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Kündigung T-Online by-call mit Rambomethoden + Problemen im Detail


13.09.2020 13:51 - Gestartet von stephanobb
Hallo,

seit einiger Zeit beklagen sich Telekom-Kunden in den verschiedenen Foren über das nicht mehr vorhandene Login im Kundencenter der Telekom (Aussage des Telekom hilft Teams waren technische Probleme). Jetzt zeigt sich das die Gründe in der Abkündigung älterer Verträge z. B. aus dem Bereich T-Online by-call liegen. Die Begründung mit Produktbereinigung ist altgedient. Bemerkenswert ist die enthaltene
Kündigung aller Zubuchoptionen (die leider in der Kündigung nicht präzise bezeichnet werden). Der Höhepunkt im Hinblick auf die Kundenfreundlichkeit ist aber die Migrationsempfehlung zum Freemail der Telekom mit kleinen, aber entscheidenden AGB-Unterschieden! Zeitaufwendig bei der Migration ist die Nutzung der MagentaCLOUD, die bei der Gelegenheit von 25 auf 3 GB eingedampft wird. Hier sagt die Migrationsanleitung, daß zunächst die Inhalte der CLOUD heruntergeladen und danach wieder hochgeladen werden müssen. Und dann kommt teilweise der geringere Download zum Zuge, von der Stabilität der Leitung hängt dann besonders der Gesamtzeitaufwand ab. Alles in allem mehr kundenfeindlich und ob alle Passagen "justizfest" sind ist zumindest fraglich!
Vielleicht ist es der Redaktion ja möglich beim Konzern nachzufragen und zumindest im Bereich MagentaCLOUD eine Querverschiebung bzw. eine bessere Lösung der Kapazität zu erreichen! Danke schon jetzt für das Engagement!
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[1] Kuch antwortet auf stephanobb
13.09.2020 14:18
Hallo,

https://www.teltarif.de/a/tonline/bycall.html

in unserem Tarifarchiv ist zu lesen, dass der T-Online by Call eine Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist von 20 Werktagen hatte. Das heißt die Telekom kann ihn unter Einhaltung dieser Frist mit allen Zusatzoptionen kündigen, so lange die Zusatzoptionen nicht eine längere Mindestvertragslaufzeit haben.

Die Frage wäre:

- in welcher Form hat die Telekom die Kündigung versandt? Brief oder E-Mail? Wenn E-Mail: an welche Adresse?
- hat der damalige Kunde (das wurde 2006-2007 vermarktet!) sein damit gekoppeltes T-Online-E-Mail-Postfach regelmäßig abgerufen, also innerhalb der Frist, in der er mit einer Kündigung rechnen musste (z. B. alle 20-30 Tage?)
- hat der Kunde eine alternative Mailadresse im Telekom-Kundencenter hinterlegt, falls er die T-Online-Mail nicht regelmäßig abruft?

https://www.telekom.de/dlp/agb/pdf/46570.pdf?

In der Preisliste für den Maildienst schreibt die Telekom auf Seite 2 oben, dass kostenlose Leistungen innerhalb von 6 Tagen gekündigt werden können. Das sollte also bei einem kostenlosen T-Online-E-Mail-Postfach für einen Nutzer die regelmäßige Abruf-Frequenz sein, um immer alles von der Telekom mitzubekommen.

Alexander Kuch