_fan schrieb:

man kann aber doch nicht davon ausgehen, dass der service nicht genutzt wird. wenn ich mir ein auto kaufe, das eine klimaanlage hat muss ich die doch auch bezahlen obwohl ich sie vielleicht nie benutze.

Wenn Du beim Auto ein Zubehörpaket kaufst, ist das oft deutlich billiger, als die Sonderausstattungen einzeln. So kann es also durchaus passieren, dass Du für die Klimaanlage nichts extra bezahlst, weil Du auch die Fensterheber, automatisch verstellbaren Außenspiegel, beheizbaren Sitze und den stärkeren Motor usw. genommen hast, und Du das am Schluss nicht alles einzeln, sondern als Ausstattungsvariante gekauft hast.

Bei der Telekom kommt hinzu, dass die Technik für die Komfort-Merkmale zwar sicherlich etliche Millionen kostet. Legt man das aber auf den einzelnen Anschluss um, erhält man Beträge, die deutlich geringer sind, als das, was die Telekom für diese Merkmale einzeln verlangt.


Kai Petzke