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TELCO empfängt keine Kündigungs-Faxe - wer hat gleiche Erfahrungen??


02.07.2004 18:50 - Gestartet von andre76
Hallo,

ich habe gerade ein akutes Problem mit TELCO:

Habe meinen Vertrag am 30.12.03 mit Wirkung zum 31.05.04 (also 5 Monate vorher) per FAX mit positivem Sendebericht gekündigt (gem AGB - "schriftlich").

Alle Faxe werden zudem mit Fax-ID und Sendeprotokoll-ID (jeder Sendeversuch bekommt eine neue ID) lückenlos durch unseren Faxserver im Büro protokolliert und archiviert.

Für Juni 04 bekam ich weiter eine Rechnung, habe mich bei der Hotline gemeldet, die mir sagte, "es sei kein Fax angekommen" und gab mir daraufhin eine andere Durchwahl (-560).

Hier sendete ich ein neues Fax (Computerfax ohne Unterschrift) mit dem Sachverhalt, sowie die UNTERSCHRIEBENE Kündigung, das detaillierte Sendeprotokoll und den entsprechenden Auszug aus der Sende-Liste, mit der Bitte um Stornierung der Rechnung und Erstellung der Abschlußrechnung.

Zurück kam nur ein Brief mit dem Hinweis auf den Erhalt einer nicht unterschriebenen Kündigung - vermutlich ein Standard-Brief - wie dem auch sei - zumindest habe ich jetzt eine Bestätigung des Eingangs meines Faxes und somit aich der UNTERSCHRIEBENEN Kündigung (aus Dez 03 - "mit sofortiger Wirkung oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt")

Wie ich mittlerweile erfahren habe, ist ein Fax-Sendebericht anscheinend nach derzeitiger Rechts-Auffassung zwar ein Indiz für den Empfang - jedoch kein Beweis.

Ich kann somit nur jedem Raten, der TELCO kündigen möchte, dies per EINSCHREIBEN zu tun, um ganz sicher zu gehen !!!


HAT JEMAND ÄHNLICHE ERFAHRUNGEN MIT TELCO GEMACHT ???
BITTE BEI MIR MELDEN - ICH FINDE DAS EINE FRECHHEIT !!!

Gruß ans Forum - ANDRE
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[1] spunk_ antwortet auf andre76
02.07.2004 20:08
Benutzer andre76 schrieb:

HAT JEMAND ÄHNLICHE ERFAHRUNGEN MIT TELCO GEMACHT ??? BITTE BEI MIR MELDEN - ICH FINDE DAS EINE FRECHHEIT !!!

nicht mit telco:
aber prinzipiell reicht ein unterschirebenes fax mit der bitte um eine schriftliche kündigungsbestätigung.
(diese bitte kann man bedenkenlos täglich wiederholen)
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[2] expertenrunde antwortet auf andre76
08.07.2004 09:28


Wie ich mittlerweile erfahren habe, ist ein Fax-Sendebericht anscheinend nach derzeitiger Rechts-Auffassung zwar ein Indiz für den Empfang - jedoch kein Beweis.

Ich denke mittlerweile weiss jeder dass man das Datum usw. an einem Fax manipulieren kann und daher wird eine Empfangs - bzw. Sendebestätigung leider nicht mehr als Beweis dienen.

Ich kann somit nur jedem Raten, der TELCO kündigen möchte, dies per EINSCHREIBEN zu tun, um ganz sicher zu gehen !!!


HAT JEMAND ÄHNLICHE ERFAHRUNGEN MIT TELCO GEMACHT ??? BITTE BEI MIR MELDEN - ICH FINDE DAS EINE FRECHHEIT !!!

Gruß ans Forum - ANDRE

Ich nehme mal an wenn die Kündigung angekommen hättest Du auch eine Bestätigung bekommen, spätestens nach ein paar Wochen hätte ich mich an Deiner Stelle nochmal bei Telco erkundigt und die Kdg-Frist dennoch einhalten zu können...lieber auf Nummer sicher gehen.
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[2.1] csbb antwortet auf expertenrunde
23.07.2004 00:20
Liebe Faircom-Geschädigte, die Ihr in die "Telco-Falle" getreten seid! (Telco-Vertrag, Grundgebühr-Erstattung durch Faircom - seit Mai keine Auszahlung mehr)

Ich benötige dringend Hilfe in Form von (Zeugen-)Aussagen gegen Telco bzw. ksp.

