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unverantwortlich


23.07.2003 20:39 - Gestartet von koelli
Ich finde es nicht sehr verantwortungsvoll, außer den Businesskunden jetzt auch noch den Privatleuten Tarife anzubieten, mit denen sie mehr als 16 Stunden im Monat mit dem Handy telefonieren sollen.
Schon mal an die deutlich höhere Strahlenbelastung gegenüber DECT oder gar CT1+ Telefonen gedacht?
Nicht jeder Nutzer ist so schlau und benutzt ein Headset.
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[1] handycop antwortet auf koelli
23.07.2003 20:49
Benutzer koelli schrieb:
Ich finde es nicht sehr verantwortungsvoll, außer den Businesskunden jetzt auch noch den Privatleuten Tarife anzubieten, mit denen sie mehr als 16 Stunden im Monat mit dem Handy telefonieren sollen.
Von sollen kann doch nicht die Rede sein.Oder hab ich was verpasst?Ist doch noch alles freiwillig.Oder Zwangsbeglückung?
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[2] aero antwortet auf koelli
24.07.2003 11:11
Benutzer koelli schrieb:
Ich finde es nicht sehr verantwortungsvoll, außer den Businesskunden jetzt auch noch den Privatleuten Tarife anzubieten, mit denen sie mehr als 16 Stunden im Monat mit dem Handy telefonieren sollen.
Schon mal an die deutlich höhere Strahlenbelastung gegenüber DECT oder gar CT1+ Telefonen gedacht?
Nicht jeder Nutzer ist so schlau und benutzt ein Headset.

Nicht zu vergessen die ganze Erdstrahlenbelastung und den Multiplikationsfaktor Accrylamid! ;-))

MfG Aero
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[3] Matula antwortet auf koelli
24.07.2003 11:33
Schon mal an die deutlich höhere Strahlenbelastung gegenüber DECT oder gar CT1+ Telefonen gedacht?

Je nach Nähe zur Station powert ein Handy gar nicht so viel.

Nicht zu vergessen Deine DECT-Station, welche immer mit voller Leistung sendet, auch wenn alle Mobilteile aus sind.

Ein Handy kann man nachts ausschalten.

Nicht jeder Nutzer ist so schlau und benutzt ein Headset.

Wenn Du so vorsichtig bist, dann solltest Du auch so etwas nicht nutzen, denn die Strahlung verlagert sich u.a. in die Zuleitung des Headsets, quasi verlängerte Antenne. Gar nicht unschädlicher.
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[3.1] koelli antwortet auf Matula
24.07.2003 17:27
Benutzer Matula schrieb:
Je nach Nähe zur Station powert ein Handy gar nicht so viel. Nicht zu vergessen Deine DECT-Station, welche immer mit voller Leistung sendet, auch wenn alle Mobilteile aus sind.

Ich weiß. Aus diesem Grunde besitze ich auch ganz bewußt kein dauersendendes DECT-Telefon, sondern ein CT1+ Modell, dass nur funkt, wenn man es braucht und auch einen einwandfreien Klang hat. Aber den Leuten wird ja heute DECT als absolut modern und in verkauft...

Ein Handy kann man nachts ausschalten.

Das sollte man auch unbedingt machen, wenn man nicht gerade ein Polizist auf Abruf ist oder Ähnliches. Leider kenne ich genug Leute, die das Handy sogar auf dem Nachttisch eingeschaltet lassen, sich aber gleichzeitig aufregen, wenn sich nachts um drei einer verwählt hat.

die Strahlung verlagert sich u.a. in die Zuleitung des Headsets, quasi verlängerte Antenne. Gar nicht unschädlicher.

Das habe ich auch mal gehört, gebe ich zu. Allerdings kam bald darauf wieder ein anderer Bericht, wonach Headsets nur dann schlecht sind, wenn die Steckverbindung direkt neben der Antenne sitzt. Das dürfte ja bei den heutigen Handys mit eingebauter Antenne nicht mehr der Fall sein.
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[3.1.1] hansi antwortet auf koelli
24.07.2003 18:37
Hallo!

Man kann an einem Siemens 25 - 45 die Homestation anschließen, daran schließt man dann ein Festnetztelefon an. Wenn das Festnetztelefon dann ein DECT-Schnurlostelefon mit integrierter Freisprecheinrichtung ist telefoniert man komfortabel und ohne große Strahlenbelastung, denn man hat ja einen genügend großen Abstand dazu.
Eine Freisprecheinrichtung fürs Auto dürfte auch nur zu einer geringen Strhlenbelastung führen.

Gruß Hans!
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[3.1.1.1] Martin Kissel antwortet auf hansi
25.07.2003 03:02
Man kann an einem Siemens 25 - 45 die Homestation anschließen, daran schließt man dann ein Festnetztelefon an. Wenn das Festnetztelefon dann ein DECT-Schnurlostelefon mit integrierter Freisprecheinrichtung ist telefoniert man komfortabel und ohne große Strahlenbelastung, denn man hat ja einen genügend großen Abstand dazu.

Wenn schon so fanatisch, dann aber auch CT1+ statt DECT.


Eine Freisprecheinrichtung fürs Auto dürfte auch nur zu einer geringen Strhlenbelastung führen.

