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Tiscali


28.12.2003 20:17 - Gestartet von FClmns
Hi Leute!

Habe auch so eine Rechnung für Okt 2001 über EURO 370,12 erhalten.

Mein Rat-bleibt alle ruhig und wartet getrost ab.
Wenn Tiscali Geld will, müssen Sie beim zuständigen Amtsgericht bis 31.12.2003 Mahnbescheid beantragen,
ansonsten Verjährung!!!!

Selbst wenn dies Tiscali noch rechtzeitig tun würde,
was ich stark bezweifele, müßt Ihr ,falls die Mahnungen
berechtigt waren, allenfalls nur die reine Rechnungsgebühr
ohne Mahn-,Inkasso- oder Verfahrenskosten zahlen.
Tiscali bleibt also auf sämtlichen zusätlichen Kosten sitzen.

Die allgemeine Rechtssprechung setzt voraus, das Tiscali
den ordnungsgemäßen Zugang von Rechnungen und Mahnungen beweisen muß, bei einem einfachen Brief können sie das nicht,
ein Einschreiben-/Rückschein hat wohl keiner erhalten.
Also im Fall der Fälle getrost den Erhalt bestreiten.
Falls es noch rechtzeitig zu einem Verfahren kommen sollte,
könnt Ihr gegebenenfalls immer noch die Forderung anerkennen,
falls Tiscali aussagekräftige Beweise vorlegen kann.

Wer allerdings so dämlich ist und Tiscali antwortet(schreibt),
oder noch dämlicher ist (0190-Abzocke anruft),
schneidet sich ins eigene Fleisch und bestätigt nämlich Tiscali
gerichtlich als Beweis verwetbar den Erhalt der Mahnung.

Bin zwar kein Anwalt aber Hobby-Jurist und nach mehr als
2 Dutzend erfolgreicher Verfahren bis teilweise vors OLG
auch nicht ganz unbewandert.

Also nur keine Panik, gar nichts tun, abwarten!!!!!

Und keine Angst wegen SCHUFA, oder hat einer Tiscali
sein Einverständniss gegeben?
Falls die einen Eintrag machen würden, muß dieser wieder
entfernt werden(bei SCHUFA beantragen) weiterhin bestehen dann gegenüber Tiscali hieraus Schadenersatzansprüche.


Guten Rutsch in die Verjährung aller offener Ansprüche aus 2001
wünscht Euch zum 01.01.2004 0.00 Uhr
FClmns