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Ist das seriös?


22.09.2009 19:55 - Gestartet von HUB
Hallo,

bin aus Frust gerade dem Forum beigetreten, um meinem Ärger Luft zu machen bzw. die "kundenfreundliche" Vorgehensweise der DTAG zu verbreiten:

Ich habe z.Zt. noch einen CALL&SURF COMFORT PLUS/T-ISDN- Vertrag laufen - seit Dez. 2007 - also nunmehr nur noch ca. 2 Monate.
Seit August 2009 kämpfe ich mit den "Rückgewinnern"!
Anfang August wollte man mir eine Verlängerung des Vertrages unterschieben, obwohl ich lediglich Infomaterial erwartet habe. Was kam per gesondertem Zustell-Service im Post-Ident-Verfahren: Vertragsunterlagen, die ich nicht gewollt u. bestellt hatte. Zum Glück war ich nicht da; die erneute Zustellung habe ich verweigert.
Nun habe ich heute eine Auftragsbestätigung vom letzten Freitag erhalten, in der ich angeblich meinen derzeitigen Vertrag verlängert bzw. umgestellt hätte auf den "neuen" - um ca. 5 günstigeren Tarif.
Kein Denken daran, dass ich das gemacht hätte!!!!
Widerspruch per Fax und Email - und morgen auch per Einschreiben mit Rückschein - sind und gehen raus.

So kann man sich auf jeden Fall Kunden vergraulen - meine anschließende Kündigung ist denen sicher - Lust, alte Nummern zu portieren, habe ich gar nicht mehr!

Ciao
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[1] myselfme antwortet auf HUB
22.09.2009 21:56
Dumme, aber nicht seltene Geschichte. Und nicht nur bei der DTAG vorkommend.
Aber sicher auch nicht von DTAG und all den Anderen wirklich erwünscht. Das Problem sind Mitarbeiter von Call Centern, Vertriebskolonnen und Kundendienstlern die um ihren Job kämpfen. Egal ob Provisionen gezahlt werden oder mit Festgehalt gewisse Mindesterfolge nachgewiesen werden müssen - nicht für jeden ist dieser Job etwas.
Aber - weil aufstrebendes Gewerbe - jeder bekommt den Job. Na gut, fast jeder (meist wird schon ein Führugszeugnis verlangt). Und wenn vielleicht schon an Hartz IV geknabbert hat, dann erscheint es vielleicht zu Recht manchen legitim sich für irgendetwas zwischen 6 und 12 /Std auch mal in eine Grauzone zu begeben.
Du als Kunde riskierst eigentlich nicht viel wegen dem 14-tägigen Widerrufsrecht.
Also bitte weiterärgern, aber auch die Gegenseite zumindest ansatzweise verstehen versuchen. Und nicht pauschalisieren, weil auch die Anbieter recht wenig gegen diese Einzelfälle unternehmen können (Ja, es sind Einzelfälle und wenn so etwas häufiger bei einer Person in Erscheinung tritt hat sie auch wieder Hartz IV. Muss aber künftig auch noch erklären warum sie den Job verloren hat. Scheitz Sitaution für Menschen die wohl gern gearbeitet hätten...)
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[1.1] targil antwortet auf myselfme
23.09.2009 13:27
- Zitat
Also bitte weiterärgern, aber auch die Gegenseite zumindest ansatzweise verstehen versuchen. Und nicht pauschalisieren, weil auch die Anbieter recht wenig gegen diese Einzelfälle unternehmen können ... ZItat Ende -

Stop! Ein Unternehmen hat meines Erachtens sehr wohl in der Hand wer die eigenen Produkte vertreiben darf und wer nicht. Eine Qualitätskontrolle der Vertriebsstrukturen gibt es in anderen Branchen genauso.

Wenn ich jedoch Hinz und Kunz erlaube meine Produkte zu vermarkten, darf ich mich hinterher nicht über die hier beschriebenen Vorgänge wundern.
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[1.1.1] myselfme antwortet auf targil
24.09.2009 22:20
Umgekehrt ! Wir haben eine sehr weitgehende Gerwerbefreiheit in diesem Land (von einigen oft unsinnigen Auflagen einmal abgesehen). Generell darf JEDER für JEDEN werben und Verträge zeichnen - und eigentlich ist dies auch gut so.
Ich denke die Problematik eher den Medien zuschieben zu dürfen. Wo sind die Hinweise unseriöse Vermittler anzuzeigen, wo die Hinweise auf eventuell zuständige Aufsichtsbehörden ?
In BILD und Co liest man überwiegend von Anbieter A oder B (bis zu Z), selten aber über Möglichkeiten das Übel an der Wurzel zu packen (na ja, solange die Gesetze auch nur Pflaster auf klaffende Wunden kleben irgendwie nachvollziehbar).
Wir leben in einem Land, welches uns die Möglichkeit gibt frei und ohne Angst (stell ich mal in den Raum) vor Repressalien gegen Willkür und Rechtsbeugung vorzugehen.
Nur das die Menschen diesen Landes zwar gern mal gegen den Nichtraucherschutz in Kneipen gegen an protestieren (wenn sie Raucher sind); am nächsten Tag aber nach Gesetzen brüllen, die einen Schutz vor eigenen Fehlentscheidungen bieten.
Freiheit und Selbstverantwortung möchte JEDER, für die Folgen falscher Interpretation aufkommen jedoch (fast) niemand.
Vielleicht ist es deswegen erklärbar, das in Berlin (fast) nur noch Manager regieren und immer weniger "Überzeugungstäter" ?!
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[1.2] HUB antwortet auf myselfme
24.09.2009 20:36
Benutzer myselfme schrieb:
Du als Kunde riskierst eigentlich nicht viel wegen dem 14-tägigen Widerrufsrecht.

