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Faircom-O2-Vertrag: Ich bin raus (habs schriftlich)!


31.01.2004 13:15 - Gestartet von Raul
Hey!
Heute kam per Post eine Stellungnahme der Presseabteilung von O2,an die ich mich gewendet habe.In dem Schreiben steht,dass meine ausserordentliche Kündigung akzeptiert wird und ich den gesamten Rechnungsbetrag seit Juli (seitdem ich nicht mehr bezahle) erlassen bekomme :o).
Wenn Keks Interesse hat,kann er das Schreiben gern auf seiner Faircom-Homepage posten.
Es gibt hier sicherlich den ein oder anderen,der das Schreiben sehen möchte.
Das sollte allen anderen Faircom-Geschädigten Mut machen,immerhin handelt es sich bei O2 um einen der "eisernen" Provider,die niemanden ziehen lassen wollen.
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[1] mulinero antwortet auf Raul
31.01.2004 15:19
Hallo ! Mir wurde dieses jetzt schon zum 4 x abgelehnt ! Wie bist Du vorgegangen ?
Ist es möglich, mir das Schreiben zukommen zu lassen ?
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[1.1] Raul antwortet auf mulinero
31.01.2004 15:49
Benutzer mulinero schrieb:
Hallo ! Mir wurde dieses jetzt schon zum 4 x abgelehnt ! Wie bist Du vorgegangen ?
Ist es möglich, mir das Schreiben zukommen zu lassen ?

Hallo!
Ja,ich habe anfangs auch mehrere Ablehnungen bekommen (die werden ja automatisch verschickt).Ich hab mich an die Presseabteilung von O2 (E-Mail-Adressen auf der O2-Homepage) gewendet und denen mein Anliegen mit Verweis auf die bekannten Paragraphen geschildert.
Mittwoch dieser Woche hab ich denen gemailt und heute,also exakt 3 Tage später,war bereits das Schreiben in meinem Briefkasten.Das ist sehr erstaunlich,wenn ich bedenke,dass auf meine letzte Mail exakt 5 Wochen später erst eine Rückmail kam.
Wie das mit dem Schreiben aussieht,werde ich mich mit Keks in Verbindung setzen,ob er es auf seine Seite aufnimmt.Dann kannst du es dort abrufen,andernfalls kann ich es dir mailen.
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[1.1.1] FlappFlipp antwortet auf Raul
01.02.2004 20:11
Benutzer Raul schrieb:
Benutzer mulinero schrieb:
Hallo ! Mir wurde dieses jetzt schon zum 4 x abgelehnt ! Wie
bist Du vorgegangen ?
Ist es möglich, mir das Schreiben zukommen zu lassen ?

Hallo!
Ja,ich habe anfangs auch mehrere Ablehnungen bekommen (die werden ja automatisch verschickt).Ich hab mich an die Presseabteilung von O2 (E-Mail-Adressen auf der O2-Homepage) gewendet und denen mein Anliegen mit Verweis auf die bekannten Paragraphen geschildert.
Mittwoch dieser Woche hab ich denen gemailt und heute,also exakt 3 Tage später,war bereits das Schreiben in meinem Briefkasten.Das ist sehr erstaunlich,wenn ich bedenke,dass auf meine letzte Mail exakt 5 Wochen später erst eine Rückmail kam. Wie das mit dem Schreiben aussieht,werde ich mich mit Keks in Verbindung setzen,ob er es auf seine Seite aufnimmt.Dann kannst du es dort abrufen,andernfalls kann ich es dir mailen.

Bin gespannt, ob ich auch eine positive Nachricht bekomme, denn ich hab auch an o2 geschrieben und mich aufs BGB berufen.
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[1.1.1.1] Hadraniel antwortet auf FlappFlipp
02.02.2004 10:05
Bin gespannt, ob ich auch eine positive Nachricht bekomme, denn ich hab auch an o2 geschrieben und mich aufs BGB berufen.
Na da bin ich ja mal gespannt wie das gehen soll.


Das Thema hatten wir hier doch schon zu Genüge.

1) Kunde möchte Handy .. und Vertrag (harhar)

2) Faircom tritt als _Makler_ auf und
-a) vermittelt den Vertrag
-b) stellt das Handy
-c) erstattet die Grundgebühren
3) O2 stellt die Dienstleistung Netzzugang

2) und 3) sind voneinander unabhängig.


Ich finde es ehrlich gesagt eine Frechheit, daß Leute nun meinen, O2 müsse für den Ausfall von Faircom aufkommen (Stichwort Haftung). Das Handy funktioniert doch, und telefonieren können die Leute auch!

Der Laden ist so doppelt geschädigt, denn er zahlte Provisionen für Null-Airtime-Kunden - die dann nun ausserdem noch nichtmal ihre GG abzahlen. Und ich als braver O2-Kunde zahle den ganzen Handyabstaubern ihre Geräte mit.


O2 sollte verdammt nochmal hart bleiben und mit allen Mitteln die ihnen zustehenden Gelder eintreiben. Wo kommen wir denn da hin wenn alle raffgierigen und vor allem grenzenlos naiven Kunden stets auf "Kulanz" hoffen können?
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[1.1.1.1.1] FlappFlipp antwortet auf Hadraniel
02.02.2004 16:28
Benutzer Hadraniel schrieb:
Bin gespannt, ob ich auch eine positive Nachricht bekomme, denn ich hab auch an o2 geschrieben und mich aufs BGB berufen.
Na da bin ich ja mal gespannt wie das gehen soll.


Das Thema hatten wir hier doch schon zu Genüge.

1) Kunde möchte Handy .. und Vertrag (harhar)

wo ist der Witz?

2) Faircom tritt als _Makler_ auf und -a) vermittelt den Vertrag
-b) stellt das Handy

ja wo isses denn das schöne Handy?

-c) erstattet die Grundgebühren

no comment

3) O2 stellt die Dienstleistung Netzzugang

2) und 3) sind voneinander unabhängig.


Ich finde es ehrlich gesagt eine Frechheit, daß Leute nun meinen, O2 müsse für den Ausfall von Faircom aufkommen (Stichwort Haftung). Das Handy funktioniert doch,

ahja?

und telefonieren können die Leute auch!

Klar, mit selbstbesorgten Handys.


Der Laden ist so doppelt geschädigt, denn er zahlte Provisionen für Null-Airtime-Kunden - die dann nun ausserdem noch nichtmal ihre GG abzahlen. Und ich als braver O2-Kunde zahle den ganzen Handyabstaubern ihre Geräte mit.

