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Fristlose Kündigung des Tele2-Preselection-Vertrages durch Tele2


19.11.2003 16:29 - Gestartet von frasier
Hallo allerseits,

nachdem mich Tele2 im Oktober am Telefon mit der Aussicht auf 120 Freiminuten (= 1,188 Euro im Ortsgespräch nach 19 Uhr oder am Wochenende) sowie mit dem Versprechen, die Wechselgebühr der Telekom von 5,11 Euro zu übernehmen, zu einem Preselection-Vertrag überredet hatte, kam heute überraschend folgender Brief:

'...
wir bedauern Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir unseren Servicevertrag aufgrund der uns zugegangenen Information gemäß Ziff. 3.3 Absatz b unserer allgemeinen Geschäftsbedingungen mit sofortiger Wirkung beenden.

Wir bitten um Ausgleich der noch offenen Rechnungen sowie der angefallenen Gespräche, die in Kürze abgerechnet werden.

Sofern Sie Preselection Kunde sind, bitten wir Sie, sich bei einem anderen Netzbetreiber anzumelden. Für die Übergangszeit wählen Sie bitte eine Vor-Vorwahl. (z. B. 01033 DTAG).

Wir hoffen auf Ihr Verständnis für unsere Entscheidung und verbleiben

mit freundlichen Grüßen
Tele2 Kundenservice'

Die rückseitig abgedruckte Ziffer 3.3 Abs. b der AGB lautet:

'... Tele2 ist insbesondere zu einer fristlosen Kündigung des
Vertragsverhältnisses berechtigt, wenn gegen den Kunden ein Verfahren zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung eingeleitet, über sein Vermögen ein Insolvenzverfahren eröffnet wird, ein solches droht oder in den Vermögensverhältnissen des Kunden eine sonstige wesentliche Verschlechterung eintritt, die befürchten lässt, dass dieser seinen Verpflichtungen zeitweise
oder dauerhaft nicht nachkommen wird.'

Das nenne ich Service! Erst wird man angelockt und dann wieder zur Telekom zurückgejagt!

Von einem Insolvenzverfahren oder einer sonstigen Vermögens- verschlechterung weiß ich natürlich nichts. Bei der Service-Nr. 0800 01013 50 gab es Auskünfte, wie man sie sonst nur von der Telekom-Hotline gewohnt ist (nämlich keine bzw. ausweichende). Aber immerhin konnte ich der Dame entlocken, dass Tele2 derzeit 'mehrere' Kündigungen verschickt habe. Meine Frage, ob Tele2 nicht mehr in der Lage ist, seine Dienste zu erbringen, wurde - wenn auch etwas stammelnd (Tele2 sei ja schon lange am Markt!) - verneint. Naja, auf mich werden sie nun wohl verzichten müssen. Selbst wenn sich das Ganze als Missverständnis herausstellen sollte, habe ich jetzt keine Lust mehr auf solche Typen.

Vielleicht wechsle ich zu 01051 oder so.

Ich bin mal gespannt auf die Rechnung: eigentlich müsste ja ein Guthaben herauskommen.

So, das wollte ich mal gesagt haben. Vielleicht ging es ja anderen auch so.

Gruß frasier


P.S. Kann es eigentlich sein, dass durch Preselection die Internet-Leitung (analog, Modem) langsamer wird oder ist es nur Zufall?

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[1] mungojerrie antwortet auf frasier
19.11.2003 16:45
Benutzer frasier schrieb:
> P.S. Kann es eigentlich sein, dass durch Preselection die
Internet-Leitung (analog, Modem) langsamer wird oder ist es nur Zufall?


Hallo,

das war nur Zufall. Die 019x Nummern werden direkt zu dem betreffenden Anbieter geroutet - eine Preselection "wirkt" da also nicht.

Ansonsten ist es schon interessant, das Tele2 seinen Kunden direkt kündigt. Vielleicht wohnt in deiner Nähe irgend jemand, der einen OB geleistet hat oder jemand anderes, der deine Wohngegend im Schufascoring beeinflußt.

Wie wäre es mit 3U für dich?

