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Unseriöse Werbemethoden üblich?


31.07.2007 22:52 - Gestartet von EmmZett
Hallo Mitleser,

ich habe gerade ein wenig erfreuliches Erlebnis mit der T-Com und wollte hier mal nachfragen, ob Andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Ich bin Kunde der T-Com, der Anschluss läuft auf meinen Namen.

Etwa in der 27. oder 28. KW hat ein angeblicher T-Com-Mitarbeiter bei mir zu Hause angerufen und mit meiner Ehefrau gesprochen. Er wollte sie dazu überreden, dass wir zum XXL Fulltime/T-ISDN-Tarif wechseln.

Meine Ehefrau hat ihm gesagt, dass die uns gerne Info-Material schicken können und dass wir uns das dann überlegen. Sie hat wiederholt ganz klar darauf hingewiesen, dass ohne genaue Prüfung der Tarifdetails und vor allem Beratung mit mir keine Umstellung gewünscht ist.

Der angebliche T-Com-Mitarbeiter hat dann noch mit hartnäckigen fadenscheinigen Begründungen meine Ehefrau dazu gebracht, ihm mein Geburtsdatum mitzuteilen und dann noch gefragt, ob sie einverstanden ist, über neue Tarifangebote informiert zu werden. Dem hat meine Ehefrau zugestimmt, allerdings ausdrücklich nur der Information über neue T-Com-Tarife.

Wir waren dann ein paar Wochen im Urlaub und als wir gestern zurückkamen, hatten wir 2 Briefe der T-Com im Briefkasten.

Im ersten bedankt man sich für unser Vertrauen, dass die T-Com meine Vertragsdaten zur Optimierung ihrer Produktpalette einsetzen darf, u. a. für Marktforschung, Werbung, allgemeine Kundenbetreuung...

Der zweite Brief ist eine Auftragsbestätigung. Angeblich habe ich am 25.07.06 - da war ich im Urlaub - die Umstellung auf den XXL-Fulltime-Tarif beantragt. Der Antrag wurde am 26.07.07 bearbeitet, die Umstellung erfolgte zum 30.07.07.

Meinen Antrag auf einen Telefonbucheintrag für einen gewerblich genutzten Anschluss hat die T-Com jetzt schon seit Monaten vorliegen und noch immer nicht umgesetzt, aber einen gefälschten Tarifumstellungsantrag können sie innerhalb eines Tages bearbeiten :-(((

Ich habe heute schriftlich der Nutzung meiner Vertragsdaten und der Tarifumstellung widersprochen und mich über den Anrufer beschwert. Jetzt beabsichtige ich noch eine Anzeige wegen unerlaubter Telefonwerbung und wegen Betruges zu erstatten.

Darum würde mich interessieren, ob es zu dieser Vorgehensweise der T-Com oder, was ich für wahrscheinlicher halte, von Vertriebspartnern der T-Com Erfahrungen oder Infos gibt.

Danke fürs Lesen :-)

Ciao,
Mario
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[1] gabi2879 antwortet auf EmmZett
03.08.2007 18:30

einmal geändert am 03.08.2007 19:05
Benutzer EmmZett schrieb:

Darum würde mich interessieren, ob es zu dieser Vorgehensweise der T-Com oder, was ich für wahrscheinlicher halte, von Vertriebspartnern der T-Com Erfahrungen oder Infos gibt.


Hallo,

diese Methode scheint System zu haben.

Auch ich erhielt heute per Post eine Auftragsbestätigung von t-com für einen Auftrag, den ich nie erteilt habe. Laut Auftragsbestätigung soll mein altes Call&Surf Comfort (1)/T-Net-Paket mit 12-monatiger Kündigungsfrist auf Call&Surf Comfort Plus (2)/T-Net-Paket (24 Monate Küngigunsfrist) umgestellt werden.
Inzwischen habe ich dieser Umstellung wiedersprochen und u.a. über die Beschwerdestelle der T-com versucht, zu erfahren, wer diesen nie erteilten Auftrag entgegengenommen hat. Die lapidare Antwort auf meine Frage: "Dies ist im System nicht hinterlegt."

Schade, dass die t-com durch solche Geschäftspraktiken langjährige, bisher zufriedene Kunden mit Gewalt zu anderen Anbietern treibt.

