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40 Tage Reaktivierungsfrist???


08.03.2007 11:19 - Gestartet von boggy56
Nach einer Vorgeschichte mit einigem Hin- und her in 2006 ist mein T-online DSL-Zugang seit dem 8.2. deaktiviert. Ich habe dazu eine offizielle Kündigungsbestätigung.

Mein neuer Provider konnte den neuen Anschluss aber nicht schalten. Auf Nachfrage bei der Telekom-Hotline wurde mir mitgeteilt, dass der DSL-Anschluss noch 40 Tage nach dem Kündigungstermin gesperrt ist, weil ich es mir als Kunde ja evtl. noch anders überlegen und eine "Reaktivierung"´wünschen könnte.

Ich empfinde das als dreist und unverschämt. Die Dame bei der Hotline wollte es mir aber als besonders kundenfreundlich "verkaufen".

Was kann man tun?
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[1] marbri antwortet auf boggy56
08.03.2007 12:21
Benutzer boggy56 schrieb:
Nach einer Vorgeschichte mit einigem Hin- und her in 2006 ist mein T-online DSL-Zugang seit dem 8.2. deaktiviert. Ich habe dazu eine offizielle Kündigungsbestätigung.

Mein neuer Provider konnte den neuen Anschluss aber nicht schalten. Auf Nachfrage bei der Telekom-Hotline wurde mir mitgeteilt, dass der DSL-Anschluss noch 40 Tage nach dem Kündigungstermin gesperrt ist, weil ich es mir als Kunde ja evtl. noch anders überlegen und eine "Reaktivierung"´wünschen könnte.

Ich empfinde das als dreist und unverschämt. Die Dame bei der Hotline wollte es mir aber als besonders kundenfreundlich "verkaufen".

Was kann man tun?

Vielleicht mal mit Einstweiliger Verfügung drohen und auch durchziehen, falls der Port weiterhin blockiert wird!

Gruß Marbri
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[1.1] SellFish antwortet auf marbri
08.03.2007 14:16
Eigentlich MUSS die Telekom ohne Verzögerung den Anschluss für die Konkurrenz schalten. Aber naja, da hält sie sich eh nie dran. Bin gerade umgezogen und nachdem am ersten Termin kein Telekomtechniker erschienen ist, hat es ganze 3 Wochen gedauert, bis wir nen neuen Termin hatten!
In meinen Augen ist das nicht kundenfreundlich, sondern wettbewerbswidrig. Wenn man schon gekündigt & nen anderen Anbieter beauftragt hat, wie wahrscheinlich ist es, dass man doch bei der Telekom bleiben will? Vor allem, wenn sie sich dann noch so verhält?!?
Meiner Meinunng nach müsste man die alle verklagen!
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[1.1.1] LOWI antwortet auf SellFish
09.03.2007 02:39
Benutzer SellFish schrieb:
Eigentlich MUSS die Telekom ohne Verzögerung den Anschluss für die Konkurrenz schalten. Aber naja, da hält sie sich eh nie dran. Bin gerade umgezogen und nachdem am ersten Termin kein Telekomtechniker erschienen ist, hat es ganze 3 Wochen gedauert, bis wir nen neuen Termin hatten!
In meinen Augen ist das nicht kundenfreundlich, sondern wettbewerbswidrig. Wenn man schon gekündigt & nen anderen Anbieter beauftragt hat, wie wahrscheinlich ist es, dass man doch bei der Telekom bleiben will? Vor allem, wenn sie sich dann noch so verhält?!?
Meiner Meinunng nach müsste man die alle verklagen!

Eh man hier klagt oder sonst irgendwie vorgeht, sollte man nochmal genau prüfen, was die Dame gesagt hat.
Reaktivierbar ist der T-Online-Tarif, egal welcher. Macht Sinn, um nicht als Neukunde (mit neuen Zugangsdaten) zu erscheinen. Egal welche Seite kündigt, falls vom Kunde nicht gewollt, bleibt immernoch die Möglichkeit den Vertrag zu reaktivieren. Macht ja auch für die E-Mail-Adresse Sinn.
Der DSL-Port sollte in der Regel sofort freigegeben werden. Dass das manchmal nicht funktioniert hat sicher andere Gründe als beschrieben...und das in beide Richtungen (Egal ob von Telekom zum Reseller oder umgekehrt) Zum Bsp ist es auch nicht möglich, wenn heute jemand anruft, mitteilt dass beim Reseller gekündigt ist und er in 2 Tagen wechseln will. Da dauert der Auftrag doch schon eher 2 Wochen...
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[1.1.1.1] SellFish antwortet auf LOWI
09.03.2007 10:13
Benutzer LOWI schrieb:
Benutzer SellFish schrieb:
Eigentlich MUSS die Telekom ohne Verzögerung den Anschluss für
die Konkurrenz schalten. Aber naja, da hält sie sich eh nie dran. Bin gerade umgezogen und nachdem am ersten Termin kein Telekomtechniker erschienen ist, hat es ganze 3 Wochen gedauert, bis wir nen neuen Termin hatten!
In meinen Augen ist das nicht kundenfreundlich, sondern wettbewerbswidrig. Wenn man schon gekündigt & nen anderen Anbieter beauftragt hat, wie wahrscheinlich ist es, dass man doch bei der Telekom bleiben will? Vor allem, wenn sie sich dann noch so verhält?!?
Meiner Meinunng nach müsste man die alle verklagen!

