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taklinerechnung - was tun


04.11.2002 15:25 - Gestartet von zecke
Hallo,

könnt Ihr mir vielleicht helfen? Mit der August-Rechnung der Telekom wurden mir 61,75 € für eine Verbindung von Talkline (Tele Team Work AsP) in Rechnung gestellt. Bin mir allerdings nicht bewusst, eine gebührenpflichtige Verbing benutzt zu haben. Habe Einwendung erhoben und den abgebuchten Betrag zurückbuchen lassen. Darauf kam der Standardbrief, dass die Rechnung auf jeden Fall fehlerfrei sei. Ich habe dann um eine EVN gebeten. Telefonisch wurde mir erklärt, dieser könnte nur erstellt werden, wenn bei der Telekom das Einverständnis (bzw. es läge dort verkürzte Speicherung der Daten vor = 80 Tage?) gegeben wurde. Die Telekom sagt jedoch, Talkline hätte die Daten. Inzwischen liegen Mahnung und Androhung der Einschaltung des Inkassobüros vor.

Ich überlege schon, zu zahlen, weil ich mir nicht helfen kann.

Muss Talkline tatsächlich die Daten 6 Monate speichern und EVN erstellen bevor man zahlen muss? Und woraus ergibt sich das rechtlich?

Danke schon jetzt für Eure Hilfe
Zecke
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[] zecke antwortet auf
06.11.2002 10:17
Benutzer ron's enemy schrieb:
Benutzer zecke schrieb:
Hallo,

könnt Ihr mir vielleicht helfen? Mit der August-Rechnung der Telekom wurden mir 61,75 € für eine Verbindung von Talkline (Tele Team Work AsP) in Rechnung gestellt. Bin mir allerdings nicht bewusst, eine gebührenpflichtige Verbing benutzt zu haben. Habe Einwendung erhoben und den abgebuchten Betrag zurückbuchen lassen. Darauf kam der Standardbrief, dass die Rechnung auf jeden Fall fehlerfrei sei.

Ohne jede Begründung? Antworte doch, dass deine Rückbuchung ebenfalls 'auf jeden Fall fehlerfrei' sei.

Ich habe dann um eine EVN gebeten. Telefonisch wurde mir erklärt, dieser könnte nur erstellt werden, wenn bei der Telekom das Einverständnis (bzw. es läge dort verkürzte Speicherung der Daten vor = 80 Tage?) gegeben wurde.

Das betrifft nur die Speicherung der letzten drei Ziffern der Rufnummern, wenn überhaupt. Dass du an die nicht mehr rankommst, kann sein, es sei denn, du hast vorher bei der Telekom oder bei Talkline (je nach Talkline-AGB) vollständige Speicherung beantragt.

Die restlichen Daten müssen aber eine gewisse Zeit lang aufbewahrt werden, dazu musst du nichts beantragt haben. D.h. sie müssen zwar gesetzlich genau genommen nicht aufbewahrt werden, aber dann kann der Anbieter im Einwendungsfall seinen Entgeltanspruch eben nicht nachweisen und geht leer aus.

Vertragspartner ist Talkline, daher ist Talkline zur Erteilung eines nachträglichen EVN verpflichtet, nicht die Telekom. Talkline behauptet das immer wieder, um sich Arbeit zu ersparen und Verwirrung zu stiften.

Die Telekom sagt jedoch, Talkline hätte die Daten.

Die Telekom hat sie zwar auch zu Zwecken der Abrechnung von Interconnection-Entgelten. Aber dir gegenüber ist Talkline verpflichtet, nicht die Telekom. Insofern ist das richtig.

Inzwischen liegen Mahnung und Androhung der Einschaltung des Inkassobüros vor.

Wie lange hast du denn nach Rechnungserhalt gewartet, bis du Einwendung erhoben hast? Und wie (schriftlich...)?

Ich überlege schon, zu zahlen, weil ich mir nicht helfen kann.

Solange du rechtzeitig Einwendung erhoben hast und keinen EVN in den Händen hältst, kannst du die Zahlung gefahrenlos verweigern.

Muss Talkline tatsächlich die Daten 6 Monate speichern

Nö, aber sie müssen bei Einwendungen einen EVN erteilen, und das können sie nur mit gespeicherten Daten. Können sie es nicht, gibt's kein Geld.

und EVN erstellen bevor man zahlen muss?

