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EurExcel von VarTec - Bauernfängerei?


02.10.2003 14:52 - Gestartet von whitcrab
Hier ein Auszug aus meiner Antwort zum Topic "VarTec". Die oft so angesprochene Einsparung blieb bei mir aus.


1. Gegenüber des reinen T-Net Standard Anschlußes spart man unter Umständen (nicht immer - siehe 2.) bei den Gesprächsgebühren. Hierbei ist zu erwähnen, dass dies bei den weiteren Analoganschlüssen T-Net 100 und T-Net AktivPlus schon nicht mehr der Fall ist. Hier ist der EurExcel Tarifplan 2 teurer (Tarifplan 1 lasse ich hier aussen vor, da dieser aufgrund der Mindestgebühr nicht konkurrenzfähig und uninteressant ist). Es wird bei EurExcel immer hervorgehoben, dass es noch so viele Analog-Anschlüsse gibt. Ob dies jedoch tatsächlich nur T-Net Standard-Anschlüsse sind ist fraglich. Darauf wird zumindest nirgendwo eingegangen. Statistiken lassen sich bekanntlich so auslegen, wie es von Vorteil ist....
Davon einmal abgesehen, das Analoganschlüsse aufgrund von Internet un Co. sicherlich weiter zurückgehen werden.

2. Was vielen wohl auch nicht bekannt ist - der City-Bereich der Telekom ist nicht nur auf den Wohnort beschränkt (gleiche Vorwahl), sondern umfasst ein ausgedehnteres Gebiet. So kann man im Umkreis von mehreren KM zum Citytarif telefonieren, obwohl eine andere Vorwahl gewählt wird. Für EurExcel-Kunden heißt das jedoch, dass sobald eine Vorwahl gewählt wird zum teureren Ferntarif von EurExcel abgerechnet wird. Gerade für Leute in Ballungsgebieten ein Nachteil. Ein Beispiel dazu: Es wohnt jemand in einem Vorort von Frankfurt. Nun telefoniert er nach Frankfurt und muß vorab die 069 als Vorwahl wählen. Das Gespräch würde über die Telekom sehrwahrscheinlich zum Citiytarif abgerechnet werden und bei Eurexcel als Ferngespräch. Letzeres kostet mehr. Eine Auflistung der von seinem Wohnort zu erreichenden Städte zum Citytarif findet man auf der Telekom Homepage.

3. Bei den meisten ISDN-Kunden ist EurExcel absolut nicht ratsam. Ich habe nun meine erste Abrechnung mit EurExcel erhalten und bin dabei auf die Nase gefallen. Die Rechnung ist höher als zuvor. Das lag nun einmal an dem unter 2. erwähnten Phänomen des Citybereiches und zum zweiten an der Tatsache, dass EurPlan 2 nur in der Hauptzeit (08:00-18:00h) günstiger ist. In der Nebenzeit sind die Gesprächsminuten teurer. Dummerweise arbeite ich - wie sicherlich eine ganze Menge anderer Leute - in der Hauptzeit, so dass ich fast immer nur zu den teureren Gebühren telefoniere. Das hat mir bei Vertragsabschluß jedoch keiner gesagt, oder noch schlimmer - der Vertreter wußte es wohl selbst nicht, da die Leute mit Dollarzeichen in den Augen einfach auf die ahnungslose Gesellschaft losgelassen werden und selbst keine Ahnung haben.