Jede einzelne Aussage zählt und hilft - auch Deine, der Du das gerade liest!

Da ich die Grundgebühr an Telco nach Ausbleiben der Erstattungen von Faircom nicht weiter gezahlt habe, hat Telco mich verklagt, ich habe die Klage erwidert, darauf hat Telco wieder Stellung genommen. Dazu habe ich jetzt noch mal Gelegenheit, Stellung zu nehmen. Es eilt aber, ich muß alles bis spätestens Ende Juli 2004 ans Amtsgericht schicken.

Es geht darum,
(a) daß Telco bestreitet, daß es überhaupt eine Grundgebührerstattungspflicht von Faircom gab, und
(b) behauptet, von der Grundgebührersttung generell gar nichts gewußt zu haben.

Dies würde ich doch gerne widerlegen - und da wäre es gut, wenn ich möglichst viele Aussagen zusammenbringe.

ksp/Telco arbeiten nach meinen Erfahrungen wirklich mit allen Mitteln, und sie bestreiten absolut alles, auch das Offensichtlichste. Auch vor Lügen scheinen sie nicht zurückzuschrecken. Einen Brief, den ich an ksp geschickt habe - aber eben nicht per Einschreiben - haben sie angeblich nicht erhalten. Dafür haben sie noch weitere Mahnschreiben erfunden. Lustig übrigens: Die _angeblich_ zweite Mahnung von Telco an mich trägt die Überschrift "1. Mahnung".

Die e-mails, die ich von Faircom habe, könnten auch gefälscht sein, behauptet ksp; sie trügen noch nicht mal einen Briefkopf. Seufz.

Anyway, ich bin noch immer guten Mutes. Wenn ich gewinne, dürfte sich eine ganze Reihe von Leuten hier im Forum sehr freuen können - ich werde in diesem Fall alle Infos zur Verfügung stellen, soweit ich das darf.

Also, worum bitte ich?
Könntest Du, der Du dies liest und ebenfalls in der "Telco-Falle" sitzt, die nachfolgenen Aussagen, sofern sie für Dich zutreffen, ausdrucken, unterschreiben und an 0711/9807952 faxen?
Wer mich anmailt (einfach hier über teltarif), dem teile ich gerne weitere Details mit. Aber bitte habt Verständnis, daß ich bis auf weiteres hier nicht meinen Namen und meine Anschrift im Klartext angeben kann.

Hier die Aussagen, die ich von möglichst vielen Betroffenen brauche:

* Auch ich bin die unter www.teltarif.de als "Telco-Falle" beschriebene Vertragskonstruktion eines Mobilfunkvertrages eingegangen, der von der Fa. Faircom GmbH & Co. KG, Bonn, für die Fa. Telco Services GmbH, Wiesbaden, vermittelt wurde.
* Bei diesem Vertrag sollten die monatlich gegenüber der Fa. Telco Services GmbH anfallenden Grundgebühren durch die Fa. Faircom GmbH & Co. KG erstattet werden.
* Die Erstattungen setzten erstmals im Februar 2003 aus, seit Mai 2003 erfolgten gar keine mehr.
* Die Angebote von Faircom GmbH & Co. KG mit Grundgebührerstattung waren nach meinem Kenntnisstand in der Mobilfunk-Branche allgemein bekannt. Jedenfalls wurden - und werden - sie in einschlägigen Internet-Foren häufig diskutiert.
* Die Inkasso- und Mahn-Kanzlei ksp behauptet mir gegenüber, Telco Services GmbH zu vertreten, hat jedoch keine Vertreteungsvollmacht vorgelegt.

Einfach kopieren, Name + Anschrift dazu, ausdrucken, unterschreiben, faxen. Vielen Dank für jede Hilfe!
Es geht nicht nur um mich, es geht um alle Telco-Faircom-Opfer!
Und: Es eilt!

Viele Grüße
csbb