Mungojerrie
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[1.1] frasier antwortet auf mungojerrie
20.11.2003 22:11
Benutzer mungojerrie schrieb:

Ansonsten ist es schon interessant, das Tele2 seinen Kunden direkt kündigt. Vielleicht wohnt in deiner Nähe irgend jemand, der einen OB geleistet hat oder jemand anderes, der deine Wohngegend im Schufascoring beeinflußt.

Bedeutet das, dass ich Pech gehabt habe, wenn ich von Schuldnern 'umzingelt' bin? Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Wie wäre es mit 3U für dich?

Negativ, solange es 01051 oder 01058 für 1 ct/min gibt. (Habe fast ausschließlich Ortsgespräche.)

frasier
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[1.1.1] mungojerrie antwortet auf frasier
22.11.2003 08:31
Benutzer frasier schrieb:
Bedeutet das, dass ich Pech gehabt habe, wenn ich von Schuldnern 'umzingelt' bin? Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Doch, exakt das bedeutet das. Wenn es in diesem Forum eine Suchfunktion geben würde, könnte ich dir einen Fall womöglich raussuchen. Über google.de finde ich es gerade nicht.

Im Focus hat die Schufa mal einen Bericht ausgedruckt, dort wird nach Gegenden vorgegangen und wirklich zwischen kleineren Bereichen unterschieden. Wenn du in einem z.B. Hochhaus wohnst, in dem schon ein paar ihre Miete nicht gezahlt haben, dann kannst du durchaus ein Problem haben.

Mungojerrie
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[2] d.media antwortet auf frasier
19.11.2003 20:07
Benutzer frasier schrieb:
Hallo allerseits,

nachdem mich Tele2 im Oktober am Telefon mit der Aussicht auf 120 Freiminuten (= 1,188 Euro im Ortsgespräch nach 19 Uhr oder am Wochenende) sowie mit dem Versprechen, die Wechselgebühr der Telekom von 5,11 Euro zu übernehmen, zu einem Preselection-Vertrag überredet hatte, kam heute überraschend folgender Brief:

'...
wir bedauern Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir unseren Servicevertrag aufgrund der uns zugegangenen Information gemäß Ziff. 3.3 Absatz b unserer allgemeinen Geschäftsbedingungen mit sofortiger Wirkung beenden.

Wir bitten um Ausgleich der noch offenen Rechnungen sowie der angefallenen Gespräche, die in Kürze abgerechnet werden.

Sofern Sie Preselection Kunde sind, bitten wir Sie, sich bei einem anderen Netzbetreiber anzumelden. Für die Übergangszeit wählen Sie bitte eine Vor-Vorwahl. (z. B. 01033 DTAG).

Wir hoffen auf Ihr Verständnis für unsere Entscheidung und verbleiben

mit freundlichen Grüßen
Tele2 Kundenservice'

Die rückseitig abgedruckte Ziffer 3.3 Abs. b der AGB lautet:

'... Tele2 ist insbesondere zu einer fristlosen Kündigung des Vertragsverhältnisses berechtigt, wenn gegen den Kunden ein Verfahren zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung eingeleitet, über sein Vermögen ein Insolvenzverfahren eröffnet wird, ein solches droht oder in den Vermögensverhältnissen des Kunden eine sonstige wesentliche Verschlechterung eintritt, die befürchten lässt, dass dieser seinen Verpflichtungen zeitweise oder dauerhaft nicht nachkommen wird.'