Gabi
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[1.1] NO-LIMITS antwortet auf gabi2879
03.08.2007 19:13
Hallo zusammen, ich habe unter dem Thread "Festnetz" meinen Beitrag >> Mit 1+1 und T-Com EINE UNGLAUBLICHE - UNENDLICHE << gepostet. Der könnten für den Einen oder Anderen von Euch auch interessant sein. Will ihn hier nur nicht wiederholen. Wer Lust und Zeit hat, schaut es sich mal an.
Gruss Claus-Peter
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[1.2] EmmZett antwortet auf gabi2879
03.08.2007 22:00
Hallo Gabi,

Danke für die Info.

Ich habe mich schriftlich bei der T-Com beschwert und eine Anzeige bei der StA Duisburg erstattet. Mal sehen, ob die T-Com, falls es zu einem Ermittlungsverfahren kommt, immer noch behauptet nicht feststellen zu können, woher der angebliche Auftrag kommt.

Hattest Du vorher auch einen Werbeanruf?

Bin ja mal gespannt, was das für einen Affentanz gibt, bis ich meinen alten Tarif wieder habe und die Abrechnung wieder stimmt. Vor enigen Jahren hatte ich schonmal so'n ähnliches Theater wegen einer Tarifumstellung, da bin ich dem zu Unrecht abgebuchten Geld monatelang hinterher gerannt :-(

Ciao,
Mario
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[1.2.1] EmmZett antwortet auf EmmZett
21.08.2007 21:15
Hallo,

kurzer Zwischenstand:

T-Com hat ungewöhnlich schnell reagiert, sich für das "Missverständnis" entschuldigt und wieder meinen vorherigen Tarif geschaltet. Für die Zwischenzeit, ein paar Tage nur, wurde zwar die höhere Grundgebühr berechnet, aber dafür eine Gutschrift gegengebucht. Finanziell ist mir also kein Schaden entstanden.

Dazu, wie es zu dem "Missverständnis" (haha) kam und was die T-Com diesbezüglich unternimmt, kein Wort.

Von der Staatsanwaltschaft habe ich noch nichts gehört, ebensowenig von der Stelle, die meint, einen Freibrief für die Nutzung meiner Daten bekommen zu haben.

Ciao,
Mario
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[1.3] LOWI antwortet auf gabi2879
04.08.2007 00:37
Benutzer gabi2879 schrieb:
Benutzer EmmZett schrieb:

Darum würde mich interessieren, ob es zu dieser Vorgehensweise der T-Com oder, was ich für wahrscheinlicher halte, von Vertriebspartnern der T-Com Erfahrungen oder Infos gibt.


Hallo,

diese Methode scheint System zu haben.

Auch ich erhielt heute per Post eine Auftragsbestätigung von t-com für einen Auftrag, den ich nie erteilt habe. Laut Auftragsbestätigung soll mein altes Call&Surf Comfort (1)/T-Net-Paket mit 12-monatiger Kündigungsfrist auf Call&Surf Comfort Plus (2)/T-Net-Paket (24 Monate
Küngigunsfrist) umgestellt werden.
Inzwischen habe ich dieser Umstellung wiedersprochen und u.a. über die Beschwerdestelle der T-com versucht, zu erfahren, wer diesen nie erteilten Auftrag entgegengenommen hat. Die lapidare Antwort auf meine Frage: "Dies ist im System nicht hinterlegt."

Lapidar aber wahr, es ist wirklich nicht hinterlegt.
Der CCA kann höchstens sehen, ob er auf einen eingegangenen Anruf (von Dir)hin umgestellt wurde oder ob, wie in den meisten solcher Fälle, der Auftrag durch einen Vertriebspartner erteilt wurde. Welcher Vertriebspartner (Mediamarkt, Post, Fachgeschäfte oder meistens externe Callcenter)kann der Mitarbeiter nicht sehen, schon gar nicht, wie z.Bsp der Agent des Callcenters heißt) In solchen Fällen wirst Du eventuell ein Entschuldigungsschreiben der Telekom erhalten. Kannst allerdings fordern, dass man Konsequenzen zieht und eine Beschwerde an diesen Vertriebspartner weitergibt. Ob das allerdings dann so geschieht bleibt ungewiss. Es sei denn, es häufen sich die Beschwerden über diesen Vertriebspartner.

