Diskussionsforum
Menü

Dialog mit Vodafone


17.10.2003 20:13 - Gestartet von VariusC
Meine gestrige Anfrage per Mail bei Vodafone:

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf welcher Grundlage wurde denn nun eine Kostenpflicht für Abwesenheitsansagen (SMS-Information über verpasste Anrufe) eingeführt? Es gibt hierzu keine Informationen, weder bei der Hotline, noch auf ihren Internetseiten. Hier wurde klammheimlich ein neuer kostenpflichtiger Dienst eingeführt, dem man sich nicht entziehen kann und den ich nicht bereit bin, zu zahlen.

Hochachtungsvoll
Xxxxx
Berlin

Antwort:

Guten Tag Herr Xxxx,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Der Service "Vodafone Anruf-Info" benachrichtigt Sie einfach per SMS
über Anrufer, die Sie nicht erreicht haben!

Sie haben Ihr Handy vorübergehend ausgeschaltet, weil Sie zum Beispiel
während eines wichtigen Gespräches nicht gestört werden wollen. Oder Sie
können Ihr Mobiltelefon gerade nicht benutzen, weil Sie sich im Flugzeug
aufhalten. Trotzdem möchten Sie für Ihre Anrufer erreichbar sein. Das
ist ab sofort kein Problem mehr: Der neue Service Vodafone Anruf-Info
benachrichtigt Sie und Ihre Anrufer.

Ihre Vorteile

Ihre Anrufer erhalten eine Benachrichtigung, selbst wenn Ihr Handy oder
Ihre Mailbox ausgeschaltet ist. Sie erhalten eine kostenlose Info-SMS
mit allen Anrufinformationen. Und so funktioniert der Service: Jeder
Anrufer, der seine Rufnummernübertragung aktiviert hat, erhält die
Ansage, daß Sie vorübergehend nicht erreichbar seien, jedoch per SMS
über den Anruf informiert werden. Sobald Sie Ihr Handy wieder
eingeschaltet haben, erhalten Sie eine SMS mit der Telefonnummer des
Anrufers, Datum und Uhrzeit sowie der Anzahl der Anrufversuche.

Für den SMS-Empfänger ist die Anruf-Info im In- und Ausland kostenfrei.
Dem Anrufer wird für die kurze Ansage der normale Minutenpreis für
Verbindungen ins deutsche Vodafone-Netz gemäß seinem Tarif berechnet.
Kosten entstehen jedoch nur dann, wenn die Rufnummer übermittelt und
eine SMS an den Angerufenen versendet wird. Wenn Sie den Dienst nicht
nutzen möchte, können Sie ihn jederzeit über die ServiceNummer 121314
kostenlos ausschalten lassen.

Haben Sie für Ihre Vodafone-Nummer keine Anrufumleitung aktiviert, dann
ist die Nutzung der Vodafone Anruf-Info möglich. Bitte programmieren Sie
einfach die Rufumleitung für Nichterreichbarkeit auf die Vodafone-Nummer
0172-33094391. Sie profitieren dann ganz automatisch von diesem
innovativen Vodafone-Service!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Vodafone-WebTeam
Menü
[1] medua antwortet auf VariusC
17.10.2003 20:26
In unser Haus wird niemals eine Vodafone-Simkarte kommen.

NIE NIE NIE!
Menü
[1.1] tcsmoers antwortet auf medua
17.10.2003 22:33
Benutzer medua schrieb:
In unser Haus wird niemals eine Vodafone-Simkarte kommen.

NIE NIE NIE!

Richtig. Aber schon mal überlegt, was ein Anruf bei E minus kostet, wenn die lange Ansage für vorübergehende Nichterreichbarkeit ?

Grundsätzlich finde ich diesen Dienst nicht schlecht, nur die Art der Einführung verurteile ich zutiefst. Hier bestimmt der Angerufene, ob der Anrufer was bezahlen muss. Schon mal die rechtliche Seite bei der RegTp abgefragt.

peso
Menü
[1.1.1] RE: Dialog mit Vodafone 2
VariusC antwortet auf tcsmoers
18.10.2003 19:13
Sehr geehrte Damen und Herren,

was dieser neue Dienst ist und wie man ihn benutzt ist mir schon völlig klar. Diese Informationen habe ich doch aber in meiner eindeutigen Fragestellung gar nicht abgerufen! Ich frage mich nur, warum sie bisher niemanden darüber informiert haben. Gegen die Vorteile, die sie mir aufzählen, steht die klammheimliche Einführung, über die ich als Vodafone-Kunde nicht informiert wurde und ihre Shops bis heute noch nicht sind. Als Anrufer werde ich zu keiner Zeit darauf hingewiesen, dass mich dieser „Dienst“ Geld kostet. Außerdem kann ich mich als Anrufer den Kosten nicht entziehen (außer durch Rufnummernunterdrückung), auch hierzu fehlt jeglicher Hinweis.
Ich sende ihnen hiermit noch einmal meine Frage aus der vorhergehenden Mail, welche so schwer zu verstehen nicht ist und bitte um Beantwortung:

Auf welcher Grundlage wurde denn nun eine Kostenpflicht für Abwesenheitsansagen (SMS-Information über verpasste Anrufe) eingeführt? Es gibt hierzu keine Informationen, weder bei der Hotline, noch auf ihren Internetseiten. Hier wurde klammheimlich ein neuer kostenpflichtiger Dienst eingeführt, dem man sich nicht entziehen kann und den ich nicht bereit bin, zu zahlen.

Hochachtungsvoll
Xxxxx
Berlin

Guten Tag Herr Xxxxx,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Zwischen Februar und September 2003 haben wir den Dienst getestet und
sehr positive Erfahrungen gesammelt bzw. positives Feedback von unseren
Kunden erhalten. Darum haben wir uns jetzt entschlossen, allen
Vodafone-Kunden, die weder die Mailbox nutzen noch eine Rufumleitung
gesetzt haben, den Dienst zu ermöglichen. Eine entsprechende Info ist am
1. Oktober 2003 an die Presse gegangen. Die Presseinfo finden Sie online
auf http://www.vodafone.de unter "Über Vodafone" - dort
"Pressemitteilungen 2003".

Dem Anrufer wird für die kurze Ansage der normale Minutenpreis für die
Verbindung ins deutsche Vodafone-Netz gemäß seinem Tarif berechnet.
Aufgrund der kurzen Dauer der Ansage (7 Sekunden) wird den Anrufern
jeweils nur ein Takt in Rechnung gestellt (je nach Tarif , z.B. 10/10
Taktung, fallen dadurch nur geringe Kosten für den Kunden an). Kosten
entstehen im Gegensatz zur Mailbox jedoch bei der Anruf-Info nur dann,
wenn die Rufnummer übermittelt und eine SMS an den Angerufenen versendet
wird.

Die Vodafone-Dienstleistung der detaillierten Benachrichtigung per SMS
wird dem Anrufer in Form eines kurzen Anrufes in das Vodafone D2-Netz
berechnet.

Wünschen Sie die Abschaltung der Vodafone Anruf-Info, dann rufen Sie mit
Ihrem Vodafone-Handy einfach 121314 an oder löschen alle Rufumleitungen
Ihrer Vodafone-Nummer.

Bitte bedenken Sie, dass auch Verbindungen zu Mailboxen berechnet
werden. Die Verbindung zur Mailbox wird berechnet, ob eine Nachricht
hinterlassen wurde oder nicht!

Die Anruf-Info bietet dem Anrufer und dem Angerufenen nur Vorteile: Der
Vodafone-Kunde erhält eine kostenfreie Info und der Anrufer die Info,
dass der Angerufene beim Einschalten seines Handys über den Anruf
informiert wird!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Vodafone-WebTeam
Menü
[1.1.1.1] koelli antwortet auf VariusC
18.10.2003 19:35
Ich finde es toll, dass du so hartnäckig bei Vodafone nachgefragt hast. Aber spätestens jetzt sollte dir klar sein, dass Vodafone selbst eine Erhöhung des SMS-Preises auf 50 Euro noch als "Vorteil für den Kunden" verkaufen würde! Die geben nun mal die Nachteile des neuen SMS-Infodienstes nicht zu, leider.
Besonders dreist finde ich ja den Satz, dass "aufgrund der Kürze der Ansage nur ein Takt" anfällt! dabei hat doch gerade Vodafone bei seinen neuen Prepaidkarten nur noch 60/1-Takt im Angebot!
Menü
[1.1.1.1.1] tcsmoers antwortet auf koelli
18.10.2003 22:30
Benutzer koelli schrieb:
Ich finde es toll, dass du so hartnäckig bei Vodafone nachgefragt hast. Aber spätestens jetzt sollte dir klar sein, dass Vodafone selbst eine Erhöhung des SMS-Preises auf 50 Euro noch als "Vorteil für den Kunden" verkaufen würde! Die geben nun mal die Nachteile des neuen SMS-Infodienstes nicht zu, leider.
Besonders dreist finde ich ja den Satz, dass "aufgrund der Kürze der Ansage nur ein Takt" anfällt! dabei hat doch gerade Vodafone bei seinen neuen Prepaidkarten nur noch 60/1-Takt im Angebot!

Vodafone qualifoziert sich immer mehr als reiner Ab*zocker. Man lese auch die RP vom Wochenende. Keine der Zusagen bei der D 2 Übernahme wird eingehalten.

Ich bin der Auffassung, dass jeder Normaldenkende mit Hinweis auf die beginnende Unseriösität seinen Vertrag kündigen sollte. Wenn jetzt neben dem Schock mit der Bahn noch 100.000 Normalkündigungen auftauchen, könnte dies Wunder wirken.

PS: Hennings Vorschlag hat bei mitgenommenen Rufnummern einen gravierenden Fehler :-((

peso
Menü
[1.1.1.1.2] VariusC antwortet auf koelli
19.10.2003 11:35
Benutzer koelli schrieb:
Ich finde es toll, dass du so hartnäckig bei Vodafone nachgefragt hast. Aber spätestens jetzt sollte dir klar sein, dass Vodafone selbst eine Erhöhung des SMS-Preises auf 50 Euro noch als "Vorteil für den Kunden" verkaufen würde! Die geben nun mal die Nachteile des neuen SMS-Infodienstes nicht zu, leider.
Besonders dreist finde ich ja den Satz, dass "aufgrund der Kürze der Ansage nur ein Takt" anfällt! dabei hat doch gerade Vodafone bei seinen neuen Prepaidkarten nur noch 60/1-Takt im Angebot!

