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Online-Dienst


04.07.2003 20:51 - Gestartet von Dotty234
Da bleiben ja noch einige Fragen offen:
Ist ein Online-Dienst auch dann ein Online-Dienst, wenn er nicht die für Online-Dienste gedachten Gassen 019x (x>0) benutzt?
(Könnte ja auch sein, dass es sich bei den 'Einschränkungen' um verwirrungsstiftende Prosa seitens der Telekom handelt. Bisher meinte die Hotline auch:'Nein, ins Internet können sie mit XXL nicht')

Was ist bei nicht im selben Ortsnetz terminierten 'Online-Diensten'?

Werde ich zum Online-Dienst, wenn ich (DSL-Netzwerktarif vorausgesetzt) Freunden die Wochenendeinwahl auf meinen Server gestatte?

Wie findet die Auswahl entgeltpflichtig und -frei statt? Bei ISDN mag es ja noch eine Dienstkennung geben, bei analog dürfte die Unterscheidung 'Fax', 'Online-Dienst', 'Internet' oder gar 'Firmen-Mailbox' schon viel schwieriger sein.

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[1] Strunker antwortet auf Dotty234
04.07.2003 22:07
Benutzer Dotty234 schrieb:
Wie findet die Auswahl entgeltpflichtig und -frei statt? Bei ISDN mag es ja noch eine Dienstkennung geben, bei analog dürfte die Unterscheidung 'Fax', 'Online-Dienst', 'Internet' oder gar 'Firmen-Mailbox' schon viel schwieriger sein.

Das habe ich mich auch schon gefragt. Wie soll man, rein technisch gesehen, eine Modemverbindung von einem Telefongespräch oder einem Fax unterscheiden? Mir wäre da nichts bekannt. Schließlich geht die Modemverbindung über die selbe analoge Leitung, ohne eine zusätzliche Dienstkennung o.ä. zu senden.
Oder ist diese angebliche Einschränkung nur nötig gewesen, um die RegTP von dem neuen Tarif zu überzeugen und ihn genehmigen zu lassen?
Oder wird es vielleicht später eine Art Blacklist offener Einwahlnummern geben, für die man dann mehr bezahlen muß?
Naja, schönes Wochenende

Karsten
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[1.1] hdontour antwortet auf Strunker
05.07.2003 12:44
Benutzer Strunker schrieb:
Benutzer Dotty234 schrieb:
Wie findet die Auswahl entgeltpflichtig und -frei statt? Bei ISDN mag es ja noch eine Dienstkennung geben, bei analog dürfte die Unterscheidung 'Fax', 'Online-Dienst', 'Internet' oder gar 'Firmen-Mailbox' schon viel schwieriger sein.

Das habe ich mich auch schon gefragt. Wie soll man, rein technisch gesehen, eine Modemverbindung von einem Telefongespräch oder einem Fax unterscheiden? Mir wäre da nichts bekannt. Schließlich geht die Modemverbindung über die selbe analoge Leitung, ohne eine zusätzliche Dienstkennung o.ä.
zu senden.
Oder ist diese angebliche Einschränkung nur nötig gewesen, um die RegTP von dem neuen Tarif zu überzeugen und ihn genehmigen zu lassen?
Oder wird es vielleicht später eine Art Blacklist offener Einwahlnummern geben, für die man dann mehr bezahlen muß?

Auf das wird er wohl rauslaufen, daß es eine Datei mit allen Einwahlnummern gibt, die dann eben nicht kostenlos anwählbar sind.

So ganz kann ich die Aufregung sowieso nicht verstehen:

Die Telekom sagt klip und klar, daß es mit dem neuen Tarif eben nicht mehr geht kostenlos zu surfen.

Und kann es sich nun überlegen, ob er es macht oder nicht.

CU

Naja, schönes Wochenende

Karsten
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[1.1.1] rolando antwortet auf hdontour
05.07.2003 23:00
Irgendwie ist das möglich, zB. E-Plus erkent auch Fax und Datendienste und rechnet sie auch separatich ab, auch wen man Time und More Tarif hat.
Eine Abzockerei !!!
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[2] phishy antwortet auf Dotty234
05.07.2003 00:27
Benutzer Dotty234 schrieb:
...
Wie findet die Auswahl entgeltpflichtig und -frei statt? Bei ISDN mag es ja noch eine Dienstkennung geben, bei analog dürfte die Unterscheidung 'Fax', 'Online-Dienst', 'Internet' oder gar
'Firmen-Mailbox' schon viel schwieriger sein.

Auch die Identifizierung solcher Verbindungen bei ISDN anhand der Dienstekennung würde ich für sehr fragwürdig halten. Denn wer verbietet es mir denn, mich z.B. auf dem Rechner eines Freundes direkt einzuwählen und mit Ihm auf diese weise per Direktverbindung Computerspiele zu spielen oder Daten auszutauschen. Hierzu ist eine Verbindung zum Internet ja dann nicht notwendig (und wird dann auch nicht zwingend genutzt). Also würde so zwar eine Computerverbindung (Daten) bestehen, jedoch nicht zu einem Online-Dienst, da der angewählte Computer in diesem Fall ja keine Vermittlung zum Internet darstellt. Um in diesem Fall herauszubekommen, ob ich auf dieser Verbindung ins Netz gehe oder nicht, müßten Sie den Verbindungsinhalt auswerten, was Datenschutzrechtlich nicht erlaubt sein dürfte.

Viele Grüße von

Phishy
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[2.1] coladj antwortet auf phishy
05.07.2003 12:01
Oder man kauft sich wieder ein Analog-Modem steckt es in den Anschluss der fürs Analog-Telefon gedacht ist und surft weiter umsonst (an Sonntagen und evtl. auch Samstagen), da keine Erkennung mehr möglich ist. Problem wäre da nur wenn die Telekom Blacklists erstellen würde, auf denen die Einwahlnummern verzeichnet sind.
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[2.1.1] gijan antwortet auf coladj
06.07.2003 15:30
Ich glaube, hier hat ein Teltarif-Redakteur ein bißchen viel Wind gemacht:
Offiziell konnte man mit xxl noch nie kostenlos surfen. Die Hotline, die Mitarbeiter im T-Punkt und alle Broschüren der Telekom geben die im Artikel erwähnten 1,6 cent an online-kosten an und schließen die kostenlose online-Nutzung von xxl aus. Warum sollte die Telekom die Spielregel des "Die meisten wissen es ja eh, aber alle anderen wollen wir nicht auch noch extra drauf hinweisen" für eine Erweiterung des Tarifes ändern?

Daniel
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[2.1.2] Ed antwortet auf coladj
06.07.2003 18:07
Benutzer coladj schrieb:
Oder man kauft sich wieder ein Analog-Modem steckt es in den Anschluss der fürs Analog-Telefon gedacht ist und surft weiter umsonst (an Sonntagen und evtl. auch Samstagen), da keine Erkennung mehr möglich ist. Problem wäre da nur wenn die Telekom Blacklists erstellen würde, auf denen die Einwahlnummern verzeichnet sind.

Und das werden sie mit Sicherheit tun. Macht das nicht schon ein lokaler Telefonprovider in Stuttgart?
Die Menge ist doch nicht die paar Faxe oder Coputerverbindungen oder so, sondern ganz klar die kostenlosen Einwahlen ins Internet. Und dafür muß die Telekom an die Anbieter zahlen (oder wie glaubt ihr finanzieren die das?), wenn 2 Telekomkunden untereinander eine Verbindung aufbauen dann kostet das der Telekom wenigstens nichts und ist damit nicht weiter tragisch.

Grüße

Ed