Schade, dass die t-com durch solche Geschäftspraktiken langjährige, bisher zufriedene Kunden mit Gewalt zu anderen Anbietern treibt.

Gabi
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[1.3.1] gabi2879 antwortet auf LOWI
04.08.2007 18:01

2x geändert, zuletzt am 04.08.2007 18:04
Hallo,

Benutzer LOWI schrieb:
Lapidar aber wahr, es ist wirklich nicht hinterlegt. Der CCA kann höchstens sehen, ob er auf einen eingegangenen Anruf (von Dir)hin umgestellt wurde oder ob, wie in den meisten solcher Fälle, der Auftrag durch einen Vertriebspartner erteilt wurde. Welcher Vertriebspartner (Mediamarkt, Post, Fachgeschäfte oder meistens externe Callcenter)kann der Mitarbeiter nicht sehen, schon gar nicht, wie z.Bsp der Agent des Callcenters heißt) In solchen Fällen wirst Du eventuell ein Entschuldigungsschreiben der Telekom erhalten. Kannst allerdings fordern, dass man Konsequenzen zieht und eine Beschwerde an diesen Vertriebspartner weitergibt. Ob das allerdings dann so geschieht bleibt ungewiss. Es sei denn, es häufen sich die Beschwerden über diesen Vertriebspartner.

Inzwischen habe ich über einen T-Punkt erfahren, dass der Auftrag über einen Vertriebspartner bei der Telekom einging.
Welche Konsequenzen die Telekom aus diesen, meiner Meinung nach betrügerischen Methoden dieses Vertriebspartner zieht, ist mir egal.

Meine Konsequenzen:
Zum Ende der Laufzeit werde ich meinen Festnetzanschluss, den dsl-Anschluss und -tarif kündigen und zu einem anderen Anbieter wechseln.
Außerdem werde ich demnächst auf meiner Internetseite, die pro Jahr von ca. 400.000 Personen (stehen in der Regel kurz vor der Gründung eines eigenen Hausstandes) besucht wird, über diesen Vorfall ausführlich berichten.

Gabi
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[1.3.1.1] Nohor antwortet auf gabi2879
18.08.2007 14:19
Benutzer gabi2879 schrieb:

Meine Konsequenzen: Zum Ende der Laufzeit werde ich meinen Festnetzanschluss, den dsl-Anschluss und -tarif kündigen und zu einem anderen Anbieter wechseln.

Gabi
das wird dir vermutlich nix nützen, denn irgendwo hat die T-Kom immer ihre Finger mit im Spiel selbst da, wo du keine T-Kom-Rechnung mehr bekommst. Lies dir mal z.B. die aktuellen Tele2-Komplett-Angebote im Kleingedruckten durch. Die werben sogar damit, dass du keine Telekom-Rechnung mehr bekommst.
Und jetzt stell dir mal vor du hast mit denen irgendeinen Troubble; da hängen dann zwei anonyme Gesellschaften drin, die sich gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben, und du "verhungerst" dazwischen.
Habe einen gleichen wie den hier geschilderten Fall (siehe Strang "Ab*ocker/Betrug), und werde Montag ebenfalls Strafantrag stellen.
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[1.4] EmmZett antwortet auf gabi2879
09.09.2007 20:26
Benutzer gabi2879 schrieb:
Benutzer EmmZett schrieb:


Inzwischen habe ich dieser Umstellung wiedersprochen und u.a. über die Beschwerdestelle der T-com versucht, zu erfahren, wer diesen nie erteilten Auftrag entgegengenommen hat. Die lapidare Antwort auf meine Frage: "Dies ist im System nicht hinterlegt."

Gabi

Offensichtlich kann man doch feststellen, wer solche Aufträge erfindet. Ich habe jetzt auf jeden Fall eine Mitteilung der Staatsanwaltschaft Duisburg bekommen, in der mitgeteilt wird, dass das Verfahren gegen den Beschuldigten xxx an die Staatsanwaltschaft Kleve abgegeben wurde.

Geht doch.

Ciao,
Mario
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[1.4.1] Tingen antwortet auf EmmZett
09.09.2007 23:12
Benutzer EmmZett schrieb:
Benutzer gabi2879 schrieb:
Benutzer EmmZett schrieb:


Inzwischen habe ich dieser Umstellung wiedersprochen und u.a.
über die Beschwerdestelle der T-com versucht, zu erfahren, wer diesen nie erteilten Auftrag entgegengenommen hat. Die lapidare Antwort auf meine Frage: "Dies ist im System nicht hinterlegt."