Da sollte man sich lieber eine Außenantenne zulegen.
Ob Headset oder nicht macht im Auto keinen wirklichen Unterschied mehr, so wie man sich da selbst mit Strahlen zuballert...
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[3.1.1.1.1] hansi antwortet auf Martin Kissel
25.07.2003 15:03
Benutzer Martin Kissel schrieb:
Man kann an einem Siemens 25 - 45 die Homestation anschließen, daran schließt man dann ein Festnetztelefon an. Wenn das Festnetztelefon dann ein DECT-Schnurlostelefon mit integrierter Freisprecheinrichtung ist telefoniert man komfortabel und ohne große Strahlenbelastung, denn man hat ja einen genügend großen Abstand dazu.

Wenn schon so fanatisch, dann aber auch CT1+ statt DECT.


Eine Freisprecheinrichtung fürs Auto dürfte auch nur zu einer geringen Strhlenbelastung führen.

Da sollte man sich lieber eine Außenantenne zulegen. Ob Headset oder nicht macht im Auto keinen wirklichen Unterschied mehr, so wie man sich da selbst mit Strahlen zuballert...

Hallo!

Selbst telefoniere ich schon seit längerer Zeit recht intensiv mit dem Handy ohne irgend welche Maßnahmen, der Vorschlag ist für besonders empfindliche Personen gedacht.
Im Auto ist natürlich eine Außenantenne sinnvoll.
Für mich ist die Lösung mit der Homestation zur Verbesserung des nicht immer guten Empfangs sehr sinnvoll, denn ich bin recht oft an Stellen mit schlechtem Empfang.

Gruß Hans!
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[3.1.1.1.1.1] RE: unverantwortlich Nachtrag
hansi antwortet auf hansi
25.07.2003 18:11
Zur Verbesserung des Empfangs lege ich das Handy an eine Stelle mit ausreichendem Empfang (ans Fenster), dieses wird an die Homestation angeschloßen. An die Homestation schließe ich die Basisstation eines Schnurlostelefons an, so kann ich auch zu Hause sehr gut mit E-Plus telefonieren. Das Schnurlostelefon muß ich mir noch zulegen, die Homestation habe ich ja schon. Dazu benutze ich ein C35, darin nutze ich die Flexicard (2. SIM).

Gruß Hans!
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[3.1.1.1.1.1.1] cabal antwortet auf hansi
26.07.2003 20:07
öhm schade ich dachte ich weiss alles ;)

kann mir jemand das Produkt Homestation erklären?

an alle überzeugten ct1 Nutzer sagt mir Eure Adressen damit ich Euch abscannen kann ;)

dachte zudem die Zulassung (und damit Nutzung) der Geräte dürfte irgendwann ablaufen?
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[3.1.1.1.1.1.1.1] Martin Kissel antwortet auf cabal
26.07.2003 21:58
kann mir jemand das Produkt Homestation erklären?

Die Homestation erlaubt es, über ein analoges Festnetztelefon sowohl Gespräche über das Festnetz, als auch über das Mobilnetz anzunehmen und zu führen.


an alle überzeugten ct1 Nutzer sagt mir Eure Adressen damit ich Euch abscannen kann ;) dachte zudem die Zulassung (und damit Nutzung) der Geräte dürfte irgendwann ablaufen?

CT1 ist mittlerweile nicht mehr zugelassen.
CT1+ läuft erst 2008 ab.
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[3.2] telefonitis antwortet auf Matula
31.07.2003 20:11
Benutzer Matula schrieb:
...

Nicht zu vergessen Deine DECT-Station, welche immer mit voller Leistung sendet, auch wenn alle Mobilteile aus sind.
>

Oft behauptet und immer wieder falsch.

Eine DECT-Basis sendet ohne bestehende Gesprächsverbindung ca alle 10s ein 'keep alive' Signal mit ca. 5% der normalen Leistung.
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[3.2.1] koelli antwortet auf telefonitis
31.07.2003 21:32
Benutzer telefonitis schrieb:
Benutzer Matula schrieb:
...

Nicht zu vergessen Deine DECT-Station, welche immer mit voller Leistung sendet, auch wenn alle Mobilteile aus sind.
>

Oft behauptet und immer wieder falsch.

Eine DECT-Basis sendet ohne bestehende Gesprächsverbindung ca alle 10s ein 'keep alive' Signal mit ca. 5% der normalen Leistung.

1.) Wenn die Basisstation wirklich nicht dauerhaft senden sollte, sondern "nur" alle 10 Sekunden, dann ist die Industrie schön doof, dass sie andersartige Aussagen nie richtiggestellt hat.
2.) Selbst alle 10 Sekunden ist noch ziemlich oft. Und wozu? Nur weil ich vielleicht einmal in drei Jahren ein neues Handgerät bei der Basis einbuche? Dass könnte man auch, indem man an der Basis einen Knopf drückt, der nach einem neuen Handteil suchen lässt.
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[3.2.1.1] Matula antwortet auf koelli
31.07.2003 21:54
2.) Selbst alle 10 Sekunden ist noch ziemlich oft. Und wozu? Nur weil ich vielleicht einmal in drei Jahren ein neues Handgerät bei der Basis einbuche? Dass könnte man auch, indem man an der Basis einen Knopf drückt, der nach einem neuen Handteil suchen lässt.