Fazit: Ich bin bei aller liebe kein Freund der Telekom. Freund von EurExcel bin aber erst recht nicht geworden. Ich werden den Vertrag auflösen und zukünftig wieder über die Telekom, bzw. Call by Call telefonieren. Die Frage für wen sich EurExcel lohnt ist schwer zu beantworten. Vielleicht die Oma, die einen T-Net Standard Anschluß hat und am hintern der Welt wohnt, so dass sie auschließlich Ferngespräche über hundert KM zu Ihren Kindern führt. Ansonsten ist die weitere Zielgruppe wohl ziemlich klein, bzw. zum Vorteil der EurExcel-Vertreter unwissend und leichtgläubig. Warum Familien mit Kindern eine gute Zeilgruppe sein sollen, frage ich mich ausserdem? Wenn Papi oder Mami mal ein weiteres Ortsgespräch führen wollen und dabei Geld sparen wollen, dann ist fast jeder Call by Call Anbieter günstiger (sogar andere Preselection-Anbieter). Man findet zur Zeit in vielen Zeitungen aktuell die günstigsten Anbieter - dazu benötigt man kein Blick ins Internet. Wenn die Kinder mal telefonieren ist es oft mit Freunden, die in der Regel zum größten Teil in der Nähe wohnen und somit zum Citybereich zählen. Die Jugendlichen wissen mittlerweile vielleicht sogar eher, mit welcher Vorwahl sich Geld sparen lässt wenn Papi und Mami sich über die hohen Telefonkosten beschweren.

EurExcel sollte noch einiges an seinem Konzept ändern - vor allem an den Tarifen und die Qualität der Vertreter!!! Diesen ist das sehrwahrscheinlich jedoch egal - solange die Kohle kommt und sich leider viel zu viele Kunden nicht weiter informieren. Es gibt halt immer wieder genug die darauf reinfallen. Ich habe zu Anfang ja auch dazu gehört.....
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[1] mollemonch antwortet auf whitcrab
02.10.2003 15:28
Benutzer whitcrab schrieb:
Hier ein Auszug aus meiner Antwort zum Topic "VarTec". Die oft so angesprochene Einsparung blieb bei mir aus.


1. Gegenüber des reinen T-Net Standard Anschlußes spart man unter Umständen (nicht immer - siehe 2.) bei den Gesprächsgebühren. Hierbei ist zu erwähnen, dass dies bei den weiteren Analoganschlüssen T-Net 100 und T-Net AktivPlus schon nicht mehr der Fall ist. Hier ist der EurExcel Tarifplan 2 teurer (Tarifplan 1 lasse ich hier aussen vor, da dieser aufgrund der Mindestgebühr nicht konkurrenzfähig und uninteressant ist). Es wird bei EurExcel immer hervorgehoben, dass es noch so viele Analog-Anschlüsse gibt. Ob dies jedoch tatsächlich nur T-Net Standard-Anschlüsse sind ist fraglich. Darauf wird zumindest nirgendwo eingegangen. Statistiken lassen sich bekanntlich so auslegen, wie es von Vorteil ist.... Davon einmal abgesehen, das Analoganschlüsse aufgrund von Internet un Co. sicherlich weiter zurückgehen werden.

2. Was vielen wohl auch nicht bekannt ist - der City-Bereich der Telekom ist nicht nur auf den Wohnort beschränkt (gleiche Vorwahl), sondern umfasst ein ausgedehnteres Gebiet. So kann man im Umkreis von mehreren KM zum Citytarif telefonieren, obwohl eine andere Vorwahl gewählt wird. Für EurExcel-Kunden heißt das jedoch, dass sobald eine Vorwahl gewählt wird zum teureren Ferntarif von EurExcel abgerechnet wird. Gerade für Leute in Ballungsgebieten ein Nachteil. Ein Beispiel dazu: Es wohnt jemand in einem Vorort von Frankfurt. Nun telefoniert er nach Frankfurt und muß vorab die 069 als Vorwahl wählen. Das Gespräch würde über die Telekom sehrwahrscheinlich zum Citiytarif abgerechnet werden und bei Eurexcel als Ferngespräch. Letzeres kostet mehr. Eine Auflistung der von seinem Wohnort zu erreichenden Städte zum Citytarif findet man auf der Telekom Homepage.