Eh man hier klagt oder sonst irgendwie vorgeht, sollte man nochmal genau prüfen, was die Dame gesagt hat. Reaktivierbar ist der T-Online-Tarif, egal welcher. Macht Sinn, um nicht als Neukunde (mit neuen Zugangsdaten) zu erscheinen. Egal welche Seite kündigt, falls vom Kunde nicht gewollt, bleibt immernoch die Möglichkeit den Vertrag zu reaktivieren.
Macht ja auch für die E-Mail-Adresse Sinn.
Der DSL-Port sollte in der Regel sofort freigegeben werden. Dass das manchmal nicht funktioniert hat sicher andere Gründe als beschrieben...und das in beide Richtungen (Egal ob von Telekom zum Reseller oder umgekehrt) Zum Bsp ist es auch nicht möglich, wenn heute jemand anruft, mitteilt dass beim Reseller gekündigt ist und er in 2 Tagen wechseln will. Da dauert der Auftrag doch schon eher 2 Wochen...

Also ich bin umgezogen, hab bei Arcor 2 Monate vorher Bescheid gesagt und die haben das entsprechend an die Telekom weitergeleitet. Der Telekomtechniker kam aber einfach nicht. Und dann braucht der Saftladen 3 Wochen, um uns nen neuen Termin zu geben. Wenn man bei der Telekom selbst ist, schicken die innerhalb von wenigen Stunden nen Techniker (bei einem Freund neulich erst so passiert - in der Zeit, in der für unseren Anschluss "kein früherer Termin frei" war). Wenn es um das Legen der letzten Meile für die Konkurrenz geht, haben sie erstmal keine Zeit.
Und wenn man sich für nen anderen Anbieter entscheidet, ist einem doch klar, dass man andere Zugangsdaten bekommt. Und ne andere E-Mail-Adresse (wenn man die vom Provider denn überhaupt nutzt). Da beauftrage ich doch nicht wen und überlegs mir dann anders. Dass die Telekom sagt, sie wollen den Kunden Zeit für eine Reaktivierung lassen und deshalb geben sie den Anschluss nicht frei, ist doch absoluter Müll.
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[1.1.1.1.1] galdomir antwortet auf SellFish
09.03.2007 11:12
ganz besonder schön ist's auch, wenn man zuhause sitzt und auf den rosa techniker wartet, keiner kommt und dann später dann eine karte im postkasten findet, er hätte keinen angetroffen.
bei mir hat's dann aber "nur" eine woche gedauert, bis er ein zweites mal aufgeschlagen ist...
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[1.1.1.1.2] LOWI antwortet auf SellFish
09.03.2007 23:43

einmal geändert am 09.03.2007 23:45
Benutzer SellFish schrieb:

Also ich bin umgezogen, hab bei Arcor 2 Monate vorher Bescheid gesagt und die haben das entsprechend an die Telekom weitergeleitet. Der Telekomtechniker kam aber einfach nicht.

Was bedeutet entsprechend? Sofort, einen Tag später, zwei Tage
später, am Tag des Umzugs? Wie handhabt das Arcor?

Und dann braucht der Saftladen 3 Wochen, um uns nen neuen
Termin zu geben. Wenn man bei der Telekom selbst ist, schicken die innerhalb von wenigen Stunden nen Techniker (bei einem Freund neulich erst so passiert - in der Zeit, in der für unseren Anschluss "kein früherer Termin frei" war). Wenn es um
das Legen der letzten Meile für die Konkurrenz geht, haben sie erstmal keine Zeit.

