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Telekom T-Net: Sonderkündigung+Rufnummerportierung nicht möglich


10.10.2010 22:29 - Gestartet von ThomasausWB
Hallo!
Ich habe diesen Fall auch schon mal im Heise.de Forum gestellt, dort wurde mir Teltarif.de empfohlen.

Hier mein Anliegen:

Meine Großmutter ist am 01.07.2010 in ein Pflegeheim gezogen. Dort ist eine Telefonanlage vorhanden, sodass jedes Zimmer mit einem Telefonanschluss + fester Rufnummer ausgestattet ist. Daher kann der bisherige analog Anschluss der Telekom nicht mitgenommen werden, die Rufnummer ebenfalls nicht.

Da es die Rufnummer schon ca. 13 Jahre gibt und diese auch vielen alten Arbeitskollegen bekannt ist, ist es meiner Großmutter sehr wichtig die Nummer zu behalten.

Da der Anschluss im Pflegeheim nicht realisiert werden kann, gibt es ein Recht auf Sonderkündigung (mehrfach von Hotline bestätigt bekommen). Die Rufnummerportierung, soll der Einfachheit halber zu erfolgen. Wir haben dem Portierungsauftrag die Kopie der Ummeldebestätigung des Einwohnermeldeamtes sowie in Kopie die Bestätitigung der Heimaufnahme beigelegt. Wenige Tage später die Info von Sipgate - Telekom stimmt der Portierung erst zum regulärem Vertragsende zu (22.06.2011). Wir haben daraufhin selber ein Schreiben zur Telekom gesendet, ebenfalls mit den Nachweisen, aber es gab keine Rückmeldung. Nach mehrmaligen Anrufen bei der Hotline, was ja nicht eben Mal nebenbei gemacht werden kann (jedes mal ca. 20 Minuten Warteschleife) habe ich nun vor ca. einer Woche von einem Hotlinemitarbeiter erfahren, dass Sonderkündigung + Portierung halt nicht möglich ist.

Das nächste Problem ist ja, dass inzwischen in der alten Wohnung wieder jemand wohnt. Da wir keine Rechnungen mehr erhalten, können wir auch gar nicht prüfen, ob jemand auf Omas Kosten telefoniert...Gespräche fallen auf jeden Fall an, aber das kann an der Rufweiterleitung liegen, die ich am Auszugstag noch eingerichtet habe.

Eben habe ich noch Mal mit der Hotline telefoniert. Es hat sich bestätigt, dass Sonntag Abend die schlecht geschulten Aushilfen da sind.... Erst hieß es, dass gar keine Portierung beauftragt wäre....

Kontaktanschrift ist inzwischen auf das Pflegeheim geändert, die Rechnungen gehen aber weiter an die alte Anschrift, weil da ja noch der Anschluss aktiv ist. (Nachsendeauftrag haben wir bei der Post keinen gestellt...wäre total unnötig, da alles umgemeldet ist)

Solange keine Umzugsantrag gestellt ist, könne an dem Anschluss nichts gemacht werden, also auch nicht deaktiviert werden. Der Anschluss bleibt ohne Umzugsantrag halt bis Ende Juni 2011 in der alten Wohnung aktiv. Man könne sich ja mit dem Nachmieter einigen, dass der den Anschluss und die Rufnummer übernimmt. Nur das bringt uns ja herzlich wenig.

Die von der Hotline hat mir nun empfohlen, einen Umzugsauftrag zu stellen. Dann würde man ja sehen ob der Anschluss da tatsächlich nicht realisiert werden kann.

Bin kurz davor, morgen noch Mal bei der Hotline anzurufen und einen Umzug in Auftrag zu geben. Vielleicht klappt das ja zufällig, dass dann Sipgate die Nummer bekommt.

Was können wir sonst noch probieren?

Gruß
Thomas
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[1] Telly antwortet auf ThomasausWB
10.10.2010 22:54
Das nächste Problem ist ja, dass inzwischen in der alten Wohnung wieder jemand wohnt. Da wir keine Rechnungen mehr erhalten, können wir auch gar nicht prüfen, ob jemand auf Omas Kosten telefoniert...Gespräche fallen auf jeden Fall an, aber das kann an der Rufweiterleitung liegen, die ich am Auszugstag noch eingerichtet habe.

