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Versatel Flensburg


21.03.2007 13:15 - Gestartet von wendekreis
Versatel – Ein Rätsel.

Im September des Jahres 2006 erhielt ich von der Versatel eine Gebührenrechnung in Höhe von 212,96 Euro. Meine beanspruchten Leistungen beliefen sich monatlich bis dahin zwischen etwa 30,00 und 60,00 Euro. Einmal wurde die Summe von eben über 90,00 Euro erreicht.
In der Geschäftszentrale in Flensburg versuchte ich, unter Vorlage der Rechnung, eine Klärung zu erreichen.

Sind Sie oder Ihr Handy in Österreich, an der österreichischen Grenze oder in Dänemark gewesen, wurde ich gefragt. Da beides nicht zutraf, sicherte man mir eine Prüfung zu.
Meinen Mobilfunkvertrag habe ich bei dieser Gelegenheit gleich gekündigt und der Ship in Gegenwart der Sachbearbeiterin - mit der Bemerkung zerstört – ich möchte verhindern, dass ich weiter abgezockt werde.
Trotz div. weiterer Schreiben an die Versatel hat man bis heute, d.h. sechs Monate (ein halbes Jahr) nach meinem Einwand auf die Rechnungslegung vom September 2006 überhaupt nicht geantwortet!
Ein Schreiben von mir an die Geschäftsleitung in Flensburg vom 21. Februar 2007, unter Beifügung des gesamten, einseitigen Schriftverkehrs, fand keine Beachtung. Am selben Tage habe ich – ebenfalls unter Beifügung des Schriftverkehrs – an die Hauptgeschäftsstelle der Versatel in Düsseldorf geschrieben und um Klärung des Sachverhaltes gebeten. Auch hier scheint man einen sehr großen Papierkorb zu haben!

Nach ebenfalls div. Aufforderungen bestätigte mir Versatel nach fünf Monaten meine Kündigung des Mobilfunkvertrages!
Mit gleicher Post erhielt eine Vorankündigung, dass man mir 211,00 Euro in Rechnung stellen würde für nicht gezahlte Grundgebühren seit September des Jahres 2003.
Schriftlich legte ich Einspruch ein und verlangte die erforderlichen Nachweise, gleichzeitig untersagte ich der Versatel im Rahmen des Abbuchungsauftrages die geforderte Summe von meinem Konto abzurufen.
Es überrascht wohl nicht, wenn ich sage, dass Versatel sich in Schweigen hüllt und wohl auch in diesem Fall nicht an eine Klärung interessiert ist.
Im Gegenteil, die Versatel setzte sich über alles hinweg und buchte von meinem Konto die volle Summe ab!
Sofort, nachdem ich die abgebuchte Summe habe zurück rufen lassen, wurde Versatel aktiv. Ich bekam ein Schreiben mit der Aufforderung Stellung zu beziehen, warum ich den Betrag zurückgeholt habe. Unter Fristsetzung wurde mir die Einleitung eines Mahnverfahrens angekündigt.
Die Frage ist m.E. berechtigt, ob man im Hause Versatel Kundenbriefe überhaupt wahrnimmt?
Die Versatel scheint die einfachste Regel vom kaufmännischen Denken und Handeln nicht zu beherrschen. Von Treu und Glauben scheint sie nie etwas vernommen zu haben! Geld fordern Ok, Nachweise führen nicht angesagt.
Nun hoffe ich auf Hilfe durch die Verbraucherzentral in Flensburg.

Werner Stegk von Ehren
Julius-Leber-Ring 54a
24968 Tarp bei Flensburg