Unsere Verträge werden ALLE genutzt, wir zahlen zum Teil dreistellige Euro-Beträge (incl. GG) an o2!

O2 sollte verdammt nochmal hart bleiben und mit allen Mitteln die ihnen zustehenden Gelder eintreiben. Wo kommen wir denn da hin wenn alle raffgierigen und vor allem grenzenlos naiven
Kunden stets auf "Kulanz" hoffen können?
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[1.1.1.1.1.1] Hadraniel antwortet auf FlappFlipp
03.02.2004 12:54
1) Kunde möchte Handy .. und Vertrag (harhar)
wo ist der Witz?
das "harhar" sollte darauf anspielen, daß die meisten Leute das Handy wollen - nicht den Vertrag.

2) Faircom tritt als _Makler_ auf und -a) vermittelt den Vertrag
-b) stellt das Handy
ja wo isses denn das schöne Handy?
Bei Faircom. Was hat O2 damit zu tun?

-c) erstattet die Grundgebühren
no comment
Ein Faircom-Problem, nicht das von O2.

Unsere Verträge werden ALLE genutzt, wir zahlen zum Teil dreistellige Euro-Beträge (incl. GG) an o2!
Ich brauche Dir ja wohl nicht zu schreiben, daß das der absolute Ausnahmefall ist. Über 90% der Kunden, die so Provisionsrückerstatter wie Faircom einfangen, sind Null-Airtime-Kunden und damit Handyabstauber.

Okay. Die Provider haben es ja nicht besser verdient.


Aber nochmal: warum in Gottes Namen sollte O2 für die Mißwirtschaft eines Ladens haften, für die Naivität der Kunden zahlen?
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[1.1.1.1.1.1.1] o2 - can do? antwortet auf Hadraniel
03.02.2004 23:41
Du solltest aber auch niemals vergessen, dass der Vertrag erst zustande kommt, wenn Du das Angebot eingereicht hast und Du als Kunde akzeptiert wirst. Da stellt sich auch eine Frage der Intelligenz, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass auch alles gut läuft wie versprochen. Der gesunde Menschenverstand lässt grüßen.

Denn nicht alles, was angeboten wird, muss oder sollte der Netzbetreiber auch dafür gerade stehen. Jeder sollte mal erst mal selber an die eigene Nase fassen und nach dem Realismus der Angebote fragen. Sonst gäbe es ja keine schwarzen Schafe mehr, die das ein oder andere ausnutzen könnten.
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[1.1.1.1.1.1.2] FlappFlipp antwortet auf Hadraniel
03.02.2004 23:43
Benutzer Hadraniel schrieb:
1) Kunde möchte Handy .. und Vertrag (harhar)
wo ist der Witz?
das "harhar" sollte darauf anspielen, daß die meisten Leute das Handy wollen - nicht den Vertrag.

2) Faircom tritt als _Makler_ auf und -a) vermittelt den Vertrag
-b) stellt das Handy
ja wo isses denn das schöne Handy?
Bei Faircom. Was hat O2 damit zu tun?

-c) erstattet die Grundgebühren
no comment
Ein Faircom-Problem, nicht das von O2.

Unsere Verträge werden ALLE genutzt, wir zahlen zum Teil dreistellige Euro-Beträge (incl. GG) an o2!
Ich brauche Dir ja wohl nicht zu schreiben, daß das der absolute Ausnahmefall ist. Über 90% der Kunden, die so Provisionsrückerstatter wie Faircom einfangen, sind Null-Airtime-Kunden und damit Handyabstauber.

Okay. Die Provider haben es ja nicht besser verdient.


Aber nochmal: warum in Gottes Namen sollte O2 für die Mißwirtschaft eines Ladens haften, für die Naivität der Kunden zahlen?

Willst Du mir wirklich erzählen, o2 sei so naiv gewesen, sich nicht vorher über den Geschäftspartner Faircom zu informieren, über deren Geschäftsmodell etc.?
o2 hat das doch gebilligt und viel zu spät die Notbremse gezogen, die Kunden dann aber trotz zigfacher Reklamationen nicht mehr aus den Verträgen gelassen und sogar noch für Ersatzsimkarten abkassiert!
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[1.1.1.1.1.1.2.1] o2 - can do? antwortet auf FlappFlipp
03.02.2004 23:45
Wer sagt denn, dass o2 überhaupt darin 100% eingeweiht war? Wer sagt denn nicht, dass o2 nur halbe Sachen wusste? Schließlich kann der Händler selber entscheiden, wie es Bundles abschließt!
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[1.1.1.1.1.1.2.1.1] Illuminatus antwortet auf o2 - can do?
04.02.2004 10:39
Benutzer o2 - can do? schrieb:
Wer sagt denn, dass o2 überhaupt darin 100% eingeweiht war? Wer sagt denn nicht, dass o2 nur halbe Sachen wusste? Schließlich kann der Händler selber entscheiden, wie es Bundles abschließt!

Angeblich waren die Faircombundles immer abgesprochen. Ich würde auch mal vermuten, das bei einen hohen Kundenzulauf, wie ihn faircom gehabt haben dürfte, o2 schon gewusst hat, warum die Kunden bei diesem Händler kaufen.
So naiv, wird wohl keiner sein, erhöht ja schließlich auch die Kundenanzahl im Vergleich zu den Konkurenten, Quam konnte auch nicht genug bekommen.

cu Illuminatus
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[1.1.1.1.1.1.2.2] Hadraniel antwortet auf FlappFlipp
04.02.2004 09:26
Willst Du mir wirklich erzählen, o2 sei so naiv gewesen, sich nicht vorher über den Geschäftspartner Faircom zu informieren, über deren Geschäftsmodell etc.?
Genau so ist es. Da kommt eine "kleine Klitsche" des Wegs aus Bonn und vermittelt über die O2-Standardvertriebswege (Freeway-Freischaltung) Kunden. Viele Kunden.
Meinst Du da hat es damals irgendwen interessiert, wie das Geschäftsmodell aussieht? Glaubst Du O2 nimmt bei jedem Makler Einblick in deren Geschäftsmodell, ist das überhaupt deren Aufgabe?


o2 hat das doch gebilligt und viel zu spät die Notbremse gezogen
Zu spät, zu spät für wen? Für die geprellten Kunden, klar.
Auch zu spät für sie selbst. Auch O2 merkt erst nach ein paar Monaten, daß die Kunden, die Faircom (und Firmen seinerzeit mit ähnlichem Geschäftsmodell) vermittelt, nur Handyabstauber und Null-Airtime-Kunden sind, daß die ganzen Provisionen "für den Arsch" sind.