Es geht mir nicht darum, dass mir etwas klar wird. Ich sammele Fakten für geeignete Maßnahmen! Denn in der Telekommunikations-Kundenschutzverordnung heißt es wörtlich:

„Über Vertragsänderungen [...] und deren Inhalte sind die Kunden in geeigneter Weise [...] zu informieren. Werden Verträge [...] zuungunsten der Kunden geändert, so kann der betroffene Kunde das Vertragsverhältnis für den Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung kündigen. Der Kunde ist auf das Kündigungsrecht hinzuweisen. Änderungen zuungunsten der Kunden werden vor dieser Information nicht wirksam.“

(s. auch Variante 1unter https://www.teltarif.de/i/kuendigung.html)

Vor Einführung am 01.Oktober ist kein Kunde davon informiert worden, geschweige denn auf ein Sonderkündigungsrecht hingewiesen worden. Und ob eine Pressemitteilung auf den eigenen Webseiten als „Information in geeigneter Weise“ gewertet wird, bezweifle ich.
Damit ist meiner Meinung nach schon mal die Grundlage für eine Sonderkündigung herausgefiltert

Außerdem habe ich durch mein Nachfragen von Vodafone Informationen über die Art und Weise der Einführung des neuen Features erhalten. Diese gesammelten Infos sind an die RegTP und die Verbraucherzentralen Berlin und NRW gegangen. Und nun warten wir mal ab.

Gruß
VariusC
Menü
[1.1.1.1.2.1] tcsmoers antwortet auf VariusC
19.10.2003 16:00
Benutzer VariusC schrieb:
Benutzer koelli schrieb:
Ich finde es toll, dass du so hartnäckig bei Vodafone nachgefragt hast. Aber spätestens jetzt sollte dir klar sein, dass Vodafone selbst eine Erhöhung des SMS-Preises auf 50 Euro noch als "Vorteil für den Kunden" verkaufen würde! Die geben nun mal die Nachteile des neuen SMS-Infodienstes nicht zu, leider.
Besonders dreist finde ich ja den Satz, dass "aufgrund der Kürze der Ansage nur ein Takt" anfällt! dabei hat doch gerade Vodafone bei seinen neuen Prepaidkarten nur noch 60/1-Takt im Angebot!

Es geht mir nicht darum, dass mir etwas klar wird. Ich sammele Fakten für geeignete Maßnahmen! Denn in der Telekommunikations-Kundenschutzverordnung heißt es wörtlich:

„Über Vertragsänderungen [...] und deren Inhalte sind die Kunden in geeigneter Weise [...] zu informieren. Werden Verträge [...] zuungunsten der Kunden geändert, so kann der betroffene Kunde das Vertragsverhältnis für den Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung kündigen. Der Kunde ist auf das Kündigungsrecht hinzuweisen. Änderungen zuungunsten der Kunden werden vor dieser Information nicht wirksam.“

(s. auch Variante 1unter
https://www.teltarif.de/i/kuendigung.html)

Vor Einführung am 01.Oktober ist kein Kunde davon informiert worden, geschweige denn auf ein Sonderkündigungsrecht hingewiesen worden. Und ob eine Pressemitteilung auf den eigenen Webseiten als „Information in geeigneter Weise“ gewertet wird, bezweifle ich.
Damit ist meiner Meinung nach schon mal die Grundlage für eine Sonderkündigung herausgefiltert

Außerdem habe ich durch mein Nachfragen von Vodafone Informationen über die Art und Weise der Einführung des neuen Features erhalten. Diese gesammelten Infos sind an die RegTP und die Verbraucherzentralen Berlin und NRW gegangen. Und nun warten wir mal ab.

Gruß
VariusC

Hallo Varius,

Du wirst damit nicht durchkommen, da Dein Teilnehmenverhältnis nicht unmittelbar betroffen ist. Hier kann nur ein Blick in die AGB bzw. Preislister der jeweiligen Festnetzanbieter helfen. Darf für eine Dienstleistung, die man überhaupt nicht beeinflussen kann ein Verbindungsentgelt genommen werden. Schaue einfach man rein. Wenn in der Preisliste explizit "Gespräche" steht, ist die Sache klar. Steht dort "Verbindung" ist es schon etwas unklarer. Wobei für mich "Verbindung" bedeutet, dass man mit dem Angerufenen eine Verbindung = gegenseitige Kommunikation hat.

An sich ist dieses Future ja nicht schlecht, sofern beide Seiten die Möglichkeit der Ablehnung haben. Der Anrufer wird auf die Kosten hingewiesen und der Angerufene kann mitteilen, dass ihn diese Information nicht interessiert.

Für mich kommen hier eher die Vorschriften des Datenschutzes zum Tragen. Auf mein Schreiben, dass ich im Roamingeinsatz gerne sehen würde, wer mich angerufen hat, wurde die Bekanntgabe mit Hinweis auf den Datenschutz verweigert. Jetzt macht man es aber. D 2 legt gesetzliche Vorschriften so aus, wie es ihnen passt.

In diesem Zusammenhang ist interessant, dass wir neben O 2 auch bei D 2 erhebliche Abweichungen beim Abgleich der Anrufer mit den Angerufenen festgestellt haben.

M.E. ist hier ein dringender Handlungsbedarf vorhanden. In einem hier vorliegenden Schreiben erklärt sich aber die RegTP als unzuständig, da es im Ausland zu diesen Abweichungen kommt. Gleichzeitig verweist man mich auf den Zivilklageweg und erbittet Rückmeldung über den Verfahrensausgang. Die RegTP ist doch nur ein Papiertiger :-(

Na ja, vielleicht liest ja mal wieder ein Redakteur mit. Die bei uns eingetroffene Entschuldigung der Telekom mit der Eingestehung eines derzeit kursierenden Systemfehlers wird jedenfalls eingerahmt.

peso
Menü
[1.1.1.1.2.1.1] VariusC antwortet auf tcsmoers
19.10.2003 17:50
Benutzer tcsmoers schrieb:

Hallo Varius,

Du wirst damit nicht durchkommen, da Dein Teilnehmenverhältnis nicht unmittelbar betroffen ist. Hier kann nur ein Blick in die AGB bzw. Preislister der jeweiligen Festnetzanbieter helfen. Darf für eine Dienstleistung, die man überhaupt nicht beeinflussen kann ein Verbindungsentgelt genommen werden. Schaue einfach man rein. Wenn in der Preisliste explizit "Gespräche" steht, ist die Sache klar. Steht dort "Verbindung" ist es schon etwas unklarer. Wobei für mich "Verbindung" bedeutet, dass man mit dem Angerufenen eine Verbindung = gegenseitige Kommunikation hat.

Interessanter Ansatz. In meiner Preisliste von Vodafone steht explizit "Minutenpreise in Euro" u.a. für "Gespräche im deutschen Vodafone-Netz inkl. zur Vodafone-Mailbox". Das hebe ichmir auf für die nächste Runde.

Gruß
VariusC
Menü
[1.1.1.1.2.1.1.1] tcsmoers antwortet auf VariusC
19.10.2003 18:01
Benutzer VariusC schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:

Hallo Varius,

Du wirst damit nicht durchkommen, da Dein Teilnehmenverhältnis nicht unmittelbar betroffen ist. Hier kann nur ein Blick in die AGB bzw. Preislister der jeweiligen Festnetzanbieter helfen. Darf für eine Dienstleistung, die man überhaupt nicht beeinflussen kann ein Verbindungsentgelt genommen werden. Schaue einfach man rein. Wenn in der Preisliste explizit "Gespräche" steht, ist die Sache klar. Steht dort "Verbindung" ist es schon etwas unklarer. Wobei für mich "Verbindung" bedeutet, dass man mit dem Angerufenen eine Verbindung = gegenseitige Kommunikation hat.

Interessanter Ansatz. In meiner Preisliste von Vodafone steht explizit "Minutenpreise in Euro" u.a. für "Gespräche im deutschen Vodafone-Netz inkl. zur Vodafone-Mailbox". Das hebe ichmir auf für die nächste Runde.

Gruß
VariusC

Mache jetzt keinen Denkfehler. Es dreht sich um die AGB der Anbieter für Gespräche in das Mobilfunknetz. Eingehende Verbindungen sind grundsätzlich innerhalb Deutschlands für den angerufenen kostenfrei.

Auch wenn Du VF mitteilst, dass Du keine Benachrichtigung wünschst, hast Du kaum eine Kontrollmöglichkeit.

Das ganze erinnert mich an die Problematik der R-Gespräche.

Lass uns mal die Stellungnahme der RegTP abwarten. Im Übrigen habe ich ganz gute Verbindungen zur Presse.

peso
Menü
[1.1.1.1.2.1.1.1.1] VariusC antwortet auf tcsmoers
19.10.2003 18:16
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer VariusC schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:

Hallo Varius,

Du wirst damit nicht durchkommen, da Dein Teilnehmenverhältnis nicht unmittelbar betroffen ist. Hier kann nur ein Blick in die AGB bzw. Preislister der jeweiligen Festnetzanbieter helfen. Darf für eine Dienstleistung, die man überhaupt nicht beeinflussen kann ein Verbindungsentgelt genommen werden. Schaue einfach man rein. Wenn in der Preisliste explizit "Gespräche" steht, ist die Sache klar. Steht dort "Verbindung" ist es schon etwas unklarer. Wobei für mich "Verbindung" bedeutet, dass man mit dem Angerufenen eine Verbindung = gegenseitige Kommunikation hat.

Interessanter Ansatz. In meiner Preisliste von Vodafone steht explizit "Minutenpreise in Euro" u.a. für "Gespräche im deutschen Vodafone-Netz inkl. zur Vodafone-Mailbox". Das hebe ichmir auf für die nächste Runde.

Gruß
VariusC

Mache jetzt keinen Denkfehler. Es dreht sich um die AGB der Anbieter für Gespräche in das Mobilfunknetz. Eingehende Verbindungen sind grundsätzlich innerhalb Deutschlands für den angerufenen kostenfrei.

Moment, mein Ansatz kann hier in erster Linie nur bei MEINEM Vertrag mit Vodafone liegen:
1. MEIN Vertrag ist zu meinen Ungunsten geändert worden und ich wurde nicht darüber informiert!
2. Ich rede nicht von eingehenden Verbindungen. In meiner Preisliste kosten mich Gespräche in das Vodafone-Netz xx Ct. Aber eine Ansage ist doch wohl kein Gespräch. (Außer es handelt sich um einen Mehrwertdienst.)
Später lassen sich die Ergebnisse sicherlich ausweiten.
Aber Du hast trotzdem Recht, warten wir die Meinungen der anderen Instanzen ab.

Gruß
VariusC


Auch wenn Du VF mitteilst, dass Du keine Benachrichtigung wünschst, hast Du kaum eine Kontrollmöglichkeit.

Das ganze erinnert mich an die Problematik der R-Gespräche.