Das schon. Jedenfalls dann, wenn Einwendung erhoben wurde.

Und woraus ergibt sich das rechtlich?

§ 16 TKV. Die sechsmonatige Frist ergibt sich aus § 7 Abs. 3 S.
3 TDSV. Normalerweise gelten hier die AGB des Anbieters, aber da Talkline dort aus meiner Sicht keine eindeutige Aussage trifft, gehen die Zweifel gem. § 305c Abs. 2 BGB zu Talklines Lasten, d.h. Talkline muss die Daten so lange speichern wie möglich. Und möglich sind gem. § 7 Abs. 3 S. 3 TDSV sechs
Monate.

Die Vorschriften sind unter http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/GESAMT_index.html zu haben, wobei die TKV leider etwas veraltet ist.

Ron's enemy
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[] zecke antwortet auf
06.11.2002 10:31
Hi ron`s enemy,

vielen Dank für Deine Antwort.

Ich habe, so glaube ich zumindest, rechtzeitig Einwendung erhoben. Also, die Rechnung der Telekom kam am 22.08. Laut deren Hinweis kann man innerhalb von 8 Wochen Einwendung erheben. Dies habe ich am 10.09., also knapp 3 Wochen später, schriftlich sowohl bei der Telekom als auch direkt bei Talkline getan.

Hab mir allerdings danach immer ca. 2 Wochen Zeit gelassen, um auf Ihre Standardbriefe zu antworten, aber das wird jawohl drin sein. Auf die Mahnung habe ich nur telefonisch geantwortet, was vermutlich ein Fehler war. Jedenfalls steht jetzt meine Antwort auf die Androhung auf die Androhung des Inkassobüros aus. Die kam am 25.10.. Wird also höchste Zeit für mich.

Gruß
zecke
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[] zecke antwortet auf
07.11.2002 07:50
Hi,

leider habe ich meine Einwendung nur mit einfachem Brief eingelegt. Hab also keinen Nachweis in der Hand. Allerdings hat Talkline ja auf meine Einwendung hin geantwortet. Ist das nicht Beweis genug, dass der Brief angekommen ist?

Gruß
Zecke
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[1] talkline ole antwortet auf zecke
07.11.2002 11:36
Benutzer zecke schrieb:
Hi,

leider habe ich meine Einwendung nur mit einfachem Brief eingelegt. Hab also keinen Nachweis in der Hand. Allerdings hat Talkline ja auf meine Einwendung hin geantwortet. Ist das nicht Beweis genug, dass der Brief angekommen ist?

Gruß
Zecke

das gleiche wie bei mir. war bei der verbraucherberatung und die haben mir bestätigt, dass das reicht. sammel das mal alles schön, so dass du ne schlüssige folge hast, dann dürfte das kein problem sein denke ich.
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[] zecke antwortet auf
07.11.2002 14:11
Benutzer ron's enemy schrieb:
Benutzer talkline ole schrieb:
Benutzer zecke schrieb:
Hi,

leider habe ich meine Einwendung nur mit einfachem Brief eingelegt. Hab also keinen Nachweis in der Hand. Allerdings hat Talkline ja auf meine Einwendung hin geantwortet. Ist das nicht Beweis genug, dass der Brief angekommen ist?

Gruß
Zecke

das gleiche wie bei mir. war bei der verbraucherberatung und die haben mir bestätigt, dass das reicht. sammel das mal alles schön, so dass du ne schlüssige folge hast, dann dürfte das kein problem sein denke ich.

So pauschal sehe ich das nicht. Talkline hat seine Standard-Antwort an alle möglichen Kunden geschickt, möglicherweise auch an solche, die keine Einwendung erhoben, sondern nur nicht bezahlt haben. Es ist also nicht so sicher, ob man von diesem Standardschreiben darauf schließen kann, dass wirksam Einwendung erhoben wurde.

Anders läge es, wenn Talkline eine individuelle Antwort gegeben hätte wie: 'Sehr geehrter Herr ..., wir beziehen uns auf Ihre Einwendung vom soundsovielten.'

Das macht Talkline natürlich nicht: 'Sehr geehrte Damen und Herren,...vielen Dank für Ihre Nachricht...'
Na toll, aber ich versuch trotzdem mal mein Glück.