Gabi

Offensichtlich kann man doch feststellen, wer solche Aufträge erfindet. Ich habe jetzt auf jeden Fall eine Mitteilung der Staatsanwaltschaft Duisburg bekommen, in der mitgeteilt wird, dass das Verfahren gegen den Beschuldigten xxx an die Staatsanwaltschaft Kleve abgegeben wurde.

Geht doch.

Ciao,
Mario

Natürlich kann man sehen wer den Auftrag aufgenommen hat aber erwartest du von einem Leih und Zeitarbeiter das er die Systeme so bedienen kann um zu erkennen das der Auftrag z.B von einem Indivpartner kommt. Aus den Daten kann man die Firma ( kann Name nur bis 5 Zahlen ) und Auftragsnummer sehen. Weitere Angaben kann nur Indiv sagen.
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[1.4.1.1] EmmZett antwortet auf Tingen
12.09.2007 13:30
Benutzer Tingen schrieb:
Benutzer EmmZett schrieb:
Benutzer gabi2879 schrieb:
Benutzer EmmZett schrieb:


Inzwischen habe ich dieser Umstellung wiedersprochen und u.a.
über die Beschwerdestelle der T-com versucht, zu erfahren, wer diesen nie erteilten Auftrag entgegengenommen hat. Die lapidare Antwort auf meine Frage: "Dies ist im System nicht hinterlegt."

Gabi

Offensichtlich kann man doch feststellen, wer solche Aufträge erfindet. Ich habe jetzt auf jeden Fall eine Mitteilung der Staatsanwaltschaft Duisburg bekommen, in der mitgeteilt wird,
dass das Verfahren gegen den Beschuldigten xxx an die Staatsanwaltschaft Kleve abgegeben wurde.

Geht doch.

Ciao,
Mario

Natürlich kann man sehen wer den Auftrag aufgenommen hat aber erwartest du von einem Leih und Zeitarbeiter das er die Systeme so bedienen kann um zu erkennen das der Auftrag z.B von einem Indivpartner kommt. Aus den Daten kann man die Firma ( kann Name nur bis 5 Zahlen ) und Auftragsnummer sehen. Weitere Angaben kann nur Indiv sagen.

Ob es schwierig ist, den Verursacher herauszufinden oder die Hotline-Mitarbeiter ungenügend geschult sind, spielt bei dem Sachverhalt zunächst mal keine Rolle, würde ich sagen.

Ein Kunde beschwert sich über einen Vorgang, der auch die T-Com eigentlich sofort hellhörig machen müsste. Der Kunde möchte wissen, wer für diesen vorgang verantwortlich ist.

Aus Faulheit/Unfähigkeit/Nichtwollen belügt die T-Com den Kunden, indem behauptet wird, der Verantwortliche könnte nicht ausfindig gemacht werden.

Ist wohl nicht verwunderlich, wenn einem da die Kunden weglaufen.

Ciao,
Mario
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[1.4.1.1.1] Tingen antwortet auf EmmZett
12.09.2007 23:40
Benutzer EmmZett schrieb:
Benutzer Tingen schrieb:
Benutzer EmmZett schrieb:
Benutzer gabi2879 schrieb:
Benutzer EmmZett schrieb:


Inzwischen habe ich dieser Umstellung wiedersprochen und u.a.
über die Beschwerdestelle der T-com versucht, zu erfahren, wer diesen nie erteilten Auftrag entgegengenommen hat. Die lapidare Antwort auf meine Frage: "Dies ist im System nicht hinterlegt."

Gabi

Offensichtlich kann man doch feststellen, wer solche Aufträge erfindet. Ich habe jetzt auf jeden Fall eine Mitteilung der Staatsanwaltschaft Duisburg bekommen, in der mitgeteilt wird,
dass das Verfahren gegen den Beschuldigten xxx an die Staatsanwaltschaft Kleve abgegeben wurde.

Geht doch.

