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1200 Euro Rechnung trotz dsl-Flatrate bei T-Online


11.09.2004 17:38 - Gestartet von xtraklaus
Eine Geschichte über die nicht vorhandene Kulanz bei T-Online:


Ich, ein lang jähriger Kunde bei T-online (ca. 7 Jahre) habe einen Eco-Tarif
gehabt. Weil mir meine E-mail Adresse nicht mehr gefiel habe ich mir einen
neuen Mitbenutzer mit einer anderen E-mail Adresse angelegt. Vor zwei Monaten
habe ich mich dann dazu entschlossen mir eine dsl-Flatrate zuzulegen, die ich dann
auch bekamm. Ahnungslos habe ich mich weiterhin mit meinen anderen Mitbenutzer
eingewählt, wie ich es auch schon die letzten 3 Jahre getan habe.
Dann kam die erste Rechnung und ich dachte mit der dsl-Flatrate kann die ja nicht
sehr hoch sein. Leider habe ich da falsch gedacht, die Rechnung belief sich auf satte
600 Euro. Ich fiel aus allen Wolken, habe bei der zuständigen Stelle angerufen und
gefragt ob das ganze ein versehen ist? Nein das ist kein Versehen, denn Mitbenutzer
sind in der Flatrate nicht einbezogen und Kosten extra. Nun habe ich meine Rechnung
nochmal genauer gelesen und habe festgestellt das der Abrechnungszeitraum nur ein
Monat war ich aber schon zwei Monate (der Rechner ist seit 2 Monaten permanent im Netz
gewesen) im Besitz der Flatrate war das heißt also das zu den 600 Euro nochmal 600 dazukommen.
Ich habe also noch mal bei T-Online angerufen wie es denn möglich ist mir erst nach 2 Monaten die
erste Rechnung zukommen zu lassen, mich praktisch 2 Monate lang auflaufen zu lassen,
hätte ich die erste Rechnung schon vor 1 Monat bekommen wäre es erheblich billiger
für mich geworden. Aber das ist den Leuten in den höheren Etagen bei T-Online scheißegal.
Nach etlichen Telefonanrufen habe einen Menschen dran gehabt der mir defenitiv zu gesagt hat
das sie (T-Online) da noch etwas machen können zumal die nächste Rechnung ja auch so
hoch sei. Mensch da ich wirklich froh als dieser Herr das sagte, vor lauter Freude
habe ich leider vergessen mir den Namen des ja allzu netter Herren zu notieren.
Zwei Tage kam dann nochmal Post von T-Online: Wir habe ihre Rechnung nochmal recherchiert und
konnten keinen Fehler feststellen. Also greift hier mal wieder die vollen Härte. Ich dachte
ich habe eine Flatrate und kann sorglos und unbegrenzt surfen, das war aber leider nichts.
Die Sache mit dem Mitbenutzer der ja eigentlich kein Mitbenutzer ist, denn es war ja ich der sich
nur eine neue E-mail Adresse angelegt hat, war mir nicht klar. Das heißt jetzt im Klartext ich habe
eine dsl-Flatrate und zahle Zusätzlich 1200 Euro weil ich nicht Benutzer 0001 sondern Benutzer 0002 war.
Seitens der T-Online kann ich auf keinerlei Kulanz hoffen, weil diese Sachen im Kleingedruckten in
ihrer AGB stehen. Somit können sie auch die vollen Rechtsmittel ausschöpfen, was sie in meinem Fall
sicherlich auch tun werden.

Meine Konsequenz daraus ist, ich werde mich komplett von der Telekom verabschieden, d.h. Telefon, Handy und
Online sind gekündigt. Die Milchmädchenrechnung bei der Telekom bzw. T-Online ist, hätten sie hier Kulanz
gezeigt und wenigsten einen Monat von der Rechnung genommen (wäre fair, weil erst nach 2 Monaten die erste
Rechnung kam) wäre ich sicherlich bis an mein Lebensende, was hoffentlich noch nicht bald in Sicht ist, bei
der Telekom geblieben. Hier gehen aber einmalig 1200 Euro vor langjährige Kundschaft.

Ich möchte auf diesen Wege auf die unmenschlichen Machenschaften bei T-Online hinweisen und flehe euch an
bitte, bitte, bitte geht auf keinen Fall zu T-Online. Es gibt genug andere Online-Anbieter!!!!