Hutchison, Victorvox und RSL Com (heute Telco) haben es damals schneller gemerkt als O2 und die Geschäftsbeziehung folgerichtig aufgelöst - aber auch dort hat es viele Monate gedauert.
Bei O2 ging es absolut gesehen doch noch schneller, weil der Run auf die O2-Duo-Aktionen (mit nur einem Handy) ja wie ein Lauffeuer um sich ging und binnen kurzer Zeit extrem viele "Kunden" anlockte.


die Kunden dann aber trotz zigfacher Reklamationen nicht mehr aus den Verträgen gelassen und sogar noch für Ersatzsimkarten abkassiert!
Richtig so. Sind wir hier in den USA oder was?
Entschuldige mal, aber wenn ich sowas lese wie das was Du hier schreibst, dann wird mir schlecht! Der böse böse Provider hat den raffgierigen und vor allem grenzenlos naiven (!) Kunden nicht vor sich selbst und vor der Maklerfirma mit Schneeballsystem geschützt.

There ain't no such thing as a free lunch.

Offentlichtlich glauben zu viele Leute immer noch daran - und schreien danach Zeter+Mordio und "Kulanz! Kulanz!", wenn sie doch geprellt wurden.


Als "ehrlicher Kunde" mit gesundem Menschenverstand zahle ich diese Kulanz mit, sollte sie gewährt werden. Deswegen, und nur deswegen (mir geht es nicht um Umerziehung dieser Unverbesserlichen) finde ich, daß O2 hart bleiben sollte, und daß alle Geprellten ihr selbstverschuldetes (!) Unglück auch gefälligst selbst ausbaden (und zahlen!) sollten!
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[1.1.1.1.1.1.2.2.1] Illuminatus antwortet auf Hadraniel
04.02.2004 10:41
Benutzer Hadraniel schrieb:
Willst Du mir wirklich erzählen, o2 sei so naiv gewesen, sich nicht vorher über den Geschäftspartner Faircom zu informieren, über deren Geschäftsmodell etc.?
Genau so ist es. Da kommt eine "kleine Klitsche" des Wegs aus Bonn und vermittelt über die O2-Standardvertriebswege (Freeway-Freischaltung) Kunden. Viele Kunden.
Meinst Du da hat es damals irgendwen interessiert, wie das Geschäftsmodell aussieht? Glaubst Du O2 nimmt bei jedem Makler Einblick in deren Geschäftsmodell, ist das überhaupt deren Aufgabe?


o2 hat das doch gebilligt und viel zu spät die Notbremse gezogen
Zu spät, zu spät für wen? Für die geprellten Kunden, klar. Auch zu spät für sie selbst. Auch O2 merkt erst nach ein paar Monaten, daß die Kunden, die Faircom (und Firmen seinerzeit mit ähnlichem Geschäftsmodell) vermittelt, nur Handyabstauber und Null-Airtime-Kunden sind, daß die ganzen Provisionen "für den Arsch" sind.

Hutchison, Victorvox und RSL Com (heute Telco) haben es damals schneller gemerkt als O2 und die Geschäftsbeziehung folgerichtig aufgelöst - aber auch dort hat es viele Monate gedauert.
[...]

Telco, hat bis zum Schluss nichts gemacht und Ihnen war die Situation bekannt. Ich habe dazu eine eindeutige Email, in der mir Telco Ihren VP noch im August 2003, also nach den Zahlungsaufällen, empfohlen hat. Das dürfte alles sagen und auch Telco/RSL hat genau gewusst, was Faircom da macht.

cu Illuminatus
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[1.1.1.1.1.1.2.2.2] matzestreich antwortet auf Hadraniel
04.02.2004 12:26
Hutchison, Victorvox und RSL Com (heute Telco) haben es damals schneller gemerkt als O2 und die Geschäftsbeziehung folgerichtig aufgelöst - aber auch dort hat es viele Monate gedauert.
Bei O2 ging es absolut gesehen doch noch schneller, weil der Run auf die O2-Duo-Aktionen (mit nur einem Handy) ja wie ein Lauffeuer um sich ging und binnen kurzer Zeit extrem viele "Kunden" anlockte.

Du bist doch eine echte Dumpfbacke man. Tut mir leid. Du verzapfst huier soviel Pro Firmen Unsinn dass man mit dem Kopf rauchen muss.

Also: WIR dummen Kunden haben es verdient klar. Ich bin bei Telco, die lassen mich nicht raus! Übrigens: JEDE Firma weiss wie mit wem Sie Kooperationen eingeht. Deine Argument: Wir sind zu blöd wie die Rentner bei Kaffeefahrten. AHA: geht o2 eplus telco etc mit solchen Leuten Verträge eine? Ja, es müssen Verträge sein. Was denkst Du denn wo die GG Erstattung herkommt? Für jeden Kunden von Faircom bekommt Faircom eine HORRENDE Provision die diese dann (mit genug, oder in diesem Fall nicht) Gewinn an die Kunden weitergibt. Also gibt es Kooperationsverträge zwischen den Handybetreibern und Faircom. Ausserdem: Solbald eine Firma mit Faricom kooperiert, gibt sie diesem System eine Sicherheit! Diese spricht dafür, dass man seine GG bis zumn Ende erstattet bekommt, oder hätten sont 40000 Kunden Ihre Veträge abgeschlossen? Nein, unter der Prämisse nicht! Das ist der Punkt. Hier geht es nicht um Moral (auch) aber nicht primär. Es geht darum, dass ich mich eben nicht hinters Licht führen lassen UND DAHER KEINE RECHNUNG MEHR AN TELCO ZAHLE BIS AN MEIN LEBENSENDE!

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[1.1.1.1.1.1.2.2.2.1] Hadraniel antwortet auf matzestreich
04.02.2004 20:03
Du bist doch eine echte Dumpfbacke man.
Du vergreifst Dich entschieden im Ton.

Du verzapfst huier soviel Pro Firmen Unsinn dass man mit dem Kopf rauchen muss.
Hier geht es nicht einfach nur pauschal um Pro-Firma oder Contra-Firma. Kein Wunder daß Dein Kopf raucht - da er offensichtlich nicht genug Verarbeitungs-Kapazität aufweist, um das zu verstehen.

