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Sie verweigern wiedereinmal die Kündigung


04.11.2008 19:31 - Gestartet von badtarni
Kapitel 1 - Von 2004 bis 2006 hatte ich bei Versatel einen 4000er Dsl-Anschluß und wollte ihn auch 2006 kündigen, kurz vor Ablauf der Vertragslaufzeit bot mir jedoch ein nette Callcenter-Mitarbeiter einen 6000er Anschluß fürs gleiche Geld an, ich verglich die Preise und nahm an. Einen Monat nach Freischaltung des 6000er Dsl stellte ich fest, das sich meine Bandbreite nicht verbessert hatte, ja sogar manchmal auf 1000 oder weniger fällt, es kamen dann einige Techniker zu mir und fanden immer genau an dem Tag eine 4000er Leitung vor, worauf ich meinen Vertrag kündigte, da ich nicht mehr Leistung bekam, sondern sich nichts verändert hatte. Versatel reagierte nicht dadrauf, auch auf eine weitere wurde nicht reagiert, erst nach der dritten Kündigung schrieben sie mir das sie auf die erfüllung des Vertrags bestehen, da sie ja eine Leistung liefern und es nur heißt bis zu 6000. Der starke Abfall der Geschwindigkeit auf unter 1000 und die maximale Geschwindigkeit von 4000 erklärten sie damit das in meiner Wohnung zu schlechte Leitungen seien.
Kapitel 2 - In meiner letzten Kündigung von 2006 stand das ich zum nächst möglichen Zeitraum kündigen will, was für mich heißt, spätestens zum Ende der Vertragslaufzeit am 30.10.2008 !! Versatel teilte mir im September 2008 auf eine telefonische Anfrage bei dem soo tollen Callcenter mit das sich mein Vertrag gerade um ein Jahr Verlängert, da ich nicht rechtzeitig (3 Monate vorher)gekündigt hätte, nach meiner Bitte dies zu klären sagte man mir das man meine Kündigung nicht im System hat, nur ein Antwortsschreiben ihrerseits, was sie aber nicht einsehen kann. Also wendete ich mich im Sep.08 schriftlich per Einschreiben an die Beschwerdestelle, da das Callcenter sich wiedereinmal als inkompetent und unkooperativ herausgestellt hat. Dort erklärte ich nocheinmal den Sachverhalt und bewies ihn auch anhand von mitgeschickten Kopien der Dokumente. Als ich im Oktober in der Vertragsabteilung angerufen hatte und mal um information zwecks des Bearbeitungsstandes fragte, sagte man nur man könnte jetzt von dort aus nichts tun, das wird aber bearbeitet.
Am 28.10.2008 Habe ich immer noch nichts von denen gehört und dann einen neuen Dsl-Vertrag bei Vodafone abgeschlossen, die bevollmächtigte ich auch von Versatel meine Rufnummern zu holen. Heute am 04.11.08 rief ich mal wieder in meinem Lieblingcallcenter an und fragte was denn meine Kündigung mache, da ich immer noch nichts schriftliches von ihnen sah. Die Mitarbeiterin dort erklärte mir das ein anderer Anbieter am 30.10.08 eine Kündigungmit Rufnummernportierung in meinem Namen eingereicht hat und meinen alte Kündigung von 2006 somit hinfällig sei und erlischt, leider jedoch ist diese Kündigung nicht drei Monate vor Vertragsschluß am 30.10.08 bei ihnen eingegangen und somit verlängert sich mein Vertrag um ein Jahr, sie betonte auch noch so sei es Gesetz sie könne da nichts tun.
Ich habe jetzt noch einmal einen Brief, per Einschreiben, an die Beschwerdestelle geschickt und hoffe das die mich endlich gehen lassen, da dieser Grund für mich jeglicher Logik wiederspricht, das meine Fristgerechte Kündigung im Jahr 2006 hinfällig ist weil jemand eine andere Kündigung schick, die dazu nicht wirksam ist, weil sie nicht Fristgerecht ist. Ich stelle aber aufjedenfall die Zahlungen ein, da ich ja ab 01.11.08 in meinen Augen garkein Vertrag mehr mit denen hab und richte mich schonmal dadrauf ein das dies nur Gerichtlich zu entscheiden ist, leider habe ich nur keine Rechtschutzversicherung, sonst würde ich dem schon vorgreifen und einen Anwalt beauftragen.
MFG und mal sehen was die noch so versuchen . . . .
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[1] Albi aus Kiel antwortet auf badtarni
04.11.2008 20:48
Hat Versatel denn ein Recht, eine rechtzeitig eingegangene Kündigung zu ignorieren? Ich denke, soweit ich mich in das Thema eingelesen habe, nicht.

