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Neuster Stand bei mir


13.07.2003 19:56 - Gestartet von stgtopfer
Hallo Geschädigte !

Im März habe ich schon mal gepostet. Die Entwicklung sieht bei mir wie folgt aus. Das Inkasso Büro Intrum passte und gab den Fall weiter an die Anwälte Axmann & Kollegen. Habe bisher immer widersprochen.

Es tut mir leid, dass ich Anfragen nicht beantworten konnte, denn mein PC war 4 Monate bei der KriPo zum Spiegeln der Festplatte.Das muß gemacht werden, sollte der Fall zum Gericht laufen.

Ich bin wenig im Internet, aber im Dezember schlichen sich zwei Dialer unbemerkt ohne Popup und Hinweis ein. Dabei aktivierten sie 14x eine 0190er Nummer bei der je Einwahl 47,41 € berechnet wurden. Die kürzeste Dauer der Einwahl war 53 Sekunden.

Alle Vorgänge liefen unter WIN 98 und Internet Explorer.

Frage : Hat einer Erfahrung gesammelt in ähnlichem Fall.
Wie soll ich jetzt weiter agieren.

Grüsse
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[1] morphyn antwortet auf stgtopfer
13.07.2003 20:20
Bin auch bei Axmann gelandet und widerspreche in einer Tour.
Stutzig macht mich nur der Betrag von 47,41...der taucht bei mir auch permanent auf...ganz egal,wie lange die angebliche Internetverbindung dauerte...es werden immer 47.41 € in Rechnung gestellt.
Hinzu kommt bei mir, dass ich zu den angegebenen Verbindungszeiten gar nicht zu Hause war.
Grüsse
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[1.1] abH antwortet auf morphyn
13.07.2003 22:39
Hi,
das ist die einmaligen Einwahlgebühr ohne Mwst.Dafür darf man 45 Minuten lang einen Service in Anspruch nehmen. Q1 hat mir mitgeteilt,ich hätte auf eigenen Wunsch nach 26 Sekunden die Verbindung gelöst, obwohl ich doch 45 Minuten Zeit gehabt hätte den Service zu nutzen. Welchen ,haben sie mir natürlich nicht mitgeteilt!Lebensfremde Annahme !!!Dann kann ich ja gleich mein Geld ins Klo werfen!
MfG
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[2] comedian antwortet auf stgtopfer
13.07.2003 22:25
Benutzer stgtopfer schrieb:
Hallo Geschädigte !

Im März habe ich schon mal gepostet. Die Entwicklung sieht bei mir wie folgt aus. Das Inkasso Büro Intrum passte und gab den Fall weiter an die Anwälte Axmann & Kollegen. Habe bisher immer widersprochen.

Es tut mir leid, dass ich Anfragen nicht beantworten konnte, denn mein PC war 4 Monate bei der KriPo zum Spiegeln der Festplatte.Das muß gemacht werden, sollte der Fall zum Gericht laufen.

Ich bin wenig im Internet, aber im Dezember schlichen sich zwei Dialer unbemerkt ohne Popup und Hinweis ein. Dabei aktivierten sie 14x eine 0190er Nummer bei der je Einwahl 47,41 € berechnet wurden. Die kürzeste Dauer der Einwahl war 53 Sekunden.

Alle Vorgänge liefen unter WIN 98 und Internet Explorer.

Frage : Hat einer Erfahrung gesammelt in ähnlichem Fall.
Wie soll ich jetzt weiter agieren.

Grüsse

Da hast du bisher alles richtig gemacht. Axmann würde ich auf die laufenden Ermittlungen hinweisen. Aber unbedingt notwendig ist der Hinweis an Axmann nicht. Wenn die einen Mahnbescheid erlassen, dann fristgerecht beim Gericht widersprechen.

Kommt die Klage und das Ermittlungsergebnis ist noch nicht da, dann kann dein Anwalt (den du dir im Falle einer Klage nehmen solltest) bei Gericht anregen, das Verhandlung gem. § 149 ZPO bis zum Abschluss des Strafverfahrens ruhen zu lassen.

