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Rechnung/Widerspruch/Mahnung


07.07.2003 16:37 - Gestartet von sunside
Hallo,

nachdem mir T-Online absolut nicht nachvollziehbare Dinge berechnet hat, habe ich Widerspruch gegen die Rechnung eingelegt. Nun habe ich eine Mahnung bekommen. Die Hotline-Dame meinte, das sei so üblich. Rechnungen müsse man trotz Widerspruchs zahlen und bekomme dann ggf. sein Geld zurück.

Was würdet Ihr tun? Dürfen die das überhaupt?

Viele Grüße
SunSide
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[1] spunk_ antwortet auf sunside
07.07.2003 17:13
Benutzer sunside schrieb:

nachdem mir T-Online absolut nicht nachvollziehbare Dinge berechnet hat, habe ich Widerspruch gegen die Rechnung eingelegt. Nun habe ich eine Mahnung bekommen. Die Hotline-Dame meinte, das sei so üblich. Rechnungen müsse man trotz Widerspruchs zahlen und bekomme dann ggf. sein Geld zurück.

so nen fall hatte ich auch mal.

meine vorgehensweise:

beim bankeinzug der telekom die rehcnungsstelle der telekom _vorher_ bitten diesen strit5igen teilbetrag nicht einzuziehen (das wird definitiv gemacht... hartnäckig bleiben)

sowohl t-online (und als kopie immer die telekom) per fax über den aktuellen vorgang informieren (mündliche absprachen mit den hotlines... t-online:08003305533 /fax 08003305544 bzw. telekom: 08003301020/fax 08003301021 sind wenig hilfreich, weil sehr häufig andere aussagen der mitarbeiter kommen)

bei mir hat sich das etwa 6 monate hingezogen: ich widerspruch, t-online :prüfung und ´wir haben recht und sie unrecht und sie müssen zahlen´; darauf ich widerspruch undsoweiter undsofort


schlussendlich habe ich ´aus kulanzgründen´ den kompletten betrag erstattet gekriegt. rechtliche sache war mir da egal, hauptsache die sache hat gapasst
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[1.1] Staunemann antwortet auf spunk_
07.07.2003 17:28
Lasst doch die Kirche im Dorf! Wie hoch ist denn der strittige Mehrbetrag? Sofern es sich um ein paar Euro handelt einfach bezahlen und T-Online ist solvent genug, dies nach der Klärung gutzuschreiben. Das schon Eure Nerven, ist partnerschaftlich und funktioniert – garantiert!

Und dann in aller Ruhe erklären, was an der Rechnung nicht stimmt, das geht telefonisch sehr gut und dann kommt auch die Gutschrift. Ich selbst habe völlig problemlos für zwei Eco-Tarife eine Rückerstattung für jeweils über ein Jahr bekommen (war selbst schuld, hatte vergessen die Büroanschlüsse zu kündigen).
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[1.1.1] spunk_ antwortet auf Staunemann
07.07.2003 17:48
Benutzer Staunemann schrieb:
Lasst doch die Kirche im Dorf! Wie hoch ist denn der strittige Mehrbetrag? Sofern es sich um ein paar Euro handelt einfach
bei mir haben die rückwirkend , entgegen der bestätigungsnachricht den tarifwechsel zu meinen ungunsten berechnet, war ein betrag von etwas über 70EUR.

und ich warte keine 6 monate! und so langsam ist t-online mit erstattungen.

es gab nur einmal den fall dass eine erstattung innerhlab eines abrechnungszeitraumes stattgefunden hat.

telekom schreibt dagagen sogar teilbeträge der grundgebühr gut, wenn einmal der anschluss für einige tage komplett ausfällt.

gutzuschreiben. Das schon Eure Nerven, ist partnerschaftlich und funktioniert – garantiert!
ich habe partnerschaftlich der rechnun gsstelle erklärt: entweder nur den teilbetrag einziehen, oder ich ziehe die lastschrift "mit ihrem einverständnis" zurück und überweise den korerkten betrag. dem können die einfach nicht widersprechen.

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[1.2] sunside antwortet auf spunk_
07.07.2003 19:31
beim bankeinzug der telekom die rehcnungsstelle der telekom _vorher_ bitten diesen strit5igen teilbetrag nicht einzuziehen (das wird definitiv gemacht... hartnäckig bleiben)

Ich nehme nicht am Lastschriftverfahren teil bzw. das ist ein extra Buchungskonto, für das ich eine Rechnung bekommen habe.

Interessanterweise hat mir die Hotline-Dame weismachen wollen, dass das in deren AGB stünde, dass ich strittige Rechnungen erst zahlen und mir dann erstatten lassen muss. Als juristisch zumindest grundlegend gebildeter Mensch hat mich das verwundert, dass man sowas in AGB vereinbaren kann, und so habe ich die Passage gesucht und nicht gefunden.

Außerdem habe ich gelesen, dass Sperren erst ab Außenständen von 80 EUR gesetzt werden können, was mir die Hotline-Dame auch anders angedroht hat.

Jetzt habe ich noch mal dort angerufen, und der Mitarbeiter war etwas ehrlicher/kompetenter. Er hat mir erzählt, dass mein Widerspruch angeblich schon einen Tag nach Eingang als erledigt erklärt wurde. Allerdings hat man mir 2 Wochen später noch am Telefon erzählt, er sei noch in Bearbeitung. Er wollte versuchen, eine Zahl- u. Mahnsperre zu setzen und das Ganze noch mal als Reklamation aufzunehmen.

Immerhin schon mal was. Aber was mache ich dann jetzt weiter, wenn die sich stur stellen? Warten bis der Anwalt kommt?