Bei mir haben Sie sich etwas anders verhalten. Viel mehr dazu findest Du unter http://www.wieistmeineip.de/dsl-anbieter/Versatel/bericht-46826.html.

Versatel versucht wie auch andere Telefonprovider, die Kunden zu halten. Daher habe ich denen rechtzeitig einen sehr deutlichen Brief geschrieben, in dem ich alle Angriffspunkte vorher schon zu nichte gemacht habe.

Nun warte ich noch auf einen Abschlußbrief mit Restsumme 0,00 Euro.

Toi, toi toi für Dich. Versatel braucht wohl wieder fremde anwaltliche Erklärungen oder einen Kunden, der sich informiert und wehrt. Bleib standhaft, es lohnt sich.
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[2] TDrachen antwortet auf badtarni
14.01.2009 08:57
Bei mir war es sehr ähnlich. Gestern kam dann ein Anruf vom Call Center, aber nach dem ganzen Zirkus, hatte ich keine Lust mehr darauf. ich werde noch einen Bericht schreiben, aber nach diesem Beitrag sehe ich, dass es zum gültigen Geschäftsgebahren gehört.
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[2.1] badtarni antwortet auf TDrachen
14.01.2009 13:45
Tja nun haben wir es schon fast ende Januar 2009, eigentlich wäre der Vertrag Ende Oktober 2008 beendet, aber ich bin da immer noch nicht raus . . . . . auf Anrufe bei der Hotline wird mir nur gesagt "Ich kann nur sehen das es bearbeitet wird". Auf Briefe wird nicht reagiert, obwohl ich mehrfach mit Einschreiben+Unterschrift geschickt habe. Das einzige was immer schön kommt sind Rechnungen und Mahnungen . . . . .
Langsam bin ich echt verzweifelt was ich denn da noch tun kann . . . . . .Werde wohl schnellst möglich zu einem Anwalt müssen, auch wenn ich den selber bezahlen darf . . . . .

Ach ja . . . . und die lustigste Aussage war, meine (fristgerechte) Kündigung sei hinfällig, da ein anderer Anbieter eine Portierung meiner Nummer mit (nicht fristgerechter) Kündigung (1 tag nach dem Ende des Vertrags) einreichte und diese jetzt gültig sei, da der aber zu spät kam, ist die nächste möglichkeit der Kündigung in einem Jahr da der Vertrag sich automatisch verlängert hätte . . . . . .

Bezahle jetzt an die keinen Cent mehr . . . was heißt ich habe bald kein Internet und Telefon mehr, weil sie mich sperren werden . . . :(
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[2.1.1] Albi aus Kiel antwortet auf badtarni
25.01.2009 16:12
Benutzer badtarni schrieb:
[...] 1 tag nach dem Ende des Vertrags

Hier ist der Hase im Pfeffer. Wenn Du beweisen kannst, daß das nicht stimmt, dann hast Du gute Karten. Hier würde ich Deine Beweisführung aufhängen. Wann hast Du denn beim anderen Provider unterschrieben und wann hat dieser die Portierung übermittelt. Kannst Du das in Erfahrung bringen?

Melde einmalig per Einschreiben, daß eine Weiterverwendung kein konkludentes Handeln darstellen soll sondern erst einmal nur notgedrungen ist. Zweifel erneut einmalig den Vertrag an.
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[2.1.2] Schekerka antwortet auf badtarni
18.03.2009 09:18
Ach ja . . . . und die lustigste Aussage war, meine (fristgerechte) Kündigung sei hinfällig, da ein anderer Anbieter eine Portierung meiner Nummer mit (nicht fristgerechter) Kündigung (1 tag nach dem Ende des Vertrags) einreichte und diese jetzt gültig sei, da der aber zu spät kam, ist die nächste möglichkeit der Kündigung in einem Jahr da der Vertrag sich automatisch verlängert hätte . . . . . .


Habe ich das richtig verstanden, dass du deinen neuen Anbieter beauftragt hast, deinen Vertrag mit Versatel fristgerecht zu kündigen?

Wenn ja, würde ich diesem ja mal eher auf die Finger hauen, wenn der tatsächlich die Kündigungsfrist verpennt hat.

Sofern die Kündigungsfrist nicht eingehalten wurde, sind die Rechnungen bzw. Mahnungen natürlich berechtigt.