Hat die Oma vorher per Bankeinzug bezahlt? Was sagen die Kontoauszüge? Was sagt die Rechnungsabteilung der Telekom? Werden noch weiter Rechnungen gestellt? Ihr solltet Rechnungskopien anfordern.

Solange keine Umzugsantrag gestellt ist, könne an dem Anschluss nichts gemacht werden, also auch nicht deaktiviert werden. Der Anschluss bleibt ohne Umzugsantrag halt bis Ende Juni 2011 in der alten Wohnung aktiv. Man könne sich ja mit dem Nachmieter einigen, dass der den Anschluss und die Rufnummer übernimmt. Nur das bringt uns ja herzlich wenig.

Natürlich bringt Euch das nichts. Ist aber mit den Nachmietern zu reden? Schon mal probiert? Fragt doch mal, wie sie telefonieren?

Mir fällt gerade ein. Soweit ich weiß, kann man seinen Anschluss komplett für abgehende Anrufe sperren lassen. Das würde ich Euch schon mal dringend raten. Wobei die Auftragsbestätigung an eine andere Adresse als Anschlussadresse geschickt werden sollte - da der neue Mieter sonst mit den Daten den Anschluss vielleicht wieder freischalten kann. Ihr habt da eine sehr verzwickte Situation.

Wohin hast Du die Rufweiterleitung eigentlich gemacht? Auf den Anschluss im Pflegeheim? Wie erkennt die Oma, ob sie das eingehende Gespräch gerade Geld kostet oder nicht?

Die von der Hotline hat mir nun empfohlen, einen Umzugsauftrag zu stellen. Dann würde man ja sehen ob der Anschluss da tatsächlich nicht realisiert werden kann.

Bin kurz davor, morgen noch Mal bei der Hotline anzurufen und einen Umzug in Auftrag zu geben. Vielleicht klappt das ja zufällig, dass dann Sipgate die Nummer bekommt.

Also ich empfehle nicht locker zu lassen. Versuche irgendwie weitergeleitet zu werden an eine Person, die später auch ein Fax von Dir (bzw. Oma) bekommen kann. Mit der Person sollte abgesprochen sein, dass Ihr in dem Fax den Anschluss mit sofortiger Wirkung kündigt und die Nummer portieren könnt und Ihr im Gegenzug die Monatsgebühren bis zu einer regulären Kündigung in einem Betrag zu zahlen bereit seid.

Sollte das gleiche Ziel halt mit dem Umzugsservice erreicht werden können - dann auch das. Ich weiß ja nicht, wie die Telekom sowas intern abwickelt. Aber zielführend kann nur sein, eine Person an den Apparat zu bekommen, die auch wirklich weiterhelfen kann und der man auch wirklich ein Fax schicken kann.

In der Zwischenzeit kann der Nachmieter weiter Kosten verursachen. Also das abgehende Telefonieren würde ich sperren lassen. Das macht die Telekom sicher nicht kostenlos. Aber das wäre es mir wert.

Telly
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[2] LOWI antwortet auf ThomasausWB
11.10.2010 01:06
Benutzer ThomasausWB schrieb:
Hallo!
Ich habe diesen Fall auch schon mal im Heise.de Forum gestellt, dort wurde mir Teltarif.de empfohlen.

Hier mein Anliegen:

Meine Großmutter ist am 01.07.2010 in ein Pflegeheim gezogen. Dort ist eine Telefonanlage vorhanden, sodass jedes Zimmer mit einem Telefonanschluss + fester Rufnummer ausgestattet ist. Daher kann der bisherige analog Anschluss der Telekom nicht mitgenommen werden, die Rufnummer ebenfalls nicht.

Da es die Rufnummer schon ca. 13 Jahre gibt und diese auch vielen alten Arbeitskollegen bekannt ist, ist es meiner Großmutter sehr wichtig die Nummer zu behalten.