Viele Grüße
SunSide
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[1.2.1] burgmann antwortet auf sunside
07.07.2003 20:30
Erst einmal muß ich doch meine Verwunderung zum Ausdruck bringen,das spunk_ in all seinen Postings mit der Telekom nie irgend welche Probleme hat und mit denen bestens klar kommt.Und jetzt nicht mehr?
Hey,spunk_,was ist los,doch noch einmal über den Laden nachgedacht??

Aber jetzt erst einmal zum wirklichen Thema:

Bezahle/Überweise nur so viel,wie Du sonst im Durchschnitt an Kosten hast.
Lege Widerspruch ein.Der wird zwar schon abgelehnt,bevor die überhaupt Deinen Brief geöffnet haben.Aber gegen die Ablehnung des Widerspruchs kannst Du abermals Widerspruch einlegen.
Sicherlich wirst auch Du von der Anwaltskanzlei Sailer&Kollegen Post bekommen,aber lasse Dich nicht einschüchtern.
Warum Sailer&Kollegen?
Die Kanzlei ist in Süddeutschland und läßt auch dort,im Auftrag der Telekom,alle Gerichtstermine machen,obwohl die Rechnung,etc. aus Recklinghausen kommt.
Das Ganze nur aus dem Grund,damit Dir noch einmal hohe Reisenkosten entstehen,welche meistens den strittigen Betrag übersteigen.
Genauso habe ich es mit der ÖTV erlebt.Hat den Sitz in NRW und reicht Klage auf Beitragzahlung ein in?
Richtig,in Berlin!!!
Gehe besser zuerst zur Verbraucherberatung und lass Dich dort beraten.Auch wenn Du Recht hast,heißt es noch lange nicht,das Du auch Recht bekommst!!!!!
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[1.2.1.1] thham antwortet auf burgmann
07.07.2003 20:43
So ein Quatsch!

Wenn man im Recht ist, zahlt der Unterlegene die ganzen Fahrtkosten und noch mehr!

*kopfschüttel*
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[1.2.1.1.1] sunside antwortet auf thham
07.07.2003 20:54
Benutzer thham schrieb:
So ein Quatsch!

Wenn man im Recht ist, zahlt der Unterlegene die ganzen Fahrtkosten und noch mehr!

*kopfschüttel*

Das ist definitiv falsch laut Auskunft eines Anwalts (in anderer Sache).
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[1.2.1.1.1.1] thham antwortet auf sunside
08.07.2003 08:03
Wenn es ein Gerichtsverfahren gibt, sind die Fahrtkosten zur Ladung zum Haupttermin notwendige Kosten des Rechtsstreits, die der Unterlegene zu zahlen hat.

Ich bin selbst Jurist und kann nur sagen, dass das völlig unstrittig ist.

Außerdem hat die DTE immer diese Kanzlei, auch bei jemandem aus Süddeutschland, der dann nicht lange fahren muss.
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[1.2.1.2] sunside antwortet auf burgmann
07.07.2003 21:04
Bezahle/Überweise nur so viel,wie Du sonst im Durchschnitt an Kosten hast.

Die komplette Forderung ist unberechtigt. Definitiv falsch / nicht nachvollziehbar abgerechnet, das erkennt jeder, der sein Excel bedienen kann oder sich 5 Minuten Zeit nimmt.

Lege Widerspruch ein.Der wird zwar schon abgelehnt,bevor die überhaupt Deinen Brief geöffnet haben.Aber gegen die Ablehnung des Widerspruchs kannst Du abermals Widerspruch einlegen.

Hab ich. Jetzt auch mal per Einschreiben/Rückschein. :-(

Sicherlich wirst auch Du von der Anwaltskanzlei Sailer&Kollegen Post bekommen,aber lasse Dich nicht einschüchtern.

Wegen 28,65 €?

Das Ganze nur aus dem Grund,damit Dir noch einmal hohe Reisenkosten entstehen,welche meistens den strittigen Betrag übersteigen.

Wenn ich allerdings dort n Anwalt nehme, haben sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Aber erst mal einen finden für den Betrag.

Gehe besser zuerst zur Verbraucherberatung und lass Dich dort beraten.Auch wenn Du Recht hast,heißt es noch lange nicht,das Du auch Recht bekommst!!!!!

Die Erfahrung hab ich leider auch schon öfter gemacht. Und da wollte ich morgen mal anrufen.

Leider bin ich auch demnächst für ein Jahr im Ausland und hab im Übrigen andere Sorgen als mich um die Schlampereien der Telekom zu kümmern.

Mit freundlichem Gruß
SunSide
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[2] werne antwortet auf sunside
08.07.2003 12:29
Ja natürlich dürfen die dich abmahnen, denn die wollen doch ihr geld

für dich ist jetzt nur noch der weg zum anwalt möglich da wohl kein beidseitiges entgegenkommen möglich ist

und die kosten trägt wie immer der verlierer

also überleg dir ob es sich lohnt
#
werner

Benutzer sunside schrieb:
Hallo,

nachdem mir T-Online absolut nicht nachvollziehbare Dinge berechnet hat, habe ich Widerspruch gegen die Rechnung eingelegt. Nun habe ich eine Mahnung bekommen. Die Hotline-Dame meinte, das sei so üblich. Rechnungen müsse man trotz Widerspruchs zahlen und bekomme dann ggf. sein Geld zurück.

Was würdet Ihr tun? Dürfen die das überhaupt?

Viele Grüße
SunSide
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[2.1] comedian antwortet auf werne
10.07.2003 06:12
Benutzer werne schrieb:
und die kosten trägt wie immer der verlierer

Bei unbegründeten Forderung dürfte das T-Online sein. Wäre nicht das erste mal, dass die was grottenfalsch abrechnen.

also überleg dir ob es sich lohnt

Bei einer unbegründeten Forderung dürfte es sich lohnen.

Gruß
Comedian