Lass uns mal die Stellungnahme der RegTP abwarten. Im Übrigen habe ich ganz gute Verbindungen zur Presse.

peso
Menü
[1.1.1.1.2.1.1.1.1.1] nico f antwortet auf VariusC
19.10.2003 18:23
Benutzer VariusC schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:


Mache jetzt keinen Denkfehler. Es dreht sich um die AGB der Anbieter für Gespräche in das Mobilfunknetz. Eingehende Verbindungen sind grundsätzlich innerhalb Deutschlands für den angerufenen kostenfrei.

Moment, mein Ansatz kann hier in erster Linie nur bei MEINEM Vertrag mit Vodafone liegen:
1. MEIN Vertrag ist zu meinen Ungunsten geändert worden und ich wurde nicht darüber informiert!
2. Ich rede nicht von eingehenden Verbindungen. In meiner Preisliste kosten mich Gespräche in das Vodafone-Netz xx Ct. Aber eine Ansage ist doch wohl kein Gespräch. (Außer es handelt sich um einen Mehrwertdienst.) Später lassen sich die Ergebnisse sicherlich ausweiten. Aber Du hast trotzdem Recht, warten wir die Meinungen der anderen Instanzen ab.

Gruß
VariusC


Aber wenn man so rangeht könnte das ja so ziemlich bei jedem Anbieter/Netzbetreiber gelten? Oder nicht?

Also ich will jetzt kein Sonderkündigungsrecht durchdrücken, aber das wär ja dann das geliche oder?

Bye
NicoF
Menü
[1.1.1.1.2.1.1.1.1.1.1] tcsmoers antwortet auf nico f
19.10.2003 18:28
Benutzer nico f schrieb:
Benutzer VariusC schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:


Mache jetzt keinen Denkfehler. Es dreht sich um die AGB der Anbieter für Gespräche in das Mobilfunknetz. Eingehende Verbindungen sind grundsätzlich innerhalb Deutschlands für den angerufenen kostenfrei.

Moment, mein Ansatz kann hier in erster Linie nur bei MEINEM Vertrag mit Vodafone liegen:
1. MEIN Vertrag ist zu meinen Ungunsten geändert worden und ich wurde nicht darüber informiert!
2. Ich rede nicht von eingehenden Verbindungen. In meiner Preisliste kosten mich Gespräche in das Vodafone-Netz xx Ct. Aber eine Ansage ist doch wohl kein Gespräch. (Außer es handelt sich um einen Mehrwertdienst.) Später lassen sich die Ergebnisse sicherlich ausweiten. Aber Du hast trotzdem Recht, warten wir die Meinungen der anderen Instanzen ab.

Gruß
VariusC


Aber wenn man so rangeht könnte das ja so ziemlich bei jedem Anbieter/Netzbetreiber gelten? Oder nicht?

Es dreht sich ganz alleine darum, dass Informationsverbindungen nicht berechnet werden dürfen, wenn es nicht vertraglich vereinbart wurde.

peso


Also ich will jetzt kein Sonderkündigungsrecht durchdrücken, aber das wär ja dann das geliche oder?

Bye
NicoF
Menü
[1.1.1.1.2.1.1.1.1.2] tcsmoers antwortet auf VariusC
19.10.2003 18:26
Benutzer VariusC schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer VariusC schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:

Hallo Varius,

Du wirst damit nicht durchkommen, da Dein Teilnehmenverhältnis nicht unmittelbar betroffen ist. Hier kann nur ein Blick in die AGB bzw. Preislister der jeweiligen Festnetzanbieter helfen. Darf für eine Dienstleistung, die man überhaupt nicht beeinflussen kann ein Verbindungsentgelt genommen werden. Schaue einfach man rein. Wenn in der Preisliste explizit "Gespräche" steht, ist die Sache klar. Steht dort "Verbindung" ist es schon etwas unklarer. Wobei für mich "Verbindung" bedeutet, dass man mit dem Angerufenen eine Verbindung = gegenseitige Kommunikation hat.

Interessanter Ansatz. In meiner Preisliste von Vodafone steht explizit "Minutenpreise in Euro" u.a. für "Gespräche im deutschen Vodafone-Netz inkl. zur Vodafone-Mailbox". Das hebe ichmir auf für die nächste Runde.

Gruß
VariusC

Mache jetzt keinen Denkfehler. Es dreht sich um die AGB der Anbieter für Gespräche in das Mobilfunknetz. Eingehende Verbindungen sind grundsätzlich innerhalb Deutschlands für den angerufenen kostenfrei.

Moment, mein Ansatz kann hier in erster Linie nur bei MEINEM Vertrag mit Vodafone liegen:
1. MEIN Vertrag ist zu meinen Ungunsten geändert worden und ich wurde nicht darüber informiert!

Jetzt hast Du eine interessante Variante gefunden :-)

Daran habe ich nicht gedacht. Du hast aber Recht. Es werden jetzt von D 2 zu D 2 ja auch Kosten berechnet. Im mir hier vorliegenden D 2 Tarifheft wird immer von "Gesprächen" geschrieben. Somit dürfte bei der Berechnung von "Informationsverbindungen" das Tarifheft nicht zutreffen und die Berechnung unzulässig sein.


Wer streiten will, dem kann ich eine TK-Anwalt benennen !

peso


2. Ich rede nicht von eingehenden Verbindungen. In meiner Preisliste kosten mich Gespräche in das Vodafone-Netz xx Ct. Aber eine Ansage ist doch wohl kein Gespräch. (Außer es handelt sich um einen Mehrwertdienst.) Später lassen sich die Ergebnisse sicherlich ausweiten. Aber Du hast trotzdem Recht, warten wir die Meinungen der anderen Instanzen ab.

Gruß
VariusC


Auch wenn Du VF mitteilst, dass Du keine Benachrichtigung wünschst, hast Du kaum eine Kontrollmöglichkeit.

Das ganze erinnert mich an die Problematik der R-Gespräche.

Lass uns mal die Stellungnahme der RegTP abwarten. Im Übrigen habe ich ganz gute Verbindungen zur Presse.

peso
Menü
[1.1.1.1.2.1.1.1.1.2.1] VariusC antwortet auf tcsmoers
19.10.2003 18:47
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer VariusC schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer VariusC schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:

Hallo Varius,

Du wirst damit nicht durchkommen, da Dein Teilnehmenverhältnis nicht unmittelbar betroffen ist. Hier kann nur ein Blick in die AGB bzw. Preislister der jeweiligen Festnetzanbieter helfen. Darf für eine Dienstleistung, die man überhaupt nicht beeinflussen kann ein Verbindungsentgelt genommen werden. Schaue einfach man rein. Wenn in der Preisliste explizit "Gespräche" steht, ist die Sache klar. Steht dort "Verbindung" ist es schon etwas unklarer. Wobei für mich "Verbindung" bedeutet, dass man mit dem Angerufenen eine Verbindung = gegenseitige Kommunikation hat.

Interessanter Ansatz. In meiner Preisliste von Vodafone steht explizit "Minutenpreise in Euro" u.a. für "Gespräche im deutschen Vodafone-Netz inkl. zur Vodafone-Mailbox". Das hebe ichmir auf für die nächste Runde.

Gruß
VariusC

Mache jetzt keinen Denkfehler. Es dreht sich um die AGB der Anbieter für Gespräche in das Mobilfunknetz. Eingehende Verbindungen sind grundsätzlich innerhalb Deutschlands für den angerufenen kostenfrei.

Moment, mein Ansatz kann hier in erster Linie nur bei MEINEM Vertrag mit Vodafone liegen:
1. MEIN Vertrag ist zu meinen Ungunsten geändert worden und ich wurde nicht darüber informiert!

Jetzt hast Du eine interessante Variante gefunden :-)

Daran habe ich nicht gedacht. Du hast aber Recht. Es werden jetzt von D 2 zu D 2 ja auch Kosten berechnet.

Eben. Natürlich stört es mich auch, dass jetzt jeder zahlt, OHNE DASS ER ES WEIß. Ich habe mir sofort den Dienst sperren lassen und unterdrücke meine Rufnummer. Somit bin ICH vor Kosten sicher. Aber hier geht’s um´s Prinzip und um ein heimlich eingeführtes (und das ist das Schlimmste) verstecktes Abkassiermodell. Um dagegen vorzugehen ist mein eigener Vertrag der beste Ansatz.
Das wird eine interessante Woche. Die Hotliner sind jedenfalls bei diesem Thema bereits äußerst dünnhäutig.

Gruß
VariusC

Im mir hier vorliegenden D 2 Tarifheft wird immer von "Gesprächen" geschrieben. Somit dürfte bei der Berechnung von "Informationsverbindungen" das Tarifheft nicht zutreffen und die Berechnung unzulässig sein.


Wer streiten will, dem kann ich eine TK-Anwalt benennen !

peso
Menü
[1.1.1.1.2.1.1.1.1.2.2] RE_ antwortet auf tcsmoers
23.10.2003 12:34
Jetzt hast Du eine interessante Variante gefunden :-)

Daran habe ich nicht gedacht. Du hast aber Recht. Es werden jetzt von D 2 zu D 2 ja auch Kosten berechnet. Im mir hier vorliegenden D 2 Tarifheft wird immer von 'Gesprächen' geschrieben. Somit dürfte bei der Berechnung von 'Informationsverbindungen' das Tarifheft nicht zutreffen und die Berechnung unzulässig sein.

Aus meiner Sicht ist das Problem noch vielschichtiger:
1) Jeder Anruf mit meinem D2-Handy zu einem anderen D2-Anschluß ist jetzt im diskutierten Sinne kostenpflichtig, wenn der Zielanschluß keine Mailbox aktiviert hat und nicht erreichbar ist. Hier entstehen ab sofort D2-Kosten bei normaler Nutzung, die ich bisher nicht hatte.

2) Jeder Anruf aus einem anderen Netz (D1, E, Festnetz!) zu einem anderen D2-Anschluß ist jetzt im diskutierten Sinne ebenfalls kostenpflichtig, wenn der Zielanschluß keine Mailbox aktiviert hat und nicht erreichbar ist. Hier entstehen ab sofort Netzbetreiber-Kosten bei normaler Nutzung, die ich bisher nicht hatte.

3) Rufe ich also über das Festnetz mit einer Netzvorwahl (z.B. 01078) den abgeschalteten D2-Anschluß meiner Frau an, fallen zusätzliche Kosten bei diesem Netzbetreiber an, die anschließend die Telekom per Monatsrechnung bei mir eintreibt. Bisher war dies kostenlos!