Das nenne ich Service! Erst wird man angelockt und dann wieder zur Telekom zurückgejagt!
Die können ja nicht eher eine SCHUFA-Auskunft einholen, bevor du nicht einen Vertrag (stillschweigend durch Nutzung oder schriftlich) eingegangen bist.
Von einem Insolvenzverfahren oder einer sonstigen Vermögens- verschlechterung weiß ich natürlich nichts. Bei der Service-Nr. 0800 01013 50 gab es Auskünfte, wie man sie sonst nur von der Telekom-Hotline gewohnt ist (nämlich keine bzw. ausweichende).
Hmm, irgendwo bei der SCHUFA muss ja was vorliegen. Ausgedacht haben die es sich sicher nicht. Aber es gibt ja auch noch Creditreform oder CEG. Frag doch einfach mal wo sie die Info her haben und dann fragst du da mal nach. Mich würde es jedenfalls beunruhigen, wenn irgendwo zu Unrecht ein Negativeintrag über mich existiert.
Aber immerhin konnte ich der Dame entlocken, dass Tele2 derzeit 'mehrere' Kündigungen verschickt habe. Meine Frage, ob Tele2 nicht mehr in der Lage ist, seine Dienste zu erbringen, wurde - wenn auch etwas stammelnd (Tele2 sei ja schon lange am Markt!)
- verneint. Naja, auf mich werden sie nun wohl verzichten müssen. Selbst wenn sich das Ganze als Missverständnis herausstellen sollte, habe ich jetzt keine Lust mehr auf solche Typen.
Hmm, ein Anbieter mit Anmeldung kann sich seine Kunden ja quasi aussuchen. Dass es mehrere Kündigungen gleichzeitig gab würde ich mal auf die betrieblichen abläufe schieben. Vielleicht wird einmal im Vierteljahr aussortiert. Oder der Sammelversand spart Porto. Aber dass Tele2 nicht in der Lage sein sollte, seine Diesnste zu erbringen finde ich angesichts des anhaltenden Erfolges eher unwahrscheinlich.
Vielleicht wechsle ich zu 01051 oder so.
Wenn die es nicht genauso machen - warum nicht. Lies dir lieber erst die AGB durch. Obwohl mein Tipp eher 01078 wäre. Und für Ortsgespräche eben 01051. Ich denke mal, dass du Tele2 nach einer Kündigung auch Call-by-Call nicht nutzen kannst.
Ich bin mal gespannt auf die Rechnung: eigentlich müsste ja ein Guthaben herauskommen.
Dann gibt es keine Rechnung. Guthaben werden nicht bar ausgezahlt.
So, das wollte ich mal gesagt haben. Vielleicht ging es ja anderen auch so.
Sicher, wenn die Mitarbeiterin sagt, dass mehrere Kündigungen rausgingen.
Gruß frasier


P.S. Kann es eigentlich sein, dass durch Preselection die Internet-Leitung (analog, Modem) langsamer wird oder ist es nur Zufall?

Kann nur sein, wenn du noch so ein Telefon oder Router hast und deren Batterie schwach ist. Bei Preselection dürfte es eigentlich nicht passieren.
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[2.1] frasier antwortet auf d.media
20.11.2003 22:38
Benutzer frasier schrieb:
>> Von einem Insolvenzverfahren oder einer sonstigen Vermögensverschlechterung weiß ich natürlich nichts. <<
Benutzer d.media schrieb:
Hmm, irgendwo bei der SCHUFA muss ja was vorliegen. Ausgedacht haben die es sich sicher nicht. Aber es gibt ja auch noch Creditreform oder CEG. Frag doch einfach mal wo sie die Info her haben und dann fragst du da mal nach. Mich würde es jedenfalls beunruhigen, wenn irgendwo zu Unrecht ein Negativeintrag über mich existiert. <
Genau das ist der Punkt. Ich werde in ein paar Tagen mal anrufen bei Tele2. Dann soll deren Datenbank auf dem aktuellen Stand sein. Ich nehme zwar an, dass es sich um eine Verwechslung handelt, aber wer weiß, vielleicht gibt es ja doch einen Eintrag bei der Schufa (= "Schuldner-Falle"? :-). Das Ärgerliche ist nur, dass die Auskunft dort wohl nicht kostenlos sein soll (sondern ca. 10 Euro?).

Benutzer frasier schrieb:
>> Ich bin mal gespannt auf die Rechnung: eigentlich müsste ja ein Guthaben herauskommen. <<
Benutzer d.media schrieb:
Dann gibt es keine Rechnung. Guthaben werden nicht bar ausgezahlt. <
Aber zumindest die Wechselgebühr von 5,11 Euro, die die Telekom mir in Rechnung gestellt hat, will ich erstattet bekommen. (Das wurde mir auch bei der Service-Hotline zugesagt - wäre ja noch schöner!)

frasier

P.S. Zitierungen sind frei Hand, da der webserver nicht mitgespielt hat.
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[3] moneysven antwortet auf frasier
17.02.2004 16:08
Ähnliche Probleme hatte ich auch, nur mit dem Unterschied, daß ich nie ein Kündigungsschreiben bekommen habe!