Also: WIR dummen Kunden haben es verdient klar.
Verdient? Nicht zwingend. Das Risiko bei "alles kostenlos" und 24 Monate lang Rückerstattungen sollte aber jedem klar sein - auch ohne tiefergehenden Einblick in die Materie dahinter.

Übrigens: JEDE Firma weiss wie mit wem Sie Kooperationen eingeht
So what? Für die großen Provider oder Zwischenhändler von Zwischenhändlern (wie z.B. früher Demuth&Dietl) bist Du eine Vertriebspartnernummer. Wissen sie deswegen mit wem sie es zu tun haben? Haben sie dadurch Einblick in Dein Geschäftsmodell??
Nein, die sehen in erster Linie eins: den Umsatz.

Was denkst Du denn wo die GG Erstattung herkommt? Für jeden Kunden von Faircom bekommt Faircom eine HORRENDE Provision die diese dann (mit genug, oder in diesem Fall nicht) Gewinn an die Kunden weitergibt.
Danke für diese Belehrung - ich bin mit der Materie vertraut, und zwar besser als Du denkst.
Die Zeit der HORRENDEN Provisionen ist übrigens seit Jahren vorbei. Früher hat die Provision eines Vertrags für ein wirklich dickes oder auch zwei Mittelklasse-Handies gereicht, heute langt es in der Regel nicht mal mehr um die GG der 2jährigen Mindestvertragslaufezeiten zu decken - weshalb die Konstruktion Genion-Duo-mit-nur-einem-Handy ja auch so erfolgreich war.

Also gibt es Kooperationsverträge zwischen den Handybetreibern und Faircom.
Was stellst Du Dir darunter vor?

Ausserdem: Solbald eine Firma mit Faricom kooperiert, gibt sie diesem System eine Sicherheit!
Wie kommst Du denn auf dieses schmale Brett??

Diese spricht dafür, dass man seine GG bis zumn Ende erstattet bekommt, oder hätten sont 40000 Kunden Ihre Veträge abgeschlossen?
Dazu fällt mir jetzt wirklich nur noch ein Wort ein:
NAIV.

Es geht darum, dass ich mich eben nicht hinters Licht führen lassen UND DAHER KEINE RECHNUNG MEHR AN TELCO ZAHLE BIS AN MEIN LEBENSENDE!
Du hast die Weisheit ja mit Löffeln gefressen.
Viel Spass mit der Schufa und dem FPP :-)
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[1.1.1.1.1.1.2.2.2.1.1] matzestreich antwortet auf Hadraniel
05.02.2004 12:43
Benutzer Hadraniel schrieb:
Du bist doch eine echte Dumpfbacke man.
Du vergreifst Dich entschieden im Ton.

Du verzapfst huier soviel Pro Firmen Unsinn dass man mit dem Kopf rauchen muss.
Hier geht es nicht einfach nur pauschal um Pro-Firma oder Contra-Firma. Kein Wunder daß Dein Kopf raucht - da er offensichtlich nicht genug Verarbeitungs-Kapazität aufweist, um das zu verstehen.

Also: WIR dummen Kunden haben es verdient klar.
Verdient? Nicht zwingend. Das Risiko bei "alles kostenlos" und 24 Monate lang Rückerstattungen sollte aber jedem klar sein - auch ohne tiefergehenden Einblick in die Materie dahinter.

Übrigens: JEDE Firma weiss wie mit wem Sie Kooperationen eingeht
So what? Für die großen Provider oder Zwischenhändler von Zwischenhändlern (wie z.B. früher Demuth&Dietl) bist Du eine Vertriebspartnernummer. Wissen sie deswegen mit wem sie es zu tun haben? Haben sie dadurch Einblick in Dein Geschäftsmodell??
Nein, die sehen in erster Linie eins: den Umsatz.

Was denkst Du denn wo die GG Erstattung herkommt? Für jeden Kunden von Faircom bekommt Faircom eine HORRENDE Provision die diese dann (mit genug, oder in diesem Fall nicht) Gewinn an die Kunden weitergibt.
Danke für diese Belehrung - ich bin mit der Materie vertraut, und zwar besser als Du denkst.
Die Zeit der HORRENDEN Provisionen ist übrigens seit Jahren vorbei. Früher hat die Provision eines Vertrags für ein wirklich dickes oder auch zwei Mittelklasse-Handies gereicht, heute langt es in der Regel nicht mal mehr um die GG der 2jährigen Mindestvertragslaufezeiten zu decken - weshalb die Konstruktion Genion-Duo-mit-nur-einem-Handy ja auch so erfolgreich war.

Also gibt es Kooperationsverträge zwischen den Handybetreibern und Faircom.
Was stellst Du Dir darunter vor?

Ausserdem: Solbald eine Firma mit Faricom kooperiert, gibt sie diesem System eine Sicherheit!
Wie kommst Du denn auf dieses schmale Brett??

Diese spricht dafür, dass man seine GG bis zumn Ende erstattet bekommt, oder hätten sont 40000 Kunden Ihre Veträge abgeschlossen?
Dazu fällt mir jetzt wirklich nur noch ein Wort ein: NAIV.

Es geht darum, dass ich mich eben nicht hinters Licht führen lassen UND DAHER KEINE RECHNUNG MEHR AN TELCO ZAHLE BIS AN MEIN LEBENSENDE!
Du hast die Weisheit ja mit Löffeln gefressen. Viel Spass mit der Schufa und dem FPP :-)

Ach wissen Sie Herr Hadraniel. Sie scheinen ja dirket aus dem Himmel gefahren zu sein und beten jetzt Ihre echten Weisheiten runter. Ich fühle mich in keiner Wiese unterqualifiziert über dieses Thema zu schreiben. Sie wissen viel, ohne Frage. Ich nicht, ohne Frage. Ich habe aber weder den Nerv noch die Zeit über soetwas Informationen genug einzuholen!
Ich weiss aber eines: das Sie sich teilweise selber disqualifizieren. Wenn Sie sagen die Firmen haben nur eins im Auge haben Sie doch schon jegliche Argumentationskraft abgegeben. Denn es ist doch so: KUNDEN haben ihren "Umsatz" im Auge! Wenn Firmen eben ach so naive Handelnde sind und es anscheinend alles nicht wissen oder wissen müssen mit wem sie Veträge eingehen und welche Risiken sie damit ihren Kunden zumuten, dann muss ich als Kunde auch nicht über den Tellerrand schauen. So einfach ist das! Da gibt es nicht zu diskutieren und ich sehe auch, dass Sie (Wer auch immer Sie sind, und das würde ich nur zu gerne wissen!) und ich nicht weiter diskutieren sollten. Wir warten einfach auf die Rechtsprechung, diese wird wohl hoffentlich und wie ich denke zu Gunsten der Kunden entscheiden. Immerhin geht es bei mir nur um "kleine" Beträge. Wer auch immer Sie sind, fragen Sie doch mal Menschen, die aufgrund dieser Firmenpleiten extrem hohe Eurobeträge zahlen müssen!? Haben Sie das schon?

