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Was soll denn diese Aussage?


08.06.2004 17:30 - Gestartet von Michigan
"Es kann nicht sein, dass Spekulation auf Kosten der Steuerzahler stattfinden kann"

Dann sollte der Staat auch nicht hingehen und auf Spekulationsgewinne Steuern erheben. Meiner Meinung nach kann man Spekulationen entweder steuerlich berücksichtigen, oder eben nicht. Es kann doch nicht angehen, dass der Staat hingeht und sich nur das rausholt, was ihm paßt.
Aber das machen die Politiker halt am liebsten. Vielleicht sollte sich Herr Clement mal mit Steuerrecht und Steuergerechtigkeit auseinandersetzen.
Wie war es vor einigen Jahren, als die Telekom ihre Immobilien abgeschrieben hat, weil sie weniger Wert waren. Da hat sich niemand beschwert. Eher haben sich die Leute beschwert, dass die Abschreibungen so spät statt fanden, und eher zu niedrig waren.

Man kann doch Vodafone nicht dafür verantwortlich machen, dass sie nach den Gesetzen handeln. Wenn sind die Politiker verantwortlich.
Stellt euch mal vor ihr hättet einen Angestellten (hier der Vodafone-Manager), der euch sagt: "Wir könnten zwar 20 Mrd. € sparen, aber weil Deutschland darunter leiden würde, machen wir es nicht." Würdet ihr einen Manager noch beschäftigen, der euch 20 Mrd. € gekostet hat? Somit muß Vodafone so handeln (glaube auch aus gläubigerschutzrechtlichen Gründen).

Gruß
Michigan