Da bin ich nicht so sicher:
Ein "normaler" Brief kann leicht "verschwinden" - da muss es schon ein "Einschreiben" sein.
Sinnigerweise heißt es in der Widerrufsbelehrung: per Brief, Fax oder Email
Email wohin? steht im Schreiben NICHT drin
Fax wohin? steht im Schreiben nicht drin
Ich bin SEHR misstrauisch (geworden)!!
Die DTAG hat in einem anderen Fall (in meiner Verwandtschaft) "normale" Briefe -angeblich- nie erhalten. Parallel gesandte Faxe wurden auch nie beantwortet!
Kann man es mir da verdenken, dass ich selbst das garantierte Widerrufsrecht in Zweifel ziehe, wenn der Empfänger (DTAG) partout nichts empfangen haben will?!!!!

Ich bin gespannt, ob ich so aus der Nummer herauskomme?!
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[1.2.1] neffetS antwortet auf HUB
03.10.2009 14:19
Benutzer HUB schrieb:

Sinnigerweise heißt es in der Widerrufsbelehrung: per Brief, Fax oder Email
Email wohin? steht im Schreiben NICHT drin
Fax wohin? steht im Schreiben nicht drin

Ich hab mir mal meine Auftragsbestätigung angeschaut

unter dem Hinweis vom Widerspruchsrecht steht gleich
die Hausanschrift der Kunden NL lautet: ...

Gut, die Fax Hotline steht ganz klein in der Fußzeile drauf, die könnte man jedoch beim Kd Service einfach mal erfragen, weitere Kontaktmöglichkeiten findest Du unter www.T-Home.de.

Meine Auftragsbestätigung ist schon etwas älteren Datum, kann sein das Änderungen zwischenzeitlich vorgenommen wurden sind.

also wo liegt das problem?
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[1.2.1.1] HUB antwortet auf neffetS
03.10.2009 16:49
In meiner Auftragsbestätigung war nur die Adresse des Kundenservice in Bonn vermerkt!
Aber ich hab´s zwischenzeitlich auch herausgefunden:

Die kostenlose Fax-Nr. der DTAG: 08003301009
Die Email-Adresse: info@telekom.de

Per Post habe ich die Bonner wie auch meine Kundenniederlassung in Krefeld mit Fax und Einschreiben eingedeckt!

Der Widerruf ist inzwischen zurückgenommen worden - aber mit was für einer Hinhaltetaktik!

Mein Eindruck: Die Mails an o.a. Adresse wurden relativ umgehend beantwortet, aber ich habe auch die anderen Kommunikationswege meines Widerrufs angegeben, sodass ein Rausreden - von wegen nie erhalten - schlecht möglich war.
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[1.2.1.1.1] Geschke antwortet auf HUB
03.10.2009 19:43
Benutzer HUB schrieb:
In meiner Auftragsbestätigung war nur die Adresse des Kundenservice in Bonn vermerkt!

Na da hast Du doch eine Adresse! Was willst Du mehr?
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[2] bernd02 antwortet auf HUB
23.09.2009 13:01
Benutzer HUB schrieb:
Hallo,

bin aus Frust gerade dem Forum beigetreten, um meinem Ärger Luft zu machen bzw. die "kundenfreundliche"
Vorgehensweise der DTAG zu verbreiten:

Ich habe z.Zt. noch einen CALL&SURF COMFORT PLUS/T-ISDN- Vertrag laufen - seit Dez. 2007 - also nunmehr nur noch ca. 2 Monate.
Seit August 2009 kämpfe ich mit den "Rückgewinnern"!
Was ist denn deine Angebotsvorstellung,was du bei den Rückgewinnern" rausholen wolltest?

Bist du Heimvorteilskunde?
Eventuell mal deine Vorwahl posten,falls du nicht weisst,ob du Heimvorteilkunde bist oder nicht.
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[2.1] HUB antwortet auf bernd02
24.09.2009 18:54
Das mit dem "kämpfen" ist wohl falsch verstanden worden:
Ich wollte keinen günstigeren Preis raushandeln, sondern mir missfiel (immer noch) der aggressive Ton (hier eines Hotline-Sachbearbeiters), wenn ein Tarifwechsel gewünscht wird, den die DTAG nicht gerne vertreibt, nämlich CALL PLUS (für meine Mutter)!
Ein anderer Punkt war das vermeintliche Zusenden von Info-Material; die von der Hotline schicken dann sofort Vertragsunterlagen, die ich so nie gewollt hatte.