Ciao,
Mario

Natürlich kann man sehen wer den Auftrag aufgenommen hat aber erwartest du von einem Leih und Zeitarbeiter das er die Systeme so bedienen kann um zu erkennen das der Auftrag z.B von einem Indivpartner kommt. Aus den Daten kann man die Firma ( kann Name nur bis 5 Zahlen ) und Auftragsnummer sehen. Weitere Angaben kann nur Indiv sagen.

Ob es schwierig ist, den Verursacher herauszufinden oder die Hotline-Mitarbeiter ungenügend geschult sind, spielt bei dem Sachverhalt zunächst mal keine Rolle, würde ich sagen.

Richtig

Ein Kunde beschwert sich über einen Vorgang, der auch die T-Com eigentlich sofort hellhörig machen müsste. Der Kunde möchte wissen, wer für diesen vorgang verantwortlich ist.
Leider nur möglich im Zuge einer Beschwerde über die Verkaufsmethode mit Auskunftsbitte. Bei einem Widerspruch wird einfach der Vertrag wieder umgestellt


Aus Faulheit/Unfähigkeit/Nichtwollen belügt die T-Com den Kunden, indem behauptet wird, der Verantwortliche könnte nicht ausfindig gemacht werden.
Nicht Faulheit/ Unfähigkeit/Nichtwollen ich würde auf Nichtwissen der Möglichkeit tippen. Ich habe heute 2 Verträge zurückgezogen und den Stornierung zurückgemeldet. die eine Firma hatte 2 Ziffern und die anderen 5. Wer das war weiß ich nicht nur dass der dafür seine Provision nicht bekommen soll.

Ist wohl nicht verwunderlich, wenn einem da die Kunden weglaufen.



Ciao,
Mario
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[2] rafael.as antwortet auf EmmZett
12.09.2007 01:09
Mir ging es genauso: Ein Anruf (angeblich von der Telekom) suggerierte eine einfache Benachrichtigung über eine bevorstehende, automatische Vergünstigung ab der nächsten Rechnung. Da mir das seltsam vorkam, habe ich extra nachgefragt und vom sehr freundlichen und seriös wirkenden Hotlinemitarbeiter wurde mir versichert, dass ohne Unterschrift nichts am Tarif geändert würde. Obwohl ich nichts eingewilligt hatte, kam nach Tagen eine "Auftragsbestätigung" zum Tarifwechsel vom 12 zum 24 Monatsvertrag. Ich denke nach dem schriftlichen Einspruch folgt die Kündigung. Unglaublich :-(
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[2.1] EmmZett antwortet auf rafael.as
12.09.2007 13:32
Benutzer rafael.as schrieb:
nichts am Tarif geändert würde. Obwohl ich nichts eingewilligt hatte, kam nach Tagen eine "Auftragsbestätigung" zum Tarifwechsel vom 12 zum 24 Monatsvertrag. Ich denke nach dem schriftlichen Einspruch folgt die Kündigung. Unglaublich :-(

Hallo Rafael,

dann drücke ich Dir die Daumen, dass wenigstens Tarif-Rückumstellung bei Dir auch so reibungslos klappt wie bei mir. Wenigstens das hat ja wieder Erwarten sofort funktioniert.

Ciao,
Mario
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[2.2] Tingen antwortet auf rafael.as
12.09.2007 23:46
Benutzer rafael.as schrieb:
Mir ging es genauso: Ein Anruf (angeblich von der Telekom)
Kann man auch nachträglich aus den Vertragdaten herauslesen. Nicht den Namen aber ob Indiv oder Telekom direkt.
suggerierte eine einfache Benachrichtigung über eine bevorstehende, automatische Vergünstigung ab der nächsten Rechnung. Da mir das seltsam vorkam, habe ich extra nachgefragt und vom sehr freundlichen und seriös wirkenden Hotlinemitarbeiter wurde mir versichert, dass ohne Unterschrift nichts am Tarif geändert würde. Obwohl ich nichts eingewilligt hatte, kam nach Tagen eine "Auftragsbestätigung" zum Tarifwechsel vom 12 zum 24 Monatsvertrag. Ich denke nach dem
schriftlichen Einspruch folgt die Kündigung. Unglaublich :-(
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[2.2.1] Spardoktor antwortet auf Tingen
13.09.2007 04:08
Diese unseriösen Werbemethoden sind auch bestimmt ein Dorn im Auge der Telekom.