4) In den Geschäftsbedingungen meines D2-Vertrages steht im Absatz 5.2 (Rufumleitungen):
'Der Kunde stellt sicher, dass der Inhaber des Anschlusses mit der Anrufumleitung auf seinen Anschluß einverstanden ist.'
Im aktuellen Fall hat Vodafone bei allen D2-Anschlüssen die Anrufumleitung 'manipuliert', ohne den Inhaber (mich) des rufumleitenden Anschlusses darüber zu informieren.

Auf den ersten Blick fallen isoliert betrachtet für den D2-Anschlussinhaber keine Kosten für die Benachrichtigung an. Da aber praktisch jeder im Laufe eines Monats Kontakt zu anderen D2-Anschlüssen aus dem Mobil- und dem Festnetz aufbaut, summieren sich die Zusatzkosten zu erheblichen Beträgen. Die Netzbetreiber teilen sich die Umsätze für diese 'Leistung', daher partizipiert aus meiner Sicht jedes Telco-Unternehmen bei dieser neuen Abzocke.

Konsequenterweise muß man jetzt vorsorglich bei jedem Telco-Unternehmen Einspruch gegen diese Kosten und Abrechnungsmodalitäten einlegen, solange es keine aktuelle Rechtsprechung dazu gibt! Der Ansatz über den §241a BGB Abs. 1 klingt vernünftig, aber leider bin ich kein Jurist.
Menü
[1.1.1.2] tcsmoers antwortet auf VariusC
18.10.2003 22:25
Benutzer VariusC schrieb:
Sehr geehrte Damen und Herren,

was dieser neue Dienst ist und wie man ihn benutzt ist mir schon völlig klar. Diese Informationen habe ich doch aber in meiner eindeutigen Fragestellung gar nicht abgerufen! Ich frage mich nur, warum sie bisher niemanden darüber informiert haben. Gegen die Vorteile, die sie mir aufzählen, steht die klammheimliche Einführung, über die ich als Vodafone-Kunde nicht informiert wurde und ihre Shops bis heute noch nicht sind. Als Anrufer werde ich zu keiner Zeit darauf hingewiesen, dass mich dieser „Dienst“ Geld kostet. Außerdem kann ich mich als Anrufer den Kosten nicht entziehen (außer durch Rufnummernunterdrückung), auch hierzu fehlt jeglicher Hinweis. Ich sende ihnen hiermit noch einmal meine Frage aus der vorhergehenden Mail, welche so schwer zu verstehen nicht ist und bitte um Beantwortung:

Auf welcher Grundlage wurde denn nun eine Kostenpflicht für Abwesenheitsansagen (SMS-Information über verpasste Anrufe) eingeführt? Es gibt hierzu keine Informationen, weder bei der Hotline, noch auf ihren Internetseiten. Hier wurde klammheimlich ein neuer kostenpflichtiger Dienst eingeführt, dem man sich nicht entziehen kann und den ich nicht bereit bin, zu zahlen.

Hochachtungsvoll
Xxxxx
Berlin

Guten Tag Herr Xxxxx,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Zwischen Februar und September 2003 haben wir den Dienst getestet und sehr positive Erfahrungen gesammelt bzw. positives Feedback von unseren Kunden erhalten. Darum haben wir uns jetzt entschlossen, allen Vodafone-Kunden, die weder die Mailbox nutzen noch eine Rufumleitung gesetzt haben, den Dienst zu ermöglichen. Eine entsprechende Info ist am 1. Oktober 2003 an die Presse gegangen. Die Presseinfo finden Sie online auf http://www.vodafone.de unter "Über Vodafone" - dort
"Pressemitteilungen 2003".

Dem Anrufer wird für die kurze Ansage der normale Minutenpreis für die Verbindung ins deutsche Vodafone-Netz gemäß seinem Tarif berechnet.
Aufgrund der kurzen Dauer der Ansage (7 Sekunden) wird den Anrufern jeweils nur ein Takt in Rechnung gestellt (je nach Tarif , z.B.
10/10
Taktung, fallen dadurch nur geringe Kosten für den Kunden an).
Kosten entstehen im Gegensatz zur Mailbox jedoch bei der Anruf-Info nur dann,
wenn die Rufnummer übermittelt und eine SMS an den Angerufenen versendet
wird.

Die Vodafone-Dienstleistung der detaillierten Benachrichtigung per SMS wird dem Anrufer in Form eines kurzen Anrufes in das Vodafone D2-Netz
berechnet.

Wünschen Sie die Abschaltung der Vodafone Anruf-Info, dann rufen Sie mit Ihrem Vodafone-Handy einfach 121314 an oder löschen alle Rufumleitungen
Ihrer Vodafone-Nummer.

Bitte bedenken Sie, dass auch Verbindungen zu Mailboxen berechnet werden. Die Verbindung zur Mailbox wird berechnet, ob eine Nachricht
hinterlassen wurde oder nicht!

Die Anruf-Info bietet dem Anrufer und dem Angerufenen nur Vorteile: Der Vodafone-Kunde erhält eine kostenfreie Info und der Anrufer die Info,
dass der Angerufene beim Einschalten seines Handys über den Anruf
informiert wird!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Vodafone-WebTeam

Eine unverschämtere Antwort gibt es wohl kaum. Hier sollte die RegTP regelnd eingreifen, da dies in meinen Augen reiner Betrug ist. Wenn ich jemanden anrufe, dann will ich den jetzt haben. Auf einen Rückruf kann ich verzichten. Die wollen einfach die Rückrufe "provozieren" mehr nicht. Ich glaube auch kaum, dass diese Abzockerei durch irgendwas gedeckt ist. Man sollte berechnete Gespräche mit Hinweis, dass keine Verbindung zustande gekommen ist einfach nicht bezahlen.

Ich frage mich, von wem diese Betr......... ein postives Feedback haben. Von mir jedenfalls nicht. jetzt, wo keiner die neuen, achso guten Businesstarife haben will, sucht man wohl mit aller Gewalt neue Geldquellen.

peso
Menü
[1.1.1.2.1] DenSch antwortet auf tcsmoers
19.10.2003 20:49
also nachdem das hier alles so is hab ich auchmal bei der hotline angerufen.

also die sagte mir, das nur für den anrufer kosten entstehen, und zwar je nach tarif ein telefonat ins vodafone netz.
die sms die dnan verschickt wird, an den angerufnen, ist kostenlos.
Menü
[1.1.1.2.1.1] DenSch antwortet auf DenSch
19.10.2003 20:52
Benutzer DenSch schrieb:
also nachdem das hier alles so is hab ich auchmal bei der hotline angerufen.

also die sagte mir, das nur für den anrufer kosten entstehen, und zwar je nach tarif ein telefonat ins vodafone netz. die sms die dnan verschickt wird, an den angerufnen, ist kostenlos.

Noch ein nachtrag:

man muss das erst angeben das mandie abweenheitsansage haben will !!!! Es bleibt ansonsten die Mailbox dran !!!

UND: wenn man gar nix haben möchte, geht das auch. dann klingelt sich das tlefon entweder tot weil keiner dran geht, oder es kommt: 'der gewünschte gesprächspartner ist nicht erreichbar' (also die standardansage wo is kostenlos).
Menü
[1.1.1.2.1.1.1] tcsmoers antwortet auf DenSch
19.10.2003 21:56
Benutzer DenSch schrieb:
Benutzer DenSch schrieb:
also nachdem das hier alles so is hab ich auchmal bei der hotline angerufen.

also die sagte mir, das nur für den anrufer kosten entstehen, und zwar je nach tarif ein telefonat ins vodafone netz. die sms die dnan verschickt wird, an den angerufnen, ist kostenlos.

Noch ein nachtrag:

man muss das erst angeben das mandie abweenheitsansage haben will !!!! Es bleibt ansonsten die Mailbox dran !!!

UND: wenn man gar nix haben möchte, geht das auch. dann klingelt sich das tlefon entweder tot weil keiner dran geht, oder es kommt: 'der gewünschte gesprächspartner ist nicht erreichbar' (also die standardansage wo is kostenlos).

Bisher habe ich gedacht, dass VF-Mitarbeiter des Deutschen mächtig sind.

peso
Menü
[1.1.1.2.1.1.1.1] DenSch antwortet auf tcsmoers
19.10.2003 22:57
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer DenSch schrieb:
Benutzer DenSch schrieb:
also nachdem das hier alles so is hab ich auchmal bei der hotline angerufen.

also die sagte mir, das nur für den anrufer kosten entstehen, und zwar je nach tarif ein telefonat ins vodafone netz. die sms die dnan verschickt wird, an den angerufnen, ist kostenlos.

Noch ein nachtrag:

man muss das erst angeben das mandie abweenheitsansage haben will !!!! Es bleibt ansonsten die Mailbox dran !!!

UND: wenn man gar nix haben möchte, geht das auch. dann klingelt sich das tlefon entweder tot weil keiner dran geht, oder es kommt: 'der gewünschte gesprächspartner ist nicht erreichbar' (also die standardansage wo is kostenlos).

Bisher habe ich gedacht, dass VF-Mitarbeiter des Deutschen mächtig sind.

peso

achja, das dieser %$§$ immer nur das zu meinen kommentaren einfällt ...
Menü
[1.1.1.2.1.1.1.1.1] tcsmoers antwortet auf DenSch
20.10.2003 09:19
Benutzer DenSch schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer DenSch schrieb:
Benutzer DenSch schrieb:
also nachdem das hier alles so is hab ich auchmal bei der hotline angerufen.

also die sagte mir, das nur für den anrufer kosten entstehen, und zwar je nach tarif ein telefonat ins vodafone netz. die sms die dnan verschickt wird, an den angerufnen, ist kostenlos.

Noch ein nachtrag:

man muss das erst angeben das mandie abweenheitsansage haben will !!!! Es bleibt ansonsten die Mailbox dran !!!

UND: wenn man gar nix haben möchte, geht das auch. dann klingelt sich das tlefon entweder tot weil keiner dran geht, oder es kommt: 'der gewünschte gesprächspartner ist nicht erreichbar' (also die standardansage wo is kostenlos).

Bisher habe ich gedacht, dass VF-Mitarbeiter des Deutschen mächtig sind.

peso

achja, das dieser %$§$ immer nur das zu meinen kommentaren einfällt ...

Damit hast Du die Kernaussage bestätigt. Also, was soll der Unsinn mit dem schlechten Deutsch ??

peso
Menü
[1.1.1.2.1.1.2] Alexda antwortet auf DenSch
20.10.2003 14:29
Benutzer DenSch schrieb:
Benutzer DenSch schrieb: man muss das erst angeben das mandie abweenheitsansage haben will !!!! Es bleibt ansonsten die Mailbox dran !!!

Wenn man die Mailbox schon deaktiviert hat, schalten sie einem das Feature aber OHNE ZU FRAGEN ein.

Hast du etwa eine Mailbox?!