Ich war seit etlichen Jahren Preselect-Kunde bei Tele2 und habe auch immer alle Rechnungen pünktlich bezahlt bzw. durch die Einzugsermächtigung wurde alles immer fristgerecht von Tele 2 abgebucht.
Ende letzten Jahres bin ich dann umgezogen und auch die Preselection-Einstellung wurde von der Telekom umgestellt auf die neue Nr.,so daß ich weiterhin mit Tele2 telefonieren konnte.
Mitte Januar hörte ich nach dem Wählen die Ansage "Von diesem Anschluß können Sie nicht mehr mit Tele 2 telefonieren. Wenden Sie sich an unsere Hotline."
Gesagt - getan, dort sagte man mir nur, daß der Anschluß gesperrt wurde von der Buchhaltungsabteilung. Auf meine Frage hin, aus welchem Grund, sagte mir die Dame der Hotline, es könnte durch den Umzug sein, daß Zahlungsrückstände bei Acoreus entstanden sind. Nach langen Fehlversuchen kam ich endlich dort durch - und auch dort bestätigte man mir, daß keine Rückstände bestehen und auch niemals welche bestanden haben!
Also rief ich wieder bei Tele2 an und forderte die sofortige Widerfreischaltung des Anschlusses.
Dann sagte mir die Hotline, der Anschluß wäre von Tele2 fristlos gekündigt worden, ich würde in den nächsten Tagen per Post die Kündigung und eine Erklärung dazu erhalten.Genaueres wisse sie auch nicht.
Ich blieb hartnäckig und wollte mir der zuständigen Abteilung verbunden werden, aber dies dürfe sie nicht und die Durchwahlnummer dürfte nicht an Kunden herausgegeben werden!
Voller Ungewißheit über die Gründe der Kündigung wartete ich ein paar Tage ab und es kam: NICHTS!
Ich schickte ein Beschwerdefax an Tele2, einen Tag später schickte ich mittlerweile zum 4.Mal (!) eine Beschwerde-Email mit der Bitte um Rückruf an Tele2. Doch nichts passierte. Nachdem ich mittlerweile fast 3 Wochen am Stück ständig über 01033 wählen mußte, weil ich sonst keinen Anschluß bekam (was recht nervig ist, wenn man alles aus dem Kurzwahlspeicher wählt!), habe ich Tele2 noch ein letztes Mal angerufen und mit einer Frist von 3 Tagen gebeten, den Anschluß wieder freizuschalten oder mir die Kündigungsgründe offen zu legen.

Daraufhin äußerte sich die Hotline-Dame dann, ich müsse doch ein Kündigungsschreiben erhalten haben...Tele2 hätte eine Auskunft über mich eingeholt und diese hätte die Sperrung zur Folge gehabt!
Genaueres konnte auch sie mir wieder nicht sagen. Ich habe dann die sofortige Rückschaltung auf die Telekom beantragt.
Ich habe bis heute (fast 5 Wochen später) weder eine Kündigung bekommen noch eine Stellungnahme jeglicher Art. Der einzige Kontakt mit Tele2 war die letzte Rechnung, die wie gewohnt vom Konto abgebucht wurde.

Mir ist völlig unverständlich, wo und in welcher Art Tele2 eine Auskunft eingeholt haben will.

Weil man ja relativ ungewiß ist, wer da irgendetwas über einen weiß, was eventuell nicht richtig ist, habe ich die 7,50 € investiert und mir bei der Schufa eine Selbstauskunft eingeholt.
Wie von mir erwartet, war hier nichts negatives drin. Alles was dort eingetragen war, ist ein Girokonto, eine Kreditkarte und ein Konto bei e-bay.
Im übrigen konnte ich in der Selbstauskunft alle Anfragen der letzten 2 Jahre sehen. Dort haben Möbelhäuser, e-bay, und Mobilfunkanbieter eine Schufa abgefragt - nur Tele 2 nicht!!!
Woher kann dann eine negative Auskunft eingeholt worden sein?
Auch die Creditreform oder andere Institutionen können nichts negatives über mich drin haben, da ich weder Insolvenzen, Konkurse, Mahnbescheide oder sonstiges im Leben durchgeführt habe.
Desweiteren kann auch meine Wohnortumgebung am neuen Wohnort nicht negativ eingestuft sein, da ich in ein Neubaugebiet gezogen bin in ein Einfamilienhaus, und rundherum stehen noch gar nicht so viel Häuser, in denen theoretisch "Negativleute" wohnen könnten, die das Scoring beeinflussen.