Da der Anschluss im Pflegeheim nicht realisiert werden kann, gibt es ein Recht auf Sonderkündigung (mehrfach von Hotline bestätigt bekommen). Die Rufnummerportierung, soll der Einfachheit halber zu erfolgen. Wir haben dem Portierungsauftrag die Kopie der Ummeldebestätigung des Einwohnermeldeamtes sowie in Kopie die Bestätitigung der Heimaufnahme beigelegt. Wenige Tage später die Info von Sipgate
- Telekom stimmt der Portierung erst zum regulärem Vertragsende zu (22.06.2011). Wir haben daraufhin selber ein Schreiben zur Telekom gesendet, ebenfalls mit den Nachweisen, aber es gab keine Rückmeldung. Nach mehrmaligen Anrufen bei der Hotline, was ja nicht eben Mal nebenbei gemacht werden kann (jedes mal ca. 20 Minuten Warteschleife) habe ich nun vor ca. einer Woche von einem Hotlinemitarbeiter erfahren, dass Sonderkündigung + Portierung halt nicht möglich ist.

Ja das stimmt,eine vorzeitige Portierung ist nicht möglich. (Wenns auch im Interesse des Kunden ist, aber welcher Anbieter lässt SEINEN Kunden schon gern vorzeitig zur Konkurrenz ziehen und verzichtet obendrein noch auf das sichere Geld...) Eine Sonderkündigung ist aber generell eine Kulanzentscheidung, die bis auf eine Ausnahme, nicht in den AGB geregelt sind. Generell gilt, dass die Telekom bei jedem Umzug in ein Seniorenheim, dazu zählt allerdings nicht das "Betreute Wohnen", bei Vorlage entsprechender Nachweise, den Vertrag vorzeitig beendet. Möglich mit einer Kündigung u. z.Bsp. Mietvertrag Seniorenheim, nicht aber bei einer Portierung.

Das nächste Problem ist ja, dass inzwischen in der alten Wohnung wieder jemand wohnt. Da wir keine Rechnungen mehr erhalten, können wir auch gar nicht prüfen, ob jemand auf Omas Kosten telefoniert...Gespräche fallen auf jeden Fall an, aber das kann an der Rufweiterleitung liegen, die ich am Auszugstag noch eingerichtet habe.

Lass Dir eine abgehende Rufnummernsperre einrichten, kostet einmalig 10,16 Euro. Allerdings ist die Weiterleitung dann nicht mehr möglich. Mit dem Sicherheitspaket Plus (2,99/Monat, richtest Du aber selber ein) kannst Du ebenfalls abgehende Gespräche sperren, bestimmte Zielrufnummern aber durchlassen.

Eben habe ich noch Mal mit der Hotline telefoniert. Es hat sich bestätigt, dass Sonntag Abend die schlecht geschulten Aushilfen da sind....

Na so'n Blödsinn, da gibts keine Unterschiede. Ich muß jedes 2.WE ran... :-(

Erst hieß es, dass gar keine Portierung beauftragt
wäre....

Naja da hat entweder einer nur mit einem Auge geguckt oder es ist wirklich so. Aufgrund der noch längeren Frist, kann es sein, dass der Auftrag bei der Telekom systemtechnisch noch nicht erfasst ist.

Kontaktanschrift ist inzwischen auf das Pflegeheim geändert, die Rechnungen gehen aber weiter an die alte Anschrift, weil da ja noch der Anschluss aktiv ist. (Nachsendeauftrag haben wir bei der Post keinen gestellt...wäre total unnötig, da alles umgemeldet ist)

Kontaktadresse und Rechnungsanschluss kann man unterschiedlich ändern lassen. Sinnvoll ist es wohl in Eurem Fall, dass alles auf das Pflegeheim läuft - lasst es ändern.

Solange keine Umzugsantrag gestellt ist, könne an dem Anschluss nichts gemacht werden, also auch nicht deaktiviert werden.