Und übrigens: Warum vergreife ich mich im Ton? Sind wir etwa zu fein? Seit wann ist die Welt ein netter Platz auf dem wir alle kuscheln und uns Honig um den Bart schmieren? Ich kann Ihnen auch persönlich ins Gesicht sagen, das ich Sie und Ihre krass kundefeinliche, pro Firmen Polemik nicht mag. Sie platzen in dieses Forum und reden die geprellten Kunden hier in Grund und Boden weil Sie anscheinend auf dem Olymp leben und über alles so viel wissen. Lassen Sie doch wenigstens die Leute in Ruhe Ihren berechtigten Frust abladen. Immerhin hat es doch vielen schon geholfen.

Sind Sie vielleicht auch jemand, der lieber eine florierende Firma, Wirtschaft hat in der die Kunden/Menschen vor die Hunde gehen? Und genau das ist hier der Fall.

Mit honigsüßen Grüßen, Ihr Matthias Streich
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[1.1.1.1.1.1.2.2.2.1.1.1] Hadraniel antwortet auf matzestreich
05.02.2004 13:05
Warum vergreife ich mich im Ton? Sind wir etwa zu fein?
Zivilisierte Menschen können selbst harte Diskussionen mit Standpunkten, die weit auseinander liegen, führen, ohne persönlich zu werden ('Dumpfbacke').
Hat man Ihnen das in der Schule nicht beigebracht?

Ich kann Ihnen auch persönlich ins Gesicht sagen, das ich Sie und Ihre krass kundefeinliche, pro Firmen Polemik nicht mag.
Ich bin nicht kundenfeindlich. Ich bin naivitätsfeindlich, dummheitsfeindlich.

Ich beziehe Stellung gegen die, die zu dumm sind, die Gefahr bei so alles-kostenlos-Angeboten zu sehen, und gegen die, die naiv genug sind, sie gegen besseren Wissen trotzdem einzugehen - und hinterher auf Moral, Kulanz und vor allem Solidarität aller zu pochen (nämlich auch derer, die nicht drauf reingefallen sind aber trotzdem mitzahlen).

Sie platzen in dieses Forum
Ganz und gar nicht, ich bin schon lange hier.

Lassen Sie doch wenigstens die Leute in Ruhe Ihren berechtigten Frust abladen.
Wer nur jammert und sich nicht im geringsten an die eigene Nase packt, der soll sich nicht beschweren wenn es andere für sie tun.

Immerhin hat es doch vielen schon geholfen.
Hat es das?

Sind Sie vielleicht auch jemand, der lieber eine florierende Firma, Wirtschaft hat in der die Kunden/Menschen vor die Hunde gehen? Und genau das ist hier der Fall.
Nein, ich bin selbst auch faircom-geprellt. Schlimmer noch, ich habe die Handypaks einer ganzen Menge Freunde und Bekannten empfohlen - von denen einige wenige auch geschädigt sind, da sie die Pakete zu einem Zeitpunkt abschlossen, an dem das Schneeballsystem so langsam in die Lawine überging.

Es ist schon lange her, daß die ersten Verzögerungen in den Rückerstattungsraten einsetzen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt läuteten bei allen, die mitdachten, die Alarmglocken, und in gängigen Foren - auch hier - wurde vor dem Abschluss von Verträgen gewarnt, in denen kostenfreie Handyverträge in Verbindung mit monatlichen Rückerstattungen einhergingen.
Damals schon wurde empfohlen, daß man nur Verträge abschliesst, in denen die Grundgebühr gar nicht erst abgebucht wird, oder wo man (bei vertraunswürdigen Firmen) die Prosivion direkt nach Vertragsabschluß komplett auf einen Schlag erstattet bekommt (eben um die Gefahr einer Firmenpleite und damit den Ausfall der Rückerstattungen auszuschliessen).

Aber nein, monatelang sahen Kunden weiterhin nur das 'kostenlos' und hielten damit das Schneeballsystem noch etwas am Leben - und beklagen sich nun, daß die Firma platt ist, und pochen auf Kulanz der Provider.

Dafür habe ich in der Tat kein Verständnis.
'Wer sich Gefahr begibt, kommt darin um'.
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[…1.1.1.1.1.2.2.2.1.1.1.1] matzestreich antwortet auf Hadraniel
05.02.2004 13:20
Benutzer Hadraniel schrieb:
Warum vergreife ich mich im Ton? Sind wir etwa zu fein?
Zivilisierte Menschen können selbst harte Diskussionen mit Standpunkten, die weit auseinander liegen, führen, ohne persönlich zu werden ('Dumpfbacke').
Hat man Ihnen das in der Schule nicht beigebracht?

Ich kann Ihnen auch persönlich ins Gesicht sagen, das ich Sie und Ihre krass kundefeinliche, pro Firmen Polemik nicht mag.
Ich bin nicht kundenfeindlich. Ich bin naivitätsfeindlich, dummheitsfeindlich.

Ich beziehe Stellung gegen die, die zu dumm sind, die Gefahr bei so alles-kostenlos-Angeboten zu sehen, und gegen die, die naiv genug sind, sie gegen besseren Wissen trotzdem einzugehen
- und hinterher auf Moral, Kulanz und vor allem Solidarität aller zu pochen (nämlich auch derer, die nicht drauf reingefallen sind aber trotzdem mitzahlen).

Sie platzen in dieses Forum
Ganz und gar nicht, ich bin schon lange hier.

Lassen Sie doch wenigstens die Leute in Ruhe Ihren berechtigten Frust abladen.
Wer nur jammert und sich nicht im geringsten an die eigene Nase packt, der soll sich nicht beschweren wenn es andere für sie tun.

Immerhin hat es doch vielen schon geholfen.
Hat es das?

Sind Sie vielleicht auch jemand, der lieber eine florierende Firma, Wirtschaft hat in der die Kunden/Menschen vor die Hunde gehen? Und genau das ist hier der Fall.
Nein, ich bin selbst auch faircom-geprellt. Schlimmer noch, ich habe die Handypaks einer ganzen Menge Freunde und Bekannten empfohlen - von denen einige wenige auch geschädigt sind, da sie die Pakete zu einem Zeitpunkt abschlossen, an dem das Schneeballsystem so langsam in die Lawine überging.