Das macht sie wohl eher deshalb, um zu prüfen, ob ein angemeldetes Handgerät eingeschaltet ist.
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[3.2.1.1.1] koelli antwortet auf Matula
31.07.2003 21:57
Benutzer Matula schrieb:
2.) Selbst alle 10 Sekunden ist noch ziemlich oft. Und wozu? Nur weil ich vielleicht einmal in drei Jahren ein neues Handgerät bei der Basis einbuche? Dass könnte man auch, indem man an der Basis einen Knopf drückt, der nach einem neuen Handteil suchen lässt.

Das macht sie wohl eher deshalb, um zu prüfen, ob ein angemeldetes Handgerät eingeschaltet ist.

Hhm. Und warum soll diese Prüfung nötig sein? Klingelt etwa die Basis nicht mehr, wenn das Handteil auch aus ist? Das fände ich sehr nachteilig. Wenn z.B. der Akku leer ist, weiß ich ja wenigstens am Klingeln der Basis noch, ob jemand versucht anzurufen.
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[3.2.1.1.1.1] Matula antwortet auf koelli
31.07.2003 22:06
Hhm. Und warum soll diese Prüfung nötig sein? Klingelt etwa die Basis nicht mehr, wenn das Handteil auch aus ist? Das fände ich sehr nachteilig. Wenn z.B. der Akku leer ist, weiß ich ja wenigstens am Klingeln der Basis noch, ob jemand versucht anzurufen.

Keine Ahnung, ich bin kein Techniker. Das müsste uns eher "telefonitis" erklären oder einer.

Aber eine Basisstation stelle ich trotzdem nicht ins Schlafzimmer. Auch die Handgeräte liegen nicht eingeschaltet am Bett - genauso wie auch Handys nachts aus sind.
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[3.2.1.1.1.1.1] koelli antwortet auf Matula
31.07.2003 22:21
Benutzer Matula schrieb:
Hhm. Und warum soll diese Prüfung nötig sein? Klingelt etwa die Basis nicht mehr, wenn das Handteil auch aus ist? Das fände ich sehr nachteilig. Wenn z.B. der Akku leer ist, weiß ich ja wenigstens am Klingeln der Basis noch, ob jemand versucht anzurufen.

Keine Ahnung, ich bin kein Techniker. Das müsste uns eher "telefonitis" erklären oder einer.

Aber eine Basisstation stelle ich trotzdem nicht ins Schlafzimmer. Auch die Handgeräte liegen nicht eingeschaltet am Bett - genauso wie auch Handys nachts aus sind.

Genau. In diesem Sinne: Gute Nacht!
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[3.2.2] Hasi16 antwortet auf telefonitis
11.10.2004 21:55
Benutzer telefonitis schrieb:
Benutzer Matula schrieb:
...

Nicht zu vergessen Deine DECT-Station, welche immer mit voller Leistung sendet, auch wenn alle Mobilteile aus sind.
>

Oft behauptet und immer wieder falsch.

Eine DECT-Basis sendet ohne bestehende Gesprächsverbindung ca alle 10s ein 'keep alive' Signal mit ca. 5% der normalen Leistung.

Das stimmt nicht! Hab eben meine Basis an ein schlecht abgeschirmtes Radio gehalten und dieses brummt wie sonst was! Wenn der Stecker raus ist, dann brummt nix! Auch Handystrahlung "hört" man damit ganz gut! ;)

Der TÜV hat doch festgestellt, dass DECT-Basen mehr strahlen als UMTS-Stationen (weil UMTS weiter weg ist und DECT im Haus mehr reflektiert). Ich bin mir sehr sicher, dass es ein Teltarif-Artikel war...

cya,

Hasi16
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[4] BSE-Dealer antwortet auf koelli
31.07.2003 11:24
Benutzer koelli schrieb:
Ich finde es nicht sehr verantwortungsvoll, außer den Businesskunden jetzt auch noch den Privatleuten Tarife anzubieten, mit denen sie mehr als 16 Stunden im Monat mit dem Handy telefonieren sollen.
Schon mal an die deutlich höhere Strahlenbelastung gegenüber DECT oder gar CT1+ Telefonen gedacht?
Nicht jeder Nutzer ist so schlau und benutzt ein Headset.

Hi koelli,

ein wenig Physik gefällig? Okay:

Ein Handy mit einem Akku (3,6 Volt) mit 700 mAh und einer Standby-Zeit von 250 Stunden bzw. Sprechzeit von 5 Stunden (z.B. so etwas wie SE T68i o.ä.) arbeitet im Standby rein rechnerisch mit maximal 10,1 mW und bei Sprechen mit maximal 504 mW oder eben 0,5 Watt. Da es hier um E-Plus geht (Sendefrequenzbereich um 1800 MHz), haben wir es mit sehr kurzen Wellen zu tun. Auch Mikrowellen genannt. Diese haben die Eigenschaft, durch Hindernisse (Bäume, Mauern, aber auch Blech etc.) gut gedämpft zu werden (oder weniger gut für den Netzbetreiber, der dadurch mehr Stationen bauen muss, um eine gute Netzabdeckung zu bekommen).

Nun die Frage: Mit wieviel Watt arbeitet denn ein Mikrowellengerät in der Küche? Wieviele Deutsche haben so ein Gerät??

Je niedriger die Frequenz, desto länger die Wellen, desto weniger werden sie gedämpft. 50 Hz, also vom Wechselstrom her, werden so gut wie gar nicht gedämpft.

Nächste Frage: Wieviele Menschen haben neben ihrem Kopf die ganze Nacht einen Radiowecker mit Netzsychronisation stehen?