Schliesslich sind die Maßnahmen stetig erhöht worden. Ich als ein Vetriebspartner musste ein Callcenter und Haustürwerbeverbot unterschreiben das ich voll unterstütze und auch einhalte. Ich bin überzeugt von den Leistungen der Telekom und verkaufe Sie gern. Das Ergebnis sind zufriedene Kunden die mich gerne weiterempfehlen, was mich natürlich sehr freut.

Leider sind es die "schwarzen Schafe" die diese Verhaltensweisen an den Tag legen und immer wieder Möglichkeiten finden ihre Verträge trotz Kontrollmöglichkeiten zu plazieren. Die Wut der Kunden auf die Telekom und die daraus resultierende Wechselwilligkeit kommt ihnen gerade zu Pass, denn den meisten ist das Image der Telekom egal, denn sie haben meistens noch einen bunten Mix von anderen Anbietern im Programm um die Wechselwilligen abzufangen.

Ich bin mir sicher, dass die Provisionrückforderungen der T-Com bei Vertragsstornierungen die "schwarzen Schafe" schnell zum Aufgeben zwingen wird. Denn arbeiten ohne Geld ist nicht effektiv.

Nicht desto trotz einige Tipps um sich vor Ärger zu schützen:

Wenn Sie einen T-Com Anschluss beauftragen oder verändern rufen sie bitte selbst die Hotline 0800/3301000 an suchen einen T-Com Vertriebspartner oder einen T-Punkt auf.

Teilen sie dem Mitarbeiter mit das Sie keine telefonische Beratung wünschen sondern nur schriftliche Beratung. Im System da nichts gestrichen werden. Im Gegenteil die Beratungsform muß angekreuzt werden. Sie können übrigens auch die telefonische Beratung auch bei Bestandsverträgen auschliessen lassen. Ein Anruf bei der Hotline 0800/3301000 genügt.

Haben Sie doch jemanden am Telefon. Verrate Sie niemals geheime Dinge wie Ihre Kundennummer oder Ihr Geburtsdatum. Diese Sachen genügen um im INDIV-Portal ihre Daten zu ziehen und ihren Telefonanschluss umzustellen. Das wäre so als würden sie einem Fremden mal so flux ihr Pin für ihr Bankkonto verraten!!!

Wenn Sie angerufen werden und sie interessiert das Angebot dann sollten Sie wissen das die Telekom kein Informationmaterial per Post versendet. Sie stellen Ihnen das Angebot lediglich telefonisch vor. Informationen gibt es im Internet oder in den T-Punkten. Sollte Ihnen der Anrufer den postalischen Versand von Informationsmaterial anbieten sollten Sie misstrauisch werden.

Fragen Sie den Anrufer nach seinem Namen, nach seiner Rückrufnummer und der Abteilung oder Niederlassung für die er tätig ist. Ist er T-Com Mitarbeiter oder im Auftrag der T-Com tätig wir er Ihnen alle Daten unverzüglich mitteilen.

Am besten ist Sie legen einfach auf und falls Sie sich mit dem Gedanken der Beauftragung tragen suchen Sie einen T-Com Vertriebspartner, einen T-Punkt auf oder beauftragen ihr Produkt eigenständig über die 0800/3301000.

Sollte jemand unverlangt ihren Anschluss umstellen wollen, erhalten Sie eine Auftragsbestätigung. Hier reicht eigentlich der Anfruf bei der Hotline und dieser wird sofort wieder storniert. Auch hierrüber erhalten Sie eine Stornierungbenachrichtigung.

Am einfachsten machen Sie es wie ich. Höre ich eine Werbeanruf egal von wem lege ich einfach auf...

So hoffe meine Tipps haben weiergeholfen. Ansonsten könnt Ihr mich gerne persönlich ansprechen. Ich helfe gern weiter.

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[2.2.1.1] kfschalke antwortet auf Spardoktor
13.09.2007 08:39
Benutzer Spardoktor schrieb:
Diese unseriösen Werbemethoden sind auch bestimmt ein Dorn im Auge der Telekom.

Schliesslich sind die Maßnahmen stetig erhöht worden. Ich als ein Vetriebspartner musste ein Callcenter und Haustürwerbeverbot unterschreiben das ich voll unterstütze und auch einhalte. >
Leider sind es die "schwarzen Schafe" die diese Verhaltensweisen an den Tag legen....