Natürlich könnte man hier wieder meinen, dass jemand, der nicht bezahlt, dadurch automatisch Einwendung erhebt; so auch ein umstrittenes Urteil des OLG Dresden. Bei dieser Art der konkludenten Einwendung werden allerdings diverse formale Voraussetzungen nicht erfüllt, so dass man sich m.E. nicht darauf verlassen kann.

Auf der einigermaßen sicheren Seite ist man nur mit Einschreibenmit Rückschein. Bombensicher ist nur der Gerichtsvollzieher! :-)

Ron's enemy
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[] Quehl antwortet auf
07.11.2002 16:53
Benutzer ron's enemy schrieb:
Benutzer talkline ole schrieb:
Benutzer zecke schrieb:
Hi,

leider habe ich meine Einwendung nur mit einfachem Brief eingelegt. Hab also keinen Nachweis in der Hand. Allerdings hat Talkline ja auf meine Einwendung hin geantwortet. Ist das nicht Beweis genug, dass der Brief angekommen ist?

Gruß
Zecke

das gleiche wie bei mir. war bei der verbraucherberatung und die haben mir bestätigt, dass das reicht. sammel das mal alles schön, so dass du ne schlüssige folge hast, dann dürfte das kein problem sein denke ich.

So pauschal sehe ich das nicht. Talkline hat seine Standard-Antwort an alle möglichen Kunden geschickt, möglicherweise auch an solche, die keine Einwendung erhoben, sondern nur nicht bezahlt haben. Es ist also nicht so sicher, ob man von diesem Standardschreiben darauf schließen kann, dass wirksam Einwendung erhoben wurde.

Anders läge es, wenn Talkline eine individuelle Antwort gegeben hätte wie: "Sehr geehrter Herr ..., wir beziehen uns auf Ihre Einwendung vom soundsovielten."

Natürlich könnte man hier wieder meinen, dass jemand, der nicht bezahlt, dadurch automatisch Einwendung erhebt; so auch ein umstrittenes Urteil des OLG Dresden. Bei dieser Art der konkludenten Einwendung werden allerdings diverse formale Voraussetzungen nicht erfüllt, so dass man sich m.E. nicht darauf verlassen kann.

Auf der einigermaßen sicheren Seite ist man nur mit Einschreibenmit Rückschein. Bombensicher ist nur der Gerichtsvollzieher! :-)

Ron's enemy

Vor Gericht wird jeder Fall einzeln behandelt. Es ist m. E. unerheblich, an wie viele Leute Talkline Briefe geschrieben hat und ob diese identisch sind. Aus dem Schreiben von Talkline muß sich m.E. nur ergeben, daß das eine Antwort auf meine Einwendung ist. Und das sehe ich so. Welche Veranlassung sollte Talkline haben, mir einen Brief zu schreiben mit entsprechenden Hinweisen. Daß die Antworten die Fragen nicht so 100% treffen, ist ja Ansichtssache. Aber es geht doch daraus hervor, daß ich mich bei denen gemeldet haben muß.
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[1] e01621 antwortet auf Quehl
07.11.2002 21:25
Benutzer Quehl schrieb:
Benutzer ron's enemy schrieb:
Benutzer talkline ole schrieb:
Benutzer zecke schrieb:
Hi,

leider habe ich meine Einwendung nur mit einfachem Brief eingelegt. Hab also keinen Nachweis in der Hand. Allerdings hat Talkline ja auf meine Einwendung hin geantwortet. Ist das nicht Beweis genug, dass der Brief angekommen ist?

Gruß
Zecke

das gleiche wie bei mir. war bei der verbraucherberatung und die haben mir bestätigt, dass das reicht. sammel das mal alles schön, so dass du ne schlüssige folge hast, dann dürfte das kein problem sein denke ich.

So pauschal sehe ich das nicht. Talkline hat seine Standard-Antwort an alle möglichen Kunden geschickt, möglicherweise auch an solche, die keine Einwendung erhoben, sondern nur nicht bezahlt haben. Es ist also nicht so sicher, ob man von diesem Standardschreiben darauf schließen kann, dass wirksam Einwendung erhoben wurde.

Anders läge es, wenn Talkline eine individuelle Antwort gegeben hätte wie: "Sehr geehrter Herr ..., wir beziehen uns auf Ihre Einwendung vom soundsovielten."