Gruß
Comedian
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[2.1] Quehl antwortet auf comedian
14.07.2003 17:23
Benutzer comedian schrieb:
Benutzer stgtopfer schrieb:
Hallo Geschädigte !

Im März habe ich schon mal gepostet. Die Entwicklung sieht bei mir wie folgt aus. Das Inkasso Büro Intrum passte und gab den Fall weiter an die Anwälte Axmann & Kollegen. Habe bisher immer widersprochen.

Es tut mir leid, dass ich Anfragen nicht beantworten konnte, denn mein PC war 4 Monate bei der KriPo zum Spiegeln der Festplatte.Das muß gemacht werden, sollte der Fall zum Gericht laufen.

Ich bin wenig im Internet, aber im Dezember schlichen sich zwei Dialer unbemerkt ohne Popup und Hinweis ein. Dabei aktivierten sie 14x eine 0190er Nummer bei der je Einwahl 47,41 € berechnet wurden. Die kürzeste Dauer der Einwahl war 53 Sekunden.

Alle Vorgänge liefen unter WIN 98 und Internet Explorer.

Frage : Hat einer Erfahrung gesammelt in ähnlichem Fall.
Wie soll ich jetzt weiter agieren.

Grüsse

Da hast du bisher alles richtig gemacht. Axmann würde ich auf die laufenden Ermittlungen hinweisen. Aber unbedingt notwendig ist der Hinweis an Axmann nicht. Wenn die einen Mahnbescheid erlassen, dann fristgerecht beim Gericht widersprechen.

Kommt die Klage und das Ermittlungsergebnis ist noch nicht da, dann kann dein Anwalt (den du dir im Falle einer Klage nehmen solltest) bei Gericht anregen, das Verhandlung gem. § 149 ZPO bis zum Abschluss des Strafverfahrens ruhen zu lassen.

Gruß
Comedian

Mir wurde das Ergebnis und insbesondere der Abschluß eines Strafverfahrens nicht mitgeteilt, so daß die 1 Monatsfrist verstrichen war und ich darum den Prozeß verloren habe.
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[2.1.1] comedian antwortet auf Quehl
14.07.2003 18:49
Benutzer Quehl schrieb:
Mir wurde das Ergebnis und insbesondere der Abschluß eines Strafverfahrens nicht mitgeteilt, so daß die 1 Monatsfrist verstrichen war und ich darum den Prozeß verloren habe.

Welche Monatsfrist denn?

Wenn das Gericht das Verfahren nach § 149 ZPO ruhen läßt, dann gibt es keine Monatsfrist.

Gruß
Comedian
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[2.1.1.1] GPX750R antwortet auf comedian
04.08.2003 02:34
Benutzer comedian schrieb:
Benutzer Quehl schrieb:
Mir wurde das Ergebnis und insbesondere der Abschluß eines Strafverfahrens nicht mitgeteilt, so daß die 1 Monatsfrist verstrichen war und ich darum den Prozeß verloren habe.

Welche Monatsfrist denn?

Wenn das Gericht das Verfahren nach § 149 ZPO ruhen läßt, dann gibt es keine Monatsfrist.

Gruß
Comedian

Mir wurde auch mal der Abschluss eines Strafverfahrens nicht mitgeteilt. War 'ne andere Sache. Ist schon etwas komisch. Müssen die das einem nicht mitteilen ?

Gruss
GPX750R
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[2.1.1.1.1] comedian antwortet auf GPX750R
05.08.2003 06:54
Benutzer GPX750R schrieb:
Benutzer comedian schrieb:
Benutzer Quehl schrieb:
Mir wurde das Ergebnis und insbesondere der Abschluß eines Strafverfahrens nicht mitgeteilt, so daß die 1 Monatsfrist verstrichen war und ich darum den Prozeß verloren habe.

Welche Monatsfrist denn?