Okay, ist ein wenig ironisch gemeint, aber wovon reden wir hier? Von einem Kernreaktor in der Hemdtasche?

Es gibt eine Empfehlung des Deutschen Ärztebeirats an Chirurgen, sich bei der Handywahl ein Gerät mit möglichst hoher Arbeitsfrequenz zu entscheiden (physikalische Begründung siehe oben). Also ist auch Dein CT+ nicht ganz ohne, wenn damit telefoniert wird. Und das ist doch Sinn und Zweck des Gerätes, oder?!?!

Schöne Grüße!!

BSE-Dealer
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[4.1] RealMurphy antwortet auf BSE-Dealer
31.07.2003 11:56
Moin BSE-Dealer,

Sorry, aber ich glaube, Du vergleichst hier Aepfle mit Bratkartoffeln...

Benutzer BSE-Dealer schrieb:
Hi koelli,

ein wenig Physik gefällig? Okay:

OK, mir auch bitte ;-)

Ein Handy mit einem Akku (3,6 Volt) mit 700 mAh und einer Standby-Zeit von 250 Stunden bzw. Sprechzeit von 5 Stunden (z.B. so etwas wie SE T68i o.ä.) arbeitet im Standby rein rechnerisch mit maximal 10,1 mW und bei Sprechen mit maximal 504 mW oder eben 0,5 Watt.

Soweit ich weiss E-Netz 1W, D-Netze 2W

Da es hier um E-Plus geht (Sendefrequenzbereich um 1800 MHz), haben wir es mit sehr kurzen Wellen zu tun. Auch Mikrowellen genannt. Diese haben die Eigenschaft, durch Hindernisse (Bäume, Mauern, aber auch Blech etc.) gut gedämpft zu werden (oder weniger gut für den Netzbetreiber, der dadurch mehr Stationen bauen muss, um eine gute Netzabdeckung zu bekommen).
>
Ja, aber was hat das _direkt_ mit der Strahlenbelastung in meinem Kopf zu tun? Das heisst im Umkehrschluss auch, dass 1800MHz Wellen wesentlich besser in meinem Kopf absobiert werden, als 50Hz EM-Wellen (von unten).

Nun die Frage: Mit wieviel Watt arbeitet denn ein Mikrowellengerät in der Küche? Wieviele Deutsche haben so ein Gerät??
>
Nennleistung zwischen 500 und 2kW, was moechtest Du uns damit mitteilen? Dass ~ 20 Mio Mikrowellenherde mit gute Abschirmung (> 99% hoffe ich mal) in ebensovielen Kuechen schlimmer sind als ein mit 1 oder 2 W strahlendes Handy an meinem Kopf???

Je niedriger die Frequenz, desto länger die Wellen, desto weniger werden sie gedämpft. 50 Hz, also vom Wechselstrom her, werden so gut wie gar nicht gedämpft. Nächste Frage: Wieviele Menschen haben neben ihrem Kopf die ganze Nacht einen Radiowecker mit Netzsychronisation stehen?

Viele, aber nach Deiner Argumentation haben die praktisch nichts zu befuerchten, weil sich die "EM-Energie" auf einer Kugeloberflaeche verteilt, damit mit 1/r^2 kleiner wird und in meinem Koerper sowieso kaum absorbiert wird, weil die 50 Hz-Wellen einfach durch mich durchgehen... Warum sollen die jetzt schaedlicher sein?

Okay, ist ein wenig ironisch gemeint, aber wovon reden wir hier? Von einem Kernreaktor in der Hemdtasche?
Nein, von einem Geraet, dass per Fernwirkung Zellgewebe erwaermen kann und damit evtl. das Zellgewebe schaedigen kann.

Was Du nicht beachtest, ist das unsaegliche Pulsen der Signale. Kennst jemand die GSM-Specs genauer, um mir sagen zu koennen, ob die 1 oder 2 Watt die aquivalente Dauerleistung waeren, oder ob das "nur" die Leistungsspitzen in dem jeweiligen Burst sind?

Gruss
RM

PS: Soweit ich weiss, gibt es bisher keine Studie, die wissenschaftlich belegt bzw. widerlegt, dass Handys Langzeitschaedigungen im Koerper hervorrufen (allerdings war da doch noch etwas mit den Augen, ich weiss aber nicht mehr, was das fuer eine Studi war)

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[4.1.1] BSE-Dealer antwortet auf RealMurphy
31.07.2003 12:19
Hi RM,

danke für Deine Hinweise.

Soweit ich weiss E-Netz 1W, D-Netze 2W

Das sind die Werte, die bei Lizenzgebung für Handgeräte freigegeben wurden (für Festeinbauten max. 8W - daher dort auch Außenantennen gesetzlich vorgeschrieben). Mittlerweile sind aber sowohl Handies als auch Akuus ein wenig weiter ...

Ja, aber was hat das _direkt_ mit der Strahlenbelastung in meinem Kopf zu tun? Das heisst im Umkehrschluss auch, dass 1800MHz Wellen wesentlich besser in meinem Kopf absobiert werden, als 50Hz EM-Wellen (von unten).

Da hst Du recht, aber es geht natürlich auch immer um die Leistung selbst.

Nennleistung zwischen 500 und 2kW, was moechtest Du uns damit mitteilen? Dass ~ 20 Mio Mikrowellenherde mit gute Abschirmung (> 99% hoffe ich mal) in ebensovielen Kuechen schlimmer sind als ein mit 1 oder 2 W strahlendes Handy an meinem Kopf???