Es ist schon lange her, daß die ersten Verzögerungen in den Rückerstattungsraten einsetzen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt läuteten bei allen, die mitdachten, die Alarmglocken, und in gängigen Foren - auch hier - wurde vor dem Abschluss von Verträgen gewarnt, in denen kostenfreie Handyverträge in Verbindung mit monatlichen Rückerstattungen einhergingen. Damals schon wurde empfohlen, daß man nur Verträge abschliesst, in denen die Grundgebühr gar nicht erst abgebucht wird, oder wo man (bei vertraunswürdigen Firmen) die Prosivion direkt nach Vertragsabschluß komplett auf einen Schlag erstattet bekommt (eben um die Gefahr einer Firmenpleite und damit den Ausfall der Rückerstattungen auszuschliessen).

Aber nein, monatelang sahen Kunden weiterhin nur das 'kostenlos' und hielten damit das Schneeballsystem noch etwas am Leben - und beklagen sich nun, daß die Firma platt ist, und pochen auf Kulanz der Provider.

Dafür habe ich in der Tat kein Verständnis.
'Wer sich Gefahr begibt, kommt darin um'.

Ich gehörte zu den Faircom geprellten, die schon vor Jahren den Vertrag abschlossen. Nun, was Sie an meiner Argumenttiton nicht sehen wollen: Ich fordere eben Verantwortung und "an die Nase packen" von den Firmen, genauso wie Sie es von den Kunden forern. Es beruht auf Gegenseitigkeit! Gerecht ist dies allemal. Ich teile aber auch Ihren Standpunkt: Wer von der Gefahr wußte, sollte sich nicht beschweren. Aber das sind meiner Meinung nach die wenigsten. Ich teile auch einen Teil Ihrer Meinung, aber Sie machen es sich auch in weiten Teilen zu einfach und schieben die Verantwortung nur auf eine Seite.
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[1.1.1.1.1.1.3] o2 - can do? antwortet auf Hadraniel
03.02.2004 23:43
Wieso Frechheit?
Wenn Du in Deiner Gegend keinen Empfang hast, wieso sollen die Dich dann entlassen? Garantieren tun sie gar nicht für einen Empfang in Deiner Gegend. Hast also gar nicht erst informiert, ob in Deiner Gegend ePlus Empfang hat, wa?!
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[1.1.1.1.1.1.4] Hadraniel antwortet auf Hadraniel
04.02.2004 09:40
Weil O2, VictorVox und Co. die Geschäfte über Faircom im Wissen der GG-Erstattung haben laufen lassen und somit in einer - meiner Meinung - gewissen Verpflichtung, wenn in keiner rechtlichen, dann zumindest einer moralischen,
Ich weiß nicht, ob diese Art von "Koppelverträgen" zwischenzeitlich mal gerichtlich entschieden wurde, aber der gesunde Menschenverstand sollte einem sagen, daß da keine Abhängigkeit besteht.

Vertrag 1 von Faircom: wir geben euch Handy und GG-Erstattung, wenn Vertrag 2 zustande kommt
Vertrag 2 von Provider: ihr könnt bei uns telefonieren

Und jetzt der Knackpunkt: platzt Vertrag 1, so hat das auf Vertrag 2 keine Auswirkungen. Meiner Oma könnte ich das sicherlich nicht so einfach klar machen, aber hier weiss doch jeder wie das läuft.


da die Provider viel eher hätten wissen können, dass Faircom beinahe pleite ist
Faircom ist auch heute noch nicht pleite :-)
Sie haben die Zahlungen und den Geschäftsbetrieb eingestellt - das Insolvenzverfahren läuft aber offensichtlich immer noch, bisherige Insolvenzanträge wurden eingestellt.

und hätten somit keine Geschäfte über Faircom abwickeln lassen dürfen.
Da kommt jetzt wieder die moralische Note ins Spiel. Muss der Provider den Kunden vor sich selbst schützen - vor allem wenn es so offensichtliche Kundenfänger gibt?
Geh mal an den Bahnhof, da warten die Geier von Telefongesellschaften und Zeitungen und Zeitschriften nur auf Passanten, und die arbeiten noch deutlich agressiver.

Und wenn sie eine Ahnung davon hatten, und DENNOCH Verträge abschließen ließen, dann ist dies in meinen Augen angrenzend an Betrug.
Moralisch gesehen vielleicht ... ich wiederhole mich aber, wenn ich schreibe: es kann nicht die Aufgabe der Firmen sein, den Kunden vor sich selbst zu schützen.


Ich möchte hier nur ganz am Rande die Zahl von über 40000 Geschädigten in den Raum werfen...
Tja, traurig dass es noch so viele naive Menschen gibt, deren Verstand völlig aussetzt, sobald etwas offensichtlich billig oder gar kostenlos ist.

Übrigens arbeitet eine Riesenbranche nach diesem Prinzip und erleichtert Tag um Tag Deutschlands wohlhabende Rentner z.B. bei Kaffeefahrten.


Aus dem Parallelkommentar muss ich wiederholen:
: Der gesunde Menschenverstand lässt grüßen.
: Denn nicht alles, was angeboten wird, muss oder sollte
: der Netzbetreiber auch dafür gerade stehen.

: Jeder sollte mal erst mal selber an die eigene Nase fassen
: und nach dem Realismus der Angebote fragen
Vor allem diesem Satz ist nichts hinzuzufügen.
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[1.1.1.1.1.1.4.1] matzestreich antwortet auf Hadraniel
04.02.2004 12:37
Vertrag 1 von Faircom: wir geben euch Handy und GG-Erstattung, wenn Vertrag 2 zustande kommt Vertrag 2 von Provider: ihr könnt bei uns telefonieren

Und jetzt der Knackpunkt: platzt Vertrag 1, so hat das auf Vertrag 2 keine Auswirkungen. Meiner Oma könnte ich das sicherlich nicht so einfach klar machen, aber hier weiss doch jeder wie das läuft.

Ja, weiss ich. Handybetreiber X reibt sich die Hände! Weil wir alle wissen wie das läuft.

Da kommt jetzt wieder die moralische Note ins Spiel. Muss der Provider den Kunden vor sich selbst schützen - vor allem wenn es so offensichtliche Kundenfänger gibt?
Geh mal an den Bahnhof, da warten die Geier von Telefongesellschaften und Zeitungen und Zeitschriften nur auf Passanten, und die arbeiten noch deutlich agressiver.