Nichts gemacht werden? Du kannst doch jederzeit Änderungsaufträge veranlassen - z.Bsp. eine Sperre. Einzige Ausnahme, der Portierungsauftrag ist schon aktiv und wurde von der Telekom schriftlich bestätigt.

Der
Anschluss bleibt ohne Umzugsantrag halt bis Ende Juni 2011 in der alten Wohnung aktiv.

Oder Du lässt den Anschluss woanders hinziehen... ;-)

Die von der Hotline hat mir nun empfohlen, einen Umzugsauftrag zu stellen. Dann würde man ja sehen ob der Anschluss da tatsächlich nicht realisiert werden kann.

Bin kurz davor, morgen noch Mal bei der Hotline anzurufen und einen Umzug in Auftrag zu geben. Vielleicht klappt das ja zufällig, dass dann Sipgate die Nummer bekommt.

Was können wir sonst noch probieren?

Also ein Tipp von mir. Ihr kündigt den Telefonanschluss und teilt gleichzeitig mi, dass die Rufnummer als weitere MSN an einem Telekom-ISDN-Anschluss geschaltet werden soll. Sicher wird sich in der Verwantschaft oder im Bekanntenkreis jemand finden, der damit einverstanden ist. Diese Zusage sollte schriftlich von der Person bestätigt werden, kann im gleichen Schreiben wie die Kündigung erfolgen. Sinnvoll wäre ein Anschluss mit einer Flat, dann bleiben die weitergeleiteten Gespräche kostenfrei. Ist das erledigt, dann könnt Ihr es entweder mit der Umleitung (da kostenfrei) belassen oder Ihr beauftragt dann die Portierung dieser einen Rufnummer (ja auch Einzelrufnummern vom ISDN-Anschluss kann man portieren). Kann aber schwierig sein, da dann die persönlichen Daten des Anschlussinhabers, mit den Daten Deiner Oma nicht übereinstimmen. Wichtig ist bei ner Kündigung auch zu beachten, dass die Rufnummer die entsprechende Längenvorgabe erfüllt. Ist sie zu kurz (z.Bsp. 3-oder 4-stellig), dann wirds schwierig. Natürlich kann man auch direkt kündigen (ohne dass die Rufnr. als weitere MSN geschaltet wird) und darauf vertrauen, dass der neue Anbieter eine nachträgliche Portierung hinbekommt..., darauf wür ich mich aber nicht verlassen.

Gruß LOWI
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[3] Geschke antwortet auf ThomasausWB
16.10.2010 22:08
Hallo,

definiv räumt die DTAG bei Umzug in ein Pflegeheim ein Sonderkündigungsrecht ein. Allerdings nur, wenn die DTAG dort keinen Anschluss bereitstellen kann. Dies ist bei Pflegeheimen der Fall, die eine eigene Hausanlage betreiben.

Nur eine Portierung von "normalen Rufnummern" in solche eine Hausanlage ist nicht möglich! Die Haupteingangsnummer des Pflegeheim steht ja fest und die Nebenstelle (nennen wir es Durchwahlnummer) wird dieser Nummer zugeteilt.

Sollte das mit der eigenen Hausanlage nicht der Fall sein, gebe ich LOWI Recht, dass es bei eine Portierung kein Sonderkündigungsrecht gibt. Erklärt hat er's ja schon. Wenn Du aber den Telefonanschluss selbst kündigst, ist die Rufnummer futsch bzw. der neue Anbieter hat einen guten Trick, die für sich zu bekommen.
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[4] hueb8 antwortet auf ThomasausWB
20.10.2010 10:33
Hallo Thomas,

einige Fragen zu dem Thema. Woher kommt die lange Bindungsdauer. Bei einem 13 Jahre alten Anschluß ist ohne Änderung normalerweise eine 6-tägige Kündigungsfrist. Sofern Du an die letzte Papierrechnung rankommst und dort unter den Rechnungspositionen T-Net-Anschluß steht und nicht Call .... ist die Kündigungsfrist wie oben beschrieben. Ansonsten melde den Anschluß bei mein T-Home an und danach kannst Du die Daten ggf. selbst einsehen bzw. u.U. Weiterleitung einrichten.