@TCS: Dem schlechten Deutsch wo manche schreiben is eine Stilelement. Aber ein schlechten findich. ;-)

Menü
[1.1.1.2.1.1.2.1] tcsmoers antwortet auf Alexda
20.10.2003 19:16
Benutzer Alexda schrieb:
Benutzer DenSch schrieb:
Benutzer DenSch schrieb: man muss das erst angeben das mandie abweenheitsansage haben will !!!! Es bleibt ansonsten die Mailbox dran !!!

Wenn man die Mailbox schon deaktiviert hat, schalten sie einem das Feature aber OHNE ZU FRAGEN ein.

Hast du etwa eine Mailbox?!

@TCS: Dem schlechten Deutsch wo manche schreiben is eine Stilelement. Aber ein schlechten findich. ;-)

In dem Fall ist der Schreiber aber des Deutschen mächtig. Hier scheint wieder die übliche Art der "Mitarbeiteräußerung" vorzuliegen. Da VF von seinen Mitarbeitern gutes Hochdeutsch verlangt, scheint man hier seine wirkliche Herkunft verschleiern zu wollen.

Besonders auffällig ist dies bei Threadantworten durch O 2 Mitarbeiter.

peso

Menü
[1.1.2] webfalke antwortet auf tcsmoers
19.10.2003 19:42
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer medua schrieb:
In unser Haus wird niemals eine Vodafone-Simkarte kommen.

NIE NIE NIE!

Richtig. Aber schon mal überlegt, was ein Anruf bei E minus kostet, wenn die lange Ansage für vorübergehende Nichterreichbarkeit ?

Grundsätzlich finde ich diesen Dienst nicht schlecht, nur die Art der Einführung verurteile ich zutiefst. Hier bestimmt der Angerufene, ob der Anrufer was bezahlen muss. Schon mal die rechtliche Seite bei der RegTp abgefragt.

peso


Dieser Dienst ist einfach nur überflüssig und eine Ab*ocke!Wenns wichtig ist, spricht der Anrufer aufs Band.Wers nicht macht hat Pech gehabt.Ganz einfach.
Menü
[1.1.2.1] tcsmoers antwortet auf webfalke
19.10.2003 21:59
Benutzer webfalke schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer medua schrieb:
In unser Haus wird niemals eine Vodafone-Simkarte kommen.

NIE NIE NIE!

Richtig. Aber schon mal überlegt, was ein Anruf bei E minus kostet, wenn die lange Ansage für vorübergehende Nichterreichbarkeit ?

Grundsätzlich finde ich diesen Dienst nicht schlecht, nur die Art der Einführung verurteile ich zutiefst. Hier bestimmt der Angerufene, ob der Anrufer was bezahlen muss. Schon mal die rechtliche Seite bei der RegTp abgefragt.

peso


Dieser Dienst ist einfach nur überflüssig und eine Ab*ocke!Wenns wichtig ist, spricht der Anrufer aufs Band.Wers nicht macht hat Pech gehabt.Ganz einfach.

Es dreht sich hier an sich um die SMS-Mitteilung, wenn keine Mailbox geschaltet ist. Vielleicht sollte man in einen Thread nicht einfach einsteigen.

peso
Menü
[1.1.2.1.1] hANDYLAUSI antwortet auf tcsmoers
19.10.2003 22:08
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer webfalke schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer medua schrieb:
In unser Haus wird niemals eine Vodafone-Simkarte kommen.

NIE NIE NIE!

Richtig. Aber schon mal überlegt, was ein Anruf bei E minus kostet, wenn die lange Ansage für vorübergehende Nichterreichbarkeit ?

Grundsätzlich finde ich diesen Dienst nicht schlecht, nur die Art der Einführung verurteile ich zutiefst. Hier bestimmt der Angerufene, ob der Anrufer was bezahlen muss. Schon mal die rechtliche Seite bei der RegTp abgefragt.

peso


Dieser Dienst ist einfach nur überflüssig und eine Ab*ocke!Wenns wichtig ist, spricht der Anrufer aufs Band.Wers nicht macht hat Pech gehabt.Ganz einfach.

Es dreht sich hier an sich um die SMS-Mitteilung, wenn keine Mailbox geschaltet ist. Vielleicht sollte man in einen Thread nicht einfach einsteigen.

peso

immer schön locker bleiben.War es nicht so,das wenn man kein Netz hat, diesen Hinweis auch bekommt?
Menü
[1.1.2.1.1.1] Eplusler antwortet auf hANDYLAUSI
19.10.2003 22:11
Benutzer hANDYLAUSI schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer webfalke schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer medua schrieb:
In unser Haus wird niemals eine Vodafone-Simkarte kommen.

NIE NIE NIE!

Richtig. Aber schon mal überlegt, was ein Anruf bei E minus kostet, wenn die lange Ansage für vorübergehende Nichterreichbarkeit ?

Grundsätzlich finde ich diesen Dienst nicht schlecht, nur die Art der Einführung verurteile ich zutiefst. Hier bestimmt der Angerufene, ob der Anrufer was bezahlen muss. Schon mal die rechtliche Seite bei der RegTp abgefragt.

peso


Dieser Dienst ist einfach nur überflüssig und eine Ab*ocke!Wenns wichtig ist, spricht der Anrufer aufs Band.Wers nicht macht hat Pech gehabt.Ganz einfach.

Es dreht sich hier an sich um die SMS-Mitteilung, wenn keine Mailbox geschaltet ist. Vielleicht sollte man in einen Thread nicht einfach einsteigen.

peso

immer schön locker bleiben.War es nicht so,das wenn man kein Netz hat, diesen Hinweis auch bekommt?
Mir war auch so.Naja,wers braucht.
Menü
[1.1.2.1.1.2] tcsmoers antwortet auf hANDYLAUSI
19.10.2003 22:11
Benutzer hANDYLAUSI schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer webfalke schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer medua schrieb:
In unser Haus wird niemals eine Vodafone-Simkarte kommen.

NIE NIE NIE!

Richtig. Aber schon mal überlegt, was ein Anruf bei E minus kostet, wenn die lange Ansage für vorübergehende Nichterreichbarkeit ?

Grundsätzlich finde ich diesen Dienst nicht schlecht, nur die Art der Einführung verurteile ich zutiefst. Hier bestimmt der Angerufene, ob der Anrufer was bezahlen muss. Schon mal die rechtliche Seite bei der RegTp abgefragt.

peso


Dieser Dienst ist einfach nur überflüssig und eine Ab*ocke!Wenns wichtig ist, spricht der Anrufer aufs Band.Wers nicht macht hat Pech gehabt.Ganz einfach.

Es dreht sich hier an sich um die SMS-Mitteilung, wenn keine Mailbox geschaltet ist. Vielleicht sollte man in einen Thread nicht einfach einsteigen.

peso

immer schön locker bleiben.War es nicht so,das wenn man kein Netz hat, diesen Hinweis auch bekommt?

Es bezieht sich auf den Kunden, der keine Mailbox haben will oder hat. Bei der MB kann ich diesen Unsinn ja abschalten, wenn ich es will. Bei dieser neuen Dienstleistung kann es der Anrufer gar nicht und der Angerufene nur umständlich.

Normalerweise bietet man einen neuen Dienst an und erzwingt nicht die Verwendung.

peso


peso
Menü
[1.1.2.1.1.2.1] DenSch antwortet auf tcsmoers
19.10.2003 23:00
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer hANDYLAUSI schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer webfalke schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer medua schrieb:
In unser Haus wird niemals eine Vodafone-Simkarte kommen.

NIE NIE NIE!

Richtig. Aber schon mal überlegt, was ein Anruf bei E minus kostet, wenn die lange Ansage für vorübergehende Nichterreichbarkeit ?

Grundsätzlich finde ich diesen Dienst nicht schlecht, nur die Art der Einführung verurteile ich zutiefst. Hier bestimmt der Angerufene, ob der Anrufer was bezahlen muss. Schon mal die rechtliche Seite bei der RegTp abgefragt.

peso


Dieser Dienst ist einfach nur überflüssig und eine Ab*ocke!Wenns wichtig ist, spricht der Anrufer aufs Band.Wers nicht macht hat Pech gehabt.Ganz einfach.

Es dreht sich hier an sich um die SMS-Mitteilung, wenn keine Mailbox geschaltet ist. Vielleicht sollte man in einen Thread nicht einfach einsteigen.

peso

immer schön locker bleiben.War es nicht so,das wenn man kein Netz hat, diesen Hinweis auch bekommt?

Es bezieht sich auf den Kunden, der keine Mailbox haben will oder hat. Bei der MB kann ich diesen Unsinn ja abschalten, wenn ich es will. Bei dieser neuen Dienstleistung kann es der Anrufer gar nicht und der Angerufene nur umständlich.

Normalerweise bietet man einen neuen Dienst an und erzwingt nicht die Verwendung.

peso


peso

0800-1721212
anrufen, nummer und PW ansagen, sagen man will NIX von allem haben und schon ist es weg und jeder anrufer bekommt zuhören 'der gewünschte.....'
oder mailbox abschalten und #61# in handy tippseln.
umständlich find ich das nich.
Menü
[1.1.2.1.1.2.1.1] Andre23 antwortet auf DenSch
20.10.2003 00:03
Benutzer DenSch schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer hANDYLAUSI schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer webfalke schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer medua schrieb:
In unser Haus wird niemals eine Vodafone-Simkarte kommen.

NIE NIE NIE!

Richtig. Aber schon mal überlegt, was ein Anruf bei E minus kostet, wenn die lange Ansage für vorübergehende Nichterreichbarkeit ?

Grundsätzlich finde ich diesen Dienst nicht schlecht, nur die Art der Einführung verurteile ich zutiefst. Hier bestimmt der Angerufene, ob der Anrufer was bezahlen muss. Schon mal die rechtliche Seite bei der RegTp abgefragt.

peso


Dieser Dienst ist einfach nur überflüssig und eine Ab*ocke!Wenns wichtig ist, spricht der Anrufer aufs Band.Wers nicht macht hat Pech gehabt.Ganz einfach.

Es dreht sich hier an sich um die SMS-Mitteilung, wenn keine Mailbox geschaltet ist. Vielleicht sollte man in einen Thread nicht einfach einsteigen.

peso

immer schön locker bleiben.War es nicht so,das wenn man kein Netz hat, diesen Hinweis auch bekommt?

Es bezieht sich auf den Kunden, der keine Mailbox haben will oder hat. Bei der MB kann ich diesen Unsinn ja abschalten, wenn ich es will. Bei dieser neuen Dienstleistung kann es der Anrufer gar nicht und der Angerufene nur umständlich.