Gibt es irgendjemanden, der etwas ähnliches erlebt hat oder eine schlüssige Erklärung hierfür hat?
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[3.1] ibero2012 antwortet auf moneysven
17.02.2004 19:05
Benutzer moneysven schrieb:
Ähnliche Probleme hatte ich auch, nur mit dem Unterschied, daß ich nie ein Kündigungsschreiben bekommen habe!

Ich war seit etlichen Jahren Preselect-Kunde bei Tele2 und habe auch immer alle Rechnungen pünktlich bezahlt bzw. durch die Einzugsermächtigung wurde alles immer fristgerecht von Tele 2 abgebucht.
Ende letzten Jahres bin ich dann umgezogen und auch die Preselection-Einstellung wurde von der Telekom umgestellt auf die neue Nr.,so daß ich weiterhin mit Tele2 telefonieren konnte.
Mitte Januar hörte ich nach dem Wählen die Ansage "Von diesem Anschluß können Sie nicht mehr mit Tele 2 telefonieren. Wenden Sie sich an unsere Hotline." Gesagt - getan, dort sagte man mir nur, daß der Anschluß gesperrt wurde von der Buchhaltungsabteilung. Auf meine Frage hin, aus welchem Grund, sagte mir die Dame der Hotline, es könnte durch den Umzug sein, daß Zahlungsrückstände bei Acoreus entstanden sind. Nach langen Fehlversuchen kam ich endlich dort durch - und auch dort bestätigte man mir, daß keine Rückstände bestehen und auch niemals welche bestanden haben! Also rief ich wieder bei Tele2 an und forderte die sofortige Widerfreischaltung des Anschlusses. Dann sagte mir die Hotline, der Anschluß wäre von Tele2 fristlos gekündigt worden, ich würde in den nächsten Tagen per Post die Kündigung und eine Erklärung dazu erhalten.Genaueres wisse sie auch nicht. Ich blieb hartnäckig und wollte mir der zuständigen Abteilung verbunden werden, aber dies dürfe sie nicht und die Durchwahlnummer dürfte nicht an Kunden herausgegeben werden! Voller Ungewißheit über die Gründe der Kündigung wartete ich ein paar Tage ab und es kam: NICHTS!
Ich schickte ein Beschwerdefax an Tele2, einen Tag später schickte ich mittlerweile zum 4.Mal (!) eine Beschwerde-Email mit der Bitte um Rückruf an Tele2. Doch nichts passierte. Nachdem ich mittlerweile fast 3 Wochen am Stück ständig über 01033 wählen mußte, weil ich sonst keinen Anschluß bekam (was recht nervig ist, wenn man alles aus dem Kurzwahlspeicher wählt!), habe ich Tele2 noch ein letztes Mal angerufen und mit einer Frist von 3 Tagen gebeten, den Anschluß wieder freizuschalten oder mir die Kündigungsgründe offen zu legen.

Daraufhin äußerte sich die Hotline-Dame dann, ich müsse doch ein Kündigungsschreiben erhalten haben...Tele2 hätte eine Auskunft über mich eingeholt und diese hätte die Sperrung zur Folge gehabt!
Genaueres konnte auch sie mir wieder nicht sagen. Ich habe dann die sofortige Rückschaltung auf die Telekom beantragt. Ich habe bis heute (fast 5 Wochen später) weder eine Kündigung bekommen noch eine Stellungnahme jeglicher Art. Der einzige Kontakt mit Tele2 war die letzte Rechnung, die wie gewohnt vom Konto abgebucht wurde.

Mir ist völlig unverständlich, wo und in welcher Art Tele2 eine Auskunft eingeholt haben will.