Ich hoffe auch auf eine gute Abschirmung ;-))
Fakt ist aber, daß die Leistung um ein Vielfaches höher ist, also auch bei sehr guter (aber nie vollständiger) Abschirmung noch genügend Mikrowellen durch die Küche geistern. Doch niemand fragt danach ...

Viele, aber nach Deiner Argumentation haben die praktisch nichts zu befuerchten, weil sich die "EM-Energie" auf einer Kugeloberflaeche verteilt, damit mit 1/r^2 kleiner wird und in meinem Koerper sowieso kaum absorbiert wird, weil die 50 Hz-Wellen einfach durch mich durchgehen... Warum sollen die jetzt schaedlicher sein?

Okay, absorbiert nicht, aber so ein paar Resonanzen sind auch nicht ganz gesund ...

Nein, von einem Geraet, dass per Fernwirkung Zellgewebe erwaermen kann und damit evtl. das Zellgewebe schaedigen kann.

Wie alle EM-Strahler ...

Was Du nicht beachtest, ist das unsaegliche Pulsen der Signale. Kennst jemand die GSM-Specs genauer, um mir sagen zu koennen, ob die 1 oder 2 Watt die aquivalente Dauerleistung waeren, oder ob das "nur" die Leistungsspitzen in dem jeweiligen Burst sind?

Wie gesagt, die Geräte senden heute nicht mehr so stark, aber die Peaks können m.S. in diesem Bereichen sein. Doch treten die hauptsächlich bei Connects und Hand-Overs auf, während einer ordentlichen Verbindung kaum.

PS: Soweit ich weiss, gibt es bisher keine Studie, die wissenschaftlich belegt bzw. widerlegt, dass Handys Langzeitschaedigungen im Koerper hervorrufen (allerdings war da doch noch etwas mit den Augen, ich weiss aber nicht mehr, was das fuer eine Studi war)

Davon habe ich auch mal gelesen, aber auch hier waren die D-Netze (900 MHz) und das C-Netz (450 MHz) die Haupt-"Übeltäter".

Nichts für ungut, aber wir werden so mit stärkerer Strahlung zugebombt, daß das bißchen Handystrahlung vielleicht schon wieder gesund ist ;-))

Schöne Grüße!!

BSE-Dealer

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[4.1.2] m_maier antwortet auf RealMurphy
31.07.2003 22:34
Benutzer RealMurphy schrieb:
Was Du nicht beachtest, ist das unsaegliche Pulsen der Signale.

Was ist an dieser Pulsung schlimm? Das ist eine ganz normale Amplitudenmodulation, wie sie jeder Mittelwellensender (und Fernsehsender) seit Jahrzehnten ausstrahlt.
"Scharfkantig" koennen die Impulse schon deshalb nicht sein, weil sonst die Bandbreite des Signals zu gross waere. Stattdessen handelt es sich um ein "sanftes" Anschwingen.

(ok, das ist jetzt in die andere Richtung uebertrieben :-)

... sagen wir: allmaehliches Anschwingen (innerhalb mehrerer Perioden der Grundschwingung).

Kennst jemand die GSM-Specs genauer, um mir sagen zu koennen, ob die 1 oder 2 Watt die aquivalente Dauerleistung waeren, oder ob das "nur" die Leistungsspitzen in dem jeweiligen Burst sind?

Es ist die Spitzenleistung, damit ist die maximale mittlere Leistung eines D-Netz-Handys nur 0,25 Watt.

PS: Soweit ich weiss, gibt es bisher keine Studie, die wissenschaftlich belegt bzw. widerlegt, dass Handys Langzeitschaedigungen im Koerper hervorrufen (allerdings war da doch noch etwas mit den Augen, ich weiss aber nicht mehr, was das fuer eine Studi war)

Tja, eine Langzeitschaedigung zu widerlegen ist schwierig... Rein statistisch kommen halt immer ein paar Krebsfaelle auf ein Gebiet, das mit Mobilfunk versorgt wird, oder ein paar Krebsfaelle auf eine bestimmte Zahl von Handynutzern. Aber damit ist halt noch nicht gesagt, dass der Krebs wirklich vom Handy kommt. Bei den Augentumoren koennte es z.B. sein, dass viele Handy-Benutzer auch gleichzeitig Computer-Benutzer sind und der Augentumor vom PC-Monitor kommt (der ja im Gegensatz zum Handy ionisierende Strahlung von sich gibt).

Marcus
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[4.1.2.1] RealMurphy antwortet auf m_maier
01.08.2003 07:42
Benutzer m_maier schrieb:
Benutzer RealMurphy schrieb:
Was Du nicht beachtest, ist das unsaegliche Pulsen der Signale.

Was ist an dieser Pulsung schlimm? Das ist eine ganz normale Amplitudenmodulation, wie sie jeder Mittelwellensender (und Fernsehsender) seit Jahrzehnten ausstrahlt.
"Scharfkantig" koennen die Impulse schon deshalb nicht sein, weil sonst die Bandbreite des Signals zu gross waere. Stattdessen handelt es sich um ein "sanftes" Anschwingen.