Bitte nicht die Antwort "Wie kann man sich nur als Mitbenutzer einwählen" die kenne ich bereits.
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[1] handy-andy antwortet auf xtraklaus
13.09.2004 11:26
Wie kann man sich nur als Mitbenutzer einwählen ...

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
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[1.1] xtraklaus antwortet auf handy-andy
13.09.2004 16:16
Du bist sicher ein Agent von T-Online.

Wünsche Dir das Du nie Ärger mit deiner Telefonrechnung hast.
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[1.1.1] Hauptling antwortet auf xtraklaus
13.09.2004 16:25
"ein agent von t-online" *g*
nix für ungut, aber der fehler liegt definitiv bei dir. über den sachverhalt bei mehreren benutzern hättest du dich auf jeden fall vorher informieren können, zumal es ja schon ein ausnahmefall ist und du deine (vermeintliche) flat sehr intensiv genutzt hast.
ich gebe dir schon recht, dass t-online hier auf jeden fall kulant hätte sein und dir einen teil der rechnung entlassen könnte (zumal deine unwissenheit ja offensichtlich ist), aber verpflichtet sind sie dazu nicht. dass du daraufhin den anbieter gewechselt hast, ist absolut nachvollziehbar, aber den rose riesen ganz allgemein als 'unmenschlich' darzustellen, finde ich ein wenig heftig.
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[1.1.2] handy-andy antwortet auf xtraklaus
14.09.2004 09:33
Benutzer xtraklaus schrieb:
Du bist sicher ein Agent von T-Online.

Geheimagent von T-Online.
Mein Name ist T-Online, Robert T-Online :D
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[2] borusch antwortet auf xtraklaus
13.09.2004 16:37
Hallo Klaus,

anders als alle anderen Schreiber hier, möchte ich dich unterstützen. Ich finde, dass du das Richtige gemacht hast. T-Online ist durch das Anwählen eines falschen Mitbenutzers keinerlei Schaden entstanden, so dass die sich sehr kulant hätten zeigen können.

Versuche es evtl. über ein nettes Schreiben an T-Online, in dem du deinen Irrtum dort breit erläuterst. Die zeigen sich bei solchen Schreiben dann evtl. kulanter. Ist ein unverbindlicher Tipp.

Aber ansonsten stimme ich dir zu: so ein Konzern sollte soetwas nicht nötig haben!
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[3] spunk_ antwortet auf xtraklaus
13.09.2004 17:25
Benutzer xtraklaus schrieb:

Bitte nicht die Antwort "Wie kann man sich nur als Mitbenutzer einwählen" die kenne ich bereits.
wie kann man sich nur als mitbenutzer einwahlen???

ne...

ich hatte mal einen fall bei wechsel von flat auf dsl-by-call. da haben die rückwirkend (um 3 tage) den tarif geändert, entgegen der mitteilung seitens t-online.

t-online war unkooperativ, da ich allerdings über die telekom den stirttigen betrag für t-online nicht einziehen habe lassen (bzw. nach absprache mit der telekom ddie lastschrift zurückgebucht und korrigiert neu überwiesen) ging der vorgang ins rollen.

nach 6 monaten (mahnung - rückantwort - bestätigung - mahnung - widerwspruch -- naja das volle programm) hat dann die TELEKOM aus kulanz den betrag für t-online erstattet.

dein fall liegt leider anders, da rein rechtlich du in der schuld bist - nur zu empfehlen die angelegenheit schriftlich vorzubringen (sowohl telekom als auch t-online)

aber ich vermute mal mehr als eine kulanz lösung wird es nicht geben.