Normalerweise bietet man einen neuen Dienst an und erzwingt nicht die Verwendung.

peso


peso

0800-1721212 anrufen, nummer und PW ansagen, sagen man will NIX von allem haben und schon ist es weg und jeder anrufer bekommt zuhören 'der gewünschte.....'
oder mailbox abschalten und #61# in handy tippseln. umständlich find ich das nich.

##002# sendetaste würde die RUL zur MB eher löschen.

André
Menü
[1.1.2.1.1.2.2] kasajo antwortet auf tcsmoers
20.10.2003 11:39
Es bezieht sich auf den Kunden, der keine Mailbox haben will oder hat. Bei der MB kann ich diesen Unsinn ja abschalten, wenn ich es will. Bei dieser neuen Dienstleistung kann es der Anrufer gar nicht und der Angerufene nur umständlich.

Normalerweise bietet man einen neuen Dienst an und erzwingt nicht die Verwendung.

peso


peso

Hallo zusammen,

ein bisschen was möchte ich auch beitragen:

1. Ist es eine ziemlich clevere Idee. Bei allem Frust, aber das muss man denen lassen: Allen denjenigen, die bisher keine Mailbox wollten bzw. hatten, jetzt quasi zwangsweise eine aufzudrücken... Hut ab.

2. Macht das große Geschäft bei der Sache nicht Vodafone, sondern der Netzbetreiber des Anrufers. Vodafone bekommt ein bisschen Interconnect-Entgelt (für die 7 Sekunden) und verdient, wenn der Angerufene tatsächlich zurückruft. Aber die E-Plus und D1 dieser Welt, die bekommen bei dem gängigen Minutentakt richtig Kohle.

3. Möchte ich wetten, dass es nicht lange dauert, bis die übrigen Mobilfunker mit so einem Produkt nachziehen (damit auch endlich Vodafone ein bisschen Geld abbekommt ;-)).

4. Verstehe ich nicht, inwiefern die meinen Mobilfunkvertrag verändert bzw. meine Leistung verschlechtert haben: Der Anrufer zahlt doch, nicht ich. Und der Anrufer hat keinen Vertrag mit Vodafone... zumindest nicht über diese Leistung. Wenn ich als O2 - Kunde einen VF-Kunden anrufe, dann sind die noch lange nicht mein Vertragspartner (sondern der meines Netzbetreibers).

5. Wenn ich einen Vodafone-Kunden anrufe, muss ich sowieso damit rechnen, ihn tatsächlich zu erreichen und Geld zu zahlen. Wenn ich dazu nicht bereit bin, rufe ich eben nicht an. Erreiche ich dann direkt seine Mailbox, habe ich auch keine Möglichkeit, dem auszuweichen, sondern ich muss für die Verbindung zur Mailbox zahlen. Wenn der Angerufene keine Mailbox hat, wird er 'dank' dieser SMS über meinen Anruf informiert. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass Vodafone dies als tollen Service verkaufen wird, den sie eben bezahlt haben wollen.

Insgesamt sehe ich nicht, woher sich Sonderkündigungsrechte ableiten lassen und bin mir ziemlich sicher, dass sowas bald Nachahmer finden wird.

Gruß, kasajo

Menü
[1.1.2.1.1.2.2.1] VariusC antwortet auf kasajo
20.10.2003 14:08
Benutzer kasajo schrieb:
Es bezieht sich auf den Kunden, der keine Mailbox haben will oder hat. Bei der MB kann ich diesen Unsinn ja abschalten, wenn ich es will. Bei dieser neuen Dienstleistung kann es der Anrufer gar nicht und der Angerufene nur umständlich.

Normalerweise bietet man einen neuen Dienst an und erzwingt nicht die Verwendung.

peso


peso

Hallo zusammen,

ein bisschen was möchte ich auch beitragen:

1. Ist es eine ziemlich clevere Idee. Bei allem Frust, aber das muss man denen lassen: Allen denjenigen, die bisher keine Mailbox wollten bzw. hatten, jetzt quasi zwangsweise eine aufzudrücken... Hut ab.

2. Macht das große Geschäft bei der Sache nicht Vodafone, sondern der Netzbetreiber des Anrufers. Vodafone bekommt ein bisschen Interconnect-Entgelt (für die 7 Sekunden) und verdient, wenn der Angerufene tatsächlich zurückruft. Aber die E-Plus und D1 dieser Welt, die bekommen bei dem gängigen Minutentakt richtig Kohle.

3. Möchte ich wetten, dass es nicht lange dauert, bis die übrigen Mobilfunker mit so einem Produkt nachziehen (damit auch endlich Vodafone ein bisschen Geld abbekommt ;-)).

4. Verstehe ich nicht, inwiefern die meinen Mobilfunkvertrag verändert bzw. meine Leistung verschlechtert haben: Der Anrufer zahlt doch, nicht ich.

Wieso? Sind Verbindungen von D2 zu D2 von den Kosten ausgenommen?

Und der Anrufer hat keinen Vertrag mit Vodafone... zumindest nicht über diese Leistung. Wenn ich als O2 - Kunde einen VF-Kunden anrufe, dann sind die noch lange nicht mein Vertragspartner (sondern der meines Netzbetreibers).

5. Wenn ich einen Vodafone-Kunden anrufe, muss ich sowieso damit rechnen, ihn tatsächlich zu erreichen und Geld zu zahlen. Wenn ich dazu nicht bereit bin, rufe ich eben nicht an. Erreiche ich dann direkt seine Mailbox, habe ich auch keine Möglichkeit, dem auszuweichen, sondern ich muss für die Verbindung zur Mailbox zahlen.

DANN kann ich aber eine Nachricht hinterlassen und entscheiden wie lange ich das tue etc.

Wenn der Angerufene keine Mailbox hat, wird er 'dank' dieser SMS über meinen Anruf informiert. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass Vodafone dies als tollen Service verkaufen wird, den sie eben bezahlt haben wollen.

Das Hauptproblem ist doch die heimliche Einführung. Frag doch mal Leute außerhalb dieses Forums. Du kannst heute noch Shop-Mitarbeiter bei Vodafone damit sprachlos machen!

Insgesamt sehe ich nicht, woher sich Sonderkündigungsrechte ableiten lassen und bin mir ziemlich sicher, dass sowas bald Nachahmer finden wird.

Und das Eine schließt das Andere aus?

Gruß, kasajo



Gruß
VariusC
Menü
[1.1.2.1.1.2.2.2] Andre23 antwortet auf kasajo
20.10.2003 22:06
Benutzer kasajo schrieb:
Es bezieht sich auf den Kunden, der keine Mailbox haben will oder hat. Bei der MB kann ich diesen Unsinn ja abschalten, wenn ich es will. Bei dieser neuen Dienstleistung kann es der Anrufer gar nicht und der Angerufene nur umständlich.

Normalerweise bietet man einen neuen Dienst an und erzwingt nicht die Verwendung.

peso


peso

Hallo zusammen,

ein bisschen was möchte ich auch beitragen:

1. Ist es eine ziemlich clevere Idee. Bei allem Frust, aber das muss man denen lassen: Allen denjenigen, die bisher keine Mailbox wollten bzw. hatten, jetzt quasi zwangsweise eine aufzudrücken... Hut ab.

2. Macht das große Geschäft bei der Sache nicht Vodafone, sondern der Netzbetreiber des Anrufers. Vodafone bekommt ein bisschen Interconnect-Entgelt (für die 7 Sekunden) und verdient, wenn der Angerufene tatsächlich zurückruft. Aber die E-Plus und D1 dieser Welt, die bekommen bei dem gängigen Minutentakt richtig Kohle.

3. Möchte ich wetten, dass es nicht lange dauert, bis die übrigen Mobilfunker mit so einem Produkt nachziehen (damit auch endlich Vodafone ein bisschen Geld abbekommt ;-)).

4. Verstehe ich nicht, inwiefern die meinen Mobilfunkvertrag verändert bzw. meine Leistung verschlechtert haben: Der Anrufer zahlt doch, nicht ich. Und der Anrufer hat keinen Vertrag mit Vodafone... zumindest nicht über diese Leistung. Wenn ich als O2 - Kunde einen VF-Kunden anrufe, dann sind die noch lange nicht mein Vertragspartner (sondern der meines Netzbetreibers).

5. Wenn ich einen Vodafone-Kunden anrufe, muss ich sowieso damit rechnen, ihn tatsächlich zu erreichen und Geld zu zahlen. Wenn ich dazu nicht bereit bin, rufe ich eben nicht an. Erreiche ich dann direkt seine Mailbox, habe ich auch keine Möglichkeit, dem auszuweichen, sondern ich muss für die Verbindung zur Mailbox zahlen. Wenn der Angerufene keine Mailbox hat, wird er 'dank' dieser SMS über meinen Anruf informiert. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass Vodafone dies als tollen Service verkaufen wird, den sie eben bezahlt haben wollen.

Insgesamt sehe ich nicht, woher sich Sonderkündigungsrechte ableiten lassen und bin mir ziemlich sicher, dass sowas bald Nachahmer finden wird.

Gruß, kasajo


ich sehe dieses sokü-recht schon.

rufe ich einen VF D2 kunden an, der keine mailbox hat und grade das handy aus und die neue abwesenheitsansage geht ran, dann zahle ich obwohl ich ihn nicht erreicht habe. dann probier ich es nochmal, und wieder wird eine gebühr berechnet obwohl der angerufene sein handy aus hat. ich bekomme ja nicht mit wann er es einschaltet hat um auf seinen rückruf zu hoffen, der vielleicht gar nicht kommt, weil der angerufene denkt wer was will wird schon noch mal anrufen....


wie sind eure meinungen diesbezüglich ?


gruß
andré


Menü
[1.1.2.1.1.2.2.2.1] Stilblüte antwortet auf Andre23
21.10.2003 11:09
Schreib doch 'ne SMS mit *n# dann weißt du sofort
ob das Handy an ist oder nicht und sparst dir das
probieren jemand zu erreichen.
Menü
[1.1.2.1.1.2.2.2.1.1] Andre23 antwortet auf Stilblüte
21.10.2003 11:31
Benutzer Stilblüte schrieb:
Schreib doch 'ne SMS mit *n# dann weißt du sofort ob das Handy an ist oder nicht und sparst dir das
probieren jemand zu erreichen.´

kostet mich doch geld, dann zahle ich sms-gebühren um zu sehen ob er 'auf empfang' ist um ihn dann anzurufen, heisst für diesen vorgang mind. 2x 'blechen' (wenn beim angerufenen die kostenpfl. abwesenheitsansage kommt). mind. 1x mehr zahlen als normalerweise.
das mag sich für einmal nur um peanuts handeln nur man muss das ganze mal hochrechnen was da zusammen kommen kann.

da sind wir wieder da das es eine verschlechterung der konditionen ist, ergo SoKü.