Natürlich könnte man hier wieder meinen, dass jemand, der nicht bezahlt, dadurch automatisch Einwendung erhebt; so auch ein umstrittenes Urteil des OLG Dresden. Bei dieser Art der konkludenten Einwendung werden allerdings diverse formale Voraussetzungen nicht erfüllt, so dass man sich m.E. nicht darauf verlassen kann.

Auf der einigermaßen sicheren Seite ist man nur mit Einschreibenmit Rückschein. Bombensicher ist nur der Gerichtsvollzieher! :-)

Ron's enemy

Vor Gericht wird jeder Fall einzeln behandelt. Es ist m. E. unerheblich, an wie viele Leute Talkline Briefe geschrieben hat und ob diese identisch sind. Aus dem Schreiben von Talkline muß sich m.E. nur ergeben, daß das eine Antwort auf meine Einwendung ist. Und das sehe ich so. Welche Veranlassung sollte Talkline haben, mir einen Brief zu schreiben mit entsprechenden Hinweisen. Daß die Antworten die Fragen nicht so 100% treffen, ist ja Ansichtssache. Aber es geht doch daraus hervor, daß ich mich bei denen gemeldet haben muß.

Wenn aus dem Schreiben von Talkline an Dich eindeutig hervorgeht, daß Du Einwendungen gegen die Höhe der Verbindungsentgelte erhoben hast, dann ist - denke ich - alles ok.

Andernfalls könnte es Dir passieren, daß die behaupten, dein Schreiben hätte keine substantiierten Einwände gegén die Höhe der Verbindungsentgelte enthalten, sondern sie hätten nur auf eine allgemein gehaltene Anfrage Deinerseits zur Rechnungsstellung geantwortet. Fristgerechte Einwendungen hätten sie zu keiner Zeit erhalten.

Außerdem werden sie schreiben, daß sie mit Formschreiben mindestens drei bis viermal anmahnen und hieraus eine Nebenforderung für pauschale Mahn- und Ermittlungskosten abzuleiten versuchen.
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[1.1] Tomas981 antwortet auf e01621
08.11.2002 15:41
Aus dem Schreiben geht ja hervor, das gegen die Höhe oder sogar gegen die Verbindung als solche (!) Widerspruch erhoben wurde (nicht wahr, Zecke?)
Beweisführung ja, wir wollen auch genau sein, aber nicht jeden Satz ins Gegenteil verkehren
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[2] ontario antwortet auf Quehl
08.11.2002 17:53
Hallo Talkliner,
ich habe am 07.11. Einspruch erhoben.Am 08.11. habe ich ein Antwortschreiben bekommen mit der Anrede:"Sehr geehrter Herr Becker" und weiter"vor kurzem ist auf ihrer Rechnung eine Verbindung aufgetaucht,die von ihnen bestritten wird.Für das zustandekommen dieser Verbindung gibt es viele Erklärungsmöglic­hkeiten......(bla bla bla).
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[2.1] Ullarike antwortet auf ontario
12.11.2002 09:46
Hallo,
habe offenbar das gleiche Problem,wie du, mit Talkline!Bei dem
Schreiben von dieser Firma, welches du angesprochen hast, handelt es sich offensichtl. um ein billiges Standardschreiben, habe nämlich das Gleiche bekommen! Kann dir nur sagen, dass ich
(und ich bin mir sicher, bei Dir wird das genauso weitergehen!),
danach dann eine sogenannte "letzte Mahnung" bekommen habe.Komisch ist nur, dass ich zuvor noch g a r k e i n e Mahnung bekommen habe.Übrigens wird mir darin mit der Beauftragung eines Inkassounternehmens gedroht.
Was schlägst du vor?

U.
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[2.1.1] zecke antwortet auf Ullarike
12.11.2002 11:53
Hi,

mein Sachstand ist zur Zeit, dass ich auf die letzte Mahnung nochmal mit Einschreiben meinen Anspruch auf Erteilung eines EVN unterstrichen habe und jetzt auf diesen warte. Rons enemy hat mir dabei anhand von Vorschriften und so sehr geholfen. Bin mal gespannt. Ich denke, irgendwann wird sich das ganze wahrscheinlich erledigen oder ich muss halt zahlen. Dann allerdings ohne Mahngebühren und so.