Und, rechtfertigt das dieses betrügerische Vorgehen? Also kann ich auch Menschen umbringen gehen, weil man das ja in Land-X noch viel "aggressiver" betreibt? (Vor allem als respektable Firma?)

Moralisch gesehen vielleicht ... ich wiederhole mich aber, wenn ich schreibe: es kann nicht die Aufgabe der Firmen sein, den Kunden vor sich selbst zu schützen.

Es ist aber deren Pflicht sich nicht an betrügerischen Handlungen zu beteiligen bzw. sie nicht zu unterstützen. Es ist die Pflicht des Gesetzes, dies eben dann zu unterbinden! Und in diesem Fall geht es wohl nicht anders.

Tja, traurig dass es noch so viele naive Menschen gibt, deren Verstand völlig aussetzt, sobald etwas offensichtlich billig oder gar kostenlos ist.
Übrigens arbeitet eine Riesenbranche nach diesem Prinzip und erleichtert Tag um Tag Deutschlands wohlhabende Rentner z.B. bei Kaffeefahrten.

AHA! Also sind O2 und Telco Bauernfänger? Und weil es Leute bei Rentnern tun, können die es mit Ihren Kunden machen? Logik! Und: Warum sollte ich nicht zugreifen. Leider leben wirin der freien Marktwirtschaft, es ist MÖGLICH diese Veträge mit Gewinn umsonst anzubieten! Schließlich zahlen die Handybetreiber dafür Provisionen an Faircom und man hat dafür horrende Gesprächsgebühren. Das sind Marktstrategien, Leute an sich zu binden.
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[1.1.1.1.1.1.4.2] Hadraniel antwortet auf Hadraniel
04.02.2004 19:55
Ich war zum Vertragsabschluss noch Schüler, hatte und hab kaum Geld und telefonier eh kaum. Da waren die Vertragskonditionen einfach nicht schlecht (in meinem Fall E+ über VictorVox), aber nur, weil keine Grundgebühr berechnet wurde bzw. diese erstattet wurde.
Dieselben Verträge gab es dann auch woanders, nur daß nicht eine Firma dazwischen die Provision abgreift und diese Rückerstattungsspielchen anfängt. Wenn überhaupt, dann hätte man ja etwas mit sofortiger Erstattung statt dieser monatlichen oder auch vierteljährlichen Raten wählen können.

Ich kann mich nur wiederholen: wie naiv muss man sein, daß man das Risiko eingeht, daß eine kleine Firma 2 Jahre lang Rückerstattungen leistet - im Glauben die vom Provider gezahlte Provision wäre da sicher hinterlegt oder es würde gewinnbringend damit gearbeitet.


Ich weiß ja nicht, wie alt du bzw. auch die anderen Flamer bist/sind, was für Vermögen/Einkommen und Lebenserfahrung habt
25, Student, chronisch pleite :-)
Ich flame nicht, ich diskutiere. Wenn Du echte Flames sehen willst, guck Dir ein paar andere Beiträge hier an .. oder schau mal in die Newsgroup de.rec.security.firewall rein.

und vor allem nicht, wo euer Problem ist!
Mein ganz persönliches Problem ist, daß grenzenlos naive und jetzt geprellte Faircom-Kunden die Schuld irgendwo suchen und hinschieben - nur nicht bei sich selbst.
Kann mir eigentlich egal sein. Aber wenn O2 jetzt anscheinend in einigen Fällen tatsächlich Kulanz zeigt - dann zahle ich das als O2-Kunde mit.
Find ich genauso kacke wie z.B. daß ich Rauchern ihre Raucherbein-OP mitfinanziere, obwohl ich nicht rauche und doch denselben Beitragssatz entrichten muss (anderes Thema, selbes Prinzip).

ihr seid unsere Superhelden und wusstet das von Anfang
Es genügt etwas gesunder Menschenverstand, Überblick und weniger Raffgier um zu riechen, daß so Angebote faul oder zumindest riskant sind - und davon dann Abstand zu nehmen.

Es hätte aber genauso gut auch funktionieren können!
"Hätte", genau. Das Risiko trage dann aber bitte selbst und wälze nicht auf den Rest ab.


In der Zeit könnt ihr euch ja weiter gegenseitig runter machen... (ich versteh einige hier echt nicht!)
Als Student an einer Uni solltest Du den Unterschied zwischen Diskutieren und "Runtermachen" kennen.
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[1.1.1.1.1.1.4.3] Raul antwortet auf Hadraniel
05.02.2004 13:14
Benutzer Hadraniel schrieb:
Ich weiß nicht, ob diese Art von "Koppelverträgen" zwischenzeitlich mal gerichtlich entschieden wurde, aber der gesunde Menschenverstand sollte einem sagen, daß da keine Abhängigkeit besteht.

Vertrag 1 von Faircom: wir geben euch Handy und GG-Erstattung, wenn Vertrag 2 zustande kommt Vertrag 2 von Provider: ihr könnt bei uns telefonieren

Und jetzt der Knackpunkt: platzt Vertrag 1, so hat das auf Vertrag 2 keine Auswirkungen. Meiner Oma könnte ich das sicherlich nicht so einfach klar machen, aber hier weiss doch jeder wie das läuft.

Völliger Quatsch,den du da schreibst.Erstmal:Die Sachlage ist gesetzlich nicht einwandfrei geregelt.Aber:Die Auslegung der allseits bekannten Paragraphen lässt durchaus den Tatbestand des Koppelvertrags zu.Meiner Deutung nach bestätigen die Paragraphen sogar diesen Tatbestand wesentlich stärker,als dass sie ihn ausschließen.
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[1.1.1.1.1.1.4.3.1] matzestreich antwortet auf Raul
05.02.2004 13:25
Benutzer Raul schrieb:
Benutzer Hadraniel schrieb:
Ich weiß nicht, ob diese Art von "Koppelverträgen" zwischenzeitlich mal gerichtlich entschieden wurde, aber der gesunde Menschenverstand sollte einem sagen, daß da keine Abhängigkeit besteht.

Vertrag 1 von Faircom: wir geben euch Handy und GG-Erstattung,
wenn Vertrag 2 zustande kommt Vertrag 2 von Provider: ihr könnt bei uns telefonieren

Und jetzt der Knackpunkt: platzt Vertrag 1, so hat das auf Vertrag 2 keine Auswirkungen. Meiner Oma könnte ich das sicherlich nicht so einfach klar machen, aber hier weiss doch jeder wie das läuft.