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[4] oxygen antwortet auf xtraklaus
14.09.2004 09:55
Als ich noch Kunde bei T-Online war, konnte man eine Limitsperre einrichten. So wäre es zu so einer hohen Rechnung gar nicht gekommen. Gibt es diese Sperre nicht mehr?
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[5] kt antwortet auf xtraklaus
14.09.2004 18:51
Auch ich bin t-online-Geschädigter.
Das Verhalten von t-online ist meiner Meinung nach Betrug (zwar nicht lt. Gesetz). Aber wer seine (Noch-)Kunden mit großen Versprechen / Informationen blendet und dann, wenn der Kunde reingefallen ist, knallhart auf die AGB's verweist, macht dies nur um an das Geld zu kommen. Ein Schaden ist t-online überhaupt nicht entstanden.
Komisch finde ich es nur wenn einige Forumsteilnehmer wie Schweinchen-Schlau anschließend ihren Kommentar dazugeben und ebenfalls auf die AGB's verweisen. Warum? Das macht doch schon t-online um den Kunden einzuschüchtern.
Vorschläge wie "Einen freundlichen Brief zu schreiben" bewirkt gar nichts. Das ist etwa so, als ob man dem Dieb höflich bittet das gestohlenen Geld zurück zu geben. Den Dieb möchte ich sehen, der das macht.

Trotzdem wünsche ich dem Geschädigten Erfolg in der Angelegenheit.
Gruß kt
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[5.1] Mehr Verständniss wäre wünschenswert
klaussc antwortet auf kt
14.11.2004 16:17

Manchmal macht man es sich sicher etwas zu einfach, wenn man in solchen Fällen Hinweise wie "das ist doch klar, AGB, bla bla gibt.

Aber mittlerweile kann man sich kaum noch in allen Lebensbereichen so umfassed "schlau" halten, dass man nicht irgendwann doch einmal daneben greift.

Klar ist es den Forenteilnehmern in der Mehrzahl klar, was hier warum passiert ist, aber nicht jeder weiß alles.

Der nächste Rüffel kommt vielleicht vom Finannzamt, dem Vermieter, der Hausverwaltung, der Bank, der Versicherung, der GEZ Autowerkstatt Klempner Elekrtiker oder sonst wem...

Und immer gibt es dann in irgend einem Forum Menschen die schlauer sind, für diesen Fall - aber bei Mobiltelefongesellschaft z.B. da werden sie dann wiederum abgezockt.

Sollte nicht ein "Premiumanbieter" wie T-Online kulanter sein?
Auch ich hatte mal mit einem Fall zu tun, wo ein bei T-COM gekaufter DSL-Router einen Zeittarif nicht beendet hat, weil er ext. Anfragen erhielt und der Timer immer wieder gestartet wurde , Zwangstrennung um 0:00 Uhr. Die Betroffenen ahnten nichts, der Rechner war ja aus. Schaden mehrer hundert Euro. Mittlerweile ist diese Problem ja auch vielfach bekannt, damals aber noch nicht.

Die "Kunden" haben jetzt einen kleinen Volumen GMX-Tarif, vielleicht etwas kurzsichtig von T-Online ;-)

Mit der Bitte um mehr Verständniss für Andere verbleibe ich

Gruß

Klaus
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[5.2] News_gmbh antwortet auf kt
14.11.2004 17:07
Von Betrug kann keine Rede sein. Zudem ist es heutzutage leider Normalität geworden, dass das AGB die Basis für alle rechtlichen Schritten sind. Wer vor einer Vertragszeichnung die AGBs nicht einstudiert hat, der wird leider auf die Schna*ze fallen.
Transparenz ist heute nicht mehr gefragt in der Marketing Branche. Es gilt intelligent zu vermarkten, alle Fußnoten soweit rechtlich zugelassen, in die AGBs zu stopfen und den großen mögliche Vorteil, auch groß anzumalen.

Bestes Beispiel ist nach wie vor der Mobilfunk: "Neues Modell für nur 1 Euro*"

*mit 24 monatigem Vertrag, bei dem mindestens ... GG anfallen und noch weitere Gebühren anfallen wie ...

Wer sich einmal im Mobilfunk durchgekämpft, soll diese Methode auch in jedem anderen Bereich angewendet werden.

Kulanz würde ich mir auch wünschen, aber leider gibt es heutzutage, bei dem nur Partikularinteressen vertreten sind, nun nahezu nicht mehr.
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[5.2.1] Hari2004 antwortet auf News_gmbh
15.11.2004 15:49
Sweit ich weis kann man auch im Kundencenter von T-Online seine Mail Adresse auch ändern da braucht man doch nicht noch einen Mitbenutzr anmelden.Und es gibt auch noch alternativen zur T-Online mail Adresse wie z.b. web.de yahoo.de oder gmx.