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Quersubventierung


28.06.2003 11:07 - Gestartet von alexander-kraus
Ich will das alles kostenlos wird :-)))

Okay, mal ernsthaft. - Ich hätte gern einen Telekommunikationsmarkt bei dem die Telekom keine Möglichkeit hat, Quersubvention zu betreiben.

Ich bin jedenfalls nicht bereit als "normaler ISDN" Kunde der Telekom die XXL Gemeinde zu unterstützen.

Eine mögen jetzt "Buuuuuh" schreien, wenn ich sage, das ich dafür bin XXL in allen Varianten so lange zu verbieten, wie die Telekom es den Wettbewerbern nicht erlaubt, auch zu einem Pauschalpreis Leistungen bei der Telekom einzukaufen. - Die Telekom bietet quasi eine "Sonntags", oder "Wochenend Flatrate" an, sei es zum telefonieren, oder surfen via offener Einwahlnummer, die Wettbewerber müssen schön brav pro Minute an die Telekom bluten, und können sich so ein verglichbares Angebot gar niht Leisten auf den Markt zu bringen.

Was daras werden kann, wenn Beträge pauschalisiert sind, sieht man IMHO an der Tatsache, wie viele verschiedene Tarife es von verschiedenen Anbietern im T-DSL Bereich gibt.

Auch da sieht man schön: Wettbewerb führt zu Preisdruck nach unten. - Wenn die Telekom so weiter machen darf, wird es eher passieren, dass die Erde unbewohnbar wird, als das die Telekom ansatzweise Wettbewerb (Flächendeckend) in Deutschland bekommt, damit meine ich ca +30 % Marktanteil der Wettbewerber)

Mfg

Alex
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[1] Jens Wolf antwortet auf alexander-kraus
28.06.2003 13:17
Benutzer alexander-kraus schrieb:
>
Ich bin jedenfalls nicht bereit als "normaler ISDN" Kunde der Telekom die XXL Gemeinde zu unterstützen.

Das sieht/sah auch die RegTP so und hat den Tarif daher genehmigungspflichtig gemacht. Er wird/wurde nur verlängert, wenn die Telekom nachweisen kann/konnte, daß die Einnahmen durch die höhere Grundgebühr insgesamt höher sind, als die entstehenden Kosten durch die nichtberechneten Sonntagsverbindungen. Da genügend Leute bisher diesen Tarif zwar bezahlten, aber wohl nicht genügend nutzten, passiert die Quersubvention innerhalb dieses angebotenen Tarifes. Wer aber nicht rechnen kann ist selbst Schuld, die RegTP hat den Tarif immer verlängert (derzeit bis 9/2004), weil die Telekom damit GEWINN und keinen Verlust gemacht hat.

Warum regst du dich also auf? Wenn du den Tarif nicht brauchst und daher nicht für dich bestellt hast, dann quersubventionierst du ihn auch nicht!

Jeder Mitbewerber könnte etwas ähnliches anbieten und auch Gewinn machen, wenn es ihm wie der Telekom gelingen würde, viele Menschen dafür zu begeistern, obwohl sie wegen zu geringer Nutzung dann mehrheitlich draufzahlen.

CU Jens

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[2] CHEFE antwortet auf alexander-kraus
28.06.2003 14:20
Ich bin jedenfalls nicht bereit als "normaler ISDN" Kunde der Telekom die XXL Gemeinde zu unterstützen.
Wann, wo und wie bist Du das der Meinung zu tun? Diese evtl. preissteigerung hat nichts mit XXL zu tun - der muss sich selber tragen.

Eine mögen jetzt "Buuuuuh" schreien, wenn ich sage, das ich dafür bin XXL in allen Varianten so lange zu verbieten, wie die Telekom es den Wettbewerbern nicht erlaubt, auch zu einem Pauschalpreis Leistungen bei der Telekom einzukaufen. - Die Telekom bietet quasi eine "Sonntags", oder "Wochenend Flatrate" an, sei es zum telefonieren, oder surfen via offener Einwahlnummer, die Wettbewerber müssen schön brav pro Minute an die Telekom bluten, und können sich so ein verglichbares Angebot gar niht Leisten auf den Markt zu bringen.

Laut Regtp muss sich XXL selber tragen, d.h. die Telekom muss durch die Gesamtheit aller Einnahmen für XXL die Gesamtheit aller Kosten decken können. Aufgepasst - Kosten ungleich Endkundenpreis.
Ausserdem können sich die Wettbewerber ja sogar über XXL freuen - die meisten der offen Einwahlnummern liegen bei der Konkurrenz, und die Telekom muss bei Benutzung dafür an diese auch minutengenau zahlen.

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[3] MartyK antwortet auf alexander-kraus
28.06.2003 18:14
Und du meinst, ohne XXL würde der Grundanschluss (viel) billiger? Dann träum weiter...

Martin