André
Menü
[1.1.2.1.1.2.2.2.1.1.1] Heider antwortet auf Andre23
21.10.2003 12:44
Benutzer Andre23 schrieb:

da sind wir wieder da das es eine verschlechterung der konditionen ist, ergo SoKü.

André

vodafone wird uns das bestimmt nicht als verschlechterung der konditionen verkaufen. die werden behaupten, dass es sich um einen neuen, innovativen dienst handelt, für den wir auch bezahlen müssen. also keine leistungsverschlechterung, sondern eine leistungsergänzung... möglicherweise eine schlecht kommunizierte (kann ja schliesslich mal vorkommen, dass man vergissst, seinen kunden zu sagen, wofür sie demnächst zu zahlen haben oder dass man diese info irgendwo geschickt versteckt). habe gerade nochmal nachgeschaut, die pressemitteilung stammt vom 01.10.2003.

heider
Menü
[1.1.2.1.1.2.2.2.1.1.1.1] VariusC antwortet auf Heider
21.10.2003 21:02
Benutzer Heider schrieb:
Benutzer Andre23 schrieb:

da sind wir wieder da das es eine verschlechterung der konditionen ist, ergo SoKü.

André

vodafone wird uns das bestimmt nicht als verschlechterung der konditionen verkaufen. die werden behaupten, dass es sich um einen neuen, innovativen dienst handelt, für den wir auch bezahlen müssen. also keine leistungsverschlechterung, sondern eine leistungsergänzung... möglicherweise eine schlecht kommunizierte (kann ja schliesslich mal vorkommen, dass man vergissst, seinen kunden zu sagen, wofür sie demnächst zu zahlen haben oder dass man diese info irgendwo geschickt versteckt). habe gerade nochmal nachgeschaut, die pressemitteilung stammt vom 01.10.2003.

heider

Als was sie das verkaufen WOLLEN ist ziemlich nebensächlich.
Siehe hierzu https://www.teltarif.de/arch/2003/kw42/...
und sage mir, ob die Pressemitteilung eine Information des Kunden in geeigneter Weise war. Bin ich nun gezwungen, mir jeden Tag mehrere Zeitungen zu kaufen, oder jede Presseseite anzuschaue? Vielleicht stündlich? Wohl eher nicht.

Gruß
VariusC
Menü
[…1.2.1.1.2.2.2.1.1.1.1.1] tcsmoers antwortet auf VariusC
22.10.2003 10:00
Benutzer VariusC schrieb:
Benutzer Heider schrieb:
Benutzer Andre23 schrieb:

da sind wir wieder da das es eine verschlechterung der konditionen ist, ergo SoKü.

André

vodafone wird uns das bestimmt nicht als verschlechterung der konditionen verkaufen. die werden behaupten, dass es sich um einen neuen, innovativen dienst handelt, für den wir auch bezahlen müssen. also keine leistungsverschlechterung, sondern eine leistungsergänzung... möglicherweise eine schlecht kommunizierte (kann ja schliesslich mal vorkommen, dass man vergissst, seinen kunden zu sagen, wofür sie demnächst zu zahlen haben oder dass man diese info irgendwo geschickt versteckt). habe gerade nochmal nachgeschaut, die pressemitteilung stammt vom 01.10.2003.

heider

Als was sie das verkaufen WOLLEN ist ziemlich nebensächlich. Siehe hierzu https://www.teltarif.de/arch/2003/kw42/... und sage mir, ob die Pressemitteilung eine Information des Kunden in geeigneter Weise war. Bin ich nun gezwungen, mir jeden Tag mehrere Zeitungen zu kaufen, oder jede Presseseite anzuschaue? Vielleicht stündlich? Wohl eher nicht.

Gruß
VariusC

Ziehe es einfach durch. Ich kann Dir einen guten Anwalt benennen und jemand, der erfolgreich gegen die letzte AGB Änderung dieses Vereines vorgegangen ist.

Du musst Dir mal die Einlassung zur Erhöhung des Nutzungspreises der 11833 durchlesen. Es ist eine Erhöhung, die keine Erhöhung ist, der Alternativen vorhanden sind.

Diese ganze Branche scheut richterliche Entscheidungen, wie der Teufel das Weihwasser.

peso
Menü
[…1.2.1.1.2.2.2.1.1.1.1.2] Heider antwortet auf VariusC
22.10.2003 16:55
Als was sie das verkaufen WOLLEN ist ziemlich nebensächlich. Siehe hierzu https://www.teltarif.de/arch/2003/kw42/... und sage mir, ob die Pressemitteilung eine Information des Kunden in geeigneter Weise war. Bin ich nun gezwungen, mir jeden Tag mehrere Zeitungen zu kaufen, oder jede Presseseite anzuschaue? Vielleicht stündlich? Wohl eher nicht.

Gruß
VariusC

erstens gebe ich dir völlig recht, das war ganz sicher keine geeignete information der kunden (eher, wie der name nahelegt, eine information der medien). allerdings habe ich von meinem netzbetreiber auch noch nichts gesehen, was ich als eine information ansehen würde...

zweitens wollte ich darauf hinweisen, wie eine argumentation von vodafone aussehen könnte. da du offenbar bereit bist, die sache juristisch durchzufechten, hätte mich eine gegenargumentation interessiert. peso's hinweis, dass man kostenpflichtige leistungsergänzungen ablehnen kann, ist da doch zum beispiel ein ansatz. mir war das so bisher nicht bewusst.

heider
Menü
[…2.1.1.2.2.2.1.1.1.1.2.1] VariusC antwortet auf Heider
23.10.2003 14:18
Benutzer Heider schrieb:
Als was sie das verkaufen WOLLEN ist ziemlich nebensächlich. Siehe hierzu https://www.teltarif.de/arch/2003/kw42/... und sage mir, ob die Pressemitteilung eine Information des Kunden in geeigneter Weise war. Bin ich nun gezwungen, mir jeden Tag mehrere Zeitungen zu kaufen, oder jede Presseseite anzuschaue? Vielleicht stündlich? Wohl eher nicht.

Gruß
VariusC

erstens gebe ich dir völlig recht, das war ganz sicher keine geeignete information der kunden (eher, wie der name nahelegt, eine information der medien). allerdings habe ich von meinem netzbetreiber auch noch nichts gesehen, was ich als eine information ansehen würde...

Als D2-Kunde erhält man jeden Monat mit der Rechnung ein zweiseitig bedrucktes Info-Blatt zu den neuesten Innovationen, Klingeltönen, Vodafone-Live!-Features, Info-Faxen etc. DAS nenne ich geeignete Information. Wer´s dann nicht liest, selbst schuld.


zweitens wollte ich darauf hinweisen, wie eine argumentation von vodafone aussehen könnte. da du offenbar bereit bist, die sache juristisch durchzufechten, hätte mich eine gegenargumentation interessiert. peso's hinweis, dass man kostenpflichtige leistungsergänzungen ablehnen kann, ist da doch zum beispiel ein ansatz. mir war das so bisher nicht bewusst.

heider

Dazu läßt sich dieses Forum ebenfalls wunderbar nutzen. In den ganzen Beiträgen findet man ´ne Menge Ansätze. Hier noch mal die (bisher) stichhaltigsten Ansätze in der Zusammenfassung:

1. §28 Abs.3 Telekommunikations-Kundenschutzverordnung TKV:

(3) Über Vertragsänderungen, (...) und deren Inhalte sind die Kunden in geeigneter Weise und unter Hinweis auf die Fundstelle der Veröffentlichung zu informieren. Werden Verträge (...) zuungunsten der Kunden geändert, so kann der betroffene Kunde das Vertragsverhältnis für den Zeitpunkt
des Wirksamwerdens der Änderung kündigen. Der Kunde ist auf das Kündigungsrecht
hinzuweisen. Änderungen zuungunsten der Kunden werden vor dieser Information nicht wirksam. Das Kündigungsrecht erlischt, wenn der Kunde nicht innerhalb eines Monats nach der Information davon Gebrauch macht.

2. Der Ansatz wegen „kostenpflichtiger Leistungsergänzung“ gepaart mit der Einschaltung des Dienstes ohne Genehmigung/Anforderung des Kunden.

3. Hier finden Vorschriften über unbestellte Leistungen Anwendung, § 241a BGB: Vodafone kann diese unbestellten Leistungen erbringen, bekommt sie aber nicht bezahlt.

4. In meinem Vodfone-Vertrag (und auf den VF-Sites) werden diese Verbindungen in den Tarifen bis jetzt nicht aufgeführt. Wohl aber werden mir „Gespräche im deutschen VF-Netz“ berechnet. Über Kosten von Informationsansagen aber habe ich noch nichts gefunden

Gruß
VariusC

P.S. Heider, beim nachfolgenden Beitrag von RE finden sich wieder neue gute Ansätze...
Menü
[1.1.2.1.1.2.2.2.1.1.1.2] tcsmoers antwortet auf Heider
22.10.2003 10:02
Benutzer Heider schrieb:
Benutzer Andre23 schrieb:

da sind wir wieder da das es eine verschlechterung der konditionen ist, ergo SoKü.

André

vodafone wird uns das bestimmt nicht als verschlechterung der konditionen verkaufen. die werden behaupten, dass es sich um einen neuen, innovativen dienst handelt, für den wir auch bezahlen müssen. also keine leistungsverschlechterung, sondern eine leistungsergänzung... möglicherweise eine schlecht kommunizierte (kann ja schliesslich mal vorkommen, dass man vergissst, seinen kunden zu sagen, wofür sie demnächst zu zahlen haben oder dass man diese info irgendwo geschickt versteckt). habe gerade nochmal nachgeschaut, die pressemitteilung stammt vom 01.10.2003.

heider

Bei kostenpflichtigen "Leistungsergänzungen" hat man ein Ablehnungsrecht.

peso
Menü
[2] Peterdoo antwortet auf VariusC
23.10.2003 01:54
Benutzer VariusC schrieb:
Für den SMS-Empfänger ist die Anruf-Info im In- und Ausland kostenfrei.

Haben Sie für Ihre Vodafone-Nummer keine Anrufumleitung aktiviert, dann ist die Nutzung der Vodafone Anruf-Info möglich. Bitte programmieren Sie einfach die Rufumleitung für Nichterreichbarkeit auf die Vodafone-Nummer 0172-33094391. Sie profitieren dann ganz automatisch von diesem innovativen Vodafone-Service!

Das ist doch eine bedingte Rufumleitung und diese werden normalerweise während eines Aufenthalts im Ausland dem Angerufenen doppelt berechnet. Hat es VF wirklich geschafft nur solche bedingte Rufumleitungen kostenfrei zu machen? Konnte es jemand schon probieren, ob das wirklich stimmt, dass es im Ausland kostenfrei ist?