Gruß
Zecke
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[] Tomas981 antwortet auf
08.11.2002 17:43
Wenn das so ist, dann genügt das Schreiben als Beweis dafür, dass rechtzeitig Einwendung erhoben wurde. Dann wären auch diejenigen aus dem Schneider, die es versäumt haben, die Einwendung als Einschreiben zu schicken, was ansonsten tödlich wäre.

Ich verstehe nicht ganz warum unbedingt mit Einschreiben, einen "Zustellbeweis" begründet das ja nicht (Stichwort weißes Blatt Paier). Eher doch ein Fax mit Journal.
Das Problem liegt hier eher daran, daß eine seriöse Firma einen Widerspruch als solchen akzeptiert, ohne haarspalerisch zu hinterfragen, wie man leugnen könne, es erhalten zu haben.
Oder was sehe ich falsch?

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[1] e01621 antwortet auf Tomas981
08.11.2002 18:59
Eine seriöse Firma würde auf den Widerspruch hin einen Nachweis über die einzelnen Verbindungen erstellen und das Protokoll der technischen Prüfung an den betroffenen Kunden versenden. Außerdem würden sie die Anschriften der Dienstanbieter, für die sie das Inkasso betreiben, hergeben.

Das Problem ist: Das macht nicht mal die Telekom, geschweige denn Talkline. Von Seriösität ist hier keine Spur. Deshalb sollte man nicht auf Ehrlichkeit dieser Firmen in einem Klageverfahren spekulieren.
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[1.1] Tomas981 antwortet auf e01621
08.11.2002 19:41
Benutzer e01621 schrieb:
Eine seriöse Firma würde auf den Widerspruch hin einen Nachweis über die einzelnen Verbindungen erstellen und das Protokoll der technischen Prüfung an den betroffenen Kunden versenden. Außerdem würden sie die Anschriften der Dienstanbieter, für die sie das Inkasso betreiben, hergeben.

Das Problem ist: Das macht nicht mal die Telekom, geschweige denn Talkline. Von Seriösität ist hier keine Spur. Deshalb sollte man nicht auf Ehrlichkeit dieser Firmen in einem Klageverfahren spekulieren.

Also: M. E. ist ein Brief oder FAx - auf das zudem eine Reaktion kommt - ausreichend. Schließlich könnte ja der Kunde umgekehrt ausführen, die Rechznung nichtbekommen zu haben.
Weiter: Die Telekom gibt in Ihren CbC doch an, für wen das Inkasso stattfindet
und was 0190 betrifft hab ich sogar mal von DTMS Auskunft über den Betreiber bekommen (da gings um Spam)
Hier muß man halt -leider- akzeptieren, daß völlig unverständlicherweise zwischen einer 0190 betreibenden Firma und (Privatmann/frau) unterschieden wird.
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[1.1.1] e01621 antwortet auf Tomas981
09.11.2002 10:41
Benutzer Tomas981 schrieb:
Benutzer e01621 schrieb:
Eine seriöse Firma würde auf den Widerspruch hin einen Nachweis über die einzelnen Verbindungen erstellen und das Protokoll der technischen Prüfung an den betroffenen Kunden versenden. Außerdem würden sie die Anschriften der Dienstanbieter, für die sie das Inkasso betreiben, hergeben.

Das Problem ist: Das macht nicht mal die Telekom, geschweige denn Talkline. Von Seriösität ist hier keine Spur. Deshalb sollte man nicht auf Ehrlichkeit dieser Firmen in einem Klageverfahren spekulieren.

Also: M. E. ist ein Brief oder FAx - auf das zudem eine Reaktion kommt - ausreichend. Schließlich könnte ja der Kunde umgekehrt ausführen, die Rechznung nichtbekommen zu haben. Weiter: Die Telekom gibt in Ihren CbC doch an, für wen das Inkasso stattfindet

Bei CbC schon.

und was 0190 betrifft hab ich sogar mal von DTMS Auskunft über den Betreiber bekommen (da gings um Spam)

Wörtliches Zitat aus dem Telekom Schreiben betreffend 0190:

"Den Betreiber der von Ihrem Anschluß aufgebauten Verbindungen können Sie bei der Regulierungsbehörde ... erfragen".

Hier muß man halt -leider- akzeptieren, daß völlig unverständlicherweise zwischen einer 0190 betreibenden Firma
und (Privatmann/frau) unterschieden wird.