Terminvergabe ist für Reseller/Carrier nicht anders als für
Telekom-Kunden selbst. Allerdings ist das Kontingent der Servicetechniker für Arcor un Co. wesentlich geringer als das für die eigenen Anschlüsse. Hinzu kommt, dass Du Deinen Termin Arcor mitteilen musst, die müssen wiederum den Termin mit der Telekom abgleichen und Dir dann ggf. den Termin bestätigen. Anders bei Telekom-Kunden, die rufen an, der Hotliner prüft Verfügbarkeit und kann den Termin sofort nennen. Ich denk mal, wenn man innerhalb weniger Stunden nen Techniker hatte, dann hat man entweder Glück gehabt oder nen Tarif, der Entstörung von 24 Stunden oder weniger beinhaltet. Auch bei der Telekom müssen Kunden, gerade bei Neuanschlüssen, leider doch etwas länger warten.

Und wenn man sich für nen anderen Anbieter entscheidet, ist
einem doch klar, dass man andere Zugangsdaten bekommt. Und ne andere E-Mail-Adresse (wenn man die vom Provider denn überhaupt nutzt). Da beauftrage ich doch nicht wen und überlegs mir dann anders. Dass die Telekom sagt, sie wollen den Kunden Zeit für
eine Reaktivierung lassen und deshalb geben sie den Anschluss nicht frei, ist doch absoluter Müll.

Nochmal zur Verständlichkeit, Portfreigabe schnellstmöglich,
der Tarif ist reaktivierbar. Also bitte zwischen Anschluß und Tarif unterscheiden. Entweder es wurde falsch interpretiert oder die Dame hats falsch rübergebracht. Natürlich macht eine Reaktivierung nur dann Sinn, wenn man weiterhin Kunde bleiben möchte. Wird der Vertrag seitens T-Online, sei es durch einen dummen Fehler oder ausbleibenden Zahlungen (was recht oft passiert) gekündigt, so hat man eben dadurch wieder die Möglichkeit, weiterhin die gleichen Daten zu nutzen. Bekannten von mir ist es so passiert, Umzug - vergessene Zahlung - Kündigung (nur T-Online) Es war kein DSL, somit kann man diese Aussage auch ausschließen. Der Tari wurde nach mehreren Wochen reaktiviert. Unter anderem ging es auch um die E-Mail Adresse und gerade die des Providers wird sehr oft von den Kunden
genutzt...
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[1.1.1.1.3] Rachell antwortet auf SellFish
10.03.2007 10:15

Also ich bin umgezogen, hab bei Arcor 2 Monate vorher Bescheid gesagt und die haben das entsprechend an die Telekom weitergeleitet. Der Telekomtechniker kam aber einfach nicht. Und dann braucht der Saftladen 3 Wochen, um uns nen neuen Termin zu geben. Wenn man bei der Telekom selbst ist, schicken die innerhalb von wenigen Stunden nen Techniker (bei einem Freund neulich erst so passiert - in der Zeit, in der für unseren Anschluss "kein früherer Termin frei" war). Wenn es um das Legen der letzten Meile für die Konkurrenz geht, haben sie erstmal keine Zeit.
Und wenn man sich für nen anderen Anbieter entscheidet, ist einem doch klar, dass man andere Zugangsdaten bekommt. Und ne andere E-Mail-Adresse (wenn man die vom Provider denn überhaupt nutzt). Da beauftrage ich doch nicht wen und überlegs mir dann anders. Dass die Telekom sagt, sie wollen den Kunden Zeit für eine Reaktivierung lassen und deshalb geben sie den Anschluss nicht frei, ist doch absoluter Müll.


Die Telekomtechniker sind die bösen buuuhuhuu... wieso kommt denn kein Techniker von Arcor wo das doch so ein toller Laden ist? Ach ja die haben ja keine eigenen. Also ich finde bevor man sich beschwert dass die Telekom nicht zum Mitbewerber kommt sollte man sich ersteinmal darüber auslassen, dass der neue Telefonanbieter keine eigenen Techniker vorweisen kann diesem Unternehmen scheint es dann ja nicht wichtig zu sein dass der Kunde glücklich ist und der Telekom kann man hier keinen Vorwurf machen.
Oder hat Arcor dir eine Gutschrift für die knapp 3 verpassten Wochen gegeben, so dass sie sich quasi für das ''Telekom feau pas'' entschuldigt haben ?? Ich denke nicht.
Was für ein Saftladen Arcor ist da muss man ja nun auch nix zu sagen die führen einfach Kündigungen aus, die nie geschrieben wurden und wollen dann neue Anschlussgebühren etc haben.