Aehm, sorry (in Amerika wuerde man nun sagen, "that's BS"), du hast schon einmal etwas von Time Division Multiple Access (TDMA) gehoert? Ich wuerde so etwas mitnichten AM nennen. (Naeheres:
http://webapp.etsi.org/workprogram/Report_WorkItem.asp?WKI_ID=1842
)

Was an Pulsen so schlecht ist, naja, das halt die Sendeleistung nur in einem Bruchteil eines Zeitslots gepresst wird, dementsprechend zwar die Sendeleistung gemittelt ueber 1s gering erscheint, dann aber waehrend des Pulses richtig "durchschlaegt". Einfache Rechnung: Wenn ich einen Puls haette, der nur 10% der Zeit sendet, dann ist natuerlich die "effektive" Leistung im Puls eben einen Faktor 10 hoeher als die "Nennleistung" (Ueberschlagsrechnung).

RM
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[4.1.2.1.1] m_maier antwortet auf RealMurphy
01.08.2003 09:30
Benutzer RealMurphy schrieb:
Aehm, sorry (in Amerika wuerde man nun sagen, "that's BS"), du hast schon einmal etwas von Time Division Multiple Access (TDMA) gehoert? Ich wuerde so etwas mitnichten AM nennen.

OK, die Traegerschwingung (900 oder 1800 MHz) ist zu 1/8 der Zeit eingeschaltet und zu 7/8 ausgeschaltet.
Innerhalb eines "Bursts" erfolgt eine Phasenumtastung als eigentliche Modulation, aber fuer die biologische Wirksamkeit geht es ja nur um die Pulsung und nicht um die Phasenmodulation innerhalb des Pulses.

Das gepulste Signal sieht jetzt so aus, als haette man die Traegerschwingung mit einem 217-Hz-(Niederfrequenz-)Rechtecksignal (das ein Tastverhaeltnis von 1:7 aufweist) amplitudenmoduliert.
(Bei der AM wird der Sender im Takt der zu uebertragenden NF in der Leistung variiert. Bei einem Modulationsgrad von 100 % betraegt die Senderausgangsleistung bei der positiven NF-Spitzenspannung 100% und bei der negativen NF-Spitzenspannung 0%)

D.h.: Wuerde man einen AM-Sender bei 900 MHz mit einem 217-Hz-Rechteck-Brummton (mit Tastverhaeltnis 1:7) modulieren, haette man genauso ein "gepulstes" Signal wie beim GSM.

Jeder Bastler kann sich also einen Generator bauen, der z.B. im CB-Funk-Bereich bei 27 MHz GSM-aehnliche "gepulste Strahlung" erzeugt, die noch (bzgl. der Leistung) doppelt so stark ist wie die eines Handys:
Man nehme ein CB-Funkgeraet (1 W AM-Leistung bei unmoduliertem Traeger, d.h. 4 W Spitzenleistung) und speise den Rechteck-Brummton in die Mikrofonbuchse ein. Bei einer oberen Grenzfrequenz von 3 kHz muesste der 1:7-Rechteck gut nachgebildet werden.

Digitale Modulation, gepulste Strahlung, steilflankige Impulse, das klingt alles sehr gefaehrlich; letztlich ist es aber nichts neues: Konventionelle Sender erzeugen seit Jahrzehnten aehnliche Spektren. Wenn sich die "gepulste Natur" der Strahlung als schaedlich erweisen sollte, muesste man wahrscheilich als erstes die analogen Fernsehsender und Lang-/Mittel-/Kurzwellensender abschalten, vor allem wenn sie in der Naehe von Wohngebieten stehen. Aber bis jetzt scheint es diese Anzeichen nicht zu geben.

Marcus
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[4.1.2.1.1.1] RealMurphy antwortet auf m_maier
01.08.2003 09:58
Ersteinmal vorweg, sorry, ich hatte dich mit dem anderen Posting erst einmal in die Schublade "Dummschwaetzer" gesteckt, hiermit revidiere ich das und packe Dich in die Schublad "Ahnungsvoll" (mein Gegenteil von Ahnungslos ;-))

Benutzer m_maier schrieb:
Digitale Modulation, gepulste Strahlung, steilflankige Impulse, das klingt alles sehr gefaehrlich; letztlich ist es aber nichts neues: Konventionelle Sender erzeugen seit Jahrzehnten aehnliche Spektren. Wenn sich die "gepulste Natur" der Strahlung als schaedlich erweisen sollte, muesste man wahrscheilich als erstes die analogen Fernsehsender und Lang-/Mittel-/Kurzwellensender abschalten, vor allem wenn sie in der Naehe von Wohngebieten stehen. Aber bis jetzt scheint es diese Anzeichen nicht zu geben.

Schon klar, klingt gefaehrlich ist es natuerlich nicht unbedingt, aber soo ungefaehrlich ist es auch nicht, wenn man sich oben auf einem KW-Sender stellt (abgesehen davon, dass man natuerlich runterfallen kann ;-)). Der Unterschied, der hier eklatant ist, ist dass ich mir das "1W-Ding" direkt an mein Gehirn halte, waehrend ein "dicker" LW/MW/KW Sender mit max. 1MW Sendeleistung dieses schon nach 1km unterschreitet (Pi * Daumennagel bei Kugelausstrahlung; ist auch nicht soo realtistisch) - ok, daraus folgere ich, dass ich nicht soo nah da dransitzen/leben moechte :-) und ausserdme auch keine 1000 Minuten Handygespraeche jeden Monat fuehren moechte.

