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Katastrophale Umstellung DSL


07.12.2021 13:19 - Gestartet von HaBiHa
Mein Vater (89) erhielt neulich einen Brief von Vodafone, dass am 25.11. sein Anschluss umgestellt würde. Da ohne weitere Infos, habe ich mal nachgefragt, wieso, da nichts beauftrag wurde und erhielt die Auskunft, dass alle "alten" Anschlüsse (2MBit) jetzt umgestellt würden auf 16MBit Anschlüsse, es sei aber weiter nichts zu tun, die Konditionen, Geräte und alles andere blieben unverändert.

Am 25. erfolgte die Umstellung, die Leitung war hinterher - tot. Auch nach Zurücksetzen des Routers (easybox A 600 WLAN) nach Anleitung aus dem Schreiben baute der Router keine Verbindung zu DSL auf.

25.11 Anruf bei der Hotline und Melden des Problems. Man werde sich kümmern, aber habe auch ein "schönes" Angebot, mit dem wir "innerhalb von 2 oder 3 Tagen wieder Internet hätten: Kabel". Ich bin nicht drauf eingegangen, sondern habe auf der Fehlerkorrektur bestanden, immerhin ging die Umstellung von Vodafone aus.

26.11.: Nachfrage bei Vodafone. Die alten Herrschaften sind auf Ihr Festnetz angewiesen, der Hausnotruf sollte am Dienstag dort angeschlossen werden etc. - Man bedaure, man könne nichts beschleunigen, wir wären irgendwo in der Ticketreihe, niemand könne das beeinflussen... Meldungen würden i.d.R. innerhalb 48 Std. gelöst.

29.11. (am 4. Tag). Anruf Vodafone bei meinem Vater. - Der, in seinem Alter nicht der fitteste, erreicht das Handy zu spät und scheitert mit der Rückrufbitte von Vodafone an der Sprachführung der Hotline.

30.11. Mitteilung von Vodafone: Da er sich nicht gemeldet hätte, sei das Problem ja wohl gelöst, man schließe das Ticket daher....

30.11: Anruf bei Vodafone: nichts sei gelöst, man möge sich bitte kümmern!

01.12. Rückruf Vodanfone wg Terminvereinbarung für einen Techniker.

02.12. Besuch des Technikers. Der besichtigt den Router im 1. OG, prüft die Dose und befindet "zu 80% liegt das an der Leitung hierauf ins 1. OG. Deshalb bekommt der Router keinen Kontakt." Sprichts und verschwindet mit dem Hinweis, dass ein Elektriker eine neue Leitung legen soll. - Was er NICHT macht: er prüft nicht, wie das Ganze an der Haupt-TAE-Dose im EG aussieht. Wenn es nur die Leitung nach oben ist, müsste DORT ja alles funktionieren?!

06.12. (ging leider nicht eher): ich habe den Router im EG an die erste Dose im Haus gehängt: Ergebnis genauso, es kann keine Verbindung zu DSL hergestellt werden.

07.12. Anruf bei Vodafone: Ja, dann werde man das Ticket wohl noch mal reaktivieren. Aber man habe da auch ein tolles Angebot: in zwei bis drei Tagen könnten wir wieder Internet haben - über Kabel!

Spätestens da geht mir der Hut hoch: vodafone löst eine Umstellung aus, versichert, dass alles gut geht und "kümmert" sich, wenn das nicht der Fall ist, um Verkaufsgespräche der Hotline statt sorgfältig um den Fall?

Falls jemand hier Erfahrungen hat oder Tipps, wie ich weiter vorgehen oder der sogar selbst helfen kann - sehr gerne! Die alten Herrschaften sind unverschuldet nun seit 2 Wochen ohne Festnetz, der Hausnotruf läuft kulanterweise aktuell über eine SIM-Karte des Notruf-Dienstleisters. Ich finde den bisherigen Verlauf unterirdisch!

Letzter Stand: es soll noch einmal ein Techniker rausfahren, morgen. Ich bin gespannt und werde berichten....
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[1] HaBiHa antwortet auf HaBiHa
09.12.2021 10:33
Update:

08.12. Erneuter Technikerbesuch: die Dose im EG ist in Ordnung, man könne synchronisieren, aber die alte EasyBox bekäme das nicht hin...

09.12.: Mitteilung: die Störung sei ja jetzt behoben, das Ticket geschlossen.

09.12. Telefonate mit Hotline und Vertragsabteilung: ja, es komme vor, dass die alten Geräte das "nicht mehr schaffen", und am Ende: "wir schicken Ihnen einen passenden Router zu." - Dauert weitere 5 - 7 Tage...

Ich hoffe, das wird es dann. 3 Wochen, nachdem die alten Herrschaften nach der misslungenen Umstellung so was von hängengelassen und mit unzutreffenden Maßnahmen und Nachrichten abgewimmelt wurden...