Völliger Quatsch,den du da schreibst.Erstmal:Die Sachlage ist gesetzlich nicht einwandfrei geregelt.Aber:Die Auslegung der allseits bekannten Paragraphen lässt durchaus den Tatbestand des Koppelvertrags zu.Meiner Deutung nach bestätigen die Paragraphen sogar diesen Tatbestand wesentlich stärker,als dass sie ihn ausschließen.

Solange es keine rechtliche Entscheidung gibt, können wie uns das Reden sparen. Ich hoffe das diese Entscheidung nicht zu ungunsten der Kunden fällt. Sie wären die einzigen Verlierer, wie ja so oft. Die Firmen können auf das Trinkgeld verzichten und es sich leisten. Kein Mensch der sich einen kostenlosen Zugang beschafft tut dies ohne Grund.
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[1.1.1.1.2] Hadraniel antwortet auf Hadraniel
03.02.2004 12:57
Eín vollkommen unqualifizierter Beitrag ohne Sachkenntnis.
Selten habe ich einen so unqualifizierten, überflüssigen Kommentar gelesen.

Das Kompliment gebe ich also gerne zurück - Deine Argumente haben mich schwer überzeugt .. *rofl*
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[1.1.2] Keks antwortet auf Raul
02.02.2004 04:01
Benutzer Raul schrieb:
Wie das mit dem Schreiben aussieht,werde ich mich mit Keks in Verbindung setzen,ob er es auf seine Seite aufnimmt.Dann kannst du es dort abrufen,andernfalls kann ich es dir mailen.

Mails mir einfach, dann setze ich es auf meine Seite.

Liebe Grüße, Keks.
www.blitztarif.de/faircom/
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[1.2] mulinero antwortet auf mulinero
05.02.2004 18:37
Bin auch an diesem Schreiben interessiert. Würde mich freunen, wenn mir jemand dieses mailt. danke !!!!
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[1.2.1] Illuminatus antwortet auf mulinero
05.02.2004 19:58
Benutzer mulinero schrieb:
Bin auch an diesem Schreiben interessiert. Würde mich freunen, wenn mir jemand dieses mailt. danke !!!!

Hey mulinero!

Eigentlich stehts ja schon im Forum, wo du dass bekommen kannst. Ich geh aber mal davon aus, dass es im geflame untergegangen ist

Guck mal unter
www.blitztarif.de/faircom/

cu Illuminatus
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[1.2.1.1] Doolittle antwortet auf Illuminatus
06.02.2004 12:26
Hi,

ich denke Mulinero meint das Kündigungsschreiben von Raul und nicht die Bestätigung von O2. Des weiteren würde ich mich freuen, wenn mir Raul das erstere ebenfalls zukommen lassen könnte.

Gruß Doolittle.
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[1.2.1.1.1] mulinero antwortet auf Doolittle
06.02.2004 14:15
Hallo !

Genau ich meine das Kdg-Schreiben !
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[1.2.1.1.1.1] Raul antwortet auf mulinero
06.02.2004 22:47
Benutzer mulinero schrieb:
Hallo !

Genau ich meine das Kdg-Schreiben !

Post ist da :)
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[1.2.1.1.2] Raul antwortet auf Doolittle
06.02.2004 22:47
Benutzer Doolittle schrieb:
Hi,

ich denke Mulinero meint das Kündigungsschreiben von Raul und nicht die Bestätigung von O2. Des weiteren würde ich mich freuen, wenn mir Raul das erstere ebenfalls zukommen lassen könnte.

Gruß Doolittle.

Ok,erledigt,habs dir geschickt :)
Einfacher wäre es für mich,wenn ihr mir direkt mailen würdet,weil ich nicht jeden Tag im Forum bin und deshalb schonmal Anfragen untergehen können.
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[2] Keks antwortet auf Raul
05.02.2004 05:11
Benutzer Raul schrieb:
Heute kam per Post eine Stellungnahme der Presseabteilung von O2,an die ich mich gewendet habe.In dem Schreiben steht,dass meine ausserordentliche Kündigung akzeptiert wird und ich den gesamten Rechnungsbetrag seit Juli (seitdem ich nicht mehr bezahle) erlassen bekomme :o).
Wenn Keks Interesse hat,kann er das Schreiben gern auf seiner Faircom-Homepage posten.

Ist online!

http://blitztarif.de/faircom/

Liebe Grüße, Keks.
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[2.1] Raul antwortet auf Keks
05.02.2004 13:45
Benutzer PatTheBad schrieb:
Nett, aber wo ist das Schreiben, dass du zuvor geschickt hast?? Kannst mir das bitte mal schicken?

Du hast Post :)
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[2.1.1] Amin antwortet auf Raul
05.02.2004 17:11
Kannst du mir das Schreiben was du vorher geschickt hast auch schicken? Danke
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[2.1.1.1] Raul antwortet auf Amin
06.02.2004 22:57
Benutzer Amin schrieb:
Kannst du mir das Schreiben was du vorher geschickt hast auch schicken? Danke

Ich weiß grad nicht,ob ich es dir schon geschickt habe,zur Sicherheit schicke ich es dir nochmal.
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[3] fred250 antwortet auf Raul
24.03.2004 19:47
Hallo,

ich wollte nur kurz mitteilen, das sich nun mit der Hilfe von Raul auch raus bin. Die Vorgehensweise war folgende:

1. Außerordentliche Kündigung an o2 Kundenservice per Post (Stichwort. Inhalt: Störung der Geschäftsgrundlage“ nach § 313 BGB i.V. mit § 358 Abs. 2, => Abs.3 Recht zur Kündigung für benachteiligten Vertragspartner +++ § 358 BGB „verbundene Verträgen" (Koppelvertrag) o2->Faircom->Ich, Faircom insolvent, o2 haftet)
2. Antwort von o2: Standardabsage das Kundenservice
3. E-Mail an 'stefan.zuber@o2.com' (o2 Pressestelle). Mit Kopie meines Schreibens und der Antwort von o2.
4. 4 Tage (!!) später: Post von o2 Kundenservice, dass meine Kündigung mit sofortiger Wirkung statt gegeben wurde. Bin also raus. Auf eine rückwirkende Kündigung hab ich verzichtet. Evtl geht das auch, verbunden mit Rückerstattungen der GG.

In diesem Sinne ... VIEL ERFOLG !!
Tobias