Wenn das Gericht das Verfahren nach § 149 ZPO ruhen läßt, dann gibt es keine Monatsfrist.

Gruß
Comedian

Mir wurde auch mal der Abschluss eines Strafverfahrens nicht mitgeteilt. War 'ne andere Sache. Ist schon etwas komisch.
Müssen die das einem nicht mitteilen ?

Gruss
GPX750R

Ich glaube, hier liegt ein Missverständnis vor. Die Staatsanwaltschaft hat nach § 171 StPO den Strafantragsteller bei Einstellung des Verfahrens zu bescheiden. Gibt die Staatsanwaltschaft dem Strafantrag statt und erhebt öffentliche Klage oder beantragt sie einen Strafbefehl, dann sieht es anders aus. Der Ausgang des Gerichtsverfahrens ist auch dem Geschädigten nur dann mitzuteilen, wenn er die Mitteilung beantragt hat, und auch nur soweit es seine Interessen betrifft, § 406d StPO.

Vom Strafverfahren zu unterscheiden ist der Zivilprozess. Ist der Ausgang eines Strafverfahrens von Interesse für das Zivilverfahren, dann kann das Zivilgericht das Zivilverfahren ruhen lassen, bis das Strafverfahren abgeschlossen ist, § 149 ZPO.

Gruß
Comedian
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[2.1.1.1.1.1] Quehl antwortet auf comedian
05.08.2003 23:26
wie ist die Einstellung gegen Zahlung darin aufzufassen. Ist das eine Einstellung mit Benachrichtigungsverpflichtung oder eine Strafe ohne Benachrichtigun­gsverpflichtung. Die Einstellung erfolgt ja von der Staatsanwaltschaft.
Erfolgt eine Einstellungsbenachrichtigung ohne weitere Begründung oder müssen auch die Nachforschungsergebnisse mitgeteilt werden für den Betroffenen? Ich habe oft den Eindruck, daß gar nicht nachgeforscht wird und einfach gesagt wird, Täter kann nicht gefunden werden. Ist ja klar, wenn nicht gesucht wird, kann ich auch keinen Täter finden.

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[2.1.1.2] Quehl antwortet auf comedian
05.08.2003 04:30
Benutzer comedian schrieb:
Benutzer Quehl schrieb:
Mir wurde das Ergebnis und insbesondere der Abschluß eines Strafverfahrens nicht mitgeteilt, so daß die 1 Monatsfrist verstrichen war und ich darum den Prozeß verloren habe.

Welche Monatsfrist denn?

Wenn das Gericht das Verfahren nach § 149 ZPO ruhen läßt, dann gibt es keine Monatsfrist.

Gruß
Comedian

das Verfahren war damals mit einer Falschaussage der Gegenpartei abgeschlossen worden. Aufgrund der Falschaussage habe ich Strafantrag gestellt und vom Ergebnis dieses Verfahrens läuft eine 1 Monatsfrist. Das Verfahren wurde gegen eine geringe Geldbuße eingestellt. Da hat die Gegenpartei ein Schnäppchen gemacht und ich konnte die Frist wegen fehlender Mitteilung nicht einhalten.

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[3] westok antwortet auf stgtopfer
04.08.2003 08:28
Hallo
wie ist die Untersuchung bei der Polizei ausgefallen?
Wenn Du rechtskräftige Nachweise des Computerbetrugs und Manipulation hast kannst Du dich zurücklehnen und auf jede Mahnung fristgerecht Einspruch erheben.
Laß Dich nicht auf eine außerger. Einigung ein, denn das wird zur Zeit versucht ohne Prozessrisiko an die Knete zu kommen.
Am 08.08.2003 ist Fristende bei vielen, bist Du auch dabei?
Erfahrungen hat Intrum und Axmann gemacht, die Du nachlesen kannst in
www.dialerundrecht.de unter aktuelle Urteile .

Das Torgauer Urteil ist aber kein maßgeblicher Erfolg für Intrum.
Gruß Westok