Wieso schwarze Scharfe, die t-com beauftragt doch die Call Center selbst. Also nicht irgendwelche VPs.
Und solange die t-com nur für Verträge zahlt, muss sie damit leben, dass die Verträge durchgedrückt werden. Wenn sie Qualität und Kundenberatung wollte, dann müßte sie pro Call zahlen.
Also um es klar zu sagen, die t-com beauftragt die Call Center, die Verkaufsstark sind, also ist es gewollt, dass die Verträge gemacht werden....
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[2.2.1.1.1] Spardoktor antwortet auf kfschalke
13.09.2007 10:22
Woher hast du die Erkenntnis. Hier nun ein interessanter Link aus my-hammer.de. Ich denke nicht das die Telekom diese Auktion gestartet hat.

http://www.my-hammer.de/showAuction.php?auctionID=729105
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[2.2.1.1.1.1] kfschalke antwortet auf Spardoktor
13.09.2007 12:52
Benutzer Spardoktor schrieb:
Woher hast du die Erkenntnis. Hier nun ein interessanter Link aus my-hammer.de. Ich denke nicht das die Telekom diese Auktion gestartet hat.

http://www.my-hammer.de/showAuction.php?auctionID=729105

Woher ich die Erkenntnis habe, dass die t-com Aufträge an Call Center vergibt? Frage mal bei entsprechenden Call Centern nach, die eine gewisse Größe haben. Und diese Call Center würden auch nie ihre Aufträge über my-hammer besorgen. Das läuft auf ganz anderen Ebenen ab, oder was meinste warum es Call Center mit eigenen Vertriebspartnernummern gibt?
Und Ausschreibenungen für Call Center gibt es über diverse ausschreibungsplattformen für Call Center, wie z.b. via Call-Center.de.
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[2.2.1.1.2] roberthl antwortet auf kfschalke
14.09.2007 10:07
es gibt in deutschland rund 18 externe callcenter die für die telekom arbeiten
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[2.2.1.1.2.1] Voltolux antwortet auf roberthl
15.09.2007 19:29
Zu dem ganzen kann ich nicht soooo viel sagen aber einen kleinen und durchaus sehr interessanten Beitrag!

Vorweg: ich bin mit T-Com so weit zu frieden und habe auch selten Probleme und ansonsten gibt es ja kostenfreie Hotline´s die sehr kulant und hilfsbereit sind.

T-Com beauftrag ein belibiges Call-Center die eigenen Kunden mal anzurufen ob man soweit zufrieden ist (machen alle große Unternehmen die mit Telefonie und Internet zu tun haben)! In diesem Zusammenhang gibt die T-Com entsprechende Listen frei fürs Call-Center mit allen relevanten Daten für Kundenumfragen, zusatzprodukte anbieten, Tarifwechsel, Neuanschlüsse, usw...

Kommen wir nun zu dem eigentlichen Interessanten Beispiel wie ein Callcenter Agent etwas sehr gut verkaufen kann!

Agent ruft bei Kunde "A" an:

Agent: Hallo, mein Name ist "Mustermann" und ich bin von Ihrem Telfonanbieter. Ich rufe Sie an um einmal bei Ihnen nachzufragen ob Sie mit uns zufrieden sind?
"A": Ja, natürlich bin zu frieden.
Agent: Das ist schön, das freut uns! Uns ist bei Ihrer letzten Rechnung ein kleiner Fehler unterlaufen, dafür möchten wir uns vorab schonmal bei Ihnen entschuldigen und werden diesen Fehler Selbstverständlich wieder gutmachen. Dafür benötige ich zum Datenabgleich einmal ein paar Daten von Ihen....

Den rest kann man sich denken, denn diese Gespräche laufen so vertrauenswürdig ab, das man garnicht erst auf die Idee kommt "Hey, da könnte ja was faul sein" um dann noch rechtzeitig aufzulegen! praktiziert wird dieses jedoch meistens von Arcor-Call-Centern, freenet-Call-Centern, usw...

Das beste was man dabei machen kann ist ganz einfach solche Gespräche sofort zu beenden ohne auch nur das Wort "JA" zu verwenden und wie bisher schon gesagt irgendwelche anderen Daten zu nennen.

MFG Voltolux