Weil man ja relativ ungewiß ist, wer da irgendetwas über einen weiß, was eventuell nicht richtig ist, habe ich die 7,50 € investiert und mir bei der Schufa eine Selbstauskunft eingeholt. Wie von mir erwartet, war hier nichts negatives drin. Alles was dort eingetragen war, ist ein Girokonto, eine Kreditkarte und ein Konto bei e-bay.
Im übrigen konnte ich in der Selbstauskunft alle Anfragen der letzten 2 Jahre sehen. Dort haben Möbelhäuser, e-bay, und Mobilfunkanbieter eine Schufa abgefragt - nur Tele 2 nicht!!! Woher kann dann eine negative Auskunft eingeholt worden sein? Auch die Creditreform oder andere Institutionen können nichts negatives über mich drin haben, da ich weder Insolvenzen, Konkurse, Mahnbescheide oder sonstiges im Leben durchgeführt habe.
Desweiteren kann auch meine Wohnortumgebung am neuen Wohnort nicht negativ eingestuft sein, da ich in ein Neubaugebiet gezogen bin in ein Einfamilienhaus, und rundherum stehen noch gar nicht so viel Häuser, in denen theoretisch "Negativleute" wohnen könnten, die das Scoring beeinflussen.
Witziger Gedanke ;-)
Gibt es irgendjemanden, der etwas ähnliches erlebt hat oder eine schlüssige Erklärung hierfür hat?
Also es gibt da ausser Creditreform noch die Firma InFoScore. Da die u. a. für Tele2 im geschlossenen Verfahren das Inkasso macht ist auch denkbar, dass sie Auskünfte gibt. Wenn aber tatsächlich nirgendwo Einträge vorhanden sind, würde ich auf Wiederaufnahme klagen und die Kosten in Rechnung stellen. Es gibt auch andere Anbieter aber ich würde es aus Prinzip tun. Die wiederum klopfen dann der Auskunftei auf die Finger.

Ich habe mir mal erklären lassen, wie es noch zu einem Eintrag kommen kann. Und zwar nicht nur bei Inkasso, sondern auch bei Zahlungsverweigerung, Eidesstattlicher Versicherung, Haftandrohung und nicht-vertragsgemäßen Verhalten. Letzteres lässt sich ja wie Teppich auslegen und vorletzteres könnte zu Missverständnissen führen. Wer an Eides statt vor Gericht als Zeuge aussagt, hat eine EV geleistet. Aber das steht so ja nicht in der Auskunft drin.

PS: Schick doch mal Tele2 deine Selbstauskunft. Versuch ist es wert.
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[3.2] Hampe antwortet auf moneysven
17.02.2004 23:29
Tele 2 scheint wirklich überfordert zu sein. Mitte Januar 04 habe ich, als Preselection-Kunde, die Rechnung für die Zeit seit August 2003 erhalten, sogar mit Entschuldigung. Und ich habe nachgeprüft, ich hatte wirklich die ganze Zeit keine Rechnung bekommen. Vielleicht habe ich nur Glück gehabt, dass mir stattdessen nicht gekündigt wurde.
Aber, auch das Telefonieren funktioniert nicht mehr zuverlässig.
Das Faxen oft nicht funktioniert, habe ich hingenommen - zu einem etwas exotischen Ziel, aber noch zu Europa gehörend. Aber jetzt klappt seit einer Woche auch das Telefonieren dorthin nicht mehr.
Bei der DetschTelekom klappt es immer, aber auch bei den anderen Call-by-Call-Anbietern, die inzwischen sogar billiger sind.
Was nützt mir da Tele2 Preselection? Wenn nicht sehr schnell ein Wunder geschieht, werde ich kündigen, zur DTelekom zurückkehren und wieder Call-by-Call machen. Tele2 ist offensichtlich überfordert und will wohl seine Kundenzahl verringern, wie gesagt, ich tue wohl Tele 2 freiwillig den Gefallen.

J.H.
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[3.2.1] johnnyt antwortet auf Hampe
18.02.2004 08:21
aber dass du auch mit preselection callbycall nuten kannst, ist dir schon klar, oder?!

greetz

JohnnyT