Peter
Menü
[] RE: Dialog mit Vodafone 2
tcsmoers antwortet auf
19.10.2003 17:37
Benutzer Monopoly schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Auf mein Schreiben, dass ich im Roamingeinsatz gerne sehen würde, wer mich angerufen hat, wurde die Bekanntgabe mit Hinweis auf den Datenschutz verweigert. Jetzt macht man es aber. D 2 legt gesetzliche Vorschriften so aus, wie es ihnen passt.

Ach, das sind doch alles hohle Ausreden, um den Kunden ruhigzustellen. Es gab und gibt keine Datenschutzvorschrift, die es Vodafone verbietet, die Rufnummer des Anrufers anzuzeigen, wenn dieser die Rufnummernübertragung aktiviert hat. Allerdings ist umgekehrt Vodafone auch nicht dazu verpflichtet, jedenfalls nicht gesetzlich.

Stimmt. Fraglich wäre es aber, wenn man diese Angaben anzweifelt. Muss dann der Anrufer bekanntgegeben werden ?


In diesem Zusammenhang ist interessant, dass wir neben O 2 auch bei D 2 erhebliche Abweichungen beim Abgleich der Anrufer mit den Angerufenen festgestellt haben.

Bei euren vielen Abweichungen frage ich mich allerdings, wie das sein kann und ob eure Messsysteme ebenfalls zertifiziert sind. Erinnert mich ehrlich gesagt ein bisschen an den Witz mit dem Geisterfahrer, der im Radio hört 'Achtung, ein Geisterfahrer ist unterwegs', und dann denkt: 'Einer? Hunderte!'

Monopoly

Da braucht nichts zertifiziert werden. Du nimmst die abgehenden Gespräche der firmeneigenen Telefonanlage (EVN des Festnetzanbieters) und suchst im EVN das entsprechende Gespräch als eingehende Roamingverbindung. Du vergleichst somit zwei zertifzierte Systeme.

Bei O 2 waren die Übertragungszeiten erheblich länger als die tatsächliche Verbindungszeit. Bei D 2 fehlen eindeutig geführte Gespräche als eingehende Verbindung. Hier ist zwar dem Kunden kein unmittelbar nachweisbarer Schaden entstanden, man fragt sich aber, wem die Gespräche wirklich berechnet werden. Das könnte man nur mittels der Anrufernummer prüfen. Und hier weigern sich die Anbieter einfach diese Daten bekanntzugeben.

Um es nochmal klar zu sagen, wie suchen die belegbar abgehenden Gespräche bei den eingehenden Gesprächen zu finden. Und hier liegt was im Argen. Was sagt denn Dein juristisches Denken zur Nachweispflicht ankommender Verbindungen beim Roamingeinsatz.

Gerne auch PM.

peso
Menü
[] RE: Dialog mit Vodafone 2
tcsmoers antwortet auf
19.10.2003 22:00
Benutzer Monopoly schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Es dreht sich ganz alleine darum, dass Informationsverbindungen nicht berechnet werden dürfen, wenn es nicht vertraglich vereinbart wurde.

Nein, es kommt darauf an, ob der Anrufer damit einverstanden ist, dass für diesen Dienst Entgelte anfallen. Ich meine: nein.
Ich wäre es jedenfalls nicht.

Meiner Ansicht nach finden hier ganz einfach die Vorschriften über unbestellte Leistungen Anwendung, § 241a BGB: Vodafone kann diese unbestellten Leistungen erbingen, bekommt sie aber nicht bezahlt.

Monopoly

Du hast Recht. Nur, VF berechnet diese Leistung dem teilweise unbekannten Dritten.

peso
Menü
[1] DenSch antwortet auf tcsmoers
19.10.2003 22:58
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer Monopoly schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Es dreht sich ganz alleine darum, dass Informationsverbindungen nicht berechnet werden dürfen, wenn es nicht vertraglich vereinbart wurde.

Nein, es kommt darauf an, ob der Anrufer damit einverstanden ist, dass für diesen Dienst Entgelte anfallen. Ich meine: nein.
Ich wäre es jedenfalls nicht.

Meiner Ansicht nach finden hier ganz einfach die Vorschriften über unbestellte Leistungen Anwendung, § 241a BGB: Vodafone kann diese unbestellten Leistungen erbingen, bekommt sie aber nicht bezahlt.

Monopoly

Du hast Recht. Nur, VF berechnet diese Leistung dem teilweise unbekannten Dritten.

peso

ja das stimmt... obwohl nicht so ganz !
Das is wie bei der E+ Free&Easy wo man ne Abwesenheitsansage auflabern kann. Wenn man da anruft bekommt man die zu hören und zahlt trotzdem Verbindungsgebühren.

Vodafone berechnet doch da nix, sondern dein Betreiber berechnet dir ein Gespräch zu Vodafone.
Menü
[] RE: Dialog mit Vodafone 2
tcsmoers antwortet auf
19.10.2003 22:09
Benutzer Monopoly schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer Monopoly schrieb:
Es gab und gibt keine Datenschutzvorschrift, die es Vodafone verbietet, die Rufnummer des Anrufers anzuzeigen, wenn dieser die Rufnummernübertragung aktiviert hat. Allerdings ist umgekehrt Vodafone auch nicht dazu verpflichtet, jedenfalls nicht gesetzlich.

Stimmt. Fraglich wäre es aber, wenn man diese Angaben anzweifelt.

Welche Angaben willst du anzweifeln? Die, die Vodafone gar nicht abgerechnet hat?

Ja. Wem werden die denn berechnet ?



Muss dann der Anrufer bekanntgegeben werden ?

Du meinst, dass die Rufnummernübermittlung nicht funktioniert? Es ist doch egal, ob die Ausreden Vodafones erlogen sind. Wenn sie nicht dazu verpflichtet sind, steht es ihnen halt frei. Sie könnten ebenso gut sagen, dass sie keine Lust haben das anzubieten.

Da braucht nichts zertifiziert werden. Du nimmst die abgehenden Gespräche der firmeneigenen Telefonanlage

Die ist ja wohl nicht zertifiziert. Ich weiß beispielsweise von billigen Mainboards, dass manche Uhren dort so ungenau gehen, dass man sie alle 8 Wochen nachstellen muss. Ähnliches habe ich auch schon bei alten Siemens-ISDN-Anlagen festgestellt.

(EVN des Festnetzanbieters) und suchst im EVN das entsprechende Gespräch als eingehende Roamingverbindung. Du vergleichst somit zwei zertifzierte Systeme.

Letzteres trifft zu.



Ach so, wenn ankommende Gespräche berechnet werden, mag das gehen. Fragt sich dann nur, welche der beiden Abrechnungen falsch ist.

Bei O 2 waren die Übertragungszeiten erheblich länger als die tatsächliche Verbindungszeit.

Wie viel länger?


Bis zu 500 %

Dafür müsste eigentlich die RegTP zuständig
sein. Da beim Roaming beide Gesprächspartner entgeltpflichtig sind, ist jedenfalls einer der beiden abrechnenenden Anbieter deutsch, also ist die RegTP auch zuständig.

Die RegTP ist anderer Ansicht.

Wenn die RegTP nichts schafft, würde ich mich beim Bundeswirtschaftsministerium über die RegTP beschweren.

Ich warte noch etwas. Wahrscheinlich wird daraus eine Klage.



Bei D 2 fehlen eindeutig geführte Gespräche als eingehende Verbindung. Hier ist zwar dem Kunden kein unmittelbar nachweisbarer Schaden entstanden, man fragt sich aber, wem die Gespräche wirklich berechnet werden. Das könnte man nur mittels der Anrufernummer prüfen. Und hier weigern sich die Anbieter einfach diese Daten bekanntzugeben.

Du willst also die Nummern der Anrufer aufgeschlüsselt haben? Doch, diese Nummern darf Vodafone herausgeben, allerdings nur gekürzt (§ 16 Abs. 1 TKV i.V.m. § 7 Abs. 4 S. 2 TDSV). Zwingen kannst du sie dazu natürlich erst, wenn sie die Gespräche auch berechnen.

Sie berechnen eingehende Gespräche ohne diesen Bezugspunkt. Es steht nur das verwendete Netz im EVN (Bei Mobilcom noch nicht einmal das. Da kann man gar nichts mehr nachprüfen.).

Prinzipiell kann man nach BDSG Auskunft über alle zu seiner Person gespeicherten Daten verlangen, auch über nicht abrechnungsrelevante Daten. Auf Auskunft kann geklagt werden.

siehe oben


Allerdings frage ich mich, ob Vodafone überhaupt in der Lage ist diese Daten aufzutreiben bzw. diese Daten überhaupt zu deiner Person gespeichert sind, wenn sie dafür noch nicht mal abgerechnet haben.

Warum sollten diese Daten nicht gespeichert sein. Die Rufnummer wird ja auch übertragen.



Probieren kann man das natürlich immer. Es kostet nichts. Und es ist immer wieder erstaunlich und nicht nur für Datenschutzfanatiker interessant, welche Daten die Anbieter über einen speichern. Ich habe schon öfters falsche Daten entdeckt. Unter anderem auch bei der Schufa, wo der Spaß spätestens aufhört.

Am 04.11.03 Frontal 21 anschauen.



Allerdings wäre auch denkbar, dass die Daten erst in einer der nächsten Rechnungen auftauchen, was bei Roamingdaten schon mal vorkommt. Es kann ja sein, dass die Datenübermittlung und Rechnungslegung beim einen Anbieter schneller klappt als beim anderen.

Das wurde berücksichtigt. Der Kunde war immer im gleichen Netz eingebucht.

peso
Menü
[] RE: Dialog mit Vodafone 2
VariusC antwortet auf
20.10.2003 13:57
Benutzer Monopoly schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Du hast Recht. Nur, VF berechnet diese Leistung dem teilweise unbekannten Dritten.

Das wird der unbekannte Dritte dann schon merken.

Falsch! Woran soll man das denn merken? Auf dem EVN steht nur ein Verbindungstakt mit `nem D2-Kunden. Ob kurz gesprochen wurde oder nur `ne Ansage gehört wurde, weiß man nicht mehr. Vodafone hat es doch bis heute nicht mal bekannt gegeben, dass sie einen neuen kostenpflichtigen Service haben. Darum geht es doch. Wenn jeder Bescheid wüsste und entscheiden könnte... aber so.

Gruß
VariusC

Dem Vodafone-Kunden kann's egal sein, zumal er Vodafone keinen Anlass zur Aktivierung des Features gegeben hat. Also muss er es auch nicht deaktivieren. Eher Vodafone abmahnen und eine Kündigung androhen, wenn die Faxen kein Ende nehmen.

Monopoly