RM
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[4.2] koelli antwortet auf BSE-Dealer
31.07.2003 12:39
Benutzer BSE-Dealer schrieb:
Benutzer koelli schrieb:
Ich finde es nicht sehr verantwortungsvoll, außer den Businesskunden jetzt auch noch den Privatleuten Tarife anzubieten, mit denen sie mehr als 16 Stunden im Monat mit dem Handy telefonieren sollen.
Schon mal an die deutlich höhere Strahlenbelastung gegenüber DECT oder gar CT1+ Telefonen gedacht?
Nicht jeder Nutzer ist so schlau und benutzt ein Headset.

Hi koelli,

ein wenig Physik gefällig? Okay:

Ein Handy mit einem Akku (3,6 Volt) mit 700 mAh und einer Standby-Zeit von 250 Stunden bzw. Sprechzeit von 5 Stunden (z.B. so etwas wie SE T68i o.ä.) arbeitet im Standby rein rechnerisch mit maximal 10,1 mW und bei Sprechen mit maximal 504 mW oder eben 0,5 Watt. Da es hier um E-Plus geht (Sendefrequenzbereich um 1800 MHz), haben wir es mit sehr kurzen Wellen zu tun. Auch Mikrowellen genannt. Diese haben die Eigenschaft, durch Hindernisse (Bäume, Mauern, aber auch Blech etc.) gut gedämpft zu werden (oder weniger gut für den Netzbetreiber, der dadurch mehr Stationen bauen muss, um eine gute Netzabdeckung zu bekommen).

Nun die Frage: Mit wieviel Watt arbeitet denn ein Mikrowellengerät in der Küche? Wieviele Deutsche haben so ein Gerät??

Je niedriger die Frequenz, desto länger die Wellen, desto weniger werden sie gedämpft. 50 Hz, also vom Wechselstrom her, werden so gut wie gar nicht gedämpft.

Nächste Frage: Wieviele Menschen haben neben ihrem Kopf die ganze Nacht einen Radiowecker mit Netzsychronisation stehen?

Okay, ist ein wenig ironisch gemeint, aber wovon reden wir hier? Von einem Kernreaktor in der Hemdtasche?

Es gibt eine Empfehlung des Deutschen Ärztebeirats an Chirurgen, sich bei der Handywahl ein Gerät mit möglichst hoher Arbeitsfrequenz zu entscheiden (physikalische Begründung siehe oben). Also ist auch Dein CT+ nicht ganz ohne, wenn damit telefoniert wird. Und das ist doch Sinn und Zweck des Gerätes, oder?!?!

Schöne Grüße!!

BSE-Dealer

Schön und gut.
Aber eben genau deshalb, weil ein schnurloses Telefon nunmal Funkwellen erzeugt, reicht ja wohl die "Belastung" WÄHREND des Telefonates aus. Da muss ich mich nicht auch noch 24 Stunden lang den Wellen der DECT-Basisstation aussetzen!
Im Übrigen haben gepulste Wellen wie bei DECT nunmal andere Belastungen als kurzzeitig eingesetzte analoge Funkwellen wie bei CT1+.

PS: Einen elektrischen Radiowecker habe ich schon lange vom Nachttisch verbannt. Ich lasse mich (wenn nicht von der Freundin) lieber vom Wecker in meinem Handy wecken. Dieses liegt auf dem Schreibtisch und ist nachts natürlich ausgeschaltet.

natürlich muss jeder selber entscheiden, wieviel Funkwellen er sich aussetzen will. Aber genau deshalb ist es nicht in Ordnung, CT1+ Geräte mehr und mehr aus den Geschäften zu verbannen und deren Frequenzen irgendwann neu zu belegen!
Wenn schon davon abgeraten wird, DECT-Geräte nicht neben dem Fernseher hinzustellen, da sie das Bild stören, kann man sich den Einfluß auf den Menschen ja wohl vorstellen.
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[4.2.1] Byf antwortet auf koelli
03.10.2004 19:04

natürlich muss jeder selber entscheiden, wieviel Funkwellen er sich aussetzen will. Aber genau deshalb ist es nicht in Ordnung, CT1+ Geräte mehr und mehr aus den Geschäften zu verbannen und deren Frequenzen irgendwann neu zu belegen! Wenn schon davon abgeraten wird, DECT-Geräte nicht neben dem Fernseher hinzustellen, da sie das Bild stören, kann man sich der Einfluß auf den Menschen ja wohl vorstellen.

Hallo ihr alle. Dem kann ich nur zustimmen.
Nur kurz einmal damit ihr meinen Standpunkt kennt:
Ich schreibe eine Jahresarbeit über das Thema Baubiologie.
Das müsste euch ja allen bekannt sein. Das Jahr ist fast zu ende
und ich denke, das ich auch ein wenig bei dem Thema Mobilfunk mitreden kann.

Natürlich ist es nicht in Ordnung analoge Geräte aus den Geschäften zu verdrängen.
Für die Firmen zählt jedoch scheinbar die Leistung der digital gepulsten DECT Geräte gegenüber den analogen CT1+ Geräten.
So werden diese Geräte als das Maß aller Dinge angepriesen und munter an den ahnungslosen Verbraucher verkauft.
Ich meine wie viele Leite wissen denn überhaupt, dass DECT schädlich sein kann??? Geschweige dem in welchen Maß
??

Ich hatte im Forum gelesen, dass jemand gepostet jat, das eine Basisstation nur alle 10 Sekunden pulst. Würde gerne einmal wissen woher er diese vermutung hat.
Danke schoneinmal im Vorraus!!!!

