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Störche


21.10.2003 14:50 - Gestartet von chris79
Die Studie ist ungefähr so sinnvoll wie die Studie, auf die man in jeder Statistik-Vorlesung hingewiesen wird. Man hat mal herausgefunden, daß die Geburtenrate in Spanien dort am höchsten ist, wo viele Störche nisten. Man könnte jetzt den Zusammenhang herstellen: Der Storch bringt die Babies.

Vergleichbar ist es hier: Man hat zwei Beobachtungen.
1. Die Zahl der Selbstmorde sinkt.
2. Die Zahl der Mobiltelefone steigt.

So weit, so gut. Jetzt versucht man auf Biegen und Brechen, eine Verbindung zwischen beidem herzustellen, mit der Argumentation, das man am Handy viel besser über Depressionen sprechen kann. Das ist als Begründung ziemlich dünn und zumindest auf den ersten Blick nicht überzeugend. Natürlich kann man erst richtig über eine Studie urteilen, wenn man sie (und nicht nur eine abgeschriebene Agenturmeldung) gelesen hat. Trotzdem finde ich die Vorstellung lustig, daß jetzt alle Psychologen auf Handyberatung umsteigen, weil das ja viel besser ist...
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[1] dancer antwortet auf chris79
21.10.2003 15:26
genauso wie man die mondflecken in zusammenhang mit dem wirtschaftsgeschehen gebracht hat

guido