3. Bei den meisten ISDN-Kunden ist EurExcel absolut nicht ratsam. Ich habe nun meine erste Abrechnung mit EurExcel erhalten und bin dabei auf die Nase gefallen. Die Rechnung ist höher als zuvor. Das lag nun einmal an dem unter 2. erwähnten Phänomen des Citybereiches und zum zweiten an der Tatsache, dass EurPlan 2 nur in der Hauptzeit (08:00-18:00h) günstiger ist. In der Nebenzeit sind die Gesprächsminuten teurer. Dummerweise arbeite ich - wie sicherlich eine ganze Menge anderer Leute - in der Hauptzeit, so dass ich fast immer nur zu den teureren Gebühren telefoniere. Das hat mir bei Vertragsabschluß jedoch keiner gesagt, oder noch schlimmer - der Vertreter wußte es wohl selbst nicht, da die Leute mit Dollarzeichen in den Augen einfach auf die ahnungslose Gesellschaft losgelassen werden und selbst keine Ahnung haben.


Fazit: Ich bin bei aller liebe kein Freund der Telekom. Freund von EurExcel bin aber erst recht nicht geworden. Ich werden den Vertrag auflösen und zukünftig wieder über die Telekom, bzw. Call by Call telefonieren. Die Frage für wen sich EurExcel lohnt ist schwer zu beantworten. Vielleicht die Oma, die einen T-Net Standard Anschluß hat und am hintern der Welt wohnt, so dass sie auschließlich Ferngespräche über hundert KM zu Ihren Kindern führt. Ansonsten ist die weitere Zielgruppe wohl ziemlich klein, bzw. zum Vorteil der EurExcel-Vertreter unwissend und leichtgläubig. Warum Familien mit Kindern eine gute Zeilgruppe sein sollen, frage ich mich ausserdem? Wenn Papi oder Mami mal ein weiteres Ortsgespräch führen wollen und dabei Geld sparen wollen, dann ist fast jeder Call by Call Anbieter günstiger (sogar andere Preselection-Anbieter). Man findet zur Zeit in vielen Zeitungen aktuell die günstigsten Anbieter - dazu benötigt man kein Blick ins Internet. Wenn die Kinder mal telefonieren ist es oft mit Freunden, die in der Regel zum größten Teil in der Nähe wohnen und somit zum Citybereich zählen. Die Jugendlichen wissen mittlerweile vielleicht sogar eher, mit welcher Vorwahl sich Geld sparen lässt wenn Papi und Mami sich über die hohen Telefonkosten beschweren.

EurExcel sollte noch einiges an seinem Konzept ändern - vor allem an den Tarifen und die Qualität der Vertreter!!! Diesen ist das sehrwahrscheinlich jedoch egal - solange die Kohle kommt und sich leider viel zu viele Kunden nicht weiter informieren. Es gibt halt immer wieder genug die darauf reinfallen. Ich habe zu Anfang ja auch dazu gehört.....

Jeder, der sich nur ein bißchen für das Thema "Telefonie" interessiert, würde nie bei bzw. über EurExcel abschließen! Man muss nur die Tarife miteinander vergleichen um zu sehen, dass da "was nicht stimmt".

gruß
molle
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[1.1] MC Consultant`s antwortet auf mollemonch
27.10.2003 13:59
Hallo,
soweit ich die Bedinungen zum Vartec Pre Selecet Vertrag Eurplan 2 verstanden habe kann man zusätzlich jede beliebige Call by Call - Vorwahl zusätzlich nutzen. Das würde m.E. die geschilderten Nachteile in der Freizeit (18:00 bis6:00 ) egalisieren.

MfG
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[1.1.1] whitcrab antwortet auf MC Consultant`s
30.10.2003 21:42
Na Klasse, für was lasse ich mir dann Preselection einrichten, wenn ich trotzdem ständig call by call betreibe....


Benutzer MC Consultant`s schrieb:
Hallo, soweit ich die Bedinungen zum Vartec Pre Selecet Vertrag Eurplan 2 verstanden habe kann man zusätzlich jede beliebige Call by Call - Vorwahl zusätzlich nutzen. Das würde m.E. die geschilderten Nachteile in der Freizeit (18:00 bis6:00 ) egalisieren.

MfG