Der Byf
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[4.2.1.1] koelli antwortet auf Byf
03.10.2004 21:05
Benutzer Byf schrieb:
Ich hatte im Forum gelesen, dass jemand gepostet jat, das eine Basisstation nur alle 10 Sekunden pulst. Würde gerne einmal wissen woher er diese vermutung hat.
Danke schoneinmal im Vorraus!!!!

Ich habe mal gelesen, dass eine DECT-Basis mehrmals pro Sekunde pulst. Alle zehn Sekunden wäre ja unsinnig. Dann müsste man beim Einbuchen eines neuen Handapparates ja sooo lange warten...
Das ist wohl auch das einzige (bekloppte) Argument, warum so eine Basis überhaupt ständig sendet. Wo wäre das Problem, einfach eine Taste zu drücken, wenn man was von der Basis will?
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[4.2.1.1.1] Byf antwortet auf koelli
04.10.2004 20:23
Nur wenigen ist bekannt, dass die Basisstation des DECT Systems nach genau demselben Muster permanent sendet. Diese Technik pulst 100 mal in der Sekunde, das sind 60 Sekunden in der Minute, 60 Minuten in der Stunde, 24 Stunden am Tag, 168 Stunden in der Woche das macht 8904 Stunden Jahr für Jahr! Wie viel gepulster Strahlung ist man allein dadurch ausgesetzt und die Basisstation steht nicht draußen im Stadtviertel, sondern innerhalb der eigenen Wohnung als Krönung sogar im oder in der Nähe des Schlaf- oder Kinderzimmers.

Ein Ausschnitt meiner Arbeit.
Leider wahr. Habe ich selber auf dem Display des Messgerätes gesehen.:(

Und genau dein Argument ist ja der Wahnsinn.
Ich stelle den Motor meines Autos doch auch ab, wenn ich nicht damit fahre.!!!
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[4.2.1.1.1.1] koelli antwortet auf Byf
05.10.2004 14:53
Benutzer Byf schrieb:
Ich stelle den Motor meines Autos doch auch ab, wenn ich nicht damit fahre.!!!

Richtig. Nur leider scheint dieses einfache Argument heute nicht mehr zu ziehen. Oder warum bleiben heutzutage bei vielen Geräten (DVD-Player, SAT-Empfänger) die Bauteile ständig unter Strom, sind rund um die Uhr heiß, verschleißen dadurch schneller und verbrauchen mitunter 8 Watt Standby? Ein Trauerspiel. Da preist die Industrie das digitale Fernsehen als zukunftsträchtig und gleichzeitig verbrauchen die Digitalempfänger so viel Standbystrom wie es vor 15 Jahren üblich war...
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[4.2.1.1.1.1.1] Byf antwortet auf koelli
05.10.2004 17:05
Da hast du recht.
Doch leider ist dieser Trend noch icht das Ende der Fahnenstange.
Wenn ich mir ansehe, wie Messgeräte z.B. bei UMTS anschlagen finde ich das erschreckend.
Und dieses Netz ist nicht voll im Einsatz.
AuchBluetooth ist eine gefährliche Sache.
Wenn ich dann noch höre, dass die ganze Autobahn in ferner Zukunft mit Infrarot bestrahlt werden soll, sehe ich ganz schwarz.
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[4.2.1.1.1.1.1.1] koelli antwortet auf Byf
05.10.2004 17:13
Benutzer Byf schrieb:
Wenn ich dann noch höre, dass die ganze Autobahn in ferner Zukunft mit Infrarot bestrahlt werden soll, sehe ich ganz schwarz.

Na ja, Infrarot ist ja keine Funkstrahlung, sondern einfach unsichtbare Lichtstrahlen. Aber vielleich muss man sich dann ja auch im Winter mit Sonnenschutz eincremen ;-)
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[4.2.1.1.1.1.1.1.1] Aky antwortet auf koelli
05.10.2004 22:17
Benutzer koelli schrieb:

Na ja, Infrarot ist ja keine Funkstrahlung, sondern einfach unsichtbare Lichtstrahlen. Aber vielleich muss man sich dann ja auch im Winter mit Sonnenschutz eincremen ;-)

Eher nicht, denn Infrarotstrahlung ist keine Ultraviolettstrahlung. IR ist langwelliger als das sichtbare Farbspektrum, UV ist kurzwelliger.
Aber vielleicht gibt´s dann im Winter keine vereisten Straßen mehr ... ;-)

Aky
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[4.2.1.1.1.1.1.1.1.1] Byf antwortet auf Aky
11.10.2004 21:44
Gut, da muss ich mich der Allgemeinheit geschlagen geben.
Aber wenn es nicht das Infrarot ist, dann kommt halt was anderes.
Der Trend dazu ist leider im Rollen.
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[4.2.1.2] Hasi16 antwortet auf Byf
11.10.2004 22:10
Benutzer Byf schrieb:

Ich hatte im Forum gelesen, dass jemand gepostet jat, das eine Basisstation nur alle 10 Sekunden pulst. Würde gerne einmal wissen woher er diese vermutung hat.
Danke schoneinmal im Vorraus!!!!

Zur endgültigen Klärung:
http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/redir.htm?http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/sub1/dect.htm (zusammenschreiben)

Gruß,

hasi16
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[5] Presse antwortet auf koelli
19.07.2005 02:09
Selbst Schuld, es zwingt einen ja niemand so lange zu telefonieren